Zum Hauptinhalt springen

Krieg Ukraine Israel 28.1.-5.2.25: Russlands Flotte schlägt zu: Großbritannien getroffen/ Warum Irans Schweigen Amerikas Macht zerstört/ Thierry Meyssan 3x/ Forum Geopolitica

 

 

Koche diese Samen und trinke sie abends … deine Frau wird um Gnade bitten. 30.01.2026 Du wirfst den Avocadokern einfach weg? Großer Fehler! 💥 In diesem Video zeige ich dir, warum der Kern des Avocados eines der stärksten natürlichen Mittel für bessere Durchblutung, saubere Arterien und männliche Vitalität ist – besonders ab 50. Die alten Maya nannten ihn „Blutstein“. Moderne Forschung bestätigt: Hier stecken bis zu 70 % der stärksten Antioxidantien der gesamten Avocado! In Kombination mit Ingwer und Zitrone entsteht ein mächtiger „Drachenblut-Tee“, der hilft: ✅ Arterien sanft zu reinigen ✅ Blut natürlicher zu verdünnen ✅ Mikrozirkulation in Beinen, Händen & Becken zu verbessern ✅ Energie & Standfestigkeit zurückzugewinnen WICHTIG: Ich zeige dir die 3 gefährlichen Fehler, die fast jeder macht (roh essen, ganz kochen, mit Milch mischen) und wie du sie vermeidest. Plus die exakte Zubereitung Schritt für Schritt + die perfekte körperliche Aktivierungstechnik. Wenn du über 50 bist und merkst, dass Beine einschlafen, Hände kribbeln, Treppen schwerfallen oder die Power im Bett nachlässt – dieses Video ist für dich lebenswichtig. 👉 Schreib JETZT in die Kommentare: „Ja“ oder „Nein“ – hast du die Symptome aus dem Test? 👉 Like + Abo + Glocke aktivieren – nächste Woche kommt der geheime Testosteron-Booster aus deiner eigenen Küche! tags Avocado Kern Avocadokern Tee Drachenblut Tee Avocado Samen Arterien reinigen natürlich Bessere Durchblutung Natürliche Blutverdünnung Männliche Vitalität ab 50 Erektile Dysfunktion natürlich

 

 

 

inhaltsverzeichnis - neu: videos nur noch im inhaltsverzeichnis


 

Russlands Flotte schlägt zu: Großbritannien getroffen–London zahlt hohen Preis, NATO zeigt Schwäch 03.02.2026 Russlands Flotte schlägt zu: Großbritannien getroffen – London zahlt einen hohen Preis, während innerhalb der NATO neue Schwächen offen zutage treten. Der Vorfall auf See markiert einen Wendepunkt im maritimen Machtgefüge Europas. Britische Maßnahmen gegen russische Öltanker stoßen auf eine schnelle und präzise Antwort Moskaus. Statt offener Eskalation setzt Russland auf Präsenz, Timing und Durchhaltefähigkeit. London gerät unter Druck, die operative Belastung steigt, und die Grenzen maritimer Kontrolle werden sichtbar. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie belastbar die Abschreckung der NATO ist, wenn Spannungen nicht an Land, sondern auf realen Seewegen ausgetragen werden. Diese Analyse zeigt, warum der Konflikt mehr ist als ein einzelner Zwischenfall und welche Risiken sich daraus für Europas Sicherheit ergeben. Teilen Sie Ihre Einschätzung in den Kommentaren und abonnieren Sie den Kanal, um keine weitere Einordnung zu verpassen.


pembemanzaralar -> rosa Landschaften gibt es erst seit dem 19.1.26
https://www.youtube.com/@pembemanzaralar - pembemanzaralar - Auf diesem Kanal analysieren wir aktuelle geopolitische Krisen und internationale Machtverschiebungen aus einer strukturierten, narrativen Perspektive. Der Fokus liegt auf Zusammenhängen, Entscheidungsmechanismen und den Fragen hinter den Schlagzeilen – ruhig, sachlich und ohne Sensationsrhetorik.

 Warum Irans Schweigen Amerikas Macht zerstört: Die Armada-Falle erklärt 01.02.2026 Trump verkündet die „größte Armada aller Zeiten" gegen Iran – doch was als ultimative Machtdemonstration gedacht war, wird zum Beweis amerikanischer Schwäche. Während Washington eskaliert, antwortet Teheran mit der verheerendsten Waffe von allen: Schweigen. Eine Analyse darüber, wie militärische Überlegenheit zur strategischen Falle wird und warum Iran bereits gewonnen hat, ohne einen Schuss abzufeuern.


Thierry Meyssan: Verteidigung: Wird den Vereinigten Staaten die militärische Vorherrschaft gelingen, die sie anstreben? Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 27. Januar 2026 Während China, Russland und die Vereinigten Staaten die Welt neu organisieren, unternimmt Präsident Trump eine gefährliche Aufgabe, sein Vermächtnis überzubewerten. Es ist ihm gelungen, uns glauben zu machen, dass er sich entschieden hat, aus der NATO auszutreten, obwohl er nicht länger bleiben kann. Tatsächlich befindet er sich in derselben Position wie einst Michail Gorbatschow, als er sich aus dem Warschauer Pakt zurückzog: am Rande des Abgrunds.

Thierry Meyssan: Die Neuordnung der Welt Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 20. Januar 2026 Die Welt verändert sich sehr schnell. Das Jahr 2026 sollte von der Rückkehr von Einflusszonen und dem Ende der Kolonialreiche geprägt sein. Vor allem wird es die Rückkehr des Völkerrechts gegen die bisher bekannten Regeln bedeuten. Nur diejenigen, die diese Entwicklungen verstehen und sich schnell anpassen können, werden sich weiterentwickeln.

Thierry Meyssan: Klarstellungen zur militärischen Intervention in Venezuela und zum Völkerrecht Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 14. Januar 2026 Nach dem umfangreichen Briefempfang, den wir nach Thierry Meyssan’ letzter Kolumne erhalten hatten, bat man ihn, seinen Lesern zu antworten. Er erklärt hier, dass die Operation Absolute Resolve nicht irgendwelchen Verpflichtungen der Vereinigten Staaten widerspricht und daher nicht gegen Völkerrecht verstößt. Er ist überrascht, dass seine Leser über diese Intervention empört sind, obwohl sie viele andere Eingriffe, die gegen unsere eigenen Verpflichtungen verstießen, oft ohne Reaktion akzeptiert haben. Diese Klarstellung bietet eine Gelegenheit, über den Unterschied zwischen den Regeln des Kalten Krieges – denen wir bis heute folgen – und dem Völkerrecht, das in der multipolaren Welt der Maßstab ist, nachzudenken.


 

 
Scott Ritter: Daddy fährt nach Davos  Sa. 31 Jan 2026  In einer Rede offenbart Trump, dass er eine Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit überall darstellt.

Peter Hänseler: Grössenwahn und Verrat Di. 27 Jan 2026 Donald Trump sieht sich als der Grösste – für ihn gelten keine Regeln und seit er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat, liebt er den Frieden nicht mehr. Er glaubt Venezuela gebodigt zu haben und wendet sich Grönland zu. Es riecht übel nach Münchner Konferenz 1938

Ralph Bosshard: Pragmatischer Ausgleich statt große Klappe So. 25 Jan 2026 Waren der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und Bundeskanzler Friedrich Merz im vergangenen Jahr selten verlegen um markige Sprüche, so sind diese in der letzten Zeit etwas seltener geworden. In einer Rede vor Wirtschaftsvertretern in Dessau schlug Bundeskanzler Friedrich Merz kürzlich sogar fast versöhnliche Töne an, was Verwunderung bis Konsternation auslöste (1). Der Grund ist nachvollziehbar: Wie Pistorius hat wohl auch er gemerkt, wie wenig die Bundeswehr heute noch kann.

Felix Abt: Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise Fr. 23 Jan 2026 Eine exklusive Enthüllung über die verborgenen Kräfte, Nachrichtendienste und Propagandamaschinerien, die die Unruhen im Iran anheizen. dieser text ixt zu lang - einfach auf felix abt clicken...

Patrik Baab: Jacques Baud: "Wir leben nicht mehr im Rechtsstaat" Mo. 19 Jan 2026 Patrik Baab besuchte Jacques Baud in Brüssel. Die beiden Männer sprachen miteinander. Ein Gespräch in einer Wohnung in Brüssel, die zum Gefängnis wurde - ohne Mahlzeiten.


ende inhaltsverzeichnis... 



 
 



inhaltsverzeichnis - neu: videos nur noch im inhaltsverzeichnis


 

Russlands Flotte schlägt zu: Großbritannien getroffen–London zahlt hohen Preis, NATO zeigt Schwäch 03.02.2026 Russlands Flotte schlägt zu: Großbritannien getroffen – London zahlt einen hohen Preis, während innerhalb der NATO neue Schwächen offen zutage treten. Der Vorfall auf See markiert einen Wendepunkt im maritimen Machtgefüge Europas. Britische Maßnahmen gegen russische Öltanker stoßen auf eine schnelle und präzise Antwort Moskaus. Statt offener Eskalation setzt Russland auf Präsenz, Timing und Durchhaltefähigkeit. London gerät unter Druck, die operative Belastung steigt, und die Grenzen maritimer Kontrolle werden sichtbar. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie belastbar die Abschreckung der NATO ist, wenn Spannungen nicht an Land, sondern auf realen Seewegen ausgetragen werden. Diese Analyse zeigt, warum der Konflikt mehr ist als ein einzelner Zwischenfall und welche Risiken sich daraus für Europas Sicherheit ergeben. Teilen Sie Ihre Einschätzung in den Kommentaren und abonnieren Sie den Kanal, um keine weitere Einordnung zu verpassen.


pembemanzaralar -> rosa Landschaften gibt es erst seit dem 19.1.26
https://www.youtube.com/@pembemanzaralar - pembemanzaralar - Auf diesem Kanal analysieren wir aktuelle geopolitische Krisen und internationale Machtverschiebungen aus einer strukturierten, narrativen Perspektive. Der Fokus liegt auf Zusammenhängen, Entscheidungsmechanismen und den Fragen hinter den Schlagzeilen – ruhig, sachlich und ohne Sensationsrhetorik.

 Warum Irans Schweigen Amerikas Macht zerstört: Die Armada-Falle erklärt 01.02.2026 Trump verkündet die „größte Armada aller Zeiten" gegen Iran – doch was als ultimative Machtdemonstration gedacht war, wird zum Beweis amerikanischer Schwäche. Während Washington eskaliert, antwortet Teheran mit der verheerendsten Waffe von allen: Schweigen. Eine Analyse darüber, wie militärische Überlegenheit zur strategischen Falle wird und warum Iran bereits gewonnen hat, ohne einen Schuss abzufeuern.


Thierry Meyssan: Verteidigung: Wird den Vereinigten Staaten die militärische Vorherrschaft gelingen, die sie anstreben? Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 27. Januar 2026 Während China, Russland und die Vereinigten Staaten die Welt neu organisieren, unternimmt Präsident Trump eine gefährliche Aufgabe, sein Vermächtnis überzubewerten. Es ist ihm gelungen, uns glauben zu machen, dass er sich entschieden hat, aus der NATO auszutreten, obwohl er nicht länger bleiben kann. Tatsächlich befindet er sich in derselben Position wie einst Michail Gorbatschow, als er sich aus dem Warschauer Pakt zurückzog: am Rande des Abgrunds.

Thierry Meyssan: Die Neuordnung der Welt Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 20. Januar 2026 Die Welt verändert sich sehr schnell. Das Jahr 2026 sollte von der Rückkehr von Einflusszonen und dem Ende der Kolonialreiche geprägt sein. Vor allem wird es die Rückkehr des Völkerrechts gegen die bisher bekannten Regeln bedeuten. Nur diejenigen, die diese Entwicklungen verstehen und sich schnell anpassen können, werden sich weiterentwickeln.

Thierry Meyssan: Klarstellungen zur militärischen Intervention in Venezuela und zum Völkerrecht Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 14. Januar 2026 Nach dem umfangreichen Briefempfang, den wir nach Thierry Meyssan’ letzter Kolumne erhalten hatten, bat man ihn, seinen Lesern zu antworten. Er erklärt hier, dass die Operation Absolute Resolve nicht irgendwelchen Verpflichtungen der Vereinigten Staaten widerspricht und daher nicht gegen Völkerrecht verstößt. Er ist überrascht, dass seine Leser über diese Intervention empört sind, obwohl sie viele andere Eingriffe, die gegen unsere eigenen Verpflichtungen verstießen, oft ohne Reaktion akzeptiert haben. Diese Klarstellung bietet eine Gelegenheit, über den Unterschied zwischen den Regeln des Kalten Krieges – denen wir bis heute folgen – und dem Völkerrecht, das in der multipolaren Welt der Maßstab ist, nachzudenken.


 

 
Scott Ritter: Daddy fährt nach Davos  Sa. 31 Jan 2026  In einer Rede offenbart Trump, dass er eine Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit überall darstellt.

Peter Hänseler: Grössenwahn und Verrat Di. 27 Jan 2026 Donald Trump sieht sich als der Grösste – für ihn gelten keine Regeln und seit er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat, liebt er den Frieden nicht mehr. Er glaubt Venezuela gebodigt zu haben und wendet sich Grönland zu. Es riecht übel nach Münchner Konferenz 1938

Ralph Bosshard: Pragmatischer Ausgleich statt große Klappe So. 25 Jan 2026 Waren der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und Bundeskanzler Friedrich Merz im vergangenen Jahr selten verlegen um markige Sprüche, so sind diese in der letzten Zeit etwas seltener geworden. In einer Rede vor Wirtschaftsvertretern in Dessau schlug Bundeskanzler Friedrich Merz kürzlich sogar fast versöhnliche Töne an, was Verwunderung bis Konsternation auslöste (1). Der Grund ist nachvollziehbar: Wie Pistorius hat wohl auch er gemerkt, wie wenig die Bundeswehr heute noch kann.

Felix Abt: Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise Fr. 23 Jan 2026 Eine exklusive Enthüllung über die verborgenen Kräfte, Nachrichtendienste und Propagandamaschinerien, die die Unruhen im Iran anheizen. dieser text ixt zu lang - einfach auf felix abt clicken...

Patrik Baab: Jacques Baud: "Wir leben nicht mehr im Rechtsstaat" Mo. 19 Jan 2026 Patrik Baab besuchte Jacques Baud in Brüssel. Die beiden Männer sprachen miteinander. Ein Gespräch in einer Wohnung in Brüssel, die zum Gefängnis wurde - ohne Mahlzeiten.


ende inhaltsverzeichnis... 



 
 

Verteidigung: Wird den Vereinigten Staaten die militärische Vorherrschaft gelingen, die sie anstreben?

von Thierry Meyssan

Während China, Russland und die Vereinigten Staaten die Welt neu organisieren, unternimmt Präsident Trump eine gefährliche Aufgabe, sein Vermächtnis überzubewerten. Es ist ihm gelungen, uns glauben zu machen, dass er sich entschieden hat, aus der NATO auszutreten, obwohl er nicht länger bleiben kann. Tatsächlich befindet er sich in derselben Position wie einst Michail Gorbatschow, als er sich aus dem Warschauer Pakt zurückzog: am Rande des Abgrunds.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 27. Januar 2026

عربي ελληνικά English Español français italiano Nederlands Português русский

Donald Trump, ein außergewöhnlicher Märchenerzähler, hat es geschafft, uns glauben zu machen, dass die Vereinigten Staaten zu allem fähig sind. Und was bleibt.

Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit kündigte Präsident Donald Trump seinen Willen an, die Streitkräfte der Vereinigten Staaten in eine Position unbestreitbarer Überlegenheit zu bringen.

  • Die Goldene Kuppel (20. Mai 2025)

Die US-amerikanische Goldene Kuppel soll nicht die Vereinigten Staaten, sondern den gesamten amerikanischen Kontinent schützen, indem sie "der Bedrohung durch ballistische, hyperschall- und Marschflugkörper" entgegenwirkt. Sie ist von Reagans "Star Wars"-Projekt inspiriert und hat ihren Namen von der israelischen Eisernen Kuppel. Trump hat diese Mission General Michael Guetlein anvertraut und geplant, sie mit einem Budget von 175 Milliarden Dollar auszustatten [1].

Laut dem Dekret sollte die Goldene Kuppel
 folgende Raumsensoren für hyperschall- und ballistische Verfolgung enthalten;
 Weltraum-Interzeptoren für die Beschleunigungsphase;
 Abfangfähigkeiten in Tieflage und Endphasen-;
 Eine Schutzschicht der Proliferated Warfighter Space Architecture (PWSA), die selbst aus sieben Schichten bestehen soll, die von 2026 bis 2030 in vier Phasen implementiert werden;
 Fähigkeiten für den Vorstart und während der Antriebsphase;
 Sogenannte "nicht-kinetische" Fähigkeiten zur Stärkung des Systems.

  • Das Kriegsministerium (5. September 2025)

Präsident Trump hat das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt, wie es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der Fall war.

Außerdem unterzog er die Armeen einer Reform, um den "Kriegergeist" zu fördern. Er kündigte an, dass die Beförderung künftig ausschließlich auf Leistung beruhen würde, ohne die Community-Quoten zu berücksichtigen.

Man erinnert sich an die Bemerkungen über die fettleibigen Salonoffiziere, die aus eigenem Antrieb zurücktreten sollten, bevor sie entlassen werden.

  • Die Goldene Flotte (22. Dezember 2025)

Angesichts der Entwicklung der chinesischen Kriegs-Marine kündigte Präsident Trump den Bau der Goldflotte an. Zunächst werden zehn Kreuzer der Trump-Klasse gebaut. Sie werden konventionelle Geschütze und nuklear bewaffnete Marschflugkörper tragen.

  • Der Militärhaushalt (7. Januar 2026)

Schließlich kündigte Präsident Trump seinen Wunsch an, das Verteidigungsbudget um etwa 50 % zu erhöhen. Dieses Budget würde es mit den gesamten Verteidigungshaushalten der übrigen Welt auf Augenhöhe bringen.

Die Vereinigten Staaten haben sowohl ihre Nationale Sicherheitsstrategie 2026 [2] als auch die Nationale Verteidigungsstrategie 2026 veröffentlicht, halten jedoch ihre Nuclear Posture Review 2026 geheim.

Washington lässt Zweifel an seiner Nuklearstrategie aufkommen. Das Golden Dome-Projekt, wenn es realisiert wird, stellt die Idee des Gleichgewichts in Frage. Der Vertrag, der das Gleichgewicht des Terrors mit Russland festlegte, läuft am 5. Februar aus. Die Vereinigten Staaten wollten die Verhandlungen nicht wieder aufnehmen.

Wie dem auch sei, diese großspurigen Projekte haben kaum Aussicht auf Realisierung. Der Bau der Goldenen Kuppel ist noch immer nur eine Skizze, deren Architektur noch nicht einmal entworfen wurde. Das Goldflottenprojekt ist für die US-Werften kurz- und mittelfristig unmöglich.

Was die haushaltspolitischen Aspekte betrifft, so beziehen sie sich auf Beträge, die im aktuellen Wirtschaftszustand nicht erreichbar sind. Die erste Herausforderung der Trump-Regierung ist die Überschuldung der Vereinigten Staaten, die von früheren Regierungen übernommen wurde [3]. Sie hat 38 Billionen überschritten.

Die Ankündigung von 1 Billion Dollar Investitionen Saudi-Arabiens in die Vereinigten Staaten und 1,4 Billionen Dollar der Vereinigten Arabischen Emirate ist nichts weiter als blauer Dunst [4]. Abgesehen davon, dass dieses Geld nichts im Vergleich zur US-Staatsverschuldung darstellt, hat Saudi-Arabien bisher nichts von dem bezahlt, was es angekündigt hat. Seine Schatzkammern sind leer. Sein gesamtes Bargeld fließt in sein Saudi Vision 2030-Projekt (den Bau von NEOM und von The Line).

In Wirklichkeit erleben wir den Zusammenbruch des amerikanischen Imperiums nach dem Vorbild des Untergangs des Sowjetimperiums. Michail Gorbatschow hatte zunächst den Warschauer Pakt aufgelöst, bevor er den Zusammenbruch der UdSSR zur Kenntnis nahm [5]. Heute baut Präsident Trump die Atlantische Allianz ab, in der Hoffnung, das Ende der Vereinigten Staaten von Amerika nicht miterleben zu müssen. Seine Prahlerei sollte uns nicht beeindrucken.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser


Die Neuordnung der Welt

von Thierry Meyssan

Die Welt verändert sich sehr schnell. Das Jahr 2026 sollte von der Rückkehr von Einflusszonen und dem Ende der Kolonialreiche geprägt sein. Vor allem wird es die Rückkehr des Völkerrechts gegen die bisher bekannten Regeln bedeuten. Nur diejenigen, die diese Entwicklungen verstehen und sich schnell anpassen können, werden sich weiterentwickeln.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 20. Januar 2026

عربي čeština ελληνικά English Español français italiano norsk Português русский Türkçe

Die am 15. August 2025 am Gipfel in Anchorage gezeichnete Weltkarte. Die Planisphäre ist in drei Einflusszonen unterteilt. Diese sind grob angegeben und werden derzeit genauer verhandelt.

Wir erleben die Neuorganisation der Welt nach dem Anchorage-Gipfel (15. August 2025), dem Waffenstillstand in Gaza (10. Oktober 2025) und der Operation Absolute Resolve in Venezuela (3. Januar 2026). Es ist bereits klar, dass die Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska die Welt unter sich aufgeteilt haben. Die Bestätigung des Ganzen wird beim nächsten Trump-Xi-Gipfel stattfinden.

Die einzige Information, die wir dazu haben, ist die Karte des russischen Generalstabs, veröffentlicht von Andrei Martjanow. Sie teilt die Welt in drei Einflusszonen, was dem Prinzip einer multipolaren Welt nicht widerspricht. Primitives Völkerrecht – ich meine das vor dem Kalten Krieg – löst nur wenige Probleme. Es verleiht den Staaten volle Freiheit, innerhalb der von ihnen selbst gesetzten Grenzen zu tun, was sie wollen.

Ich habe in meiner letzten Kolumne erklärt, dass die Vereinigten Staaten, entgegen all dem, was gesagt wird, wenn sie mit der Entführung von Präsident Maduro ein Verbrechen begangen haben, nach den bisherigen Regeln und allein aufgrund ihrer eingegangenen Verpflichtungen im Recht waren. Dass man diese Realität schockierend findet, ändert nichts an der Tatsache. So werden wir ab jetzt arbeiten müssen.

Bis jetzt wurde die Welt von der G5/6/7/8/7 regiert, die gestern aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union bestand.

Ihr Verschwinden markiert das Ende der englischen und französischen Imperien. Wir müssen zugeben, dass Frankreich Neukaledonien und Polynesien dekolonisieren muss; die Vereinigten Staaten werden Samoa, Guam und die Jungferninseln dekolonisieren müssen; Neuseeland wird Tokelau dekolonisieren müssen; und das Vereinigte Königreich wird Angilla, Bermuda, die Jungferninseln, die Kaimaninseln und Falklandinseln, Gibraltar, Monserrat, St. Helena sowie die Turks- und Caicosinseln dekolonisieren müssen;

Dies muss sehr schnell geschehen, wenn Frankreich, das Vereinigte Königreich, Neuseeland und die Vereinigten Staaten eine Präsenz in ihren ehemaligen Kolonien aufrechterhalten wollen.

Es ist wahrscheinlich, dass das Commonwealth auseinanderfallen wird. Seine Mitgliedstaaten werden zumindest ihre gemeinsame Staatsbürgerschaft aufgeben.

Die G7 wird durch eine C4/5 ersetzt werden, die aus China, den Vereinigten Staaten, Indien und Russland besteht, welcher Präsident Trump hofft, Japan anzuschließen [1]. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass Japan nicht aufgenommen wird, angesichts seiner kriegerischen Erklärungen. China ist weiterhin empört über den zunehmenden japanischen Imperialismus, die Leugnung der Geschichte durch die Regierung von Sanae Takaichi, ihre Ansichten zu taiwanesischen Mikroprozessoren und ihre Suche nach Seltenen Erden.

Ihrer jeweiligen Macht entsprechend werden die vier großen Weltmächte beschließen können, in den Fällen die nicht vom Völkerrecht geregelt sind, alles zu tun, was sie wollen – wie es die Vereinigten Staaten jetzt gerade in Venezuela getan haben.

Mehrere regionale Allianzen werden es sekundären Mächten ermöglichen, eine wichtige Rolle zu spielen.

Ich werde nicht über die NATO sprechen, die Mitte 2027 oder früher aufgelöst werden wird, falls die Übertragung Grönlands von Dänemark an die USA dazu führt. Die inständigen Bitten mancher Europäer werden daran nichts ändern: Sie werden mit den Vereinigten Staaten nicht mehr Krieg führen als mit Russland.

Auch die AUKUS-Allianz (Australien, die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich) wird die Teilung der Welt nicht überleben. Auch die EU wird verschwinden. Ursula von der Leyens letzte Reise für die Unterzeichnungszeremonie des EU/Mercosur-Freihandelsabkommens führt nur zu ihrem Sturz: Die Völker in Frankreich, Polen, Österreich, Irland und Ungarn haben gerade erkannt, dass diese Bürokratie ihre Interessen nicht verteidigt, sondern ihre Bauern für die Bedürfnisse der deutschen Industrie opfert.

Mehrere Organisationen werden die Sache übernehmen: Die Joint Expeditionary Force (JEF), eine britische Mini-NATO, vereint bereits Estland, Litauen, Lettland, Dänemark, Norwegen, Island, Schweden, Finnland und die Niederlande rund um das Vereinigte Königreich.

Die Ukraine wird ihr beitreten, während Island sich den Vereinigten Staaten anschließen wird (nach der Abtretung Grönlands). Tatsächlich liegen Kanada und Grönland auf dem amerikanischen Kontinentalschelf sowie ein Teil Islands, was verständliche Begehrlichkeiten der Vereinigten Staaten weckt.

Bulgarien, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden haben ihrerseits bereits eine "Ostfrontallianz" gebildet. Es ist nicht sicher, ob diese neue Organisation von Dauer sein wird, da sie derzeit weder über Budget noch über ein Sekretariat verfügt.

Diese militärischen Bündnisse werden mit politischen Koalitionen verbunden, so wie die EU die NATO verdoppelt hatte. Die Drei-Meeres-Initiative ist die Hauptinitiative. Sie vereint Österreich, Tschechien, Kroatien, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Polen, Lettland, Litauen, Estland, Bulgarien, Griechenland und Rumänien. Sie zielt darauf ab, die mittelalterliche Republik der Beiden Nationen oder das Projekt der Międzymorze-Föderation von Marschall Józef Piłsudski wieder zu bilden: eine Föderation zwischen Deutschland und Russland zu schaffen.

Es handelt sich um ein polnisches Projekt unter der Leitung von Präsident Karol Nawrocki (Recht und Gerechtigkeit, PiS), während die „Ostfrontallianz“ ein Projekt unter der Leitung von Premierminister Donald Tusk (Bürgerkoalition) ist.

Im Nahen Osten endete die Dualität zwischen Saudi-Arabien und Iran mit der chinesischen Vermittlung von 2023. Sie wurde durch eine Rivalität zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ersetzt. Dies wurde bereits im Jemen und Sudan zum Ausdruck gebracht. Diejenigen, die bis vor vier Jahren die besten Freunde der Welt waren, sind jetzt absolute Rivalen.

Riad versucht, sowohl Pakistan, die Türkei, Ägypten als auch Somalia hinter sich zu vereinen.

Abu Dhabi seinerseits, das bereits militärische Bündnisse mit sudanesischen, libyschen und somalischen Fraktionen geschlossen hat, sollte sich etwas mehr Israel nähern und Äthiopien anschließen.

In Afrika ist die aus Burkina Faso, Mali und Niger bestehende Allianz der Sahel-Staaten, die einzige regionale Militärallianz. Sie sollte von China und Russland gefördert werden.

In Lateinamerika funktioniert die Bolivarische Allianz der Völker unseres Amerikas (ALBA) nicht mehr. Im Gegenteil, mit Zustimmung der Vereinigten Staaten wird eine Koalition um Argentinien und Chile gebildet.

China, Indien und Russland wollen die Vereinten Nationen bewahren. Infolgedessen hat Präsident Trump aufgegeben, den gläsernen Palast zu verlassen. Man muss wohl verstehen, dass vieles von dem, was die UN aufgebaut haben, abgebaut wird, um es mit dem Völkerrecht in Einklang zu bringen. Denn entgegen dem, was wir uns selbst eingeredet haben, sind die Vereinten Nationen nicht das Völkerrecht.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser


Klarstellungen zur militärischen Intervention in Venezuela und zum Völkerrecht

von Thierry Meyssan

Nach dem umfangreichen Briefempfang, den wir nach Thierry Meyssan’ letzter Kolumne erhalten hatten, bat man ihn, seinen Lesern zu antworten. Er erklärt hier, dass die Operation Absolute Resolve nicht irgendwelchen Verpflichtungen der Vereinigten Staaten widerspricht und daher nicht gegen Völkerrecht verstößt. Er ist überrascht, dass seine Leser über diese Intervention empört sind, obwohl sie viele andere Eingriffe, die gegen unsere eigenen Verpflichtungen verstießen, oft ohne Reaktion akzeptiert haben. Diese Klarstellung bietet eine Gelegenheit, über den Unterschied zwischen den Regeln des Kalten Krieges – denen wir bis heute folgen – und dem Völkerrecht, das in der multipolaren Welt der Maßstab ist, nachzudenken.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 14. Januar 2026

عربي ελληνικά Español français italiano Português

Nachdem sie Israels Rolle bei der Vorbereitung der US-Operation "Absolute Resolve" verurteilt hatte, wurde Delcy Rodríguez als Interimspräsident vereidigt.

Der Artikel, den ich letzte Woche über die Operation Absolute Resolve veröffentlicht habe [1], brachte mir viele Protestschreiben ein. Ich konnte nur einen kleinen Teil davon beantworten. Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mich schlecht ausgedrückt habe, da einige von euch Dinge verstanden haben, die ich nie geschrieben oder gesagt habe. Daher möchte ich Ihnen einige Erklärungen geben.

Erstens war das Thema meines Artikels nicht die Krise in Venezuela, sondern die Tatsache, dass die US-Intervention das Völkerrecht respektiert. Ich bestehe auf diesem Punkt.

Internationales Recht ist kein Kodex, es ist lediglich das Versprechen, sein eigenes Wort zu halten und sich nicht wie ein Barbar zu verhalten.

Aus Washingtons Sicht ist Nicolás Maduro jedoch ein Drogenhändler. Dass diese Aussage dumm ist, ist irrelevant. Es liegt am US-Justizsystem, dies zu beweisen. Ich meinerseits habe behauptet, dass er Schmugglern erlaubt hatte, durch sein Land zu reisen, um ihr Kokain in die Vereinigten Staaten zu bringen. Ich habe ihn [Maduro] selbst nie des Schmuggels mit Drogen, Kokain oder Fentanyl (eine Spezialität des mexikanischen Sinaloa-Kartells) beschuldigt. Ich stützte mich nicht auf die Ermittlungen der DEA oder auf israelische Propaganda, sondern auf vertrauliche Mitteilungen libanesischer Drogenbosse. Ebenso habe ich klargestellt, dass diese venezolanischen schiitischen Schmuggler keine Mitglieder der Hisbollah waren, sondern ihre Zâkat der Hisbollah zahlten.

Übrigens handelten die Vereinigten Staaten in Venezuela wie in Panama im Jahr 1989. Auch dort beschuldigten sie Präsident Manuel Noriega, ein Drogenhändler zu sein, und entführten ihn (Operation Just Cause), wobei mehrere tausend Menschen getötet wurden. Es wurde nie bewiesen, dass er Drogen schmuggelte, sondern dass er die nikaraguanischen Contras mit Geld vom Medellín-Kartell bezahlte. Heute wissen wir jedoch, dass die Iran-Contras-Affäre von Klaus Altman (alias Klaus Barbie, der "Schlächter von Lyon") erfunden wurde, bevor er von Régis Debray entführt wurde, um in Frankreich vor Gericht gestellt zu werden, und dass dieser Nazi der wahre Organisator des Medellín-Kartells ist [2].

Immer noch aus US-Sicht, ist Nicolás Maduro jedoch kein Präsident Venezuelas. Ich habe diese Behauptung nicht besprochen, sondern in einer Fußnote auf meine Kolumne vom August 2024 zu diesem Thema verwiesen [3]. Darin erkläre ich, dass die westliche Version der Wahl 2024 völlig verzerrt ist. Obwohl weniger als 60 % der Wähler teilnahmen, besteht kein Zweifel, dass Nicolás Maduro gewählt wurde. Aber auch das ist nicht das Problem. Ein Viertel der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen – einschließlich der Vereinigten Staaten – erkennt sie nicht als solche an. Washington kann daher nicht beschuldigt werden, die Immunität eines Staatsoberhaupts verletzt zu haben, wie es sich mit der Unterzeichnung der Wiener Konvention verpflichtet hat.

Außerdem sind wir Franzosen in einer besonders schlechten Position, die Vereinigten Staaten für die Entführung des Präsidenten Venezuelas zu beschuldigen: Wir waren es, die zusammen mit Dominique de Villepin, Régis Debray und den US-Spezialeinheiten, den gewählten Präsidenten Haitis Jean-Bertrand Aristide entführt haben [4]. Technisch gesehen hatten die Vereinigten Staaten auch hier die Gültigkeit der Wahl von Präsident Aristide infrage gestellt, indem sie sich auf eine Bestimmung der haitianischen Verfassung beriefen. Sie hatten ihn entführt und dann an die französischen Spezialeinheiten übergeben, welche ihn in die Zentralafrikanische Republik entführt hatten. Damals protestierten nur sehr wenige. Die Tatsache, dass wir Venezuela besser kennen als Haiti, sollte nicht dazu führen, dass wir sie unterschiedlich behandeln.

Man beachte wohl, dass ich nicht denke, dass es gut sei, Noriega, Aristide und Maduro zu entführen, genauso wenig wie Ayatollah Khomeini oder Michail Saakaschwili an die Macht zu bringen. Ich sage nur, dass dies nicht gegen das Völkerrecht verstößt, auch wenn es uns und die Vereinten Nationen schockiert.

Es stimmt, dass alle UN-Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, "in ihren internationalen Beziehungen auf die Androhung oder den Einsatz von Gewalt zu verzichten, sei es gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines Staates oder in einer anderen Weise, die mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist" (Artikel 2 der UN-Charta). Sie erkennen jedoch alle ein "Verfolgungsrecht" an, wenn sie von einer nichtstaatlichen Organisation angegriffen werden und das Land, in dem sich diese Organisation befindet, sie nicht ausliefert.

So führte Frankreich 2015 militärische Operationen in Syrien durch, ohne jegliche Genehmigung, angeblich um gegen Daesch zu kämpfen, das die Bataclan-Anschläge (Operation Chammal) verübt hatte [5]. In jüngerer Zeit, 2022, setzten wir die Operation Barkhane in Mali fort, selbst als die malische Regierung uns daran hinderte. Sie war überzeugt, dass unsere [franz.] Geheimdienste die Dschihadisten unterstützten, gegen die unsere [franz.] Armee kämpfte. Dies war der Ursprung der Vertreibung der französischen Armee aus dem Sahel [6].

Diese Klarstellungen sollen nicht sagen, dass ich das Verhalten der Vereinigten Staaten gutheiße, sondern nur betonen, dass sie ihre Verpflichtungen nicht verletzt und somit auch nicht gegen das Völkerrecht verstoßen haben.

Man muss sich klar machen: Das Völkerrecht wurde erst Ende des neunzehnten Jahrhunderts gemeinsam von Russland und Frankreich begründet und seit dem Kalten Krieg nicht mehr angewandt. Es gestattet nicht, Krisen wie die in Venezuela zu lösen. Doch es wird die Referenz der multipolaren Welt sein, die Russland, China und die Vereinigten Staaten aufbauen. Es ist daher besser, seine Logik zu verstehen.

Wir sollten nicht traurig sein, dass die Ordnung des Kalten Krieges und die Welt ohne die UdSSR, wie wir sie kannten, vorbei sind. Die Regeln der G7 haben uns geschützt, und wir haben sie missbraucht. Viele Länder auf der Welt haben dafür bezahlt. Wir nicht. Wir treten nun in eine Welt ein, die vom Völkerrecht regiert wird und in der die drei Supermächte in allen Fällen, die nicht durch dieses Recht abgedeckt sind, Gewalt anwenden können. Und davon gibt es viele.

Dieses System, das auf dem Respekt vor der eigenen Unterschrift basiert, funktioniert nur, wenn niemand lügt. Im Jahr 2002 richtete die Bush-Cheney-Regierung jedoch eine spezielle Zelle ein, die ausschließlich aus Straussianern [7] um Paul Wolfowitz und Douglas Feith (einschließlich des unvermeidlichen Elliott Abrams) bestand, um Lügen zu erfinden: das Pentagon-Büro für Sonderpläne [8]. Diese Organisation erfand die Fabel, dass Saddam Husseins Irak Massenvernichtungswaffen besaß und diese gegen die Vereinigten Staaten einsetzen wollte. Sie schaffte es, die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, dass sie in Gefahr war. Darüber hinaus hat das Vereinigte Königreich, als Verfechter aller Kategorien der Manipulation von Presseagenturen [9], den Fantasien der „Straussianer“ eine Resonanz verliehen. Sie wurden vom britischen Premierminister Tony Blair gefüttert, der diesen Unsinn ebenfalls veröffentlichte. Deshalb bestehen Präsident Donald Trump und sein Vizepräsidentschaftskandidat JD Vance so sehr auf Meinungsfreiheit – die einzige Waffe in einer Demokratie gegen Lügen. Wir sollen bemerken, dass dieselbe Gruppe, diesmal um George Bushs ehemalige NATO-Botschafterin Victoria Nuland, die Erzählung erfunden hat, dass es keine Nazis in der Ukraine gibt. Die „Straussianer“ bereiten sich somit auf den Krieg gegen Russland vor, so wie sie den Krieg gegen den Irak vorbereitet haben.

Zurück zu Absolute Resolve! Diese Operation kann sowohl im Hinblick auf das Trump-Pendant der Monroe-Doktrin [10] als auch auf die US-Iran-Krise interpretiert werden. Ich habe mich letzte Woche nicht mit der ersten Sichtweise beschäftigt, aber ich habe die Kolumne von Alfredo Jalife-Rahme zum gleichen Thema veröffentlicht. [11] Wenn ich das getan hätte, hätte ich – wie er – gesagt, dass die Vereinigten Staaten ab jetzt die Kontrolle über die wichtigsten Ölvorkommen des gesamten amerikanischen Kontinents von Alaska bis Patagonien haben und damit 40 % nicht der Weltreserven, sondern der weltweiten Produktion kontrollieren. Ich habe jedoch darauf hingewiesen, dass Washington kein venezolanisches Öl stehlen wollte, sondern sicherstellen wollte, dass es nicht an bestimmte Staaten verkauft wird. Manlio Dinucci wiederum sagte, Washington habe in erster Linie beabsichtigt, es in Dollar und nicht mehr in Yuan oder anderen Währungen zu verkaufen [12]. Ich habe immer auf der Tatsache bestanden, dass die US-Wirtschaft krank ist; dass sie beträchtliche Schulden hat, die nicht zurückzahlbar sind. Präsident Trump ist, wie auch Präsident Gorbatschow, verpflichtet, zuerst auf diese Herausforderung zu reagieren, bevor er ein anderes Ziel unternimmt.

Schließlich erklärte die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am Tag nach der Intervention der USA: „Die Regierungen weltweit sind schockiert, dass gerade die Bolivarische Republik Venezuela Opfer und Ziel eines Angriffs dieser Art geworden ist, der zweifellos zionistische Züge trägt.“ Erinnern wir uns daran, dass Israel 2013 im brasilianischen Parlament intervenierte, um Präsidentin Dilma Rousseff zu stürzen, oder um den Staatsstreich in Honduras und die Absetzung von Präsident Manuel Zelaya zu unterstützen.

Aus geopolitischer Sicht müssen wir, wenn die Vereinigten Staaten nicht militärisch im Iran - dem Verbündeten Venezuelas und eine der Ursachen für die Entführung von Präsident Maduro - intervenieren, zu dem Schluss kommen, dass die Vereinigten Staaten sich nicht das Recht nehmen, außerhalb ihres am 15. August 2025 in Anchorage definierten Einflussbereichs zu intervenieren. Die Karte von Andrei Martyanov wäre somit richtig [13].

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser


 

 
 
 

„Daddy“ ist nicht viel mehr als ein verwöhntes Kind, das seine Hand über dem Atomknopf hält.

Daddy fährt nach Davos

In einer Rede offenbart Trump, dass er eine Bedrohung für die Rechtsstaatlichkeit überall darstellt.

Scott Ritter

Sa. 31 Jan 2026

10

Im Juni 2025, während des NATO-Gipfels in Den Haag, Niederlande, verglich Präsident Donald Trump neben NATO-Generalsekretär Mark Rutte Israel und den Iran mit „zwei Kindern auf einem Schulhof“, die einen „großen Streit“ hatten.

Trump bezog sich dabei auf den jüngsten 12-tägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran – einen Krieg, der von Israel mit der Zustimmung und in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten begonnen und erst beendet wurde, nachdem die USA sich an der Bombardierung des Iran beteiligt hatten.

„Wissen Sie“, sagte Trump, „die kämpfen wie die Wilden. Man kann sie nicht aufhalten. Man lässt sie zwei, drei Minuten lang kämpfen, dann ist es leicht, sie zu stoppen.“

Beim NATO‑Gipfel im Juni 2025, wo diese Sequenz stattfand. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=7WzmJQDaHMQ&t=1s

Mark Rutte warf daraufhin ein: „Daddy muss manchmal harte Worte verwenden, um sie dazu zu bringen, aufzuhören.“

Trump bezog sich später auf Ruttes Äußerungen und erklärte auf einer Pressekonferenz am selben Tag, er glaube, Rutte habe das Wort liebevoll verwendet. „Daddy, du bist mein Daddy“, sagte Trump lächelnd.

Einen Tag später veröffentlichte das Weiße Haus ein Meme auf X mit dem Titel „Daddy’s Home“ (Papa ist zu Hause).

Trump gefiel die Vorstellung, Europas „Daddy“ zu sein.

Aber „Daddy“ zu sein bedeutet nicht nur, Regeln aufzustellen – man muss auch mit gutem Beispiel vorangehen, indem man sich selbst an die Regeln hält.

Letzte Woche tauchte „Daddy“ in Davos auf, um am jährlichen Weltwirtschaftsforum teilzunehmen. In einer weitschweifigen Rede beklagte „Daddy“, dass seine „Kinder“ ihn nicht mehr „lieben“, obwohl er Europa und der NATO „geholfen“ habe, weil er die Kontrolle über Grönland übernehmen wolle.

„Sie haben mich ‚Daddy‘ genannt, oder?“, sagte Trump. „Das letzte Mal? Ein sehr kluger Mann sagte: ‚Er ist unser Daddy. Er leitet das Ganze.‘ Ich habe das Ganze geleitet. Ich bin vom Leiter zum schrecklichen Menschen geworden.“

Die Europas angst (sic!) beruhte auf Äußerungen, die Trump vor seiner Ankunft in Davos gemacht hatte, wo er erklärte, dass er „eine Reihe von Optionen“ zum Erwerb Grönlands in Betracht ziehe, darunter auch militärische Gewalt.

Trumps Entschuldigung beruhte nicht auf einer Dringlichkeit, die sich aus einer unmittelbaren Bedrohung für die Vereinigten Staaten ergab, sondern vielmehr auf der Besessenheit eines Immobilienmagnaten von den Vorteilen des Eigentums. „Eigentum ist sehr wichtig“, sagte Trump in seinem Interview, „denn meiner Meinung nach ist das psychologisch notwendig für den Erfolg. Ich glaube, dass Eigentum Ihnen etwas gibt, was Sie mit einem Mietvertrag oder einem Abkommen nicht erreichen können. Eigentum gibt Ihnen Dinge und Elemente, die Sie nicht durch die bloße Unterzeichnung eines Dokuments erhalten können.”

Kein Abkommen, keine Vereinbarung. Nur die Eigentumsurkunde, bitte.

Auch wenn Sie nicht verkaufen wollen.

Es war einmal eine Zeit, in der die Vereinigten Staaten zumindest vorgaben, sich an eine regelbasierte Ordnung halten zu wollen. In dem von der Regierung unter Präsident Joe Biden veröffentlichten Dokument zur Nationalen Sicherheitsstrategie 2022 bekundeten die Vereinigten Staaten Lippenbekenntnisse zur Bedeutung der Verteidigung „der grundlegenden Gesetze und Prinzipien, die die Beziehungen zwischen den Nationen regeln, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und des Schutzes, den sie allen Staaten vor einer Invasion durch ihre Nachbarn oder einer gewaltsamen Neufestlegung ihrer Grenzen gewährt.“

Die Realität sah jedoch so aus, dass die Vereinigten Staaten mehr um die regelbasierte internationale Ordnung besorgt waren – ein System aus „Institutionen, Normen und Standards zur Regulierung des internationalen Handels und der internationalen Investitionen, der Wirtschaftspolitik und der Technologie“, das am Ende des Zweiten Weltkriegs geschaffen wurde und „die wirtschaftlichen und geopolitischen Ziele Amerikas vorantrieb und den Menschen auf der ganzen Welt zugutekam, indem es die Interaktion zwischen Regierungen und Volkswirtschaften gestaltete – und zwar in einer Weise, die mit den Interessen und Werten der USA im Einklang stand“.

Das vorrangige Ziel der Vereinigten Staaten war damals einfach: die Erhaltung dieser „freien, offenen, prosperierenden und sicheren internationalen Ordnung“.

Es stellte sich jedoch heraus, dass die regelbasierte internationale Ordnung ein Betrug war – etwas, dessen sich diejenigen, die sich daran hielten, voll und ganz bewusst waren.

In seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos Anfang dieses Monats sprach der kanadische Premierminister Mark Carney diese Wahrheit aus. „Jahrzehntelang prosperierten Länder wie Kanada unter dem, was wir als regelbasierte internationale Ordnung bezeichneten. Wir traten ihren Institutionen bei“, sagte Carney, „wir lobten ihre Prinzipien, wir profitierten von ihrer Vorhersehbarkeit. Und deshalb konnten wir unter ihrem Schutz eine wertebasierte Außenpolitik betreiben.“

Der kanadische Premierminister Mark Carney bei seiner Sonderansprache in Davos am 20. Januar 2026.

Aber es gab einen Haken. „Wir wussten, dass die Geschichte der internationalen regelbasierten Ordnung teilweise falsch war“, räumte Carney ein, „dass sich die Stärksten bei Bedarf selbst davon befreien würden, dass Handelsregeln asymmetrisch durchgesetzt würden. Und wir wussten, dass das Völkerrecht je nach Identität des Angeklagten oder des Opfers mit unterschiedlicher Strenge angewendet wurde. Diese Fiktion war nützlich, und insbesondere die amerikanische Hegemonie trug dazu bei, öffentliche Güter, offene Seewege, ein stabiles Finanzsystem, kollektive Sicherheit und Unterstützung für Rahmenwerke zur Beilegung von Streitigkeiten bereitzustellen. Also haben wir das Schild ins Fenster gestellt. Wir haben an den Ritualen teilgenommen und es weitgehend vermieden, auf die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität hinzuweisen.“

Carney fuhr fort: „Dieses Abkommen funktioniert nicht mehr. Lassen Sie mich ganz offen sein. Wir befinden uns mitten in einem Bruch, nicht in einer Übergangsphase.“ Laut Carney „haben Großmächte (d.h. die Vereinigten Staaten) begonnen, wirtschaftliche Integration als Waffe, Zölle als Druckmittel, Finanzinfrastruktur als Zwangsmittel und Lieferketten als Schwachstellen, die es auszunutzen gilt, einzusetzen.“

Das Problem, so Carney, sei, dass „man nicht in der Lüge des gegenseitigen Nutzens durch Integration leben kann, wenn die Integration zur Quelle der Unterordnung wird“.

Carney versuchte, entsprechend dem von ihm richtig identifizierten Problem zu handeln. Am 16. Januar, vor seinem Engagement in Davos, reiste der kanadische Premierminister nach China, wo er eine vorläufige Grundsatzvereinbarung zur Regelung wirtschaftlicher und handelspolitischer Fragen zwischen Kanada und der Volksrepublik China unterzeichnete, um „unsere Handelspartnerschaften zu diversifizieren und massive neue Investitionen“ von Amerikas größtem wirtschaftlichen Konkurrenten, China, anzukurbeln.

„Daddy“ war darüber nicht glücklich.

„Wenn Gouverneur Carney glaubt, er könne Kanada zu einem ‚Umschlagplatz‘ für chinesische Waren und Produkte in die Vereinigten Staaten machen, irrt er sich gewaltig“, schrieb Trump kurz nach Carneys Rede in Davos auf seinem Truth Social-Account. Trump drohte mit 100-prozentigen Zöllen auf kanadische Importe in die Vereinigten Staaten, sollte Carney sein „Abkommen“ mit China durchziehen.

Carney gab nach wie ein Kartenhaus und verkündete, dass Kanada „keine Absicht“ habe, ein Freihandelsabkommen mit China anzustreben, und betonte, dass Kanada seine Verpflichtungen aus dem Handelsabkommen zwischen Kanada, den USA und Mexiko einhalten und kein Freihandelsabkommen anstreben werde, ohne die beiden anderen Vertragsparteien darüber zu informieren.

„Man kann nicht in der Lüge des gegenseitigen Nutzens durch Integration leben, wenn die Integration zur Quelle der Unterordnung wird“, sagte Carney in Davos.

Es wurden keine wahreren Worte gesprochen.

Die auf Regeln basierende internationale Ordnung ist tot.

Lang lebe „Daddy“!

Kanada und Europa sind nicht die einzigen Nationen, die vom „Daddy“-Phänomen betroffen sind.

Wladimir Putin führte in Peking Gespräche mit dem Präsidenten der Volksrepublik China, Xi Jinping. 4. Februar 2022 – Foto: http://en.kremlin.ru/events/president/news/67712

Russland und China positionieren sich bereits seit einiger Zeit gegen die auf Regeln basierende internationale Ordnung und fördern stattdessen die Vorrangstellung der Charta der Vereinten Nationen. Wie Wladimir Putin und Xi Jinping in ihrer gemeinsamen Erklärung vom 4. Februar 2022 deutlich machten, „beabsichtigen Russland und China als Weltmächte und ständige Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, sich strikt an moralische Grundsätze zu halten und ihre Verantwortung wahrzunehmen, sich nachdrücklich für das internationale System mit der zentralen Koordinierungsrolle der Vereinten Nationen in internationalen Angelegenheiten einzusetzen, die auf dem Völkerrecht basierende Weltordnung, einschließlich der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, zu verteidigen, die Multipolarität voranzutreiben und die Demokratisierung der internationalen Beziehungen zu fördern, gemeinsam eine noch prosperierende, stabile und gerechte Welt zu schaffen und gemeinsam internationale Beziehungen neuer Art aufzubauen.“

Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte diese Position in einer Erklärung, die er Anfang dieses Monats abgegeben hat. „Russland setzt sich für die Stärkung der zentralen Rolle der Vereinten Nationen in globalen Angelegenheiten ein, einer Organisation, die im vergangenen Jahr ihr Jubiläum gefeiert hat“, erklärte Putin. „Vor acht Jahrzehnten gelang es unseren Vätern, Großvätern und Urgroßvätern, die als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen waren, sich zu vereinen, einen Interessenausgleich zu finden und sich auf die grundlegenden Regeln und Prinzipien der internationalen Kommunikation zu einigen, die sie in ihrer Gesamtheit, Vollständigkeit und Vernetzung in der Charta der Vereinten Nationen verankerten. Die Grundsätze dieses grundlegenden Dokuments, wie Gleichheit, Achtung der Souveränität, Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und die Beilegung von Streitigkeiten durch Dialog, sind heute aktueller denn je.“

„Die Missachtung dieses grundlegenden, lebenswichtigen Prinzips“, warnte Putin, „hat noch nie zu etwas Gutem geführt und wird es auch nie tun.“

„Daddy“ könnte von ein wenig Selbstreflexion profitieren, die auf dem in Putins Aussage enthaltenen Gedanken basiert. In einem ausschweifenden Interview, das Trump Anfang Januar 2026 der New York Times gab, antwortete Trump auf die Frage, ob er glaube, dass es Grenzen für seine Macht gebe: „Ja, es gibt eine Sache. Meine eigene Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich aufhalten kann.“

Was ist mit dem Völkerrecht, könnte man fragen.

„Daddy“ hatte eine Antwort: „Ich brauche kein Völkerrecht. Ich will niemandem Schaden zufügen“, fügte Trump hinzu.

„Daddys“ Kommentare kamen nur wenige Tage, nachdem er US-Spezialeinheiten nach Venezuela geschickt hatte, um den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seine Frau zu entführen, unter völliger Missachtung des Völkerrechts. Dieser Angriff führte zum Tod von mehr als 100 Menschen (so viel zu „ich will niemandem wehtun“).

Als die auf Regeln basierende internationale Ordnung in Davos zusammenbrach, entstand wie ein Phönix aus der Asche eine neue Organisation: das „Board of Peace“, „Daddys“ Ego-Projekt, das darauf abzielt, den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen – also das „Völkerrecht“ – durch „Daddys“ eigenes Verständnis von „Moral“ zu ersetzen.

Davos, 23. Januar 2026

Vordergründig basiert das „Board of Peace“ auf der Resolution 2803 des UN-Sicherheitsrats, die einen von den USA unterstützten 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges in Gaza befürwortete. Es wurde von „Daddy“ in Davos bei einer Unterzeichnungszeremonie für die Charta der neuen Organisation ins Leben gerufen und agiert außerhalb jeglicher Mandate, Kontrolle oder Einflussnahme der UNO.

Es handelt sich um ein Lieblingsprojekt von „Daddy“, wobei der Vorstand unter einer vorsitzendenzentrierten Struktur operiert, in der „Daddy“ Trump als Vorsitzender die ausschließliche Autorität über die Zusammensetzung des Vorstands sowie über alle Beschlüsse des Vorstands innehat.

Nach internationalem Recht hat der Friedensrat keinerlei Befugnis, Friedensmissionen zu genehmigen, Sanktionen zu verhängen und Waffenstillstände im Sinne des anerkannten Völkerrechts zu vermitteln. Dies bleibt weiterhin die ausschließliche Zuständigkeit des UN-Sicherheitsrats.

Aber sagen Sie das nicht „Daddy“.

Für ihn spielt das Völkerrecht keine Rolle.

„Sobald dieser Rat vollständig gebildet ist“, verkündete „Daddy“ in Davos, „können wir so ziemlich alles tun, was wir wollen.“

Nach internationalem Recht hat der Friedensrat keinerlei Befugnis, Friedensmissionen zu genehmigen, Sanktionen zu verhängen und Waffenstillstände im Sinne des anerkannten Völkerrechts zu vermitteln. Dies bleibt weiterhin die ausschließliche Zuständigkeit des UN-Sicherheitsrats.

Aber sagen Sie das nicht „Daddy“.

Für ihn spielt das Völkerrecht keine Rolle.

„Sobald dieser Rat vollständig gebildet ist“, verkündete „Daddy“ in Davos, „können wir so ziemlich alles tun, was wir wollen.“

Während „Daddy“ darauf hinwies, dass der Friedensrat „in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen“ tätig sein würde, erklärte er auch, dass die Vereinten Nationen ihr Potenzial nicht ausgeschöpft hätten, wodurch die Notwendigkeit für den Friedensrat entstanden sei.

Noch beunruhigender ist die Vorstellung, dass der Friedensrat unter der Führung und Anleitung von „Daddy“ sein Mandat ausweiten würde, um Herausforderungen über Gaza hinaus anzugehen. US-Außenminister Marco Rubio merkte an, dass der Rat sich zwar auf Gaza konzentrieren würde, aber auch „als Beispiel dafür dienen könnte, was in anderen Teilen der Welt möglich ist“.

Denn das ist es, was „Daddy“ will.

Und was „Daddy“ will, bekommt „Daddy“ auch, sonst bekommt „Daddy“ einen Wutanfall.

Fragen Sie einfach Maduro.

Fragen Sie den Iran.

Fragen Sie Putin, der einen von der CIA orchestrierten Angriff mit 91 Drohnen überstanden hat, angeblich auf Anweisung von „Daddy“.

Denn wie sich herausstellt, ist „Daddy“ nicht viel mehr als ein verwöhntes Kind, das seine Hand über dem Atomknopf hält.

Donald Trump wurde am 20. Januar 2025 als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.

Er hat noch drei Jahre Amtszeit vor sich.

Gott stehe uns allen bei.

Ask Putin, who rode out a 91-drone attack orchestrated by the CIA, ostensibly on the authority of “Daddy”.

Because it turns out “Daddy” is little more than a spoiled child with his hand hovering over the nuclear button.

Donald Trump was inaugurated as the 47th President of the United States on January 20, 2025.

He has three years left in his term.

God help us all.


 

Die Gefahr, dass sich die Geschichte wiederholt, ist gross. Bild: Chamberlain links, verkaufte die Tschechoslowakei 1938 in München ohne das Land in die Verhandlungen einzubinden; rechts, Mark Rutte ist daran, als NATO-Generalsekretär einen Teil Grönlands an die Amerikaner zu verschachern.

Grössenwahn und Verrat

Donald Trump sieht sich als der Grösste – für ihn gelten keine Regeln und seit er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat, liebt er den Frieden nicht mehr. Er glaubt Venezuela gebodigt zu haben und wendet sich Grönland zu. Es riecht übel nach Münchner Konferenz 1938

Peter Hänseler

Di. 27 Jan 2026

46

Einleitung

Als 2024 die Frage aufkam, ob man Biden oder Trump zur Wahl empfehlen sollte, waren wir der Auffassung, dass Trump gegenüber Harris die bessere Wahl sei, da ersterer nicht dem deep state angehörte. So unsere Beurteilung. Nur so sei der 3. Weltkrieg zu verhindern. Vielen meiner Kollegen ging es gleich. Die Aussage von Präsident Putin im September 2024, er würde aufgrund der grösseren Berechenbarkeit Harris bevorzugen, könnte in der Zukunft zu einer Weissagung werden, obwohl Sergei Lawrow die Aussage Putins als Witz abtat – aber, jeder Witz hat einen wahren Kern 

Heute wissen wir, dass Donald Trump komplett unberechenbar ist und gefährlich wie Nitroglyzerin. In «Diplomatie auf dem Totenbett – vom Friedenspräsidenten zum Kriegstreiber» machte ich mir im Juni 2025 bereits grösste Sorgen, als Trump mal kurz den Iran bombardierte, um dann nach zwölf Tagen einen Rückzieher zu machen, da er feststellen musste, dass sich der Iran nicht nur wehren konnte, sondern Tel Aviv in Schutt und Asche legte. Ich sagte damals:

«Mit rationalem Denken schreitet man am Totenbett der Diplomatie vorbei direkt auf den Holzweg»
ForumGeopolitica, 15. Juni 2025

Heute würde ich das Wort «Holzweg» durch «Hölle» ersetzen.

Grönland wird verschachert

Der Brief

In einem Brief an den norwegischen Premierminister Jonas Gahr Stoere schrieb Trump am 18. Januar 2026 folgenden Brief:

Reuters

Lieber Jonas,
in Anbetracht der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir den Friedensnobelpreis für das Stoppen von 8 Kriegen nicht zu verleihen, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, nur an den Frieden zu denken, auch wenn dieser immer im Vordergrund stehen wird, sondern ich kann jetzt darüber nachdenken, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika ist.
Dänemark kann dieses Land nicht vor Russland oder China schützen, und warum sollten sie überhaupt ein „Eigentumsrecht“ haben? Es gibt keine schriftlichen Dokumente, es ist nur ein Boot, das vor Hunderten von Jahren dort gelandet ist, aber wir hatten auch Boote, die dort gelandet sind. Ich habe mehr für die NATO getan als jeder andere Mensch seit ihrer Gründung, und jetzt sollte die NATO etwas für die Vereinigten Staaten tun. Die Welt ist nicht sicher, wenn wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben. Ich danke Ihnen! Präsident DJT
Reuters

Als ich den Brief sah, glaubte ich an Satire, musste dann aber feststellen, dass er real ist – oder Realsatire?

Ob die USA Kontrolle über Grönland erlangen wollen, ist dabei nicht von Belang. Vor knapp 200 Jahren wollten die USA das erste Mal Grönland kaufen und ein beachtlicher Teil der heutigen USA wurde denn auch von den USA gekauft und nicht erobert (Louisiana, Alaska, Neu Mexico etc.). Auch darf man den USA und Trump im Grundsatz nicht verübeln, dass sie danach trachten, weiter Gebiete zu erwerben, um ihre geopolitische Reichweite zu erhöhen – aber hier sind die Mittel kein Handel, sondern ein Kauf der unter militärischer Drohung in die Wege geleitet wird, was unter jedem rechtlichen Gesichtspunkt nicht statthaft ist.

Viel interessanter ist das Vorgehen des amerikanischen Präsidenten. Wenn er schreibt, dass er den Friedensnobelpreis nicht erhalten habe, obwohl er 8 Kriege verhindert habe, ist das – wie so oft bei ihm – nicht wahr.

  1. Israel - Hamas: Die USA war – und ist – Kriegspartei; das Morden geht weiter.
  2. Israel - Iran: Die USA war Kriegspartei und der Grund für das Ende der Angriffe war schlicht und einfach die Tatsache, dass der Iran Israels Infrastruktur und Tel Aviv in Schutt und Asche legte;
  3. Indien - Pakistan: Die Verhandlungen fanden zwischen Indien und Pakistan statt, ohne Beteiligung der USA;
  4. Ruanda und Kongo: Der Waffenstillstand wurde im August 2024 geschlossen und hält nicht. Was Trump mit diesem «Frieden» zu tun haben sollte, bleibt im allein sein Geheimnis;
  5. Thailand – Kambodscha: Am 7. August fanden die Kriegsparteien eine Einigung; Trump versandte am am 26. Juli einen Aufruf «"I am calling the Acting Prime Minister of Thailand, right now, to likewise request a Ceasefire, and END to the War, which is currently raging."» (dt. «„Ich rufe den amtierenden thailändischen Premierminister an, um ihn ebenfalls um einen Waffenstillstand und ein Ende des Krieges zu bitten, der derzeit tobt.“») – mehr war da nicht.
  6. Armenien - Aserbaidschan: Hier vermittelte Trump tatsächlich, jedoch zuallererst im amerikanischen Sinne (Sangesur-Korridor unter amerikanischer Kontrolle), aber der Prozess ist nicht abgeschlossen und die beiden Parteien sind sich nicht einig.
  7. Ägypten - Äthiopien: Da war kein Krieg, sondern ein Streit betreffend Äthiopiens Grand Ethiopian Renaissance Dam; es wurde bis jetzt keine Einigung gefunden;
  8. Serbien - Kosovo: Abgesehen davon, dass die NATO unter Führung der USA Serbien 1990 rechtsgrundlos 86 Tage lang bombardierten, gab es keinen Krieg zwischen Serbien und Kosovo; es fiel kein Schuss. Darauf hingewiesen ruderte das Weisse Haus zurück und berief sich auf Grosstaten Trumps in 2020.

Dass Trump ein Friedensstifter ist, hält somit einer auch nur oberflächlichen Untersuchung nicht stand.

Als kurze Auflockerung lassen wir kurz Jon Stewart zu Wort kommen, der sich – zu Recht – darüber lustig macht, dass Trump nicht einmal die Namen von durch ihn befriedete Länder aussprechen kann.

Wie ein Kleinkind, das wegen schlechten Benehmens kein Dessert bekommen hat, droht er, dass er sich nicht verpflichtet fühle, nur an Frieden zu denken. Das ist lediglich beinahe unglaublich, denn man glaubt dies, weil es von Trump kommt. 

Die Davos-Rede

Bis am 21. Januar sagte Trump, dass, «die Welt nicht sicher [sei], wenn wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.“ – In seiner Davos-Rede vom 21. Januar verkündete er, dass „wir [von der NATO] nie etwas wollten oder nie etwas bekamen“ – alles, was die Vereinigten Staaten wollen ist ein Ort mit dem Namen Grönland. Weiter äusserte er, „Ich muss keine Gewalt anwenden. Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden.“ (I don't have to use force. I don't want to use force. I won't use force.)

Präsident Trump, WEF, Davos, 21. Januar 2026

Die Zerlegung wird vorbereitet

Jetzt wird herumgereicht, dass man einen Kompromiss finden würde, einen Teil von Grönland als amerikanisch zu deklarieren, ohne jedoch die dänische Souveränität über ganz Grönland in Frage zu stellen.

Die Strategie von Trump könnte aufzugehen: Er droht mit Krieg, die Europäer organisieren einen Zwergenaufstand, Trump droht mit Strafzöllen, verkündet, dass er keine militärische Gewalt anwenden wird und die Zwerge tun das, was sie am besten können und geben sich mit einem Kompromiss - selbstverständlich auf Kosten Grönlands – zufrieden. Weiter verlautbarte Trump auf True Social: Auf der Grundlage dieses Verständnisses werde ich die Tarife, die am 1. Februar in Kraft treten sollten, nicht einführen. (Based upon this understanding, I will not be imposing the Tariffs that were scheduled to go into effect on February 1st.)

Aaja Chemnitz – Grönländische Parlamentarierin

Aaja Cheminitz seit 2015 Mitglied des Parlaments für Inuit Ataqatigiit in Grönland sieht das anders und steht auf:

“Die Nato hat absolut kein Mandat, über irgendetwas zu verhandeln ohne uns.”
Aaja Cheminitz, 22. Januar 202 

Es riecht nach München 1938

Wir müssen in den Geschichtsbüchern nicht sehr weit zurückblättern, um einen Präzedenzfall für ein solch ungeheuerliches Agieren Dritter zu finden, die ohne Konsultierung des betroffenen Landes, über dieses verfügten: 1938 verrieten die Briten unter Premier Chamberlain und die Franzosen unter Ministerpräsident Daladier die Tschechoslowaken und gaben Adolf Hitler das Sudetenland, um den Krieg zu verhindern. Hitler hielt sich nicht an die Vereinbarung und besetzte den Rest der Tschechei im März 1939 – die Alliierten schritten wiederum nicht ein. Erst am 3. September 1939 – nach dem Überfall auf Polen – reagierten die Briten und Franzosen, griffen die Deutschen jedoch nicht an und überliessen die Polen ihrem Schicksal.

Von links: Chamberlain, Daladier, Hitler, Mussolini, und der italienische Außenminister Graf Galeazzo Ciano. Im Hintergrund (zwischen Hitler und Mussolini) Ribbentrop und Weizsäcker, dann rechts Saint-John Perse. - Bild: Bundesarchiv, Bild 183-R69173 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=172648767

Beim Essen kommt der Appetit

Ob eine Einigung – besser Verrat – wie skizziert so zustande kommt, weiss ich nicht, aber es würde zu den rückgradlosen Europäern passen. Die Chance, dass sich die Geschichte wiederholt, ist hoch.

Konsequenzen

Donald Trump würde dies weiter anstacheln, das nächste Land zu «befrieden». Wie im Rausch beschrieb er das illegale Kidnapping Maduros als grossartige militärische Leistung unbezwingbarer amerikanischer Streitkräfte.

Diese Aussage kann man nur als Drohung verstehen – gegen die EU, gegen die NATO und gegen Grönland, gegen jedermann.

Das nächste Land wäre wohl der Iran, möglicherweise nach Kuba und Kolumbien. Unser Felix Abt hat in seinem Artikel «Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise» detailliert aufgezeigt, dass die anfänglichen friedlichen Demonstrationen im Iran, welche von westlichen Geheimdiensten in ein Blutbad verwandelt wurden – Maidan lässt grüssen - dazu dienten, einen Regimewechsel im Iran zu provozieren. Der Versuch schlug kläglich fehl. Mit Hilfe der Chinesen und Russen wurde die Kommunikation der Geheimdienste im Iran lahmgelegt. Diese beruhten auf zehntausenden illegal eingeschmuggelten Starlink-Terminals. Der Spuk ist nach Auskunft von Professor Mohammad Marandi vorbei. Dennoch, die Gefahr ist nicht gebannt.

Da Trump bereits jetzt glaubt, dass er mit seinen Streitkräften unbesiegbar sei und ein Verrat an Grönland seine Unbesiegbarkeit noch stärken würde, wäre jeder naiv, der einen Angriff aufgrund der militärischen Chancenlosigkeit ausschliesst.

Adolf Hitler war nach der Eroberung Frankreichs im Sommer 1940 auf demselben Trip. Frankreich, das nach Experten als grösste Militärmacht der Welt galt, streckte nach nur sechs Wochen die Waffen. Kurz darauf – offiziell ab dem 30. Juli 1940 - wurde Barbarossa – der Überfall auf die Sowjetunion – vorbereitet. Als ihm die Logistiker der Wehrmacht mitteilten, dass die Versorgung der Truppen lediglich wenige Wochen aufrechterhalten werden könne, gab sich Hitler selbstbewusst:

«Wir müssen nur die Tür eintreten, und das ganze verrottete Gebäude wird krachend zusammenbrechen»
Adolf Hitler, März 1941

Diese Fehleinschätzung führte zum Untergang von Nazi-Deutschland und zum Tod von 30 Millionen Sowjetbürger. Aufgrund des Rausches, in dem sich Trump befindet, sollte man meines Erachtens nicht ausschliessen, dass Trump sich zu einer solchen Dummheit hinreissen lässt. Nachdem sich die Iraner nach 12 Tagen Krieg dazu überreden liessen, ihre Angriffe auf Israel zu beenden, wäre eine Wiederholung dieses Abenteuers durch Trump wohl das Ende Israels und all der Öl- und Militärinfrastrukturen der Amerikaner im Nahen Osten.

Ablenkungsmanöver

Schliesslich fand ich einen Umstand von Trumps Rede in Davos – es lohnt sich, die gesamte Rede zu hören – äusserst interessant. Die ersten paar Minuten sprach Trump über den «grossartigen» Zustand der amerikanischen Wirtschaft: Jede Aussage, die er machte, war eine komplette Lüge. Wir brauchen an dieser Stelle nicht auf die Details einzugehen – Trump stellte die Situation der Wirtschaft und die Situation auf den Finanzmärkten dermassen falsch dar, dass man nicht einmal mehr von Schönfärberei sprechen kann.

Ich habe meine Skepsis zum Zustand der westlichen Finanzmärkte seit vielen Monaten immer wieder festgehalten und eine Tendenz ist klar ersichtlich: Die Situation verschlimmert sich täglich. Ein Hinweis dafür ist die beinahe explosionsartige Verteuerung der Edelmetallpreise seit dem 1. Januar in US-Dollar: Gold: +18%; Silber: +54% (Stand 26. Januar 2026). Das ist ein Hinweis auf Verwerfungen in den Papiermärkten von COMEX und LBMA, sowie ein Vertrauensschwund der Anleger in den US-Dollar. Möglicherweise versuchte Donald Trump mit seiner Rede und seinen geopolitischen Drohungen gegenüber Freund und Feind von einem Problem ablenken, das bald zur Realität werden könnte: Ein Kollaps der westlichen Finanzmärkte.

«Falls dies eintreffen wird, werden alle Karten neu gemischt und verteilt.»

Fazit

Nachdem Trump die von den Amerikanern seit Jahrzehnten beschworene «Regelbasierte Ordnung» selbst liquidierte, befindet sich der Kollektive Westen in einem Zustand der Agonie, d.h. die Parteien unternehmen schon gar nicht mehr irgendeinen Versuch, ihr Agieren auf eine erklärbare Basis zu stellen, von einer rechtlich begründeten ganz zu schweigen.

Dass die Europäer mit dem Gedanken spielen, Grönland und damit den NATO-Verbündeten Dänemark zu verraten – wie dies die Alliierten 1938 in München mit der Tschechoslowakei getan haben – ist lediglich eine logische Folge davon; Rutte und seine Kumpane bringen jedenfalls die dazu nötigen charakterlichen Eigenschaften mit. 

Weiter erachte ich es als naiv zu glauben, Trump werde den Iran nicht angreifen, obwohl die Realitäten einem solchen Unternehmen einen katastrophalen Ausgang bescheren wird.

Schliesslich darf man ebenfalls nicht ausschliessen, dass das Gebrüll von Trump ein Ablenkungsmanöver vor einem baldigen Kollaps der Finanzmärkte und dem US-Dollar sein könnte. Wenn – nicht falls – dies eintreffen wird, werden alle Karten neu gemischt und verteilt.


 

Pragmatischer Ausgleich statt große Klappe

Waren der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und Bundeskanzler Friedrich Merz im vergangenen Jahr selten verlegen um markige Sprüche, so sind diese in der letzten Zeit etwas seltener geworden. In einer Rede vor Wirtschaftsvertretern in Dessau schlug Bundeskanzler Friedrich Merz kürzlich sogar fast versöhnliche Töne an, was Verwunderung bis Konsternation auslöste (1). Der Grund ist nachvollziehbar: Wie Pistorius hat wohl auch er gemerkt, wie wenig die Bundeswehr heute noch kann.

Ralph Bosshard

So. 25 Jan 2026

17

Gerne jammern militärische Kreise in Deutschland und auch in der Schweiz derzeit über den tiefen Grad der Vorbereitung ihrer Streitkräfte auf einen Krieg und das resultierende Ausbleiben eines abschreckenden Effekts auf Russland. Mancher sieht schon die russische Armee ungehindert vorstoßen bis an den Atlantik. Alte Ängste aus der Zeit des Kalten Kriegs werden wieder aufgeweckt. Folgt nach kecker Rhetorik im Vorfeld der ukrainischen Sommeroffensive 2023, Katzenjammer nach deren Scheitern und Panikstimmung nun mehr Sachlichkeit?

Ehrliche Neubewertung notwendig

Eine Bestandsaufnahme zeichnet derzeit in der Tat ein wenig erfreuliches Bild: Derzeit dürfte Deutschland kaum in der Lage sein, wesentlich mehr als nur eine einsatzfähige schwere Division (2) zu stellen, deren Einsatzbereitschaft durch das "Kannibalisieren" anderer Verbände erkauft werden muss (3). Generell leiden Kampfpanzer, Schützenpanzer und Artillerie der Bundeswehr unter geringen Verfügbarkeitsraten, technischen Problemen und extrem knappen Munitionsbeständen (4). Besonders gravierend ist der Artilleriebereich: Der Munitionsvorrat dürfte nur einen Bruchteil des rechnerischen Bedarfs abdecken und würde in einem hochintensiven Konflikt kaum länger als ein bis zwei Tage reichen (5).

Ein zentrales strukturelles Defizit in den sogenannten schweren Verbänden der Bundeswehr besteht in der Logistik. Es fehlt an spezialisierten Transportfahrzeugen für Treibstoff und Munition, um größere Verbände über mehrere Tage hinweg zu versorgen (6). Aufgrund militärischer Erfahrungswerte muss davon ausgegangen werden, dass die Bundeswehr maximal 3 bis 4 Brigaden (7) während maximal 48 bis 72 Stunden im Einsatz halten kann, bevor Treibstoff- und Munitionsmangel zum Abbruch der Gefechtsfähigkeit zwingen würden – unabhängig von der Kampfkraft der Truppe selbst.

Auch die deutsche Luftwaffe und Marine sind nur eingeschränkt kampffähig. Die Luftwaffe verfügt zwar über moderne Kampfflugzeuge, jedoch über sehr begrenzte Waffenbestände und wenig Übung im scharfen Einsatz. Die Schiffe der Bundesmarine können den an Bord befindlichen Munitionssatz nach Verbrauch möglicherweise nicht mehr ersetzen, weil sich die Nachversorgung auf See schwierig gestalten dürfte (8). Nach wenigen Tagen intensiver Einsätze wären die Schiffe faktisch wehrlos.

Ein weiteres Kernproblem ist der Mangel an Kampferfahrung. Nur ein sehr kleiner Teil des aktiven Personals hat jemals an intensiven Gefechten teilgenommen, primär in Afghanistan. Mancher der daran beteiligten Soldaten wird wohl bald einmal aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Diese dünne Erfahrungsbasis reicht nicht aus, um realistische Ausbildung und Führung für einen konventionellen Großkonflikt sicherzustellen.

Alle Konsequenzen bedacht?

Daraus ergeben sich erhebliche Risiken für die NATO. Deutschland sieht sich zwar als Schutzmacht für Osteuropa, ist im Ernstfall aber selbst auf den Schutz durch Verbündete angewiesen. Die Bundeswehr kann weder das eigene Territorium verteidigen, noch die Vornepräsenz im Osten ausreichend sicherstellen. Eine Armee, die nur wenige Tage durchhalten kann, stellt keine glaubwürdige Abschreckung dar. Ohne eine ehrliche Neubewertung von Fähigkeiten, Logistik und Nachhaltigkeit droht Deutschlands militärischer Beitrag in einem ernsthaften Konflikt symbolisch zu bleiben – mit weitreichenden Folgen für die Bündnisverteidigung.

Die schwache Einsatzbereitschaft der Bundeswehr heute hat ihre Gründe in der Vergangenheit. Nach dem Zerfall des Warschauer Vertrags und der Sowjetunion selbst, sah man keine realistische militärische Bedrohung mehr und baute die militärischen Kapazitäten ab. Ein Aspekt davon war die Aussetzung der Wehrpflicht durch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum 1. Juli 2011. Angesichts weggefallener Bedrohung war der Einschnitt ins Leben eines jungen Mannes, den ein mehrmonatiger Militärdienst nun einmal darstellt, kaum mehr zu rechtfertigen. Dazu kam dann das neue Aufgabenspektrum mit sogenannten Krisenmanagement-Operationen quer durch die Welt. Das war nur noch mit Freiwilligen zu machen, denn der Wähler und Steuerzahler hätte sich einer Entsendung seiner Wehrpflichtigen nach Irak, Afghanistan, Mali und anderswo hin wohl widersetzt. Die Aussetzung der Wehrpflicht hatte aber Konsequenzen, die möglicherweise nicht allen Beteiligten klar waren, als man die Aussetzung der Wehrpflicht beschloss.

Was Einsatzbereitschaft wirklich bedeutet

Einsatzbereitschaft wird in der Regel nach den Messkriterien Personal, Ausbildung, Logistik und Führung beurteilt. Was das Personal anbelangt: In der Schweiz zeigte sich schon in der Armee 95 und auch in der Armee XXI, dass das vorhandene Personal nicht genügte, um alle Verbände personell zu 100% zu alimentieren. Das war einerseits die Folge davon, dass man zum Teil zu großzügig geplant hatte und andererseits, dass man die Ausfallraten unterschätzt hatte. Ab 2009 tat die neue Einführung des Zivildiensts ohne Gewissensprüfung ein Übriges (9). Das zwang zu einer Priorisierung der Verbände: Solche, die für wahrscheinliche Einsätze vorgesehen waren – namentlich zu Katastrophenhilfe und Unterstützung ziviler Behörden – mussten voll alimentiert werden auf Kosten jener, für welche solche Einsätze kaum zu erwarten waren. Das hinterließ natürlich Frustration bei jenen Kommandanten von Milizformationen, die mit Unterbeständen in ihre Dienstleistungen gehen mussten (10). Sollen Verbände garantiert mit Vollbestand in den Einsatz gehen, dann muss man sie heutzutage wohl über-alimentieren, weil damit zu rechnen ist, dass eine gewisse Anzahl Dienstpflichtiger einer Einberufung keine Folge leistet. Erfahrungswerte aus neuerer Zeit liegen kaum vor. Nach Wiedereinführung der Wehrpflicht müsste die deutsche Bundeswehr mit ähnlichen Problemen fertigwerden. Das Problem ist kein rein militärisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches: Man stelle sich einmal die Frage, wie viele Bürger mit und ohne Migrationshintergrund sich bei einer Krisenlage in Mitteleuropa in sicherere Gefilde absetzen würden. Im Fall der Ukraine ist die Zahl mittlerweile schon demographisch relevant: Gemäß dem neuen Verteidigungsminister Fedorov wird beispielsweise nach 2 Millionen Männern im dienstpflichtigen Alter gesucht! (11) Auch die Frage der in ihren zivilen Funktionen unabkömmlichen Wehrpflichtigen müsste wohl erst einmal geklärt werden, bevor man Mobilmachungspläne schreibt.

Auch im Bereich der Ausbildung stellt sich eine ganze Reihe von Problemen. Es gibt beispielsweise Ausbildungssequenzen, die wohl nur bei dringendem Bedarf durchgeführt werden, weil sie aufwendig sind, weil sie ein Risiko beinhalten, das man in Friedenszeiten lieber nicht eingeht, oder aus anderen Gründen. Zu ersteren gehören beispielsweise Ersatzverfahren für den Fall, dass Navigations- oder Distanzmess-Geräte nicht funktionieren, Feuerleitrechner ausfallen und dergleichen. Solche Geräte sind heute geradezu omnipräsent.

Militärische Ausbildung findet heutzutage nicht mehr irgendwo in Feld und Wald statt, sondern auf spezialisierter Ausbildungsinfrastruktur, welche von eigens geschultem Personal betrieben wird (12). Diese Infrastruktur ist teuer und wird möglichst hoch ausgelastet. Redundanzen sind kaum vorhanden. Das gilt besonders für Simulatoren, in denen darüber hinaus Dinge geübt werden können, die mit dem Echt-Gerät nicht gemacht werden können. Eine beliebige Steigerung der Auslastung dieser Infrastruktur ist nicht möglich und damit ist die Zahl der Verbände, die darauf üben können, beschränkt. Dazu kommt, dass Instruktionspersonal in Ausbildungsmethodik geschult werden muss, damit die Ausbildung zielgerichtet und effektiv erfolgt. Was auf unseren Waffenplätzen teilweise geboten wird, tut dem Ausbildungsmethodiker oftmals schon beim Zuschauen weh.

Achillesfersen Logistik und Ausbildung

Im Bereich der Logistik fällt bei Schulung bis Einsatzbereitschaft eine massive Steigerung beim Verbrauch von Munition, Treibstoff, Ersatzteilen, sowie bei Reparatur und Unterhalt an. Gemäß russischen Erfahrungswerten steigt der Munitionsverbrauch im Einsatz um den Faktor 30 bis 50 (13). Die gewaltigen Munitionsbestände, welche nach Ende des Kalten Kriegs vor allem in den Staaten des Ostens zurückblieben, hatten schon ihre Berechtigung. Es ist zu bezweifeln, dass die Schweizer Armee und wohl auch die Bundeswehr überhaupt über die Depots verfügen, die nötig sind, um solche Mengen an Munition sicher und sachgerecht lagern zu können. Es ist wohl eine plausible Annahme, dass eine Ausbildung zur Einsatzreife den Munitionsverbrauch im Vergleich zum Friedensverbrauch um den Faktor 10 erhöhen würde. Ob die Schweizer Armee oder die deutsche Bundeswehr diese Mengen an Munition bereits heute besitzen, wäre einmal eine Untersuchung wert.

Aber Munition ist nur ein Aspekt von mehreren: Ersatzteile und Wartungs-Dienstleistungen sind zwei andere. Im Ausbildungsbetrieb werden Waffen und Geräte sorgsam unterhalten und gewartet; klar, denn sie sollen am folgenden Tag wieder für die Ausbildung zur Verfügung stehen. Solche Rücksichtnahme ist nicht mehr zu erwarten, wenn das Gerät auf Teufel komm raus genutzt wird. Deshalb hatten Nationale Volksarmee und Sowjetarmee im Kalten Krieg erhebliche Überbestände an Waffen und Gerät, was einer doppelten Ausstattung teilweise nahe kam (14). Auch das müsste bereitgestellt werden, sowie zusätzliches Wartungspersonal, Ersatzteile, Werkstätten und anderes mehr.

Und schließlich muss auch die Führung ausgebildet werden. Kommandanten und Stäbe müssten Gelegenheit erhalten, die Entschlüsse für einen bevorstehenden Einsatz zu fassen, in einem Wargaming zu überprüfen und in Gefechtssimulatoren zu üben, bevor sie mit der Truppe große Übungen veranstalten (15). In dieser Zeit muss jemand anders mit der Truppe arbeiten. Darüber hinaus müssen die Kader betreut werden, denn die Durchführung eines Kriegsspiels und das Üben in Gefechtssimulatoren bedarf ebenfalls speziellen Know-Hows. In der Bundeswehr wäre wohl die Versuchung hoch, Taktik-Lehrer aus Ausbildungszentren abzuziehen, wenn in Einsatzverbänden Kader fehlen. Das aber hätte langfristige Auswirkungen auf die Schulung des Nachwuchses.

Die Lösung all dieser Fragen, der ganze Prozess des Ausbaus von Ausbildungsinfrastruktur und Logistik, die Schaffung eines Instruktorekorps und weiterer Bereiche bis hin zu einem Punkt, an welchem wirklich alle Wehrdienst-Tauglichen bis auf ein Niveau ausgebildet werden können, das die Teilnahme an einem Einsatz zulässt, ist ein langwieriger und würde in mehreren Stufen wahrscheinlich fast ein Jahrzehnt beanspruchen und auch die 100 Mia. "Sondervermögen" verbrauchen, von denen in der Vergangenheit die Rede war. "Aufwuchs sofort" ist die Forderung. Das stellt sich mancher etwas einfach vor.

Veraltetes Kriegsbild

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht und damit die Schaffung einer Armee von ½ Mio. Mann hätte dann aber wohl einschneidende Konsequenzen für die Strategie der Bundeswehr: Der Wähler und Steuerzahler würde wohl den Rahmen setzen, wo seine Armee eingesetzt wird – und wo nicht. Wäre ein Einsatz deutscher Wehrpflichtiger in Grönland oder im Osten der Türkei zu rechtfertigen, oder bliebe dieser auf bedrohte Nachbarländer beschränkt? Wenn das der Fall wäre, dann würde Bündnisverteidigung wohl ganz anders aussehen.

Dazu kommt ein ganz zentraler Punkt: Die Kriege in Berg-Karabach und in der Ukraine zeigten ein teilweise neues Kriegsbild mit Artillerie, die auch Punktziele zerstört, Drohnen, die ungetarnten und beweglichen Zielen keine Chance lassen, sehr präzisen Fliegerbomben, elektronischer Kriegführung und anderem mehr. Es ist zu vermuten, dass wir uns von vielen Vorstellungen aus dem Kalten Krieg und aus den Kriegen am Persischen Golf, sowie aus den Operationen zur weltweiten Niederschlagung von Aufständen – und zahlreiche der NATO-Einsätze der letzten Jahrzehnte waren nichts anderes als das – verabschieden müssen. Das hat auch Auswirkungen auf Waffen und Ausstattung generell (16). Wenn das Kriegsbild veraltet ist (nicht zu verwechseln mit dem Begriff des Feindbilds), dann wird militärische Übungstätigkeit zu militärhistorischem Re-Enactment.

Glaubwürdige Abschreckung beruht nicht auf Ankündigungen, sondern auf funktionstüchtiger Ausrüstung, Munition, Logistik, Durchhaltefähigkeit und ausgebildetem Personal – und genau daran mangelt es Deutschland massiv. Deutschland ist auf bestem Wege mit Geld, das es nicht hat, Waffen zu kaufen, die vielleicht gar nicht wirksam sind, um Soldaten auszurüsten, die es weder rekrutieren noch ausbilden kann, für Einsätze, deren Sinn fragwürdig ist.

Die Bundesregierung im Dilemma

Unbestreitbar ist, dass heute zwischen politischer Rhetorik und militärischer Realität eine beträchtliche Lücke besteht und wohl über Jahre hinaus noch bestehen wird. Kurzfristig ist wohl der Verzicht auf kecke Rhetorik angesagt. Starke Worte alleine vermögen die Bündnispartner in Osteuropa nicht zu beruhigen und werden den Kreml nicht beeindrucken. Mittelfristig kann Deutschland nicht viel mehr tun, als ausgesuchte Verbände zur Einsatzreife zu bringen mit Vollbestand an Personal und Material, ausgestattet mit allen notwendigen Nachschubgütern für Wochen bis Monate intensiver Kampfführung und trainiert bis zur Einsatztauglichkeit. Die Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht – wenn eine solche denn zu mehr dienen soll als zu innenpolitischer Druckausübung – wird das ganze Dilemma offenbaren: Eine Berufsarmee ist zu klein, um Russland zu beeindrucken, eine große Wehrpflichtigen-Armee kann nicht an Russlands Grenzen entsandt werden. Bis das Schwächemoment überwunden ist, soll offenbar die Ukraine als Bollwerk gegen Russland herhalten. Langfristig macht diese Strategie nur Sinn, wenn es gelingt, den Krieg in der Ukraine zu beenden, solange diese noch eine Armee und militärisch nutzbare Ressourcen besitzt. Diese zu reduzieren, wird das Bemühen der Russen in den nächsten Monaten sein.

Ganz zum Schluss wird es aber wohl nicht zu vermeiden sein, wenigstens einen Modus Vivendi mit dem ungeliebten Nachbarn im Osten zu finden. Bundeskanzler Merz bereitet sich offenbar schon jetzt darauf vor.

Anmerkungen:

1.     Siehe Ausschnitt aus der Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer in Dessau. 14.01.2026: Bundeskanzler Merz in Dessau: „Russland ist ein europäisches Land“, bei russland.RU auf YouTube, 17.01.2026, online unter https://www.youtube.com/watch?v=3Fx1NMn2Xmc. Worte wie "Ausgleich mit Russland" und generell versöhnliche Worte überraschen in der heutigen Zeit, in welcher sich weite Teile der Presse auf einen Kriegskurs gegen Russland einschwören haben lassen. Vgl. Sabiene Jahn: Soll man Merz trauen? Russland-Signale, europäische Orientierungslosigkeit und britische Nüchternheit, bei Global Bridge, 22.01.2026, online unter https://globalbridge.ch/soll-man-merz-trauen-russland-signale-europaeische-orientierungslosigkeit-und-britische-nuechternheit/.

2.     Eine Division in den Landstreitkräften ist ein Großverband, der zur selbstständigen Führung des Gefechts der verbundenen Waffen befähigt ist und hierfür unterstellte Verbände aus verschiedenen Waffengattungen des Heeres besitzt. Der Personalbestand einer Division des Heeres besteht üblicherweise aus rund 15'000 bis 20'000 Soldaten. Unterstellt sind der Division entweder Brigaden (typischerweise 3) der Kampftruppen (Infanterie, Panzer, Panzergrenadiere) und selbständige Verbände der Kampfunterstützungstruppen (Artillerie, Genie/Pioniere, Fliegerabwehr, Aufklärung, Führungsunterstützung u.a.m.) oder Regimenter von Kampf- und Kampfunterstützungstruppen. Zuweilen werden einer Division zwecks Ausbildung oder Administration zusätzliche Regimenter oder Brigaden zugeteilt, wie bspw. der 1. und der 10. Panzerdivision der Bundeswehr.

3.     Um die angeblich "kaltstartfähige" 10. Panzerdivision personell auf Vollbestand zu bringen, muss Personal von anderen Verbänden dorthin umgeteilt werden. Zu den Personalproblemen der Bundeswehr siehe den Bericht der Wehrbeauftragten Deutscher Bundestag, Drucksache 20/15060, 20. Wahlperiode Unterrichtung durch die Wehrbeauftragte, Jahresbericht 2024 (66. Bericht), 11.03.2025, online unter https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015060.pdf. Über die Probleme der Unterbestände bei allen Personalkategorien, des hohen Durchschnittsalters und der hohen Ausfallrate neu eingestellter Soldaten, S. 53-59.

4.     Siehe Ferdinand Alexander Gehringer: Kriegsuntüchtig! Der beschwerliche Weg zur Gesamtverteidigungsfähigkeit, bei Die Politische Meinung, Konrad-Adenauer-Stiftung, 05.05.2025, online unter https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/artikel/detail/-/content/kriegsuntuechtig. Vgl. Bundesministerium der Verteidigung Abteilung Rüstung, Referat Rü I 4: 19. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten, 30.04.2024, online unter https://www.bmvg.de/resource/blob/5820310/c30ac0f6b6437838720d9d7e1298f6a8/19-ruestungsbericht-teil-1-data.pdf. Der Bericht weist bei einigen Projekten eine erhebliche Verzögerung aus, beim diesbezüglichen "Spitzenreiter" Transportflugzeug A-400M nicht weniger als 204 Monate, beim Eurofighter Typhoon AESA deren 63; siehe S. 20. Dazu kommen Kostenüberschreitungen um teilweise bis zu 38% bei der Eurodrohne und 34% beim Eurofighter; siehe S. 22. Vgl. auch Clemens Speer: Deutsches Heer nur zu 50% Einsatzbereit, bei Sicherheit & Verteidigung, 14.02.2025, online unter https://suv.report/deutsches-heer-nur-zu-50-einsatzbereit/. Johannes C. Bockenheimer: Neuer Bericht: Die Bundeswehr hinkt bei der Rüstung hinterher, bei Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2025, online unter https://www.nzz.ch/international/neuer-bericht-die-bundeswehr-hinkt-bei-der-ruestung-hinterher-ld.1889921.

5.     Siehe Matthias Gebauer: Pistorius will Artilleriegranaten für bis zu 15 Milliarden Euro bestellen, bei Spiegel Politik, 25.06.2024, online unter https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-boris-pistorius-will-artillerie-granaten-fuer-bis-zu-15-milliarden-euro-bestellen-a-9e8fe920-7cb3-46f7-ae70-8b9e8fcd1cc3.

6.     Siehe "Rheinmetall liefert rund 1.400 weitere Logistikfahrzeuge an die Bundeswehr", bei hartpunkt, Monitor für Defence und Sicherheitspolitik, 04.08.2025, online unter https://www.hartpunkt.de/rheinmetall-liefert-rund-1-400-weitere-logistikfahrzeuge-an-die-bundeswehr/ und "Made in Austria, Bundeswehr ruft bei Rheinmetall über 1.000 Logistikfahrzeuge ab", bei Militär aktuell, 05.08.2025, online unter https://militaeraktuell.at/bundeswehr-rheinmetall-1-000-logistikfahrzeuge/#:~:text=Bundeswehr%20ruft%20bei%20Rheinmetall%201.000%20Logistikfahrzeuge%20ab.

7.     Eine Brigade in den Landstreitkräften ist ein Großverband, der zur selbstständigen Führung des Gefechts der verbundenen Waffen befähigt ist und hierfür unterstellte Bataillone (Abteilungen) aus verschiedenen Waffengattungen des Heeres besitzt. Sie hat üblicherweise einen Personalbestand von 4'000 bis 6'000 Mann und ist oftmals Teil einer Division.

8.     Siehe Clemens Speer: Fregatte 125 – ein politischer Schönwetterpott? Bei Sicherheit & Verteidigung, 07.01.2025, online unter https://suv.report/fregatte-125-ein-politischer-schoenwetterpott/#:~:text=Die%20Fregatten%20verf%C3%BCgen%20%C3%BCber%20keine,modernen%20Seegefecht%20bestehen%20zu%20k%C3%B6nnen.

9.     Siehe "Auswirkungen einer Wiedereinführung der Gewissensprüfung nach der Rekrutenschule", Interpellation, eingereicht von Nationalrat Hurter Thomas,16.03.2022, auf der Homepage des Schweizer Parlaments, online unter https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223171.

10.  Besonders in Erinnerung blieb dem Verfasser der Streit um die Personalalimentierung des Aufklärungs-Bataillons 10 der Schweizer Armee. Die hohe personelle Einsatzbereitschaft der NVA im Kalten Krieg von permanent mind. 85% des Sollbestandes vor Ort wurde durch sehr einschneidende Eingriffe in das tägliche Leben des Personals erkauft. Siehe Rüdiger Wenzke: Die Nationale Volksarmee (NVA) und ihre gesellschaftliche und politische Bedeutung, online unter https://lernen-aus-der-geschichte.de/sites/default/files/attach/10976/wenzke-nva.pdf#:~:text=Die%20NVA%20galt%20sp%C3%A4testens%20seit%20Ende%20der,etwa%20300%20Kampfflugzeuge%20und%20fast%20100%20Schiffe.

11.  Fedorov erklärte kürzlich vor der Verkhovna Rada (Parlament), 2 Mio. Ukrainer seien zur Fahndung ausgeschrieben (vermutlich untergetaucht oder ausgereist), 200'000 aus der Armee desertiert. Siehe Федоров: 2 млн украинцев находятся в розыске, а еще - 200 тысяч - в СВЧ, bei RBK Ukraina, 14.01.2026, online unter https://www.rbc.ua/ukr/news/fedorov-2-mln-ukrayintsiv-znahodyatsya-rozshuku-1768388384.html, in russischer Sprache.

12.  Bei der deutschen Bundeswehr stellt das Gefechtsübungszentrum in Gardelegen das plakativste Beispiel dar. Siehe "Rheinmetall modernisiert Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr", bei Militär aktuell, 22.11.2025, online unter https://militaeraktuell.at/rheinmetall-gefechtsuebungszentrum-bundeswehr/. Ähnliche Zentren bestehen in der Schweiz in Walenstadt und Bure.

13.  Das wurde so an der Militärakademie des Generalstabs der russischen Armee gelehrt, welche der Verfasser in den Jahren 2013/14 besuchte. Die Steigerung ist unterschiedlich bei den verschiedenen Munitionstypen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für eine erste Kampfphase ist beispielsweise für einen Mehrfachraketenwerfer (Geschosswerfer) des Typs BM-21 von Raketen im Umfang von 50 t auszugehen, welche truppennah eingelagert sind.

14.  In der NVA war für den Kriegsfall die Aufstellung von fünf Mobilmachungsdivisionen auf der Basis von Ausbildungszentren vorgesehen. Fahrzeuge, Waffen und Ausrüstung der jeweiligen Division waren in sogenannten Komplexlagern eingelagert. Dem Problem der Unterbestände an Material will man in der Bundeswehr mit der Einführung einer sogenannten Umlaufreserve zu Leibe rücken, welche aus Gerät bestehen soll, das nicht fest einzelnen Verbänden zugeteilt ist und rasch defektes Gerät bei der Truppe ersetzen kann. Die Schweizer Armee kennt diesen Begriff seit langem. Siehe Waldemar Geiger: Erhöhung der Einsatzbereitschaft – Bundeswehr plant offenbar die Etablierung einer Umlaufreserve, bei hartpunkt, Monitor für Defence und Sicherheitspolitik, 22.06.2025, online unter https://www.hartpunkt.de/erhoehung-der-einsatzbereitschaft-bundeswehr-plant-offenbar-die-etablierung-einer-umlaufreserve/.

15.  Man kann anstatt Wargaming auch den alten, heute verpönten Begriff "Kriegsspiel" verwenden. Der Verfasser war selbst während 3 Jahren als Instruktor an der Generalstabsschule Kriens tätig, der auch der Taktiksimulator unterstellt ist.

16.  Genau dieses Problem spricht der "Reformplan für das Beschaffungswesen der Bundeswehr bis 2029. Positionspapier der CDU·CSU Fraktion im Deutschen Bundestag, Beschluss vom 28. Januar 2025", online unter https://www.cducsu.de/sites/default/files/2025-01/PP%20Beschaffungswesen.pdf an. Siehe Kapitel "Das Beschaffungswesen rüstet unsere Bundeswehr für die Konflikte der Vergangenheit", S. 8f.


 

Quelle: Patrik Baab - "Wir leben nicht mehr im Rechtsstaat" – YouTube

Jacques Baud: "Wir leben nicht mehr im Rechtsstaat"

Patrik Baab besuchte Jacques Baud in Brüssel. Die beiden Männer sprachen miteinander. Ein Gespräch in einer Wohnung in Brüssel, die zum Gefängnis wurde - ohne Mahlzeiten.

Patrik Baab

Mo. 19 Jan 2026

12

Unser Freund und Autor Patrik Baab ist nach Brüssel gereist, um den von der EU ohne Anhörung entrechteten Militäranalysten Jacques Baud zu interviewen. Ein Gespräch mit Tiefgang, das jeden mit Gerechtigkeitssinn ausgestatteten Bürger Europas beklemmen und in Rage versetzen sollte.

Der grossartige YouTube-Kanal – "Gegen den Strom" – von Patrik Baab hat es verdient, abonniert zu werden.


 

 

 

 

 

 

 

 

Aufrufe seit 06/2006

  • Beitragsaufrufe 11442522

Einfache Suchfunktion

für mac + windows hier clicken

Über diese Website

gemeinschaften.ch - kreative beziehungen - krise als chance
markus rüegg,  feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
handy: 0041 79 693 55 66
mail: mr (ät) kmuplus.ch
Markus in Space 001 90kb 23.6.12

persönlichkeitsentwicklung

wir erleben gerade die heisse phase - ab sommer 26 soll es dann besser werden
wir sind immer noch in der heissen phase. schon ab sommer 2026 soll es dann besser werden. da stimmen thomas ritter und egon fischer überein, siehe rubrik prognosen. wenn du dich auf diese turbulente zeit und das wunderschöne zeitalter danach vorbereiten möchtest, dann komme in unsere jahresgruppe...

tages-workshop: heisse phase 2025-27 so 12.00-18.00h m. mittagessen - menü: s. inserat im NL  themen: werte + ideale; wir kreieren uns unsere realität; trauma + seine wirkung auf unser Leben; visualisieren/imaginieren/materialisieren als abschluss - alles auf spenden-basis. wenn du interessiert bist, schreibe ein mail. übernachtung im WS-raum möglich: schlafsack + campingmatte mitnehmen. das vorgespräch ist wichtig - bitte nicht unangemeldet kommen. termine: 2025 - 18.5.  15.6.  20.7.  17.8.  21.919.10.  16.11.  21.12.    2026: 18.1. 15.2. 15.3. 19.4. 10.5. 21.6. 19.7. 16.8. 20.9. 18.10. 15.11. 20.12.  zu den inhalten findest du in diesem inserat alles was ich dazu schon geschrieben habe...

 banner fische
wir treffen wir uns einen sonntagnachmittag bei mir oder bei dir, um uns gegenseitig zu unterstützen und zu bereichern. und um uns weiter zu entwickeln in all den prozessen, die uns das leben jeden tag bringt. wenn man weiss wie, macht es auch schnell spass und freude - alles auf spenden-basis. du kannst auch selber ein treffen organisieren. wer interesse hat, einfach ein mail senden...

team: bist du dabei?

herzens menschen community Kopie1
für grosse projekte braucht es ein starkes team -
ich suche: reflektoren/manifestoren/projektoren - informatiker/programmierer/webdesigner - journalisten/fotografin/texter - you tuber/videomacher/filmer/interviewer/moderator - tantra-masseurin/sexualtherapeutin, workshopleiterin für tantra-WS - reiseleiter/ethnologe/anthropologe - manager/sekretärin/projektleiter - sende mir deine bewerbungs-unterlagen mit foto...

Projekte 2026 - in die Ekstase kommen


Guarda + Ardez: zwei Engadinerdörfer
meine neuen projekte: ein team von 3-5 herzensmenschen aufbauen - eine spirituelle dating- + crowdfunding-plattform - viedos/shorts zur persönlichkeitsentwicklung - spirituelle tantra-WS m. theorie+praxis - ein spirituelles polyamory-netzwerk - mittel / langfristig: ausbau meiner WS + netzwerke zu einer grossen, undogmatischen, spirituellen community, im neuen zeitalter vielleicht 2-5000 mit vielen untergruppen - wenn dich das interessiert, schreibe ein mail...

spirituelle tantragruppe

spirituelle tantragruppe -  ich möchte eine spirituelle tantragruppe mit herzensmenschen kreieren. mein credo: selber besser machen, statt immer nur analysieren und kritisieren. wir kreieren uns unsere realität.
nur wir selber können uns glücklich machen.
wie können wir z.b. eifersucht auflösen + immer glücklicher werden. aber auch sehr tiefgründige, zärtliche und liebevolle momente sind ganz wichtig - allein, zu zweit und in der gruppe. meine oberste priorität ist immer spirituelle entwicklung und nicht immer extremere sexpraktiken.

Suchen Sie einen attraktiven Wohnsitz in der sicheren Schweiz?

rüti bauernhaus von vorne

Bauernhaus, Einliegerwohnung, Geschaeftslokal, Stall + grosse Parkflaechen im Kanton St. Gallen zu verkaufen: SFr. 1.3 Mio; ganzer Immobilienkomplex m. 10 Einheiten: SFr. 4 Mio. warum es in deutschland schon bald ungemütlich werden könnte... Patrik Baab: Parteienkartell plant Demokratie-Ende
mehr
im inserat, auf titel clicken

china


propoganda + realität - inhalt:
21.8.25 Felix Abt: Kollaps des China-Narrativs 10.7.25 Robert Fitzthum: Kommunale Basis-Demokratie in der Praxis
12.7.25 Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Wirtschaft für die Menschen

meine touren

cave du sex 2025 10 08 15.22.57panorama 2025 10 08 15.24.21buvette cave du sex - das restaurant mit der schönsten aussicht - meine lieblings-tour: zwei bilder von mir. unten das panorama mit der aussicht auf die 4000er. kommst du mit?

Putins Erfolgsbilanz ist phänomenal

an den taten werdet ihr sie erkennen - deshalb ist der westen so sauer. er hat die amis um den finger gewickelt. wie es dazu kam, wie raffiniert putin das alles organisierte, siehst du in diesem video...
29.6.25: 20 Jahre Putin - Russland ein Erfolgsmodell 18.11.24 der hegemon beginnt zu fallen - 6.11.24: Der Untergang der USA ist die grosse Chance für Europa - 02.11.24 HJ Müller interviewt Alexander Dugin - 14.8.24: Idealismus + das Goldene Zeitalter Deutschlands

Swissbus Eurasia 2026

ÜBERLAND-REISE nach IRAN + ZENTRALASIEN + INDISCHER SUBKONTINENT + HIMALAYA-BERGFAHRTEN. 

Postauto1 Kopie

Die Finanzmafia

Zur Geschichtsfälschung: Wie ist Kapitalismus, Kommunismus und "Demokratie" entstanden? Wer kontrolliert den Wertewesten? Wie wir da raus kommen...

Palmerstons Zoo 5e7ce315 63ea 4c48 a798 5fe18f6926bd 1920x1080
18.6.25  Wie die Finanz-Mafia 1645 an die Macht kam
21.5.25  Wie der Kapitalismus entstand von Michael Hudson

Leserbriefe, Feedbacks

wie gefällt dir mein NL, meine website?  was liest du, was gefällt dir besonders - welche rubrik, welche texte, welche videos? schreibe mir ein paar zeilen...

24.5.25  russland - schweiz
Lieber Markus! ... Letzte Woche bin auf die Einladung gestoßen, die wir zusammen erstellt haben! Nach der Schweiz vermisse ich in Russland solche Treffen, Bekanntschaften und gemeinsame Aktivitäten sehr. Hier gibt es große Dimensionen, und für Reisen benötigt man viel Zeit. Im ersten Jahr bin ich viel gereist.. Herzliche Grüsse aus Russland Elena ganzer brief im inserat, oben auf titel clicken...
herbst proxy image

Initiative lokal + fair

Was ist ein fairer Preis? Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, das von Partnern aus der Wirtschaft und der Verwaltung finanziell unterstützt wird. ... Bitte beteiligt euch am Schluss an einer wissenschaftlichen Umfrage zu den Einkaufsgewohnheiten zum Thema Fairness. --- update 28.5.25 --- update 1.7.25 --- update 28.8.25

Geschichtsfälschung

pyramiden Geschichte Wissenschaft oder Fiktion 04 Alchemie der Pyramiden Chnopfloch YouTube
unsere geschichte ist ein riesen betrug. die russen decken auf. geniesse 5 std. doku - chnopfloch

Michael Hudson Ökonom

mein favorit  - er ist undogmatisch und kann über den tellerrand hinaus schauen. äusserst selten bei ökonimie-professoren

Michael Hudson 680x496 c
Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft die beste wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25

Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25
Video: wie der kapitalismus sich selber zerstört 29.5.25
Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025
Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt 
Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen?
Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik  

Neutralitäts-Initiative

cropped Logo BENE

volksabstimmung vorauss. 8.3.26: verhindern wir, dass die schweiz in NATO+EU getrieben wird
Warum Hitler die Schweiz nie besetzte: Die Macht der bewaffneten Neutralität

Die besten Quellen im Informations-Krieg

wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht, bin ich sehr interessiert.
jura aussicht 2
Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich

Das Ende der Kriegstreiber

USA, Israel, GB, F, EU, NATO, IWF 2.4.25 Die besten Analysen zu Trump's Wirtschaftspolitik von: Rüdiger Rauls, Michael Hudson, Elon Musk, Werner Rügemer - 29.1.25 Ohne Dollar als Weltreserve-Währung, verschwinden die USA in der Bedeutungslosigkeit
Dritter Weltkrieg Was Washington von Russland wirklich will
Thomas J. Penn: Dritter Weltkrieg? Was Washington von Russland wirklich will

Kompass-Initiative

hilf mit, dass wir nicht in die EU-diktatur hinein zu schliddern...

Kompass Weltkugel 300mm transparent

für eine direkt-demokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft

Waldschutz-Initiative

der klima-wahn zerstört die natur
Waldschutz Initiative
Das Abholzen von Bäumen zum Schutz des Klimas ist Unsinn!

Gemeindeschutz-Initiative

co2-fanatiker sind undemokratisch
Gemeindeschutz Initiative
Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.

Kooperation statt Krieg

Kooperation DACH-Russland Meine Lösungsvorschläge für eine bessere Welt
phasen egon
12. teil: 26.3.25: Unsere Zukunft ist die spirituelle Entwicklung
11. teil: 12.3.25: Neue Prognosen  Dr. Dietrich Klinghardt: Spike-Protein-Behandlung
10. teil: 24.11.24: 2024/26: birgit fischer, thomas ritter, egon fischer 
9. teil: 24.11.24 nur herzens-menschen werden es ins neue zeitalter schaffen
8. teil: 20.11.24 Die schweiz ist zum 14. Mal das innovativste Land der Welt - Sri Aurobindo über Integrale Spiritualität
7. teil: 24.10.24 die religiösen hintergründe des krieges in israel

6. teil: 02.10.24 demokratie ist nur die tarnung der diktatur
5. teil: 02.10.24 Das anglo-amerikanisch-zionistische Imperium entstand 1509 in Venedig!!!
4. teil: 17.09.24 der krieg gegen das christiche europa - fischer, rassadin, lohrey 
3. teil: 09.08.24 ist russland das preussen des 21. jahrunderts?
2. teil: 08.08.24 Armin Risi: 1986 bis 2033: Nostradamus, Niklaus von Flüe, „der Goldene Avatar“

1. teil 04.09.24 Das vergessene Goldene Zeitalter im Deutschen Kaiserreich - Russlandreise

"Gemeinnützige Dorfgemeinschaften"

Bitte helft alle mit, die Vorzüge einer Vernetzung über DORF-STUNDEN  allgemein bekannt zu machen + die Bildung von Gemein-nützigen Dorfgemeinschaften als Zukunftsmodell erstrebenswert zu machen. Bitte leitet diese Einladung weiter, an viele Leute, die ähnliche Visionen haben.
20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK
14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit
20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ

Auroville - Spendenaufruf

Regenwaldarbeiter in Not
leider habe ich seit dem start dieses inserates am 19.1.24 erst ein spende von einer lieben leserin weiterleiten können. rolf - der 20 jahre dort gelebt hat - sagte mir, dass der waldarbeiter, der das urwald-aufforstungs-projekt seit 40 jahren macht, mit dieser spende von € 100.- in auroville ca. zwei monate leben und arbeiten könne. deshalb mein aufruf - schau dir das video an und spende etwas für die waldarbeiter.

Lais + Schetinin Schule

die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt.  - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.

Arsen im Trinkwasser

Nepalprojekt Barbara Müller
Spendenaufruf -
Wir sind daran, aus lokalen Materialien, die die betroffenen Bevölkerung vor Ort erstehen kann, Einzelhaushalts-filter zu bauen, die das im Grundwasser enthaltene hochgiftige Arsen entfernen.

mueller barbara PHOTO 2021 04 10 16 56 02 1920w

ANIMAP Branchenportal für das neue Zeitalter

Anbieter DACH: Schweiz 5739 Deutschland 8127 Österreich 1545

zukunft in europa

spiritualität in die menschheit bringen: wahrheit-freiheit-liebe. kapitalismus abschaffen: drei-gliederung einführen vom diabolischen zu einem spirituellen geldsystem

Netzwerk „NEUES DORF“

 Bern Zürich Nordwestschweiz
otterpohl ralf das neue dorf

Beschäftigt Euch mit Friedrich Schiller!

26.10.22: Beschäftigt Euch mit Friedrich Schiller! die auseinandersetzung zwischen den satanistischen machthabern der alten welt (USA/GB/NATO/EU ca. 12% der welt-bevölkerung) und den befürwortern einer neuen multipolaren welt von souveränen völkern (russland/china/BRICS+/SCO ca. 88% der weltbevölkerung) spitzt sich immer mehr zu. vergrössern: mit rechter maustaste bild anclicken, dann "grafik in neuem tab öffnen" anclicken...

franz hörmann 35 videos

liebe als kompass - eine sehr gute zukunfts-perspektive: geld- und rechtsystem einfach erklärt

Russland danach - Mein Leben als Manifestor

Käse, Kühe, Hanf und die böse Ziege Merkel - mit schweizer know how und crowdfunding hat er eine käsefabrik aufgebaut...

HJK: WEG.global

Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».

Soziokratie

Viele Projekte scheitern am Zwischenmenschlichen bevor sie realisiert werden...

lebens-gemeinschaft

wieshof bei treuchtlingen

Video - das Geheimnis aller Krankheiten

Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe

IQ-Well - die russische Haus-Apotheke

vorbeugen ist besser als heilen...

Terrazze Sante - Dein Garten- und Ernteerfolg!

mit Bio-Pionier Bernhard Scholl

SoLaWi Liebensberg

In Liebensberg ist Vielfalt: 100 Obstbäume, verschiedene Beerensträucher, Gemüse, Kräuter, Blumen. Gesucht Darlehen für Wohnungskauf.

Filasez

Die Filasez - rätoromanisch für „Selbst-Läufer“ - ist eine zukunftsgerichtete, unabhängige Bildungsinitiative mit privater Trägerschaft in Winterthur.

Neue Schule Wädenswil

Homeschooling Schule für ganzheitliches Lernen Spielgruppe

Kleinwohnformen

Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.

Deine Nachbarschaft kocht füreinander!

Die issmit.app führt zukünftig Nachbarschaften zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen.

kristallbild meines trinkwassers

gesundes trinkwasser - ich habe mein trinkwasser testen lassen...

Schule für Permakultur

auf dem Bio Hirschenhof, Walchwilerberg, LU, CH

rotauf

Gemeinsam mit über 20 Schweizer Handwerksbetrieben produzieren wir die nachhaltigste Bekleidung fürs Draussensein weltweit...

Waldorf-Schule Turmalina

Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…

raus aus dem hamsterrad

es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.

Kalender - unsere Wurzeln

Zurück zu unseren Wurzeln – Im Herzen Europas. Kaum einer weiß, wer unsere Vorfahren waren...

Dr. Stefan Hügel

"Die Mineralienwende - Wie Mineralien uns und die Welt retten" 

Armin Risi

Gott und die Götter
Die prophezeite Wiederkehr des vedischen Wissens

Traugott Ickerroth

Die neue Weltordnung - Band 2: Ziele, Orden und Rituale der Illuminati 

Reuter Nadine: «Du bist nicht allein!»

Wie dich die geistige Welt im täglichen Leben begleitet

 

Karl Marx der preußische Regierungsagent

"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen"
waldner marx 712076CFAiL. SY522

Thorsten Schulte: Fremdbestimmt

Das beste Buch über den 2. Weltkrieg...

Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF

John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftsattentäter. 

 

Einkaufen ohne Impfung

Regionale Vernetzung mit Erzeugern und Dienstleistern ohne Zwichenhändler. Neue Bekanntschaften, Freundschaften und Gemeinschaften bilden sich...

senjora: lehrplan 21

Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard

 

ent-decke

 

Ent-Decke ist ein Internetportal in die Welt der besonderen, inhabergeführten, kleinen und mittelständischen Unternehmen. 

 

mitarbeiterInnen

gesucht unterstützung für newsletter, website

mein newsletter 1x pro W

geht an 12'000 abos.  ich sammle die perlen aus der riesigen informationsflut und erleichtere dir den zugang zum wesentlichen - mit dem focus auf geopolitik und prognosen aus spiritueller sicht, lichtblicke die motivieren und hintergrund-informationen. anstatt das system zu bekämpfen, ist es viel effektiver, sich selbständiger und unabhängiger zu machen – innerlich und äusserlich...

 

in eigener sache: NL von markus rüegg

liebe leserin, lieber leser, schön, dass du meine newsletter liest und herzlichen dank für deine spende. ich versuche vor allem positiv-meldungen zu publizieren - sie machen mut und motivieren.

rüegg markus: für alle die bauen wollen

für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)