impfung grafik

 

Freiburg, den 11. August 2021

ASK: Helft mit, die Graphen-Todesagenda des Tiefen Staates zu stoppen!

Deutsche Patrioten und Wahrheitskämpfer!

Seit über einem Jahr werden die nichtsahnenden Menschen in Deutschland und Europa tagtäglich rund um die Uhr mit einer zuvor noch nicht gekannten Dimension an medialem Aufwand und Panikmache durch eine (auf dreistestem Wissenschaftsbetrug beruhenden!) IMPFPROPAGANDA dazu getrieben, sich mehrfach hochgiftige Impfungen gegen eine angeblich pandemische, aber in Wirklichkeit nicht existente „Virus“-Krankheit namens COVID-19 einspritzen zu lassen.

Für anständige wissende Menschen ist es unfaßbar, mit welcher Verlogenheit und Willfährigkeit all diese heuchlerischen Pseudo-Wissenschaftler, Polit- und Medien-Vasallen gegen die erdrückende Faktenlage noch immer den mörderischen CORONA-Schwindel und Impf-Wahnsinn mittragen.

Um die Schädlichkeit der verwendeten mRNA-Impfstoffe, werden schon seit geraumer Zeit verschiedenste Spekulationen angestellt – z.B. bezüglich der gesundheitsschädlichen Auswirkungen von sogenannten Spike-Proteinen und genetischen Veränderungen durch mRNA. Doch selbst wenn sich diese bestätigen sollten, verblassen solche Schäden in ihrer Bedeutung gegen die Erkenntnisse um die hochgiftigen Graphenoxid-Nanopartikel in den Covid-Impfstoffen, zu denen die spanische Forschungsgemeinschaft La Quinta Columna gelangt ist! – und die in V.A.S. Nr. 139 in aller Kürze zusammengefaßt sind:

Die plausiblen und für jedermann leichtverständlichen Enthüllungen dieser Forscher zur Giftigkeit und Funktionsweise der Graphenoxid-Nanopartikel in den Impfstoffen kommen gerade noch früh genug, um den bereits angelaufenen Impf-Völkermord der Milliardärsclique hinter den Marionetten Klaus Schwab, Bill Gates und Co. noch stoppen zu können.

Dies kann aber nur gelingen, wenn in dieser Sache endlich ausreichend viele Patrioten und Wahrheitskämpfer der vielen unterschiedlichen Szenen gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Graphen-Todesagenda des TIEFEN STAATES auffliegen zu lassen! Ausdrücklich rufen wir auch die Vertreter der Germanischen Heilkunde dazu auf, hierbei mitzuhelfen, denn erst, wenn mit einem ersten Schritt das (leicht vermittelbare!) Wissen um die hochgiftigen Graphenoxid-Nanopartikel in den Impfstoffen in der Öffentlichkeit Verbreitung gefunden hat, ist es mit einem zweiten Schritt dann auch möglich, das wissenschaftliche Fundamentalwissen um die NICHT-Existenz von irgendwelchen ansteckenden Viren, also die Hamer/Lanka-Argumentationslinie, der breiten Masse zu vermitteln! – dafür braucht es aber noch etwas Zeit, das ist momentan noch nicht möglich.

Bitte verbreitet die oben verlinkte VolksAufklärungsSchrift des CHYREN so oft wie nur möglich – sowohl digital als auch als Fugblatt! Da darauf der Völkerfeind nicht direkt beim Namen genannt wird und auch ansonsten keine anderen rechtswidrigen Inhalte geschrieben stehen, kann man dafür nicht belangt werden.

       Mit patriotischen Grüßen
              Euer Albert-Schweitzer-Kreis
                      thing.12hp.de



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Dr. Alina Lessenich Ausleitungsprotokoll

19 seiten, sehr detailiert


 


 
 
Cecil Rhodes und der Council of foreign relations

https://de.wikipedia.org/wiki/Carroll_Quigley?fbclid=IwAR1_OX1Vu0Wav-9Awsfj_TUuYFaMbPbbMZ1nvLC6bJfMqlEUjCXGHWB7T7o

1888 gründete Rhodes mit Geschäftspartnern wie Alfred Beit und der Rothschild-Bank in Paris die De Beers Consolidated Diamond Mines, die letztlich das Monopol über die Diamantenproduktion im südlichen Afrika erreichte. In frühen, später aufgehobenen Testamenten bestimmte Rhodes sein Vermögen dem Zweck, eine Geheimgesellschaft aufzubauen, die seine Vision einer Vereinigung der anglo-amerikanischen Welt vollenden möge. Anlässlich des 100. Jubiläums der Rhodes-Stiftung 2003 wurde die Mandela Rhodes Foundation ins Leben gerufen. An den Feierlichkeiten nahmen neben dem ehemaligen südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton sowie der damalige britische Premierminister Tony Blair teil. Dazu gibt es kritische Äusserungen im Artikel: https://www.heise.de/tp/features/Kritische-Anmerkungen-zur-Urlegende-moderner-Verschwoerungstheorien-3431373.html Kritische Anmerkungen zur Urlegende moderner Verschwörungstheorien 08. Oktober 2003 Andreas Bummel Ein Porträt von Cecil Rhodes anlässlich seines 150. Geburtsjahres - und wie seine Pläne für eine Geheimgesellschaft in den Startlöchern stecken blieben Es gehört zum Standardrepertoire des "gut informierten" Verschwörungstheoretikers: 1891 sei in London eine bis heute aktive Geheimgesellschaft gegründet worden, die auf die Geschicke des 20. Jahrhunderts enormen Einfluss genommen habe. Aus dieser Gruppe sei der Council on Foreign Relations, die Trilaterale Kommission und die Bilderberger-Konferenz hervorgegangen. Wie immer steckt der Teufel im Detail, und zwar schon in den Anfängen. Soll der Begriff "Geheimgesellschaft" seines Sinngehalts nicht entleert werden, ist die These von einer von Cecil Rhodes gegründeten, funktionierenden Geheimgesellschaft kaum haltbar. Cecil Rhodes Der am 5. Juli 1853 in England geborene Cecil John Rhodes ist bis heute eine der schillerndsten und umstrittensten Gestalten des britischen Imperialismus. "Afrikas Held und Schurke" (FAZ) betrat den Kontinent erstmals 1870 als 17-Jähriger, um auf der zwanzig Hektar großen Baumwollplantage seines Bruders Herbert im Umkomaastal im Landesinnern der Kapkolonie zu arbeiten. Nach nur einem Jahr zog es ihn in das 400 Meilen entfernte Colesberg kopje, das rasend schnell zum Zentrum des einsetzenden Diamantenrausches im südlichen Afrika avancierte. Rhodes wollte dabei sein und sein Glück als Diamantenschürfer versuchen. Knapp zwanzig Jahre später, 1889, gewann Rhodes mit Unterstützung von N.M. Rothschild & Sons in Paris die letzte Übernahmeschlacht im Diamantengeschäft. Der vor Ort stets in Zelten und staubigen Hütten logierende Rhodes kontrollierte jetzt über die von ihm gegründete DeBeers Consolidated Mining Company über 90 Prozent aller damals bekannten Diamantenminen der Welt. Zudem war seine Consolidated Gold Fields zeitweise der weltweit größte Goldkonzern. Mit seiner charismatischen Persönlichkeit gelang es ihm, Minen- und Finanzmagnate, Geschäftspartner und Freunde in den Dienst seiner Ideen zu stellen, sie in seinen Bann zu ziehen. Geheimgesellschaft zur Vereinigung des anglo-amerikanischen Raums Rhodes diente das Geschäft nur als Mittel, um seine politischen Visionen voranzutreiben: eine vereinigte südafrikanische Republik und die Ausdehnung des britischen Empire vom Kap bis nach Kairo. Die frühen Testamente des im Juni 1877 in die Appollo-Loge in Oxford aufgenommenen Hochgradfreimaurers und Oxford-Absolventen erregen noch heute Aufsehen unter Verschwörungstheoretikern. In diesen später von anderen Testamenten abgelösten Dokumenten bestimmte Rhodes sein Vermögen dem Aufbau einer Geheimgesellschaft, mit der die Vereinigung des anglo-amerikanischen Raums verwirklicht und "der Aufbau von einer so großen Macht" erreicht werden sollte, "um Kriege unmöglich zu machen und das beste Interesse der Menschheit" zu fördern. Der Kulturphilosoph Oswald Spengler sah Cecil Rhodes als einen "Cäsaren", als "den ersten Mann einer neuen Zeit". Nicht zuletzt mit der finanziellen Macht als drittgrößter Anteilseigner der DeBeers ausgestattet, organisierte Rhodes auf eigene Faust Treks, Expeditionen und militärische Vorstöße ins Bechuana- und Matabeleland, zu den Mashonas und Barotse, bis hin zum Lake Tanganyika. Rhodes wollte Belgiern, Portugiesen, Deutschen und Buren im Wettlauf um das Landesinnere des südlichen Afrikas zuvorkommen und ließ sich von örtlichen Machthabern wie dem Matabele-König Lobengula unter abenteuerlichen Umständen exklusive Konzessionen ausstellen. Kriegerischer Widerstand etwa der Shona oder Ndebele wurde mit Hilfe von Maxim-Schnellfeuergewehren, den ersten dieser Art, militärisch schnell niedergeschlagen. Zuletzt sah sich die britische Regierung 1889 praktisch dazu gezwungen, seine British South Africa Company mit einer königlichen Autorisierung auszustatten. Die königliche Unterschrift, die Rhodes als reine Formalität betrachtete, wurde am 29. Oktober 1889 gewährt. Die Macht, die der British South Africa Company verliehen wurde, war enorm. Sie konnte mit quasi hoheitlicher Befugnis im südlichen Afrika oberhalb von Bechuanaland operieren, ohne nördliche Begrenzung. Sie konnte Polizeitruppen aufstellen, Handel und Bankgeschäfte betreiben, öffentliche Aufgaben wahrnehmen, Infrastruktur aufbauen, Konzessionen und Verträge abschließen, Gesetze erlassen und "den Frieden erhalten". Eine Goldgrube war die Company allerdings nicht. Auch die weitreichenden Hoheitsbefugnisse bewahrten die Gesellschaft nicht davor, in einigen Fällen nur knapp am Bankrott vorbeizuschlittern. Nichtsdestotrotz, ein Land, größer als Frankreich, England und Deutschland zusammen, bekam letztendlich Rhodes' Namen: Rhodesien. Als Politiker gescheitert 1890 bis 1896 amtierte Rhodes mit Unterstützung des burischen Afrikaner Bonds als Premierminister der Kapkolonie. Der Historiker Wolfgang Mommsen betrachtet Rhodes und seine "chartered Company" als einen "besonders herausragenden Fall", wie weiße Siedler, Kaufleute, Militärs und Diplomaten in Übersee auf eigene Initiative und oft gegen den erklärten Willen der Regierungen in den Metropolen den territorialen Landnahmeprozess rücksichtslos vorantrieben. Paul Kruger Der patriarchale Präsident der Burenrepublik Transvaal, Paul Kruger, war einer der hartnäckigsten Gegner von Rhodes' Vision eines vereinigten Südafrikas unter britischer Fahne. Er wollte das Landesinnere vielmehr unter eigene, burische Kontrolle bringen. Kruger verweigerte sich einer engeren Kooperation mit der Kapkolonie, versagte den immer zahlreicher in den Transvaal immigrierenden Briten Wahlrecht, Mitbestimmung und Pressefreiheit und bürdete ihnen heftige Steuern auf. Nach der Entdeckung der immensen Goldvorkommen um Johannesburg im Transvaal begann Rhodes, auf dem Höhepunkt seiner Macht, einen finalen Schachzug gegen Kruger und seine stärker werdende Republik einzufädeln. Aufständischen "uitlanders" aus den Reihen des Reformkomitees in Johannesburg sollte durch eine Invasion zu ihren Rechten verholfen und Kruger gestürzt werden. Der Weg wäre frei zur Umwandlung des Transvaal in eine britische Kolonie. Der vorzeitige und eigenmächtige Einmarsch von Rhodes' Statthalter in Bechuanaland, dem Arzt und Abenteurer Leander Starr Jameson, scheiterte mit einer lächerlichen Invasionstruppe von 494 Mann katastrophal. Kruger behielt die Lage in Johannesburg und im Land unter Kontrolle. Rhodes musste als Premierminister und vorübergehend auch als Konzernchef abtreten und sich vor einem Untersuchungsausschuss in London verantworten. Die "Jameson Raid" hinterließ eine tief gespaltene Region, war es doch ausgerechnet die "Integrationsfigur" Rhodes, die den Buren in den Rücken gefallen war. Bis zu seinem Tod 1902 widmete sich Rhodes wieder stärker der Ausdehnung nach Norden, den Zenit seiner Macht aber hatte der zeitlebens unverheiratete Mann 1896 überschritten. In der Biographie von Robert Rotberg und Miles Shore von 1988 wird Rhodes' homosexuelle Neigung erstmals in aller Offenheit diskutiert. Durch Rhodes' letztes, siebtes Testament von 1899, dem bis zu seinem Tod fünf handschriftliche Nachträge und Änderungen folgten, wurde mit einem Großteil seines Vermögens eine bis heute aktive Stiftung ins Leben gerufen: der Rhodes Trust. Entgegen aller Legenden war die Summe zwar beträchtlich, aber keineswegs astronomisch hoch. Die Rhodes-Biographen J. G. Lockhart und C. M. Woodhouse sprechen von 3.383.691 Pfund, die nach der Abwicklung 1907 auf den Trust übergegangen seien. Anthony Kenny, Sekretär des Rhodes-Trust von 1989 bis 1999, gibt in einem geschichtlichen Rückblick an, dass das Stiftungsvermögen 1914 mit etwa 3,4 Millionen Pfund bewertet worden sei, ein Drittel davon immer noch DeBeers-Anteile. An der Kaufkraft gemessen entspricht dieser Wert heute etwa 267 Millionen Euro. John D. Rockefeller von der Standard Oil Company zum Vergleich verfügte um 1905 um ein Vermögen von etwa 200 Mio. US-Dollar, in heutiger Kaufkraft ca. 3,5 Mrd. Euro. In den folgenden Jahren wuchs es noch auf mehr als das Fünffache an. Im Gegensatz zu Rockefeller häufte Rhodes Geld und materiellen Besitz nicht systematisch an. Was er hatte, verteilte er schnell wieder, oft auf leichtsinnige, unbedachte und in vielen Fällen auch auf generöse Weise. Obwohl sich sein Einkommen in den letzten Lebensjahren auf etwa 250.000 Pfund jährlich belief, war sein Konto bei der Standard-Bank meistens überzogen, wie Rhodes' letzter Privatsekretär (1894-1902) Philip Jourdan in seinen Erinnerungen berichtet. Die Anfänge der Verschwörungstheorie Rhodes hat der Geschichte des südlichen Afrika, der Diamantenindustrie und dem britischen Imperialismus seinen Stempel aufgedrückt, seinen Traum einer Eisenbahnverbindung zwischen dem Kap und Kairo konnte er nicht verwirklichen. Die Gründung der Südafrikanischen Union erlebte er nicht mehr - und diese geriet ironischerweise schnell unter burische Oberhand. Mit seinem Namen wird heute vor allem das renommierteste Stipendium im anglo-amerikanischen Sprachraum verbunden: das vom Rhodes-Trust vergebene Rhodes-Stipendium, gestiftet durch Rhodes' letztes Testament. Vermeintlich "gut informierte" Verschwörungstheoretiker meinen zu wissen, dass dieses Stipendiatenprogramm Teil der von Rhodes in seinen ursprünglichen Testamenten geplanten Geheimgesellschaft sei. Kronzeuge und einzig zitierfähiger Vertreter dieser Theorie ist der 1984 verstorbene Professor Carroll Quigley. Andere ernstzunehmende Autoren nehmen schlicht an, dass sich Rhodes in seinem späteren Leben von den Verschwörungsplänen in den früheren Testamenten emanzipiert habe. Quigleys Darstellung, dass 1891 unter tragender Rolle Cecil Rhodes' eine noch immer funktionierende Geheimgesellschaft gegründet worden sei, zieht bis heute standardmäßig und undifferenziert ihre Kreise in mehr oder weniger zweifelhafter Verschwörungsliteratur aller Couleur - so etwa bei Amnon Reuveni, Dieter Rüggeberg, Jan Udo Holey, Armin Risi und Hans Werner Wolterdorf, um nur einige deutsche Beispiele zu nennen. Wenn nicht von Quigley selbst, haben diese letztlich wohl alle direkt oder indirekt von Gary Allens Verschwörungsklassiker "Die Insider" von 1971 abgeschrieben. Carroll Quigley Der etwas exzentrische Quigley ist am Rande eines irischen Ghettos in Boston aufgewachsen, seine Kurse über die Zivilisationsgeschichte an der Universität Georgetown galten als legendär. In diesen verunglimpfte er zum Beispiel Platon als Vorläufer der Nazis. Nach verbalen Triaden gegen Platons "Staat" warf er das Buch regelmäßig aus dem geöffneten Fenster des Vorlesungssaals im zweiten Stock, gelegentlich schrie er "Sieg Heil!" dabei. Damit erreichte er zumindest die Aufmerksamkeit der Studenten, die nicht selten bis in den Abend hinein seine Angriffe auf Platon diskutierten. Einer davon war der 1964 in die School of Foreign Service an der Georgetown Universität eingetretene Bill Clinton, der später als Rhodes-Stipendiat nach Oxford ging und im November 1992 zum 42. Präsidenten der USA gewählt wurde. In seiner Rede zur Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten würdigte Clinton den geistigen Einfluss seines früheren Professors in Georgetown ausdrücklich. Die Rhodes-Stipendien, durch die Bestimmungen von Cecil Rhodes' siebtes Testament eingerichtet, kennt jeder. Nicht so allgemein bekannt ist, dass Rhodes in fünf vorhergehenden Testamenten sein Vermögen zur Bildung einer Geheimgesellschaft bestimmte, die sich der Erhaltung und Erweiterung des britischen Empire widmen sollte. Und was niemandem bekannt zu sein scheint ist, dass diese Geheimgesellschaft von Cecil Rhodes und seinem wichtigsten Treuhänder, Lord Milner, errichtet wurde und bis zum heutigen Tage existiert. Mit diesen Worten beginnt Quigley sein Buch "The Anglo-American Establishment", eine äußerst detaillierte Untersuchung von Beziehungsfäden in der britischen Politik, vor allem in der imperialen Außenpolitik des Empire, etwa von 1880 bis 1945. Darin versucht er darzustellen, wie ein bei Cecil Rhodes beginnendes Beziehungsnetzwerk "mehr als fünfzig Jahre lang eine der wichtigsten Kräfte in der Formulierung und Ausführung der britischen imperialen und Außenpolitik" gewesen sei. Der Einfluss dieses Netzwerks sei so groß, dass die Geschichte des 20. Jahrhunderts ohne seine Kenntnis kaum zu verstehen sei, schrieb Quigley in seinem voluminösen Buch "Tragedy and Hope". Tatsächlich lassen sich Verbindungen zwischen Rhodes, den späteren Round-Table-Gruppen, dem Council on Foreign Relations bis hin zur Trilateralen Kommission und den Bilderberg-Konferenzen herstellen. Eine gesteuerte Verschwörung in der Hand einer "Geheimgesellschaft" dagegen ist fraglich. Es gibt deutliche Hinweise, dass Quigleys Verschwörungsthese schon in den Anfängen auf Sand gebaut ist, will man den Begriff "Geheimgesellschaft" wirklich ernst nehmen. Statt Quigleys Behauptungen ständig zu wiederholen, ist deshalb eine kritische Auseinandersetzung angezeigt. Die geplante Geheimgesellschaft war eine Totgeburt Die tragenden Figuren der "an einem winterlichen Nachmittag im Februar 1891" in London gegründeten Geheimgesellschaft, nämlich Cecil Rhodes, Alfred Milner und William T. Stead, verfolgten ebenso wie andere Personen im Beziehungsgeflecht um Rhodes durchaus unterschiedliche, ja sogar kollidierende Interessen. So arbeitete Milner beispielsweise 1883 bis 1885 als assistant editor unter Stead bei der Pall Mall Gazette, einer seiner Gründe nach zwei Jahren wieder aufzuhören, waren ständige Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vorgesetzten. Sie blieben aber gut befreundet. Wegen der Differenzen in der Haltung zum Burenkrieg - Stead heftigster Gegner, Milner als britischer High Commissioner in Südafrika einer der wichtigsten Antreiber des Konflikts - kühlten sich die Beziehungen später allerdings merklich ab. Selbst nach dem offiziellen Kriegsende am 31. Mai 1902 dauerte die Distanzierung an, was die tiefe Verbitterung verdeutlicht. Zwischen März 1904 und Januar 1907 beispielsweise brach der Kontakt wegen eines kritischen Vortrags von Stead vollständig ab, wie anhand der privaten Korrespondenz nachgewiesen werden kann - schlechte Voraussetzungen, um eine Verschwörung in Gang zu halten. Als Rhodes 1896 nach London zur Untersuchungskommission in der Jameson-Affäre reiste, forderte Stead ohne Umschweife seine Verhaftung und eine Gefängnisstrafe: "Ich war äußerst begierig ihn im Gefängnis zu sehen und machte aus meinem Verlangen auch keinen Hehl", schrieb Stead damals. Stead wurde berühmt mit einer sensationellen Artikelserie über Kinderprostitution in London und gilt als Pionier des modernen investigativen Journalismus. Sein Bericht mit dem Titel "The Maiden Tribute of Modern Babylon" (Das Jungfrauenopfer des modernen Babylon), in dem er vom Kauf eines Strichjungen für 5 Pfund berichtete und dafür ins Gefängnis wanderte, wirkte sich auf die Strafrechtsreform von 1885 aus, den berüchtigten Criminal Law Amendment Act, der schließlich Oscar Wilde ins Gefängnis brachte. Rhodes und Stead trafen sich erstmals am 4. April 1889 zu einem dreistündigen Gespräch in der Cape Agency in London. Hauptgesprächsthema: "Ein Plan für die Ausweitung britischen Einflusses in jedem Teil der Welt durch das Netz einer kleinen Gruppe von aktiven Idealisten, die eng miteinander kooperieren". Beide waren von der Idee einer Geheimgesellschaft begeistert. Stead, der am 15. April 1912 beim Untergang der Titanic starb, war in England allerdings einer der glühendsten und aktivsten Unterstützer der von Zar Nikolaus II. vorgeschlagenen Abrüstungs- und Friedensinitiative, die 1899 in der ersten Haager Friedenskonferenz mündete und den Weg zur Haager Landkriegsordnung von 1907 ebnete. "Als es zur Frage eines Krieges in Südafrika kam, konnte Stead die Situation nicht richtig beurteilen, weil er frisch von einer Friedenskonferenz kam und in einem derartigen Ausmaß von der Friedensidee eingenommen - ja tatsächlich besessen war, dass seine Urteilskraft pervertiert wurde", soll Jameson geäußert haben. Der Burenkrieg führte zu einer klaren Distanzierung, aufgrund der Rhodes Stead als Treuhänder aus seinem Testament strich. Außerdem fand Rhodes den mit Okkultismus befassten Journalisten "zu exzentrisch", vor allem im Hinblick auf seine "Gespenstermanie". Rhodes beschuldigte Stead der Auflehnung, einer Art von Illoyalität, wie er sie immer als Hindernis ihrer Geheimgesellschaft gesehen habe. Die 1891 geplante Geheimgesellschaft, so urteilt Stead-Biograph Frederic Whyte wohl zutreffend, wurde eine Totgeburt. Dafür gibt es weitere Hinweise. Auch die Verbindung mit den Rothschilds lief nicht nur zum Besten. Während eines Besuchs in London 1891 sprach Rhodes mit dem in homosexuellen Kreisen bestens vernetzten Reginald Brett (später Lord Esher) über die Idee einer auf dem Schneeball-Prinzip basierenden Geheimgesellschaft. Bei dieser Gelegenheit äußerte Rhodes, dass Nathan Rothschild zwar ehrlich sei, aber nicht genug "Köpfchen" habe. "Der Gedanke plagt mich manchmal", erklärte er, "dass, wenn ich sterbe, mein Geld in die Hand eines Mannes fallen wird, der vollkommen unfähig ist, meine Ideen zu verstehen." Selbst Quigley räumt ein, dass Rothschild der Idee einer Geheimgesellschaft indifferent gegenübergestanden habe. Als Rhodes den Bankier als Treuhänder seines Erbes aus einem der früheren Testament strich, waren die Gründe sicherlich nicht - wie von Verschwörungstheoretikern unterstellt - "strategischer", sondern grundsätzlicher Natur. Ob der statt dessen eingesetzte Schwager von Rothschild jemals in Rhodes' Sinne aktiv geworden ist, bleibt unklar. Zwischen Rhodes und den Bankiers gab es trotz der Kooperation im Rahmen von DeBeers zahlreiche, auch gravierende Differenzen. 1892 etwa organisierte die Londoner Rothschild-Niederlassung eine Anleihe für die Kruger-Regierung in Höhe von 2,5 Millionen Pfund. Ein schwerer Schlag gegen Rhodes' Interesse, den Transvaal in die Knie zu zwingen. Der Jameson-Invasion in den Transvaal kam für die Rothschilds, auf Vermittlung zwischen London und Pretoria bedacht, vollkommen überraschend, sie waren entsetzt. Noch im Juni 1899, kurz vor Ausbruch des Burenkriegs, versuchte Alfred Rothschild die Spannungen zwischen Briten und Buren zu entschärfen, sehr zur Missbilligung von Alfred Milner. Als die britische Regierung schließlich gezwungen war, umfangreiche Anleihen zur Finanzierung des Krieges aufzunehmen, kam N. M. Rothschild & Sons nur marginal zum Zug. Nach Ansicht von Rothschild-Biograph Niall Ferguson läutete dieser Fehlschlag nach über 100 Jahren das Ende der Dominanz des Bankhauses in England ein. 1873 bis 1891, schreibt Quigley, sei die Vorbereitungsphase der Geheimgesellschaft gewesen, die um Stead und Milner zentriert gewesen sei. Tatsächlich nahm Stead aber noch in einem Brief an Milner in Kairo im März 1891 an, dass Milner noch nicht viel von Rhodes gehört hätte - immerhin die zentrale Figur des Geschehens. Wie Quigley auf seine Darstellung kommt, ist leider nicht nachvollziehbar. Symptomatisch für den Kronzeugen Quigley ist die spärliche bis gar nicht vorhandene Angabe von Quellen. "Behauptung folgt auf Behauptung, aber die tragenden Belege bleiben unzusammenhängend: Überraschend für einen Akademiker stellt Quigley ziemlich unzureichende Dokumentation zur Verfügung", muss Robin Ramsay in der englischen Szenezeitschrift Lobster einräumen. Dies betrifft nicht nur "The Anglo American Establishment" oder "Tragedy and Hope", sondern auch andere Publikationen Quigleys zum Thema. So beklagt Walter Nimocks in einer Untersuchung der Round-Table-Groups von 1968, dass Quigley in einem Artikel in der Canadian Historical Review für die Behauptungen, dass deren Mittel hauptsächlich vom Rhodes-Trust gekommen seien, keine Nachweise erbracht habe. Auch die Round Table-Gruppen sind kaum als Geheimgesellschaft anzusehen Die Round-Table-Gruppen sind nach dem Tod von Cecil Rhodes unter dem Einfluss von Rhodes-Treuhänder Alfred Milner und Lionel Curtis in Südafrika entstanden und breiteten sich in der Folge im gesamten britischen Empire aus. In Quigleys Darstellung spielen die Round-Table-Groups neben dem Stipendiatenprogramm eine wesentliche Rolle, um die Weiterexistenz der angeblichen Geheimgesellschaft aufzuzeigen. Ziel der Round-Table-Groups, deren 1910 gegründete Zeitschrift heute noch erscheint, war ursprünglich die Schaffung einer föderalen imperialen Struktur des gesamten Empire mit einem übergeordneten, imperialen Parlament und einer multinationalen Regierung. Quigleys "Tragedy and Hope", erschienen 1966 bei Macmillan in New York, war durchaus nicht die erste Veröffentlichung, in der die Rolle des Round Table beschrieben wird, wie es so gerne behauptet wird. Fast ab dem Moment ihrer Gründung wurde der losen Gruppierung von Kritikern öffentlich vorgeworfen, eine geheime Verschwörung zu sein. "Dieses Argument kollabiert bei näherer Betrachtung", schreibt John Kendle aber in seiner 1975 erschienenen Untersuchung der Gruppe: "Es war immer die Absicht der Bewegung, ihre Befunde und Folgerungen an die Öffentlichkeit zu geben." Sie publizierte die schon erwähnte Zeitschrift "Round Table", in der sie ihre Ansichten offen diskutierte, veröffentlichte Bücher, verteilte Analysen und Protagonisten wie Curtis schrieben offene Briefe etwa "an das indische Volk". Von einer hierarchischen oder geheimen Struktur, wie sie Rhodes nach dem Vorbild der Jesuiten vorgeschwebt hat, kann keine Rede sein. Die Mitgliedschaft in der Kerngruppe, dem sogenannten "moot" war flexibel und ständig wechselnd. Es gab keine rigide organisatorische Struktur oder Mitgliedschaftserfordernisse, analysiert Nimocks. Bei den Diskussionen und Verhandlungen gingen die unterschiedlichsten Leute ein und aus. Nicht gerade das, was man sich als "Geheimgesellschaft" vorstellt, die nach Weltherrschaft strebt. Was Quigley als Round-Table-Veschwörung bezeichnet ist in gewisser Weise lediglich traditionelles Verhalten der britischen Elite - nur ein bisschen systematisiert.Robin Ramsay Unter diesem Blickwinkel werden die von Carroll Quigley beobachteten Zusammenhänge nicht weniger interessant. Die modernen Verschwörungstheorien allerdings bauen offensichtlich nur auf einer hübschen Legende auf. (Andreas Bummel) Zeitlich parallel zu der Verwendung des Stiftungsvermögens mit dem von Cecil Rhodes verfolgten Zwecke sehen wir Einerseits die Entwicklung der zionistische Bewegung mit ihren Kongressen ab 1897: In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Zuvor kam es am 6. April 1917 zum Kriegseintritt der USA, was die Niederlage Deutschlands im 1. WK bedeutete. Kurz darauf, im Winter 1917/18 schlossen sich die beiden Berater des US-Präsidenten Woodrow Wilson, der Diplomat Edward M. House und der Journalist Walter Lippmann zu einer diskret operierenden Gemeinschaft zusammen, um Optionen für Präsident Wilson zu erarbeiten, wie die Politik nach dem Fall des Deutschen Kaiserreichs als Folge des Ersten Weltkriegs aussehen könnte. Daraus entstand in der Folge der Council on foreign Relations*. Die Geschichte lehrt uns, wie "friedlich" die folgenden 100 Jahre verliefen und jetzt darüber hinausgehend für die Welt und Deutschland verläuft. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 sank die Titanic. Am 23. Dezember 1913 wurde die Federal Reserve gegründet - gegen viel Widerstand. Die amerikanische Notenbank ist bis heute umstritten. Andererseits kam es 1875 zur Gründung der Theosophischen Gesellschaft von der sich 1912 die deutsche Sektion abspaltete. Am 28. Dezember 1912 kam es zur Gründung der Anthroposophische Gesellschaft. Rudolf Steiner wollte damit der mit dem Kali Yuga untergegangenen alten Welt fruchtbare Impulse für das neue "Lichte Zeitalter" verleihen. Ergreifen wir diese Impulse! Wo die Gefahr ist, wächst das Rettende auch (Hölderlin)

*Council on Foreign Relations

https://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_Foreign_Relations?fbclid=IwAR10pThh2S_XrXvXJ4qCrrV8UECIwTunyxLHpgSsnpSXscCKjeJI-nhIrMY

 

Geschichte:
Im Winter 1917/18 schlossen sich die beiden Berater des US-Präsidenten Woodrow Wilson, der Diplomat Edward M. House und der Journalist Walter Lippmann zu einer diskret operierenden Gemeinschaft zusammen, um Optionen für Präsident Wilson zu erarbeiten, wie die Politik nach dem Fall des Deutschen Kaiserreichs als Folge des Ersten Weltkriegs aussehen könnte. Die Gruppe nannte sich schlicht The Inquiry, was mit Die Untersuchung übersetzt werden kann. Lippmann gab folgende Erklärung ab: „Unser Vorhaben ist genial. Pure, aufsehenerregende Genialität – und nichts anderes.“ In der offiziellen Geschichtsschreibung gelten Lippmann und House als federführend beim Entwurf von Wilsons 14-Punkte-Programm vom Januar 1918.[2]
Otto Hermann Kahn: CFR-Direktor 1921–1932
Paul M. Warburg: CFR-Direktor 1921–1932
Walter Lippmann: CFR-Direktor 1932–1937
Henry Kissinger US-Außenminister 1973–1977
CFR-Direktor 1977–1981
Bei der am 18. Januar 1919 von den Ententestaaten und ihren Verbündeten einberufenen Friedenskonferenz von Versailles war House der Verhandlungsführer der US-Delegation. Im Gegensatz zu Großbritannien machten die USA unter House den Franzosen bei der Friedenskonferenz im Endeffekt weit weniger Schwierigkeiten bei der Verwirklichung ihrer Kriegsziele als erwartet. House spielte in Wilsons Auftrag auch eine zentrale Rolle bei der Gründung des Völkerbundes, dem Vorläufer der Vereinten Nationen.
Knapp zwei Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkriegs trafen sich im Winter 1920/21 die Mitglieder eines Komitees um den Bankier Paul Warburg, der ein Ideengeber für die Gründung der US-Notenbank (Federal Reserve System) gewesen war, regelmäßig in einem angemieteten Büro in der 43rd Street in Manhattan und luden eine Reihe von ausgesuchten Männern ein, Mitglied im neuen Council on Foreign Relations zu werden. Zwischenzeitlich erarbeitete der von US-Präsident Wilson berufene Vertreter der US-Kriegshandelsbehörde George W. Wickersham gemeinsam mit dem Anwalt, Vizeaußenminister und US-Delegierten bei den Pariser Friedensverhandlungen Frank Lyon Polk, eine Verfassung für den Council on Foreign Relations. Als der Council on Foreign Relations schließlich am 29. Juli 1921 gegründet wurde, bestand das gewählte Direktorium aus dem Ehrenpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Elihu Root, Präsident John W. Davis und Vizepräsident Paul D. Cravath, alle drei Juristen, wobei Davis und Cravath Anwälte für namhafte New Yorker Investmentbanken wie Kuhn, Loeb & Co. waren.[3] Erste Direktoren wurden Warburg und Otto Hermann Kahn, Vorstand des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. Mit dem Londoner Royal Institute of International Affairs und dem Hamburger Institut für Auswärtige Politik fand der Council on Foreign Relations internationale Entsprechungen in Großbritannien und Deutschland.
Die Gründung des heutigen Council on Foreign Relations hatte also in den besonderen Erfahrungen der Teilnehmer der Pariser Friedenskonferenz ihren Auslöser und reflektierte bis zu einem gewissen Grad die Arbeit der Expertengruppe Inquiry. Was mit einer kleinen Gruppe intellektueller Politikstrategen begann, The Inquiry, wurde im 1921 gegründeten Council on Foreign Relations expansiv fortgeführt und war seitdem maßgebend für die amerikanische Außenpolitik und Diplomatie des 20. Jahrhunderts.[2]
Die Gründung des CFR reihte sich in eine bereits vorhandene internationalistische Strömung der US-Politik ein. Schon 1910 hatten sich in der vom damals weltgrößten Stahlproduzenten und Philanthropen Andrew Carnegie gegründeten Carnegie Endowment for International Peace eine noch kleine Gruppe von intellektuellen Internationalisten gesammelt und setzte sich 1919 mit der neu gegründeten Woodrow Wilson Foundation landesweit für den Beitritt der USA zum Völkerbund ein. Diese Gruppe, die sich aus einflussreichen Investmentbänkern, Geschäftsleuten, Akademikern und Politikern zusammensetzte, vertrat die internationalistischen Ideale Präsident Wilsons. Der 1. Präsident des Carnegie Endowment for International Peace Elihu Root wurde für sein stetes Bemühen um Ausgleich der Interessen und die Formulierung von Schiedsverträgen in internationalen Konflikten bereits 1912 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und sollte später einer der Gründungsväter und Ehrenpräsident des CFR werden. CFR-Miterdenker George W. Wickersham gründete zudem mit dem Supreme Court Richter John Hessin Clarke, die League of Non-Partisan Association (LNNPA), um die amerikanische Bevölkerung doch noch für einen Beitritt in den Völkerbund zu bewegen. Diese internationalistischen Institutionen zeichneten sich durch ihre Homogenität der Mitgliedschaft aus. So waren die Mitglieder der Gruppen ausschließlich Männer, stammten von der amerikanischen Ostküste, hatten enge geschäftliche, gesellschaftliche und kulturelle Beziehungen untereinander, waren zumeist vermögend, oberen Gesellschaftsschichten angehörend und an berühmten US-Elite-Universitäten gelehrt worden. Sie hatten fast keinen Kontakt zum Wahlvolk, Mitgliedern des mittleren Managements oder mittelständischen Unternehmen. Der von ihnen geprägte Internationalismus und eine damit verbundene Globalisierung, richtete sich rhetorisch an alle Bürger, erreichte aber meist nur andere Internationalisten oder Mitglieder des foreign policy establishments.
Als direkte Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkrieges finanzierte die Rockefeller-Stiftung im Oktober 1939 die War and Peace Studies des CFR. Im Dezember 1945 hatte der CFR neue Nachkriegsstudiengruppen organisiert und eingerichtet, resultierend darin waren unter anderem die Rahmenbedingungen für UN und Marshallplan. Der Einfluss des CFR auf die amerikanische Außenpolitik wuchs. Regierungsexpertisen für den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg wurden von Studiengruppen des CFR erarbeitet.
Die 55 CFR-Officers hatten insgesamt Führungspositionen (Vorstandsvorsitz, Aufsichtsratsvorsitz) in 74 Wirtschafts- und Finanzkonzernen inne.[7] Eine Studie von Wiliam Minter und Laurence Shoup belegte, dass zwischen 1945 und 1972 von insgesamt 502 Regierungsmitgliedern, bereits mehr als die Hälfte Mitglieder des CFR waren. So stellt der Autor der CFR-Historie Continuing the Inquiry: The Council on Foreign Relations from 1921 to 1996 bereits zu diesem Zeitpunkt fest: „The elite dinner club of Wall Street bankers and their academic protégés had grown into a broader-based community of Americans with expertise and responsibility for the United States’ role in world affairs.“ (dt.: „Der Elite-Dinner-Club aus Wall-Street-Bänkern und ihren akademischen Protegés wuchs zu einer weitreichenden Gemeinschaft von Amerikanern mit Kompetenz und Verantwortung für die Rolle der Vereinigten Staaten im Weltgeschehen“).[8]
1950 übernahm Dwight D. Eisenhower (US-Präsident 1953–1961) den Vorsitz bei einer CFR-Studiengruppe. Ein Mitglied sagte später: „Was auch immer General Eisenhower über die Wirtschaft weiß, hat er in den Sitzungen der CFR-Studie gelernt.“[9] Innerhalb dieser Studiengruppe entstand eine weitere Arbeitsgruppe namens Americans for Eisenhower, um seine Chancen für die Präsidentschaft zu erhöhen. Nach der Wahl zum US-Präsidenten (1953) rekrutierte Eisenhower viele Kabinettsmitglieder aus den Reihen des CFR und er selber wurde ebenfalls Mitglied der elitären Institution. Als wichtigste Personalie ernannte er CFR-Mitglied John Foster Dulles zum US-Außenminister. Am 12. Januar 1954 hielt Dulles bei einem Dinner im Harold Pratt-House in New York City eine Ansprache bei der er eine neue Richtung für Eisenhowers Außenpolitik und eine neue Sichtweise zu eventuellen Vergeltungsmaßnahmen gegen kommunistisch regierte Staaten ankündigt. Als Folge dieser Ansprache wurde ein Programm zum Thema Nukleare Waffen- und Außenpolitik gegründet und man wählte Henry Kissinger zum Leiter dieser Studiengruppe.
Kissinger mit Mao Zedong
Der Globalstratege und Harvard-Absolvent Henry Kissinger hielt von 1955 bis 1956 sein akademisches Jahr im CFR und veröffentlichte 1957 seinen vom CFR herausgegebenen Bestseller „Nuclear Weapons and Foreign Policy“, der ihm erstmals eine landesweite Reputation als strategischer Denker bescherte. Zudem veröffentlichte Kissinger zwölf ausführliche akademische Berichte in der ebenfalls vom CFR herausgegebenen Fachzeitung Foreign Affairs.[10]
Zwischen 1964 und 1968 behandelte eine Studie die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China. Erste 1966 veröffentlichte Resultate kamen zum Schluss, dass amerikanische Bürger offener für Gespräche mit China waren als ihre gewählten Repräsentanten. Henry Kissinger wurde schließlich im Jahr 1969 von US-Präsident Nixon ernannt, um den USA künftig als National Security Advisor zu dienen. Im Jahr 1971 unternahm Kissinger eine geheime Reise nach Peking, um Gespräche mit der chinesischen Führung zu führen. Nixon selber reiste erst ein Jahr später nach China. Die diplomatischen Beziehungen mit China wurden letztendlich 1978 vollständig vom Außenminister des mittlerweile amtierenden US-Präsidenten Jimmy Carter normalisiert. Dieser US-Außenminister war Cyrus Vance, ein langjähriger Direktor des CFR, vor und nach seiner Tätigkeit für die US-Regierung.[9][11]
Viele Staatsgäste aus aller Welt wurden vom CFR empfangen, darunter der Dalai Lama, Fidel Castro (1959), der jugoslawische Präsident Tito (1960), der Schah von Persien Mohammad Reza Pahlavi,[12] Ägyptens Diktator Anwar al-Sadat (1981),[13] das jordanische Königspaar Hussein bin Talal und Königin Noor,[14] die israelischen Ministerpräsidenten Golda Meir, Schimon Peres[15] und Jitzchak Rabin, der Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow,[16] der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu, der paraguayische Diktator Alfredo Stroessner, der Diktator von Simbabwe Robert Mugabe, die ehemaligen indischen Premierminister Jawaharlal Nehru und Indira Gandhi[8] und der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad.[17][18][19]
Die Universität Princeton verwaltet das umfangreiche Archiv des CFR mit den Mitschriften aller Reden, Konferenzen, sowie Ergebnissen von Studiengruppen und Treffen von 1918 bis 1995.[19] Zudem besteht eine für jedermann zugängliche digitale Audio-Datenbank mit einer Reden-Auswahl aus den Jahren 1953 bis 1989. Hier finden sich unter anderem Mitschnitte kompletter Reden von Konrad Adenauer (1953) und Helmut Kohl (1981) vor den CFR-Mitgliedern im Harold Pratt House.[20]
Von allen 6.545 Think Tanks, die weltweit um Einfluss konkurrieren, rangiert der CFR im Jahr 2011 auf Platz 4.[21]
 
Herzliche Grüsse
Urs