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Analysen 21.-28.11.19: Bolivien, Labor für eine neue Destabilisierungsstrategie/ Alarmsignal: Drastisch steigende Wohnungslosigkeit im sozialistischen Merkel-Deutschland/ 20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Milošević - Hassobjekt des Westens

 
 
 
faschistischer putsch in bolivien
sehr gefährlich - in südamerika entsteht eine neue faschistische kraft. wenn der putsch von bolivien schule mach, dann gute nacht südamerika.
die gute nachricht ist: die trump-allianz beteiligt sich nicht mehr.
Die Veröffentlichung einer Aufzeichnung eines Gesprächs zwischen der kolumbianischen Außenministerin Claudia Blum und ihrem Botschafter in Washington, Francisco Santos, in einem Café in der US-Hauptstadt lässt keinen Zweifel aufkommen [2] : US-Außenminister Mike Pompeo ist heute gegen jegliche Intervention in Lateinamerika. Er hat Venezuelas selbsternannten Präsidenten Juan Guaidó bereits im Stich gelassen, womit er das Anti-Maduro-Kolumbien ins Wanken gebracht hat und verweigert jeglichen Kontakt mit den vielen lateinamerikanischen Putschisten.
Bolivien, Labor für eine neue Destabilisierungsstrategie
von Thierry Meyssan | Damaskus (Syrien)  

Die internationale Presse berichtet mit Vorsicht über die Ereignisse in Bolivien. Sie beschreibt den Sturz von Präsident Evo Morales, erwähnt einen x-ten Staatsstreich, schafft es aber nicht, genau zu bestimmen, was wirklich geschieht. Sie sieht nicht das Entstehen einer neuen politischen Kraft, die in Lateinamerika bisher unbekannt war. Wenn die religiösen Autoritäten des Kontinents nicht sofort ihre Verantwortung übernehmen, kann für Thierry Meyssan nichts die Ausbreitung des Chaos verhindern.

Die neue Präsidentin des multinationalen Staates Bolivien schwenkt die "Vier Evangelien" und prangert die "satanischen Riten" der Indianer an. Entgegen den Kommentaren der internationalen Presse greift sie nicht die Indianer als ethnische Gruppe an, die alle Christen sind, sondern erzwingt religiösen Fanatismus.

Am 14. Oktober 2019 sagte Präsident Evo Morales in einem Interview im Fernsehsender GigaVision, er besitze Aufzeichnungen über die Vorbereitung eines Staatsstreichs durch rechtsextreme Persönlichkeiten und ehemalige Militärs, falls er die Präsidentschaftswahlen gewinnt [1].

Es ist jedoch nicht wirklich ein Staatsstreich, sondern ein einfacher Sturz des verfassungsmäßigen Präsidenten, der stattfand. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das neue Regime in der Lage sein wird, das Land zu stabilisieren. Es ist eine Zeit des Chaos, die beginnt.

Die Unruhen, die seit dem 21. Oktober den Präsidenten, den Vizepräsidenten, den Präsidenten des Senats, den Präsidenten der Nationalversammlung und den Ersten Vizepräsidenten des Senats dazu gebracht haben, nacheinander zu fliehen, haben mit der Amtsübernahme der zweiten Vizepräsidentin des Senats, Jeanine Áñez, am 12. November als Interims-Präsidentin nicht aufgehört. Ihre Partei hat nur vier Abgeordnete und Senatoren von hundertdreißig. Im Gegenteil, die Ernennung einer neuen Regierung ohne indigene Völker veranlasste die Indianer, auf die Straße zu gehen, an Stelle der gedungenen Mörder, die die Morales-Regierung vertrieben haben.

Überall gibt es interethnische Gewalt. Die lokale Presse berichtet über öffentliche Demütigungen, Vergewaltigungen und zählt die Toten.

Obwohl klar ist, dass Präsidentin Áñez von der Armee unterstützt wird, weiß niemand genau, wer seinen Vorgänger vertrieben hat. Es könnte eine lokale Kraft wie eine transnationale Körperschaft oder beides sein. Die Annullierung eines Vertrages zur Ausbeutung von Lithium in großem Umfang könnte ebenso einen Konkurrenten veranlasst haben, in den Sturz des Präsidenten zu investieren.

Nur eines ist sicher: Die Vereinigten Staaten von Amerika, die die Wendung der Ereignisse begrüßen, haben sie nicht provoziert, auch wenn US-Bürger und Beamte wahrscheinlich beteiligt sind, wie der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR, Sergej Naryschkin, angedeutet hat.

Die Veröffentlichung einer Aufzeichnung eines Gesprächs zwischen der kolumbianischen Außenministerin Claudia Blum und ihrem Botschafter in Washington, Francisco Santos, in einem Café in der US-Hauptstadt lässt keinen Zweifel aufkommen [2] : US-Außenminister Mike Pompeo ist heute gegen jegliche Intervention in Lateinamerika. Er hat Venezuelas selbsternannten Präsidenten Juan Guaidó bereits im Stich gelassen, womit er das Anti-Maduro-Kolumbien ins Wanken gebracht hat und verweigert jeglichen Kontakt mit den vielen lateinamerikanischen Putschisten.

Es scheint, dass die Ernennung von Elliott Abrams zum US-Sonderbeauftragten für Venezuela nicht nur ein Tauschgeschäft bezüglich der Schließung der Russland-Ermittlungen von Staatsanwalt Robert Mueller war [3], sondern auch ein Mittel, den Neokonservativen in der Verwaltung ein Ende zu setzen. Dieser "Diplomat" verhielt sich so dilettantisch, dass er in wenigen Monaten jede Hoffnung auf eine imperialistische Intervention der USA in Lateinamerika zunichte gemacht hat.

Darüber hinaus ist das US-Außenministerium ein Trümmerfeld: hochrangige Diplomaten kommen, um vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses, der mit seiner Amtsenthebung beauftragt ist, als Zeuge gegen Präsident Trump auszusagen.

Aber wenn es nicht die Trump-Verwaltung ist, die den Ton angibt, wer ist es dann? Offensichtlich sind von den Netzwerken, die von der CIA in den 50er bis 70er Jahren installiert wurden, wirksame Reste verblieben. Vierzig Jahre später sind sie immer noch in vielen lateinamerikanischen Ländern existent und können allein, mit wenig Unterstützung von außen handeln.

Ante Pavelić, Anführer der Ustacha-Miliz, und sein Beschützer, der katholische Erzbischof von Zagreb, Erzbischof Alojzije Stepinac. Ersterer gilt als einer der schlimmsten Verbrecher des Zweiten Weltkriegs, der zweite als ein Glücklicher, wegen seines Kampfes gegen den Kommunismus von Tito.

Die Schatten der Vergangenheit

Als die Vereinigten Staaten beschlossen, die UdSSR einzudämmen, evakuierten der erste Direktor der CIA, Allen Dulles, und sein Bruder, der Außenminister John Foster Dulles, Milizionäre der Achse praktisch überall auf der ganzen Welt, um gegen die kommunistischen Parteien zu kämpfen. Sie wurden in einem Verein der World Anti-Communist League (WACL) zusammengeführt [4], die den "Plan Condor" in Lateinamerika organisierte [5], dazu ausersehen, die Zusammenarbeit zwischen den pro-amerikanischen Regimes zu organisieren und revolutionäre Führer zu ermorden, wo immer sie Asyl suchten.

Der bolivianische Generalpräsident Alfredo Ovando Candia (1965-70) vertraute nach dem Staatsstreich von 1964 dem Nazi-Milizionär Klaus Barbie (dem "Schlächter von Lyon") die Jagd auf den Argentinier Che Guevara an, den er 1967 beseitigen konnte, wie er es 1943 mit dem Führer der französischen Résistance, Jean Moulin getan hatte. Während der Diktaturen von General Hugo Banzer Suarez (1971-78) und Luis Garcia Meza Tejada (1980-81) restrukturierte derselbe Klaus Barbie, unterstützt von Stefano Delle Chiaie (ein Mitglied des Gladio, der den gescheiterten Staatsstreich von Prinz Borghese organisierte), die Polizei und den Geheimdienst.

Nach dem Rücktritt von US-Präsident Richard Nixon haben sich die Vereinigten Staaten jedoch mit dem großen Auspacken der Kommissionen Church, Pike und Rockefeller über die geheimen Aktivitäten der CIA beschäftigt. Die Welt entdeckte nur den Schaum der Wellen, aber das war schon viel zu viel. 1977 ernannte Präsident Jimmy Carter Admiral Stansfield Turner zum CIA-Chef mit der Aufgabe, den Dienst von seinen Achsenländer-Kollaborateuren zu säubern und die pro-US-amerikanischen Regime von "Diktaturen" zu "Demokratie" zu verändern. Daher die Frage: Wie haben Klaus Barbie und Stefano Delle Chiaie die Repression in Bolivien bis August 1981 überwachen können?

Offensichtlich hatten sie es geschafft, die bolivianische Gesellschaft so zu organisieren, dass sie auf die Unterstützung des Weißen Hauses und der CIA verzichten konnten. Sie konnten sich mit der diskreten Hilfe einiger hochrangiger US-Beamter und dem Geld von multinationalen Unternehmen begnügen. Das ist wahrscheinlich die gleiche Art und Weise, wie die Putschisten 2019 gehandelt haben.

Während der antikommunistischen Periode hatte K. Barbie die Niederlassung vieler geflohener Kroaten der Ustacha erleichtert, die wiederum seine Flucht aus Europa ermöglicht hatten. Diese 1929 gegründete Terrororganisation beanspruchte vor allem eine katholische Identität und hatte die Unterstützung des Hl. Stuhls gegen die Sowjets. Während der Zwischenkriegszeit verübte sie zahlreiche politische Morde, unter anderem in Frankreich den des orthodoxen Königs Alexander I. von Jugoslawien. Während des Zweiten Weltkriegs verbündete sie sich mit den Faschisten und den Nazis und bewahrt dabei ihre Charakteristik. Sie massakrierte die Orthodoxen, aber engagierte Muslime. Im völligen Widerspruch zum ursprünglichen Christentum förderte sie eine rassistische Sicht der Welt, ohne Slawen und Juden als vollwertige Menschen zu betrachten [6].

Die Ustacha-Anhänger, einschließlich ihres Anführers Ante Pavelićć, flohen am Ende des Zweiten Weltkriegs aus Europa nach Argentinien, wo sie von General Juan Peron empfangen wurden. Aber einige lehnten seine Politik ab und spalteten sich. Es war also die härteste Gruppe, die nach Bolivien auswanderte [7].

Für den Neo-Ustacha Luis Fernando Camacho: "Bolivien gehört Christus!"; eine Binsenwahrheit, die niemand in einem Land von 98% Christen abstreitet. Aber worüber spricht er eigentlich?

Die Anhänger der Ustacha in Bolivien

Was auch immer die ethischen Gründe sein mögen, es ist immer schwierig, sich einer Waffe zu entledigen. Es sollte daher nicht überraschen, dass die von Präsident Carter aus der CIA vertriebenen Mitarbeiter trotzdem mit Ronald Reagans Vizepräsident und dem ehemaligen CIA-Direktor George Bush Senior zusammengearbeitet haben. Einige von ihnen bildeten den "Antibolschevik Bloc of Nations" [8] hauptsächlich Ukrainer [9], Balten [10] und Kroaten. All diese Verbrecher sind jetzt an der Macht.


Konzert einer Neo-Ustacha-Band in Zagreb im Jahr 2007.

Die Anhänger der Ustascha in Bolivien haben die Verbindungen zu ihren Waffenbrüdern in Kroatien aufrechterhalten, insbesondere während des Krieges von 1991-95, in dem sie die christlich-demokratische Partei (HDZ) von Franjo Tudjman unterstützten. In Bolivien gründeten sie die "Union der jungen Kreuzer", eine Miliz, die für ihre Schlägereien und Morde von Aymara-Indianern bekannt ist. Einer ihrer ehemaligen Führer, der Anwalt und Geschäftsmann Luis Fernando Camacho, ist jetzt Vorsitzender des Pro Santa Cruz Civic Committee. Er ist es, der offen die Handlanger anführt, die den Aymara Evo Morales aus dem Land vertrieben haben.

Ebenso scheint es, dass der neue Oberbefehlshaber der Armee, Ivon Patricio Inchausti Rioja, kroatischer Ustacha-Herkunft ist. Er ist derjenige, der das harte Durchgreifen gegen die Indianer mit einem Freibrief der Präsidentin Jeanine Áñez anführt, sie zu töten.

Die Stärke der bolivianischen Ustascha-Anhänger erklärt sich nicht durch ihre Zahl. Sie sind nur eine kleine Gruppe. Dennoch gelang es ihnen, Präsident Morales zu stürzen. Ihre Stärke kommt aus ihrer Ideologie: der Instrumentalisierung der Religion, um Verbrechen zu rechtfertigen. In einem christlichen Land wagt niemand, Menschen zu widerstehen, die behaupten, für Christus zu sein.

Alle Christen, die etwas von der neuen Präsidentin gelesen haben oder sie haben reden hören, wie sie die Rückkehr der Bibel oder der Vier Evangelien in die Regierung ankündigte – sie scheint keinen Unterschied zwischen den beiden Büchern zu machen – und wie sie "die satanischen Riten der Indianer" anprangerte, waren schockiert. Alle glaubten, sie gehöre irgendeiner Sekte an. Nein, sie ist eine fromme Katholikin.

Seit einigen Jahren warnen wir vor den Unterstützern der Rumsfeld/Cebrowski-Strategie im Pentagon, die im karibischen Becken das tun wollen, was sie im Erweiterten Nahen Osten getan haben. Technisch gesehen stand der Umsetzung ihres Planes das Fehlen von Latino-Truppen, die mit der Muslimbruderschaft und Al-Kaida vergleichbar sind, im Wege. Alle Manipulationen liefen auf die traditionelle Opposition von "Liberalen Kapitalisten" gegen "Sozialisten des 21. Jahrhunderts" hinaus. Jetzt nicht mehr. Nun setzt sich eine politische Strömung innerhalb des Katholizismus für Gewalt im Namen Gottes ein. Sie macht das Chaos möglich. Die Latino-Katholiken befinden sich in der gleichen Situation wie die arabischen Sunniten: Sie müssen diese Leute dringend verurteilen, oder sie werden von ihrer Gewalt erfasst werden.


 

 

 

 

Politik
Alarmsignal: Drastisch steigende Wohnungslosigkeit im sozialistischen Merkel-Deutschland – dem Land, wo wir gern gut leben würden
https://dieunbestechlichen.com/2019/11/alarmsignal-drastisch-steigende-wohnungslosigkeit-im-sozialistischen-merkel-deutschland-dem-land-wo-wir-gern-gut-leben-wuerden/

14. November 2019

Ein Artikel des Deutschlandfunks beschreibt den Weg vom Mittelstandsbürger zum Obdachlosen. Sie versuchen, irgendwie wieder Fuß zu fassen und trotz allem Elend noch sauber und ordentlich zu bleiben. Viele, die wir da sehen, sind keine „Asozialen“, sondern Menschen, die einmal einen Beruf, ein Haus, eine Familie, Kinder und ein Auto hatten. Heute haben sie vielleicht noch ein Auto, in dem sie leben oder ein Zelt und Plastiktüten mit dem Rest ihrer Habe, der ihnen geblieben ist. Natürlich gibt es auch Unterschiede zu Europa. Aber in den Grundzügen läuft es auf das Gleiche heraus.

Der zunehmende, politische Linksruck in Deutschland äußert sich nicht nur in überbordender Bürokratie, welche die Startups, Familienunternehmen, neue Erfindungen und auch die echte Integration guter Zuwanderer scheitern lässt. Auch die beständig explodierenden Ausgaben des Staatsapparates, die sozialistische Planwirtschaft, unter der bekanntermaßen schon Russland und die DDR in die Knie gingen, China, Nordkorea und Kuba sowie die sozialistisch regierten südamerikanischen Länder leiden, erwürgt langsam aber sicher die auch einst blühende deutsche Wirtschaft. Massen von ungeregelter Zuwanderung, die zwar in einem vernünftigen Maße wirklich bereichernd wäre als moralischer Selbstzweck und unbegrenzt jedoch verhängnisvoll ist, haben die vollkommen unerwartete Nebenwirkung, dass der Wohnraum knapp wird.

 Sozialistische Planwirtschaft, Bürokratie, Verbotspolitik und linke Wirtschaftsfeindlichkeit – das Rezept für den Niedergang

Und, Oh Wunder! Der links-grün-sozialistische Staat reagiert mit… Planwirtschaft. Jetzt soll mächtig gebaut werden, aber gleichzeitig verhängt man im sozialistischen Feldversuchsgelände Berlin einen rigorosen Mietendeckel. Der Erfolg: Die Gro-Ko-Verbotsparteien vergrätzen damit sogar die gemeinnützigen Wohnungsbau-Genossenschaften: Sie steigen aus einem Großbauprojekt in Neukölln  auf den Buckower Feldern aus. Man hat bei den Genossenschaften das Projekt einmal durchgerechnet. Neunhundert Wohnungen sollen hier entstehen und zwar zu bezahlbaren Preisen. Das Projekt gehört zu den „Neuen Stadtquartieren“, die die landeseigene Firma „Stadt und Land“ zusammen mit den Genossenschaften baut.

Doch die Rechnung geht für Letztere nicht auf. Die „Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz“ (GBSt) und die „bauen wohnen vertrauen“ (bwv) schreiben es in einem Brief an „Stadt und Land“ unumwunden: „Ein maßgeblicher Grund ist die Beschlussvorlage über das Gesetz zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mietenoberbegrenzung (MietenWoG Bln). Nach unserer Berechnungen werden beide Genossenschaften zusammen allein in den nächsten fünf Jahren rund 9 Millionen Euro Mieteinnahmen und damit Eigenmittel fehlen“.

Was sich in Berlin ungeschminkt an diesem Projekt offenbart, ist aber eine Misere, die in ganz Deutschland ihre dramatischen Folgen zeigen wird. Besonders spektakulär zeigte sich die verbohrt-naive, linke Denke in Leipzig. Hier wurden mehrere terroristische Anschläge gegen Baustellen des Baulöwen Christoph Gröner verübt, die ohne weiteres hätten in einer tödlichen Katastrophe enden können.

Genau so! Avanti, Jungs! So verhindert ihr wirksam, dass sich noch jemand den Tort antut, Wohnungen zu bauen. Zuerst Anschläge mit Schäden in Millionenhöhe auf die Baustellen und dann durch den Mietdeckel noch weitere Millionenverluste. Wer wird so dumm sein und sich das freiwillig antun?

Verschärfte Rahmenbedingungen produzieren mehr Verlierer und Wohnungslose

Das Ergebnis: Noch größerer Wohnungsmangel, bei dem die weniger Zahlungskräftigen komplett aussortiert werden. Denn das dürfte klar sein: Wenn ein Vermieter Schlangen von Interessenten vor der Tür stehen hat, regelt sich der Zuschlag wegen Mietendeckels eben nicht mehr nach dem Mietpreis, sondern nach dem „Menschenmaterial“, das sich um ein Dach über dem Kopf bewirbt. Dann müssen die Mieter eben andere Anforderungen erfüllen, wie Renovierungen und Modernisierungen selbst bezahlen, müssen wesentlich höhere Kautionen (schwarz) hinterlegen oder hohe Schmiergelder bezahlen, dürfen nicht alt sein, keine Migranten, keine Kinder, keine Haustiere, eine Festanstellung vorweisen, müssen diverse Küchen und Möblierungen ablösen, die sie gar nicht wollen und nur wegwerfen, verpflichten sich zur Pflege der Außenanlagen, etc. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Schon jetzt steigen die Zahlen der Wohnungslosen in Deutschland drastisch. Sogar die Tagesschau, immer bemüht, die Groko in gutem Licht dastehen zu lassen, äußert sich besorgt über das Ansteigen der Wohnungslosigkeit. Im letzten Jahr waren rund 678.000 Menschen in Deutschland wohnungslos. 2017 waren es noch 280.000 weniger. Vor elf Jahren lag die Zahl noch bei 227.000. Andere Quellen, wie die „Zeit“ sprechen von 860.000 Wohnungslosen. Das ist eine ganze Kleinstadt, die innerhalb eines Jahres dazugekommen ist und insgesamt eine ganze Großstadt an Wohnungslosen. Man darf davon ausgehen, dass dieser Anstieg durch den Mietendeckel und weitere Zuwanderung mittelfristig noch sehr viel steiler ansteigt.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) befasste sich auf ihrer Tagung mit den offiziellen Zahlen:

„Ca. 166.000 (70%) der wohnungslosen Menschen sind alleinstehend, 71.000 (30%) leben mit Partnern und/oder Kindern zusammen. Die BAG W schätzt die Zahl der Kinder und minderjährigen Jugendlichen auf 8% (19.000), die der Erwachsenen auf 92% (218.000). Der Anteil der erwachsenen Männer liegt bei 73% (159.000); der Frauenanteil liegt bei 27% (59.000).
(Alle Angaben jeweils ohne Berücksichtigung der wohnungslosen Geflüchteten.)“

Unter „Wohnungslos“ falle diejenigen, die keinen Mietvertrag für eine eigene Wohnung haben und auch keine Wohnung besitzen. Das heißt nicht, dass sie auf der Straße leben. Meist kommen sie bei Verwandten oder Freunden unter. Unter diesen Leuten – und das ist besonders alarmierend – sind die meisten Alleinerziehende und Minderjährige, meist junge Männer ohne Einkommen und auch immer mehr ältere Menschen. Sogar immer mehr ganze Familien werden wohnungslos. Altersarmut, Verlust des Einkommens durch den Niedergang der Wirtschaft, erschwerte Umstände durch Alleinerziehen … all das führt zu gebrochenen Biographien und der Zwischenstation, bei Freunden und Verwandten Unterschlupf zu suchen. Denn von da aus schafft es ein guter Teil nicht, wieder Fuß zu fassen und nach einer Weile wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Mancher gleitet dann in die Obdachlosigkeit ab.

Obdachlose: Zur Hälfte gestrandete, zugewanderte EU-Bürger

Nach den lückenhaften Statistiken sollen etwa 41.000 Menschen wirklich obdachlos sein, also weder in Notunterkünften oder kommunalen Heimen leben, noch sonstwie bei irgendwem untergekommen sein. Diese 41.000 Bedauernswerten leben wirklich absolut auf der Straße, ohne jede Unterkunft. Im Winter 2018/19 sind elf davon einfach auf der Straße erfroren. Etwa die Hälfte der Obdachlosen gehört zu den eingewanderten EU-Bürgern, also ca. 20.000 Menschen, die den Sirenengesängen vom reichen, goldenen Deutschland geglaubt haben und nun aussichtslos gestrandet sind. Weitere 20.000 zugewanderte EU-Bürger sind laut Statistik wohnungslos, aber nicht obdachlos und wahrscheinlich von Landsleuten oder Verwandten aufgenommen worden.

Wahrscheinlich liegen die wahren Zahlen viel höher, denn die illegal hier Eingewanderten werden ja kaum in die Statistik Eingang finden, weil keine Behörde oder Institution überhaupt von ihnen weiß. Über eine amtliche, belastungsfähige Statistik wird seit Jahren heiß diskutiert. Eine offizielle Zählung sei undurchführbar und viel zu teuer, wendet die Politik ein. Möglicherweise aber möchte man es gar nicht so genau wissen, weil es ein zu deutlicher Beleg für den Zerfall und die Verarmung Deutschlands wäre. Das jedenfalls ist auch der Eindruck, den Werena Rosenke, die Geschäftsführerin der BAGW, gewonnen hat. Sie vermutet hinter der Unmöglichkeit, verlässliche Zahlen zu dem Problem zu erhalten, politische Gründe:

„‘In der Vergangenheit wollte die Bundesregierung keine offiziellen Zahlen, weil diese das Problem sehr deutlich offenbart und so den Handlungsdruck erhöht hätten.‘ Inzwischen komme aber Bewegung in die Angelegenheit, sagt Rosenke: ‚Wir haben den Eindruck, die politische Bereitschaft zur Einführung einer Wohnungsnotfallstatistik war noch nie so groß wie jetzt.‘“ schreibt die Zeit.

Deutschland:
Größter Niedriglohnsektor Europas, Verarmung, hohe Steuern, hohe Preise

Das Problem der Wohnungslosigkeit rührt sicher nicht davon her, dass sich einfach immer mehr Menschen mutwillig für das Abenteuer Wohnungs- und Obdachlosigkeit als alternative Lebensform entscheiden.

Auch wenn viele Betroffene von persönlichen Schicksalsschlägen berichten, wie Krankheit, Trennungen, plötzlichem Jobverlust, Gewalterfahrungen, die dann zum Verlust der eigenen Wohnung geführt haben, so bemerkt die „Zeit“ doch richtig:

„Wer aber wirtschaftlich und sozial abgesichert ist, kann das meist besser wegstecken. Und genau das scheint der springende Punkt: Immer mehr Menschen verlieren diese Absicherung. Die Gefahr, in einer ökonomisch schwierigen Lage von persönlichen Katastrophen getroffen zu werden und dann nach ganz unten abzurutschen, wird also größer, weil sich die sozialen Probleme verschärfen, wie auch Werena Rosenke von der BAGW berichtet: ‚Die Hauptursachen für den massiven Anstieg der Wohnungslosigkeit sind die zunehmende Armut und die Wohnungsnot.‘“

Die Menschen werden in die Verarmung getrieben von der Politik, insbesondere Wirtschaftspolitik, der Ausbeutung am Arbeitsplatz, den hohen Steuern und Abgaben, der massiven Zuwanderung und der daraus entstehenden Konkurrenz um preiswerten Wohnraum. Denn Deutschland hat nicht nur den größten Niedriglohnsektor Europas, sondern auch das niedrigste Medianeinkommen.

Bei dem Nettovermögen der Masse der deutschen Haushalte liegt Deutschland auch an letzter Stelle. Dafür bezahlen die Deutschen die zweithöchsten Steuern in Europa, nur Belgien liegt noch darüber. Dank Merkels Energiewende zahlen wir auch noch die höchsten Strompreise in Europa. Gleichzeitig explodieren die Mietpreise in den Städten und selbst die Mittelschicht hat Probleme, eine angemessene Unterkunft zu bezahlen. Zugleich gibt es immer weniger Sozialwohnungen für Schlechtergestellte.

Die Zuwanderung ist ebenfalls keine vernachlässigbare Randerscheinung. Offiziell sind seit 2015 etwa 1,6 Millionen Zuwanderer nach Deutschland gekommen. Dies sind aber nur die offiziellen Zahlen der behördlich erfassten Migranten. Man wird sicher von zwei Millionen ausgehen dürfen. Das bedeutet, eine ganze Großstadt an Wohnungen fehlt plötzlich und das eben hauptsächlich in den unteren Preiskategorien.

Man muss kein Raketentechniker sein, um grob überschlagen zu können, dass jetzt, wo die Massenarbeitslosigkeit anfängt, Tempo zu entwickeln und bei den obengenannten, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zusammenbruch immer schneller voranschreiten wird. Es gibt immer weniger Bürger in Arbeit, die mit ihren Steuergeldern das alles auffangen könnten und immer mehr, denen nichts mehr bleibt.

Wie so etwas dann in wenigen Jahren aussehen wird, kann man in den USA beobachten.

In dem ersten Video wird ab Minute 05:38 gesagt, dass das Problem mit den Obdachlosen erst mit dem Wechsel der Stadtregierung von den Republikanern (Konservative) zu „Democrats“ (etwa ähnlich unserer SPD) begann.

Hier noch ein Video, das die Zustände zeigt. In San Francisco ist das besonders gut zu beobachten, allerdings gibt es diese Obdachlosen-Zeltstädte seit dem wirtschaftlichen Niedergang und der Deindustrialisierung der USA mittlerweile überall. Die Bilder sprechen für sich:

Ein Artikel des Deutschlandfunks beschreibt den Weg vom Mittelstandsbürger zum Obdachlosen. Sie versuchen, irgendwie wieder Fuß zu fassen und trotz allem Elend noch sauber und ordentlich zu bleiben. Viele, die wir da sehen, sind keine „Asozialen“, sondern Menschen, die einmal einen Beruf, ein Haus, eine Familie, Kinder und ein Auto hatten. Heute haben sie vielleicht noch ein Auto, in dem sie leben oder ein Zelt und Plastiktüten mit dem Rest ihrer Habe, der ihnen geblieben ist. Natürlich gibt es auch Unterschiede zu Europa. Aber in den Grundzügen läuft es auf das Gleiche heraus.


 

das kollektive karma
manchmal frage ich mich, warum es der schweiz so gut geht und deutschland und österreich so schlecht. je mehr ich mich mit der geschichte befasse, werden mir die historischen hintergründe klar.

der neue faschismus aus österreich und deutschland ist jetzt links
östereichische und deutsche eliten verursachten mit ihrer aussenpolitik im balkan die faschisten in bolivien, die jetzt die indianische bevölkerung abschlachtet. dasselbe in der ukraine, im baltikum und in kroatien. auch in deutschland und österreich lebt der faschismus munter weiter. sie haben nur die farbe gewechselt. sie sind jetzt links-faschisten - der tiefe staat ist jetzt links...

hier ein ausschnitt aus dem text von thierry meyssan: bolivien...  s. oben
der faschismus lebt: dieses konzert musst du dir unbedingt anschauen - nur 24 sek...
Konzert einer Neo-Ustacha-Band in Zagreb im Jahr 2007.
...Einige von ihnen bildeten den "Antibolschevik Bloc of Nations" [8] hauptsächlich Ukrainer [9], Balten [10] und Kroaten. All diese Verbrecher sind jetzt an der Macht.
Die Anhänger der Ustascha in Bolivien haben die Verbindungen zu ihren Waffenbrüdern in Kroatien aufrechterhalten, insbesondere während des Krieges von 1991-95, in dem sie die christlich-demokratische Partei (HDZ) von Franjo Tudjman unterstützten. In Bolivien gründeten sie die "Union der jungen Kreuzer", eine Miliz, die für ihre Schlägereien und Morde von Aymara-Indianern bekannt ist. Einer ihrer ehemaligen Führer, der Anwalt und Geschäftsmann Luis Fernando Camacho, ist jetzt Vorsitzender des Pro Santa Cruz Civic Committee. Er ist es, der offen die Handlanger anführt, die den Aymara Evo Morales aus dem Land vertrieben haben. Ebenso scheint es, dass der neue Oberbefehlshaber der Armee, Ivon Patricio Inchausti Rioja, kroatischer Ustacha-Herkunft ist. Er ist derjenige, der das harte Durchgreifen gegen die Indianer mit einem Freibrief der Präsidentin Jeanine Áñez anführt, sie zu töten. Die Stärke der bolivianischen Ustascha-Anhänger erklärt sich nicht durch ihre Zahl. Sie sind nur eine kleine Gruppe. Dennoch gelang es ihnen, Präsident Morales zu stürzen. Ihre Stärke kommt aus ihrer Ideologie: der Instrumentalisierung der Religion, um Verbrechen zu rechtfertigen. In einem christlichen Land wagt niemand, Menschen zu widerstehen, die behaupten, für Christus zu sein.

20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Warum wurde Milošević zum Hassobjekt des Westens?

20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Warum wurde Milošević zum Hassobjekt des Westens?
Fiel im Westen auf Ungnade: Slobodan Milošević (Mai 1992).

von Klaus Hartmann

Mit einer Rede zum Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) habe Slobodan Milošević1989 die "Fackel des serbischen Nationalismus entzündet" – so die westliche Erzählung. Zu diesem Zweck wurde die Rede gefälscht und manipulierend interpretiert. Doch der serbische Präsident geriet nicht grundlos ins Visier der künftigen Balkankrieger. Welche Interessen dahinter standen, verrät ein Blick in Geschichte wie auch so manches déjà vue-Erlebnis nach der NATO-Aggression 1999.

Österreichs traditionelles Bestreben nach Beherrschung der südöstlichen Nachbarländer wird im Rückblick auf die Vorgeschichte des 1. Weltkriegs mit der Habsburger Monarchie als treibender Kraft deutlich. Die im "Westen" durchgängig erzählte Kurzgeschichte, nach der das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo durch Gavrilo Princip der Kriegsgrund gewesen sein soll, war allerdings nur ein willkommener Vorwand für die Kriegstreiber in Österreich-Ungarn.

Ein Tomcat-Kampfflugzeug F-14 der US Navy startet vom Flugzeugträger John F. Kennedy am 1. März 1993.

Bosnien-Herzegowina war seit 1908 von der Donaumonarchie annektiert, nach dem sich die Türkei als "kranker Mann am Bosporus" zurückziehen musste, und keine Gewähr mehr bot, den nationalen Befreiungskampf der südslawischen Völker weiterhin zuverlässig unterdrücken zu können. Die Befreiungsbewegung "Freies Bosnien" nutzte also den Inspektionsbesuch des Erzherzogs Franz Ferdinand bei den illegalen Besatzungstruppen für einen Anschlag auf ihn als Repräsentanten der verhassten Besatzungsmacht. Zudem fand der Truppenbesuch provokativerweise ausgerechnet am 28. Juni 1914 statt, dem 525. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld, der als "Veitstag" (Vidovdan) ein hoher serbischer Feiertag ist.

Österreichs Außenminister Alois Mock war Anfang der 1990er Jahre Komplize Hans-Dietrich Genschers bei der vorauseilenden Anerkennung der verfassungswidrigen Sezession Sloweniens und Kroatiens. Er deklarierte die durch deren Separatismus ausgelösten Bürgerkriege als "kalkulierten Angriffs- und Eroberungskrieg Serbiens und Montenegros". Jene, die für den Erhalt eines multinationalen, multiethnischen föderalen Staates eintraten, nannte Mock das "Belgrader Regime", dem er das "Ziel der Schaffung eines groß-serbischen Staates" unterschob, wozu eine "schleichende ethnische Säuberung" dienen solle.

In welcher Tradition dieser Mock steht, kann ein "Habsburger" besser bezeugen als der Autor: Die Paneuropa-Union, die auf die Pan-Europa-Idee von Richard Coudenhove-Kalergi (1922/23) zurückgeht, wurde nach 1945 von Mitgliedern des ehemaligen Kaiserhauses Habsburg zunächst unter dem Namen "Aktion Österreich Europa" wieder ins Leben gerufen, und entwickelte sich vom Monarchisten-Verein zum EU-Fanclub. Heute ist der EU-Abgeordnete Bernd Posselt (CSU) Präsident, Nachfolger des 1973 bis 2004 amtierenden Otto "von" Habsburg (in Österreich ist das Führen von Adelstiteln verboten). Die "Paneuropäer" waren und sind stramm rechtsgerichtet, wirkten als antisozialistische Speerspitze im "Kalten Krieg", und veranstalteten 1989 jenes "Paneuropa-Picknick", bei dem der alte Habsburger zusammen mit dem ungarischen "Reformer" Imre Pozsgay den "Eisernen Vorhang" durchtrennte. Heute noch gilt den "Paneuropäern" Kaliningrad als "das von Russland besetzte Gebiet um Königsberg".

In unserem Zusammenhang hier ist von Bedeutung: Sie halten die "Mitteleuropa-Idee" (Jäckh, Naumann, Rohrbach) aus der Zeit vor und während des 1. Weltkriegs warm: Deutsche Kontrolle entlang der Bagdad-Bahn, wo "das feindliche serbische Kastell nicht geduldet werden kann". Ottos Sohn Karl Habsburg beruft sich heute auf die antiserbische "Politik, die seit deutlich mehr als 100 Jahren gilt, (…) die sowohl mein Vater Otto von Habsburg als auch Alois Mock vertreten haben." Stolz berichtet dieser Habsburg-Spross von der Verleihung des "Europapreises Coudenhove-Kalergi" an den "Kosovo-Präsidenten" Rugova, bei der Außenminister Mock präsidierte, nicht ohne das Ereignis zu "framen": "Am 28. Juni 1989, zum 600. Jahrestag der Schlacht am Amselfeld, hielt Milošević seine berühmte Rede am Kosovo Polje. Die Rede war die politische Vorbereitung der späteren Jugoslawien-Kriege."

Diese Lesart und die Rede vom "serbischen Nationalismus" bestimmten seit Anfang der 1990er Jahre die Aussagen westlicher Politiker und die Medienberichterstattung. 1999 sekundierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung die NATO-Aggression:

Mit einer von Chauvinismus durchwirkten Rede hat Milošević vor zehn Jahren im Kosovo eine für den Balkan verhängnisvolle Entwicklung in Gang gesetzt.

An der Bombardierung Jugoslawiens im Frühjahr 1999 beteiligten sich auch Tornado-Kampfjets der Bundeswehr. (Symbolbild)

Schon 1995 behauptete Der Spiegel, "Milošević trägt mit seinem kompromisslosen großserbischen Nationalismus die größte Schuld an Krieg und Auflösung im ehemaligen Jugoslawien." Der selbst gleichgeschaltete Frontberichterstatter Ivanj wiederholt noch 2019 (im MDR): "Milošević heizte über gleichgeschaltete Medien den serbischen Nationalismus an." Dem Motto "Haltet den Dieb!" folgend, war es für Christian Schwarz-Schilling, Minister in Helmut Kohls Kabinett, die "großserbischen Ideologie, die zum schlimmsten Völkermord in Europa seit dem 2. Weltkrieg und zum anschließenden Auseinanderfallen des früheren Jugoslawiens geführt hat".

Für Außenminister Hans-Dietrich Genscher habe "die auf dem Amselfeld gehaltene Ansprache Miloševićs eine große Rolle" für die "großserbischen Absichten gespielt." Slobodan Milošević konterte: "Der deutsche Außenminister Genscher war der Hauptkriminelle bei der Zerstörung Jugoslawiens." Unübertrefflich (wie bei anderen Kriegslügen) ließ sich Verteidigungsminister Scharping vernehmen:

Mit einer von Chauvinismus durchwirkten Rede hat Milošević vor zehn Jahren im Kosovo eine für den Balkan verhängnisvolle Entwicklung in Gang gesetzt. (…) An diesem Tag sprach Milošević von 'Groß-Serbien' und davon, dass dieses Land ein ethnisch reines sein solle.

Die Gesinnungsfestigkeit dieser Bewertungen steht außer Zweifel – doch wie steht es um die Fakten? Ausgesprochen schlecht – es wurde frei erfunden, plump gefälscht und glatt gelogen, zu einer Zeit, als "Fake News" und "Hate Speech" noch nicht in aller Munde waren. Es war Ralph Hartmann, letzter Botschafter der DDR in Jugoslawien, der die penetranten Übersetzungsfehler der Milošević-Rede aufdeckte, wie sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Besten gegeben wurden: Es sei "nicht unerheblich, ob der Präsident sagte: 'Sechs Jahrhunderte später befinden wir uns wieder in Kriegen' oder 'sechs Jahrhunderte später befinden wir uns wieder in Kämpfen', betonend, dass es sich nicht um bewaffnete handelt, die er allerdings nicht ausschließen konnte – wer kann das schon? – so ist es auch nicht unwesentlich, ob die Menschen in die Sterne blicken, und 'für den Sieg bitten', wie es wörtlich in der FAZ hieß, und was prächtig zu den herbeigedeutschten 'Kriegen' passte, oder ob sie nach den Sternen schauen, 'erwartend, dass sie sie erobern'...".

Ralph Hartmann weiter:

Gesucht wird im Redetext das Eintreten von Milošević für ein ethnisch reines 'Großserbien', das Scharping anprangert und das im Text zu finden, die FAZ mit der Ankündigung, die Rede sei von 'Chauvinismus durchwirkt', Hoffnung macht. Doch auch ein mehrfaches Studium der Rede fördert kein 'Großserbien', und schon gar kein 'ethnisch reines' zu Tage, es scheint geradezu, dass der Redner für das Gegenteil eintritt, für den Erhalt Jugoslawiens als 'multinationale Gesellschaft' und für 'völlige Gleichberechtigung aller hier lebender Nationen'.

Schließlich entdeckte der frühere Botschafter zahlreiche weggelassene Sätze, die "schon gar nicht in das Diffamierungskonzept der Serbenhasser passen".

Nachdem der Amselfeld-Rede derart Gewalt angetan wurde, um sie als zentrales Glied der "Beweiskette" für den vermeintlichen serbischen Chauvinismus zurechtzumachen, diente sie den Kreuzzüglern als Aggressionsvorlage. Milošević wurde zum unhinterfragbaren Feindbild aufgebaut und wurde (wie manch spätere "Zielscheibe" nach ihm) als "Nationalist", "Populist", "Antiamerikaner", "Nationalkommunist", "Diktator", "Autokrat", "Machthaber", "zweiter Hitler" und "Schächter" tituliert. Der Zweck war, ihn damit für vogelfrei zu erklären und das von ihm repräsentierte Land außerhalb des Völkerrechts zu stellen sowie jeden denkbaren Widerstand im westlichen Publikums gegen eine imperialistische Aggression im Keim zu ersticken.

Luftangriffe der NATO in Bosnien und Herzegowina dienten dem Militärbündnis als Testballon für den Kosovo-Krieg. (Symbolbild)

Über die wahren Gründe für die westliche Aversion gegen den serbischen (1991–1997) und jugoslawischen (1997-2000) Präsidenten wurde der Mantel des Schweigens gebreitet. Und die sind mit der Wahlkampflosung Bill Clintons von 1992 treffend auf den Punkt gebracht: "It's the economy, stupid!". Dass es um "die Wirtschaft" ging, kam den "Dummköpfen" (zu denen sie durch ein Jahrzehnt medialer Verdummung und Gehirnwäschen wurden) nicht mehr in den Sinn. Und (nicht nur) für Clinton sind außer "freien Wahlen" auch der "freie Kapitalverkehr" die entscheidenden Kriterien für eine Demokratie (die bei Neoliberalen Gnade finden will). Für Prof. Michel Chossudovsky aus Ottawa liegt hier die Ursache für Miloševićs "Karriere" zum Hassobjekt des Westens, und er leuchtet daher die wirtschaftlichen Hintergründe des Jugoslawienkrieges aus.

Das hochverschuldete Jugoslawien, das schon seit den 1950er Jahren US-Kredite erhalten hatte, um es auf Distanz zu "Moskau" zu halten, wurde Ende der 1980er Jahre zahlungsunfähig. Von IWF und Weltbank erhielt Jugoslawien von 1985 bis 1991 Kredite von
7 Mrd. US-Dollar, musste aber 23 Mrd. US-Dollar für Zinsen und Rückzahlungen aufwenden
. Der US-freundliche Regierungschef Jugoslawiens, der Kroate Ante Marković, reiste Ende 1989 nach Washington und erhielt von Präsident George Bush ein "Finanzhilfeprogramm" - im Gegenzug für drastische "Reformen": abgewertete Währung, Einfrieren der Löhne, massive Kürzung der Staatsausgaben und Abschaffung der selbstverwalteten vergesellschafteten Betriebe. Hinzu kamen 1990 noch ein IWF-Moratorium und ein "Strukturanpassungskredit" der Weltbank. Steuergelder gingen in den Schuldendienst und Ausgleichszahlungen an die Teilrepubliken wurden eingestellt, was den Sezessionismus förderte.

Verschiedene Gesetze zielten 1989 auf die Abschaffung der vergesellschafteten Betriebe und ihre Verwandlung in privatkapitalistische Unternehmen, auf die Vernichtung des öffentlichen Sektors und die Abschaffung der sozialen Rechte der jugoslawischen Arbeiterschaft. Hinzu kam die Liquidation der gemeineigenen Banken. Die Ergebnisse der neoliberalen Rosskur waren katastrophal: sie trieb viele der großen Unternehmen der Elektrotechnik, der Petrochemie, des Maschinenbaus und der Chemiebranche in den Ruin. Ein kreditfinanzierter Importboom steigerte den Schuldendruck auf Jugoslawien, der abrupte Anstieg von Zinsen und Einkaufspreisen führten zum Ausschluss einheimischer Produkte vom innerjugoslawischen Markt.

Das Bruttoinlandsprodukt sank 1990 um 7,5 Prozent, bis 1993 um sage und schreibe 50 Prozent, die Arbeitsproduktivität um 21 Prozent. 248 Unternehmen wurden 1989 in den Bankrott geführt, 89.400 Arbeiter entlassen, in ersten neun Monate von 1990 gingen weitere 889 Firmen mit einer Gesamtbelegschaft von 525.000 Arbeitern in Konkurs – über 600.000 Arbeiter bei einer nur 2,7 Millionen starken industriellen Arbeiterschaft in ganz Jugoslawien. Die Weltbank kategorisierte im September 1990 weitere 2.435 von den verbliebenen 7.531 Betrieben als "zahlungsunfähig", ihre Gesamtbelegschaft betrug 1,3 Millionen. Addiert zu den 600.000 bereits Entlassenen, wurden als bis dahin 1,9 von insgesamt 2,7 Millionen Arbeitern für "überflüssig" erklärt.

Viele vergesellschaftete Betriebe versuchten den Bankrott zu vermeiden, indem sie keine Löhne zahlten. Eine halbe Million Arbeiter, also ungefähr 20 Prozent der Industriearbeiterschaft, erhielten während der ersten Monate von 1990 keinen Lohn, die Reallöhne befanden sich in freiem Fall, Sozialprogramme waren zusammengebrochen. Die Konkurswelle in der Industrie hatte zu flächendeckender Arbeitslosigkeit geführt. Und all dies verursachte bei der Bevölkerung eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und sozialen Verzweiflung.

650.000 Arbeiter streikten gegen Marković, und die serbische Regierung wies dessen Sparprogramm glatt zurück. Präsident Milošević ließ die Notenpresse anwerfen und Geld drucken, um Löhne auszahlen zu können. Damit unterlief Milošević die Antiinflationspolitik des IWF und die Auflagen der internationalen Kreditgeber  – und wurde als "Ungehorsamer" fortan vom "Westen" entsprechend behandelt. Dagegen kollaborierten die Führer der neuen "unabhängigen" Staaten willig mit den ausländischen Kreditgebern. Sie "gierten geradezu danach, die Forderungen der Weltbank und des IWF zu erfüllen" (Ralph Schoenman, 1995), und setzten den neoliberalen Katastrophenkurs – Plünderung staatlicher Betriebe, massive Budgetkürzungen, Arbeitslosigkeit und Verarmung – fort.

Das Hauptquartier der jugoslawischen Streitkräfte im Zentrum von Belgrad. Das Gebäude wurde im Zuge der NATO-Luftangriffe im Jahr 1999 zerstört. Das Foto wurde im Juni 2006 aufgenommen. Die Ruine steht bis zum heutigen Tage.

Dimitrije Boarov kommentierte 1992:

Herr Marković startete seine 'gelenkte Privatisierung'. Die Oligarchien der Teilrepubliken, die alle von einer 'nationalen Erneuerung' träumten, hatten die Wahl zwischen Krieg und einem echten jugoslawischen gemeinsamen Markt plus Hyperinflation. Sie wählten den Krieg. Dieser Krieg sollte die wahren Ursachen der wirtschaftlichen Katastrophe verbergen.

Prof. Chossudovsky: "Der soziale und politische Einfluss der ökonomischen Reformen in Jugoslawien wurde aus unserem Bewusstsein getilgt, kulturelle, ethnische und religiöse Spannungen werden auf dogmatische Weise als die einzige Ursache der Krise dargestellt, während sie doch in Wirklichkeit nur die Folge eines tiefer liegenden Prozesses der wirtschaftlichen und politischen Auflösung sind. Die Einheit, Solidarität und Identität der Südslawen ist in der Geschichte wohlbegründet, aber diese Identität ist künstlich manipuliert und zerstört worden."

Michael Jäger bilanzierte im Freitag:

Nach der weltpolitischen Wende 1990 versuchten die USA ihren Sieg dadurch auszubauen, dass sie auf den Sturz sozialistischer oder quasisozialistischer Führer hinarbeiteten – Milošević, Saddam, Gaddafi, Assad –, solange es ging, durch Kriege, und immer unter Inkaufnahme der Destabilisierung von Gesellschaften mit allen furchtbaren Folgen, die dies hat.

Dass es sich beim Versuch, der Öffentlichkeit Milošević als "Rechten" zu verkaufen, um eine Lüge handelte, gab der damalige Bundesaußenminister Joseph Fischer zu, der nach dem Sturz des jugoslawischen Präsidenten zufrieden feststellte: "Es ist der letzte Teil der Mauer, der hier – mit zehn Jahren Verspätung – verschwindet". Genauso verstand es die Die Zeit, für die eine Konterrevolution als "Revolution" gilt, deshalb also im Oktober 2000 titelte "Die letzte der Revolutionen" und schrieb:

Milošević war nun einmal der große Überlebende, der einzige Staatschef aus der kommunistischen Ära, der sich in die nachkommunistische Welt hinübergerettet hatte. Dennoch ist Miloševićs Sturz womöglich ein folgenreicher Wendepunkt der europäischen Geschichte.

Mit dem "folgenreichen Wendepunkt" hatte die Zeitung zweifelsohne Recht: Das war ein Türöffner-Krieg für die in schneller Schlagzahl folgenden imperialistischen Angriffs- und Regime-Change-Kriege zum Zweck der Erzwingung einer neokolonialen Weltordnung.

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