
Lais + Schetinin Schule
die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt. - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.
update 29.3.25
von hellmut
Vor einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die Lehrerin ist, sehr engagiert, doch
enttäuscht,was das Arbeitsklima angeht und wie sie ausgebremst wird. Ich kam auf die Tekos-Schule in
Russland zu sprechen, über die ich vor längerer Zeit mal etwas gelesen hatte und sie war an mehr
Informationen darüber interessiert. Ich habe daraufhin eine Internetrecherche gemacht. Im folgendem
einige Artikel aus verschiedenen Quellen im Internet, die sich lobend und auch kritisch mit der Schule
auseinandersetzen. Einer ist auch dabei, der an manchen Stellen das Ganze in die rechtsextreme Ecke
drängt und ein Sektenvorwurf erhebt. Nichts gegen Kritik, doch das Totschlagargument, man sei ein
Rechtsextremer, oder von einer Sekte, soll in manchen Fällen einfach bewirken, dass Menschen ganz
schnell weghören. Vielleicht sind dies auch, in den Augen dieser Autoren, berechtigte Ängste, doch ich
finde es wichtig, hier nicht die positiven Dinge zu übersehen oder zu negieren, da einem ein paar Dinge
nicht passen.
Den extrem durchstrukturieren Tagesplan für alle Schüler, finde ich auch zu hinterfragen. Doch alleine
durch den Erfolg dieser Art von Wissensvermittlung, die dort stattfindet, müsste unser Schulsystem
eigentlich direkt reformiert werden.mGanz am Schluss habe ich noch gekürzte Textteile aus dem dritten Anastasia-Band beigefügt, der sich mit der Tekos-Schule befasst.
Die Tekos-Schule: 11 Jahre Schule in einem Jahr
Der Mensch weiß alles – Alle Kinder sind Genies
Eine russische Schule stellt vieles auf den Kopf, was wir über Kinder und Lernen zu wissen glauben. In
einem bis vier Jahren sollen die Schüler dort den gesamten Stoff von normalerweise 11 Jahren Schule
absolvieren. Mit 13 studieren einige schon an Universitäten. Was ist das Geheimnis dieser Schule?
Die Schetinin-Schule in Russland: Stille Revolution
Die Stadt Gelendzhik in der Krasnodar-Region am Schwarzen Meer ist nicht gerade eine Metropole,
von der man Revolutionen erwartet. Doch in den Wäldern verbirgt sich eine Schule, welche vieles in
Frage stellt, was wir über das Lernen und Schule zu wissen glauben. Der ehemalige Musiklehrer
Michail Petrowitsch Schetinin (auch: Mikhail Petrovich Shchetinin) hat dort ein Wald-Internat
aufgebaut, das ein völlig anderes Konzept von Schule verwirklicht und atemberaubende Ergebnisse
hervorbringt: die Shkola Akademika Schetinina.
Was über die Schule berichtet wird, klingt unglaublich: Einige der Kinder lernen nach Aussage der
Schule und zahlreicher Besucher aus aller Welt in einer Geschwindigkeit, die aus traditioneller Sicht
unerklärlich scheint. 13-jährige Absolventen studieren da schon mal im zweiten Semster Psychologie,
während sie weiter Lehrbücher und Lehrmethoden für die Schule entwickeln und zum Teil ältere
Kinder unterrichten. Wobei sie eben genau das nicht tun: Unterrichten.
Denn alle Kinder sind sowohl Lehrer als auch Schüler. Die Schüler finden in Lerngruppen mit allen
Altersstufen von 8 bis 22 Jahren zusammen und erarbeiten selbständig gemeinsam Lösungen zu
konkreten Fragestellungen. Es wird immer nur an einem Thema gearbeitet, bis es gelöst ist oder
vollständig verstanden ist. Es gibt keine verschiedenen Fächer, sondern nur Wissen, dass zur Lösung
einer Frage benötigt wird. Das Ganze ist mehr ein Rätsel-Club als irgendetwas, das herkömmlichem
Unterricht ähnlich sieht.
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Wissensosmose: Der Mensch weiß alles
Soweit klingt alles noch nach freier Schule. Aber was wirklich in den
Arbeitsgruppen passiert, erklärt Schetinin selbst wie folgt:
„Hier geschieht hauptsächlich die Annäherung. Wenn uns das Treffen gelingt,
dann können sie gemeinsam das Ziel erreichen, dass in 10 Tagen der
Mathematikstoff der ganzen Mittelschule erfasst wird. Also auf 11 Jahre
geteilte Mathematik, in 10 Tagen. Die ist die Aufgabenstellung. Das geschieht
momentan mit solchen Schülern, denen es gelingt, sich mit anderen Schülern
zu treffen, welche dieses Wissen schon haben. Das liegt am offenen, freien
Miteinander. Wenn die polaren Strukturen (Kräfte) sich berühren, dann wird
Wissen weitergegeben. Das ist bekannt. Beobachtungen an Liebespaaren
zeigen, wie sie sich fast ohne Worte verständigen können. Kaum sagt einer etwas, schon hat es der
andere bereits aufgenommen.“
An der Schule findet kein Lernen statt, sondern eher so etwas wie Wissens-Osmose. Die Übertragung
von Wissen von einem Menschen auf einen anderen. Ein Teil davon sind Worte und Erklärungen, aber
es geht um mehr. Martin Masliko ein 22-jähriger Praktikant aus Tschechien, der die Schule besucht hat,
erzählt von einem Schlüssel-Erlebnis an der Schule: Er hatte an staatlichen Schulen mehrfach die
Zellteilung durchgenommen, diese jedoch nie behalten oder wirklich verstehen können – bis er an die
Schetinin-Schule kam.
„Ein 11-jähriger begann mir die Zellteilung zu erklären. Er zeigte mir ein Buch, aber ich sah nur das
Feuer in seinen Augen: Er wollte, dass ich es verstehe. In diesem winzigen Augenblick habe ich
irgendwie die Zellteilung verstanden.“
Diese Wissens-Osmose funktioniert nur unter einer bestimmten Bedingung, glaubt Schetinin:
„Es ist es sehr wichtig, dass in den Lehrern kein Gedanke existiert, dass die Schüler ohne Wissen
wären. Wenn ein Lehrer etwas so erklärt , als ob die Schüler ohne Wissen wären, dann werden die
Schüler auf Dauer kaum etwas behalten können. Das zweite ist das gemeinsame Treffen auf der Ebene
der Aufgabenlösung. Das Lernen geht dann wie von ganz allein. Die Aufmerksamkeit muss auf die
Lösung gelenkt werden, statt auf das Auswendiglernen. Man muss den Gedanken von „Lernen“ völlig
aufgeben und sich auf das Lösen konkreter Aufgaben ausrichten. Durch die Leichtigkeit der
gemeinsamen Aufgabenlösung löst sich die Differenz von Schüler und Lehrer auf und dabei wird das
wichtige Wissen aufgenommen. Es ist praktisch wie das Erinnern an etwas Eingeschlafenem. Der
Mensch weiß alles!“
Kinder sind die besseren Lehrer
Dass Kinder Kinder unterrichten, hat viele Vorteile. Zum einen denken Kinder wie Kinder und können
es so anderen Kindern besser erklären. Die Schüler an der Tekos-Schule haben inzwischen selbständig
eine völlig neue Lern-Pädaogik für sich selbst entwickelt, und schreiben sich ihre fachübergreifenden
Lehrbücher selbst, da die herkömmlichen Bücher aus ihrer Sicht nicht funktionierten.
Die Kinder treffen sich eigenständig, um zu besprechen, wie bestimmte Themen besser vermittelt und
verstanden werden können. Und einen neuen Plan für zukünftige Schüler zu entwickeln, wie diese den
Stoff leichter und schneller verinnerlichen können. Nur so war es möglich, ein System zu entwickeln,
dass es Schülern ermöglicht in 4 Jahren den Stoff von 11 Klassen zu verstehen. Und dadurch, dass der
Gedanke, jüngere Kinder wären nicht in der Lage, etwas zu verstehen, schlicht nicht existiert.
„Wir machen keine Trennung nach dem Alter. Für uns ist das sehr wichtig. Lehrer sind auf gleicher
Ebene mit den Schülern. Ihre Aufgabe ist die Wissensweitergabe in 10 Tagen in solcher Art und Weise,
dass die Schüler dieses Wissen auch weiter geben möchten.“ erklärt Schetinin. Oft sind es sogar gerade
jüngere Schüler, die einen völlig neuen, kürzeren Weg finden, Dinge zu erklären oder zu lösen.
Aber auch wenn viele der Berichte über die Schule, vor allem das Lerntempo hervorheben – den
Kindern selbst ist die Geschwindigkeit gar nicht wichtig:
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„Jeder hat sein Tempo. Es ist egal, ob jemand in ein oder in vier Jahren fertig ist. Das innere
Wachstum ist das, was zählt. Wenn spirituelles Wachstum stattfindet, ist Schul-Sachen zu lernen sehr,
sehr einfach.“ erklärt eine gerade mal 14-jährige wie selbstverständlich.
Alle Kinder sind Genies
Wer die Kinder reden hört, mag sich fragen, wo Schetinin bloß so viele Genies aufgetrieben hat. Aber
das hat er gar nicht.
„Wir testen keinen IQ. Wenn das Herz eines Kindes offen ist, ist es ein Genie. Wenn du sein Herz
öffnest, seine Komplexe, alle Anspannung und Angst entfernst, dann wirst du ein Genie sehen, dass
schon auf seinem ganz eigenen Weg ist“, legt Schetinin sein Pädagogik-Konzept dar.
Das Ziel seiner Arbeit, ist die spirituelle und persönliche Reifung der Kinder, die von Anfang an als
Wissende, gleichwürdige Genies behandelt werden, als die Zukunft und der nächste Schritt der
Menschheit und der neue Höhepunkt der Evolution.
Wie sollte die letzte Stufe der Evolution die nächste unterrichten? Die Kinder tragen in seinen Augen
alles Wissen in sich, auch neues Wissen, dass sie erst in die Welt bringen. Deshalb ist es so wichtig,
dass sie sich gegenseitig und selbst unterrichten, nach ihrem eigenen System.
Der schönste Moment für Schetinin? „Das Kind stellt eine neue Frage und beantwortet sie sich selbst.
Dabei entdeckt es Wissen, dass den Erwachsenen noch nicht bekannt war. Das ist das höchste Ziel, das
Bildung erreichen kann.“
Ein ganzheitliches Konzept – inklusive Nationalismus?
Doch das (nicht)-Lernen ist nur ein Teil der Schule. Die Schüler
verwalten sich komplett selbst. Sie mauern ihre Schule, sie sägen im
eigenen Sägewerk die Bretter, aus denen sie Möbel bauen, sie renovieren,
sie machen die Buchhaltung, waschen ihre eigene Wäsche, kochen,
lernen ihre eigene Kleidung zu nähen, gestalten ihre Räume mit
komplexen Wandmalereien und Mosaiken. Und zwar alle, egal in
welchem Alter, nehmen an all diesen Aktivitäten teil. Wer diese Schule
verlässt, ist ein Allround-Genie.
Was auf den ersten Blick erschreckend erscheinen mag, ist der fast militärische Teil der Schule: Die
Schüler sind körperlich durchtrainiert, fast jeder macht leicht einen Salto aus dem Stand, Flick-Flacks
oder sonstige akrobatische Manöver. Man ist offensichtlich in seinem Körper zu Hause. Sie sind in
Kampfsport ausgebildet – auch an Waffen. So sieht man auch mal ein 10-jähriges Mädchen
Schwertkampf auf Ninja-Niveau vorführen. Oder Jungs in Militär-Klamotten bei militärischen
Kampfübungen im Wald. Wer diese Schule verlässt, ist nicht nur ein Allround-Genie, er ist auch ein
Krieger. Angstfrei, durchtrainiert und stark.
Einerseits wirkt das sehr ganzheitlich und beeindruckend, dürfte aber gerade in Deutschland bei einigen
auch ungute Gefühle und Erinnerungen wachrufen. Besonders, weil Kinder wie Erwachsene an der
Schule keinen Hehl aus ihrem Nationalstolz machen, man lernt für Russland, für die Zukunft der
Heimat. Die Schule legt großen Wert auf das Lernen von traditionellen Tänzen, Gesängen, Sagen, auf
traditionelle Küche, traditionelle Trachten, traditionelle Musik, die Liebe zu Mutter Russland. Einem
Deutschen wird da zunächst vielleicht mulmig. Aber auch dafür hat Schetinin eine immerhin
anhörenswerte Erklärung parat.
Die Kinder müssen an die kollektive Volksseele, ihre Ahnen angebunden sein, verwurzelt in der Natur
ihres Heimatlandes. Nur so kann ein Mensch seine volle Kraft entfalten, meint Schetinin. Und nur
wenn Körper und Geist, konkretes und abstraktes Wissen, Wurzeln und Zweige sich gleichzeitig
entwickeln, erblüht ein Mensch – die Kombination aller Bereiche zu einem ganzheitlichen Ansatz hat
für Schetinin enorme Wichtigkeit.
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„Es hat sich herausgestellt, dass sich Fähigkeiten in einem Bereich erst vollständig manifestieren,
wenn auch Fähigkeiten in vielen anderen Bereichen des Lebens entwickelt werden. Junge Menschen
erobern Gipfel, wenn ihnen noch nicht eingeredet wurde, dass diese Gipfel unerreichbar sind. Es ist
unsere Auffassung, dass Fähigkeiten in einem Tätigkeits-Bereich sich aus Fähigkeiten in anderen
Bereichen zusammensetzen. Wahres Talent ist ein ganzes Netzwerk von verschiedenen Gaben. Das
bedeutet, dass die Entwicklung eines Satzes von Fähigkeit sich beschleunigt, wenn alle diese
Fähigkeiten zusammen in Bewegung gesetzt werden. Auch um einen Spezialisten hervorzubringen,
muss man folglich zuerst einmal einen ganzheitlichen Menschen hervorbringen – den Menschen als ein
einheitliches Ganzes“, erklärt Schetinin.
„Unser Ziel ist nicht Wissen / Know-how / Gewohnheiten zu vermitteln. Es ist nicht endloses
einstudieren und Auswendiglernen, oder das Eintrichtern von Informationen. Vielmehr ist es die
Erhöhung des Menschen dahin, harmonisch zu leben, in Harmonie mit der Gesellschaft zu handeln –
ein Mensch, der, wenn er die Erscheinungen des Lebens, die ihn umgeben sieht und analysiert, stets
ihre Verbindung fühlen und die Welt als ein Ganzes wahrnehmen kann. Und egal, was er ist – ein
Ingenieur, Physiker, Chemiker, Baumeister, Lehrer etc. – wird er verstehen, dass er in einer ganzen,
vollständigen, einheitlichen Welt lebt.“
Wedische Philosophie
Besonderer Wert wird auch auf die Entwicklung von Spiritualität und Naturverbundenheit gerichtet.
Der Eindruck einer gewissen Ideologie lässt sich dabei nicht ganz verscheuchen – die slawisch-
wedische Philosophie und das Anastasia-Gedankengut sind allgegenwärtig. Alle Kinder haben ein
verblüffendes spirituelles Wissen und eine tiefe Beziehung mit der Natur. Daran sind sicher vor allem
viele positive Dinge zu finden, aber es ist irgendwie immer seltsam, wenn so viele Menschen ganz und
gar einer Meinung sind.
Dennoch: Die Kinder sprechen für sich. Die Wachheit, Intelligenz, das Verantwortungsgefühl und die
Würde, die sie ausstrahlen, sind schon etwas Besonderes. Allerdings: wie ausgelassene Kinder wirken
sie kaum.
Der Filmemacher einer bekannten Film-Dokumentation über die Schule rekapituliert ähnlich:
„Ich habe tolle Erinnerungen an meine Arbeit mit den Kindern hier. Meine einzige Besorgnis ist: Die
Kinder haben keinerlei Privatsphäre. [Die Kinder leben in Mehrbettzimmern und sind den ganzen Tag
zusammen. Anmerk. d. Red.]. Sie haben keine wirkliche Freizeit, um sich selbst zu erkunden. Es gibt
eine einzige alles Umspannende Vision: Die von Michael Schetinin. Viele der Arbeiten erfordern
enorme Disziplin und Gehorsam. Und ihre Verehrung des Vaterlandes grenzt teilweise an
Unterwürfigkeit.“
[Als wir Schetinin zu diesen Fragen angesprochen haben, versprach er, bald ein Video aufzunehmen,
dass zu alle diesen Fragen eingehend Stellung bezieht. Wir werden das Video hier posten sobald wir es
bekommen haben. Anmerk. d. Autors]
Inspiration
Was immer man also über diese Schule denken mag: Man kommt nicht umhin, anzuerkennen, was sie
leistet und sie ist eine enorme Quelle der Inspiration. Der Ansatz von Schetinin enthält viele wichtige,
grundlegende Gedanken, die es verdient haben, gehört zu werden – auch wenn man vielleicht nicht mit
allem einverstanden sein mag.
Wie viele anderen freien Schulen weltweit ist auch diese Schule ein Licht, welches unser gängiges
Schulsystem eigentlich augenblicklich in sich zusammenstürzen lassen sollte. Denn was die
herkömmliche Schule derzeit mit unseren Kindern tut, ist mit diesem Wissen, diesen Beweisen, in
keiner Weise mehr vertretbar.
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Links: Filmdokumentation (engl.): http://www.youtube.com/watch?v=35u-0-YO5YE
Mehr Artikel zum Thema Schule: Schulen der Zukunft: Die Befreiung unserer Kinder
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Tekos – eine Schule für ein neues Morgen
Durch Bildung erreichen wir eine bessere Gegenwart im Morgen. Wir können im Grunde niemandem
etwas aufprägen, das Wissen kann nur jeder durch Erfahrungen in sich selbst heranbilden. Das Umfeld
und die Umgebung beeinflussen sehr stark die Entwicklung eines Menschen. Hier stellen wir eine
Schule vor, die weltweit die besten Ergebnisse, die besten Früchte hervorbringt, was die Bildung
angeht.
Die Schule in Tekos ist das staatliche allgemeinbildende Lyzeum – Internat für gesamtheitliche Bildung
der Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Die Siedlung Tekos liegt am Schwarzen Meer in der
Nähe von Gelendschik im Kreis Krasnodar.
Professor Michail Petrovitsch Schetinin ist der Direktor des staatlichen Lyzeums, er ist ein großartiger,
erleuchteter und verdienter Lehrer Russlands. Er hatte in der damaligen Sowjetunion die Aufgabe, dass
er ein Schulsystem entwickelt und aufbaut, dass allen westlichen Bildungssystemen überlegen ist. Er
hat über viele Jahrzehnte die besten Bildungsmethoden erarbeitet und weiterentwickelt. Davon können
wir sehr viel lernen. Die Prinzipien der Bildung lassen sich in jeder Kultur anwenden und Schetinin
gibt sein Wissen gerne an alle anderen Menschen weiter, die dafür offen und bereit sind.
Die Tekos Schule wurde in einem schönen Tal mitten in die Landschaft gebaut. Der gesamte
Gebäudekomplex wurde vom Entwurf bis zur Innenlackierung von Kinderhänden erschaffen.
Erwachsene handeln hier nur als Berater. Der Fantasie der Kinder werden keine Grenzen gesetzt. Die
Lernräume sind wunderschön gestaltet und so gemütlich, dass hier ein Lernen möglich wird, wie in
einem familiären Umfeld. Die Kinder sind direkt im Leben verankert. Es gibt keine künstlich
geschaffene Schulatmosphäre. In einem fließenden Tagesablauf ist das studieren und arbeiten auf
natürliche Weise eingebunden. Die Kreativität und die Freude am Lernen wird gefördert.
Michail Schetinin sagt, die Kinder müssen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie können nur hier
und jetzt das Leben lernen. Die innere Weisheit des Menschen, vererbt als Gen-Wissen von unseren
Ahnen bietet uns Lösungsansätze für die vielfältigen Wege des Lebens in dieser grenzenlosen Welt.
Das einzige was wir tun können ist, dass wir jedem Kind bei der Entfaltung seiner Potenziale helfen.
Die Möglichkeiten der aktuellen Zeit sind grenzenlos und wir sollten die rechten Worte finden, wie wir
die Menschen von neuen Ideen begeistern, die uns der Ewigkeit näher bringen.
Die Bildung von Schetinin basiert auf mehreren Prinzipien.
• Das erste ist die geistige und moralische Entwicklung des Menschen in Liebe mit allen Wesen
und in Liebe mit Gott, frei von Dogmen und Moralregeln.
• Das zweite Prinzip ist der Schlüssel für die Entwicklung des Wissens gemeinsam in
verschiedenen Altersgruppen. Es gibt also keine Alterstrennung der Schüler. Jeder Schüler lernt
gleich von Anfang an in dem Bewusstsein, dass er das erworbene Wissen selbst als Lehrer und
Begleiter an andere weitergibt.
• Der Sinn des Lebens wird am besten in der Realität erkannt, wenn wir in der Wahrheit sind und
den anderen dienen. Eine Schule sollte der Wahrheit dienen. Die Kinder kommen hierher, damit
sie die Wahrheit finden.
• Wir legen auch einen großen Wert auf den Menschen als ein universelles und vielfältiges
Wesen. Jeder soll lernen, dass er in allen sozialen Rollen kompetent wird. Jeder soll sich in
einen Bauern, einen Koch, einen Arbeiter, einen Präsidenten und in alle anderen Menschen
hineinversetzen können. Das geht nur durch vielfältige Erfahrungen in verschiedensten
Bereichen. Jedes Kind darf sich in seinem eigenen Tempo entwickeln.
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• Ein weiteres Prinzip für die Öffnung der Menschen ist das gegenseitige Loben, die täglich
gelebte Wertschätzung im gesamten Leben und die Begegnung auf Augenhöhe. Wenn jeder dem
anderen vertrauen kann, dann fließt das Wissen wie von selbst. Bei sich liebenden Menschen ist
die Offenheit am größten, dann entsteht das Phänomen des Gleichklanges, bei dem das Wissen
synchron da ist, ohne das viele Worte gewechselt werden.
• Der gegenseitige Wissensangleich und Erinnerungsprozess läuft über die bewusste Ebene und
auch über unbewusste und höhere Ebenen.
Ein Hauptbestandteil ist das Erwecken von Gen-Wissen, dass unsere Ahnen lebten. Wissen, dass tief in
unserem Selbst verankert ist, wird erweckt durch:
• Bewusstsein
• Gartenbau
• Handwerkskunst
• Künstlerisches Gestalten
• Haushalt, Kochen, Putzen, Aufräumen
• Sport, Körperfitness, Kraft und Vitalität
• Tun und Handeln
• Menschlichkeit
• Musik
• Gesang
• Redekunst
• Volksbräuche
• Volkstänze
• Kampfkunst
• Kostüme selbst nähen
Es ist sehr wichtig, dass hier jeder an seiner eigenen Kultur anknüpft, weil jeder jeweils nur das Wissen
seiner Ahnen als Quelle erschließen kann. Darüber hinweg ist natürlich der Wissenstausch mit anderen
Kulturen in gegenseitiger Anerkennung ebenfalls sehr wichtig.
Alle Kinder gehen dort aufrecht, sind pflichtbewusst, verantwortungsvoll und haben ein Strahlen in den
Augen. Sie wollen die Welt besser machen und tun dies schon in der Schule. Die Schüler lernen für
eine höhere Berufung. Sie lernen nicht nur für sich, sondern gleich in der Absicht, dass sie das Wissen
selbst weitergeben. Sie wollen nicht besser sein als andere, sondern schätzen jeden in seinem Sein und
dienen allen Wesen.
In der Tekos Schule bauen, planen und gestalten die Schüler die Schulgebäude selbst. Die Schüler sind
auch Lehrer, Erzieher und Berater, sie schreiben Lehrbücher selbst und entwickeln die Lehrpläne. Sie
legen den Tagesablauf selbst fest und verbessern die Abläufe.
Die Tekos Schule zeigt uns weltweit die besten Ergebnisse in Bezug auf Bildung. Die Kinder kommen
etwa im Alter von 10 Jahren freiwillig in dieses Internat. Vorher sind manche Kinder in normalen
Schulen, aber wichtig ist vor allem, dass sie vor dem Eintritt in ihrer Familie sind. Jeder Schüler
arbeitet in Tekos in seinem eigenen Tempo. In der Regel schließen die Schüler die Schule dort
innerhalb von einem bis vier Jahren ab. Das Wissen ist der kleinste Teil. Die Menschwerdung und die
spirituelle Entwicklung sind die großen Herausforderungen für die Kinder.
Viele bleiben einige Zeit nach dem Abschluss als Lehrer an der Schule und studieren parallel an großen
Universitäten. Die Kinder erkennen schnell, dass in Tekos eine neue Methode der Bildung entsteht und
dass sie daran Teil haben. Sie sehen sich als Weiterentwickler von etwas neuem, dass sie später mit
Verantwortungsbewusstsein in die Welt tragen. Sie denken ganzheitlich und betrachten die
Wechselwirkungen ihres Handelns. Sie lernen mit dem Herzen, denn der Verstand ist ein sehr
begrenztes Instrument. Durch die Reinheit der Gemeinschaft öffnen sich bei vielen Kindern höhere
Fähigkeiten und Gaben, die sie für den Nutzen von allen einsetzen.
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Der Tagesablauf in dieser Schule gestaltet sich in etwa so:
4:30-7 Uhr – Aufstehen und Morgenbetätigung
7-9 Uhr – Lernprozess
9-10 Uhr – Frühstück
10-12 Uhr – Training
12-14 Uhr – Freizeit und Mittagessen
14-19 Uhr – produktive Mitarbeit an praktischen Projekten
19-21 Uhr – Feierabend
21 Uhr – Nachtruhe
wichtige Punkte sind:
– die Kinder dürfen in Ruhe alles fragen, jederzeit aufstehen und sich bewegen
– Beziehungen und das gute Miteinander werden jederzeit aufrecht erhalten
– alle bleiben frei und interessiert in einer Atmosphäre der Offenheit
– Kinder haben ein gutes Verhältnis mit ihren Lehrern und umgekehrt
– die Bremse wird weg genommen und alle Kinder sind lebhaft
– es sitzen da keine Mumien, die im Geiste ganz wo anders sind
– alle Kinder sind offen und konzentriert, sie reagieren aktiv
– keine Alterstrennung und Altersunterscheidung
– Lehrer sind mit Schülern auf Augenhöhe
– weder bei Lehrern noch bei Schülern dürfen Gedanken da sein, dass jemand etwas "nicht weiß", dies
blockiert auf der unbewussten Ebene
– sehr wichtig ist das gemeinsame Arbeiten auf der Ebene der Aufgabenlösung
– die Aufmerksamkeit wird vom auswendig lernen weggelenkt, in dem der Fokus immer bei der
Aufgabenlösung bleibt
– durch die Leichtigkeit und gegenseitige Unterstützung der Aufgabenlösung verschwindet die
Unterscheidung von Lehrer und Schüler und das wichtige Wissen wird auf dem Weg nebenbei
aufgenommen
– es ist wie die Wiedererinnerung von Vergessenem – der Mensch weiß alles
– die Kinder handeln trotz reger Wechselwirkung frei und unabhängig von irgendwelchen Absichten
und Haltungen umgebender Menschen
– den Kindern ist bewusst, dass sie eine Sache so gut begreifen müssen, dass sie das Wissen
anschließend selbst weiter geben können
– die Kinder lernen optimistisch miteinander, damit sie das Bewusstsein, die Ziele und Gedanken der
anderen nachvollziehen können
– es ist nicht die Mathematik wichtig, sondern der Mensch, der die Mathematik begreift
– es gibt kein Fach um seiner selbst Willen, sondern der Erkenntnisweg durch ein Fach ist entscheidend
– die Aufgabenstellung ist für die Menschen, das Weltbild und die Heimat notwendig
– je höher das Motiv ist, desto schneller läuft der Prozess der Wissenserkenntnis
– es muss eine Stimmung der Aufrichtigkeit da sein
– das Auflösen jeglicher Spannungen ist sehr wichtig
– keine schlechten und bremsenden Wörter anwenden: nein, nicht, nicht so, aber, un-, zu-, eigentlich,...
– alle Impulse, die den Schüler schließen, hemmen und bremsen sollten in der Entwicklung und
Entfaltung vermieden werden, dann ist alles im Fluss und keiner fühlt Unwissenheit
– ohne Hindernisse bewegen sich alle sehr schnell an das Ziel
– unsere Ahnen hatten keine schlechten Wörter für jegliche Wirkungen, es gab keine Negierungen von
Wörtern, das "nicht Gute" hatte keine Bezeichnung, es existierte gar nicht
– der Wortschatz der Schüler ist sehr tiefgründig und es gibt keine verwirrenden und ablenkenden
Wörter von Gedanken
– Wörter sind mit bedeutsamen Gefühlen erwärmt, alles hat eine Bedeutung
– wenn alles erfüllt ist, dann ist die Aufgabe gelöst.
weitführende Infos: maschinenübersetzte Webseite der Schule in Tekos
– ausfühlicher Artikel von sein.de
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Artikel über die Tekos- / Schetenin-Schule
In den Anastasía-Büchern wird von der Schetinin-Schule in Tekos in der Nähe des Schwarzen Meeres
berichtet. Die Schule erreicht durch ihre Lernmethode, in der davon ausgegangen wird, dass das Wissen
in jedem Menschen bereits vorhanden ist, mehr als außergewöhnliche Ergebnisse. Die Kinder und
Jugendlichen organisieren und unterrichten sich gegenseitig und unabhängig vom Alter, so dass jeder
Schüler auch Lehrer ist.
Hier findest Du einen Vortrag über die Schetinin-Schule von Richard Kandlin, der drei Jahre lang dort
gelernt hat.
Es gibt Filme über die Schetinin-Schule: hier und hier.
Einige Schulen in Österreich beginnen die Lernmethoden der Schetinin-Schule anzuwenden, z.B.:
http://www.laisschule.at
http://bildungsgartendeslebens.at
http://www.weinbergschule.at
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Schetinin Schule
Schetinin Schulen (auch Tekos Schule) nennen sich Privatschulen und Internate, die sich an einem
umstrittenen pädagogischen Konzept des russischen ehemaligen Musiklehrers Michail Petrowitsch
Schetinin (Михаил Петрович Щетинин, auch: Mikhail Petrovich Shchetinin) orientieren. Nach
Überlegungen vom Ende der siebziger Jahre entstand 1993 (oder laut russischer Wikipdia 1994[1]) ein
Schetinin-Internat in Russland in der Ortschaft Tekos (Текос) südlich Gelendzhik in der Region
Krasnodar am Schwarzen Meer, die Shkola Akademika Schetinina oder "Internat Komplex der
Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen" als eine "Institution der Russischen Akademie für
Bildung". Inzwischen gibt es aber auch außerhalb von Russland Schetinin-Schulen. Sie erfreuen sich
insbesondere in der rechten Szene einer gewissen Beliebtheit.
Befürworter der Schetinin-Schulen verbreiten Wundergeschichten über Lernerfolge: so werde dort mit
einer unglaublichen hohen Geschwindigkeit gelernt. Der gesamte Lehrstoff des Abiturs sei in 1-4
Jahren von jedem Kind absolvierbar. 13-jährige Absolventen studierten angeblich im zweiten Semester
Psychologie, während sie weiter als "kleine Professoren" Lehrbücher und Lehrmethoden für die Schule
entwickeln und zum Teil ältere Kinder unterrichten. Zu Auseinandersetzungen über die Lernziele oder
untereinander komme es nie, heißt es auch.
Kritiker sehen hinter den Schetinin-Schulen Aktivitäten einer spirituell-nationalorientierten Sekte am
Werk, die an Kindern Gehirnwäsche ausübe. Absolventen verhielten sich demnach wie "Roboter-
Kinder". Auch sollen die Kinder gezielt von ihren Eltern ferngehalten werden keine Freizeit und keine
Privatsphäre haben, da sie (an der Schule in Tekos) in Mehrbettzimmern wohnen müssen (nach anderen
Angaben soll dies inzwischen geändert worden sein). Computer und Internet sind verboten, die
Nachrichten im Fernsehen dürfen jedoch gruppenweise gesehen werden. Mobiltelefone für den
telefonischen Kontakt zur Familie sollen erlaubt sein. Hinzu kommen kritisierte paramilitärische
Kampfsportübungen in Militäruniform. Eine Tekos-Schule am Schwarzen Meer taucht bereits in
Romanen von Wladimir Megre auf, dem Erfinder des Anastasia-Mythos.
Ein werbend gehaltener Artikel zur Schetinin-Schule findet sich in der Esoterikzeitschrift Sein.
Werbung für das Schetinin-Konzept wird über den österreichischen Verein Gesellschaft für autarke
Energie, technische Innovationen und Altruismus verbreitet. Befürworter ist auch Peter Fitzek,
selbsternannter "König von Deutschland", der der Reichsbürgerbewegung zuzuodnen ist und sich auf
einen ehemaligen Schüler mit Namen Richard Kandlin beruft. Kandlin behauptet, dass die Schetinin-
Schule bereits dreimal von einer "UNISCO" (der Name soll wohl an die anerkannte UNESCO
erinnern) zur weltbesten Schule ernannt worden sei. Andere Quellen nennen die UNESCO selbst. Eine
derartige Auszeichnung der UNESCO gibt es nicht. Vielmehr ist die russische Akademie der Bildung
mit der UNESCO assoziiert. Ein deutscher Anhänger von Schetinin und seinem Schulkonzept ist der
Pädagoge Franz Josef Neffe.
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Inhaltsverzeichnis:
• 1 Das pädagogische Konzept
• 2 Kritik an der Schetinin - Schule
• 3 Michail Petrowitsch Schetinin
• 4 Schetinin-Schulen im deutschsprachigen Raum
• 5 Propaganda für Schetinin-Schulen
• 6 Laising und Lais-Schulen
• 7 Zitate
• 8 Weblinks
• 9 Quellennachweise
Das pädagogische Konzept
Zum pädagogischen Konzept ist zu erfahren, dass alle Kinder sowohl Lehrer als auch Schüler seien.
Die Schüler finden in Lerngruppen mit allen Altersstufen von 8 bis 22 Jahren zusammen und arbeiten
gemeinsam zu konkreten einzelnen Fragestellungen. Es soll keine verschiedenen Fächer geben.
Mädchen und Jungen werden getrennt unterrichtet und leben auch in verschiedenen Häusern.
Persönliches Eigentum der Kinder muss in Schubladen am Bett untergebracht werden und darf nicht
herumliegen, wie Besucher berichten. Berichte von Besuchern und ehemaligen Schülern widersprechen
sich häufig.
Gleichzeitig wird Disziplin und Gehorsam verlangt. An der Schule in Tekos sollen sich derzeit 180
Schüler und ebenso viele kindliche Lehrer aufhalten. Zuvor war die Rede von etwa 300 Kindern.
Offenbar im Zusammenhang mit dem Eingreifen russischer Schulbehörden wurde die Zahl reduziert.
Unter den Schülern in Tekos befinden sich auch ausländische Kinder aus der Ukraine, Deutschland und
Neuseeland. Neben einem Schulleiter gebe es nur noch einen Hausmeister sowie Künstler.
Das Schulkonzept steht fest: es ist die Lehre von Michael Schetinin. Das Konzept sieht in der Schule in
Tekos einen Tagesplan von fünf Uhr morgens bis abends um neun vor, der durchorganisiert ist. Um
fünf Uhr dreißig morgens beginnt der Tag mit einem Waldlauf. Das Essen ist vegetarisch, allerdings ist
Fisch zugelassen. Zeit für freies Spiel, Alleinsein oder kindliche Spiele bleiben den Kindern kaum. Um
21:30 ist verbindliche Schlafenszeit.[2] Ob es Schulferien gibt oder nicht, darüber gibt es sich
widersprechende Angaben.
Die Schüler sollen auch sich selbst verwalten, wie es bezeichnet wird. So sind sie an Reparaturen der
Schule beteiligt, sägen im eigenen Sägewerk die Bretter, aus denen sie Möbel bauen, sie renovieren,
machen die Buchhaltung, waschen ihre Wäsche selbst und kontrollieren in Tarnuniform am
Eingangstor die Ausweise von Besuchern. Ein bedeutendes Merkmal sind auch militärische Übungen
an den Schetinin-Schulen. Es wird Wert auf ein Sporttraining gelegt und es gibt Ausbildungen im
Kampfsport und an Waffen. Schüler sind oft in militärischen Kampfanzügen zu sehen. Vermittelt wird
an den Schulen ein Nationalstolz, gelernt wird für Russland. Die Verehrung von Russland grenze an
Unterwürfigkeit, heißt es von Seiten der Kritiker. Der verlangte Nationalstolz wird auch deutlich durch
das Erlernen traditioneller Tänze und Musik oder traditionelle Trachten. Auch finde eine
"Indoktrination" mit Wedischer Philosophie und Spiritualität und Naturverbundenheit statt. Eine Rolle
spielt dabei auch der Anastasia-Kult von Megre.
Kritik an der Schetinin - Schule
Die umstrittene Schetinin-Schule und ihr Gründer waren und sind in Russland mehrfach als Sekte
bezeichnet worden, auch von Seiten der orthodoxen Kirche in Russland.
Ehemalige Schüler der Tekos-Schule meldeten sich in den russischen Medien mit Kritik an der Schule.
So berichteten sie über erlittene Körperstrafen und erzwungene Strafübungen vor anderen Schülern
(wegen Aufsuchens eines Computer-Clubs im Dorf). Auch habe es eine Zensur der Post gegeben. In
Kampfübungen habe man Durchsuchungen und das Absichern von Gebäuden geübt. Im
Chemieunterricht habe man "aus Spaß" Sprengstoffe ausprobiert.[3]
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Michail Petrowitsch Schetinin
Michail Petrowitsch Schetinin wurde am 17. Oktober 1944 in Dagestan geboren. Im Jahr 1973
absolvierte er das Pädagogische Institut in Saratov mit einem Abschluss in "Musik und Gesang"
(Spezialfach Akkordeon). Schetinin wird immer wieder auch mit einem Professorentitel genannt (z.B.
von Ernst Köwing[4]), wobei die Herkunft des Titels unklar bleibt. Er war danach Direktor der
Musikschule in Kizlyar. Später zog er in die Ukraine. Bis 1986 war er Direktor einer
Landwirtschaftsschule in Kirowograd, wo er vergeblich versuchte, ein eigenes pädagogisches Konzept
umzusetzen.[5]
Er gibt an, Gründer einer Russischen Akademie der Bildung (RAE) zu sein. Nach anderen Angaben
heißt es jedoch, er habe 1991 eine Auszeichnung der RAE erhalten. Nach glaubwürdigen Angaben
wurde Schetinin 1991 Mitglied der russischen Akademie für Bildung, deren Vorläufer bereits seit den
vierziger Jahren existierte.
Laut englischsprachiger Wikipedia wurde die Russische Akademie der Bildung (Russian Academy of
Education SEI RAE) aber erst am 22. Dezember 1992 gegründet, wobei offenbleibt, wer der damalige
Gründer war.[6] Schetinin gilt als Bewunderer der ehemaligen Sowjetunion. Das aktuelle Russland
sieht er in einem "vierten Weltkrieg" mit den USA.[7]
Schetinin wurde 1977 Mitglied der KPdSU, engagierte sich in der Partei und kann für die Zeit der
Existenz der UdSSR als "staatstreu" bezeichnet werden. Er erhielt zahlreiche Parteiauszeichnungen und
Parteimedaillen (beispielsweise 1978 Medaille "Arbeit und Tapferkeit, 1990 Titel "Verdienter Lehrer
Russlands", Komsomolpreis des ZK).[8]
Schetinin-Schulen im deutschsprachigen Raum
Privatschulen im deutschsprachigen Raum, die sich an Schetenin orientieren, vermeiden den Namen
Schetinin-Schule. Zu nennen sind aktuell (2016):
• "Weinbergschule" (Österreich) und Verein zur Förderung alternativer Bildungswege in A-5201
Seekirchen
• "Laisschule" (Österreich), Schloss Ehrenhausen, Klagenfurt am Wörthersee (Kärnten)
• "Bildungsgarten Des Lebens" von Doris Rogy aus A-8042 Graz
Hinzu kommen "Schetinin-Lehrgänge" an Privatschulen.
Propaganda für Schetinin-Schulen
Im Internet kann eine regelrechte Propagandaschlacht für das Schetinin-Schulkonzept beobachtet
werden. Dabei wird dieses Schulsystem nicht nur beworben, sondern es werden insbesondere das
herkömmliche staatliche Schulwesen in westlichen Ländern und die entsprechende Pädagogik
angegriffen, analog zu den "Freilernern" und "Unschooler", die die Schulpflicht ablehnen. So seien aus
Befürwortersicht in "dekadenten" westlichen Staaten "staatliche instruierte Pädagogen" daran
interessiert, Kinder "monotone Fakten, welche einzig der Hochfinanzindustrie dienlich" seien,
auswendig lernen zu lassen. Lehrpläne seien an einem "Wirtschaftsdiktat" ausgerichtet. Die Folge seien
Konzentrationsschwächen, Lernmüdigkeit sowie Depressionen. Die Kinder seien "Opfer eines
manipulierten Bildungssystems". Die russische Schetinin-Schule stelle sich diesem Irrsinn in "Richtung
Revolution" entgegen, wie es beispielsweise bei eurusky.ru heisst.
Laising und Lais-Schulen
Lais-Schulen sind Privatschulen, deren pädagogisches Konzept sich an so genanntem "Laising" und
esoterischen Vorstellungen orientiert. Der Begriff Lais (mit indogermanischer Wurzel, Bedeutung von
lais: „ich weiß“ und laists für Spur, Bahn, Furche) geht auf das Gotische zurück, das Konzept selbst hat
jedoch nichts mit der Periode der Gothik zu tun, sondern stammt aus jüngerer Zeit. Begründer des
Laising und der Lais-Schulen ist der Österreicher Dieter Graf-Neureiter (geb. 1965).
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Graf-Neureiter ist ausgebildeter Stationsgehilfe und ehemaliger Gastronom, der später NLP-
Practitioner wurde. Seit 2007 ist er Seminarleiter, Vortragender und Mentalcoach. Am 14. Oktober
2014 gründete er mit Ingeborg Schober und Martina Graf in Klagenfurt das LAIS-Institut. Dort soll
"natürliches Lernen" praktiziert werden. Schüler lernen dabei im häuslichen Unterricht in Lerngruppen,
die von Lernbegleitern betreut werden. Am Ende des Schuljahres muss jedes Kind entsprechende
Externistenprüfungen an einer staatlichen Schule absolvieren. Jedes Kind ist gleichzeitig Lehrer und
Schüler. In Österreich soll es inzwischen mittlerweile 25 Lais-Schulen geben (Stand: 2017).
Vorbild für die Lais-Schulen ist die Schetinin-Schule in Tekos und Michail Petrowitsch Schetinin.[9]
Das Lais-Prinzip wird aktuell in Österreich und der Schweiz[10][11] von privaten Gruppen angewandt.
Zu den Unterstützern von Lais-Schulen zählt in Österreich der 2011 gegründete Verein GAIA mit Sitz
in Althofen (Kärnten). Der Verein setzt sich auch für die pseudomedizinische Methode Germanische
Neue Medizin nach Ryke Geerd Hamer ein. Der ehemalige deutsche Arzt Hamer gilt als Antisemit.
Zu den Beobachtern der Lais-Schulen gehört in Österreich die Bundesstelle für Sektenfragen. Kritisiert
werden unter anderem „Reinheitsideen“, nach denen die Kinder von einer "schlechten Welt"
ferngehalten werden sollen.
Der deutsche Theologe und Publizist Matthias Pöhlmann gilt als Kritiker des LAIS-Konzepts. Er
attestiert ihm einen direkten Bezug zur Anastasia-Bewegung und somit zum Umfeld der
rechtsgerichteten Reichsbürgerbewegung.
Zitate
• Schetinin selbst wie folgt: "Hier geschieht hauptsächlich die Annäherung. Wenn uns das Treffen
gelingt, dann können sie gemeinsam das Ziel erreichen, dass in 10 Tagen der Mathematikstoff
der ganzen Mittelschule erfasst wird. Also auf 11 Jahre geteilte Mathematik, in 10 Tagen. Die
ist die Aufgabenstellung. Das geschieht momentan mit solchen Schülern, denen es gelingt, sich
mit anderen Schülern zu treffen, welche dieses Wissen schon haben. Das liegt am offenen, freien
Miteinander. Wenn die polaren Strukturen (Kräfte) sich berühren, dann wird Wissen
weitergegeben. Das ist bekannt. Beobachtungen an Liebespaaren zeigen, wie sie sich fast ohne
Worte verständigen können. Kaum sagt einer etwas, schon hat es der andere bereits
aufgenommen."
…..................................................................................................................................................................
Stark gekürzte Textstellen aus dem 3. Anastasia-Buch „Raum der Liebe“, von Wladimir Megré:
„ . . . Kurz nach meiner Rückkehr von Anastasia fuhr ich wegen einer Leserkonferenz nach
Gelendschik. Ein Vertreter der dortigen Kreisverwaltung wollte mir eine besondere Schule in der Nähe
der Stadt zeigen. So lernte ich die sogenannte Waldschule vom Akademiker Michail Petrowitsch
Schetinin kennen. Ein enger Schotterweg führte von der Autostraße zu einem in den Bergen versteckten
bewaldeten Tal. Der Weg endete bald an einer merkwürdigen Baustelle. Durch die leeren Fensterlücken
eines ungewöhnlich aussehenden zweistöckigen Hauses hörte man Kinderstimmen ein russisches
Volkslied singen. Im Wald wirkte es auf mich wie eine Fata Morgana. Wortlos kletterte ich über die
gestapelten Baumaterialien hinüber, um mich mit meinen eigenen Händen zu überzeugen, dass ich
nicht träumte.
Als ich am Haus stand, sah ich ein etwa zehnjähriges Mädchen eine Leiter heruntersteigen. Das war
eine einfache Leiter ohne Geländer, die aus dem oberen Stockwerk führte. Das Mädchen ging zu einem
Haufen kleiner runder Kieselsteine und machte sich davon eine große Konservendose voll. Sie kletterte
damit ganz geschickt die Leiter wieder hoch. Ich folgte ihr und dem einladenden Widerhall des Liedes.
Im Obergeschoss des Hauses arbeiteten mehrere Kinder an der Verzierung der Wände. Sie waren so alt
wie das Mädchen oder ein wenig älter als sie. Konzentriert und zügig verrichteten sie ihr Werk ohne
Erwachsenenaufsicht. Aus den Kieselsteinen legten sie ein schönes Muster aus, indem sie die Steine
mit Mörtel an der Wand befestigten. Zwei Mädchen polierten jeden neugelegten Stein mit feuchten
Tüchern vorsichtig nach.
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Später erfuhr ich, dass auch jeder Ziegelstein des Hauses von Kindern selbst gelegt wurde. Sie haben
das Haus entworfen und von unten bis oben selbst errichtet. Und dieses Haus war nicht das einzige
seiner Art. An diesem Ort schien es selbstverständlich, dass die Kinder selbst ihr Wohnen und ihr Leben
gestalten und dass die Kinder viel singen. Ein zehnjähriges Mädchen kann hier beispielsweise ein Haus
bauen und ein leckeres Essen zubereiten, wunderschön malen und tanzen, kennt eine traditionelle
russische Kampfart. Die Kinder aus der Waldschule kannten Anastasia bereits. Sie fragten nicht,
sondern erzählten mir selbst von ihr.
Die Waldschule vom Akademiker Schetinin ist eine staatliche Einrichtung und gehört dem Ministerium
für Schulbildung der Russischen Föderation an. Das heißt, dass die Eltern nichts für die Ausbildung
ihrer Kinder bezahlen. Die Schule wirbt nicht für sich. Dabei liegen zirka zweieinhalbtausend
Bewerbungen für einen eventuell frei werdenden Platz vor.
Die Schule nimmt nicht speziell Wunderkinder auf und verfolgt nicht die Absicht, aus den Kindern
solche zu machen. Dabei erlernen ihre Schüler in einem Jahr das zehnjährige Mathematikprogramm
einer normalen Schule. Vor allem aber sind die Kinder in der Waldschule glücklich. Ich weiß nicht, mit
welchen Worten man die strahlenden Gesichter der Kinder beschreiben könnte, und bringe als Beispiel
den Eindruck eines Kindes, das die Schule zum ersten Mal gesehen hat.
Gleich nach der Leserkonferenz in Gelendschik besuchte ich wieder die Waldschule. Diesmal mit einer
Gruppe von Lesern, die diese Schule auch kennen lernen wollten. Unter ihnen war die als
Schauspielerin, Regisseurin, Vorstandsmitglied der Roerich-Gesellschaft und einfach als guter Mensch
bekannte Natalia Sergejewna Bondartschuk. Auf die Fahrt zur Waldschule nahm sie ihre zehnjährige
Tochter Maschenka mit. Die beiden hatten noch eine sehr interessante Reise nach Anapa zu einem
Kinofestival vor, die für Maschenka besonders dadurch verlockend wurde, dass ihre liebe Oma, die
Schauspielerin Inna Makarowa, auch an den Festspielen teilnehmen sollte. Daher kam Maschenkas
Wunsch, während des Festivals in der Waldschule bleiben zu wollen, wie ein Blitz aus heiterem
Himmel für ihre Mutter. Als Natalia Sergejewna aber sah, dass ihre sonst eher unselbständige Tochter
sich wirklich dazu entschlossen hatte, drei Tage an einem unbekannten Ort allein zu bleiben, sagte sie
traurig: „Wir übersehen viel zu oft die Bedürfnisse unserer eigenen Kinder."
Natalia Sergejewna wurde von einem Kameramann begleitet. Er nahm Interviews mit den Schülern auf,
in denen es um ihre Ansichten in verschiedenen Lebensbereichen und auch um Anastasia ging. Wir
Gäste waren alle sehr neugierig und stillten die Neugier in den Gesprächen mit unseren Gastgebern.
Wie zum Beispiel im folgenden Gespräch, das Natalia Sergejewna und ich mit den Kindern führten,
während sie mit dem Bau ihres neues Hauses beschäftigt waren:
„Wer hat dieses Haus und seine Einzelteile, zum Beispiel die Säulen, entworfen?"
„Das alles ist ein Ergebnis unserer gemeinsamen Überlegungen."
„Soll ich das so verstehen, dass jeder hier nur äußerlich seine eigene Arbeit macht, dabei aber an das
Ganze denkt?"
„Ja. Wir treffen uns jeden Abend und planen den nächsten Tag vor. Wir stellen uns das vor, was wir
realisieren wollen. Einige unserer Schüler sind Architekten. Sie nehmen alle Vorschläge auf und fassen
sie zu einem Entwurf zusammen."
„Was für eine Vorstellung hattet ihr für diesen Raum?"
„Die Gestalt von Swarog, der Feuergewalt des Himmels. Man kann diese Gestalt an den Symbolen im
Raum erkennen."
„Habt ihr einen Bauleiter?"
„Ja. Wichtiger als der Leiter ist aber die gemeinsame Idee oder Lava, wie wir sie nennen."
„Was ist Lava? Eine Idee?"
„Ja, ein gemeinsames Gefühl, eine gemeinsame Gestalt, ein gemeinsamer Wunsch."
„Ihr scheint alle gerne und mit Freude zu arbeiten. Ist die Arbeit für keinen von euch nur Pflicht?"
„Das ist unser Leben. Wir tun das, was wir können, für das, was wir wollen."
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„Habt ihr nicht auch den Eindruck, dass ihr eigentlich an einem Tempel baut?"
„Ja. Wenn es so ist, dann liegt es nicht an der Form. Der Tempel ist ein Zustand. Die Form ist nur ein
Hilfsmittel für den erwünschten Zustand, der vom Gefühl geschaffen wird. Zum Beispiel, die Kuppeln
an unserem Haus gehören keiner Tempelanlage an. Dennoch symbolisieren sie die Ausrichtung zum
Himmel, den himmlischen Segen."
Ich sah mir die Mädchen an, die weiterhin an dem Ornament aus Kieselsteinen arbeiteten. Sie waren
ganz schlicht angezogen und auf den ersten Blick alles andere als auffällig. Ihre Schönheit war eine
besondere und nicht gleich zu erkennen. Mir ging durch den Kopf: Wo lernen wir Männer unsere
künftigen Ehefrauen kennen? An Tanzabenden und in Kurorten. Wir heiraten geschminkte Gesichter
und lange Beine und stürzen uns ins glückliche Eheleben. Bald ist aber die vermeintliche Schönheit
abgeschminkt, und zu Tage kommt ein Subjekt, das dasitzt und unterhalten werden will, auch und vor
allem im Sinne des Lebensunterhalts. So ein Reinfall! Hätten wir was Besseres verdient? Nein. Genau
das haben wir verdient, wenn wir die Schönheit an der Länge der Beine messen.
Jemand wird aber einen richtigen Treffer landen. Jemand wird später eines dieser scheinbar
unscheinbaren Mädchen heiraten. Sie kennen sich mit dem Hausbau und mit dem Haushalt aus, können
verschiedene Fremdsprachen, sind klug und schön ohne Schminke. Und sie werden mit dem Alter nur
schöner und klüger. Naja, so einfach zu bekommen werden sie auch nicht sein.
Von Ornamenten und Bildern des neu errichteten Hauses umgeben, hatte ich das Gefühl, im großen
Tempel der guten Mächte zu sein, den die besten Meister der Erde mit ihren Werken ausgeschmückt
hatten. Vielleicht wohnt in diesem Haus, das an jedem Fleckchen eine zärtliche Berührung der
Kinderhände erfahren hat, eine helle Energie, die in ihrer Intensität einigen Tempeln dieser Erde nicht
nachsteht? Ich sann nach... Wir Erwachsene gehen mit modernen Bautechnologien an die zerfallenden
Tempel unserer Heimat heran. Wir können sie mehr oder weniger schnell wieder instand setzen. Wir
sagen uns: „Wir haben unser Bestes getan." Wir werden die restaurierten Gotteshäuser betreten. Wir
werden in ihnen um den Segen Gottes beten. Und Gott wird uns nicht segnen. Er wird uns nicht
anhören. Er wird gerade im anderen Haus sein, hier, wo die Kinder sich überlegen werden, was sie statt
der fehlenden Holzlatten und Ziegelsteine zum Bauen nehmen.
Viele Erwachsene, die mit mir die Waldschule besuchten, konnten sich nicht zurückhalten. Sie
tätschelten, streichelten und umarmten die Kinder wie kleine Kätzchen. Wozu brachte ich so viele mit?
Es war mir doch klar, dass diese Schule von Delegationen und Besuchern verschiedener Art schon
immer belagert wurde. Die Neugier und der Wunsch, am Segen dieser Kinder teilzuhaben, führen viele
Menschen her. Und die meisten nehmen ihren Teil des Segens mit und reisen ab, ohne von sich etwas
Vergleichbares zu geben. Anastasia hat doch Recht, wenn sie sagt: „Wenn du den Segen eines
Wallfahrtsortes suchst, so überlege vorher, was du selbst ihm bringen kannst. Es wäre schade, wenn das
Empfangene nicht weiterstrahlt, sondern zu deinem Gefangenen geworden ist."
Ich gebe zu, mich hat in die Waldschule auch nur meine Neugier geführt. Und nur dank Anastasia
wurde ich vom Akademiker Michail Petrowitsch Schetinin zu einem Gespräch eingeladen. Die Kinder
deckten uns reich die Tische. Und wir machten uns satt, und nicht nur am Essen. Wir sogen das Licht
aus den Augen der Kinder in uns hinein. Und womit beschenkten wir die Kinder. Damit, dass wir sie
majestätisch über die Köpfe streichelten?
So stand ich einmal fern aller anderen Besucher aus meiner Gruppe und grübelte nach. Unmerklich
näherten sich mir Lena und Nastjenka, zwei Mädchen, die ich bereits gut kannte. „Ärgern Sie sich bitte
nicht, lassen Sie diese Gedanken", sagte mir Nastjenka leise. „Die Erwachsenen können nicht anders.
Sie wollen uns streicheln, uns umarmen. Für die Erwachsenen ist es ganz wichtig. Und Sie? Warum
ärgern Sie sich den ganzen Morgen darüber? Kommen Sie lieber mit uns mit.
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Unterwegs aber gesellte sich der Kameramann zu uns. „Lass uns die beiden interviewen", sagte er.
„Endlich stört keiner, und dieser Wald als Hintergrund... Es kann eine geniale Aufnahme werden!"
„Wozu", erwiderte ich, „sind sie nicht oft genug ausgefragt worden?" „Für dich machen sie es doch
gerne. Versteh mich doch! Als Profi sage ich dir: was wir hier drehen, ist ein Unikat! Weißt du, als
einfacher Pressevertreter oder gar als Privatperson hätte ich hier nie drehen dürfen.“ Ich nahm das
Mikrofon in die Hand und sprach hinein: „Liebe Mädchen! Habt ihr nichts dagegen, wenn wir ein
Interview mit euch aufnehmen? „Fragen Sie uns, wenn Sie wollen", sagte Lena. „Ja, natürlich werden
wir Ihnen antworten", ergänzte Nastjenka.
Die Mädchen stellten sich nebeneinander, legten ihre langen blonden Zöpfe zurecht und guckten mir in
die Augen. Nach zwei ganz banalen Fragen wusste ich nicht weiter. Mir wurde plötzlich klar, dass
solche nichts sagenden Fragen ganz oft an sie gestellt werden. Und sie antworten geduldig
verschiedenen Vertretern, Journalisten und einfachen Besuchern. Dabei sind sie fähig, solche Rätsel zu
lösen, die auch Menschen mit großer Lebenserfahrung verschlossen bleiben. Ein Mann hatte
vollkommen Recht, indem er sagte: „Mein Sohn ist erst drei Monate in dieser Schule, und schon merke
ich, dass ich schnell einiges dazulernen muss, um in seinen Augen nicht als dumm zu gelten."
Unterschätzen wir die Kinder nur in der Waldschule und nicht überall? Erniedrigen wir sie nicht auf
Schritt und Tritt mit unseren primitiven Fragen? Reden wir ihnen nicht indirekt ein, wie klein und
unwissend sie sind? So stand ich vor den Mädchen, hielt das Mikrofon in meiner Hand und schwieg
nun. Ich sah ihren Gesichtern an, dass ich ihnen in meiner Verlegenheit leid tat. Deswegen gab ich vor
ihnen einfach zu: „Ja, mir fällt keine Frage ein, die ich euch stellen könnte." Danach wurde es ganz
eigenartig: Zwei kleine Mädchen erklärten uns, zwei großen Männern, wie man ein Interview macht,
wie man ein Gespräch mit einem anderen Menschen führt.
„Seien Sie ganz locker, lassen Sie los. Dies zu können ist wichtig. Und dann versuchen Sie ganz offen,
aus Ihrem Herzen heraus, zu sprechen.“ „Machen Sie sich keine Sorgen um uns. Das Mitgefühl mit
Ihrem Gesprächspartner ist zwar notwendig, aber lassen Sie sich nicht schwermütig machen. Lösen Sie
sich von den Sorgen los." „Fragen Sie aus dem Herzen und denken Sie nicht daran, wie wir auf Ihre
Fragen antworten werden. Überlassen Sie uns die Antworten." „Wenn Ihnen keine Fragen einfallen,
lassen Sie uns selber etwas erzählen."
Die beiden Mädchen liefen über eine Lichtung im Wald, berührten liebevoll die Grashalme und
sprachen zu uns. Sie erzählten uns von der Schöpfung. Das tiefe Wissen ihrer reinen Seelen, der offene
und herzliche Blick ihrer Augen verliehen ein ruhiges und sicheres Gefühl. Der Kameramann nahm die
Mädchen aus der Ferne auf, ohne die Position der Kamera zu wechseln. Natalia Sergejewna
Bondartschuk schenkte mir später eine Kassette mit den Videoaufnahmen aus der Waldschule, und ich
sah am liebsten die Filmszene mit diesen kleinen bezopften Magierinnen, die langsam über die Weite
der Waldlichtung laufen. Und sie werden groß! Wie ihre dreihundert Mitschüler.
Diese Seiten des Buches dienen nicht der Überzeugung der Ungläubigen. Ich schrieb über die Schule
für Menschen, die Anastasia verstehen und mit Anastasia fühlen. Ich schrieb es ihnen zur Freude. Und
alle, die mir nicht glauben, die mich für meinen schlechten Stil, für meine schlechte Grammatik
kritisieren, brauchen gar nicht weiter zu lesen. Ich warne am besten gleich vor: Ich schreibe jetzt das
nächste Buch, und dort ist noch mehr „Irrsinn" und kein besserer Stil. Die, die sich bereits über mich
ärgern, sollten erst gar nicht hineinschauen, ihrer Nerven wegen.
AKADEMIKER SCHETININ
Wer ist er? Wir sind gewöhnt, einen uns unbekannten Menschen anhand seines Lebenslaufs und seiner
Titel zu beurteilen. Beim Akademiker Schetinin bringt uns das nicht weiter. In der Bibel steht: „An
ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." Die Früchte vom Akademiker Schetinin sind die glücklichen
Gesichter seiner Schüler und ihrer Eltern.
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Natalia Sergejewna Bondartschuk, Verdiente Künstlerin Russlands und Vorstandsmitglied des
Internationalen Rörich-Zentrums (einer von der UNO anerkannten Organisation), meinte: „Ich habe
viele namhafte Lehrer und bekannte Prediger aus verschiedenen Ländern kennen gelernt, und keiner
hinterließ auf mich eine vergleichbare Wirkung. Ich vermute, wir begegnen hier einem Weisen, der uns
unerahnte Wege durchs Leben weist."
Ich könnte meinen Eindruck von Michail Petrowitsch Schetinin und von seiner Schule auch äußern,
hüte mich aber lieber davor. Ich bin kein Spezialist auf dem Gebiet der Bildung und könnte manches
falsch interpretieren. Ich beschränke mich darauf, möglichst unverzerrt die eigenen Worte vom
Akademiker Schetinin wiederzugeben.
Natalia Sergejewna, ihr Kameramann, sowie Michail Petrowitsch Schetinin und ich, gingen durch den
Flur des Schulgebäudes. Der große offene Raum, der direkt an den Flur grenzte, war voll von Kindern
verschiedenen Alters. Sie waren mit irgendeiner Aufgabe beschäftigt und ließen sich weder von
unserem Besuch noch von der laufenden Videoaufnahme ablenken. Einige Kinder standen auf und
gingen für kurze Zeit aus dem Raum. Die anderen liefen durch den Raum oder blieben vor Tafeln mit
irgendwelchen Zahlen stehen. Wieder andere sprachen miteinander, als wollten sie einander etwas
beweisen.
„Michail Petrowitsch, was geschieht hier?", fragte Natalia Sergejewna. „Hier beobachten Sie im
Grunde einen Kontaktversuch. Wem der Kontakt gelingt, der wird den Mathematiklehrstoff des
zehnjährigen Schulprogramms spätestens in einem Jahr beherrschen. Diese Aufgabe steht vor den
Kindern. Sie suchen nach Menschen, die bereits über die notwendigen Mathematikkenntnisse verfügen.
Sie suchen den Kontakt im Bereich des bio-energetischen Feldes. Wenn der Kontakt zwischen den
beiden Feldstrukturen geschlossen wird, kann der Informationsaustausch stattfinden. Es ist wie bei der
Liebe auf den ersten Blick: Du hast noch nicht das Wort ausgesprochen, und dein Partner hat dich
bereits verstanden.
Sie sehen, in diesem Raum sind alle Voraussetzungen für ein freies Verhalten jedes Kindes geschaffen.
Die Kinder können beliebige Fragen aussprechen, aufstehen, laufen, herein- und hinausgehen. Wichtig
ist, im Kontakt zu bleiben. Die Kontaktaufnahme, die Beziehung an sich, ist überhaupt unser
Schwerpunkt. Die Fähigkeit dazu wird vom Schüler wie vom Lehrer gleichermaßen verlangt. Wir
versuchen alle Hindernisse, wie zum Beispiel die Altersstufen, aus dem Weg zu räumen. Sie sehen hier
neben dem fünfzehnjährigen Iwan Alexandrowitsch die zehnjährige Mascha sitzen. Und neben den
beiden sehen Sie Sergej Alexandrowitsch. Er ist Student und schließt in diesem Jahr sein
Universitätsstudium ab. „Wie alt ist Sergej Alexandrowitsch?" „Er wird in diesem Jahr achtzehn." „Wie
bitte? Mit siebzehn ist er bereits im Abschlussjahr an der Universität?"
„Ja, in dieser Generation ist er siebzehn. Wir versuchen vom Alter überhaupt abzusehen. Hier sehen
Sie, dass auch die Lehrer von den Schülern kaum zu unterscheiden sind. Ich muss zugeben, vor uns ist
eine besondere Gruppe. Im Raum sind jetzt diejenigen, die am Bau des neuen Hauses nicht teilnehmen
konnten. Sie befassen sich dafür mit Mathematik, um später die gewonnenen Kenntnisse an die anderen
weiterzugeben. Diese spätere Aufgabe wird ihnen auch gelingen. Man darf dem Kind auf keinen Fall
sagen, du weißt dies oder jenes nicht. Wenn ein Lehrer Unwissenheit seiner Schüler voraussetzt - und
sei es auch nur in seinen Gedanken - werden seine Schüler auch unwissend. Das Wichtigste für den
Lehrer, der etwas zu erklären sucht, ist eine Kontaktaufnahme zu den Schülern im Bereich der
gemeinsamen Suche.
Der Schüler sollte nicht auf den Lernvorgang an sich und schon gar nicht auf den Gedanken, Mein
Lehrer weiß Bescheid' konzentriert werden. Es zählt nur eine Mitarbeit der Gleichen. Und die
Erkenntnis, die während der Lösung einer Aufgabe gewonnen wird, ist eigentlich kein neues Wissen,
sondern das wiedererlangte vergessene Wissen. Diese Kinder, die vor Ihren Augen an einer Aufgabe
arbeiten, tun es nicht für sich selbst, nicht für die Zensur, mit der sie belohnt werden.
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Sie tun es für die anderen. Sie sollen das gewonnene Wissen in wenigen Tagen an ihre Arbeitsgruppen
weitergeben. Jeder hier ist für eine Gruppe, die am Bau beschäftigt ist, verantwortlich. Jeder leitet dort
den Lernvorgang an. Jeder bringt sein Wissen in seine Gruppe. Jeder sieht zu, dass seine Gruppe am
Bau nicht schlechter als die anderen vorankommt. Jeder will dem anderen dienen. Je stärker die
Motivation, desto schneller der Lernvorgang.
Eigentlich lernen sie nicht Mathematik. Mathematik ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg der
Erkenntnis. Sie studieren den Menschen, der sich mit Mathematik befasst. Sie lernen, die Seele, die
Wünsche und die Gedanken eines Menschen verstehen. Voraussetzung dafür ist die Offenheit.
Deswegen sind Kränkungen und Beleidigungen aller Art zu meiden, und dies bereits beim
Wortgebrauch. So fehlen unserer Umgangssprache hier solche Ausdrücke wie ,falsch'. Genauso war es
bei allen Urvölkern. Die ,schlechten' Wörter gab es nicht. Das Negative, das Schlechte existiert nicht,
also gibt es keine Begriffe dafür. Angenommen, Sie geraten in eine Sackgasse. Die Bemerkung: , Sie
sind am falschen Ort', wird Sie nicht weiterbringen. Sie brauchen eine Wegweisung: ,Gehen Sie nach
rechts, dann wieder nach links, dann nach oben...'
Es ist von großer Bedeutung, die Sprache von überflüssigen Wörtern zu reinigen. An solchen Wörtern
verliert sich der Gedanke. Die Bausteine der Sprache sollten einen tiefen Sinn und ein tiefes Gefühl
tragen. Das wahre Erbe ist das des Geistes.
Notwendig ist für die Eltern, ihrem Kind zu einem Einstieg in den natürlichen kosmischen Prozess zu
verhelfen, zum Einstieg in die ewige Wiedererzeugung des Lebens. Damit öffnet sich dem Kind die
Freude an dem Unvergänglichen, an dem Wirklichen. Wenn du dem Kind ein Hemd, eine Hose, ein
Paar Schuhe kaufst, reicht es für eine Saison. Schenkst du dem Kind deine Erkenntnis des wahren und
des weisen Lebens, wird dein Kind ein glücklicher Mensch sein."
Als ich dem Akademiker Schetinin zuhörte, merkte ich, wie sehr seine Beziehung zu den Kindern den
Gedanken von Anastasia entspricht. Wie kann es bloß sein, dachte ich, dass eine sibirische Einsiedlerin
und ein grauhaariger Akademiker so viel Gemeinsames haben? Warum spricht er mit mir, lässt mich an
den Mahlzeiten teilnehmen und führt mich durch seine Schule? Von Pädagogik verstehe ich nichts und
bin schon als Schüler schlecht gewesen. Es war mir klar, dass ich nur dank Anastasia in der Waldschule
gelandet bin. Dabei habe ich mit dem Akademiker Schetinin über Anastasia nicht gesprochen. Und
auch über mein Buch äußerte er sich nur kurz: „Es ist eine sehr genaue Darstellung." Oft sprach ich mit
Michail Petrowitsch über meine Alltagssorgen, oft besuchte ich mit ihm den werdenden Haus-Tempel.
Es vergingen bereits mehrere Tage seit meinem missglückten Interview. Ich stand im Arbeitszimmer
vom Akademiker Schetinin und ärgerte mich schwarz über mich selbst. Wozu nur wollte ich jemandem
etwas beweisen? Wozu? Was kann schon einen, der nicht glauben will, überzeugen? Bewirkt es nicht
nur das böse Gegenteil? Anastasia hatte mir deutlich gesagt: „Die Wunder werden nur das Unbehagen
mehren, das solche Zweifler vor dem Ungewohnten spüren." Genug, dachte ich, ich werde aufhören zu
schreiben. Was ist das Schreiben anderes als ein untauglicher Versuch, die Zweifler zu bekehren?
„Hören Sie nicht auf zu schreiben, Wladimir", antwortete Michail Petrowitsch auf meinen nicht
ausgesprochenen Gedanken.
Und als ich das Schulgebäude verließ, sah ich Nastjenka am Ausgang sitzen. „Ich grüße dich,
Nastjenka", sagte ich. „Ich werde Sie zum Auto begleiten. Auch Lena wollte sich von Ihnen
verabschieden." Bis das Auto um die Kurve fuhr, sah ich noch zwei kleine Figuren unter der Laterne
am Eingang des neuen Hauses. Sie winkten nicht. Jedes Mädchen hielt einen Arm hoch, so dass seine
Handoberfläche in meine Richtung zeigte. Diese Geste kannte ich bereits: Die Mädchen sandten mir
ihre Strahlen des Guten zu, damit sie mich auf meinen Wegen begleiten. Wie Feuer brannte in mir der
Gedanke: Wie kann ich Eurer Strahlen würdig werden? . . .“
…..................................................................................................................................................................
Seite 16
Hallo, ihr Lieben
Nach meinem letzten Rundbrief über die Tekosschule in Russland(PDF-Datei noch einmal im Anhang),
habe ich von einem Leser, der sich auch den Film „ Eine leuchtende Botschaft. Tekos - eine Schule der
Zukunft“ im Internet ansah, einen kritischen Brief erhalten. Da ich denke, dass einige Menschen, denen
ich diesen Brief schickte, auch ähnlich gelagerte Gedanken dazu haben könnten, möchte ich hier darauf
eingehen. Ich zitiere zuerst einmal aus dem erhaltenen Brief. Dort heißt es:
…...................................................
„ . . . Kinder in Uniform machen mich grundsätzlich mißtrauisch.....auch ist mir der Gedanke des
Nationalen zutiefst unsympathisch.......auch wenn er durchaus etwas sehr menschliches hat......einiges
von dem was hier zu sehen und zu hören ist, kennen wir aus der Blut und Bodenideologie der
Nationalsozialisten.
Die hier so ehrenhaft dargestellten Kosaken haben sich in vergangenen gewalttätigen
Auseinandersetzungen als besonders brutal und blutrünstig hervor getan.
Ich möchte mich, was meine Ausrichtung betrifft, auf keinen Fall auf alte Traditionen beziehen, sondern
ein Teil einer gedanklichen Entwicklung sein, die etwas kreiert,was noch nicht da war und neu
hervorgebracht werden kann . . . „
…....................................................
Ich möchte mich hierzu wie folgt äußern:
Krieg ist immer ein schmutziges Geschäft und brutale, unmenschliche Taten kommen und kamen bei so
gut wie allen Völkern vor, sicher auch bei den Kosaken. Es kommt auf den geistigen
Bewusstseinszustand der jeweiligen Soldaten an, die an bestimmten Aktionen beteiligt waren, bzw. sind.
Braucht es überhaupt Soldaten und Krieger? Ich habe in Texten aus dem Internet einige, wie ich finde
ganz gute Definitionen, eines bewussten, erwachten, bzw. spirituellen Kriegers gefunden. Dort heißt es:
…...........................................................................................................
„ . . . Ein Teil eines natürlichen Systems - die jene von negativer Orientierung, vor dem Überrennen
derjenigen abhält, die diese negativen Erfahrungen nicht haben wollen - ist jene Art, die als Krieger
bekannt ist.
Krieger beginnen keine Kriege. Sie stellen sich zwischen diejenigen, die andere angreifen wollen,
und diejenigen, die in Ruhe gelassen werden wollen.
Negative Wesen haben genauso viel Recht, wie positive Wesen, zu existieren. Sie haben jedoch kein
Recht, negative Erfahrungen an denjenigen zu verüben, die diese Orientierung nicht wählen.
Krieger existieren als eine Art Immunsystem, um sicherzustellen, dass die Negativen nicht in die
Erfahrungen von Positiven eindringen können . . .“
…............................................................................................................
Zu diesem Text möchte ich sagen, dass es im Grunde keine „positiven“ und „negativen“ Wesen. Jeder hat
alles in sich, das „Dunkle“ und das „Helle“, es ist die Frage, wie man damit umgeht. Jeder der in der
Verurteilung ist, wird jedoch die jeweils andere Seite als schlecht und sich selbst als gut bewerten. In dem
oben zitierten Text finde ich es jedoch in Ordnung, um die Sachlage verkürzt zu erklären. Es gibt zwei
Seiten, zwischen die sich etwas stellt( der „positive“ Krieger), um eine unerwünschte Vermischung zu
vermeiden.
…...............................................................................................................
In einem anderen Text heißt es:
„ . . .Spirituelle Krieger wissen, dass die Zerstörungskräfte nicht von außen kommen, sondern von innen;
dass es Gier, Angst und Hass sind, die die Waffen erschaffen, die jetzt die Welt bedrohen. Um
Veränderungen an den Schalthebeln der Macht herbeizuführen und die Waffen abzubauen, die uns alle zu
zerstören drohen, müssen spirituelle Krieger ihre eigenen Waffen trainieren. Ihre beiden wesentlichen
Waffen sind Mitgefühl und Erkenntnis. Mitgefühl ist wichtig, weil es uns bewegt – wenn wir offen sind
für den Schmerz anderer – zu handeln, um das Leiden zu lindern.
Seite 1
Doch Mitgefühl allein reicht nicht aus. Neben dem Mitgefühl ist Erkennen nötig, um Struktur geben zu
können. Erkenntnis allein, kann zu kühl und distanziert sein, also braucht sie die Wärme und Kraft des
Mitgefühls, um sie in die Tat umzusetzen. Beide zusammen ergeben weise Aktionen, die den ganzen
Planeten verwandeln und heilen können, besonders wenn eine große Anzahl von spirituellen Kriegern –
tatsächlich eine ganze Armee – gemeinsam daran arbeiten. Spirituelle Krieger sind einfach Menschen,
die große Veränderungen und Heilung bewirken wollen.
Durch den individuellen Mut und die mitfühlende Weisheit der spirituellen Krieger, wird die Welt zum
Frieden und zur Heilung gebracht. Unsere leidenschaftlichen Herzen müssen mit einem rationalen
Verständnis dafür, wie alle Dingen miteinander verbunden sind und miteinander in Beziehung stehen,
kombiniert werden . . .“ Zitat Ende.
…............................................................................................................
Was die militärischen Übungen an der Tekosschule angeht, sehe ich die Schüler von ihrer Bewusstheit
her eher dort, wo es um den Schutz des Positiven geht und nicht, um andere anzugreifen. Ich finde den
Ausdruck „Wächter“ in diesem Fall eigentlich besser, als „Krieger“.
Ich denke die Abneigung gegen Traditionen, die bei vielen herrscht, resultiert aus einem Missbrauch,
indem(nicht nur in Deutschland), faschistisches Gedankengut mit ihnen vermischt wurde, um Menschen
dazu zu bringen sich „besser“ als andere zu fühlen, sich voneinander abzugrenzen und zu bekriegen. Es
ist für uns, als Weltgemeinschaft, dringend an der Zeit, Traditionen und auch alle Religionen einer
Prüfung zu unterziehen und die Resultate ihrer Lehren zu überprüfen. Fördern sie Trennung und Konflikt
oder Frieden und Entwicklung.
Ich glaube, dass natürlich herausgebildete Traditionen aus verschiedenen Ländern, für manche Menschen
sehr wichtig sind, da sie ihnen Halt und ein Gefühl der Sicherheit und Zugehörigkeit geben. Solange man
darin nicht überheblich erstarrt oder anderen schadet, finde ich das vollkommen in Ordnung.
Folklorekostüme, die Tänze dazu und Volksmusik, wie in dem Film dargestellt, sind auch nicht so mein
Ding, doch jedem nach seinem Geschmack. Die Goa-Szene, in der ich mich bewege, mit ihrer Musik und
in der manche auch einen gewissen Kleidungsstil pflegen, sind da in keiner Weise besser, doch das liegt
mir einfach mehr, so, wie jeder einzelne letztendlich auch seine eigenen Vorlieben hat.
Was den Nationalstolz angeht meint Schetinin:“Die Kinder müssen an die kollektive Volksseele, ihre
Ahnen angebunden sein, verwurzelt in der Natur ihres Heimatlandes. Nur so kann ein Mensch seine volle
Kraft entfalten.“
Ich fände es gut, wenn alle Völker wieder zu ihren Wurzeln finden, ohne dabei zu glauben, sich aufgrund
ihrer Einzigartigkeit, über andere erheben zu dürfen, sondern sich gegenseitig, mit den jeweiligen
Besonderheiten zu bereichern. Die zur Zeit durch Krieg herbeigeführte, massenhafte, erzwungene
Vermischung, von unterschiedlichen, ethnischen Volksgruppen durch bestimmte Hintergrundmächte, ist
dabei jedoch nicht förderlich, sondern zerstört die Vielfalt. Dies ist ein Thema, dass dringend der Klärung
und Heilung bedarf.
Alles im allem, kann man an der Tekosschule, je nach eigenem Standpunkt, sicher einiges kritisieren und
ganz sicher kann man das gesamte Konzept nicht 1 zu 1 auf Deutschland übertragen. Die Art der
Herangehensweise, was die Wissensübermittlung betrifft, finde ich jedoch hochspannend, im Grunde
schon sensationell und ich werde mich weiter damit beschäftigen.
Euch allen das Allerbeste im neuen Jahr!
Hellmut
Seite 2
update 2.11.24
Welcome!
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Unsere Webseite zeigt das Leben und Lernen zu Hause mit unsern (nun erwachsenen) Kindern von 2009 bis 2018.
Die Website bleibt bestehen, wird aber nicht weitergeführt.
Anfragen betreffend Bildung zu Hause/Homeschooling
bitte direkt an
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Liebe Besucher!
Herzlich willkommen in unserer Berner Schulstube CH.
Gerne dürfen Sie uns einen virtuellen Besuch abstatten und
hinter die Kulissen unseres Lebens und Lernens schauen.
Leben und Lernen - drinnen und draussen
update 2.11.24
ISKA Internationale Schul-, Sport- und Kultur-Akademie
Wir zeigen neue Wege des Menschen. Bildung ist dann wertvoll, wenn sie mit dem innersten Wesenskern des Menschen in Einklang steht. Ebenso wichtig, wie bestehende Konzepte der Natur- und Geisteswissenschaften zu kennen, ist es, durch Selbsterfahrung diese mit dem eigenen Erleben zu verbinden. In der internationalen Schul-, Sport- und Kultur-Akademie folgen wir dem Ziel, dem Menschen neue Wege in eine neue Zeit zu eröffnen, in allen möglichen Varianten von Bildungsstätten.
Die Schetinin-Methode ist überall und für jeden anwendbar. In unmittelbarer Nähe zum weltberühmten Lyzeum in Tekos in Russland errichten wir unser großes Zentrum, als Ausgangsort einer neuen Bildung.
Über uns
Dem Initiator Josef ist es 2016 gelungen, selbst am Lyzeum als Schüler und Lehrer tätig zu sein. M.P. Schetinin und die damaligen Lehrer und Schüler stimmten zu, dass Josef Gruppen bringen darf, um in das besondere Schulsystem eintauchen zu können. Es wurde anfangs als VSE gegründet (Vorschulische und Schulische Entwicklung), was 2018 in ISKA umgetauft wurde, das alles mit einer kleinen Menge Menschen um Josef herum, die sich privat engagiert haben. ISKA besteht aus und für Menschen und wird von diesen getragen. Die Internationale Schul- Sport und Kultur-Akademie ist privat. ISKA hat im Jahr 2018 direkt zwischen den zwei Einfahrten des Lyzeums in Tekos bebautes Land erworben, wo jetzt Seminare abgehalten werden. Unsere Ziele:
->Verbreitung der Schulmethode von M.P. Schetinin — diese Methode ist überall und für jeden anwendbar.
->Unterstützung beim Aufbau neuer Bildungswege
->Neubau eines Seminargebäudes mit Unterkunft in Tekos
Fragen und Antworten
Was ist ISKA?
ISKA ist eine private Initiative von Menschen und Kooperationspartner der Schetinin-Schule.
Seit wann gibt es ISKA?
Seit 2016. Die Initiative wurde anfangs VSE (Vorschulische und Schulische Entwicklung) genannt und 2018 in ISKA Internationale Schul-, Sport- und Kultur-Akademie umgetauft.
Wer ist das ISKA Team?
Menschen mit Herz für die kleinen und die großen Menschen.
Wie haben die Menschen zusammengefunden?
Der Ruf des Herzens hat sie zusammengeführt.
Was sind die Ziele?
ISKA hat das Ziel, ein neues Bildungssystem im deutschsprachigen Raum, und darüber hinaus, zu den Menschen zu bringen – für eine lebenswerte Künftigkeit (Zukunft).
Wie sollen die Ziele erreicht werden?
Indem motivierte gleichgesinnte Menschen miteinander wirken, damit sich Fähigkeiten und Möglichkeiten potenzieren.
Gibt es eine Lokalgruppe in Deutschland?
Im Norden und Süden gibt es zwei starke Lokalgruppen, doch auch auf das restliche Deutschland verteilt und bereits in anderen Ländern gibt es viele Gleichgesinnte und Interessierte.
Welche Altersbegrenzungen gibt es?
Grundsätzlich ist die Teilnahme ab Grundschulalter bis unendlich empfohlen.
Vorschulische Angebote sind ebenfalls möglich.
Wie sieht der ISKA-Bildungsplan aus?
Hier findet ihr die Übersicht zum -> pädagogischen Bildungsweg.
Darüber hinaus gibt es auch den Ausbildungsweg zum ISKA-Universallehrer (mind. 3 Jahre; Details auf Anfrage)
Wie sieht der Bildungsweg zum/zur Lernbegleiter/in in der Akademie aus?
Ein/e Lernbegleiter/in durchläuft neben der Mitgliedschaft und dem Tagesseminar ein 2-wöchiges Intensiv-Semester mit den Schwerpunkten Matera, Choreographie/Tanzen, Kultur, Selbstverteidigung/Sport, Biologie, Singen/ Musizieren, Gruppendynamik und natürlich auch Russisch.
Welche Schwerpunkte enthält das 2. Semester, aus dem der Anleiter/Lehrer hervorgeht?
2-wöchiges Intensiv-Semester mit folgenden Schwerpunkten: Physik, Chemie, Choreographie/Kultur, Selbstverteidigung/Sport, Heilkunde, Singen/Musizieren, Russisch, Gruppendynamik, Gruppenpädagogik.
Welche Schwerpunkte enthält das 3. Semester, aus dem der ISKA Botschafter hervorgeht?
2-wöchiges Intensiv-Semester mit folgenden Schwerpunkten: Heilkunde/medizinisches Basiswissen, Choreographie/Kultur, Selbstverteidigung/Sport, Kunst/Malen, Singen/ Musizieren, Gruppendynamik, Gruppenpädagogik, Psychologie, Kafedra (Lehrvortrag).
Gibt es auch weitere Semester?
Ja, je nach Entwicklungsstand können weitere Semester absolviert werden.
Ist die Schetinin-Schule in Tekos (Waldschule) noch geschlossen?
Ja, die ursprüngliche Schule ist geschlossen. Jedoch gibt es mehrere Nachfolge-Schulen, u.a. auch in Tekos.
Der Bildungsweg über ISKA ist auch unabhängig von lokalen und globalen Herausforderungen möglich.
Gibt es aktuelle Veröffentlichungen zur Schetinin-Schule in Tekos?
Ja, hier ist ein wunderbares Booklet (erschienen 2019) zu M.P. Schetinin und seiner Schule entstanden.
Und dank unserer Kooperation ist seit kurzen auch die deutsche Übersetzung verfügbar:
Lyzeum-Booklet – deutsch – russisch
Folgende Videos geben sehr umfassende Einblicke zur Schetinin-Schule:
Schule der künftigen Zeit (15 Min)
//odysee.com/@Ort-der-Mu%C3%9Fe:c/Schetinin-Schule:1?r=2CVumZ7U4iiuswMJJXBbp9DPfpTC2X3p&t=0">Lyzeum für komplexe Persönlichkeitsbildung (18 Min)
Schule der künfigen Zeit (mit dt. Untertitel; 112 Min)
(Untertitel muss evtl. im Video-Player (zB VLC-Player) aktiviert werden.)
Gibt es ähnliche Schulen in Deutschland?
Nein, noch nicht. ISKA Botschafter überbringen nach Wunsch bestehenden Schulen in Deutschland und auch darüber hinaus die neue Schulmethode nach M.P. Schetinin und werden künftig auch selber neue Schulen erschaffen.
Gibt es einen Flyer von ISKA?
Ja, hier steht er zum Download zur Verfügung: ISKA-Flyer1 ISKA-Flyer2
Tagesseminare / Camps
Tagesseminare / Bildungsforschungstage / Vorträge:
(Tagesseminar ist Voraussetzung für alle weiteren Seminare!)
update 12.10.24
der beste lösungsvorschlag für erziehung, schule, bildun kommt aus russland
prof. michael meyen und der lehrer simo azzaoui bringen gute analyse + kritik, aber keine guten lösungsvorschläge, weil sie selber opfer unseres systems sind und ein materialistisches weltbild haben.
• Prof. Meyen deckt auf: Die unsichtbar...
update 10.10.24
Schetinin-Schule – ganzheitliches Lernen
By Cosmic Society | 10. Juli 2020
Eine russische Schule stellt vieles auf den Kopf, was wir über Kinder und Lernen zu wissen glauben. In ein bis vier Jahren sollen die Schüler dort den gesamten Stoff von normalerweise 11 Jahren Schule absolvieren. Mit 13 studieren einige schon an Universitäten.
Was ist das Geheimnis dieser Schule?
Seit ihrer Erwähnung in den bekannten Anastasia-Büchern des russischen Autors Wladimir Megre hat die „Waldschule Tekos“, nach ihrem Gründer Michail Petrowitsch Schetinin auch Schetinin-Schule genannt, einen fast legendären Ruf bekommen. Es heißt, sie würde von Präsident Putin persönlich protegiert und die Schüler würden eine ganzheitliche Bildung sowohl in weltlichen als auch in spirituellen Dingen bekommen.
Kinder im Alter von 8-22 Jahren arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe, und zwar so lange, bis ein Ergebnis vorliegt und das Thema vollständig verstanden wurde.
Fächer?
Die gibt es hier nicht. Alles ist ausschließlich auf das Wissen und die Suche nach der Lösung aufgebaut.
Schetinin drückt seine Form des Lernen so aus:
„Hier geschieht hauptsächlich die Annäherung. Wenn uns das Treffen gelingt, dann können sie gemeinsam das Ziel erreichen, dass in 10 Tagen der Mathematikstoff der ganzen Mittelschule erfasst wird. Also auf 11 Jahre geteilte Mathematik in 10 Tagen. Die ist die Aufgabenstellung. Das geschieht momentan mit solchen Schülern, denen es gelingt, sich mit anderen Schülern zu treffen, welche dieses Wissen schon haben. Das liegt am offenen, freien Miteinander. Wenn die polaren Strukturen (Kräfte) sich berühren, dann wird Wissen weitergegeben. Das ist bekannt. Beobachtungen an Liebespaaren zeigen, wie sie sich fast ohne Worte verständigen können. Kaum sagt einer etwas, schon hat es der andere bereits aufgenommen.“
Diese Form wird als Wissens-Osmose bezeichnet:
„Es ist es sehr wichtig, dass in den Lehrern kein Gedanke existiert, dass die Schüler ohne Wissen wären. Wenn ein Lehrer etwas so erklärt, als ob die Schüler ohne Wissen wären, dann werden die Schüler auf Dauer kaum etwas behalten können. Das zweite ist das gemeinsame Treffen auf der Ebene der Aufgabenlösung. Das Lernen geht dann wie von ganz allein. Die Aufmerksamkeit muss auf die Lösung gelenkt werden, statt auf das Auswendiglernen. Man muss den Gedanken von „Lernen“ völlig aufgeben und sich auf das Lösen konkreter Aufgaben ausrichten. Durch die Leichtigkeit der gemeinsamen Aufgabenlösung löst sich die Differenz von Schüler und Lehrer auf und dabei wird das wichtige Wissen aufgenommen. Es ist praktisch wie das Erinnern an etwas Eingeschlafenem. Der Mensch weiß alles!“
Weiters ist die Grundannahme in der Schetininschule, dass jedes Kind ein Genie ist. Dies hängt laut Schetinin sehr eng mit der Offenheit im Herzen zusammen. Wenn Komplexe, Anspannung und Angst entfernt werden, dann wird das Kind sein Genie leben können.
Ein weiterer Teil in der Schetininschule ist die Entwicklung der Spiritualität und Naturverbundenheit. Der Inhalt der spirituellen Studien ist hier an die slawisch-wedische Philosophie angelehnt und gliedert den Anastasia-Gedanken mit ein. Die Kinder erarbeiten sich ein verblüffendes spirituelles Wissen und eine tiefe Beziehung mit der Natur.
Wie viele anderen freien Schulen weltweit ist auch diese Schule ein Licht, welches unser gängiges Schulsystem eigentlich augenblicklich in sich zusammenstürzen lassen sollte. Denn was die herkömmliche Schule derzeit mit unseren Kindern tut, ist mit diesem Wissen, diesen Beweisen in keiner Weise mehr vertretbar.
Quellen
https://www.sein.de/
https://lelek-edu.net/11-information/26-tekos-schule.html
https://www.basel-express.ch/redaktion/gesellschaft/491-die-tekos-schule-11-jahre-schule-in-einem-jahr
https://cosmic-society.net/schetinin-schule-ganzheitliches-lernen/
update 20.05.2015
homeschooling - eine neue bildung zur potentialentfaltung. auch in urig winterthur gibt es ein schulprojekt - sie suchen noch kinder. selbständig und souverän werden - nehmen wir die bildung selber in die hand. die verbildungs-diktatur wird laufend verschärft, auf kosten unserer kinder, unserer gesellschaft und damit unserer zukunft. jetzt ist der ideale zeitpunkt, die bildung selber in die hand zu nehmen. am besten mit homeschooling, da hat der tiefe staat am wenigsten kontrolle. die bewussteren eltern, die noch selber denken und ihre kindern schützen wollen, werden sie jetzt aus der schule rausnehmen. aber sie brauchen unterstützung... 14.4.21
die schule für ganzheitliche persönlichkeits-entwicklung für kinder und jugendliche. die schetinin-schule in russland ist die beste schule die ich bis heute kenne. sie übertreffen die schulen von steiner um welten...

Kurze Hintergrund-Infos: 14.9.23 laut seewald wurde die schetinin-schule anscheinend vom DS - den es auch in russland gibt - geschlossen. schetinin ist gestorben oder wurde gestorben. LAIS wird von sektenjägern difarmiert...
Was ist LAIS? „natürliches lernen wieder erlernen“. Laising ist eine Art und Weise des Lernens, das dem natürlichen Lernen entspringt. In Oesterreich und Schweiz sind die ersten Laisschulen am Entstehen. Die über 12-jährigen Erfahrungen, Erforschungen und Beobachtungen an der ersten Schule (in Klagenfurt) ergeben jetzt die Klarheit darüber, wie natürlich Lernen funktioniert und lebt. Die Erfolge sind so bahnbrechend, dass sich jetzt in Österreich und der Schweiz die ersten Ausbildungsmodule entwickelt haben, die diese Methode weiterverbreiten helfen.
Ebenfalls entsteht zur Zeit auch die ersten Schulen in der Schweiz .
Kinder lernen "spielend" leicht, unter Berücksichtigung der natürlichen Gesetzmässigkeiten. Sie lernen ohne unsere bekannten einschränkenden Stopps, welche zu den bekannten Blockaden in unseren Schulen/Systemen führen.
Und was kennzeichnend für diese Methode ist, ist die Feststellung, dass keine "Konzepte" weiter gegeben werden können. Lehrer im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr. Schüler und Lehrer sind gleichwertige Begleiter, die sich unterstützen im Erarbeiten von Wissen. Somit ist klar, dass wir nicht über diese Methode REDEN können, sondern sie einfach durch die eigene Erfahrung erleben und verstehen können.
Link zur Schule in Klagenfurt: gibt es die nicht mehr? 14.9.23
https://web.archive.org/web/20140512214252/http://www.laising.at/die-methode/
Link auf Youtube – Schetinin-Schule in Russland:





https://www.youtube.com/watch?list=PLq-_FBDrwwxRwIho80B1pBWe1Ub0tQygE&v=dpHB8kH3yVg
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co2-fanatiker sind undemokratisch
Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.

Initiative lokal + fair
Was ist ein fairer Preis? Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, das von Partnern aus der Wirtschaft und der Verwaltung finanziell unterstützt wird. ... Bitte beteiligt euch am Schluss an einer wissenschaftlichen Umfrage zu den Einkaufsgewohnheiten zum Thema Fairness.
Kooperation statt Krieg
Kooperation DACH-Russland Meine Lösungsvorschläge für eine bessere Welt
12. teil: 26.3.25: Unsere Zukunft ist die spirituelle Entwicklung
11. teil: 12.3.25: Neue Prognosen Dr. Dietrich Klinghardt: Spike-Protein-Behandlung
10. teil: 24.11.24: 2024/26: birgit fischer, thomas ritter, egon fischer
9. teil: 24.11.24 nur herzens-menschen werden es ins neue zeitalter schaffen
8. teil: 20.11.24 Die schweiz ist zum 14. Mal das innovativste Land der Welt - Sri Aurobindo über Integrale Spiritualität
7. teil: 24.10.24 die religiösen hintergründe des krieges in israel
6. teil: 02.10.24 demokratie ist nur die tarnung der diktatur
5. teil: 02.10.24 Das anglo-amerikanisch-zionistische Imperium entstand 1509 in Venedig!!!
4. teil: 17.09.24 der krieg gegen das christiche europa - fischer, rassadin, lohrey
3. teil: 09.08.24 ist russland das preussen des 21. jahrunderts?
2. teil: 08.08.24 Armin Risi: 1986 bis 2033: Nostradamus, Niklaus von Flüe, „der Goldene Avatar“
1. teil 04.09.24 Das vergessene Goldene Zeitalter im Deutschen Kaiserreich - Russlandreise
Swissbus Eurasia
ÜBERLAND-REISE nach IRAN + ZENTRALASIEN + INDISCHER SUBKONTINENT + HIMALAYA-BERGFAHRTEN. Am 11. April (von 19.30 bis ca. 21.30) werden wir - in Zürich-Örlikon, im Tibetisch/Südasiatischen Kulturzentrum Songtsen House, an der Gubelhangstrasse 7 - einen Lichtbilder-vortrag mit ausführlichen Infos vortragen.

"Gemeinnützige Dorfgemeinschaften"
Bitte helft alle mit, die Vorzüge einer Vernetzung über DORF-STUNDEN allgemein bekannt zu machen + die Bildung von Gemein-nützigen Dorfgemeinschaften als Zukunftsmodell erstrebenswert zu machen. Bitte leitet diese Einladung weiter, an viele Leute, die ähnliche Visionen haben.
20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK
14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit
20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ

Auroville - Spendenaufruf
Regenwaldarbeiter in Not
leider habe ich seit dem start dieses inserates am 19.1.24 erst ein spende von einer lieben leserin weiterleiten können. rolf - der 20 jahre dort gelebt hat - sagte mir, dass der waldarbeiter, der das urwald-aufforstungs-projekt seit 40 jahren macht, mit dieser spende von € 100.- in auroville ca. zwei monate leben und arbeiten könne. deshalb mein aufruf - schau dir das video an und spende etwas für die waldarbeiter.
ISKA (nach M.P. Schetinin)
Du wirst gebraucht! Die Zeit ist reif.
24.5.2025 9-17:30h Riggisberg CH
25.5.2025 9-17:30h Ostschweiz
weitere Termine siehe hier …

Lais + Schetinin Schule
die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt. - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.
Prognosen+Prophezeiungen 2025-27
wir können uns auf die zukunft freuen...
Handanalyse Seminar
Psychologische Handanalyse Ausbildung & Coaching Grundlagenseminar professionelle Handanalyse
04. April 2025 – 06. April 2025
Geschichtsfälschung
27.02.25 Wer hat den 1.+2. Weltkrieg angezettelt? - Machwerk der Weltfreimaurerei
13.11.24 Scheindemokratie Wie funktionieren die AfD in Berlin + ganz Deutschland? Warum nutzt die AfD ihr Potential nicht? Ist sie gefesselt - von wem?
06.11.24 Video: Salomos Tempel war nicht in Jerusalem!
Das Buch gibt einen guten Überblick über die geo-politischen Hintergründe von 1.+2. Weltkrieg. Allerdings fehlt die spirituelle Dimension.
Ein Geheimbund um Cecil Rhodes, Rothschild, Milner, Esher, Grey, Breit, Starr, Sead planten den 1. Weltkrieg mit 17 Mio. Toten. Die die US-Eliten inszenierten den 2. Weltkrieg mit 50 Mio. Toten...

Putins Erfolgsbilanz ist phänomenal
an den taten werdet ihr sie erkennen - deshalb ist der westen so sauer. er hat die amis um den finger gewickelt. wie es dazu kam, wie raffiniert putin das alles organisierte, siehst du in diesem video...
18.11.24 der hegemon beginnt zu fallen - 6.11.24: Der Untergang der USA ist die grosse Chance für Europa - 02.11.24 HJ Müller interviewt Alexander Dugin - 14.8.24: Idealismus + das Goldene Zeitalter Deutschlands
Michael Hudson
Der beste Analytiker der ökonomischen Hintergründe der agressiven US-Kriegspolitik zur Beherrschung der Welt. Der alte Eintrag in der Rubrik gute Texte + Videos hatte bis am 4.12.24 2803 Aufrufe.
Die Finanzmafia
Zur Geschichtsfälschung: Wie ist Kapitalismus, Kommunismus und "Demokratie" entstanden? Wer kontrolliert den Wertewesten? Wie wir da raus kommen...
Zuvuya Maya Agenda 2025
Raus aus dem Hamsterrad - Hinein ins Leben! Unser neuer, magischer Zeit*Kompass 2025/26 ist erschienen.
Arsen im Trinkwasser
Nepalprojekt Barbara Müller
Spendenaufruf - Wir sind daran, aus lokalen Materialien, die die betroffenen Bevölkerung vor Ort erstehen kann, Einzelhaushalts-filter zu bauen, die das im Grundwasser enthaltene hochgiftige Arsen entfernen.
Niedergang der Kriegstreiber USA, Israel, England, Frankreich
Ohne Dollar als Weltreserve-währung, verschwinden die USA in der Bedeutungslosigkeit Analysen 22.-29.1.25: Michael Hudson • Trumps Zahlungsbilanzkrieg/ Pepe Escobar • Exzeptionalismus/ Rüdiger Rauls: Der Westen zerlegt sich/ Mittelstand droht Verarmung
T. Penn: Dritter Weltkrieg? Was Washington von Russland will
Leserbriefe, Feedbacks
wie gefällt dir mein NL, meine website? was liest du, was gefällt dir besonders - welche rubrik, welche texte, welche videos? schreibe mir ein paar zeilen...
27.11.24 ...Meine Denkweise, meine Überzeugungen und womit ich meine Gedanken sich beschäftigen lasse, das bestimmt, was ich aussen wahrnehme. Dies bedeutet, dass ich mir mein "Aussen" und somit meine Zukunft selbst erschaffe. Ändere ich meine Art zu denken, so ändert sich meine Zukunft... Ganz liebi Grüess Daniel

ANIMAP Branchenportal für das neue Zeitalter
Anbieter DACH: Schweiz 5739 Deutschland 8127 Österreich 1545

zukunft in europa
spiritualität in die menschheit bringen: wahrheit-freiheit-liebe. kapitalismus abschaffen: drei-gliederung einführen vom diabolischen zu einem spirituellen geldsystem
Netzwerk „NEUES DORF“

Beschäftigt Euch mit Friedrich Schiller!
26.10.22: Beschäftigt Euch mit Friedrich Schiller! die auseinandersetzung zwischen den satanistischen machthabern der alten welt (USA/GB/NATO/EU ca. 12% der welt-bevölkerung) und den befürwortern einer neuen multipolaren welt von souveränen völkern (russland/china/BRICS+/SCO ca. 88% der weltbevölkerung) spitzt sich immer mehr zu. vergrössern: mit rechter maustaste bild anclicken, dann "grafik in neuem tab öffnen" anclicken...

franz hörmann 35 videos
liebe als kompass - eine sehr gute zukunfts-perspektive: geld- und rechtsystem einfach erklärt

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Prognosen 2025-27
freuen wir uns auf die zukunft ...

HJK: EUROWEG global
Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».
40 gute+schlechte quellen
unterscheiden mit herz + verstand
was ihr sät das werdet ihr ernten
jeder ist seines glückes schmid
wer nicht hören will muss fühlen

Video - das Geheimnis aller Krankheiten
Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe

SoLaWi Liebensberg

Filasez
Die Filasez - rätoromanisch für „Selbst-Läufer“ - ist eine zukunftsgerichtete, unabhängige Bildungsinitiative mit privater Trägerschaft in Winterthur.

Kleinwohnformen
Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.

Deine Nachbarschaft kocht füreinander!
Die issmit.app führt zukünftig Nachbarschaften zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen.

rotauf

Waldorf-Schule Turmalina
Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…

raus aus dem hamsterrad
es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.

Vollkommen Frei - Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben

Kalender - unsere Wurzeln
Zurück zu unseren Wurzeln – Im Herzen Europas. Kaum einer weiß, wer unsere Vorfahren waren...
Karl Marx der preußische Regierungsagent
"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen"

Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF
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Regionale Vernetzung mit Erzeugern und Dienstleistern ohne Zwichenhändler. Neue Bekanntschaften, Freundschaften und Gemeinschaften bilden sich...
senjora: lehrplan 21
Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard
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rüegg markus: für alle die bauen wollen
für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)