impfung grafik


Dr. Alina Lessenich Ausleitungsprotokoll

19 seiten, sehr detailiert


 

Wie lange haben Geimpfte noch zu leben? (Graphenoxid, Glutathion)

von Steven Fishman (henrymakow.com)

Mir wird oft die Frage gestellt: „Wenn ich den „Impfstoff“ genommen habe, wie lange werde ich dann leben?

Ich habe diese Frage einem Freund von mir, Dr. Mylo Canderian, Ph.D. [geboren Milos Iskanderianos, Korfu, Griechenland, 1938], der 2015 das Patent für Graphenoxid zur Verwendung als hämatologische Biowaffe entwickelt hat.

In voller Transparenz ist Dr. Canderian das, was ich einen "Völkermord-Globalisten" nennen würde, der dem Gebot Zehn der Georgia Guidestones folgt, das sehr selten diskutiert wird, und sagt: "Sei kein Krebs auf der Erde; lass Raum für Natur."

Dr. Canderian ist medizinischer Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation und unterstützt auch Klaus Schwab und den "Great Reset", der die digitale Weltwährung einführt, die ein sekundäres Ziel der WHO für 2022 ist.

Dr. Canderian ist der Meinung, dass 95% der Weltbevölkerung "nutzlose Esser" sind, die so schnell wie möglich eingeschläfert werden müssen.

"Schauen Sie sich die Innenstadt von Chicago, Baltimore oder Los Angeles an", sagte er, "und Sie werden deutlich sehen, warum die Nutzlosen Esser wie tollwütige Hunde eingeschläfert werden müssen."

Er hat seine Verachtung für "infektiöse Pädagogen" zum Ausdruck gebracht, die die Kritische Rassentheorie fördern, und ist zuversichtlich, dass der "Impfstoff" dem "menschlichen Krebs auf der Erde" ein Ende setzen wird.

Dr. Canderian ist ein glühender Befürworter der Pflicht und Verpflichtung der Freimaurer, die Welt von der "Pest der Menschheit" zu befreien.

Auf persönlicher Ebene teilen er und ich jedoch die Leidenschaft für dasselbe exotische Gericht, das im L'emince de Veau in Genf serviert wird: Kolibricremesuppe gefolgt von Elchzunge.

Wir sind beide Fans von Chefkoch Gaston Sere de Rivieres, der ein kulinarisches Genie ist.

Also fragte ich Mylo: "Wie können die "Geimpften" mit Sicherheit wissen, wie lange sie nach der Impfung noch zu leben haben?"

Er präsentierte mir die Informationen, die als "End of Cycle Formula" bezeichnet wurden.

Er erklärte, wie einfach die Berechnung ist.

„Die Macht der Einfachheit“, sagte er. „Es gibt einen maximalen Zyklus von zehn Jahren von der Injektion bis zum Ende des Zyklus“ [oder Tod], führte er aus. "Und es ist extrem einfach zu bestimmen."

Er sagte, dass jeder Hämatologe es innerhalb von Sekunden unter einem Mikroskop sehen kann, und noch leichter unter einem Elektronenmikroskop. "Der Prozentsatz des Blutes, das von oder mit Graphenoxid betroffen [oder kontaminiert] ist, ist die Reziprozität der Berechnung am Ende des Zyklus", enthüllte er.

Mit anderen Worten, ein "Geimpfter" [wie er jeden nennt, der mit der Experimental Use Authorization Eugenics Depopulation Lethal Injection Bioweapon gestochen wurde] mit 20% Graphenoxid-Verfall in seinem Blut wird, abgesehen von anderen Eingabekriterien, 8 Jahre leben. [10 Jahre weniger 20 %].

Jemand mit einer Verschlechterung von 70% Graphenoxid wird nicht länger als 3 Jahre leben. [10 Jahre weniger 70 %].

Dr. Jane Ruby wurde kürzlich von Stew Peters in seinem Podcast interviewt und zeigte Beispiele dafür, wie das verschlechterte Blut aussieht, wenn es Graphenoxid ausgesetzt wird.

Graphenoxid, für diejenigen, die es nicht wissen, ist die Komponente von Messenger-RNA-Spike-Proteinen und Prionen, die mit Herz, Lunge, Gehirn und Blut um Sauerstoff kämpfen.

Graphenoxid ist ein Sauerstoffschwamm, der dem Körper den notwendigen Sauerstoff entzieht und viele Komplikationen verursacht, einschließlich, aber nicht beschränkt auf anaphylaktischen Schock, toxische Blutgerinnung, tödliche Lungenlähmung, Mitochondrienkrebs und Endothelkrebs.

Dr. Mylo Canderians Standpunkt ist ähnlich wie der von Klaus Schwab, Bill Gates und den CEOs von Big Pharma: LET THEM ALL DIE!

Ich habe Mylo gefragt, was die Wirkung von zweiten und dritten Schüssen und Boostern bewirkt und wie dies die Tabelle zum Ende des Zyklus verändert.

Mylo antwortete: "Alles ist durch hämatologische Tests messbar. Je mehr Spritzen und Booster die Schwachköpfe bekommen, desto schlechter sieht ihr Blut unter dem Mikroskop aus und desto schneller werden sie zu Dünger."

Schließlich fragte ich ihn, wie die Verschwörung, so viele Milliarden Menschen zu töten, von einer solchen Gruppe von Eliten so geheim gehalten werden konnte.

Seine Antwort war: "Du weißt nicht viel über Freimaurerei, oder, Steve?" Und da hast du es.

Erster Kommentar von DM:

Trotzdem könnten einige Fakten, die im obigen Artikel erwähnt wurden, wahr klingen. Es dauert weniger als 3 Minuten, um zu erkennen, dass dieser Arzt nicht existiert. Im Internet verfügbare Patente für Graphenoxid werden hauptsächlich von koreanischen und chinesischen Forschern entwickelt. Hier ein Artikel in Alerta Digital mit Links zu mehreren Websites, auf denen diese Patente verzeichnet sind.

Außerdem ist es möglich, Graphenoxid-Nanopartikel aus dem menschlichen Körper zu entfernen, indem der Glutathionspiegel durch die Verwendung von N-Acetylcystein- und Zink-Ergänzungen erhöht wird. (Deshalb wollen sie uns so oft wie möglich impfen!)

Steven Fishman antwortet:

Soweit ich weiß, ist es nicht möglich, Graphenoxid mit NAC oder Zink aus dem Blut zu entfernen, aber ich werde Dr. Jane Ruby fragen. Ich weiß nicht, wo Mylos Patente eingereicht wurden, aber er hat mir gesagt, dass die Weltgesundheitsorganisation sie hat. Ich werde es weiter untersuchen, aber ich kann Ihnen versichern, dass unsere Interaktionen mit Mylo konsistent waren, als ich für Norah Cali bei der Progress for Peace Foundation arbeitete. Wie gesagt, ich habe ihn in Davos, Schweiz, kennengelernt.

Selbst wenn es eine Halbwertszeit von Graphenoxid im Blutkreislauf gäbe [die ich noch nicht als wahre Hypothese festgestellt habe], würde das immer noch nicht für ein Motiv sprechen ("deshalb wollen sie uns so oft wie möglich impfen". möglich"), was einmal mehr die Absicht der völkermörderischen Globalisten bezeugt, uns alle zu vernichten. Ihre völlige Verachtung für uns ist offensichtlich, egal wie viele "Varianten" sie im Labor erstellen oder wie viele "Booster" sie einführen, um uns auszulöschen. Mylo ist 83 Jahre alt und lebt sehr komfortabel (benennt den Ort, den ich entfernt habe, um Steven-hm zu schützen) und findet meinen Versuch, alles zu entlarven, "lachend selbstzerstörerisch und erbärmlich", aber er hat eine interessante Beobachtung gemacht: dass beide Eliten [Freimaurer, Mitglieder des Council on Foreign Relations, Bildeberger und die britische Königsfamilie usw.] und die "scheinheiligen Antivaxxer" [in Bezug auf mich und unseren kleinen Club von Demonstranten] haben eines gemeinsam: Wir müssen alle zusammenleben nachdem die nutzlosen Esser alle tot sind, ob und wenn wir überleben, was kommt...

Quellen:

https://t.me/s/FFTfreigeist/10076

https://www.henrymakow.com/2021/07/how-long-do-vaccinated-have-to.html


 

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Legitim.ch 8

 

BRISANT – Prominente Investmentbankerin entlarvt die wahren Hintergründe der Lockdown-Politik!

Dass die Lockdowns keine nachhaltige Lösung bilden, wurde mehrfach bestätigt; selbst von der WHO. (vgl. ABC News) Am 7. Oktober 2020 berichtete auch die BBC, dass Tausende von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten „schwere Bedenken“ über die Lockdown-Politik äussern. Wer sich faktenbasiert und nüchtern mit der Corona-Krise befasst oder einfach die offiziellen Daten konsultiert hat, anstatt sich von der medialen Panikmache beeindrucken zu lassen, müsste längst bemerkt haben, dass die gesundheitliche Lage niemals ein triftiger Grund für die Lockdowns darstellte.

Catherine Austin Fitts, eine Investmentbankerin, die während der Präsidentschaft von George H. W. Bush als stellvertretende Ministerin für Wohnungswesen und Stadtentwicklung amtierte und später im Rahmen von kritischen Analysen aufzeigte, wie die Regierung in grossem Stil öffentliche Gelder missbraucht, erläutert kurz und deutlich, was tatsächlich hinter der weltfremden Lockdown-Politik steckt:

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Bild anklicken, um das Interview auf Legitim anzusehen

Kurze Zusammenfassung: Das alte Finanzsystem hat ausgedient und jetzt muss ein neues her. Die grosse Herausforderung dieses Systemwechsels ist, den Menschen etwas schmackhaft zu machen, das sie eigentlich gar nicht wollen. Natürlich macht man das im Schatten einer Gesundheitskrise. Wie macht man das? Wenn ein paar wenige die Kontrolle über die grosse Mehrheit erlangen wollen, lautet die Frage, wie man die Schafe zur Schlachtbank führt, ohne dass sie es bemerken und weglaufen. Die perfekte Strategie sind unsichtbare Feinde. Unsichtbare Viren sind optimal, da man nicht beweisen kann, dass sie nicht existieren. Zudem erzeugen sie Angst, so dass sich die Menschen Schutzmassnahmen wünschen. Im Prinzip akzeptieren die Menschen ein totalitäres Kontrollsystem unter dem Vorwand, beschützt zu werden. Dabei ist es wichtig, dass sie nicht erkennen, wohin die Reise geht. Das Ziel ist die Abschaffung des aktuellen Finanzsystems und der Übergang in ein zentralisiertes Transaktionssystem, das digitales Zentralbankengeld herausgibt und an die digitale Identität der Menschen angeschlossen ist, wobei sich die digitale Schnittstelle nicht etwa auf einem Smartphone oder einer Karte befinden wird, sondern unter der Haut beziehungsweise direkt im Körper. Im Kern geht es darum den politischen und den wirtschaftlichen Einflussbereich zu konzentrieren und die Menschen physisch an ein zentrales Transaktionssystem zu binden. Was haben die Lockdowns damit zu tun? Ein typisches Beispiel: Wenn unzählige kleine Betriebe für nicht systemrelevant erklärt werden, um deren Schliessung zu rechtfertigen, können die grossen Konzerne in die Bresche springen und mit nahezu zinsfreien Krediten den Markt übernehmen. So wird das freie Unternehmertum und letztendlich auch das Volk direkt in die Abhängigkeit des Staates gezwungen. Wer dahinter steckt, sei offensichtlich, erklärt Catherine Fitts.

Ein extrem wichtiger Punkt, der in dieser kompakten Analyse nicht erwähnt wurde, ist das umstrittene Bail-in-Gesetz (dt. Gläubigerbeteiligung), das nach der letzten Finanzkrise praktisch weltweit eingeführt wurde; selbst die Schweiz kennt ein solches Verfahren. (vgl. finma) Ironischerweise soll das eine der wichtigen Lektionen der letzten Finanzkrise gewesen sein. Da grosse Banken (Systembanken) vermeintlich too big to fail waren und die Bankenrettung mit öffentlichen Geldern (Bail-out) nicht gut ankam, wurde von denselben „Experten“, die den Schlamassel massgebend zu verantworten hatten, tatsächlich ein Bail-in-Verfahren eingeführt, was konkret bedeutet, dass bei der nächsten Bankenkrise, nicht etwa wieder Steuergelder missbraucht werden, sondern direkt auf vermeintlich private Guthaben zugegriffen werden darf. Wer denkt, dass dies ein schlechter Scherz sei, sollte zur Kenntnis nehmen, dass diese diebische Praxis gemäss Wikipedia bereits mehrfach angewandt wurde; in Zypern, Portugal und Italien:

„In der Zypernkrise im März 2013 war die Hilfe der EU-Staaten für Zypern und die zypriotischen Banken explizit an eine Gläubigerbeteiligung geknüpft. Anleger der Banken, die Geldanlagen über 100.000 Euro und damit entsprechende Forderungen gegenüber den Geldinstituten hatten, wurden ohne ihr Einverständnis an der Restrukturierung der Banken beteiligt, indem ihre Forderungen um einen Teil von bis zu 50 Prozent gekürzt wurden. Die Massnahme beruhte nicht auf einem Gesetz, sondern auf Vereinbarungen zwischen der EU und Zypern.“

Wichtiger Hinweis: Wer während der geplanten Bankenkrise noch Guthaben auf seinem Bankkonto hat, darf demnach legal enteignet werden!

Wer eins und eins zusammenzählt, müsste also erkennen, dass die Banken bald geopfert werden, weil ihre Dienste in der Post-Corona-Zeit schlichtweg nicht mehr gebraucht werden. Doch bevor dies geschieht, werden die Drahtzieher des Great Resets wohl noch einmal richtig zuschlagen, um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Pleite gegangen sind. Selbstverständlich wird man die Banken für den grossen Raubzug verantwortlich machen, damit das digitale Zentralbankengeld als eine passable Lösung präsentiert werden kann. Vielen wird wohl auch nichts anderes übrig bleiben, weil sie sich nach der Corona-Krise vollkommen mittel- und arbeitslos in der Staatsabhängigkeit befinden werden. Die Falle ist perfekt und, wenn der Staat dann obendrauf noch ein verlockendes Grundeinkommen verteilt, werden viele Menschen der Versuchung nicht widerstehen können. Das trojanische Geschenk wird jedoch einen diabolischen Haken haben, denn für diejenigen, die sich nicht wie ein Haustier chippen lassen oder keine Giftspritzen wollen, soll es in der Post-Corona-Zeit keinen Platz mehr geben. Ob Donald Trump diese Entwicklung vorausgesehen hatte, als er damit begann, den Dodd-Frank-Act rückgängig zu machen? (Der Dodd-Frank-Act war die zwielichtige Antwort der Obama-Administration auf die letzte Finanzkrise, die unter anderem das ominöse Bail-in-Verfahren beinhaltet.) Wenn man bedenkt, dass die Wiederherstellung dieses Gesetzes eine der ersten Amtshandlungen der Biden-Administration war, könnte man daraus schliessen, dass Trump tatsächlich versucht, den Great Reset zu verhindern. Was auf der anderen Seite absolut nicht ins Bild passt, ist, dass er die Giftspritzen empfiehlt. (Immerhin ist er gegen den Impfzwang.)

Fazit: Was prominente Handlanger der sogenannten Weltelite seit Jahrzehnten offen als NWO (New World Order) bezeichnen, wird seit der inszenierten Corona-Krise als Great Reset besprochen. Sie geben offen zu, dass das aktuelle System gescheitert ist und, dass sie es durch einen „grünen“ Weltsozialismus ersetzen möchten. Was sie jedoch nicht an die grosse Glocke hängen, ist, dass die Einführung eines totalitären Systems von Anfang an ihr Ziel war. Dass dem so ist, erkennt man an den schwachen Argumenten, die als Begründung für den Great Reset angebracht werden. Die Theorie, dass der Klimawandel durch den anthropogenen CO2-Ausstoss verursacht wird, ist bis dato nicht wissenschaftlich belegt und voller Ungereimtheiten. Dass das aktuelle Finanzsystem versagen wird, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt. Interessanterweise wurden dessen Kritiker bislang immer ignoriert und heute wird so getan, als ob man nie davon gewusst hätte. Sogar die angebliche Pandemie, die als Auslöser für den Great Reset benutzt wird, hat sich unlängst als plumpe Zeitungsente entlarvt, doch die Drahtzieher scheinen sich irgendwie sicher zu sein, dass ihr Plan aufgehen wird. Sie gehen wohl davon aus, dass sich die Bevölkerung nach beziehungsweise wegen der Corona-Krise in grosser Not befinden wird und die angebotene Lösung entsprechend dankend annehmen wird. Gemäss einer Simulation der Johns Hopkins University, die bereits 2017 dem Titel „THE SPARS PANDEMIC 2025-2028“ veröffentlicht wurde und sich wie ein Drehbuch für die aktuelle Corona-Krise liest, waren die Drahtzieher von Anfang an auf einen massiven Widerstand vorbereitet und scheinen diesen eigentlich auch in Kauf zu nehmen. Laut diesem Szenario werden die Behörden sogar eingestehen, dass sie aus Unwissenheit und Angst vor der Pandemie überreagierten, was zu Entlassungen und Rücktritten führen wird, doch das Ziel wird erreicht, denn nach drei Jahren Pandemie ist der wirtschaftliche Schaden so gross, dass ein radikaler Systemwechsel präsentiert werden kann. Das Motto der Globalisten lautet nicht umsonst: „Build back better“.

Build back better

 

Das Prinzip ist ganz einfach, man zerstöre den aktuellen Status quo, um anschliessend einen neuen einführen zu können, der zuvor niemals akzeptiert worden wäre. Das WEF und andere einflussreiche NGOs zeigen uns in ihren verlogenen Werbeslogans genau, wohin die Reise gehen soll: „Du wirst nichts besitzen. Und du wirst glücklich sein.“

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In Tat und Wahrheit wird jedoch eine Scheinutopie vermarktet; ein falsches Paradies, das wir ahnungslos begrüssen sollen, ohne zu bemerken, dass wir uns in ein System begeben, das von KI, Technokraten und einer Handvoll Konzernen kontrolliert wird.

Wer dem Great Reset entkommen will, sollte also unbedingt sein Eigentum schützen und versuchen, möglichst nicht vom Staat abhängig zu werden oder noch besser wäre, an einer Alternative zu arbeiten, damit die Menschen eine faire Wahl haben.

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"Global Times": Der Konflikt China-USA ist kein Konflikt zwischen China und dem Westen


"Global Times":
Der Konflikt China-USA ist kein Konflikt zwischen China und dem Westen

Zwei neuere Kommentare in der chinesischen "Global Times" deuten an, dass sich die chinesische Außenpolitik zukünftig weniger auf die Vereinigten Staaten als auf deren Verbündete konzentrieren wird. Die Europäer werden sich entscheiden müssen, ob sie dem antichinesischen Kurs Washingtons folgen wollen.
 

von Dagmar Henn

Wer die Entwicklung der außenpolitischen Strategie eines Landes beobachtet, greift dabei in der Regel nicht nur auf die offiziellen Erklärungen aus den zuständigen Ministerien zurück; diese geben nur wieder, was bereits etablierte Linie ist. So muss, wer wissen will, in welche Richtung sich die deutsche Außenpolitik bewegt, auch die Publikationen verschiedener Stiftungen wie des BND-Ablegers SWP beobachten. Gleichzeitig gibt es in jedem Land Kanäle, die genutzt werden, um einen strategischen Richtungswechsel anzudeuten. Dabei handelt es sich meist um bestimmte Presseorgane, und das Mittel der Wahl sind oft Kommentare.

Peking nennt USA "größten Zerstörer des Friedens" – nach erneuter Provokation mit Kriegsschiff

Die englischsprachige chinesische Global Times ist da ein sehr interessantes Portal, weil sie als fremdsprachiger "Ableger" der Volkszeitung, also der Tageszeitung der Kommunistischen Partei Chinas, eine klassische Plattform bietet, um halboffizielle Mitteilungen zu verbreiten. In den letzten Tagen erschienen dort zwei nicht namentlich gekennzeichnete Kommentare, die einen Kurswechsel in der politischen Strategie im Umgang mit dem Westen andeuten.

Die außenpolitische Kommunikation Chinas war lange Jahre äußerst zurückhaltend. Als 2014 der Putsch in der Ukraine in den Bürgerkrieg führte, wurde das chinesische Missfallen an dieser Entwicklung durch einen Artikel bekundet, in dem ein Professor einer Militäruniversität seine Sorge kundtat, dies könne in einen großen Krieg führen. Die immer enger werdende Zusammenarbeit zwischen China und Russland wurde 2015 durch je eine chinesische wie eine russische Militärdelegation bei den jeweiligen Paraden zum 75. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg gezeigt; ein Zeichen, das in der lauten Atmosphäre des Westens nur von wenigen beachtet wurde.

Seit damals hat sich die chinesische Ausdrucksweise deutlich verändert und zielt inzwischen darauf ab, vom westlichen Gegenüber auf jeden Fall verstanden zu werden. Die Aussagen der beiden Kommentare brauchen nur noch einen Übersetzer, um für das deutsche Publikum verständlich zu sein, keinen Deuter.

Der zweite dieser Kommentare, veröffentlicht am 05.08., schließt sich an einige Aussagen an, die schon in der Rede des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zum hundertsten Gründungsjubiläum der Kommunistischen Partei Chinas zu hören waren; nur dass er sich deutlicher an die Adressaten wendet. In diesem Falle sind das die USA, Japan und Australien. (Und noch einmal - beide Kommentare sind nicht namentlich gekennzeichnet. Genau das macht sie zu einer offiziellen Botschaft über einen Nebenkanal).

"Wenn die USA einen wirklichen Krieg mit China und Russland beginnen, wird die Stärke ihrer Marine nicht überleben können. Für große Mächte ist die Marine eher ein Schaustück für Stärke und Entschlossenheit. Es braucht einen Test, der einem Glücksspiel gleicht, um ihre wirkliche Wirkung in modernen Kriegen herauszufinden. Wir hoffen, dass solch ein Test niemals stattfindet."

Das ist schon deutlich, aber es kommt noch deutlicher: "Wenn die USA im südchinesischen Meer militärische Kräfte einsetzen, dann sind diese, gleich, wie viele Kriegsschiffe sie schicken, nur ein Rudel Kaninchen, das selbstvergessen spielt, während Chinas Gewehre auf es gerichtet sind."

Nachdem in den letzten Monaten Australien, das seit Jahren hin- und hergerissen war, und auch Japan Anstalten machen, sich fest an die Seite der USA zu stellen, werden sie unmittelbar angesprochen: "Insbesondere Japan und Australien müssen gewarnt werden, ihre Distanz zu halten, und dass es für sie gefährlich ist, in die Fußstapfen der USA zu treten und China zu provozieren. (...) Wenn Chinas Aufstieg sie nicht überzeugt und sie das Bedürfnis verspüren, den USA dabei zu helfen, Chinas Wachstum zu unterdrücken, dann machen sie sich zu Feinden Pekings und werden zur strategischen Front der USA, China einzuhegen. Für eine solche Wahl müssen sie die volle Verantwortung übernehmen."

Im weiteren Text heißt es dann, China solle seine industrielle Stärke nutzen, um sich entsprechend zu rüsten, bis hin zur Erweiterung seiner atomaren Fähigkeiten.

Der andere Kommentar befasst sich mit dem Verhältnis zwischen den USA und ihren Bündnispartnern in Europa. Ausgangspunkt ist eine kurze Zusammenfassung der gegenwärtigen US-Strategie: "Die USA mühen sich verzweifelt, ihren Konflikt mit China zu einer Kollision des Westens mit China zu machen, und gerade die Biden-Regierung hat alles ihr mögliche getan, um dieses Ziel zu erreichen. China sollte versuchen, zwischen dem Konflikt zwischen China und den USA und Reibereien zwischen China und dem Westen zu unterscheiden. Es sollte der Welt beweisen, dass dies zwei strategisch unterschiedliche Dinge sind."

Die unterschiedlichen Interessen sind dabei der Schlüssel; und dieser strategische Kurswechsel zeigt sich bereits in der Praxis, in den letzten chinesischen Reaktionen auf US-Sanktionen. Während die USA bereits seit Jahrzehnten Unternehmen sanktionieren, die ihren einseitig verhängten Sanktionen keine Folge leisten (z. B. im Zusammenhang mit Kuba), hat China jüngst verkündet, jene Unternehmen zu sanktionieren, die die US-Sanktionen befolgen. Das bedeutet, der Druck auf die Europäer, sich zu entscheiden, wird bereits aufgebaut.

"Durch eine Reihe von Bemühungen ist es China durchaus möglich, den Konsens zwischen den USA und dem Westen, China betreffend, entscheidend zu schwächen. Es kann außerdem einen großen Teil der Konflikte, die die USA zwischen China und dem Westen schaffen wollen, in solche zwischen den USA und anderen westlichen Ländern verwandeln, was zu einem Kampf zwischen Zwang und Gegen-Zwang führt."

Das ist genau das, was mit den Gegensanktionen bereits eingeleitet ist.

"Früher richtete China sein Augenmerk eher darauf, die Beziehungen zwischen den USA und China zu erhalten. In der Zukunft werden wir unsere Ressourcen eher auf die europäischen Länder verwenden und einen Wechsel in der Richtung der diplomatischen Strategie einleiten. (...) Die konstante Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen China und dem Westen ist der Schlüssel."

Für die USA besteht das Risiko, dass sich ihre Verbündeten in der EU weiter von ihnen entfremden

Dabei ist die ökonomische Analyse, die dem zu Grunde liegt, durchaus zutreffend. Vor die Wahl gestellt, entweder mit China oder den USA Geschäfte zu machen, dürften deutsche Konzerne ordentlich ins Schwitzen kommen. "Es ist sehr naheliegend, dass allgemeine ideologische Konflikte die europäischen Länder, wie Deutschland und Frankreich, nicht davon abhalten werden, ihre Zusammenarbeit mit China fortzusetzen, denn die Interessen dieser europäischen Länder in China sind schlicht zu groß."

Es wird interessant sein, zuzusehen, wie die EU diesen Brocken verdaut. Der Preis dafür, China zu triezen, dürfte gerade deutlich steigen. Aber der Text bleibt nicht dabei stehen, den beiden Führungsländern der EU mitzuteilen, dass sie sich werden entscheiden müssen. Er kündigt auch noch eine außenpolitische Offensive auf dem Feld an, dass die USA (mit der üblichen Arroganz) für das ihre halten – dem der Menschenrechte.

"China sollte Russland und die große Zahl der Entwicklungsländer vereinen, um angemessene Gelegenheiten und Themenfelder zu finden, um die US-Arroganz zu durchstoßen. Indem es das tut, kann es die meisten westlichen Länder dazu bringen, zu erkennen, dass die USA nicht allmächtig und ewig siegreich sind, und die Attraktivität der USA für den Westen wie ihre Fähigkeit, Zwang auszuüben, zu schwächen. (...) In Zukunft sollten wir die Initiative übernehmen, um den USA eine Lektion zu erteilen und ihnen auf dem Feld der Menschenrechte einen direkten Schlag zu versetzen. Das ist absolut möglich, da es in den USA so viele Schlupflöcher in den Menschenrechten gibt."

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Hohe Wohnkosten: Hunderttausende Hartz-IV-Bezieher müssen draufzahlen

Hohe Wohnkosten: Hunderttausende Hartz-IV-Bezieher müssen draufzahlen

Steigende Mieten, zu niedriger Zuschuss: Jeder sechste Hartz-IV-Haushalt bekam 2020 einen zu geringen Mietzuschuss. Mancherorts war sogar jeder Zweite betroffen. Statt auf mehr Hilfe setzt die Arbeitsagentur auf Abschottung und mehr Spitzel. Betroffene könnten zu viel Geld horten, glaubt sie.
 

von Susan Bonath

Die Corona-Politik und die Wirtschaftskrise mehren die Armut, erschweren die Jobsuche und verschärfen die Wohnungsnot. Wer nicht über ein größeres Vermögen verfügt, kann schnell im Hartz-IV-System landen. Mehr als 5,6 Millionen Menschen leben in knapp drei Millionen Haushalten, die auf diese Grundsicherung angewiesen sind. Mehr als hunderttausend Soloselbstständige kamen binnen 16 Monaten hinzu. Bis auf einen "Maskenzuschuss" von 150 Euro und einige Antragserleichterungen für Neubezieher regierte die Große Koalition in Berlin jedoch erneut an ihnen vorbei. Von einer "sozialen Hängematte", wie Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) einst schimpfte, kann keine Rede sein.

So bekamen fast eine halbe Million Hartz-IV-Haushalte im vergangenen Jahr ihre Wohnkosten nicht vollständig anerkannt, mehr als jeder dritte davon mit Kindern. Derweil klettern die Mieten insbesondere in den ärmeren Vierteln für einfache Wohnungen unaufhaltsam in die Höhe. Doch statt Bedürftigen zu helfen, fahndet die Bundesagentur für Arbeit (BA) verstärkt nach ein paar Euro zu viel auf der hohen Kante. Die Jobcenter schotten sich noch immer weitgehend von ihren Klienten ab. Und Betroffenen droht trotz steigender Preise sogar eine "Nullrunde" im kommenden Jahr.

Trotz Corona: Jobcenter sparten halbe Milliarde Euro ein

Es ist kein Geheimnis, dass seit vielen Jahren die Mieten schneller steigen als die Obergrenzen, die die Kommunen für Bezieher von Hartz IV, Grundsicherung im Alter und Sozialhilfe festlegen. Daran hat sich auch mit Corona nichts geändert. Im ersten Pandemiejahr mussten rund 450.000 Hartz-IV-Haushalte (jeder sechste) für ihre monatliche Miete aus dem mageren Regelsatz draufzahlen, obwohl dieser eigentlich ausschließlich für andere Lebenshaltungskosten, wie Nahrung, Kleidung, Telefon und Strom, gedacht ist. In 159.000 sogenannten Bedarfsgemeinschaften, die zuzahlen mussten, lebten minderjährige Kinder.

Wohnung? Schwer für Mindest- und Niedriglöhner ...

Im Mittel mussten die Familien gut 87 Euro aus ihrem Regelbudget abzweigen, um ihre Wohnkosten zu bestreiten. Das ist viel Geld für Betroffene. Alleinstehende erhalten derzeit 446 Euro monatlich – für alles, außer die Miete und Heizkosten. Paare mit einem Kleinkind bekommen 1.088 Euro.

Im gesamten Jahr 2020 sparte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf diese Weise fast eine halbe Milliarde Euro ein. Die Hartz-IV-Beziehenden mussten diese Summe im Rahmen der Mietkosten aus eigener Tasche zahlen, obwohl sie dadurch unter dem Existenzminimum lebten. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion hervor.

Teures Wohnen auch auf dem Lande

Die Zahl der Betroffenen und die Höhe der ungedeckten Kosten variieren demnach aber stark zwischen den einzelnen Bundesländern. Die größte Lücke zwischen realen und erstatteten Mieten klaffte in Berlin. Jeder neunte Hartz-IV-Haushalt zahlte in der Hauptstadt im Mittel sogar 146 Euro für seine Bleibe obendrauf. In Bayern wurde jeder fünfte Haushalt mit rund 105 Euro zur Kasse gebeten, in Hamburg jeder sechste mit etwa 93 Euro.

Anteilmäßig waren aber die meisten Hartz-IV-Haushalte in Rheinland-Pfalz von einer Unterdeckung der Mietkosten betroffen. Hier musste fast jede vierte Familie durchschnittlich 83 Euro dazu zahlen. Nicht nur in Bayern, sondern auch in Baden-Württemberg (88 Euro), Niedersachsen (85 Euro), im Saarland (74 Euro) und in Sachsen-Anhalt (63 Euro) war etwa jede fünfte "Bedarfsgemeinschaft" von der Zuzahlung betroffen.

Das Wohnen ist keineswegs nur in Großstädten zum Luxus geworden. So müssen in der niedersächsischen Kleinstadt Leer sogar zwei Drittel der Hartz-IV-Bezieher im Schnitt 109 Euro monatlich zu ihrer Miete hinzulegen. Im bayerischen Dachau legt jeder Fünfte sogar rund 200 Euro dazu, in Ebersberg müssen elf Prozent ganze 235 Euro zusätzlich abdrücken – das ist mehr als ein halber Regelsatz für einen Alleinstehenden. Im niedersächsischen Rotenburg (Wümme), im rheinland-pfälzischen Altenkirchen (Westerwald) und im unterfränkischen Kitzingen (Bayern) erhalten jeweils mehr als die Hälfte der Leistungsberechtigten zu geringe Mietzuschüsse.

Mietenanstieg vor allem bei einfachen Wohnungen

Dass die Jobcenter so häufig geringere als die tatsächlichen Kosten bewilligen, liegt an den Mietobergrenzen, im Rahmen derer oft keine Wohnungen zu finden sind. Hartz-IV-Bezieher sind dann gezwungen, teurere Bleiben anzumieten und einen Teil selbst zu tragen. Die Kommunen legen die Obergrenzen fest und blicken dabei oft mehr auf ihre Finanzen als die betroffenen Menschen. Firmen wie das Hamburger Unternehmen Analyse & Konzepte sind gern dabei behilflich. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Konzepte dieser Firma von Gerichten als rechtswidrig eingestuft und ganz oder teilweise gekippt. Doch so eine Klage kann sich über viele Jahre hinziehen.

Zwar ermöglichte das BMAS seit Beginn der Corona-Maßnahmen das erleichterte Stellen von Anträgen. Doch weitere Vorteile wie etwa höhere Vermögensfreigrenzen und die vorübergehende Übernahme der gesamten Mietkosten gelten nur für jene, die nachweislich wegen der Maßnahmen Hartz IV beantragen mussten, darunter etwa 132.000 Soloselbstständige.

Dabei lassen steigende Mieten die Wohnkostenlücken immer größer werden. Wie die Berliner Zeitung Anfang August berichtete, legten sogar vor allem die Kosten für einfache Wohnungen zu, in denen vermehrt Hartz-IV-Beziehende leben, und zwar um fast 30 Prozent in den vergangenen sechs Jahren. Das Blatt berief sich dabei auf ein Interview des Bundesvorsitzenden der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, mit der Funke Mediengruppe. Dieser zitierte die Zahlen demnach aus einer Studie, die das Pestel-Institut vor einigen Monaten veröffentlicht hatte.

Bundesagentur bangt: Sind viele Hartz-IV-Bezieher zu reich?

Doch die BA hat andere Probleme: Viele Hartz-IV-Bezieher könnten zu viel auf der hohen Kante haben, vermutet sie. Und zwar sollen die Jobcenter ihre Klienten nun noch stärker als bisher nach Kapitalanlagen ausforschen. So könnten sich hinter niedrigen Zinsen auch größere Vermögen verbergen, reklamierte die Behörde unter Detlef Scheele (SPD). Grund sei die derzeitige Niedrigzins-Phase. Im Jahr vor Corona, 2019, seien ganze 2,57 Millionen Hinweise an die BA diesbezüglich ergangen – bei rund 2,9 Millionen Haushalten, die Hartz IV beziehen.

Abschotten und sanktionieren

Eine ordentliche Beratung ist aber weiterhin für die meisten Betroffenen nicht zu haben. Seit März 2020 haben sich die Jobcenter vom Kundenverkehr weitgehend abgeschottet. In vielen Kommunen, nicht nur in Berlin, bestimmt ein Sicherheitsdienst darüber, wer mit welchem Anliegen hinein darf und wer nicht. Klienten werden darauf verwiesen, ihre Anliegen schriftlich zu verfassen und in die Briefkästen einzuwerfen oder online der Behörde mitzuteilen. Auch Unterlagen können nicht mehr einfach abgegeben werden. Allerdings weiß jeder, der schon einmal auf Hartz IV angewiesen war, dass Jobcenter in dieser Hinsicht häufig schwarzen Löchern gleichen: Immer wieder verschwinden eingereichte Dokumente.

Obwohl sie selbst somit nicht ihren eigentlichen Pflichten nachkommen, verhängten die Jobcenter laut einer BA-Statistik zwischen April 2020 und März 2021 insgesamt knapp 140.000 neue Sanktionen gegen ihre Klienten, wenn diese sich nicht an eine Auflage gehalten hatten. Dabei ging es vor allem um versäumte Termine und Weigerungen, eine auferlegte Maßnahme oder Arbeit nicht anzutreten.

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