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Analysen 14.-31.10.26: Michael Hudson: Europas Zukunft 2026-28/ Richard Werner: Krisen werden gemacht/ Martin Armstrong: False-Flag in Europa?/ Alex Krainer: Niedergang der westlichen Wirtschaft/Bürgerkrieg in Frankreich?/ Solidarität mit Rainer Füllmich

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inhaltsverzeichnis - neu: videos nur noch im inhaltsverzeichnis
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neue reihenfolge, das wichtigste zu oberst...

die beste analyse + die besten lösungsvorschläge die ich kenne
Michael Hudson ist ziehmlich der einzige, der voraussieht, dass die unbeliebten kriegstreiber-regierungen in europa - alles marionetten des tiefen staates der USA - bis in zwei jahren abgewählt werden.

sein lösungsvorschlag
die finanzialisierung des neo-liberalismus, die kaperung des staates durch die finanz-mafia muss rückgängig gemacht werden. nur mit industrie-kapitalismus können wir gute produkte produzieren+exportieren und wettbewerbsfähig bleiben - siehe china/russland/iran. europa kann nur überleben, wenn es sich vom schmarozer/räuber/erpresser USA befreit und selbständig wird. sonst wird europa vom untergehenden hegemon USA aufgefressen... 

Michael Hudson: Europa gerät in den Einflussbereich der USA Glenn Diesen Deutsch 52.900 Abonnenten 24.10.2026 Prof. Michael Hudson, ein weltweit renommierter Vertreter der klassischen Wirtschaftslehre, spricht darüber, wie Europa in den Einflussbereich der USA gerät. Verfolgen Sie die Arbeit von Michael Hudson: https://michael-hudson.com/ Kaufen Sie Diesen-Fanartikel: https://diesen-shop.fourthwall.com/en... Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:    / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Spendieren Sie mir einen Kaffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:     • Michael Hudson: Europe Falling Under the U...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-10-23 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.



ACHTUNG: leider nervt die penetrante werbung von kettner in seinen videos extrem. aber die hintergrund-information von Prof. Dr. Richard Werner sind so wichtig, dass ich das leider in kauf nehmen muss...

wie bankenkartelle+zentralbanken alles beherrschen und manipulieren
er bringt historische beispiele wie finanzkrisen gezielt gemacht wurden, um die kleinen zu vernichten und über grosse monopole immer mehr macht anzuhäufen. 

der bisher grösste boom in der wirtschaftsgeschichte war das deutsche kaiserreich!!!
über 30'000 kleine, lokale genossenschafts-banken vergaben kredite an KMU's, die dadurch expandieren und aufsteigen konnten. das wurde von den satanistischen eliten in GB+USA durch die inszenierung des 1. weltkriegs gestoppt. das deutsche kaiserreich war einfach besser - wirtschaft, bildung, wissenschaft, steuern, sozialsysteme, kultur, spiritualität (idealismus). der fehler von deutschland, österreich-ungarn und russland war, dass sie das drei-kaiser-abkommen nicht erneuert haben. in diese lücke sprangen die hinterhältigen satanisten in england und umzingelten den russischen zar mit ihren agenten. so gelang es ihnen den 1. weltkrieg zu starten und deutschand zu vernichten. 
Prof. Dr. Werner: CIA zu Besuch: Krisen werden gemacht
– Die brisanten Einblicke von Prof. Dr. Werner Kettner-Edelmetalle (Gold & Silber) 507.000 Abonnenten 42.584 Aufrufe 23.10.2026  Was hat die CIA mit unserem Bankensystem zu tun – und warum hat eine hochrangige Person aus Washington Prof. Dr. Richard Werner einen Besuch abgestattet? Richard Werner war Mitarbeiter der Bank of Japan, hat den Begriff „Quantitative Easing“ geprägt und warnt heute davor, dass eine Bankenkrise in Deutschland gezielt herbeigeführt werden könnte. Im Gespräch mit Dominik Kettner erklärt er, warum Zentralbanken Krisen in Kauf nehmen, welche Rolle der digitale Euro spielt, was mit Sparkassen und Volksbanken passiert, wenn die EZB zur Konkurrentin um dein Geld wird – und was im Krisenfall wirklich hilft. . 🔥 Mehr zu Richard A. Werner: Website: https://professorwerner.org Werner Economics: https://rwerner.substack.com YouTube:     / @wernereconomics   Princes of the Yen: https://www.amazon.de/Princes-Yen-Cen...

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Douglas Macgregor bringt alles sehr gut auf den punkt!!!

- die globalisten in GB/USA - der tiefe staat - sind nur ca. 6%  der bevölkerung
- die kriegstreiber in europa, sind korrupte marionetten dieser  epstein-fraktion 
- die stärkste waffe mit der sie den ganzen westen beherrschen ist die finanzmafia 
- die city of london, die wallsteet + die zentralbanken der länder + BIZ, FED, EZB
- diese kartelle haben die macht über politik/medien/justiz/EU/NATO
- durch die schuldenkrise stehen die grossen bankenkartelle vor der pleite
- dadurch werden sie ihre macht verlieren
- das wird in allen westlichen "liberalen demokratien" (in wirklichkeit diktaturen) passieren
- deshalb versuchen sie mit ihrer kriegstreiberei die bevölkeung abzulenken
- er glaubt dass sich volk+armee gegen diese korrupten eliten wenden werden
- das einzige was ihm fehlt, ist eine spirituelle perspektive...

der heisse herbst ist da
der flächenbrand - der ganz europa erfassen wird - wurde am 6.9.26 mit den wahen in sachsen-anhalt gestartet. aber dieser flächenbrand wird in den verschiedenen ländern, verschiedene formen annehmen. in DACH wird er weniger gewalttätige formen annehmen - am wenigsten in der schweiz.

keine revolution - sondern eine bewusstseins-revolution
das resultat wird überall dasselbe sein: nicht eine revolution, sondern eine bewusstseins-revolution, die die alten kriegstreiberischen eliten hinwegfegen wird. mehr dazu findest du hier:


Prognosen: 14.-31.10.26: Michael Hudson: Europas Zukunft 2026-28/ Die KI-Blase platzt bald/ Silvie Meierova/ Frankreich brennt - Chaos oder Plan?/ Birgit Fischer: Prophezeiungen 2027/ Edgar Cayce/ Martin Armstrong: False-Flag in Europa?/ Alex Krainer
916 Aufrufe

Prognosen: 1.-14.10.26: Edgar Cayce: Prophezeiung für 2027/ Kerry K/ Peter Denk/ Egon Fischer: Transformationszeit/ Silvie Meierova: Mediale Sicht auf Deutschland/ Palmblattbibliothek/ Silke Schäfer/ Beginnt jetzt Europas Zeitalter?/ Ricardo Leppe 1207 Aufrufe

Prognosen: 14.-30.9.26: Reinen Herzens sein/ Silvie Meierova 5x: Warum Europa seine Grenzen sucht/ Kerry K 3x/ Edgar Cayce: Trumps Wendepunkt 2026/ Peter Denk/ Alex Krainer: Wie "unsere" Regierungen uns skrupellos ins Verderben führen/ Jalta 2.0
1379 Aufrufe

Prognosen: 1.-14.9.26: Kerry K/ Egon Fischer: Revolution in Europa beginnt/ Silvie Meierova: Deutschland 8x/ Thomas Ritter: heisser Herbst 2026/ Patrick Henningsen: Die Wende naht/ Alex Krainer: Eliten wollen Krieg mit Russland!!!/ Jayabaya-Prophezeiungen
1911 Aufrufe

Prognosen: 15.-31.8.26: Silvie Meierova: Die stille Revolution/ Peter Denk: VORSCHAU Herbst 2026/ Egon Fischer: Transformationszeit: Schwere Zeiten, aber kein globaler Kollaps/ Kinder für Satanisten vom Jugendamt/ Hunzas: die gesündesten Menschen der Welt
1463 Aufrufe

Prognosen: 1.8.-15.8.26: Silvie Meierova: Deutschlands Führungskrise/ Kerry K 3x/ Palmblattbibliothek/ Birgit Fischer: August 2026/ Michael Hudson+Alex Krainer: Energiekriege & Bankenkrise/ Globale Depression bewusst geplant?/ Ceuta: Islamische Invasion
1501 Aufrufe

die zukunft der menschheit
bis wir aber so weit sind, wie silvie meierova + kerry k. dies in ihren videos beschreiben, wird es noch ca. sieben jahre dauern. viele länder werden erleben, dass es mit den neuen "patriotischen" machthabern nur ein kleines stück besser wird. es wird wohl noch einige machtwechsel brauchen, bis das bewusstsein der bevölkerung so weit gewachsen ist, dass wir das ziel erreichen können...
Alle Folgen „Die neue Erde ist da!":    • Das grosse Erwachen der Menschheit  
Alle Folgen der „Zukunftsreihe":
   • Zukunft der Menschheit   

Douglas Macgregor: Endet der Ukrainekrieg? Europa am Abgrund Glenn Diesen Deutsch 53.100 Abonnenten 28.10.2026
Douglas Macgregor ist Oberst im Ruhestand, Kriegsveteran und ehemaliger leitender Berater des US-Verteidigungsministers. Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:    / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Spendieren Sie mir einen Kaffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... 00:00 Einführung in die aktuellen globalen Konflikte 06:06 Die Lage der NATO und der europäischen Führung 12:01 Die Auswirkungen auf Europa und die NATO Original Video:     • Douglas Macgregor: Ukraine War Ending? Eur...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-10-27 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

er treibt die rationalen prognosen auf die spitze
er ist sehr gut informiert und macht prognosen mit seinen computer-programmen, die vor allem die globalen finazströme analysieren 
- sein grundsatz: einige leute/drahtzieher/vereinigungen/netzwerke wissen immer zum voraus was kommt und versuchen damit profit zu machen...

- aber die spirituelle dimension fehlt - in diesem fall: dass mit den wahlen in sachsen-anhalt am 6.9.26 ein flächenbrand ausgelöst wurde, der die kriegstreiber-eliten in ganz europa hinwegfegen wird. 
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sie werden zwar versuchen, einen krieg mit russland zu inzenieren, aber das volk will keinen krieg. die menschen wachen immer schneller auf und durchschauen das böse spiel der satanisischen eliten immmer besser. 
- was kommt ist nicht ein krieg, sondern eine bewusstseins-revolution. die machtmenschen werden immer mehr ausglacht - s. merz - und ziehen sich ca. 2032 beleidigt zurück: "dann macht doch euren bettel selber, wir wollten euch ja nur helfen..."
Martin Armstrong: False-Flag-Operationen in Europa sollen Krieg mit Russland auslösen Glenn Diesen Deutsch 52.700 Abonnenten 15.10.2026 Martin Armstrong ist der ehemalige Vorsitzende von Princeton Economics International Ltd. und ein ehemaliger führender multinationaler Unternehmensberater mit Büros in Paris, London, Sydney, Hongkong und Tokio. Er wurde als Ökonom des Jahrzehnts gefeiert und 1998 zum Hedgefonds-Manager des Jahres ernannt, nachdem er den Zusammenbruch Russlands korrekt vorhergesagt hatte. https://www.armstrongeconomics.com/

die sog. "liberalen demokratien" werden immer mehr zu korrupten diktaturen...
Navidi packt aus: Trump, US-Wahl und wie Tech-Milliardäre den Staat kapern Finanzexperten im Interview - biallo und Sandra Navidi (BeyondGlobal) 17.749 Aufrufe 27.10.2026 Interviews
🏅 Kaufe Gold schon ab 1 Gramm, ohne Gebühren bei willbe aus Lichtenstein: https://link.biallo.de/ovqrgbph * 📚 Buchverlosung: Wir verlosen 3 Exemplar von Sandra Navidis Buch „Die DNA der USA“! Abonniere unseren Kanal und schreibe in die Kommentare, dass du an der Verlosung teilnehmen möchtest. Biallo Newsletter: Keine spannenden News mehr rund um Finanzen verpassen. 📩 https://link.biallo.de/aqpnyphd Bestes Tagesgeld finden: 🚀 https://link.biallo.de/lio8tcbf Bestes Festgeld finden: 🚀 https://link.biallo.de/lio8ui7r 🇺🇸 Übernehmen Tech-Milliardäre wie Elon Musk die Kontrolle über die USA? Und droht durch den KI-Boom die nächste große Finanzkrise? Darüber spreche ich mit Sandra Navidi, Bestsellerautorin, Juristin und CEO der Unternehmensberatung Beyond Global. Sie lebt in New York und kennt die amerikanische Politik, Wirtschaft und Finanzwelt aus nächster Nähe. Im Interview erklärt sie, warum sie die politische Entwicklung unter Donald Trump mit großer Sorge betrachtet, welche Folgen die bevorstehenden US-Zwischenwahlen (Midterms) haben könnten und weshalb sie Parallelen zwischen dem aktuellen KI-Investitionsboom und der Finanzkrise 2008 sieht. Besonders kritisch betrachtet Sandra Navidi den wachsenden Einfluss von Tech-Milliardären auf Politik und Gesellschaft. Sie warnt vor einer zunehmenden Abhängigkeit von Unternehmen wie Palantir und diskutiert, welche Risiken KI für Arbeitsplätze, Datenschutz und Demokratie mit sich bringen könnte. Außerdem sprechen wir über: ✅ Donald Trump und die Midterms 2026: Verliert er seine Macht? ✅ Warum Sandra Navidi Trumps Russland-Politik kritisch sieht ✅ Elon Musk und die Tech-Milliardäre: Wie groß ist ihr politischer Einfluss? ✅ KI und Palantir: Droht eine neue Ära der Massenüberwachung? ✅ Warum immer mehr Amerikaner gegen KI-Rechenzentren protestieren ✅ KI-Blase 2026: Wiederholt sich die Finanzkrise von 2008? ✅ Welche Gefahren KI für den Arbeitsmarkt und junge Menschen birgt ✅ Warum Europa bei künstlicher Intelligenz einen eigenen Weg gehen sollte ✅ Deutsches Gold in den USA: Sollten wir unsere Goldreserven zurückholen? ✅ Welche Chancen Sandra Navidi trotz aller Risiken für Europa sieht 💬 Deine Meinung ist gefragt: Haben Elon Musk und andere Tech-Milliardäre bereits zu viel politischen Einfluss? Schreib es in die Kommentare! 🔔 Abonniere „Finanzexperten im Interview“ für weitere spannende Gespräche über Wirtschaft, Börse, Politik und Finanzen. Hinweis: Die im Interview geäußerten politischen Einschätzungen, Vorwürfe und Zukunftsszenarien geben die persönliche Sichtweise des Interviewgasts wieder. 📍Timestamps 00:00 Highlight & Begrüßung 01:24 Trumps Russland-Deal: Was steckt dahinter? 04:06 Warum stehen so viele Amerikaner weiterhin hinter Trump? 06:22 Midterms 2026: Wie gehen die US-Zwischenwahlen aus? 08:03 Trumps 5.000-Dollar-Versprechen: Stimmenkauf? 10:00 Was passiert, wenn Trump die Mehrheit im Kongress verliert? 11:24 Korruptionsvorwürfe: Wird es für Trump gefährlich? 16:07 KI-Rechenzentren: Warum protestieren die Amerikaner? 18:33 Welche Jobs werden durch KI gefährdet? 20:02 KI-Überwachung: Sind Proteste bald unmöglich? 20:42 Drohen auch in den USA massive Jugendproteste? 22:36 KI-Regulierung: Was muss Europa anders machen? 23:11 Übernehmen Tech-Milliardäre den Staat? 25:54 Grundeinkommen durch KI: Wer soll das bezahlen? 28:29 Elon Musk und Sam Altman: Versprechen sie zu viel? 30:04 Elon Musk verschenkt SpaceX-Aktien – was steckt dahinter? 32:53 KI-Blase: Droht eine neue Finanzkrise wie 2008? 37:47 Sollte Deutschland sein Gold aus den USA zurückholen? 39:07 Welche Entwicklungen hinter den Kulissen machen Sorgen? 41:25 Fazit & Verabschiedung



Alex Krainer
„Von einem Irren geführt“ – Trumps Helfer suchen Exit, leere Anzüge laufen über
Transition Protocol German 6220 Abonnenten 13.10.2026 #Hegseth #TrumpIranWar #AlexKrainer Trumps Iran-Krieg beruht auf gekaufter Loyalität — und, so Alex Krainer, die Menschen, die dafür bezahlt wurden, ihn zu tragen, beginnen zu gehen. Der Mann, der ihn führt, die Ermöglicher hinter ihm und die Jets, die nie abhoben. Der Finanzanalyst und ehemalige Hedgefondsmanager Alex Krainer kehrt zu Transition Protocol zurück, um einen Krieg zu erklären, der in keiner Kosten-Nutzen-Rechnung Sinn ergab — und wer ihn tatsächlich führt. — Der Mann, der den Krieg führt: der Moderator über Kriegsminister Pete Hegseth und die Isfahan-Mission; Krainer: „Sie können eine leere Hülle erkennen … sie werden von einem Wahnsinnigen geführt.“ (44:10) — Die Ermöglicher: „leere Männer und Frauen … kein moralischer Kompass“ in Denkfabriken, Medien, Militär und Diplomatie — dort aus „reinem Opportunismus“. (16:07) — Seitenwechsel: Warum bezahlte Loyalität nur so lange hält, wie der Krieg gewonnen wird. (20:48) — Silber oder Blei: Die Treffen von Premierminister Shehbaz Sharif am 29. September in London mit JPMorgan, Citi und Rothschild & Co — und Krainers Einschätzung dessen, was auf dem Tisch lag. (26:13) — Die Jets, die nie abhoben: Die Quellen des Moderators im militärischen Establishment Pakistans zum NYT-Bericht. Pakistans Informationsministerium hat diesen Bericht als „gefälscht und erfunden“ bezeichnet. (38:35) Hinweis zu den Quellen: Krainers Ansichten sind seine Analyse. Die Darstellung des Luftwaffenstützpunkts King Abdulaziz beruht auf eigenen Recherchen des Moderators. Iran erklärt, die Isfahan-Operation sei ein gescheiterter Versuch gewesen, Nuklearmaterial zu beschlagnahmen; Washington beschreibt sie als Rettung eines Besatzungsmitglieds einer abgestürzten F-15. Larry Ellisons Bemerkung über „bestes Verhalten“ fiel bei Oracles Analystentreffen im September 2024.#Hegseth #TrumpIranWar #AlexKrainer #Pakistan #Yemen #Iran #Geopolitics #TransitionProtocol Original Video:     • Alex Krainer :“Led by a Lunatic”:Trump’s E...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Transition Protocol Originally Published on: 2026-10-12 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

Krainer: Ende der US-Vorherrschaft – Niedergang der westlichen Wirtschaft
 Weltgeschehen im Kontext - Deutsch 12.500 Abonnenten 9.214 Aufrufe 21.05.2026 #warnews #globalconflict #worldnews Alex Krainer ist der Gründer von Krainer Analytics und I-System Trend Following. Alex ist ein Experte für Rohstoffmärkte und hat als Hedgefonds-Manager, Marktanalyst und Forscher gearbeitet. Finde Alex’ Arbeiten auf Substack: https://alexkrainer.substack.com/ und X: https://x.com/NakedHedgie. Beteilige dich an der Diskussion auf unserem Substack unter https://www.worldaffairsincontext.com/, wo wir über Geopolitik, Wirtschaft und das Verhältnis zwischen offiziellen Narrativen und der Realität weltweit sprechen. LINKS: ○ Substack: https://www.worldaffairsincontext.com ○ Patreon:    / lenapetrova   ○ X: https://x.com/LenaPetrovaOnX ○ Telegram: https://t.me/LenaPetrovaOnTelegram ○ Facebook:    / lenapetrovacpa   ○ Instagram:    / lenapetrova_world_affairs   UNTERSTÜTZE DEN KANAL: ○ PayPal: https://www.paypal.com/ncp/payment/G2... ○ Buy me a coffee: https://ko-fi.com/lenapetrova ○ YouTube-Mitgliedschaft:     / @lenapetrova   ○ Bitte erwäge, die Produktion dieser Videos zu unterstützen, indem du Patreon wirst:    / lenapetrova   📣 Like, teile und abonniere World Affairs In Context und aktiviere die Benachrichtigungen, um auf dem Laufenden zu bleiben. #geopolitics #globalpolitics #worldnews #internationalrelations #politicalanalysis #geopoliticalanalysis #breakingnews #newsupdate #globalconflict #warnews #currentaffairs #politicsnews #worldevents © 2026 World Affairs In Context mit Lena Petrova. Alle Rechte vorbehalten. Alle Inhalte in diesem Video sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung, Verbreitung oder das erneute Hochladen, ganz oder teilweise, ohne vorherige schriftliche Zustimmung ist untersagt. Original Video:     • Alex Krainer: The End of U.S. Supremacy - ...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Lena Petrova Originally Published on: 2026-05-20 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

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analysen
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Alex Krainer: Analyse von Marktfundamentaldaten ist eine kolossale Zeitverschwendung 30. Oktober 2026 Im Anschluss an den gestrigen Bericht über die Preisunterschiede zwischen Erdgas in den USA und Flüssigerdgas in Europa und Ostasien lautet die gängige Erklärung, dass diese Unterschiede auf die reichliche heimische Produktion in den USA zurückzuführen sind und deren Inlandsmarkt von den Unruhen im Nahen Osten nicht betroffen ist. Das mag zwar einleuchtend sein, aber für mich überzeugt diese Erklärung nicht ganz. Die massiven Störungen auf dem globalen Erdgasmarkt begannen nicht erst mit dem Krieg gegen den Iran in diesem Jahr, sondern mit der Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline, die russisches Gas nach Deutschland lieferte, und den Sanktionen gegen Russland. Damals importierten europäische Länder etwa ein Drittel aller US-amerikanischen LNG-Exporte. Mittlerweile ist dieser Anteil auf rund 55 % gestiegen und erreicht zeitweise über 70 % der gesamten US-Exporte. Dies entspricht deutlich über 10 % der gesamten US-Erdgasproduktion – eine beträchtliche Menge. Die Annahme, dass die massiven Marktverwerfungen seit 2022 keine nennenswerten Auswirkungen auf die US-Großhandelspreise hatten und diese fast dauerhaft auf ihrem historischen Tiefstand verharren, ist, gelinde gesagt, fragwürdig. Dies gilt umso mehr, wenn man den Inflationsdruck berücksichtigt, der 2021/22 und in den letzten Monaten erneut zugenommen hat.

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Bild
Alex Krainer: Energiekrise: Immer noch kein Gas aus Katar. Der US-Markt ist weiterhin lahmgelegt… 28. Oktober 2026
Alex Krainer: Banker töten für Sicherheiten 28. Oktober 2026 In meinem gestrigen Bericht ging ich auf die Vorstellung ein, dass das Streben nach geopolitischer Hegemonie über bestimmte, in der Regel ressourcenreiche Nationen oder Regionen auf demselben Grundwunsch beruht: die Kontrolle über die Vermögenswerte dieser Nation zu erlangen, um sie als Sicherheiten zu nutzen und so westlichen Finanzinstitutionen die Vergabe und Sicherung großer Kreditsummen zu ermöglichen.
Alex Krainer: Das bankrotte Großbritannien will seine wohlhabenden Bürger ausbeuten. 26. Oktober 2026 Am Wochenende sorgte eine beunruhigende Nachricht in der britischen Presse für Aufsehen: Die britische Steuerbehörde HMRC verschickte Hunderte von  Briefen an vermögende Privatpersonen  mit der Aufforderung, ihr Vermögen offenzulegen – nicht ihre Einnahmen oder gezahlten Steuern, sondern ihre Vermögenswerte. Die Briefe wurden von der HMRC-Abteilung „Wealthy Team“ versandt, die sich auf Personen mit einem Einkommen von mindestens 200.000 Pfund oder einem Vermögen von mindestens 2 Millionen Pfund in den letzten drei Jahren konzentriert. Dieser weit gefasste Kreis umfasst rund 850.000 Menschen.
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Alex Krainer: Kriegsführung und Wahlkalkulation 23. Oktober 2026 Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, finden in Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, die Wahlen zur 26. Knesset statt. Am darauffolgenden Dienstag, dem 3. November, sind in den USA die Kongresswahlen angesetzt. Sowohl die  Benjamin Netanjahu Regierungskoalition von als auch die republikanische Mehrheit von Donald Trump  im Kongress könnten gestürzt werden, und beide Männer stünden in großen Schwierigkeiten, sollte dies eintreten. Netanjahu wird sich voraussichtlich in Korruptionsverfahren verwickeln und letztendlich im Gefängnis landen. Trump hingegen, der noch nicht einmal die Hälfte seiner zweiten Amtszeit absolviert hat, könnte zu einem machtlosen Präsidenten werden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit vorzeitig durch ein Amtsenthebungsverfahren abgesetzt werden kann. Daher sind beide Männer nun sehr daran interessiert, die Iran-Krise zu beenden und aus einer drohenden, demütigenden Niederlage noch einen Sieg zu erringen.
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Alex Krainer: Der Niedergang Europas und seine geostrategischen Auswirkungen 22.10.26 Eine Folge der politischen Instabilität in Frankreich war die Offenlegung des Zerfalls westlicher Bündnisse, da sich Präsident Trump und Präsident Macron  gegenseitig Beleidigungen und die Schuld für die Unruhen in Frankreich zuschoben. Es herrscht offenbar Einigkeit darüber, dass die Unruhen, die sich auf viele andere europäische Länder ausgebreitet haben, anhalten und sich verschärfen werden. Tatsächlich scheint die französische Regierung in einer Art Teufelskreis gefangen zu sein, der sowohl von unten als auch von oben heraufkommt: Während die notleidende französische Bevölkerung zunehmend unruhig wird und bereit ist, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, üben die globalen Kapitalmärkte Druck auf Frankreichs desolate Finanzlage aus. Allein in den letzten zehn Monaten ist der Zinssatz für französische Staatsanleihen um fast 40 % gestiegen...

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gute anlyse - keine lösungsvorschläge

Alex Krainer: Wie bitte? Niemand weiß, was Geld ist? 22. Oktober 2026
Heute beginnt das dreitägige XIX. Eurasische Wirtschaftsforum Verona, das erneut in Istanbul, Türkei, stattfindet. Ich freue mich sehr über die Einladung als Redner zum Thema „Welche Veränderungen stehen der Weltwirtschaft bevor?“. Das Thema ist recht vage und umfassend, und ich bin überzeugt, dass Geld eine zentrale Rolle für unser Verständnis zukünftiger wirtschaftlicher Veränderungen spielen sollte. Meine Ausführungen werden den langjährigen Abonnenten dieses Newsletters bekannt vorkommen.
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Alex Krainer: Könnte Frankreich in einen Bürgerkrieg abgleiten? 19. Oktober 2026 Am Samstag, dem 17. Oktober, eskalierten die Demonstrationen in Frankreich. Die Behörden schätzten die Teilnehmerzahl landesweit auf etwa 550.000, die Organisatoren hingegen sprachen von bis zu 800.000 Demonstranten. Der Aktionstag am 17. Oktober war ausdrücklich als Zusammenschluss der seit einem Monat andauernden Studentenbewegung mit dem breiteren Protest gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und die Sparprogramme der Regierung inszeniert, an dem sich auch Eltern, Lehrer und Gewerkschaftsmitglieder beteiligten. Zu den Organisatoren gehörten Schülervertretungen wie die Union Syndicale Lycéenne (USL), Gewerkschaften und Überreste der Gelbwestenbewegung. Die Schülerproteste begannen bereits Mitte September aufgrund des desolaten Zustands des französischen Bildungswesens. Weitere Gruppen schlossen sich den Protesten gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten, den Verfall der öffentlichen Dienstleistungen und die wahrgenommene Gleichgültigkeit der Regierung an. Wie so oft boten diese größtenteils friedlichen Proteste jedoch gewalttätigen Gruppen, Randalierern und Plünderern die Gelegenheit, sich zu vermischen. Die Randalierer strömten in Scharen herbei und attackierten Regierungsgebäude, Geschäfte und die Polizei. Sie zerstörten das historische Rathaus von Limoges durch Brandstiftung, plünderten Hunderte von Geschäften in ganz Frankreich und verwandelten Teile  vieler französischer Städte in Kriegsgebiete.
Spontane oder organisierte Gewalt? Auch wenn diese Proteste wie eine spontane soziale Reaktion auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen in Frankreich erscheinen mögen, gibt es erhebliche Hinweise darauf, dass Massenproteste in der Regel von den Sicherheitsdiensten des Tiefen Staates organisiert und gezielt von gewalttätigen Elementen unterwandert werden. Am Wochenende zeigten sich in Frankreich erste Anzeichen dafür: Die Randalierer trugen schwarze Kapuzen und Gesichtsmasken, und jemand hatte dafür gesorgt, dass ordentlich und professionell verpackte Paletten mit Glasflaschen  an den Orten der Ausschreitungen auftauchten (Videomaterial unter dem Link). Das wäre eine beeindruckende logistische und organisatorische Leistung, wenn sie von den Straßenkriminellen selbst inszeniert worden wäre. ... Wie ich damals schrieb, könnte die Agenda auf den französischen Präsidenten  Emmanuel Macron  abgezielt haben , der sich zu jener Zeit vom Westen abgrenzte: Zwei Monate zuvor hatte er eine große Delegation französischer Wirtschaftsvertreter nach Peking mitgenommen und mit dem Gedanken gespielt, Frankreich könnte der BRICS-Organisation beitreten. Er plädierte außerdem für Verhandlungen mit Russland und die Berücksichtigung ihrer Sicherheitsbedenken. Nach den Unruhen verwarf er diese Ideen jedoch, und sie wurden seither nicht mehr erwähnt. ...  General Pierre Villiers , der in der französischen Militärführung hohes Ansehen genießt, erklärte , die Armee solle dem Volk und nicht Emmanuel Macron gegenüber loyal sein. Es ist nahezu sicher, dass Polizei, Gendarmerie und große Teile des Militärs noch eher geneigt sind, der Regierung den Gehorsam zu verweigern und sich gegen sie zu wenden. Dies könnte zu einem Bürgerkrieg in Frankreich führen, dessen Folgen aus heutiger Sicht völlig unvorhersehbar sind.


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Alex Krainer: Schulden auswachsen ist unmöglich 
15. Oktober 2026 Wie ich gestern bereits erläutert habe, funktionieren unsere gesamten Wirtschaftssysteme wie  Gewichtsverlagerungsmechanismen, die  mit zunehmendem Wachstum und Fortschritt immer stärkere Zugkräfte erfordern. Der Grund dafür ist, dass die Kaufkraft systematisch von Landwirten, Arbeitern und KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) nach oben zu „dem Haus“ – der Finanzoligarchie und ihren Kundenkonzernen – umverteilt wird. Dies ist keine revolutionäre Behauptung, sondern eine nachweisbare und messbare Tatsache. Die obige Grafik zeigt den unaufhaltsamen Trend, dass sich immer mehr des gesamten Haushaltsvermögens der USA in den Händen der reichsten 0,1 % konzentriert. Man muss kein radikaler Denker sein, um dies zu bemerken und zu erkennen, dass es ein Problem darstellt – nicht nur für die unteren 99,9 %, sondern auch für die reichsten 0,01 %. Wie ich gestern bereits erwähnte: Wenn Sie ein Unternehmen besitzen oder mehrere, hängt der Erfolg dieser Unternehmen maßgeblich von der Kaufkraft ihrer Kunden ab.
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Kurz gefasst

 
Reorganisation des Pentagons
 
Meinungs-verschiedenheiten
 
 
Mexiko-Stadt (Mexiko)  |
Israel, das aus seiner Niederlage 2006 Lehren zieht, hat ohne jegliche Verlegenheit seine "Dahiya-Doktrin" übernommen: die Bevölkerungen, die sich ihm widersetzen, als bewaffnete Kräfte zu betrachten; eine Doktrin, die es erlaubt, Zivilisten unbegrenzt zu massakrieren. Sie hat sie bereits in Gaza angewandt, und nun im Libanon. Seinerseits versichert Amoli Larijani, dass auch Iran nun eine neue Strategie besitzt, die der seines verstorbenen Bruders entspricht. Diese zweite Aussage muss mit Vorsicht betrachtet werden, da der Ausdruck "Achse des Widerstands" je nach Angabe von schiitischer oder iranischer Nationalisten unterschiedlich verstanden wird. Für manche muss Iran seine Glaubensgenossen verteidigen, für andere muss er eine Verteidigungslinie gegenüber seinen Nachbarn sichern.
 
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Israel, das aus seiner Niederlage 2006 Lehren zieht, hat ohne jegliche Verlegenheit seine "Dahiya-Doktrin" übernommen: die Bevölkerungen, die sich ihm widersetzen, als bewaffnete Kräfte zu betrachten; eine Doktrin, die es erlaubt, Zivilisten unbegrenzt zu massakrieren. Sie hat sie bereits in Gaza angewandt, und nun im Libanon. Seinerseits versichert Amoli Larijani, dass auch Iran nun eine neue Strategie besitzt, die der seines verstorbenen Bruders entspricht. Diese zweite Aussage muss mit Vorsicht betrachtet werden, da der Ausdruck "Achse des Widerstands" je nach Angabe von schiitischer oder iranischer Nationalisten unterschiedlich verstanden wird. Für manche muss Iran seine Glaubensgenossen verteidigen, für andere muss er eine Verteidigungslinie gegenüber seinen Nachbarn sichern.
 

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Markus Krall: BRICS gegen den Dollar: Jetzt beginnt der globale Geld-Krieg Atlas Initiative für Recht und Freiheit 108.000 Abonnenten 25.10.2026 #ungeskriptet #markuskrall #atlasinitiative
Markus Krall erklärt, warum hinter dem Konflikt zwischen USA und BRICS aus seiner Sicht ein fundamentaler Kampf um Dollar, Gold und die globale Währungsordnung steckt. Er zeigt, welche Rolle der Petrodollar dabei spielt – und warum ein Ende der bisherigen Leitwährungsordnung massive Folgen für Schulden, Inflation und Sparer haben könnte. 🎥 Markus Krall zu Gast bei {ungeskriptet} by Ben     • Das Ende von Deutschland steht bevor (Mark...   #ungeskriptet #markuskrall #atlasinitiative #rechtundfreiheit #libertarismus __________ 🎤 FEST DER FREIHEIT 2026 🎤 am 31.10.2026 in Fulda – Jetzt Tickets sichern: https://www.atlas-initiative.de/fest-... Wer ist alles mit dabei? Sucharit Bhakdi, Gerhard Wisnewski, Markus Krall, Daniel Model, Richard Werner, Benjamin Mudlack u.v.m. __________ 🩵 ATLAS INITIATIVE 🩵 Vereinsmitgliedschaft https://www.atlas-initiative.de/mitgl... Kanalmitgliedschaft     / @atlas_initiative   Bargeld-Kampagne https://www.freies-geld.de __________ 📚 BÜCHER 📚 Markus Krall: Götterdämmerung. Der Kampf um die neue Weltordnung https://www.kopp-verlag.de/a/goetterd... (*) Geldkonferenz der Atlas Initiative: Wie Fiat-Geld Wirtschaft und Gesellschaft zerstört. Und wie wir es loswerden können https://amzn.eu/d/8X92njX Benjamin Mudlack: Neues Geld für eine freie Welt. Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf https://www.dersandwirt.de/produkt/ne... (*) Markus Krall: Die Stunde Null https://www.kopp-verlag.de/Die-Stunde... (*) __________ 🌐 HIER FINDEN SIE UNS 🌐 Webseite https://atlas-initiative.de Newsletter https://hermes.atlas-initiative.de/su... X    / atlasfreiheit   Telegram https://t.me/AtlasFreiheit Facebook    / atlasinitiativefuerrechtundfreiheit   WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vale... __________ (*) Dieser Link ist ein Affiliate-Link der Atlas Initiative, mit dessen Verwendung Sie jene - ohne dabei Mehrkosten zu tragen - unterstützen. (**) Dieses Video impliziert keinerlei Handlungsempfehlungen und stellt keine Rechts- oder Anlageberatung dar. (***) Der Inhalt dieses Videos gibt nicht notwendigerweise die Sichtweise der Atlas Initiative wieder.

Deutschland ohne Energie? Die Krise erreicht jetzt den Alltag | #KrallErklärt Atlas Initiative für Recht und Freiheit 108.000 Abonnenten 27.10.2026
Die globale Energie- und Kerosinkrise trifft Deutschland laut Markus Krall besonders hart – von Flughäfen und Flugpreisen bis hin zu Industrie und Lieferketten. Im Gespräch analysiert er die Ursachen der angespannten Versorgungslage und warnt vor den Folgen sinkender Energiereserven für Wirtschaft und Verbraucher. 🎬 Kapitel (KI-generiert) 00:00 Kerosinkrise: Deutschlands Versorgung unter Druck 07:31 Energiekrise: Deutschland besonders verwundbar 14:21 Industrie, Lieferketten & Winter: Wie ernst wird die Lage? #krallerklärt #markuskrall #atlasinitiative #rechtundfreiheit #libertarismus __________ 🎤 FEST DER FREIHEIT 2026 🎤 am 31.10.2026 in Fulda – Jetzt Tickets sichern: https://www.atlas-initiative.de/fest-... Wer ist alles mit dabei? Sucharit Bhakdi, Gerhard Wisnewski, Markus Krall, Daniel Model, Richard Werner, Benjamin Mudlack u.v.m. __________ 🩵 ATLAS INITIATIVE 🩵 Vereinsmitgliedschaft https://www.atlas-initiative.de/mitgl... Kanalmitgliedschaft     / @atlas_initiative   Bargeld-Kampagne https://www.freies-geld.de __________ 📚 BÜCHER 📚 Markus Krall: Götterdämmerung. Der Kampf um die neue Weltordnung https://www.kopp-verlag.de/a/goetterd... (*) Geldkonferenz der Atlas Initiative: Wie Fiat-Geld Wirtschaft und Gesellschaft zerstört. Und wie wir es loswerden können https://amzn.eu/d/8X92njX Benjamin Mudlack: Neues Geld für eine freie Welt. Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf https://www.dersandwirt.de/produkt/ne... (*) Markus Krall: Die Stunde Null https://www.kopp-verlag.de/Die-Stunde... (*) __________ 🌐 HIER FINDEN SIE UNS 🌐 Webseite https://atlas-initiative.de Newsletter https://hermes.atlas-initiative.de/su... X    / atlasfreiheit   Telegram https://t.me/AtlasFreiheit Facebook    / atlasinitiativefuerrechtundfreiheit   WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vale... __________ (*) Dieser Link ist ein Affiliate-Link der Atlas Initiative, mit dessen Verwendung Sie jene - ohne dabei Mehrkosten zu tragen - unterstützen. (**) Dieses Video impliziert keinerlei Handlungsempfehlungen und stellt keine Rechts- oder Anlageberatung dar. (***) Der Inhalt dieses Videos gibt nicht notwendigerweise die Sichtweise der Atlas Initiative wieder.

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Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt

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gesundheit
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Schweiz
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Europäisches Patentamt gefährdet Grundlagen der Ernährung 14. Oktober 2026
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Ort: Keller+Hess AG, Allmendstrasse 5, Regensdorf ZH
Datum: Freitag, 13. November 2026
Türöffnung und Festwirtschaft ab 18:00 Uhr
Was steht im EU-Vertragspaket? 

Welche Folgen hat dieser 2’228-Seiten-Vertrag für uns alle und unser Land? Antworten erhalten Sie am 13. November in Regensdorf ZH.

Nationalrätin und Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher hat die Verträge gelesen und analysiert.
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Programm

  • Türöffnung, Betrieb Festwirtschaft mit Verpflegungsmöglichkeit und musikalischer Begleitung
     
  • Begrüssung durch Raphael Albrecht, Präsident SVP Regensdorf und Tobias Weidmann, Fraktionspräsident SVP ZH
     
  • Referat von Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin GR und Unternehmerin EMS-Chemie AG
     
  • Gesprächsrunde über Auswirkungen des EU-Vertrags unter Leitung von Anita Borer, fürschi GmbH
    • Martin Hübscher, Nationalrat und Meisterlandwirt
    • Rudi Bindella, Gastrounternehmer
    • Barbara Steinemann, Nationalrätin und Juristin
    • Andreas Keller, VR-Präsident und Geschäftsleiter Keller+Hess AG
       
  • Fragen aus dem Publikum
     
  • Fazit, Schlusswort und Dank durch Benjamin Fischer, Nationalrat
Kommen Sie selber und oder machen Sie Freunde darauf aufmerksam, dass Sie sich vor Ort über das EU-Vertragspaket informieren lassen können.
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Postadresse:
Für eine Schweiz ohne EU-Anbindung
3000 Bern
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Web: unterwerfungsvertrag.ch

22. Oktober 2026

Medienmitteilung zum Anlass vom 21. Oktober 2026 in Schmitten FR zum EU-Vertragspaket

EU-Vertragspaket: Nichts mehr zu sagen? Unterwerfen! Zahlen!

Nachdem der Ständerat als Erstrat in der Herbstsession das EU-Vertragspaket beriet, hat das Geschäft nochmals massiv an Beachtung gewonnen. In der Wintersession soll es durch den Nationalrat im Schnellverfahren verabschiedet werden. Vor diesem Hintergrund fand in Schmitten FR auf Einladung der SVP Sense und der SVP Freiburg ein Informationsanlass zu dieser für die Schweiz wohl seit Jahren wichtigsten politischen Abstimmung statt. Nationalrätin und Unternehmerin Magdalena Martullo-Blocher zeigte in ihrem Referat die verheerenden Auswirkungen auf die Schweiz auf. Des Weiteren beleuchteten hochkarätige Vertretungen aus Wirtschaft und Politik in einer Gesprächsrunde den Souveränitätsverlust bei der dynamischen Rechtsübernahme, die hohe finanzielle Belastung sowie die EU-Eingriffe in den Bereichen Verkehr, Zuwanderung, Gesundheit, Lebensmittel, Landwirtschaft und Strom. Sie zeigten die massiven Ein-schränkung der Volksrechte deutlich auf.

Die SVP Sense und die Kantonalpartei des Kantons Freiburg luden zu einem öffentlichen Informationsanlass betreffend das EU-Vertragspaket ein. Das grosse Interesse zeigte sich am Besucheraufmarsch von über 400 interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Föderalismus ist wichtig
Sie freue sich sehr über die Einladung in den Kanton Freiburg, der als „Brückenkanton“ zwischen der West- und Deutschschweiz für den gesamtschweizerischen Zusammenhalt wichtig sei, hielt Magdalena Martullo-Blocher einleitend fest. In der vielfältigen Schweiz mit ihren vielfältigen Kantonen wie Freiburg seien die weltweit einzigartigen Rechte von Volk und Ständen besonders wichtig. Diese ermöglichten es den Bürgern, den Kantonen und den Gemeinden, ihre Regeln selber zu bestimmen. Die heimatmüden Politiker und Beamten in Bern aber wollten mit dem EU-Vertrag gerade den Föderalismus und die direkte Demokratie abschaffen.

Zahlen und nichts mehr zu sagen haben
Die Nationalrätin und Unternehmerin verwies auf die verheerenden Auswirkungen des EU-Vertragspakets. Volk und Parlament und deren Rechte würden durch den Vertragsabschluss «ausgehebelt». Der 2'200-seitige Vertrag und 20'000 Seiten Ausführungsbestimmungen würden für Wirtschaft, Landwirtschaft und Gewerbe neue Regulierungen und Auflagen bringen. Dazu kämen negative Auswirkungen in den Bereichen Verkehr, Zuwanderung, Gesundheit, Lebensmittel und Strom. EU-Recht werde direkt und dauerhaft Teil des Schweizer Rechts. Dies betreffe nicht nur den Export. „Die EU-Regulierungen werden automatisch übernommen und gelten dann für alle in der Schweiz, für kleine und grosse Firmen und alle Bürgerinnen und Bürger im Inland“. Als Völkerrecht gehe das EU-Recht den Schweizer Gesetzen und sogar der Verfassung vor. Das bedeute: kein Schweizer Recht mehr, keine Beratung im Parlament, keine Vernehmlassungen und keine Volksentscheide. "Wir können nicht mehr abstimmen – sonst straft uns die EU ab!" Bei Streitfragen seien alle Schiedsrichter an die Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gebunden. Auch die Schweizer Gerichte müssten sich daran halten. „Fremdes Recht, fremde Richter, fremde Strafen und Tributzahlungen. Das ist ein Kolonialvertrag!“, fasst Martullo zusammen. "Sogar noch schlimmer als ein Kolonialvertrag, wie Mitte-Vertreter im Ständerat sagten". Kein anderes Land würde solche Verträge abschliessen. Das Paket reisse die Schweiz in den Untergang der EU mit.

Das Parlament behandle das monumentale Vertragspaket im Schnellverfahren ohne seriöse Beratung. Die 20'000 Seiten zu übernehmendes EU-Recht würden mit keiner Silbe behandelt. Anhörungen in den Kommissionen würden verboten und Zusatzsitzungen bis in die Nacht angesetzt, um die Unterwerfung der Schweiz ohne echte Diskussion durchzuwinken. Der Bundesrat und das Parlament wollten das Volk ausschalten und eine obligatorische Volksabstimmung mit allen Mitteln verhindern.

„Bei den EU-Turbos in Bern gilt: Je weniger man weiss, desto besser!“, erklärte Martullo und rief am Schluss dazu auf, die Bevölkerung aufzuwecken, damit es das Diktat der EU stoppe. "Jetzt können wir es noch!"

Gesprächsrunde zeigt, dass viele Gründe gegen einen Vertragsabschluss sprechen
Unter der Leitung von Verena Wiget-Spycher, Kandidatin für die Oberamtswahlen im Sensebezirk, beleuchtete eine hochkarätige Runde die Auswirkungen der Verträge aus verschieden Blickwinkeln. Lea Amstad, Präsidentin Liberales Netzwerk und FDP-Gemeinderätin von Wiedlisbach BE, stört die «Entmachtung des Volkes». Dass in der Schweiz das Volk auf allen Ebenen und in allen Belangen das letzte Wort habe, sei von unermesslichem Wert, der nicht eingeschränkt werden dürfe. Vor allem für die Frauen sei es schade, welche sich in der Schweiz erst in den letzten Jahrzehnten ihre politischen Rechte erkämpft haben. Kantonsrat Adrian Brügger, Präsident von AGRI Fribourg und Vorstandsmitglied Schweizer Bauernverband, erachtete es als «Buebetrickli», dass vier Bereiche aus dem Agrarabkommen ins Lebensmittelabkommen transformiert werden. Die Folge wären massive Erschwernisse in Produktion und im Vertrieb, hervorgerufen durch die dynamische Rechtsübernahme, welche die Übernahme des EU-Lebensmittelrechts zur Folge hätte. Nationalrat Lars Guggisberg kritisierte als Vertreter der KMU und der Wirtschaft die nicht-absehbare Flut neuer Auflagen und der massive zusätzliche administrative Aufwand. Er sei überzeugt, dass sich die Schweizer Wirtschaft ohne die Verträge besser behaupten könne als mit. In einer Zeit, in welche in der Schweiz auf bundes- und kantonsebene Sparprogramme diskutiere und man über Mehrwertsteuererhöhungen abstimme, seien die jährlichen Milliardenzahlungen an die marode EU ein Affront. Schlussendlich würden für die Schweizer Steuerzahler eine zusätzliche Belastung resultieren. Rudolf Vonlanthen, ehemaliger Freiburger FDP-Kantonsrat und Versicherungsfachmann sprach von einer «Einwanderung in die Sozialwerke». Das Unionsbürgerrecht und der ausgeweitete Familiennachzug würden zu einer hohen Mehrbelastung führen. Es sei absolut unverständlich für ihn, wenn eine Annahme nicht das Ständemehr bedürfte.

Im Anschluss an die Debatte brachten auch die Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum grosse Bedenken hinsichtlich der Folgen dieser Abkommen zum Ausdruck. Nationalrat Nicolas Kolly zog in seinem Schlusswort das Fazit, dass angesichts der vielen Gründe, die gegen das Vertragswerk sprechen, dieses mit aller Kraft zu bekämpfen und die demokratischen Werte zu verteidigen sind.

Postadresse:
Nein zum EU-Unterwerfungsvertrag
Für eine Schweiz ohne EU-Anbindung, 3000 Bern
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
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Schweiz
– Zwischen Autonomie und NATO – was bleibt von der Schweizer Neutralität?
–
Rafael Lutz neues Buch: „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz“
– Sergio Ermotti ultra-hart: Wall Street Journal bringt US-Fusion der UBS
– Zürich schwimmt in Schulden und Misswirtschaft

An Frankreich und Deutschland anbinden?

Liebe Leserinnen und Leser

Bei unseren Nachbarn Frankreich und Deutschland herrschen miserable, ja dramatische Zustände – wirtschaftlich wie politisch. Beide Länder gelten aber seit Jahrzehnten als Motoren der EU. Und an diese EU-Länder soll sich die Schweiz anketten?
 
Frankreichs Lage ist katastrophal. Emmanuel Macron ist der schlechteste Staatspräsident seit dem Zweiten Weltkrieg. Erneut wird mit einem Defizit von 5 Prozent gerechnet. Das Zinsniveau für zehnjährige französische Staatsanleihen beträgt fast 5 Prozent. Allein Frankreichs Schuldzinsen betragen 65 Milliarden Euro pro Jahr, stark steigend. Das Land steht gefährlich nahe am Bankrott. Das gefährdet die gesamte Euro-Zone.
 
Statt endlich zu sparen, werden immer neue Forderungen an den Staat gestellt: Weniger arbeiten, früher pensionieren, höhere Renten. Schülerproteste erschüttern das ganze Land – mit brennenden Schulen, 7000 Festnahmen, mehr als 700 verletzten Polizisten. Dazwischen viele Palästinafahnen sowie marokkanische und algerische Flaggen. Man sieht: Die Gewaltorgien werden durch Islamisten und Linksextreme angeheizt. Frankreich hat längst jede Kontrolle über die Zuwanderung verloren.
 
Deutschlands Lage ist miserabel. Friedrich Merz ist der schlechteste Bundeskanzler seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Wirtschaft ächzt unter enormen Steuer- und Abgabelasten, einer misslungenen Energiepolitik, unter Leistungsfeindlichkeit, Entlassungswellen, einer überbordenden Bürokratie, Rekordverschuldung, einer Umverteilung statt Wertschöpfung.
 
In Berlin haben die extremen Linken die Macht ergriffen - dank islamischen Wählern und Exponenten der organisierten Kriminalität. Die Zuwanderungs- und Asylpolitik ist ausser Kontrolle. Das Schengen-System ist vollkommen gescheitert. Kriegstreiber wollen aufrüsten und Deutschland wieder zur stärksten Wehrmacht des Kontinents machen – selbstverständlich ohne das nötige Geld. Und dazu verhilft eine idiotische Brandmauer gegen die AfD den Linken zu immer mehr Macht. Wenn CDU, CSU und FDP auf 30 Prozent der Stimmen verzichten, kann es keine bürgerliche Wende zum Besseren geben.
 
Und die Schweiz? Hierzulande wollen der Bundesrat und das Parlament die Schweiz mit einem Unterwerfungsvertrag an die EU anketten. Und damit an die taumelnden EU-Leitstaaten Frankreich und Deutschland. Die EU soll hierzulande anstelle von Volk und Ständen zum Gesetzgeber und zum letztentscheidenden Gericht werden. Wenn die Stimmbürger diesen Knebelvertrag akzeptieren, haben wir hier garantiert bald französische und deutsche Zustände!
 
Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern 

Thomas Matter

Hier können Sie sich die ganze Sendung ansehen:

Zur Sendung
Bern, 13.10.2026
Standpunkt zum EU-Unterwerfungsvertrag

EU-Verpackungsverordnung: Ein Bürokratiemonster und eine Belastung für unsere KMU

 
Die neue EU-Verpackungsverordnung verfolgt ehrenwerte Ziele. Weniger Abfall, mehr Recycling und ein effizienterer Einsatz von Ressourcen sind Anliegen, die auch von vielen Schweizer Gewerbebetrieben mitgetragen werden. Problematisch wird es jedoch dann, wenn gut gemeinte Umweltpolitik zu einem Bürokratiemonster wird, das insbesondere kleine und mittlere Unternehmen überproportional belastet.
Jetzt teilen:
   


Martin Hübscher
Nationalrat (ZH) und Mitglied
der Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N)

Für grosse internationale Konzerne mag die Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung, die seit Mitte August in Kraft ist, zu bewältigen sein. Für ein Schweizer KMU, das nur gelegentlich in die EU exportiert, sind die neuen Dokumentations-, Registrierungs- und Kennzeichnungspflichten jedoch eine massive Belastung. Denn die regulatorischen Anforderungen werden immer komplexer, obwohl die exportierten Mengen oft bescheiden sind. Wer nur einzelne Produkte oder kleinere Chargen in europäische Märkte liefert, muss faktisch dieselben Vorschriften erfüllen wie ein multinationaler Konzern – und das für jedes einzelne EU-Land. Dies schwächt die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Unternehmen und schafft Markteintrittshürden gerade für jene Betriebe, die neue Exportmärkte erschliessen möchten.

Damit entsteht ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Nutzen und Aufwand. Statt sich auf Innovation, Kundenpflege und Wertschöpfung zu konzentrieren, müssen Unternehmerinnen und Unternehmer Zeit und Ressourcen in Formulare, Nachweise, Meldungen und in die Überwachung ständig neuer Rechtsvorschriften investieren.

Abgesehen davon, dass Rechtssicherheit anders aussieht, sind die EU-Regulierungen mit Mehrkosten verbunden. Unter anderem deshalb, weil die sich laufend ändernden administrativen Pflichten oft teure externe Beratung notwendig machen. Hohe Kosten, die vor allem KMU treffen, also jene Betriebe, die nicht über eigene Rechts- oder Compliance-Abteilungen verfügen.

Eine nachhaltige Verpackungspolitik darf nicht dazu führen, dass kleine Produzenten vom Markt verdrängt werden oder auf Exporte verzichten. Umweltziele und wirtschaftliche Vernunft müssen Hand in Hand gehen – sonst gehen Arbeitsplätze und Wohlstand verloren.

Die EU-Verpackungsrichtlinie zeigt exemplarisch, wie sinnlos bürokratisch die EU-Regelungen sind – und was uns droht, wenn wir mit dem EU-Unterwerfungsvertrag automatisch EU-Recht übernehmen müssen. Wer unsere starken KMU und damit Arbeitsplätze und Wohlstand erhalten will, sagt klar NEIN zum EU-Unterwerfungsvertrag.

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Europäisches Patentamt gefährdet Grundlagen der Ernährung 14.Oktober 2026
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Alex Krainer:

Die Analyse von Marktfundamentaldaten ist eine kolossale Zeitverschwendung.

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Freitag, den 30. Oktober 2026

Die massiven Störungen auf dem globalen Erdgasmarkt begannen nicht erst mit dem Krieg gegen den Iran in diesem Jahr, sondern mit der Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline, die russisches Gas nach Deutschland lieferte, und den Sanktionen gegen Russland. Damals importierten europäische Länder etwa ein Drittel aller US-amerikanischen LNG-Exporte. Mittlerweile ist dieser Anteil auf rund 55 % gestiegen und erreicht zeitweise über 70 % der gesamten US-Exporte. Dies entspricht deutlich über 10 % der gesamten US-Erdgasproduktion – eine beträchtliche Menge.

Die Annahme, dass die massiven Marktverwerfungen seit 2022 keine nennenswerten Auswirkungen auf die US-Großhandelspreise hatten und diese fast dauerhaft auf ihrem historischen Tiefstand verharren, ist, gelinde gesagt, fragwürdig. Dies gilt umso mehr, wenn man den Inflationsdruck berücksichtigt, der 2021/22 und in den letzten Monaten erneut zugenommen hat.

Eine kolossale Zeitverschwendung…

Auf CNBC oder Bloomberg TV findet man immer wieder Experten, die für jede Situation eine passende Geschichte erfinden können. Doch nach 30 Jahren aktiver Teilnahme an den Rohstoffmärkten habe ich gelernt, solchen Erzählungen zu misstrauen, egal wie überzeugend sie klingen mögen – und ich bin nicht der Einzige. Hier einige Gedanken von anerkannten Marktexperten:

  • „Sich mit der Analyse von Wirtschaftsdaten oder der Fokussierung auf Unternehmensgewinne zu beschäftigen, ist eine kolossale Zeitverschwendung“ – David Zervos , Geschäftsführer von Jefferies, 11. Mai 2020

  • „Eine Sache, die ich im Laufe der Zeit gelernt habe, ist, dass man sich bei seinen Entscheidungen am besten von der Kursentwicklung leiten lässt und erst dann versucht, die Fundamentaldaten zu verstehen, wenn sie deutlicher und verständlicher werden. Oftmals wird die Reaktion der Märkte im Widerspruch zu den eigenen Annahmen stehen.“ – Paul Tudor Jones („Die große monetäre Inflation“ – ein Schreiben an Kunden von PT Jones und Lorenzo Giorgianni, Mai 2020)

  • „Wenn ich mich jetzt für eine Strategie entscheiden müsste, unter Druck gesetzt, dann wären es einfache Trendfolgestrategien. Sie sind derzeit nicht sehr populär … aber sie werden sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren wahrscheinlich sehr gut bewähren.“ – Paul Tudor Jones, in einem Schreiben an Investoren vom 3. Mai 2022.

  • „Für mich ist die ‚Wirtschaft‘ eines dieser abstrakten Konzepte. Sie existiert eigentlich nur in unseren Köpfen, aber die Leute reden darüber, als wäre sie ihr Cousin oder Nachbar. ‚Die Wirtschaft wird in den nächsten neun Monaten nominal um 3,2 % wachsen, saisonbereinigt‘, heißt es zum Beispiel. Aber woher soll man das wissen? Deshalb bin ich diesen großen makroökonomischen Konzepten gegenüber etwas skeptisch geworden. Nicht, um ihre Bedeutung zu schmälern, sondern um die eigene Unwissenheit angesichts des Unmessbaren anzuerkennen.“ – Jim Grant (in einem Interview mit TheMarket.ch , 4. April 2019).

Es sind im Grunde alles Erzählungen…

Tatsächlich zeigt sich bei der Reduzierung der „Fundamentalanalyse“ auf ihre wesentlichen Bestandteile, dass es sich im Grunde um konstruierte Narrative handelt, die sich an jede beliebige Interpretation von Ereignissen anpassen lassen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt plausibel erscheint. Was in der Regel plausibel erscheint, wird fast immer von den vorherrschenden Preistrends bestimmt. Anders ausgedrückt: Es sind die Marktpreise, die die „Fundamentalanalyse-Narrative“ prägen, und nicht umgekehrt.

In meinem Buch „Mastering Uncertainty in Commodities Trading“ (2016) habe ich meine Beobachtungen dazu aus den späten 1990er Jahren dargelegt:

„In den zwei Jahrzehnten meiner Karriere im Rohstoffhandel habe ich immer wieder beobachtet, wie signifikante Preisänderungen die vorherrschende Markterzählung prägten. Mit Erzählung meine ich hier eine gemeinsame Interpretation der Auswirkungen zentraler Einflussfaktoren auf Marktereignisse. Marktfundamentaldaten – die verfügbaren relevanten Daten – bilden die Grundlage unseres Verständnisses der Marktlage. Was wir damit anfangen, hängt jedoch davon ab, wie wir ihre Relevanz und Glaubwürdigkeit bewerten. Dies ist nie ein einfacher Prozess, daher können wir jederzeit mehrere mögliche Interpretationen der Marktbedingungen in Betracht ziehen.“

Als junger Ölmarktanalyst in den 1990er-Jahren ging ich im Grunde davon aus, dass die verfügbaren Fundamentaldaten ein faktenbasiertes Bild der Weltlage lieferten: Positive Informationen würden zu steigenden Ölpreisen führen, negative zu fallenden. Demnach sollte eine steigende Ölnachfrage die Ölpreise in die Höhe treiben. Gleiches gilt für Versorgungsengpässe oder -unterbrechungen. Umgekehrt sollten sinkende Nachfrage oder steigende Produktion die Preise senken.

Oftmals stellte ich jedoch fest, dass die Preisentwicklung weitgehend im Widerspruch zu den Fundamentaldaten stand. Beispielsweise befand sich die Weltwirtschaft Ende der 1990er-Jahre in voller Blüte, und die Ölnachfrage stieg. Gleichzeitig verknappten sich die Finanzierungsmöglichkeiten für Ölförderung und -raffinerie weltweit, da Kapital bevorzugt in Informations- und Telekommunikationstechnologien investiert wurde. Infolgedessen wurde erwartet, dass die Nachfrage das Angebot zunehmend übersteigen und die Ölpreise in Zukunft deutlich in die Höhe treiben würde. Entgegen diesen Erwartungen halbierten sich die Ölpreise jedoch von rund 24 US-Dollar pro Barrel Anfang 1997 auf unter 10 US-Dollar pro Barrel im Jahr 1999.

Das Bedürfnis der Marktteilnehmer, die vermeintlich positiven Fundamentaldaten mit den einbrechenden Ölpreisen in Einklang zu bringen, führte zu Gerüchten über riesige Lagerbestände unverkauften Öls und randvolle Tanklager weltweit. Als die Preise auf etwa 10 US-Dollar pro Barrel fielen, verfestigte sich die pessimistische Prognose, und viele Händler glaubten, der Ölpreis könnte sich noch einmal halbieren und auf 5 US-Dollar pro Barrel fallen. Doch die Berichte über riesige unverkauften Ölbestände (im Grunde Gerüchte, die durch den sinkenden Preis an Glaubwürdigkeit gewannen) erwiesen sich als unbegründet. Nachdem die Ölpreise 1999 ihren Tiefpunkt erreicht hatten, verdreifachten sie sich in den folgenden 20 Monaten auf 35 US-Dollar pro Barrel, obwohl die Weltwirtschaft in eine Rezession abrutschte und die Ölnachfrage zurückging.

Erneut versuchte der Markt, diese Widersprüche mit einer neuen, den Ereignissen entsprechenden Erzählung aufzulösen. Nun hörten wir von sinkender Ölproduktion weltweit, steigenden Produktionskosten, unzureichender Raffineriekapazität und wachsender Ölnachfrage aus Schwellenländern. Eine der wichtigsten Entwicklungen, die den Markt beeinflussten, war die Peak-Oil-Hypothese. Diese Hypothese war nicht erst kürzlich formuliert worden und hatte alle überrascht: Sie wurde ursprünglich 1956 von Marion King Hubbert aufgestellt und in den 1970er-Jahren populär gemacht. Ihr Wiederaufleben in den Jahren 2005 und 2006 spiegelte das Bedürfnis der Märkte wider, die Ölpreise zu erklären, die immer neue Rekordhochs erreichten.

Tatsächlich haben viele Marktprofis, die erlebt haben, wie sich selbst die überzeugendsten Fundamentalanalysen letztendlich als falsch erwiesen, gelernt, der Kursentwicklung mehr zu vertrauen als den fehlerhaften Interpretationen von Fundamentaldaten. Hugh Hendry von Eclectica Asset Management , der selbst zahlreiche überzeugende Fundamentalanalysen erstellt hatte, hatte nach jahrelangen Verlusten mit seinen Short-Positionen am Aktienmarkt

In einem Investoren-Newsletter aus dem Jahr 2016 gab er die fundamentalen Analysen auf und schrieb, man könne die heutigen Märkte nur anhand von Trends verstehen. Leider kam diese Erkenntnis für Hendry zu spät, und innerhalb eines Jahres war er gezwungen, whop zu schließen und sein Unternehmen abzuwickeln.

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Energiekrise: Immer noch kein Gas aus Katar. Der US-Markt ist weiterhin lahmgelegt…

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 28. Oktober 2026

Der Ende Februar dieses Jahres begonnene Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran sowie die darauffolgende Schließung der Straße von Hormus haben zu erheblichen Störungen der Erdgas- und Flüssigerdgasexporte (LNG) geführt. Am stärksten betroffen von diesen anhaltenden Störungen waren die Exporte aus Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

QatarEnergy: Tut uns leid, wir haben geschlossen!

Vor dem Krieg wurden rund 20 % des weltweiten LNG-Handels, hauptsächlich aus Katar, durch die Straße von Hormus abgewickelt. Heute sind die LNG-Lieferungen aus der Region um bis zu 80 % zurückgegangen. Katar allein, mit einer Produktion von bis zu 80 Millionen Tonnen pro Jahr, deckte etwa ein Fünftel des weltweiten LNG-Bedarfs.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres exportierte Katar lediglich rund 18 LNG-Ladungen (gegenüber 509 im gleichen Zeitraum des Vorjahres). Vor dem Krieg lag das übliche Exportvolumen bei 2–3 Ladungen pro Tag.

Katar verlängert die Force Majeure

Da Qatar Energy seinen vertraglichen Exportverpflichtungen nicht nachkommen konnte, musste das Unternehmen am 4. März 2026 höhere Gewalt  geltend machen , die nun bis Dezember 2026 verlängert wurde. Dies bedeutet, dass weite Teile Europas und Asiens bis mindestens 2027 kein katarisches Gas erhalten werden. Erdgas- und LNG-Käufer, die dringend auf die benötigten Lieferungen angewiesen sind, haben die Preise für Spotlieferungen massiv in die Höhe getrieben und damit die europäischen TTF- und asiatischen JKM-Benchmarks auf Vierjahreshochs getrieben. Bild

Die Sanktionen gegen russische Lieferungen haben die Nachfrage nach US-amerikanischem LNG erhöht, was zu einem rasanten Anstieg der US-Erdgaspreise geführt hat. Ach, Moment mal – vergessen Sie es:

Trotz der größten Versorgungsengpässe in der Geschichte bewegen sich die Erdgaspreise in den USA weiterhin deutlich innerhalb ihres historisch niedrigen Bereichs, zwischen 2 und 3 US-Dollar pro Million British Thermal Units (mBtu), als ob weltweit nichts geschehen wäre. Gleichzeitig stiegen die Preise für Flüssigerdgas in Europa und Ostasien um mehr als das Zehnfache über das US-Niveau.Bild

Angesichts der Schließung der Katar-Industrieanlagen und der Tatsache, dass die USA einen Teil der sanktionierten russischen Exporte übernehmen, ist es erstaunlich, dass die US-Erdgaspreise kaum steigen. Bemerkenswert ist, dass die Preiskurven in den USA und Ostasien von 2023 bis 2026 ähnlich verlaufen, einschließlich des anfänglichen Preisanstiegs im Februar 2026. Doch ab diesem Zeitpunkt divergieren die Preisentwicklungen, als ob dasselbe Produkt, in denselben Einheiten gehandelt, plötzlich auf zwei verschiedenen Planeten verfügbar wäre. Hier die Preisentwicklung von heute Morgen in den USA:

Alles ist noch viel besser, als wir gestern noch dachten!

Die nachstehende Grafik zeigt die Entwicklung des europäischen LNG-Gaspreises in Euro pro MW/h und stellt den Fortschritt seit Beginn der Operation Epic Fury / Operation Roaring Lion dar:Bild

Wie soll das alles Sinn ergeben? Ich wünschte, ich wüsste die Antwort. Kritiker würden vielleicht behaupten, die Märkte seien manipuliert!

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Banker töten für Sicherheiten

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 28. Oktober 2026

In meinem gestrigen Bericht ging ich auf die Vorstellung ein, dass das Streben nach geopolitischer Hegemonie über bestimmte, in der Regel ressourcenreiche Nationen oder Regionen auf demselben Grundwunsch beruht: die Kontrolle über die Vermögenswerte dieser Nation zu erlangen, um sie als Sicherheiten zu nutzen und so westlichen Finanzinstitutionen die Vergabe und Sicherung großer Kreditsummen zu ermöglichen.

Dieser Zusammenhang ist der eigentliche Anreiz für Eroberungskriege, Regimewechsel und die Förderung von Demokratien. Hat man ihn einmal erkannt, kann man ihn nicht mehr ignorieren: Er verleiht historischen Erzählungen Kohärenz und enthüllt die Methode hinter all dem Wahnsinn. Im heutigen Bericht möchte ich daher einige historische Fälle und Zeugenaussagen betrachten, die diesen Zusammenhang verdeutlichen.

Die Schakale und die Wirtschaftskiller

In einem Vortrag, den er am 3. April 2008 am Marlboro College hielt, erklärte John Perkins , auch bekannt als der Wirtschaftskiller, die Vorgehensweise der Kolonialmächte:

„Wir suchen uns ein Entwicklungsland aus, das über Ressourcen verfügt, die unsere Konzerne begehren, wie zum Beispiel Öl, und arrangieren dann einen riesigen Kredit von der Weltbank oder einer ihrer Schwesterinstitutionen für dieses Land. Doch das Geld kommt nie im Land an. Stattdessen fließt es in unsere Großkonzerne, um Infrastrukturprojekte, Kraftwerke, Autobahnen und Industrieparks zu bauen – Dinge, die nur wenigen Reichen in diesem Land und unseren eigenen Konzernen zugutekommen, aber der Mehrheit der Bevölkerung nicht helfen. Diese Menschen sind zu arm, um sich Strom leisten zu können, haben keine Qualifikationen für Jobs in Industrieparks und besitzen keine Autos, um auf den Autobahnen zu fahren.“

Und dennoch sitzt genau dieses Land – die gesamte Bevölkerung – auf einem riesigen Schuldenberg, der es unmöglich macht, Bildung, Sozialleistungen und Gesundheitsversorgung für die Bürger zu finanzieren. Die Schulden sind sogar absichtlich so hoch angesetzt, dass wir, die Wirtschaftskiller, irgendwann zurückkommen und sagen: „Hört zu, ihr schuldet uns eine Menge Geld. Ihr könnt eure Schulden nicht zurückzahlen, also verkauft euer Öl billig an unsere Ölkonzerne, ohne Rücksicht auf die Umwelt … und schickt Truppen zur Unterstützung unserer in Länder wie den Irak.“

Und so haben wir dieses Imperium geschaffen. In den wenigen Fällen, in denen wir Wirtschaftskiller scheitern – wie ich in Ecuador mit Jaime Roldos und in Panama mit Omar Torrijos –, dann greifen die Schakale ein. Das sind Männer, vielleicht auch ein paar Frauen, die Regierungen stürzen oder ihre Anführer ermorden. Und wenn die Schakale scheitern, wie im Irak, wo sowohl die Wirtschaftskiller als auch die Schakale gegen Saddam Hussein  versagten, dann und nur dann greift das Militär ein.“

Operation Iraqi Freedom

Tatsächlich marschierte das Militär ein und brachte dem irakischen Volk Demokratie und Freiheit. Doch wie Herr Perkins andeutete, ging es in diesem Krieg um weit mehr als nur Demokratie und Freiheit.   Die Chilcot-Untersuchung, die 2016  die Rolle Großbritanniens im Irakkrieg untersuchte, enthüllte unter anderem, dass sechs Monate nach dem Einmarsch in den Irak 2003 ein Konsortium westlicher Banken unter der Führung von JP Morgan einen Kredit in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar gewährte, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Irak zu „unterstützen“.

Der Kredit – mit ziemlicher Sicherheit eine von vielen ähnlichen Vereinbarungen – war durch die zukünftigen Öleinnahmen des Irak besichert. Dass JP Morgan zufällig einer der größten Geldgeber des Wahlkampfs von Bush/Cheney im Jahr 2000 war, war vermutlich reiner Zufall. Damals konnte niemand ahnen, dass es 2001 zu den Terroranschlägen vom 11. September kommen würde, die die darauffolgenden Invasionen in Afghanistan und im Irak sowie den Versuch der Ausbeutung ihrer Ressourcen mitbegründeten.

Niemand hatte Condoleezza Rices „Geburtswehen des neuen Nahen Ostens“ vorhergesehen. Übrigens belohnte dieselbe Bank, JP Morgan, auch Sir Tony Blair für seinen unschätzbaren Beitrag zur Wiederbelebung des Kolonialismus: Nach dem Ende seiner Amtszeit als britischer Premierminister engagierte ihn JP Morgan als Berater mit einem Jahresvertrag über 5 Millionen Dollar.

Für Anhänger der Zufallstheorie sollte all dies kein Grund zur Sorge sein, da sie wissen, dass unsere Streitkräfte nur ins Ausland entsandt werden, um Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zu verteidigen, insbesondere die von Frauen und Mädchen, Minderheiten, LGBTQ+-Personen und anderen. Selbstverständlich sind sie auch dort, um Terroristen zu bekämpfen – dort, damit wir sie nicht hier bekämpfen müssen.

Die Ukraine verfügt über kritische Mineralien im Wert von 10 bis 12 Billionen Dollar!

Der große amerikanische Patriot, der verstorbene Senator Lindsay Graham, gehörte zu den führenden Unterstützern der Ukraine und setzte sich vehement für einen Krieg der Ukraine gegen Russland ein. In einem Interview, das er einige Monate nach dem Beginn der russischen Militäroperation gab, zeigte sich Graham begeistert vom Krieg; es sei „das beste Geld, das wir je ausgegeben haben“. Das war, bevor der Iran zu „dem besten Geld, das wir je ausgegeben haben “ wurde. Graham prahlte damit, dass „die Russen sterben“, doch das war nur ein zusätzlicher Anreiz zum eigentlichen Kriegsgrund.

In einem Interview mit „Face the Nation “ aus dem Jahr 2024 sprach er über die 10 bis 12 Billionen Dollar schweren kritischen Mineralienvorkommen der Ukraine und erwähnte dies innerhalb von weniger als einer Minute dreimal:

„Was hat Trump getan, um die Waffenlieferungen anzukurbeln? Er hat ein Kreditsystem geschaffen. In der Ukraine lagern kritische Mineralien im Wert von 10 bis 12 Billionen Dollar. Sie könnten das reichste Land in ganz Europa sein. Ich will dieses Geld und diese Vermögenswerte nicht Putin überlassen, damit er sie mit China teilt. Wenn wir der Ukraine jetzt helfen, kann sie der beste Geschäftspartner werden, von dem wir je geträumt haben.“

Diese kritischen Mineralvorkommen im Wert von 10 bis 12 Billionen Dollar könnten von der Ukraine und dem Westen genutzt werden, anstatt Putin und China zu überlassen. Es ist von entscheidender Bedeutung, wie die Ukraine-Krise ausgeht. Lasst uns ihnen helfen, diesen Krieg zu gewinnen, den wir nicht verlieren dürfen. Lasst uns eine Lösung für diesen Krieg finden. Sie sitzen auf einem wahren Goldschatz. Putin kritische Mineralien im Wert von 10 oder 12 Billionen Dollar zu geben, die er dann mit China teilen wird, ist absurd.

Eine weitere hochrangige Politikerin, die dieselbe Denkweise wie Herr Graham vertrat, war die Eiserne Lady, Margaret Thatcher . Sie erklärte die Gründe, warum wir zusammenstehen und Russland hassen sollten:

„Würde man eine Tabelle der Länder nach ihren natürlichen Ressourcen erstellen, stünde Russland mit ziemlicher Sicherheit an erster Stelle. Sie hat alles: Öl, Gas, Diamanten, Platin, Gold, Silber, alle Industriemetalle, prächtige Baumbestände und einen unglaublich fruchtbaren Boden.“

Länder sind aber nicht im Verhältnis zu ihren natürlichen Ressourcen reich. Reich sind Länder, deren Regierungen eine Politik verfolgen, die die grundlegende Kreativität, Initiative und den Unternehmergeist des Menschen fördert und sein Bestreben anerkennt, es seiner Familie besser zu machen.

Zwischen den Zeilen lässt die Eiserne Lady deutlich durchblicken, dass all diese wunderbaren Ressourcen an die unverdienten Russen verschwendet wurden, die eindeutig eine Regierung brauchten, die grundlegende Kreativität fördert, und so weiter.

Die Anreize für Eroberung und Kolonialismus lassen sich stets auf die Bankenoligarchien zurückführen.

Wir könnten buchstäblich Dutzende von Beispielen durchgehen, in denen ähnliche Ansichten von den führenden Kriegstreibern des Westens über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg geäußert wurden, sowie Hunderte von Beispielen westlicher Unternehmen, die Kredite erhielten, die angeblich als Entwicklungshilfe an Zielländer vergeben wurden und die die Wirtschaft dieses Landes zurückzahlen musste.

Letztlich gibt es in der Wirtschaft nur eine Interessengruppe, für die Hegemonie und Kontrolle über Sicherheiten ein Nullsummenspiel darstellen: das internationale Bankenkartell. Sicherheiten ermöglichen es, mit einem Federstrich völlig neue Bilanzposten zu schaffen. Sobald diese in der Bilanz einer Bank erscheinen, bewirken sie einen permanenten Fluss von finanzialisiertem Vermögen – unabhängig davon, wo auf der Welt es seinen Ursprung hat (durch den Verkauf realer Ressourcen) – zu den von der Bankenoligarchie kontrollierten Finanzinstituten.

Die von John Perkins als Hauptschuldige benannten multinationalen Konzerne sind nur ein Teil dieses Geldflusses, während der Großteil der Gewinne aus dem Kolonialismus den Banken zufließt. Alle Kriege könnten im Grunde genommen Kriege der Banker sein.

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Der neue Nahe Osten entsteht

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Dienstag, den 27. Oktober 2026

Gestern, Montag, den 26. Oktober, trafen sich hochrangige Vertreter des Gemeinsamen Verteidigungsabkommens von Mekka – Pakistan, Türkei und Saudi-Arabien – mit iranischen Vertretern in Teheran. Die iranische Delegation wurde von Präsident Masoud Pezeshkian , Außenminister Abbas Araghchi und dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, Mohsen Rezaei , geleitet .

Die saudische Delegation wurde vom Verteidigungsminister des Königreichs, Prinz Khalid bin Salman (dem Bruder des Kronprinzen Mohammed bin Salman ), geleitet. Pakistan wurde vom Chef der Verteidigungsstreitkräfte, Feldmarschall Asim Munir , vertreten, und die Türkei vom Chef des nationalen Geheimdienstes (MIT), Ibrahim Kalin  .

Es mag unscheinbar wirken; die Auswirkungen könnten jedoch spektakulär und von langer Dauer sein.

Die Vertreibung des neokolonialen Westens

Ziel des Gipfels war es, dass die vier Mächte über regionale Sicherheit und die Deeskalation von Konflikten erörterten, die zu einem umfassenderen regionalen Krieg eskalieren könnten, der die Region verwüsten und schwerwiegende Folgen für alle vier Mächte nach sich ziehen würde. Zu den Gesprächsthemen gehörten Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Palästina, Libanon, Jemen und der Straße von Hormus mit dem Ziel, eine eigenständige Sicherheitsarchitektur für die Region ohne ausländische Einmischung zu entwickeln.

Im Anschluss an den Gipfel äußerten sich Vertreter aller vier Mächte positiv über das Treffen. Mohsen Rezaei erklärte, die Gespräche seien in einer positiven und kooperativen Atmosphäre verlaufen. Auch saudische Vertreter bezeichneten das Treffen als „positive und praxisorientierte Initiative“ zur Deeskalation der Spannungen und zur Förderung der regionalen Stabilität.

Der wichtigste Aspekt dieses Gipfels ist jedoch die Ablehnung jeglicher Einmischung von außen in westasiatische Angelegenheiten. Herr Rezaei bekräftigte, dass die Sicherheit Westasiens auf regionalen Staaten ohne externe Einmischung beruhen müsse, dass die vier Länder die Zusammenarbeit als Weg in die Zukunft sähen und dass Diplomatie und Kooperation der Regionalmächte die künftige Sicherheitsarchitektur der Region bestimmen müssten.

Wie man so schön sagt: Nichts kann eine Idee aufhalten, deren Zeit gekommen ist. Die breite Übereinstimmung der vier Mächte deutet darauf hin, dass die regionalen Mächte Eurasiens nach über zwei Jahrhunderten die westlichen Kolonialmächte nicht länger als Partner oder Sicherheitsgaranten betrachten. Dies wird letztlich wohl zu einem vollständigen und endgültigen Abzug der ausländischen Streitkräfte und Militärbasen aus dem Nahen Osten und zum Zusammenbruch der westlichen Hegemonie in der Region führen.

Bomben können die steigende Flut nicht aufhalten

Bislang hat die Trump-Regierung trotz der Truppenverlegungen und des Säbelrasselns der letzten Wochen von einer erneuten Eskalation ihrer Angriffe auf den Iran abgesehen. Ein Grund dafür dürfte der diplomatische Druck der US-Verbündeten sein, die eine erneute Eskalation zu Recht befürchten. Selbst wenn die USA und Israel sich zu einem erneuten Angriff entschließen sollten, ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass dieser viel mehr bewirken wird, als im Iran Zerstörungen anzurichten.

Es ist nahezu sicher, dass Irans Vergeltungsschlag weitere Zerstörungen mit sich bringen wird. Diesmal könnten neben militärischer und industrieller Infrastruktur in der Region auch US-Marineeinrichtungen getroffen werden, was hohe Verluste zur Folge hätte. Kurz gesagt: Bombenangriffe könnten kaum Nutzen bringen, dafür aber unkalkulierbare Schäden verursachen. Angesichts dieser Asymmetrie ist es kein Wunder, dass immer weniger Akteure in der Region überhaupt noch Lust auf Krieg haben. Überraschenderweise scheint dies sogar für Israel zu gelten.

Konkret berichten israelische Quellen , dass Benjamin Netanjahu tatsächlich einen Angriff auf den Iran befohlen habe, doch Generalstabschef Eyal Zamir habe sich geweigert, die Befehle des Premierministers auszuführen, da er sie als rücksichtslos und eher den Wahlinteressen Netanjahus als den strategischen Interessen Israels dienend einstufte.

Das ist die Sicherheit, du Dummkopf!

Letztlich dienen neokolonialistische Strukturen und geopolitische Hegemonie stets demselben Zweck: der politischen Beherrschung von Zielnationen oder -regionen, um die Kontrolle über deren Vermögen zu sichern. Dieses Vermögen kann dann als Sicherheit dienen, wodurch westliche Finanzinstitute in der Lage sind, umfangreiche Kredite zu vergeben und abzusichern, um die Wirtschaft des betreffenden Landes zu „fördern“.

Die aus der Ausbeutung dieser Vermögenswerte generierten Geldflüsse können zur Bedienung dieser Kredite verwendet werden, wodurch langfristige, industrielle Förderbänder entstehen, die den Reichtum der Region in westliche Finanzzentren abfließen lassen. Dies ist die grundlegende Struktur hinter dem Spruch: „Alle Kriege sind Kriege der Banker.“ Die über die ressourcenreichen Regionen der Welt verstreuten Militärbasen und Arsenale dienen nicht der Verteidigung von Demokratie und Freiheit, sondern der Sicherung politischer Kontrolle und dem reibungslosen Betrieb dieser Förderbänder.

Gleichzeitig bedeutet der Verlust der Hegemonie jedoch, dass die Finanzströme zum Erliegen kommen und zusammenbrechen werden. Viele westliche Institutionen bleiben auf einem Berg notleidender Kredite sitzen, den weder Bombenangriffe noch Wunschdenken wiederbeleben können. Die letztendliche Konsequenz der neuen Sicherheitsarchitektur Westasiens wird eine groß angelegte, möglicherweise existenzbedrohende Krise der westlichen Finanzstrukturen und -institutionen sein, die unter ihrer Führung entstanden sind.

Die Abrechnung könnte unumkehrbar sein. Quantitative Lockerung, also Gelddrucken aus dem Nichts, ist das einzige Mittel, sie hinauszuzögern, indem man die Volkswirtschaften der Gastländer anstatt der Kolonien plündert. All dies deutet auf eine turbulente Zukunft mit hoher Inflation hin.

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Das bankrotte Großbritannien will seine wohlhabenden Bürger ausbeuten.

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 26. Oktober 2026

Am Wochenende sorgte eine beunruhigende Nachricht in der britischen Presse für Aufsehen: Die britische Steuerbehörde HMRC verschickte Hunderte von Briefen an vermögende Privatpersonen  mit der Aufforderung, ihr Vermögen offenzulegen – nicht ihre Einnahmen oder gezahlten Steuern, sondern ihre Vermögenswerte. Die Briefe wurden von der HMRC-Abteilung „Wealthy Team“ versandt, die sich auf Personen mit einem Einkommen von mindestens 200.000 Pfund oder einem Vermögen von mindestens 2 Millionen Pfund in den letzten drei Jahren konzentriert. Dieser weit gefasste Kreis umfasst rund 850.000 Menschen.

Veraltete Rituale: Der schicke rote Koffer des Finanzministers, um die Steuereintreiber zu beeindrucken

Ich bin von der Regierung und bin hier, um zu helfen.

Der Brief hat einen eher freundlichen Ton und stellt eine „neue Regelung zur Unterstützung Ihrer Steuerangelegenheiten“ vor. Darin wird dem Empfänger sein zuständiger Kundenbetreuer (Customer Compliance Manager, CCM) vorgestellt: „Meine Aufgabe ist es, Sie bei der Erfüllung Ihrer Steuerpflichten zu unterstützen.“ Dafür müsse der freundliche CCM „ein klares Verständnis Ihrer Steuerangelegenheiten entwickeln, einschließlich Ihrer Geschäftsinteressen, Investitionen und sonstigen finanziellen Vereinbarungen.“

HMRC wird diese Informationen „zusammen mit den Daten, die wir aus Großbritannien und dem Ausland erhalten, zur Überprüfung Ihrer Steuererklärungen verwenden“.

So hilfreich: eine „Neue Regelung, die Ihnen bei Ihren Steuerangelegenheiten helfen soll“

In dem Schreiben bittet die britische Steuerbehörde HMRC den „Kunden“ um ein Gespräch, um über „Vermögensquellen“, „Zukunftspläne“, Stiftungen, Unternehmen, familiäre Angelegenheiten und sogar „wichtige Lebensereignisse“ in den kommenden Jahren zu sprechen. Der Text erweckt den Eindruck, alles sei freiwillig und von Hilfsbereitschaft motiviert, enthält aber eine versteckte Drohung: „Wir müssen möglicherweise noch Ihre Steuererklärungen prüfen. Ein vorheriges Gespräch mit Ihnen könnte dies jedoch vermeiden.“ Wenn Ihnen Ihr Wohl am Herzen liegt, stimmen Sie dem Gespräch zu.

Sind wir überrascht?

Das alles könnte die höfliche Umschreibung für „Schönes Vermögen, das Sie da haben. Es wäre schade, wenn ihm etwas zustieße …“ sein. Natürlich haben Großbritanniens wohlhabende Bürger wahrscheinlich nichts zu befürchten, denn Großbritannien ist eine funktionierende, regelbasierte Demokratie, in der Eigentumsrechte absolut unantastbar sind. Die Regierung würde niemals gesetzestreue Bürger illegal enteignen, die Steuerregeln rückwirkend ändern oder irgendetwas dergleichen tun. Falls die britische Steuerbehörde HMRC ein Team für Wohlhabende eingerichtet hat, dann wahrscheinlich nur, weil sie nett und hilfsbereit sein will.

Die Geschichte kennt jedoch viele Fälle, in denen Regierungen in finanziellen Notlagen oft Wege finden, die Staatskasse zu plündern und sich überall Geld zu beschaffen, wo es nur geht. Gesetzestreue Bürger mögen protestieren, doch wenn es kritisch wird, hat der bürokratische Apparat des Staates keine Zeit für so altmodische Vorstellungen wie Recht oder Eigentumsrechte.

Das Verhalten der britischen Steuerbehörde HMRC ist unangebracht

Die Anzeichen für eine kritische Lage mehren sich seit Jahren. Großbritanniens Haushaltslage wurde als „katastrophal“ bezeichnet, und unter Premierminister Sir Keir Starmer und seiner Schatzkanzlerin Rachel Reeves führte die Regierung die größte Steuererhöhung seit Jahrzehnten durch, wodurch die Gesamtsteuerbelastung auf Rekordhöhen stieg. 

Einige dieser Steuererhöhungen erwiesen sich als kontraproduktiv. So führte beispielsweise die von Finanzminister Reeves eingeführte Stempelsteuer zu Einnahmeausfällen von 500 Millionen Pfund . Ebenso trieb die Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung viele Unternehmen in die Insolvenz und zwang andere, Personal abzubauen und zahlreiche Mitarbeiter zu entlassen. Anstatt zu arbeiten, Lohn zu beziehen und Steuern zu zahlen, wurden diese Mitarbeiter zu einer Belastung für die Sozialleistungen des Staates. Dies zwang die britische Steuerbehörde HMRC, weitere 13 Milliarden Pfund an Steuereinnahmen abzuschreiben.

Selbst dort, wo die Steuererhöhungen der Regierung die Einnahmen der britischen Steuerbehörde HMRC steigerten, scheint damit lediglich ein kurzfristiges Finanzierungsproblem auf Kosten des langfristigen Wirtschaftswachstums und des Wohlstands des Landes gelöst worden zu sein. Letztendlich könnte dies die künftigen Steuereinnahmen weiter verringern.

Nichts davon sollte eine Überraschung sein.

Das alles ist Teil eines schleichenden Desasters, das Großbritannien allmählich in einen Zusammenbruch nach dem Vorbild der Weimarer Republik führen könnte. Das war schon lange absehbar. In meinem Artikel „Der Niedergang des globalen Großbritanniens: Eine Investitionshypothese “, der im Oktober 2021 veröffentlicht wurde, sagte ich Folgendes voraus:

„Das Vereinigte Königreich wird sein Wirtschaftswachstum im Inland durch harte Sparmaßnahmen ersticken und gleichzeitig die Militärausgaben und die Auslandsabenteuer verstärken. Die britische Staatsverschuldung wird weiterhin schneller wachsen als das BIP, und die Haushaltsdefizite der Regierung werden durch die Geldpolitik der Bank von England gedeckt. Dieses Rezept führt unweigerlich zu Stagflation und möglicherweise sogar zu Hyperinflation .“

Obwohl ich nicht konkret vorhergesagt habe, dass die Regierung ihre wohlhabenden Bürger erpressen würde, deuten historische Präzedenzfälle eindeutig darauf hin, dass dies eine sehr reale Möglichkeit ist. In „Die westliche Welt unter Oligarchen “ (jene wohlhabenden Bürger mit politischer Macht) habe ich die Dynamiken beschrieben, die zum Untergang des Römischen Reiches führten, wozu auch die Plünderung der Reichskasse gehörte.

In der ersten Hälfte des 3 rd Im 20. Jahrhundert n. Chr. fehlten Kaiser Maximinus die Mittel, um seine Truppen zu bezahlen. Aus Furcht vor einer Revolte und einem möglichen Mord begann er, die wohlhabenden Familien Roms zu enteignen. Doch zu seinem Unglück reichte das konfiszierte Vermögen nicht aus. Die Truppen revoltierten und töteten Maximinus im Jahr 238 n. Chr.

Die Regierung wird die Anforderungen senken…

All das wäre für die britische Regierung so viel einfacher, wenn es hinter dem Deckmantel des Krieges geschehen könnte. Sie könnte sich moralisch überlegen fühlen, auf gemeinsame Opfer verweisen, die widerwilligen Reichen der Unpatriotismus bezichtigen, weil sie Vermögen im Ausland verstecken, ihnen vielleicht sogar Sympathien für die Russen unterstellen und alle möglichen schmutzigen Tricks anwenden, um den öffentlichen Zorn gegen die „Bonzen“ zu lenken… Ohne einen äußeren Feind, den alle gemeinsam hassen könnten, gestaltet sich die Enteignung der Reichen allein aufgrund ihres Reichtums etwas heikel.

Darüber hinaus werden die Reichsten unter den Reichen ihre Vermögenswerte am schnellsten dem Zugriff der britischen Steuerbehörde (HMRC) entziehen; viele von ihnen werden in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Costa Rica, Uruguay oder anderswohin fliehen. Ähnlich wie die Steuerpächter unter Kaiser Maximinus könnte auch das Team der HMRC für Wohlhabende scheitern. Erwartungsgemäß werden sie die Anforderungen senken und sich auf die Bürger mit mittlerem und geringem Vermögen konzentrieren, indem sie auf Programme wie die Empty Dwelling Management Orders (EDMOs) zurückgreifen, die im Rahmen des Housing Act von 2004 verabschiedet wurden.

EDMOs ermöglichen es den lokalen Wohnungsbehörden in England, die Verwaltung einer in Privatbesitz befindlichen Wohnimmobilie zu übernehmen, wenn diese sechs Monate oder länger leer steht. Die Gemeinde kann die Immobilie vermieten und bis zu sieben Jahre lang Miete einziehen. Selbstverständlich werden dabei die Rechte des privaten Eigentümers gewahrt: Das Eigentum verbleibt beim privaten Eigentümer.

Die Gemeinde hilft lediglich jemand anderem, dort zu wohnen, und kassiert die Miete nur, um die Kosten dieser Hilfeleistung zu decken. Man fragt sich, wie viel Missbrauch die Briten noch ertragen werden, bevor sie rebellieren.

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Kriegsführung und Wahlkalkulation

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Freitag, den 23. Oktober 2026

Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, finden in Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, die Wahlen zur 26. Knesset statt. Am darauffolgenden Dienstag, dem 3. November, sind in den USA die Kongresswahlen angesetzt. Sowohl die Benjamin Netanjahu Regierungskoalition von als auch die republikanische Mehrheit von Donald Trump im Kongress könnten gestürzt werden, und beide Männer stünden in großen Schwierigkeiten, sollte dies eintreten.

Netanjahu wird sich voraussichtlich in Korruptionsverfahren verwickeln und letztendlich im Gefängnis landen. Trump hingegen, der noch nicht einmal die Hälfte seiner zweiten Amtszeit absolviert hat, könnte zu einem machtlosen Präsidenten werden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit vorzeitig durch ein Amtsenthebungsverfahren abgesetzt werden kann. Daher sind beide Männer nun sehr daran interessiert, die Iran-Krise zu beenden und aus einer drohenden, demütigenden Niederlage noch einen Sieg zu erringen.

Wieder Krieg führen, aus den richtigen Gründen

In den letzten zwei bis drei Tagen wurden die Kriegsgerüchte sowohl in den USA als auch in Israel immer lauter. Jüngste Berichte (unter anderem von der New York Times) berufen sich auf anonyme US-Beamte und mit den Beratungen vertraute Personen, die von einer unmittelbar bevorstehenden US-israelischen Kampagne gegen den Iran sprechen, mit dem Ziel, die Schlacht zu beenden.

Offenbar wurden detaillierte Einsatzpläne für einen kurzen, aber intensiven Angriff mit Bomben und Raketen ausgearbeitet. Zu den Zielen gehören Irans Atomanlagen am Berg „Pickaxe“, das Raketen- und Drohnenarsenal sowie die Energieinfrastruktur. Darüber hinaus soll die iranische Führung erneut entmachtet werden – diesmal endgültig und auf eine Weise, wie sie die Welt noch nie erlebt hat.

Ja, wartet nur ab, wir machen das auf jeden Fall!

Um die Rhetorik überzeugender zu gestalten (und das Überraschungsmoment weiter zu verringern), haben US-amerikanische und israelische Streitkräfte ihre Übungen intensiviert und simulierten Luftangriffe auf den Iran über dem Irak und Syrien durchgeführt. US-Kriegsminister Pete Hegseth reiste zudem nach Israel, um sich mit Ministerpräsident Netanjahu zu treffen, die Angriffe zu besprechen und die Einsatzzeiten abzustimmen. Weiterhin wurde über die laufende Zusammenführung von US-Truppen und militärischem Material in der Region berichtet, während gleichzeitig Stützpunkte evakuiert wurden, von denen US-Personal am stärksten iranischen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt gewesen wäre.

Herr Trump verlieh diesen Vorbereitungen zusätzliche Glaubwürdigkeit, indem er klarstellte, dass die USA keinerlei Verhandlungen mit dem Iran führen und dass „ziemlich bald“ etwas geschehen werde – so oder so. Dies trotz des erdrückenden Sieges der USA im Krieg, der Zerstörung des iranischen Atomprogramms und der vollständigen Kontrolle über die Straße von Hormus. Heutzutage kann man nicht vorsichtig genug sein: Selbst wenn man den Gegner bewusstlos geschlagen hat, ist es ratsam, nach tagelangen Ankündigungen noch ein paar Schläge auszuteilen, nur für alle Fälle.

Liegt es an der Wirtschaft, Dummkopf? Und wessen Wirtschaft?

Liest man jedoch zwischen den Zeilen einiger Äußerungen von US-Beamten, so scheint es, als hofften sie, dass der Iran dem wirtschaftlichen Druck nachgeben werde, mit oder ohne die Bombardierungen, und dass die Wirtschaftskrise und die Inflation die iranische Führung zwingen würden, an den Verhandlungstisch zu kommen und die US-amerikanisch-israelischen Bedingungen zu akzeptieren.

Andererseits wächst auch der wirtschaftliche Druck auf die USA und Israel. Im Falle eines Angriffs würde der Iran wahrscheinlich mit einem Angriff auf die Energieressourcen der gesamten Region Vergeltung üben, was verheerende Folgen sowohl für die Königreiche am Persischen Golf als auch für die globalen Energiemärkte hätte. Selbst ohne weitere militärische Eskalation notiert das Brent-Rohöl bei 115 US-Dollar pro Barrel – ein Anstieg von fast 15 % innerhalb von nur drei Wochen und sehr nahe an den Höchstständen vom Februar und März dieses Jahres, unmittelbar nach den US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran.

Selbst auf dem aktuellen Niveau verursachen die Energiepreise gravierende Störungen und erfordern dringende Gegenmaßnahmen, keine weiteren politischen riskanten Manöver. Weitere Konflikte könnten die Ölpreise auf ein nie dagewesenes Niveau ansteigen lassen, mit unvorhersehbaren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen für die westliche Welt.

Wer wird als Erster an den Verhandlungstisch gezwungen?

Die Annahme, die Iraner würden zuerst nachgeben, könnte sich als Wunschdenken von Präsident Trump und seinen Beratern erweisen. Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass die USA das von Herrn Trump unterzeichnete Memorandum of Understanding wieder hervorholen und auf die Iraner zugehen müssen, um zu signalisieren: „Dieses Mal werden wir entgegenkommend sein, unser Wort halten und die Blockade gegen den Iran im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus aufheben.“

In diesem Sinne haben wir bereits erlebt, wie die USA von den verstorbenen Senators Lindsay Graham „knochenbrechenden“ Sanktionen des gegen Russland abgerückt sind, damit Trump seinen „Diesel-Deal“ mit Wladimir Putin abschließen konnte (man beachte, dass dies überhaupt nichts zur Senkung des Marktpreises für Diesel beigetragen hat).

Nach den Zwischenwahlen muss Trump möglicherweise auch gegenüber den Iranern pragmatischer vorgehen. Die Zeit wird es zeigen; ich erwarte, dass wir in den nächsten zehn Tagen vor allem harte Rhetorik und unnachgiebiges Bekenntnis zu einem vollständigen Sieg über den Iran erleben werden. Nach den Wahlen könnte sich ein weniger rücksichtsloser und pragmatischerer Ansatz durchsetzen.

Es geht nicht nur um Hormuz…

Im vergangenen Monat eskalierte der Krieg zwischen Ansarallah und Saudi-Arabien sowie den von Saudi-Arabien unterstützten Kräften im Jemen dramatisch. Infolgedessen kontrollieren die USA die Meerenge von Bab al-Mandab ebenso weitgehend wie die Straße von Hormus. Von den beiden Meerengen ist Bab al-Mandab wohl die wichtigere und steht nun vollständig unter der Kontrolle von Ansarallah. Daran wird auch der Einsatz von Bomben und Raketen nichts ändern.

Wie der ehemalige MI6-Chef (2009-2014), Sir John Sawers, kürzlich aussagte: „Die Huthis sind gekommen, um zu bleiben. Sie werden nicht besiegt werden und sie werden auf absehbare Zeit einen großen Teil des Jemen kontrollieren.“

Damit entstehen zwei wichtige regionale Handelsknotenpunkte, die nun beide von US-Gegnern und nicht von US-Verbündeten kontrolliert werden. Es erscheint unwahrscheinlich, dass die Zeiten westlicher Dominanz im Nahen Osten bald zurückkehren werden. Die Folgen werden weit über hohe Ölpreise hinausgehen: Sie werden sich über viele Jahre hinweg fortsetzen, und die neue Normalität ist aus heutiger Sicht möglicherweise noch gar nicht absehbar.
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Der Niedergang Europas und seine geostrategischen Auswirkungen

Der Sondergesandte Wladimir Putins erklärte heute in Istanbul, die künftige Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA (und anderen Nationen) werde „glorreich“ sein.

Eine Folge der politischen Instabilität in Frankreich war die Offenlegung des Zerfalls westlicher Bündnisse, da sich Präsident Trump und Präsident Macron  gegenseitig Beleidigungen und die Schuld für die Unruhen in Frankreich zuschoben. Es herrscht offenbar Einigkeit darüber, dass die Unruhen, die sich auf viele andere europäische Länder ausgebreitet haben, anhalten und sich verschärfen werden.

Wenn wir doch nur frühzeitig Anzeichen dafür gehabt hätten, dass die Dinge aus dem Ruder gelaufen sind…

Tatsächlich scheint die französische Regierung in einer Art Teufelskreis gefangen zu sein, der sowohl von unten als auch von oben heraufkommt: Während die notleidende französische Bevölkerung zunehmend unruhig wird und bereit ist, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, üben die globalen Kapitalmärkte Druck auf Frankreichs desolate Finanzlage aus. Allein in den letzten zehn Monaten ist der Zinssatz für französische Staatsanleihen um fast 40 % gestiegen.

Bild

Diese Grafik war übrigens innerhalb eines Tages überholt. Inzwischen lag der Zinssatz für zehnjährige französische Staatsanleihen bei 4,935 %. Anders als in den USA stagnierten die französischen Aktienkurse jedoch und könnten sogar in einen Bärenmarkt eingetreten sein. Da sowohl Anleihen- als auch Aktienkurse einbrachen, schmolz der Wert der Sicherheiten im Bankensystem in einem sich selbst verstärkenden Kreislauf dahin – und ein Ende ist nicht absehbar.

In Frankreich machen die Staatsausgaben fast 57 % des BIP aus. Michael Aarouet  hat einen hilfreichen Vergleich des französischen Staatsanteils am BIP mit dem anderer kapitalistischer liberaler Demokratien zusammengestellt:

Das System ertrinkt in Schulden…

Mit 3,6 Billionen Euro liegt Frankreichs Staatsverschuldung bei knapp 120 % des BIP. Inzwischen rufen diese Billionen an Schulden und die oben genannten BIP-Prozentsätze meist nur noch Gähnen hervor, da sie zur neuen Normalität geworden sind. Berechnet man die Staatsverschuldung jedoch pro Kopf , sieht die Lage deutlich ernster aus: 3,6 Billionen Euro entsprechen etwa 52.000 Euro pro Einwohner Frankreichs. Angesichts der jährlichen Haushaltsdefizite der Regierung von bis zu 5,8 % wird diese Schuldenlast mit Sicherheit weiter anwachsen, die französische Wirtschaft ersticken und den sozialen Druck weiter verschärfen.

Nein, es geht nicht um „Sozialismus“. Es geht um viel mehr!

Und wer jetzt „Sozialismus“ rufen will, muss verstehen, dass das Problem nicht von verschwenderischen „sozialistischen“ Regierungen ausgeht und sich auch nicht durch die Wahl kapitalistischer, konservativer und für einen schlanken Staat eintretender Politiker lösen lässt. Das Problem ist vielmehr systembedingt, und das System ist nachweislich immun gegen die beabsichtigten oder gewünschten politischen Maßnahmen gewählter Amtsträger und erst recht gegen den Willen ihrer Wähler.

Selbst wenn sie sich leidenschaftlich für ausgeglichene Haushalte, Schuldenabbau und eine Reduzierung des staatlichen Einflusses auf die Wirtschaft einsetzen, werden Amtsträger nach ihrem Amtsantritt den eingeschlagenen Weg der Defizitfinanzierung fortsetzen. Ich habe dies im August in dem Artikel mit dem Titel „ Warum Regierungen niemals auf Defizitfinanzierung verzichten dürfen „Diese Probleme lassen sich nicht durch Abstimmungen lösen.“ Der Artikel ist unten verlinkt:

I-System TrendCompass
Warum Regierungen niemals auf Defizitfinanzierung verzichten dürfen
Im gestrigen Bericht haben wir den beschleunigten Trend der staatlichen Defizitausgaben und den wachsenden Berg unbezahlbarer Schulden betrachtet. Ich habe darauf hingewiesen, dass in einer solchen Situation jeder Unternehmer und jeder Haushalt seine Ausgaben reduzieren und alles daransetzen würde, seine Schulden abzubauen, aber dass…
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Die geostrategischen Folgen

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die schwelende, sich verschärfende Finanzkrise erhebliche geostrategische Folgen haben wird. Irgendwann wird die auf gemeinsamen Werten beruhende Einheit des Westens zu zerfallen beginnen, und einzelne Nationen werden versuchen, die Krise im eigenen Land zu bewältigen, ungeachtet der möglichen Auswirkungen auf ihre Verbündeten, die ebenfalls gemeinsame Werte teilen.

Tatsächlich haben wir diesen Punkt längst überschritten; das beste Beispiel dafür ist Präsident Trumps jüngster „Diesel-Deal“ mit dem russischen Präsidenten Putin . Dieser Deal verdeutlicht auch die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, die Krise zu bewältigen und durch die Bewältigung ihrer Finanzkrise einen sanfteren Übergang zu ermöglichen. Weitere Beispiele sind der amerikanische Einfluss auf andere Nationen der westlichen Hemisphäre, die nach und nach in Außenposten der Wall-Street-Banken verwandelt werden.

Ungeachtet der ethischen Implikationen dieser Vereinbarungen sichern sie den emittierenden Banken neue Sicherheiten und künftige Nachfrage nach US-Dollar. Das wird die US-Finanzkrise zumindest teilweise abmildern. Die Europäer hingegen stecken tief in der Klemme. Innerhalb weniger Jahre ist es ihnen gelungen, nicht nur ihre industrielle Basis und Energieproduktion, sondern auch ihre Beziehungen zu Russland, China, Iran, arabischen Staaten, großen Teilen des globalen Südens und den Vereinigten Staaten weitgehend zu zerstören.

Die einzige Front, auf der sie noch nennenswerten Einfluss haben, ist die gegen die eigene Bevölkerung, wo Regulierung, Zensur und Repression täglich zunehmen, was zu Demonstrationen und Aufständen führt. Gleichzeitig versuchen sie mit aller Macht, den weißen, christlichen Teil dieser Bevölkerung davon zu überzeugen, dass es richtig und notwendig sei, ihre „Pflicht“ zu erfüllen und sich und ihre Kinder in einem Krieg gegen Russland zu opfern, um ihre Länder und ihre Lebensweise zu schützen.

Verzweifelt auf Krieg

Inzwischen hat jedoch ein großer Teil dieser Bevölkerung kein Interesse mehr an diesem Lebensstil, und die Krise verschärft sich zusehends. Daher gehen die meisten Beobachter davon aus, dass sich die Entwicklung nicht ändern wird. Die Unfähigkeit und der Unwille, die Probleme auch nur ansatzweise zu lösen, lassen den Machthabern nur den Krieg als einziges Ventil. Selbst in dieser Hinsicht gerät Europa zunehmend in eine Isolation.

Unser designierter Feind, Russland, versteht die Lage sehr wohl und ist bereit, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um künftig eine kooperativere und konstruktivere Beziehung aufzubauen. Unter den amerikanischen Offiziellen scheinen immer mehr bereit zu sein, die Russophobie abzulegen und sich wieder den wichtigen Dingen zuzuwenden, wie wir beim Dieselabkommen und der Sitzung des UN-Sicherheitsrats in der vergangenen Woche gesehen haben. Während der Sitzung des UN-Sicherheitsrats standen die versöhnlichen Äußerungen der USA gegenüber Russland in scharfem Kontrast zur fanatischen und feindseligen Haltung der europäischen Vertreter.

Das Schicksal der eingefrorenen Vermögenswerte Russlands

Damit kommen wir zurück zum Schicksal der in westlichen Jurisdiktionen eingefrorenen russischen Vermögenswerte. Der fragliche Betrag wird auf 300 bis 335 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Großteil dieser Vermögenswerte befindet sich in Europa: Der größte Teil wird von der belgischen Zentralverwahrstelle Euroclear verwaltet, die rund 190 bis 208 Milliarden US-Dollar hält.

Frankreich hält russische Zentralbankgelder in Höhe von bis zu 71 Milliarden US-Dollar, doch es besteht der Verdacht, dass die Regierung Macron bereits einen Großteil davon veruntreut hat. Neueren Zahlen zufolge befinden sich nur noch etwa 25,6 Milliarden US-Dollar der russischen Gelder in französischer Obhut. Großbritannien hält russische Vermögenswerte im Wert von rund 37 Milliarden US-Dollar. Der US-Anteil wird hingegen auf lediglich 5 bis 8 Milliarden US-Dollar geschätzt, hauptsächlich in Form von Schuldverschreibungen und Bargeld.

Bei seinem jüngsten Auftritt auf dem Warschauer Sicherheitsforum , der britische Agent der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski erklärte des Präsidenten , dass diese Vermögenswerte nur „über unsere Leichen“ an Russland zurückgegeben würden. Tatsächlich ist es unwahrscheinlich, dass Russland diese Vermögenswerte in absehbarer Zeit zurückerhält, doch sowohl der Kreml als auch ihre amerikanischen Partner könnten ihre eigenen Gründe haben, diese Vermögenswerte vollständig in US-Gewahrsam zu übergeben.

Im vergangenen August, unmittelbar nach dem Gipfeltreffen in Alaska zwischen Präsident Trump und Präsident Putin, schrieb ich Folgendes:

Ich vermute, dass eines der Ergebnisse der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit – das werden wir im Laufe der Zeit erfahren – über das Schicksal der von westlichen Ländern eingefrorenen russischen Vermögenswerte entscheiden wird. … Trump dürfte großes Interesse daran haben, dass Russland dieses Geld in den USA investiert. Die Russen ihrerseits haben allen Grund, Trump entgegenzukommen, und ein solches Investitionsabkommen würde die Zusammenarbeit beider Mächte sicherlich erheblich fördern. …

Für das britische Finanzsystem, das unter einem Mangel an Sicherheiten leidet, könnte dies katastrophale Folgen haben. Dasselbe gilt für Europa: Emmanuel Macrons Plan, 260 Milliarden Dollar an eingefrorenen russischen Vermögenswerten als Sicherheiten für Wiederaufbauinvestitionen zu nutzen, sollte ebenfalls einen groß angelegten Kreditimpuls in Europa auslösen. Der Wiederaufbau [der Ukraine] sollte von europäischen Banken und an europäische Unternehmen vergebenen Aufträgen finanziert werden. Leider wird all dies ohne die starke Unterstützung der Vereinigten Staaten nicht möglich sein.

Wenn man bei Donald Trump überhaupt etwas vorhersehen kann, dann ist es, dass er diese Vermögenswerte in den USA haben will … Für denselben geringen Preis kann er den doppelzüngigen, kriegstreiberischen Europäern einen weiteren demütigenden Tritt in den Hintern versetzen. Ich sehe ihn dieser Versuchung einfach nicht widerstehen, und schon bald werden die Nachrichten berichten, dass Trump die Überführung der in Europa befindlichen russischen Vermögenswerte in US-Gewahrsam angeordnet hat. Den Europäern wird nichts anderes übrig bleiben, als sich zu fügen.

Der Sondergesandte von Wladimir Putin: Es wird glorreich werden!

Erst heute, am ersten Tag des XIX. Eurasischen Wirtschaftsforums Verona in Istanbul, sprach Herr Kirill Dmitriev, CEO des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sondergesandter Wladimir Putins für Investitions- und Wirtschaftskooperation, darüber, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den Vereinigten Staaten die Grundlage für den Dialog und die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Mächten bilde. 

Er sagte außerdem, diese Kooperation werde den Druck auf die europäischen Regierungen weiter erhöhen: Wenn sie sähen, wie Russland und die Vereinigten Staaten eine für beide Seiten vorteilhafte und konstruktive Zusammenarbeit betreiben, würden die Europäer nicht zurückbleiben wollen. Sie müssten sich mit der Zeit besinnen und an den Verhandlungstisch zurückkehren. Der stets optimistische Herr Dmitriev wählte den Begriff „glorreich“, um die letztendlichen Ergebnisse dieser Kooperation zu beschreiben. Die Ausführungen von Herrn Dmitriev beginnen bei Minute 1:38 im unten verlinkten Video.

Nun, die Europäer zur Vernunft zu bringen, wird eine ganz andere Herausforderung sein, und um die fragwürdige Situation zu lösen, müsste Russland seine eingefrorenen Vermögenswerte in US-Gewahrsam nehmen. Wenn das passiert, wird die EU einen schweren finanziellen Schlag erleiden. Leute wie Herr Sikorski haben dann wohl kaum eine andere Wahl, als „unsere Leichen“ anzubieten.

Gefangen in politischer Lähmung, konfrontiert mit unlösbaren Wirtschaftskrisen und eingeklemmt zwischen dem von ihm entfremdeten Russland und den feindseligen Vereinigten Staaten, wird Europa sich damit abfinden müssen, dass die Welt nach vielen Jahrhunderten nicht mehr eurozentrisch ist und dass es lernen muss, andere Akteure auf der globalen Bühne als gleichwertig zu behandeln.

Hoffentlich entsteht nach anfänglichen Entzugserscheinungen ein völlig nüchternes, konstruktives und kooperatives Europa ohne Überlegenheitskomplexe. Je eher, desto besser für alle Beteiligten. Wer weiß, vielleicht wird es ja wirklich glorreich, wenn nicht für Herrn Sikorski, dann sicherlich für die meisten von uns.

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gute anlyse - keine lösungsvorschläge
Wie bitte? Niemand weiß, was Geld ist? 22. Oktober 2026
Heute beginnt das dreitägige XIX. Eurasische Wirtschaftsforum Verona, das erneut in Istanbul, Türkei, stattfindet. Ich freue mich sehr über die Einladung als Redner zum Thema „Welche Veränderungen stehen der Weltwirtschaft bevor?“. Das Thema ist recht vage und umfassend, und ich bin überzeugt, dass Geld eine zentrale Rolle für unser Verständnis zukünftiger wirtschaftlicher Veränderungen spielen sollte. Meine Ausführungen werden den langjährigen Abonnenten dieses Newsletters bekannt vorkommen. Los geht’s:

Wenn wir über wirtschaftlichen Wandel sprechen, ohne das Konzept des Geldes zu thematisieren, könnten wir wichtige Aspekte außer Acht lassen und viele wichtige Fragen unbeantwortet lassen. Wir sind zwar von Ökonomen, Finanzanalysten und Bankern umgeben, aber die Wahrheit ist – und darüber sollten wir ehrlich sein –, dass niemand wirklich weiß, was Geld ist. Das ist kein Übertreibung – es ist ein Zitat von Dr. Richard Werner, einem Banker und einem der weltweit führenden Experten für Geldfragen.

Ich habe fast 30 Jahre als Marktanalyst, Händler und Hedgefondsmanager gearbeitet und unzählige Stunden mit anderen Analysten, Ökonomen, Hedgefondsmanagern und Bankern diskutiert. Und ich stimme zu: Selbst unter den Bankern – die per Definition mit Geld handeln – weiß niemand so recht, was Geld eigentlich ist. Doch Geld existiert: Es ist da, also muss es etwas sein. Unbeantwortete Fragen, die eigentlich beantwortet werden sollten. Deshalb habe ich versucht, eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage zu finden: Was ist Geld?

In der heutigen Welt ist das Problem so komplex, dass es einem fast unlösbaren gordischen Knoten gleicht. Anstatt zu versuchen, diesen Knoten zu entwirren, lade ich Sie zu einem Gedankenexperiment ein: Wir werden die gesamte Komplexität beseitigen, indem wir zu den Grundlagen zurückkehren.

Stellen Sie sich das Leben eines Nomadenstammes vor; ich denke, die meisten von uns haben schon einmal eine Dokumentation über das Leben der Nomaden gesehen: Sie leben ohne Geld, sind aber ständig beschäftigt. Im Allgemeinen muss die gesamte Gruppe für ihren Lebensunterhalt sorgen. Jeder, vom Kleinkind bis zum Ältesten, hat seine zugewiesenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Mit anderen Worten: Nahezu die gesamte Arbeitskraft der Gruppe wird für die Sicherung ihres Lebensunterhalts aufgewendet, sodass wir keinen nennenswerten zivilisatorischen Fortschritt feststellen können.

Sobald die Menschen jedoch den Ackerbau entdecken, steigt ihre Produktivität und die Gruppe erwirtschaftet einen Überschuss: Sie produziert mehr, als sie zum bloßen Überleben benötigt. Ab diesem Zeitpunkt muss nicht mehr jeder arbeiten, sodass die Gruppe die überschüssige Arbeitskraft für andere Zwecke als die reine Nahrungsbeschaffung einsetzen kann. Die Gruppe kennt ihre dringendsten Bedürfnisse oder Wünsche: Sie könnte beispielsweise Bewässerungskanäle bauen, um die Ernteerträge zu steigern, oder Straßen und Brücken errichten, die ihr Zugang zu zusätzlichen Jagdgründen, fruchtbaren Feldern oder Märkten verschaffen, auf denen sie Waren mit den Nachbargemeinden tauschen kann.

Doch auch die Arbeiter, die Bewässerungskanäle, Straßen und Brücken bauen, müssen ihre Familien ernähren. Daher werden sie aus dem Überschuss der Gruppe versorgt. Um dies gerecht und transparent zu gestalten, kann die Gruppe den verfügbaren Überschuss in Token aufteilen und genügend Token ausgeben, um sicherzustellen, dass jeder Arbeiter ausreichend Fleisch, Getreide, Speiseöl und andere Lebensmittel erhält.

Angenommen, die Gruppe entwickelt einen realisierbaren Plan und alle stimmen zu, könnten Bewässerungskanäle, Straßen und Brücken gebaut werden. Diese Investitionen würden die Produktivität der Gruppe weiter steigern und so zusätzlichen Überschuss und größeren Wohlstand generieren. Mit der Zeit könnte die Gemeinschaft immer wohlhabender werden; manche Arbeitskräfte würden sich spezialisieren, das Wissen würde sich weiterentwickeln und die Technologien würden sich verbessern. Mit steigender Produktivität und wachsendem Wohlstand könnte die Gruppe ihren Überschuss für den Bau von Schulen, Krankenhäusern, Tempeln, Kathedralen oder Pyramiden verwenden. Sie könnte auch Wissenschaftler, Ingenieure, Philosophen, Komponisten und Dramatiker fördern und so zur Entstehung prächtiger Städte, Universitäten, Theater, Sinfonien, zeitloser Romane und Weltraumforschungsprogramme beitragen. Kurz gesagt, es kommt zu einer Blütezeit der Zivilisation.

Dieses einfache Gedankenexperiment fasst den menschlichen Fortschritt zusammen, was unstrittig ist, bietet aber auch einen Rahmen zum Verständnis der Rolle von Geld und Kredit in diesem Prozess. Dieser Rahmen führt zu einigen wichtigen Schlussfolgerungen:

  1. Geld sollte vielmehr Ausdruck des Wohlstands einer Volkswirtschaft sein und den von ihr generierten sozialen Überschuss bzw. die sozialen Ersparnisse widerspiegeln.

  2. Geht man davon aus, dass eine bestimmte Gemeinschaft Gutscheine oder Token als Geld verwendet, so ist klar, dass je größer ihr Vermögen ist, desto mehr Token im Umlauf sein sollten. Hier sehe ich die Grenzen der Verwendung von Gold, Silber oder Währungen mit begrenzter Verfügbarkeit wie Bitcoin als Geld.

  3. Wenn die Anzahl der ausgegebenen Wertmarken den sozialen Überschuss übersteigt, könnten einige Arbeiter Hunger leiden. Das könnte zu sozialen Unruhen führen.

  4. Eine Gemeinschaft könnte einen Kredit auf ihre eigene zukünftige Produktivität vergeben, wenn sie davon überzeugt ist, dass die von ihr hergestellten Kapitalgüter den Wohlstand der Gemeinschaft um mehr steigern werden, als sie heute investiert.

  5. Sobald Geld verbraucht ist, sollte es verschwinden: Wenn ich beispielsweise einige meiner Token gegen ein Stück Fleisch oder eine Portion Getreide eintausche und diese esse, stellen diese Token verbrauchte Güter dar und sollten daher ungültig gemacht werden.

  6. Die Geldschöpfung sollte eine öffentliche, keine private Aufgabe sein. Dies impliziert letztlich, dass Zentralbanken nicht unabhängig vom politischen Prozess in der Gesellschaft agieren, sondern diesem untergeordnet sein sollten.

  7. Die Entscheidungen darüber, welche Investitionen getätigt werden sollen und welche nicht, obliegen der Gruppe und sollten in einem demokratischen Prozess getroffen werden. Nur die Gruppenmitglieder selbst kennen ihre Bedürfnisse und Wünsche. Sie könnten beispielsweise Infrastruktur, Maschinen, Verkehrssysteme, Schulen, Bibliotheken oder Kirchen bauen und einen Teil ihres Vermögens für Kunst, Wissenschaft, Unterhaltung, Sport und Freizeitaktivitäten ausgeben.

Normale menschliche Gemeinschaften würden ihr Vermögen wahrscheinlich nicht für Technologien ausgeben wollen, um die Sonne zu verdunkeln, rotes Fleisch durch Insektenfutter zu ersetzen, Biolabore zu bauen, um Funktionsgewinnforschung zu betreiben und Krankheitserreger tödlicher und ansteckender zu machen; oder um Anlagen zu bauen, um Kohlenstoff aus der Atmosphäre abzuscheiden und unter der Erde zu vergraben.

Wenn ein effektives Buchhaltungssystem vorhanden wäre, bräuchte die Gemeinschaft überhaupt kein Geld. Für uns, die wir in der heutigen Welt aufgewachsen sind, mag das schwer vorstellbar sein, doch das alte Ägypten brachte eine 3000 Jahre alte Zivilisation hervor, die ganz ohne Geld auskam. Dasselbe gilt für die Inkas in Südamerika.

Was ich heute hier vorschlage, ist keine Erklärung des Geldes, sondern ein Denkrahmen, der uns helfen könnte, Veränderungen in der Realwirtschaft zu verstehen. Sollten einige dieser Gedanken radikal erscheinen, bitte ich um Entschuldigung, aber ich glaube, wir müssen auch radikale Ideen in Betracht ziehen. Wir stehen vor Veränderungen, die fünf oder sechs Jahrhunderte Kontinuität unter den derzeit vorherrschenden Lehrmeinungen zunichtemachen könnten, und diese Lehrmeinungen haben uns an einen Punkt gebracht, an dem selbst unter Experten niemand mehr wirklich weiß, was Geld ist.

Um den Weg in die Zukunft zu ebnen, sollten wir die Natur sozialer Technologien, die unseren Fortschritt beschleunigen können – wie Geld und Kredit –, bestmöglich und klar verstehen. Wir müssen uns außerdem ein möglichst klares Bild davon machen, was wir erreichen wollen, und dafür benötigen wir ein gemeinsames Verständnis dessen, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Für manche sind wir nichts weiter als manipulierbare Wesen, die man mit Videospielen unterhält und mit Drogen betäubt. Für andere ist die Menschheit eine göttliche Schöpfung, ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebensharmonie. Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir uns anstrengen und einen Weg nach vorn finden.

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Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt

Wer und was ist in Deutschland "Nazi" beziehungsweise "gesichert rechtsextrem"? Dieser Frage ist ein Meinungsartikel auf RT DE im Juni nachgegangen, nun äußerte sich der ehemalige SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine in einem Artikel für die Nachdenkseiten dazu.
Lafontaine: Gesichert rechtsextrem ist, wer das Feindbild der "bösen Russen" pflegt
Quelle: Gettyimages.ru © Schlueter/Getty Images

Oskar Lafontaine, der ehemalige SPD-Vorsitzende und langjährige "Landesvater" Saarlands, später Co-Vorsitzende der Linken und nun parteilos, ist in einem Artikel für die Nachdenkseiten hart mit dem Mainstreamnarrativ der "gesichert rechtsextremen" AfD ins Gericht gegangen. Der Begriff und besonders seine Zuordnung zur AfD hätten für eine "beispiellose Verwirrung" in der deutschen Politik gesorgt, argumentiert Lafontaine.

Der Landesverfassungsschutz, der den Begriff in die Welt gesetzt hat, sei eine Abteilung des Innenministeriums und unterstehe dem Innenminister. Eine unabhängige Einschätzung sei da ohnehin nicht zu erwarten, aber offenkundig wüssten die jeweiligen Minister und ihre Abteilungen gar nicht, was rechtsextrem ist:

"Eine besondere Expertise in der Extremismusforschung haben weder die Innenminister noch der Verfassungsschutz. Sie urteilen notwendigerweise parteiisch."

Weiter stellt der Lafontaine in seinem Artikel klar, was aus seiner Sicht rechtsextrem ist:

"Die Unterstützung der Faschisten in der Ukraine und in Israel mit Waffenlieferungen und Geld durch die Brandmauer-Parteien macht diese zu Helfern des Faschismus. […] 

Für mich waren unverhältnismäßige Aufrüstung und daraus folgender massiver Sozialabbau schon immer rechtsextrem. Auch halte ich den Antisemitismus und das Schüren von Ausländerhass für rechtsextrem. Angesichts der Ermordung von 25 Millionen Bürgern der Sowjetunion, darunter die Hälfte Russen, ist es besonders verwerflich und gesichert rechtsextrem, täglich das Feindbild des bösen Russen zu pflegen. Die Nazis nannten die Russen Untermenschen. […]

Die fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Parteien, die anmaßend täglich von 'unserer Demokratie' faseln, ist ein Kennzeichen rechter Regierungen. Solange die von CDU/CSU und SPD gebildete Bundesregierung die existenzvernichtenden Sanktionen der EU gegen die Meinungsfreiheit mitträgt, hat sie jede demokratische Glaubwürdigkeit verloren."

Ähnlich hatte auch RT DE-Autor Alexej Danckwardt in dem im Juni erschienenen Meinungsbeitrag "Zur Parteitagsrede der Linken-Chefin: Wer die wahren Nazis in Deutschland sind" argumentiert.

Oskar Lafontaines Artikel endet mit einem Appell an die deutsche Politik, zur Vernunft und zum Augenmaß zurückzukehren:

"Wer die sich vertiefende Spaltung in der deutschen Gesellschaft überwinden will, muss die haltlose Gleichsetzung der heutigen Entwicklung mit dem Ende der Weimarer Republik und dem aufkommenden Nationalsozialismus beenden. Auch wenn es am rechten Rand der AfD zweifellos Extremisten und finstere Figuren gibt, sollten wir zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückkehren."

Mehr zum Thema – Gerichtsurteil: Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als "gesichert rechtsextrem" einstufen

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Alex Krainer:

Könnte Frankreich in einen Bürgerkrieg abgleiten?

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 19. Oktober 2026

Am Samstag, dem 17. Oktober, eskalierten die Demonstrationen in Frankreich. Die Behörden schätzten die Teilnehmerzahl landesweit auf etwa 550.000, die Organisatoren hingegen sprachen von bis zu 800.000 Demonstranten. Der Aktionstag am 17. Oktober war ausdrücklich als Zusammenschluss der seit einem Monat andauernden Studentenbewegung mit dem breiteren Protest gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und die Sparprogramme der Regierung inszeniert, an dem sich auch Eltern, Lehrer und Gewerkschaftsmitglieder beteiligten.

Zu den Organisatoren gehörten Schülervertretungen wie die Union Syndicale Lycéenne (USL), Gewerkschaften und Überreste der Gelbwestenbewegung. Die Schülerproteste begannen bereits Mitte September aufgrund des desolaten Zustands des französischen Bildungswesens. Weitere Gruppen schlossen sich den Protesten gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten, den Verfall der öffentlichen Dienstleistungen und die wahrgenommene Gleichgültigkeit der Regierung an.

Wie so oft boten diese größtenteils friedlichen Proteste jedoch gewalttätigen Gruppen, Randalierern und Plünderern die Gelegenheit, sich zu vermischen. Die Randalierer strömten in Scharen herbei und attackierten Regierungsgebäude, Geschäfte und die Polizei. Sie zerstörten das historische Rathaus von Limoges durch Brandstiftung, plünderten Hunderte von Geschäften in ganz Frankreich und verwandelten Teile vieler französischer Städte in Kriegsgebiete .

Spontane oder organisierte Gewalt?

Auch wenn diese Proteste wie eine spontane soziale Reaktion auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen in Frankreich erscheinen mögen, gibt es erhebliche Hinweise darauf, dass Massenproteste in der Regel von den Sicherheitsdiensten des Tiefen Staates organisiert und gezielt von gewalttätigen Elementen unterwandert werden.

Am Wochenende zeigten sich in Frankreich erste Anzeichen dafür: Die Randalierer trugen schwarze Kapuzen und Gesichtsmasken, und jemand hatte dafür gesorgt, dass ordentlich und professionell verpackte Paletten mit Glasflaschen an den Orten der Ausschreitungen auftauchten (Videomaterial unter dem Link). Das wäre eine beeindruckende logistische und organisatorische Leistung, wenn sie von den Straßenkriminellen selbst inszeniert worden wäre.

Falls die Gewalt organisiert war, stellt sich die Frage: Wer hat sie organisiert und zu welchem ​​Zweck? Ich glaube, die üblichen Verdächtigen finden sich unter den staatlichen Geheimdiensten und der Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen, von denen viele genau für solche Zwecke gegründet und großzügig finanziert werden.

Zur Erinnerung: Frankreich erlebte bereits im Sommer 2023 gewaltsame Unruhen. Am 28. Juni 2023, einen Tag nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Merzouk durch die Polizei im Pariser Vorort Nanterre, brachen landesweite Ausschreitungen aus. Die Unruhen ereigneten sich in zahlreichen Städten, darunter Paris, Marseille, Lille, Lyon, Bordeaux, Grenoble und auch in Brüssel. Einige der Randalierer waren bewaffnet, und Teile vieler Städte glichen Kriegsgebieten.

 Einigen Berichten zufolge gelangten an die Ukraine gespendete Waffen über den Schwarzmarkt in die Hände von Demonstranten , die damit auf die Polizei schossen. Die Regierung setzte 45.000 Polizisten und Gendarmen ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen, doch die Ausschreitungen dauerten sechs Tage lang mit großer Heftigkeit an. Präsident Emmanuel Macron geriet unter Druck, nicht nur von den Randalierern und der Opposition, sondern – noch besorgniserregender – auch von seinen eigenen Polizeikräften und dem Militär.

Und dann war plötzlich alles vorbei, so abrupt, wie es begonnen hatte. Obwohl Protestmärsche in Frankreich üblicherweise Wochen und Monate dauern, endeten die Unruhen von 2023 bereits nach sechs Tagen. Für Frankreich war das so ungewöhnlich, dass eine Erklärung her musste: Die Medien verbreiteten die Geschichte, die Ausschreitungen seien von Drogenhändlern beendet worden, weil sie deren Geschäfte beeinträchtigt hätten.

So kam es zu einem großen, spontanen Ausbruch der Empörung, der Gerechtigkeit für den jungen Nahel Merzouk forderte. Doch als die Drogendealer die Protestierenden aus unerfindlichen Gründen zum Aufhören aufforderten, da dies ihrem Geschäft schaden würde, entschied die aufgebrachte Jugend kurzerhand, dass der Drogenhandel wichtiger sei als Gerechtigkeit. Das Wort „bizarr“ beschreibt die Ereignisse, die den Fall der Unruhen von 2023 abschlossen, nur unzureichend.

Was steht auf dem Programm?

Wie ich damals schrieb, könnte die Agenda auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron abgezielt haben , der sich zu jener Zeit vom Westen abgrenzte: Zwei Monate zuvor hatte er eine große Delegation französischer Wirtschaftsvertreter nach Peking mitgenommen und mit dem Gedanken gespielt, Frankreich könnte der BRICS-Organisation beitreten. Er plädierte außerdem für Verhandlungen mit Russland und die Berücksichtigung ihrer Sicherheitsbedenken. Nach den Unruhen verwarf er diese Ideen jedoch, und sie wurden seither nicht mehr erwähnt.

Wir können nur mutmaßen, was heute dahintersteckt. Ich persönlich vermute, dass es darum geht, einen Vorwand für ein autoritäreres Vorgehen gegen Bürgerrechte, strengere Zensur und möglicherweise sogar Ausgangssperren zu schaffen. Die Zeit wird es zeigen. In solchen Situationen kalkulieren die Organisatoren von Unruhen damit, dass die Bevölkerung die Wiederherstellung von Recht und Ordnung fordern und bereit sein wird, ihre Bürgerrechte aufzugeben und ein hartes Vorgehen gegen Andersdenkende sowie die Rückkehr zu Ordnung und Stabilität zu begrüßen.

Das könnte alles nach hinten losgehen…

Diese Rechnung könnte jedoch scheitern, wenn die Bevölkerung die Verachtung der Protestierenden gegenüber den Behörden teilt, was in Frankreich derzeit weitgehend der Fall ist. Bereits 2023 standen die staatlichen Institutionen, die zur Niederschlagung der Unruhen eingesetzt worden waren, kurz davor, sich gegen die Regierung zu wenden. Damals schrieben die französischen Polizeigewerkschaften an Präsident Macron und drohten mit einer Revolte: „ Heute befindet sich die Polizei im Kampf, wir befinden uns im Krieg. Morgen werden wir im Widerstand sein, und die Regierung sollte sich dessen bewusst sein .“

Auch in Militärkreisen herrschte eine ähnliche Ansicht: General Pierre Villiers , der in der französischen Militärführung hohes Ansehen genießt, erklärte , die Armee solle dem Volk und nicht Emmanuel Macron gegenüber loyal sein. Es ist nahezu sicher, dass Polizei, Gendarmerie und große Teile des Militärs noch eher geneigt sind, der Regierung den Gehorsam zu verweigern und sich gegen sie zu wenden. Dies könnte zu einem Bürgerkrieg in Frankreich führen, dessen Folgen aus heutiger Sicht völlig unvorhersehbar sind.

Die Zersplitterung des „kollektiven Westens“

Die politische Instabilität in Frankreich hat die Uneinigkeit und den Zerfall des „kollektiven Westens“ weiter verdeutlicht. Gestern griff Präsident Trump Präsident Macron mit einem vernichtenden Beitrag auf TruthSocial an:  

Frankreich brennt! Die Einwanderung von Menschen aus einer völlig anderen Welt, von Menschen mit Hass im Herzen, hat dieses einst so großartige Land zerstört. Schließt eure Grenzen und übernehmt die Kontrolle, bevor es zu spät ist! Präsident Donald J. Trump

Macron wandte sich seinerseits in einer Erklärung an die Nation und gab Trump indirekt die Schuld an den Unruhen : „Wir sollten friedliche Demonstranten niemals mit Plünderern und Randalierern verwechseln, denn es gibt Menschen, die zu Recht das Gefühl haben, dass die Treibstoffpreise zu hoch sind. Das liegt am Iran-Krieg.“

Angesichts zunehmender sozialer, wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen sind die westlichen Mächte und ihre Führungskräfte immer orientierungsloser und unfähig, die Ordnung wiederherzustellen, geschweige denn eine wirtschaftliche Erholung herbeizuführen. Es scheint, als sei ihr einziger Weg der Krieg und die Entfachung eines großen Krieges gegen Russland, ihren erklärten äußeren Feind, ihre letzte Hoffnung, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Unterstützung der Bevölkerung für die Regierung zurückzugewinnen. Zumindest im Moment erscheint dies sehr unwahrscheinlich, insbesondere in Frankreich.

In einer Stadt (ich konnte nicht herausfinden, welche) schoben Demonstranten am Samstag eine Guillotine auf die Straße . Es war nur ein Modell, aber es zeigt, wohin der Wind der sozialen Revolution weht. In Paris  skandierten die Demonstranten.  „Wir haben Ludwig XVI guillotiniert. Macron, Macron, wir werden es wieder tun.“ 

Die kollektive Stimmung tendiert eindeutig zu einer allgemeinen Revolte und einer entschlosseneren Forderung nach Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Protestierenden diesmal gegenüber den Drogenhändlern genauso rücksichtsvoll sein werden wie vor drei Sommern.

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Schulden auswachsen ist unmöglich

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 15. Oktober 2026

Wie ich gestern bereits erläutert habe, funktionieren unsere gesamten Wirtschaftssysteme wie Gewichtsverlagerungsmechanismen, die  mit zunehmendem Wachstum und Fortschritt immer stärkere Zugkräfte erfordern. Der Grund dafür ist, dass die Kaufkraft systematisch von Landwirten, Arbeitern und KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) nach oben zu „dem Haus“ – der Finanzoligarchie und ihren Kundenkonzernen – umverteilt wird. Dies ist keine revolutionäre Behauptung, sondern eine nachweisbare und messbare Tatsache.

Die obige Grafik zeigt den unaufhaltsamen Trend, dass sich immer mehr des gesamten Haushaltsvermögens der USA in den Händen der reichsten 0,1 % konzentriert. Man muss kein radikaler Denker sein, um dies zu bemerken und zu erkennen, dass es ein Problem darstellt – nicht nur für die unteren 99,9 %, sondern auch für die reichsten 0,01 %. Wie ich gestern bereits erwähnte: Wenn Sie ein Unternehmen besitzen oder mehrere, hängt der Erfolg dieser Unternehmen maßgeblich von der Kaufkraft ihrer Kunden ab.

Der Fortschritt beschleunigt sich.

Die gestern vom Bureau of Labor Statistics veröffentlichten Inflationsdaten deuten darauf hin, dass sich dieser Gewichtstransfer (tatsächlich ein Vermögenstransfer) beschleunigt, wobei die annualisierte Gesamtinflation im September 3,7 % erreichte (+0,6 % gegenüber dem Vormonat), gegenüber 3,4 % im August.Bild

Gleichzeitig halten die Lohnsteigerungen nicht mit der Inflation Schritt, was zu einem anhaltenden Kaufkraftverlust der Arbeitnehmer führt:Bild

Wie aus der obigen Grafik hervorgeht, verzeichnete die US-Wirtschaft sechs Monate in Folge sinkende Reallöhne. Dies könnte sich zu einem erheblichen Gegenwind für die Wirtschaft entwickeln, der nur durch die stetig steigende Staatsverschuldung und -ausgaben ausgeglichen werden kann, was zu wachsenden Haushaltsdefiziten und einer bereits jetzt nicht mehr zu bewältigenden öffentlichen Verschuldung führt.

Kriege sind teuer; sie zu verlieren noch viel teurer.

Auffällig an den beiden obigen Diagrammen ist, dass der Anstieg der Inflationsrate und der Rückgang der Reallöhne zeitlich zusammenfallen. Zudem fallen beide Ereignisse mit dem Beginn des verhängnisvollen Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran zusammen. Indirekt zahlt das amerikanische Volk die Zeche für diesen Fehler – und zahlt sie bereits.

Laut Mark Zandi von Moody’s Analytics belaufen sich die Kosten des Iran-Krieges für einen durchschnittlichen US-Haushalt in den letzten acht Monaten auf über 2.000 US-Dollar. Diese Summe ergibt sich aus den gestiegenen Preisen für Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl, den zusätzlichen Militärausgaben und den höheren Zinsen. Doch dieser Wert ist möglicherweise noch nicht endgültig: Der Krieg ist noch nicht vorbei, und die US-Wirtschaft wird die Folgen noch sehr lange tragen müssen.

Um Kriege zu finanzieren, muss die US-Regierung Kredite aufnehmen. Daher belasten die Kriegskosten die Wirtschaft auch lange nach Kriegsende mit Kaufkraftverlust und sinkendem Wohlstand. Dies gilt unabhängig vom Ausgang des Krieges. Großbritannien zahlte seine Schulden aus dem Ersten Weltkrieg bekanntlich fast 100 Jahre lang ab – von 1917 bis März 2015. Zur Finanzierung seiner Kriegsbeteiligung nahm Großbritannien Kredite in Höhe von rund 7 Milliarden Pfund auf, wodurch sich seine Schulden von etwa 650–706 Millionen Pfund im Jahr 1914 auf rund 7,4–7,5 Milliarden Pfund im Jahr 1919 erhöhten. Allein die Zinsen für diese Kredite beliefen sich auf etwa 5,5 Milliarden Pfund.

Der Parasit tötet den Wirt

Die Vereinigten Staaten, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg fast ununterbrochen im Kriegszustand befinden, haben einen enormen Schuldenberg angehäuft, der sich nicht nur auf die offiziellen öffentlichen Schulden der Bundesregierung in Höhe von 40 Billionen Dollar beschränkt. Die Gesamtverschuldung des Systems umfasst auch Schulden des privaten Sektors, darunter Studienkredite, Autokredite, Kreditkartenschulden, Hypotheken und Unternehmensschulden.

Die Gesamtverschuldung des Kreditmarktes (öffentliche und private Schulden) beläuft sich auf fast 119 Billionen US-Dollar. Dies entspricht etwa 350.000 US-Dollar pro Einwohner der USA bzw. 750.000 US-Dollar pro Steuerzahler, dessen mittleres Einkommen lediglich 66.000 US-Dollar beträgt. Im Laufe der Zeit ist diese Schuldenlast stetig gestiegen, was zu einem immer stärkeren Abfluss von Vermögen und Kaufkraft in den Finanzsektor und weg von anderen Wirtschaftszweigen geführt hat.

Das beschreibt im Grunde den Mechanismus der Gewichtsverlagerung in der Wirtschaft, der leider keinen Rückwärtsgang hat. In einem Umfeld, das von Preisinflation und steigenden Zinsen geprägt ist, beschleunigt er sich nun in die falsche Richtung.

Definition von nicht nachhaltig laut Lehrbuch

Wer wie ich Wirtschaftswissenschaften studiert hat, könnte meinen, es gäbe keine Alternative zu diesem System und die Lösungen ließen sich innerhalb des Systems finden. Wir könnten Sparmaßnahmen ergreifen, die Arbeitszeit verlängern, das Renteneintrittsalter anheben, Gehälter kürzen, uns stärker verschulden, um mehr auszugeben, und letztendlich, wie Finanzminister Scott Bessent kürzlich vorschlug, „unsere Schulden durch Wirtschaftswachstum abbauen“.

Dies ist jedoch mathematisch unmöglich, da dieses Wachstum selbst weitere Kreditaufnahmen und Ausgaben erfordert. Jeder heute im Umlauf befindliche Dollar muss geliehen werden, bevor er ausgegeben werden kann. Daher wächst die Verschuldung des Systems langfristig tendenziell schneller als das Wirtschaftswachstum. So beläuft sich die Gesamtverschuldung des Kreditmarktes heute auf 119 Billionen Dollar, während die Geldbasis der Wirtschaft lediglich 5,4 Billionen Dollar beträgt. Anders ausgedrückt: Die Verschuldung des Systems ist 22-mal höher als die zur Bedienung dieser Schulden verfügbaren Dollar.

Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass hier der Parasit den Wirt langsam tötet und eine Art Abrechnung unausweichlich ist – nur eine Frage der Zeit. Außer einem Zahlungsausfall bei nahezu allen Schulden und einer grundlegenden Überarbeitung des gesamten Währungssystems sehe ich keine Lösung. Präsident Trump deutete bereits letzte Woche an, dass die Bundesregierung einen Zahlungsausfall erwägt, als er sagte : „Wissen Sie, Inflation. Ein gewisses Inflationsniveau wird diese Schulden auch sehr schnell tilgen. Sehr schnell …“

Die Schulden durch Inflation zu tilgen, ist faktisch eine Form des Zahlungsausfalls. Der irische Komiker Tommy Tiernan  formulierte einen anderen Ansatz zum Thema Zahlungsausfall, als er sagte: „Jedes Land der Welt hat Schulden. Aber bei wem? Wem schuldet die ganze Welt Geld? Und warum bringen wir die Bastarde nicht einfach um und entspannen uns?“ Dieser Witz sorgte für viele Lacher, doch das Problem ist sehr ernst, und „die Bastarde“ sind so besorgt, dass sie fieberhaft nach Wegen suchen, „die Armen loszuwerden“.

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Die „Traktorziehen“-Wirtschaft

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 14. Oktober 2026

Mit 17 verließ ich die kommunistische Welt, in der ich aufgewachsen war, und reiste in die USA, um an einem Schüleraustauschprogramm teilzunehmen. Mein letztes Highschool-Jahr verbrachte ich in Kalifornien, und eines Tages nahm mich meine Gastfamilie mit zu einem Traktorpulling-Wettbewerb. Das war ein ziemlicher Kulturschock für mich: Ich hatte weder gewusst, dass es solche Wettbewerbe gibt, noch dass sich jemand dafür begeistern kann.

Zieh ruhig fester, Bauer, aber wir kriegen dich trotzdem zum Stehen.

Beim Traktorpulling ziehen die Teilnehmer mit getunten Traktoren einen schweren, beschwerten Schlitten über eine unbefestigte Strecke. Der Schlitten dient der Gewichtsverlagerung: Während der Traktor ihn zieht, gleitet ein schwerer Gewichtskasten mechanisch nach vorn. Dadurch verlagert sich die Last nach vorn, gräbt sich tiefer in den Boden und der Widerstand erhöht sich stetig. Je weiter der Traktor zieht, desto schwerer wird es ihm, den Schlitten weiterzuziehen.

Die zurückgelegten Strecken sind nicht sehr lang: Ein „voller Zug“ bedeutet, das Ende der Schiene zu erreichen, was typischerweise 300–330 Fuß (etwa 100 Meter) entspricht. Der Traktor, der den Schlitten am weitesten zieht, gewinnt den Wettbewerb. Die zurückgelegten Strecken werden sehr präzise, ​​auf Tausendstel Zoll genau, gemessen, und diese minimalen Unterschiede sorgen für große Spannung bei den Teilnehmern und den Zuschauern.

Traktorpulling könnte man als Motorsport-Pendant zur Wrestling-Weltmeisterschaft bezeichnen, und einmal gesehen zu werden, reichte völlig aus. Doch das Prinzip des Traktorpullings – die Gewichtsverlagerung, die das Ziehen mit zunehmender Zugkraft des Traktors erschwert – erschien mir als interessante Analogie, die mir umso relevanter erschien, je mehr ich mich mit unseren Wirtschaftssystemen auseinandersetzte.

Wirtschaftliche Traktorenzüge

Wenn wir unsere Volkswirtschaften mit Traktoren vergleichen, scheinen sie gewissermaßen als Gewichtsverlagerungsmaschinen konstruiert zu sein: Je weiter sie sich entwickeln, desto mehr Kraft müssen sie aufwenden, um noch weiter voranzukommen. Vor Jahrzehnten reichte das Einkommen eines Arbeiters aus, um eine Familie zu ernähren, ein Haus zu kaufen, den Kindern eine Schul- und Hochschulausbildung zu ermöglichen, ein- bis zweimal im Jahr Familienurlaub zu machen und in angemessenem Komfort und mit deutlich weniger Sorgen als heute zu leben.

Doch trotz des rasanten Wirtschaftswachstums erreichten wir allmählich einen Punkt, an dem selbst Haushalte mit zwei Angestellten im mittleren Einkommensbereich Schwierigkeiten haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie wir bereits in „ Der Weg zu Klassenkämpfen im Westen “ gesehen haben, kämpfen selbst in Europa, wo einige der fortschrittlichsten Volkswirtschaften der Welt von 80 Jahren Friedensdividende profitieren , mehr als 42 % aller Haushalte ums Überleben. Diese Zahlen stammen von Eurostat für das Jahr 2025 – aus den guten alten Zeiten, als ein Barrel Öl noch etwa 70 Dollar kostete (gegenüber 108 Dollar heute).

Eine Gehaltskürzung von 93 %?

1970 lag das mittlere Jahresgehalt in den USA bei 8.500 US-Dollar. Bis heute hat es sich fast verachtfacht und beträgt nun 65.000 US-Dollar. Das klingt erst einmal gut, bis man diese Zahlen in Gold statt in den wertlosen Fiat-Währungen umrechnet. Mit dem mittleren Jahresgehalt von 1970 konnte man 236 Unzen Gold kaufen; heute sind es weniger als 16 Unzen – ein Gehaltsverlust von 93,2 % in Gold. Wäre der Lohnpreis mit dem Goldpreis mitgewachsen, läge das mittlere Jahresgehalt in den USA heute bei 987.600 US-Dollar – fast einer Million Dollar!

Sicherlich wird jemand einwenden, dass dies kein gültiger Vergleich sei, dass der Goldpreis (in Bezug auf betrügerische Fiat-Token) in die Höhe geschnellt sei usw. Aber selbst wenn wir alle möglichen Anpassungen an dieser Berechnung vornehmen würden, würden wir immer noch einen Mechanismus zur Gewichtsverlagerung in der Wirtschaft vorfinden, der dem „Traktorziehen“ ähnelt.

Betrachten wir die Zahlen zur Wohnkostenbelastung: Bis etwa 2021 reichte das mittlere Haushaltseinkommen aus, um sich ein Haus zum mittleren Preis leisten zu können. Heute liegt das mittlere Haushaltseinkommen bei rund 88.000 US-Dollar, während ein Haus im Durchschnitt über 120.000 US-Dollar kostet. Anders ausgedrückt: Haushalte mit einem Einkommen im mittleren Bereich oder darunter können sich kein Haus zum mittleren Preis leisten. Infolgedessen liegt das Durchschnittsalter aller Hauskäufer heute bei 59 Jahren. 1981 lag es bei 31 Jahren, also fast halb so hoch.

Braucht das nicht eine Erklärung? Man kommt kaum umhin, zu dem Schluss zu gelangen, dass mit unserem Wirtschaftsmodell etwas grundlegend nicht stimmt. In den 80 Jahren der Nachkriegszeit, geprägt von steigender Arbeitsproduktivität, technologischem Fortschritt und Innovationen – und das alles unter einem angeblich demokratischen politischen System –, wie konnte sich dieses Modell nicht verbessern? Warum ist nicht jeder Millionär?

Du wirst nichts besitzen…

Im Gegenteil, das System scheint sich mit der Zeit eher zu verschlechtern: Unternehmertum wird bestraft, die Arbeitnehmer werden immer stärker unter Druck gesetzt, und uns wird ständig gesagt, dass die Zeiten des Wohlstands vorbei sind, dass wir den Gürtel enger schnallen und einen niedrigeren Lebensstandard akzeptieren müssen, dass Rentner im Winter frieren müssen und dass „medizinische Sterbehilfe“ eine gute Option für die Gesundheitsversorgung bei einer ständig wachsenden Liste von gesundheitlichen „Zuständen“ darstellt.

Wenn wir die Entwicklung dieses Modells von dem Zeitpunkt, als ein Arbeitereinkommen eine Familie gut ernähren konnte, bis heute fortschreiben, können wir schlussfolgern, dass das System tatsächlich auf eine moderne Form der Sklaverei hinausläuft, in der wir als manipulierbare Wesen betrachtet werden , die in 15-Minuten-Städten eingepfercht sind. In diesem Kontext ist die Idee, dass wir „nichts besitzen und glücklich sein werden“, mehr als nur ein unheilvoller Slogan: Sie ist das Schicksal zukünftiger Generationen.

Du bist ein Kommunist!

In anständiger Gesellschaft sollte man all das weder bemerken noch ansprechen, es sei denn, man will als durchgeknallter Verschwörungstheoretiker abgetan und als Kommunist beschimpft werden. Uns wird nachdrücklich eingeredet, unser aktuelles Wirtschaftsmodell sei das beste, das je entwickelt wurde; so perfekt, dass es gar nicht verbessert werden könne. Wer dabei durchs Raster fällt, gilt als verachtenswerter Versager, der nichts Besseres verdient.

Anstatt zu jammern, sollten sie sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen, ein Unternehmen gründen oder sechs Jobs annehmen, sich eine Wohnung mit Mitbewohnern teilen und Ramen essen. Der gedankenlose Impuls, dieses System zu verteidigen, erinnert mich immer an die berühmte Rede von Morpheus an Neo aus dem Film „Matrix“ von 1999:

„Die Matrix ist ein System, Neo. Dieses System ist unser Feind. Aber wenn du drin bist und dich umschaust, was siehst du dann? Geschäftsleute, Lehrer, Anwälte, Schreiner. Genau die Menschen, die wir retten wollen. Aber solange uns das nicht gelingt, sind diese Menschen noch Teil dieses Systems, und das macht sie zu unseren Feinden. Du musst verstehen, die meisten von ihnen sind noch nicht bereit, sich davon zu lösen. Und viele von ihnen sind so abgestumpft, so hoffnungslos abhängig von dem System, dass sie es mit allen Mitteln verteidigen werden.“

1999 bewegten sich dieses Zitat und die gesamte Handlung des Films noch im Bereich unterhaltsamer dystopischer Science-Fiction. Heute kommt es der Wahrheit beunruhigend nahe, und ohne Kurskorrektur kann die Entwicklung des Systems nur in einer Dystopie enden. Doch neben der Frage nach der Funktionsweise des Gewichtsverlagerungsmechanismus und wie dieser umgekehrt werden kann, müssen wir uns auch fragen, warum diese Kurskorrektur so schwierig erscheint.

Das Problem liegt zum Teil darin, dass viele, vielleicht sogar die meisten Menschen so sehr an das System gewöhnt und von ihm abhängig sind, dass sie es verteidigen und sich weigern, Veränderungen oder Alternativen in Betracht zu ziehen. Hinzu kommt jedoch, dass das System seine „Agenten“ hat, wie Agent Smith in „Matrix“, dessen Aufgabe es ist, jegliche Kurskorrektur zu verhindern. Wir genießen zwar Demokratie und Freiheit, aber es dennoch gewisse Einschränkungen. gelten

Selbst wenn man Kapitalist ist…

Aber selbst für die gefühlskältesten Kapitalisten sollte die Frage lauten: Würden ihre Unternehmen in einer Welt der Millionäre besser laufen oder in Gegenden, in denen fast jeder zweite Haushalt ums Überleben kämpft? Letztendlich lebt jedes Unternehmen von der Kaufkraft seiner Kunden. Werden diese durch die Mechanismen der Machtverteilung im System zunehmend unter Druck gesetzt, leidet auch der Gewinn der Kapitalisten. Und jeder „Kapitalist“, der seinen Gewinn durch Gefälligkeiten gegenüber der Regierung steigern will, ist kein echter Kapitalist – er ist in Wirklichkeit ein verkappter Kommunist.

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Solidarität mit Reiner Füllmich
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✉ Reiner Füllmich in Lingen — warum dein Brief in die Zelle zählt

Teil eins der achtteiligen Serie zur Solidarität mit Reiner Füllmich: die Lage in Lingen und ein erster Brief.

Nach dieser Serie hast du zweierlei in der Hand. Du weißt, warum ein Brief an einen politischen Gefangenen mehr bewirkt als jeder Klick. Und du hast acht Folgen voller Lesestoff, den du abschreiben und in einen Umschlag stecken kannst — für Reiner Füllmich und später für jeden anderen Menschen, der hinter Mauern sitzt.

Reiner Füllmich ist der Anwalt, der ab 2020 mit dem Corona-Ausschuss die Corona-Maßnahmen öffentlich hinterfragte. Seit Oktober 2023 sitzt er in Haft. Am 15. Oktober habe ich den Bericht des Journalisten Hans Tolzin über Füllmichs jüngste Verlegung gelesen. Er hat mich aufgewühlt. Noch am selben Tag habe ich angefangen, Füllmich zu schreiben — keine Klagen über die Justiz, keine Neuigkeiten, sondern Trost: Epiktet, Seneca, Boethius, die Bibel, Bonhoeffer. Meine KI hat mir geholfen, die Texte zusammenzutragen. Aus zwei Briefen und drei Beilagen sind gut 14.000 Wörter geworden. Die bekommst du jetzt, Stück für Stück, alle zwei Tage eins.

Was in Lingen geschieht

Am Morgen des 8. Oktober 2026 telefonierte Reiner Füllmich in der JVA Bremervörde gerade mit einem Journalisten. Beamte unterbrachen das Gespräch: Er werde verlegt, jetzt sofort — in eine andere Justizvollzugsanstalt (JVA), also ein anderes Gefängnis. Nach Angaben seiner Verteidigung blieben ihm fünf Minuten zum Packen. Dann ging es in Handfesseln rund sieben Stunden lang in die JVA Lingen an der niederländischen Grenze. Als Grund nannte man ihm nach Angaben seines Teams „Belegungsausgleich", also das Verteilen von Gefangenen auf freie Plätze. Öffentlich erklärt hat die Verlegung bis heute keine Behörde [Quellen: Hans Tolzin — Ein letzter Versuch, um Dr. Reiner Fuellmich zu brechen?, 15.10.2026, AXION Resist, 14.10.2026, Dr. Reiner Fuellmich — Déjà Vu, 09.10.2026].

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Füllmich hat zwei Drittel seiner Strafe verbüßt. Nach deutschem Recht kann ein Gericht dann prüfen, ob der Rest zur Bewährung ausgesetzt wird. Genau diese Prüfung lief gerade. Hans Tolzin fürchtet, dass nun ein anderer Richter zuständig wird und sich erst einarbeiten muss [Quelle: Hans Tolzin, 15.10.2026]. Die Unterstützer von AXION Resist halten dagegen: Nach dem Gesetz bleibt das Gericht zuständig, das die Sache schon prüft — die Verlegung dürfe die Entscheidung nicht verzögern [Quelle: AXION Resist, 14.10.2026]. Ob sie es trotzdem tut, wird sich zeigen.

Was er selbst, seine Anwältin Katja Wörmer und seine Unterstützer über Lingen berichten:

  • eine Aufnahmezelle im Halbsouterrain, feucht und schimmlig, mit nur einem Lichtschacht

  • das Licht muss ständig brennen

  • seine Kleidung und seine Verfahrensakten blieben in Bremervörde zurück

  • starke Kopfschmerzen und Bluthochdruck

  • eine ärztliche Untersuchung sei ihm bisher verweigert worden

Aus der Anstalt heißt es nach Tolzins Bericht, im Keller gebe es keine Zellen. Das muss sich nicht widersprechen: Ein Halbsouterrain ist kein Keller. Eine andere Anwältin Füllmichs wollte sich die Zelle selbst ansehen. Die Anstaltsleitung ließ sie nicht hinein. Unabhängig bestätigt ist also nichts — alle Angaben über die Zelle stammen von Füllmichs Seite [Quellen: Hans Tolzin, 15.10.2026, AXION Resist, 14.10.2026].

Schon in Bremervörde starb seine Mutter. An ihrer Beerdigung durfte er nicht teilnehmen [Quelle: ebenda].

Worum es hier nicht geht

Diese Serie verhandelt nicht sein Urteil neu. Das Landgericht Göttingen hat Füllmich 2025 wegen Untreue zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt: Er soll 700.000 Euro aus Spenden für den Corona-Ausschuss auf eigene Konten überwiesen haben. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil im März 2026 im Wesentlichen bestätigt, es ist rechtskräftig [Quelle: LTO, 27.08.2026]. Darüber kann man streiten, und viele tun es.

Hier geht es um etwas anderes: wie man einen Menschen behandelt, den man eingesperrt hat. Und darum, was du tun kannst, damit er durchhält.

Warum ein Brief mehr bewirkt, als du denkst

Fred Bauma, ein Bürgerrechtler aus dem Kongo, saß 17 Monate in Haft. Amnesty International rief damals zu Briefen für ihn auf. Später erzählte er:

Die Sicherheitskräfte im ersten Gefängnis haben sich irgendwann gewundert und mich gefragt: Wer bist du? Wieso reden so viele Menschen über dich? Ich glaube auch, dass diese Öffentlichkeit sie von bestimmten Schikanen abgehalten hat. […] Denn ich wusste, ich bin nicht allein.

[Quelle: Amnesty International Deutschland — „Ich wusste, ich bin nicht allein", 16.12.2016]

Ales Bialiatski, der weißrussische Menschenrechtler und spätere Friedensnobelpreisträger, bekam in knapp drei Jahren Haft rund 40.000 Briefe:

Der Wert dieser Briefe ist im Gefängnis viel größer als in Freiheit. Wenn ich sie bekam, war ich sehr, sehr glücklich — ich habe mir jeden einzelnen angesehen. Den größten Eindruck haben die Briefe und Zeichnungen von Schulkindern auf mich gemacht.

[Quelle: Amnesty International — Wire, 2014, englisch]

Amnesty zählt seit 2001 über 56 Millionen Briefe und Appelle in seinen Briefkampagnen. Bei über hundert Menschen, für die geschrieben wurde, ging der Fall danach gut aus [Quelle: Amnesty International — Your words can change people's lives, 2024].

Ein Brief wirkt also auf drei Ebenen:

  1. Beim Gefangenen. Er erfährt jeden Tag aufs Neue: Ich bin nicht vergessen. Das ist in einer Zelle, in der ein Tag dem anderen gleicht, der Unterschied zwischen Aufgeben und Durchhalten.

  2. Bei der Anstalt. Jeder Brief geht durch die Hände der Bediensteten. Ein Stapel Post zeigt ihnen: Draußen schauen viele Menschen hin. Das ändert, wie man mit einem Gefangenen umgeht.

  3. Beim Absender. Wer schreibt, bleibt nicht Zuschauer. Du tust etwas, das in deiner Macht steht — mehr verlangt niemand von dir.

Gute Worte statt Alarm

Füllmichs Team hat am 17. Oktober eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin bittet es alle, die ihm Gutes wollen, um die Kraft guter Worte und Bilder — statt um Sensation und Dramatik [Quelle: Dr. Reiner Fuellmich — Press Release, 17.10.2026].

Genau das wollen meine Briefe sein. Sie bringen keine Nachrichten aus der Welt und keine Empörung über die Justiz. Sie bringen Lesestoff: Texte, die Menschen in ähnlicher Lage seit zweitausend Jahren durch lange Nächte getragen haben.

Denn Bücher kommen zu ihm nicht durch. Pakete auch nicht. Nur Briefe und Postkarten [Quelle: Dr. Reiner Fuellmich — Déjà Vu, 09.10.2026]. Wer ihm Seneca schenken will, muss Seneca abschreiben.

So schreibst du ihm

Die Anschrift, wie sie sein Team veröffentlicht hat (Stand: 10. Oktober 2026 — er wurde schon mehrfach ohne Ankündigung verlegt, ich prüfe sie vor jeder Folge):

Dr. Reiner Fuellmich
JVA Lingen
Haupthaus 3
Kaiserstraße 5
D-49809 Lingen
Deutschland

[Quelle: Dr. Reiner Fuellmich — Reiner's First Phone Call With Inka, 10.10.2026]

Ein paar Dinge, die ich beim Schreiben gelernt habe:

  • Die Anstalt liest mit. Schreib nichts über sein Verfahren, nichts über Geld, keine Wut auf Richter oder Beamte. Alles, was ihm schaden könnte, landet in seiner Akte.

  • Schreib nichts über die Haftbedingungen ab. Briefe mit Darstellungen der Anstaltsverhältnisse, die die Anstalt für falsch hält, darf sie anhalten. Dann kommt dein ganzer Brief nicht an.

  • Nur Papier. Leg nichts bei, schreib die Zitate in deinen Brief, statt Buchseiten zu kopieren. Und setz deinen Absender auf Umschlag und Brief.

  • Ermutige, statt zu klagen. Er hat genug eigene Sorgen. Ein Gedanke, an dem er sich festhalten kann, ist mehr wert als jede Empörung.

  • Erwarte keine Antwort. Er bekommt mehr Post, als ein Mensch beantworten kann, und jede Briefmarke zahlt er selbst. Sag ihm ausdrücklich, dass er nicht antworten muss.

  • Grüß auch die Bediensteten. Sie lesen den Brief vor ihm. Ein freundliches Wort an sie kostet nichts und kann viel bewirken. Wie das geht, siehst du unten in meinem Brief.

  • Schreib ab, was dich trägt. Ein Brief mit zwei Seiten Seneca ist ein Buch, das durch die Kontrolle kommt.

Heb dir diese Serie auf

Füllmich ist nicht der einzige Mensch, der hinter Mauern sitzt und Zuspruch braucht. Vielleicht sitzt eines Tages jemand aus deinem eigenen Umfeld in Haft. Dann musst du nicht von vorn suchen.

Diese acht Folgen sind ein Vorrat: aufbauende Texte aus Philosophie, Bibel und Dichtung, sortiert nach Autoren, fertig zum Abschreiben. Speichere sie, druck sie aus, leg sie dir in einen Ordner.

Und du darfst daraus frei abschreiben. Für einen Brief an einen Gefangenen brauchst du keine Quellenangabe und keine Erlaubnis.

Mein erster Brief

Hier ist der Brief, den ich Reiner Füllmich am 20. Oktober geschrieben habe, wortgleich. Die Lektüre-Beilagen dazu findest du in den Teilen 2 bis 8, nach Autoren geordnet.


Morgarten, 20. Oktober 2026

Ein Gruß aus Morgarten — und gute Gesellschaft

Lieber Herr Dr. Füllmich,

ich habe von Ihrer Verlegung nach Lingen gelesen. Dieser Brief will nichts von Ihnen: keine Antwort, keine Stellungnahme, keine Arbeit. Er soll Ihnen nur eines sagen — Sie sind nicht vergessen. Draußen wird Ihr Name genannt, Ihre Statements werden gelesen, auch hier bei mir in der Innerschweiz, und jeder neue Ort, an dem Sie sitzen, wird binnen Tagen bekannt und von vielen Menschen angeschrieben.

Ich schreibe Ihnen aus Morgarten. In wenigen Wochen, am 15. November, jährt sich zum 711. Mal der Tag, an dem hier am Ägerisee eine Handvoll Bauern aus den Waldstätten für ihre alten Rechte eingestanden ist. Wer an diesem Ort wohnt, lernt etwas, das man in keinem Lehrbuch so deutlich sieht: Freiheit hat ein langes Gedächtnis. Was Menschen für das Recht getan haben, wird noch Jahrhunderte später erzählt. Die Namen derer, die es ihnen schwer gemacht haben, kennt kaum jemand mehr. Ich möchte Ihnen in diesem Brief einige Menschen vor Augen stellen, in deren Gesellschaft Sie sich gerade befinden. Es ist keine schlechte.

Die Zelle als Schreibstube der Weltgeschichte

Erstaunlich viel von dem, was die Menschheit bis heute liest, ist hinter Mauern entstanden. Der Apostel Paulus schrieb seinen Brief an die Philipper in Gefangenschaft — und gerade dieser Brief ist der fröhlichste von allen. Das Wort „Freude" zieht sich durch jedes Kapitel. Und er schreibt einen Satz, der auf Sie passt, als wäre er für Sie geschrieben: „Ich lasse euch aber wissen, Brüder und Schwestern: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten … und die meisten Brüder und Schwestern in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind umso kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu." (Philipper 1,12.14) Genau das sehe ich draußen: Ihre Haft hat niemanden zum Schweigen gebracht. Sie hat viele mutiger gemacht.

Boethius, der gelehrteste Mann seiner Zeit, römischer Senator und Staatsbeamter, schrieb um das Jahr 524 in seiner Haft in Pavia ein Buch mit dem Titel Der Trost der Philosophie. Darin tritt ihm die Philosophie als Frau entgegen und fragt ihn: „Was sucht ihr Sterblichen draußen das Glück, das doch in euch selbst liegt?" Das Buch wurde tausend Jahre lang an jeder Schule Europas gelesen. Die Namen seiner Ankläger kennt heute kaum noch jemand.

Martin Luther saß ab Mai 1521 auf der Wartburg fest, abgeschnitten von allem, unter falschem Namen. Er nutzte die Monate und übersetzte in rund elf Wochen das Neue Testament ins Deutsche. Die Sprache, in der ich Ihnen diesen Brief schreibe, verdankt dieser erzwungenen Abgeschiedenheit mehr als jedem Hörsaal.

John Bunyan saß zwölf Jahre im Gefängnis von Bedford, weil er ohne Erlaubnis gepredigt hatte. Dort entstand der Anfang der Pilgerreise, nach der Bibel über Generationen das meistgelesene Buch der englischsprachigen Welt. Miguel de Cervantes sagt im Vorwort zum Don Quijote selbst, das Buch sei in einem Gefängnis ersonnen worden.

Drei Juristen

Hugo Grotius, der große niederländische Rechtsgelehrte, wurde 1619 aus politischen Gründen zu lebenslanger Haft verurteilt und auf Schloss Loevestein gesetzt. Er klagte nicht, er arbeitete: Er schrieb dort seine Einführung in das holländische Recht. Sechs Jahre später erschien sein Hauptwerk Vom Recht des Krieges und des Friedens. Heute nennt ihn die Welt den Vater des Völkerrechts, und auf dem Marktplatz seiner Heimatstadt Delft steht sein Denkmal. Sein Wahlspruch war Ruit hora — die Stunde eilt. Auch die Ihre eilt, Herr Dr. Füllmich, selbst wenn es sich von innen anders anfühlt.

Mohandas Gandhi war Rechtsanwalt, in London ausgebildet. Er verbrachte zusammengerechnet mehrere Jahre in Gefängnissen und nutzte sie zum Lesen, Schreiben und Nachdenken. Er hat seine Haft nie als Niederlage behandelt, sondern als Teil seines Weges.

Nelson Mandela war ebenfalls Rechtsanwalt — er hatte mit Oliver Tambo die erste Kanzlei schwarzer Anwälte in Johannesburg gegründet. Er verbrachte 27 Jahre in Haft, kam 1990 frei und wurde vier Jahre später Präsident seines Landes. Er ist nicht verbittert herausgekommen, sondern versöhnlich — und gerade das hat ihn groß gemacht. Drei Juristen, drei Haftzeiten, und in allen drei Fällen hat die Geschichte am Ende anders geurteilt als das Gericht ihrer Zeit.

Was man nicht einsperren kann

Epiktet, der stoische Lehrer, war selbst als Sklave geboren und hinkte zeitlebens. Ihm verdanken wir einen der stärksten Sätze, die je über Gefangenschaft gesagt worden sind: „Fesseln willst du mich? Mein Bein wirst du fesseln — meinen Willen aber kann nicht einmal Zeus bezwingen." Er unterschied sein ganzes Leben lang streng zwischen dem, was in unserer Macht steht, und dem, was nicht in unserer Macht steht. Mauern, Verlegungen, Fristen und Richterwechsel stehen nicht in Ihrer Macht. Wie Sie jeden einzelnen Tag dort bestehen, mit welchem Gedanken Sie aufwachen und mit welchem Sie einschlafen — das gehört Ihnen allein, und das kann Ihnen niemand nehmen.

Sokrates hatte, als er im Gefängnis saß, die Möglichkeit zur Flucht. Sein Freund Kriton hatte alles vorbereitet. Sokrates lehnte ab, weil er sein Leben lang die Gesetze geachtet hatte und das nicht ausgerechnet in der Stunde aufgeben wollte, in der es ihn etwas kostete. Daran denke ich, wenn ich an Sie denke: an einen Mann des Rechts, der sich auch dann auf das Recht beruft, wenn es ihm gerade schwer gemacht wird — der sein Verfahren betreibt und auf den Rechtsweg vertraut. Das ist keine Schwäche. Es ist die würdigste Form des Widerstands, die es gibt.

Joseph

Die älteste Gefängnisgeschichte, die ich kenne, steht im ersten Buch Mose. Joseph wird von den eigenen Brüdern verkauft, kommt in Ägypten auf eine falsche Beschuldigung hin ins Gefängnis und wird dort vergessen — der Mundschenk, dem er geholfen hat, denkt zwei volle Jahre nicht mehr an ihn. Und dann ändert sich an einem einzigen Tag alles: Er wird gerufen, er wird gebraucht, er steht am Ende an der Seite des Pharao und rettet ein ganzes Land vor dem Hunger. Als er seinen Brüdern später gegenübersteht, sagt er den Satz, der für mich zu den größten der Bibel gehört: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen." (1. Mose 50,20)

Ich weiß nicht, wozu Ihre Zeit dort einmal gut gewesen sein wird. Aber ich habe in meinem eigenen Leben oft genug gesehen, dass die schwersten Strecken im Rückblick die waren, auf denen das Wichtigste entstanden ist.

Ein Wort an die, die diesen Brief vor Ihnen lesen

Ich weiß, dass dieser Brief durch andere Hände geht, bevor er Sie erreicht. Das ist mir recht, und ich möchte die Gelegenheit nutzen. Den Bediensteten der Anstalt, die ihn lesen: Ich grüße Sie ebenso herzlich. Sie tun eine schwere Arbeit, die selten jemand würdigt. Der Mann, dem Sie diesen Brief gleich weiterreichen, ist ein international bekannter Jurist und Ehemann, und er hat in seinem Leben vielen Menschen beigestanden. Viele Menschen in Deutschland, in der Schweiz und weit darüber hinaus nehmen Anteil daran, wie es ihm geht. Ich habe gelesen, dass ihm Kopfschmerzen und der Blutdruck zu schaffen machen, und ich vertraue darauf, dass er bei Ihnen die ärztliche Hilfe bekommt, die jedem Menschen zusteht. Dafür danke ich Ihnen im Voraus.

Epiktet hat übrigens nicht nur für Gefangene geschrieben, sondern ebenso für die, die Macht über andere haben: Auch sie, sagt er, sind nur für das verantwortlich, was in ihrer Macht steht — dort aber ganz. Ein freundliches Wort, eine Decke mehr, ein Arztbesuch, der nicht aufgeschoben wird: Das liegt oft in genau Ihrer Hand, und es wird nicht vergessen.

Zum Schluss

Lieber Herr Dr. Füllmich, Sie müssen auf diesen Brief nicht antworten. Sie bekommen jeden Tag mehr Post, als ein Mensch beantworten kann, und meine Fragen vom Sommer haben Zeit — sie laufen nicht weg. Nehmen Sie diesen Brief einfach als das, was er ist: eine Hand auf der Schulter. Weil Bücher zu Ihnen nicht durchkommen, Briefe aber schon, habe ich Ihnen drei Seiten aus Epiktet, Seneca und Boethius abgeschrieben — als Lektüre für die langen Abende. Wenn Sie mehr davon mögen, genügt ein Wort über Ihre Anwältin.

Im Hebräerbrief steht: „Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene." (Hebräer 13,3) Das tun hier viele. Und Jesus zählt unter den Taten, an denen am Ende gemessen wird, ausdrücklich diese: „Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen." (Matthäus 25,36) Wer Ihnen schreibt, kommt auf seine Weise zu Ihnen.

Zuletzt die Verse, die Dietrich Bonhoeffer zum Jahreswechsel 1944/45 in seiner Berliner Zelle für seine Familie geschrieben hat. Sie werden heute in fast jeder Kirche gesungen, und ich gebe sie Ihnen mit:

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen\

Halten Sie durch. Draußen wird an Sie gedacht — heute, morgen und an jedem neuen Tag.

Herzliche Grüße aus Morgarten

Andreas M. B. Groß

Die Lektüre-Beilagen zu diesem Brief findest du in den Teilen 2 bis 8 dieser Serie.

Übermorgen geht es weiter mit Epiktet, dem Sklaven, dessen Willen nicht einmal Zeus bezwingen konnte. Bis dahin: Nimm ein Blatt Papier und schreib Reiner Füllmich ein paar Zeilen. Heute.


Die Serie ✉ Solidarität mit Reiner Füllmich

  1. Mi 21.10. Reiner Füllmich in Lingen — warum dein Brief in die Zelle zählt ← du bist hier

  2. Fr 23.10. Epiktet — „Mein Bein wirst du fesseln“

  3. So 25.10. Seneca I — Briefe an einen Freund in Sorge

  4. Di 27.10. Seneca II — Der Ort macht es nicht

  5. Do 29.10. Boethius — Trost im Kerker von Pavia

  6. Sa 31.10. Buddha, Laotse, Marc Aurel — Weisheit aus Ost und West

  7. Mo 2.11. Die Bibel — Gefangene, die nicht vergessen wurden

  8. Mi 4.11. Stimmen aus der Haft — von Bonhoeffer bis Havel

Schreib ihm. Die Anschrift und was du beachten solltest, stehen oben.

Heb dir diese Serie auf. Wenn du einmal einem anderen Menschen in Haft beistehen willst, findest du hier fertigen Lesestoff zum Abschreiben. Für Briefe an Gefangene darfst du daraus frei abschreiben, ohne Quellenangabe.

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20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK
14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit
20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ
14.10.26: Zum Aufruf meiner umfangreichen Informationen: 
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meine touren

cave du sex 2025 10 08 15.22.57panorama 2025 10 08 15.24.21buvette cave du sex - das restaurant mit der schönsten aussicht - meine lieblings-tour: zwei bilder von mir. unten das panorama mit der aussicht auf die 4000er. kommst du mit?
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Putins Erfolgsbilanz ist phänomenal

an den taten werdet ihr sie erkennen - deshalb ist der westen so sauer. er hat die amis um den finger gewickelt. wie es dazu kam, wie raffiniert putin das alles organisierte, siehst du in diesem video...
29.6.25: 20 Jahre Putin - Russland ein Erfolgsmodell 18.11.24 der hegemon beginnt zu fallen - 6.11.24: Der Untergang der USA ist die grosse Chance für Europa - 02.11.24 HJ Müller interviewt Alexander Dugin - 14.8.24: Idealismus + das Goldene Zeitalter Deutschlands...
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Initiative lokal + fair

Was ist ein fairer Preis? Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, das von Partnern aus der Wirtschaft und der Verwaltung finanziell unterstützt wird. ... Bitte beteiligt euch am Schluss an einer wissenschaftlichen Umfrage zu den Einkaufsgewohnheiten zum Thema Fairness. 
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Michael Hudson Ökonom

mein favorit: er ist undogmatisch und kann über den tellerrand hinaus schauen. äusserst selten bei ökonimie-professoren

Michael Hudson 680x496 c
Das Dollar-Imperium bricht zusammen, neue Weltwirtschafts-ordnung entsteht 15.8.26
Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft sehr gute wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25
Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25
Video: wie der kapitalismus sich selber zerstört 29.5.25
Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025
Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt 
Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen?
Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik  
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Die besten Quellen im Informations-Krieg

wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht - sende ein mail...
jura aussicht 2
Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich
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Kompass-Initiative

hilf mit, dass wir nicht in die EU-diktatur hinein zu schliddern...

Kompass Weltkugel 300mm transparent

für eine direkt-demokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft

Waldschutz-Initiative

der klima-wahn zerstört die natur
Waldschutz Initiative
Das Abholzen von Bäumen zum Schutz des Klimas ist Unsinn!

Gemeindeschutz-Initiative

co2-fanatiker sind undemokratisch
Gemeindeschutz Initiative
Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.

Lais + Schetinin Schule

die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt.  - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.

Netzwerk „NEUES DORF“

 Bern Zürich Nordwestschweiz
otterpohl ralf das neue dorf

HJK: WEG.global

Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».

Soziokratie

Viele Projekte scheitern am Zwischenmenschlichen bevor sie realisiert werden...

lebens-gemeinschaft

wieshof bei treuchtlingen

Video - das Geheimnis aller Krankheiten

Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe

IQ-Well - die russische Haus-Apotheke

vorbeugen ist besser als heilen...

Kleinwohnformen

Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.

kristallbild meines trinkwassers

gesundes trinkwasser - ich habe mein trinkwasser testen lassen...

rotauf

Gemeinsam mit über 20 Schweizer Handwerksbetrieben produzieren wir die nachhaltigste Bekleidung fürs Draussensein weltweit...

Waldorf-Schule Turmalina

Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…

raus aus dem hamsterrad

es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.

Armin Risi

Gott und die Götter
Die prophezeite Wiederkehr des vedischen Wissens

Traugott Ickerroth

Die neue Weltordnung - Band 2: Ziele, Orden und Rituale der Illuminati 

Reuter Nadine: «Du bist nicht allein!»

Wie dich die geistige Welt im täglichen Leben begleitet

 

Karl Marx der preußische Regierungsagent

"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen"
waldner marx 712076CFAiL. SY522

Thorsten Schulte: Fremdbestimmt

Das beste Buch über den 2. Weltkrieg...

Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF

John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftsattentäter. 

 

senjora: lehrplan 21

Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard

 

ent-decke

 

Ent-Decke ist ein Internetportal in die Welt der besonderen, inhabergeführten, kleinen und mittelständischen Unternehmen. 

 

mitarbeiterInnen

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in eigener sache: NL von markus rüegg

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rüegg markus: für alle die bauen wollen

für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)