Zum Hauptinhalt springen

Analysen 12.-27.5.26: 18 CEOs in Peking: Der geheime Währungs-Deal?/ Alex Kraine: Ende der US-Vorherrschaft/China/ Thierry Meyssan: Metamorphose der USA/ Andreas Groß: Tisch ersetzt Thron/Architektur der Machtpyramide/ Michael Hudson: Die Krise

 

 

 

 




inhaltsverzeichnis - neu: videos nur noch im inhaltsverzeichnis


meine empfehlung
die besten kanäle - selber anclicken und aussuchen, was dich interessiert...


spirituelle quellen


  1.   Silvie Meierova  10.000 Abonnenten

  2.   Kerry K Deutsche Übersetzungen  61.600 Abonnenten

  3. Egon Fischerhttps://efisch.substack.com/  Eindrücke aus der geistigen und spirituellen Welt. Wie ein Alter Ego die geistige Welt wahr nimmt und deutet sowie ein paar Informationen aus der geistigen Welt über das aktuelle Geschehen, die Menschheit und ihre Zukunft.
  4.   DerZweite Blick  21.000 Abonnenten

  5.   Thomas Ritter  40.600 Abonnenten

  6.   Birgit Fischer  187.000 Abonnenten

  7.   Tarot von Izabela   105.000 Abonnenten

rationale quellen


  1.   LION Media  207.000 Abonnenten

  2. Alex Krainer's Substack      https://substack.com/@alexkrainer 

  3. Andreas M. B. Groß             https://substack.com/@andreasmbgross     
  4.                  https://www.voltairenet.org/?lang=de
  5.   COMPACT-TV  579.000 Abonnenten

  6.   Frum Report & Rote Linie  330.000 Abonnenten

  7.    Uncut-News
  8.     Dialogue Works Deutsch 13.900 Abonnenten

  9.    Glenn Diesen Deutsch 

  10.    https://forumgeopolitica.com/de
  11.   {ungeskriptet} by Ben  930.000 Abonnenten

  12.    Money & People 

  13.    Langweilige Währung 27.700 Abonnenten

  14.    Neue Zeit 44.800 Abonnenten - diese videos sind jeweils nur ein paar tage online, dann nur noch für kanalmitglieder...

 

 

 

 

wäre das eine lösung? 

18 CEOs in Peking: Der geheime Währungs-Deal, den niemand sieht Money & People 3960 Abonnenten 1.255 Aufrufe 21.05.2026 #Finanzsystem #Geopolitik #Währungsreform Trumps geheimer China-Gipfel mit 18 Top-CEOs: Steht das globale Finanzsystem vor dem größten Währungs-Reset seit Bretton Woods? Wenn der US-Präsident nicht nur Diplomaten, sondern die Chefs von BlackRock, JPMorgan und Tesla nach Peking einfliegt, geht es nicht um Symbolik oder Zölle – es geht um ein neues Kapitel in der Geschichte des globalen Geldes. In dieser tiefgründigen Analyse blicken wir hinter die Kulissen der Geopolitik und erklären, warum dieser Deal direkte Auswirkungen auf dein Erspartes, deine Rente und deine Kaufkraft hat. Wir dröseln die historischen Parallelen auf: Vom Ende des Goldstandards 1971 über das Platzen der japanischen Wirtschaftsblase durch den Plaza-Akkord 1985 bis hin zur modernen "Thukydides-Falle". Warum weigert sich Xi Jinping, das Schicksal Japans zu teilen? Welche Rolle spielt die Straße von Hormus als geopolitische Ölwaffe im Hintergrund? Besonders brisant: Die mathematische Realität von 35 Billionen Dollar US-Schulden zwingt die Eliten zum Handeln. Wir beleuchten das faszinierende Szenario einer koordinierten Gold-Neubewertung auf 10.000 bis 15.000 Dollar und erklären das drohende "K-förmige Szenario" der Inflation. Während Besitzer von Sachwerten (Immobilien, Aktien, Gold) geschützt werden, droht Sparguthaben eine massive Entwertung. Zudem analysieren wir, warum Institutionen wie BlackRock parallel auf Bitcoin als absolut knappes Asset setzen. Ein unverzichtbares Video für jeden, der die Zukunft unseres Geldes verstehen will. #Finanzsystem #Geopolitik #Währungsreform #Trump #XiJinping #BlackRock #Goldpreis #Bitcoin #Inflation #Weltwirtschaft

  

was ist der grund der kriege? - die banken brauchen wieder neue sicherheiten für neue kredite
in diesem video erklärt er sehr gut, warum die bankster des westens die grössten kriegstreiber sind. sie starten kriege, nur um ihr kriminelles finanzsystem zu erhalten...

Krainer: Ende der US-Vorherrschaft – Niedergang der westlichen Wirtschaft  9540 Abonnenten 21.05.2026 #geopolitics#globalpolitics#worldnews Alex Krainer ist der Gründer von Krainer Analytics und I-System Trend Following. Alex ist ein Experte für Rohstoffmärkte und hat als Hedgefonds-Manager, Marktanalyst und Forscher gearbeitet. 

 



alex krainer nimmts mit humor - aber so ticken die US-eliten...

Eine Brücke in Baltimore: Das werden wir bis Ende 2030 angehen; zuerst müssen wir uns mit den Iranern auseinandersetzen, und wir sind auch in Bolivien, Somalia und Sudan beschäftigt. Danach geht es weiter nach Kuba, Kolumbien, Kanada, Grönland…

Alex Kraine: China gegen den Westen: Welches System ist besser?  22. Mai 2026 Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, insbesondere angesichts ihrer ideologischen Aspekte: Wir alle wissen, dass moderne liberale Demokratien mit freiem Marktkapitalismus die freiesten und wohlhabendsten Gesellschaften der Geschichte hervorgebracht haben. Andererseits ist der Kommunismus unter autoritärer Herrschaft mit Abstand das schlimmste System, und genau das herrscht in China unter der verabscheuungswürdigen Diktatur der KPCh. Zumindest was Etiketten und Überzeugungen angeht, würden die meisten Menschen im Westen wohl zustimmen: Liberale Demokratie gut, China schlecht. Diese Überzeugungen gründen sich jedoch stets auf Ideologie statt auf eine nüchterne Analyse der Realität. Die Analyse eines jeden Systems sollte sich ausschließlich auf dessen Funktionsweise konzentrieren : auf die von ihm hervorgebrachten Ergebnisse. Die jüngsten Besuche von Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin in China lenkten die Aufmerksamkeit der Welt auf China und rückten dabei bestimmte Realitäten der chinesischen Gesellschaft in den Fokus, die wir normalerweise übersehen. Die großen amerikanischen und russischen Delegationen sowie die zahlreichen internationalen Journalisten, die ihre Treffen in Peking verfolgten, zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem, was sie dort vorfanden.


Alex Kraine:  Aus China, mit nichts? 18. Mai 2026 Das wohl wichtigste Ereignis der letzten Woche war der Staatsbesuch von Präsident Trump in China. Allem Anschein nach verlief der Besuch gut, und das persönliche Verhältnis zwischen den beiden Staatschefs schien vielversprechend. Die Rückmeldungen einiger Analysten mit Kontakten in chinesischen Regierungs- und Diplomatenkreisen fielen jedoch etwas weniger positiv aus. Offenbar war die chinesische Seite von der Leistung der Trump-Regierung nicht sonderlich beeindruckt. Die beiden Präsidenten trafen sich im Himmelstempel. Offenbar entstand der Eindruck, dass Trump und seine Delegation unzureichend vorbereitet waren, um dem Potenzial dieses hochrangigen und prestigeträchtigen Ereignisses gerecht zu werden. Die Chinesen hatten gehofft, gemeinsam mit ihren amerikanischen Partnern mehr zu erreichen, um die komplexen und langjährigen Probleme in den Bereichen Handel, Diplomatie und Sicherheit auf dem eurasischen Kontinent zu lösen. Die Delegation von Präsident Trump schien hingegen eher darauf bedacht zu sein, den Gipfel für den Aufbau persönlicher Beziehungen und den Abschluss einiger großer Handelsabkommen zu nutzen, die sich zu Hause politisch ausschlachten ließen.

 

 

Thierry Meyssan: Die Metamorphose der Vereinigten Staaten (III) Donald Trump erwägt gegenüber Xi Jinping, einen Rückzieher zu machen Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 19. Mai 2026 Das G2-Treffen zwischen den USA und China brachte weder konkrete Antworten auf die aktuellen Konflikte – von Taiwan bis zum Iran – noch wurden Themen wie Zölle angesprochen. Präsident Trump, der sich plötzlich von seiner besten Seite zeigte, hörte seinem Amtskollegen Xi aufmerksam zu und stellte sich vor, wie die Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern aussehen könnten, wenn sie nicht Krieg mieinader führten. Dieser Artikel knüpft an folgende Artikel an:
1- „Das Schisma zwischen dem Pentagon und dem Vatikan“, 21. April 2026.
2- „Donald Trump erkennt die Grenzen des Jacksonismus“, 28. April 2026.
Der Besuch des US-Präsidenten Donald Trump in der Volksrepublik China am 13., 14. und 15. Mai 2026 brachte tiefgreifende Widersprüche zum Vorschein.

 

machtwechsel im hintergrund?
das würde die kriegsgefahr eliminieren und weltfrieden bringen...

Andreas M. B. GroßTisch ersetzt den Thron  23.5.26  Was Trump aufbaut, während alle nur auf das schauen, was er einreißt — Teil 1 der Core-Five-Serie Seit Monaten lesen Sie, was Donald Trump zerstört: Bündnisse, Behörden, Gewissheiten. Das ist die halbe Geschichte, und und hier kommt die spannendere Hälfte. Wer abreißt, schafft Platz — und auf diesem Platz entsteht gerade etwas. Nach diesem Artikel werden Sie zwei Dinge auseinanderhalten können, die fast jeder Kommentator in einen Topf wirft: den Abriss und den Bau. Und Sie werden ein einziges Muster wiedererkennen — dasselbe in Washington, in London und in Berlin. Es geht nicht um „die Amerikaner”, „die Russen” oder „die Chinesen”. Völker handeln nicht. Es handeln Regierungen, Stäbe, benannte Männer an benannten Tischen. Die sind gemeint.

 

teil 1 - wer manipuliert die religionen? wer macht religionen kriegstauglich?

hier eine gute analyse der kräfte, die die religionen dieser welt manipulieren und in ihr gegenteil verkehren - um sie kriegstauglich zu machen. andreas gross nennt die city of london und die wall street, ich nenne sie die satanistischen eliten des westens...
teil 3 - die statthalter-strategie ist die architektur der machtpyramide
im 3. teil beschreibt er, wie die machtpyramide der hintergrundmächte der angel-saxen, der satanistischen eliten, aufgebaut ist. laut palmblattprophezeiung endet das wirken dieser dunklen eliten schon bald. ab 2030/32 realisieren sie, dass sie scheitern und ziehen sich beleidigt zurück...

Andreas M. B. GroßWarum man heute nicht mehr „die Juden“ sagen darf — und wer von der Schweigespirale profitiert Statthalter-Strategie. Wie genau Religionen gekapert werden, damit Kriege Geld bringen Mai 12, 2026 Die Religions-Serie hat in ihren ersten zwei Teilen ein Muster nachgezeichnet. Eine Religion wird gekapert. Ihre heiligen Schriften werden umgeschrieben, ergänzt, redigiert — von einer politischen Funktionsträger-Schicht, die sich hinter der Religion verbirgt und Motive der Regierung verfolgt.
Teil 1 hat das am Bauplan gezeigt: Scofield-Bibel 1909, Hieronymus’ Vulgata-Revision 383 n. Chr., Muslimbruderschaft 1928.
Teil 2 hat es am Modellfall der Scientology-Übernahme zwischen 1972 und 1975 nachgewiesen, in voller Dokumentation.
Teil 3 nimmt dasselbe Muster und fragt: wozu. Die Kaperung einer Religion ist kein Selbstzweck. Sie ist die Voraussetzung für ein politisches Verfahren, das ohne die theologische Vorarbeit gar nicht funktionieren würde — die Statthalter-Strategie. Eine Minderheit wird zum Statthalter der Macht aufgebaut. Die Mehrheit wird gegen die Minderheit gerichtet. Streit entsteht. Konflikt schwelt. Krieg bricht aus. Krieg wirft Geld ab — für die Rüstungsindustrie, für die Banken-Schicht, die Krieg finanziert, für die Energie-Monopole, die im Krieg ihre Preise diktieren. Krieg ist ein Geschäftsmodell. Religion ist der Brennstoff. Statthalter erschaffen den Funken, um den Weltbrand zu entfachen.
 

Michael Hudson: Die Krise – dem Finanzkapitalismus kann man nicht entkommen 18. Mai 2026 Die Weltfinanzkrise von 2026 Trump droht mit einer Eskalation des Krieges gegen den Iran, und der Iran ist bereit, die Ölproduktion und Transportkapazitäten der arabischen OPEC-Staaten zu zerstören, die nicht gegen den US-Angriff vorgehen. Dies wird die bereits bestehende Weltwirtschaftskrise weiter verschärfen. Doch der Aktienmarkt ist weiter gestiegen, ebenso wie die Zinsen. Letztere können nicht dauerhaft so hoch bleiben, ohne einen Zusammenbruch der Immobilien- und Aktienmärkte zu riskieren. Medien und viele Anleger sehen die steigenden Zinsen jedoch als Ausgleich für das Inflationsrisiko. Tatsächlich werden höhere Zinsen die Wirtschaft jedoch noch weiter schwächen und ihre Fähigkeit, den bereits im Gange befindlichen Zusammenbruch zu bewältigen, weiter beeinträchtigen.
 
 

das riecht nach ami-propoganda - weiss jemand mehr?
wer war in china und weiss was wirklich los ist? hier ein kommentar: @malo3206  vor 1 Tag  Die Stimme KI, der Thumbnail mit dem abstrakten Bild einer CNN-Reporterin, der Kanal gesteuert von Amerikanern (Linguana), wenn der Kanal auch angeblich in Deutschland beheimate sein soll, viele subtil negative Thumbnails zu Iran, hier China - es lohnt sich, zu wissen, wer den Beitrag verfasst hat.

 In China breitet sich etwas rasant aus – und es wird noch schlimmer Wirtschaft & Geopolitik 44.100 Abonnenten 22.245 Aufrufe 18.05.2026 #Politik #Wirtschaft #KI Vereinfachen Sie Ihre Verbindungen mit Klink, starten Sie noch heute: https://directs.me/klink-de Lust auf eine unglaubliche Story aus China? Dieses Video zeigt, wie junge Chinesen mit Kreativität und Mut gegen das System rebellieren – von „Lying Flat“ bis hin zu genialen KI-Sabotage-Tools! Erfahre, wie sie Xi Jinping und die KPCh herausfordern und was das für die Wirtschaft bedeutet. Lass uns in den Kommentaren wissen, was dich am meisten überrascht hat und vergiss nicht, uns zu abonnieren! #China #Wirtschaft #Jugend #KI #Politik 👉 Dieser Kanal wird in Zusammenarbeit mit    / @businessbasicsyt   0:00 - Einleitung und Ausgangslage 1:00 - Arbeiten, Flachliegen und Jugendarbeitslosigkeit 3:06 - Statistiktricks und der Arbeitsmarkt 5:30 - Veränderte Erwartungen und Folgen für Familien 7:12 - Lying Flat, Bai Lan und Proteste 9:46 - Phänomen Vollzeit-Kinder und Rattenmenschen 12:08 - Ökonom schlägt Alarm und staatliche Zensur 14:42 - Koki Zhu, KI-Tool und die Run-Philosophie Wir sind jetzt auf Spotify verfügbar! Jetzt anhören https://open.spotify.com/show/0sew8g3...

 

rutscht china in eine krise, in eine rezession? da kommen ganz ähnliche analysen wie in dem video oben. 

Etwas verbreitet sich wie ein LAUFFEUER in China — und es wird noch SCHLIMMER Kevin Retires und Langweilige Währung 21.05.2026 #China #Goldpreis #Edelmetalle 📊 KOMPLETTE RECHERCHE + ECHTZEIT-DATEN ZU EDELMETALLEN UND GELDPOLITIK: ▶ Vollständige Recherchemappe (PDF, sofort): https://go.hotmart.com/R104979048K ▶ Aurum Pro — Live-Daten, Push Alerts, Community: https://aurum-pro.de/ ═══════════════════════════════════════ ÜBER DIESES VIDEO China brennt an vier Stellen gleichzeitig, und keine dieser Krisen lässt sich isoliert betrachten. Der Immobilienkollaps um China Vanke und Evergrande hat die Finanzbasis der lokalen Regierungen entzogen. Die versteckten Schulden der Local Government Financing Vehicles, die der Internationale Währungsfonds auf über acht Billionen US Dollar schätzt, drohen ein Drittel dieser Strukturen in die Insolvenz zu treiben. Eine Deflationsfalle exportiert sinkende Margen nach Europa. Und eine ganze Generation junger Chinesen hat das Streben aufgegeben, mit direkten Folgen für Konsum, Demographie und Steuereinnahmen. Gleichzeitig kauft die People's Bank of China seit November zwei tausend vierundzwanzig systematisch Gold, ohne Pause, in einer Disziplin, die normalerweise nur Notenbanken in tiefen Krisensituationen zeigen. Die Frage ist nicht, ob China brennt. Die Frage ist, was die Zentralbank Pekings weiß, was Sie als deutscher Sparer noch nicht wissen. ═══════════════════════════════════════ INHALT 00:00 — Vier gleichzeitige Brände in China 01:00 — Marktblitz, Gold, PBoC und der Jahresanstieg 02:30 — Brand Eins, der Immobilienkollaps, Vanke und Evergrande 05:00 — Bishan und der Slogan, Töpfe zerschlagen und Eisen verkaufen 07:00 — Brand Zwei, die LGFVs und acht Billionen US Dollar versteckte Schulden 09:30 — Brand Drei, die Deflationsfalle und der Export deflationärer Margen 12:00 — Brand Vier, Tang Ping und die spirituelle Kapitulation einer Generation 14:30 — Wie die Brände einander nähren 16:00 — Was die Zentralbanken sehen, das die meisten Sparer übersehen 19:00 — Drei Dinge, die Sie verstehen müssen 21:00 — Schlussbetrachtung ═══════════════════════════════════════ QUELLEN UND DATEN • Bloomberg, Berichte zu China Vanke Umschuldungsplan, Januar zwei tausend sechsundzwanzig • Standard und Poor's, Vanke Anleihenanalyse, Q vier zwei tausend fünfundzwanzig • Internationaler Währungsfonds, LGFV Bericht, Februar zwei tausend sechsundzwanzig • Eurasia Group, Top Risiken zwei tausend sechsundzwanzig, Risiko Nummer Sieben • National Bureau of Statistics China, Jugendarbeitslosenquote, März zwei tausend sechsundzwanzig • Weltbank, China Jugendarbeitslosenquote Schätzung zwei tausend fünfundzwanzig • Capital Economics, Gesamtverschuldung in Relation zu dem Bruttoinlandsprodukt, Mai zwei tausend sechsundzwanzig • People's Bank of China, offizielle Goldreserven, Stand April zwei tausend sechsundzwanzig • People's Bank of China, Devisenreservedaten, April zwei tausend sechsundzwanzig • China Customs, Nettoimporte Gold, Q eins zwei tausend sechsundzwanzig ═══════════════════════════════════════ ÜBER DEN KANAL Langweilige Währung analysiert Edelmetalle, Geldpolitik und makroökonomische Zyklen für konservative Sparer und Anleger ab fünfundvierzig. Wir glauben, dass langweilige Themen die wichtigsten sind, weil sie genau diejenigen sind, über die in dem Mainstream nicht gesprochen wird, solange es bequem ist, sie zu ignorieren.

 

ende inhaltsverzeichnis... 



 
 

 

China gegen den Westen: Welches System ist besser?

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 21. Mai 2026

Alex Krainer

22. Mai 2026

∙ Bezahlt

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, insbesondere angesichts ihrer ideologischen Aspekte: Wir alle wissen, dass moderne liberale Demokratien mit freiem Marktkapitalismus die freiesten und wohlhabendsten Gesellschaften der Geschichte hervorgebracht haben. Andererseits ist der Kommunismus unter autoritärer Herrschaft mit Abstand das schlimmste System, und genau das herrscht in China unter der verabscheuungswürdigen Diktatur der KPCh. Zumindest was Etiketten und Überzeugungen angeht, würden die meisten Menschen im Westen wohl zustimmen: Liberale Demokratie gut, China schlecht.

Diese Überzeugungen gründen sich jedoch stets auf Ideologie statt auf eine nüchterne Analyse der Realität. Die Analyse eines jeden Systems sollte sich ausschließlich auf dessen Funktionsweise konzentrieren : auf die von ihm hervorgebrachten Ergebnisse. Die jüngsten Besuche von Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin in China lenkten die Aufmerksamkeit der Welt auf China und rückten dabei bestimmte Realitäten der chinesischen Gesellschaft in den Fokus, die wir normalerweise übersehen. Die großen amerikanischen und russischen Delegationen sowie die zahlreichen internationalen Journalisten, die ihre Treffen in Peking verfolgten, zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem, was sie dort vorfanden.

https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/b4140c2d-c7d7-4ea4-a13c-d5cc5e002625_1620x645.png","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":580,"width":1456,"resizeWidth":null,"bytes":1861877,"alt":null,"title":null,"type":"image/png","href":null,"belowTheFold":false,"topImage":true,"internalRedirect":"https://trendcompass.substack.com/i/198838280?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb4140c2d-c7d7-4ea4-a13c-d5cc5e002625_1620x645.png","isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

Der größte Bahnhof der Welt, errichtet an der Stelle eines ehemaligen Berges, in 38 Monaten für 7,8 Milliarden Dollar.

Der Reichtum der Nationen

Unter ihnen waren Nvidias CEO Jensen Huang und Elon Musk – zwei Persönlichkeiten, die man gemeinhin nur schwer beeindrucken kann. Ein Reporter war Naval Ravikand, der zehn Tage in China verbrachte. Er kannte China zwar bereits aus Online-Berichten, war aber dennoch überwältigt von seinen Erlebnissen vor Ort. Als Beispiel nannte er das Hochgeschwindigkeitsnetz, das mittlerweile über 50.000 Kilometer lang ist und täglich Millionen von Menschen mit 300 km/h leise, komfortabel und pünktlich befördert.

Was Ravikand jedoch beeindruckte, war die Tatsache an sich, dass solche monumentalen Infrastrukturen überhaupt existieren: Der Bau solcher Systeme erfordert ebenfalls gewaltige Investitionen, deren Nutzen sich erst in Jahrzehnten, nicht in Jahren, bemisst. Chinas Renaissance beschränkt sich nicht nur auf physische Infrastruktur oder Produktionskapazitäten – sie umfasst ebenso umfangreiche, langfristige Investitionen in die Bildung junger Menschen und in die Institutionen, die diese Bildung vermitteln. Dies deutet auf eine sehr langfristige Perspektive der chinesischen Führung hin.

Ihre 15 aufeinanderfolgenden Fünfjahrespläne haben China vom ärmsten Land der Welt Anfang der 1970er Jahre zu einer wirtschaftlichen Supermacht gemacht, die die Rolle des weltweiten Herstellers fremder Designs und Technologien bereits hinter sich gelassen hat und zum dynamischsten Innovationsmotor der Welt geworden ist, der bahnbrechende neue Technologien, Materialien und Prozesse hervorbringt.

Unsere freie Marktwirtschaft betrachtet jegliche staatliche Intervention in die Wirtschaft, insbesondere die Erstellung von Fünfjahresplänen, mit Misstrauen. Wir wissen mit Sicherheit, dass Regierungen überall alles vermasseln, was sie anpacken, und dass die Privatwirtschaft stets die besten und sich selbst optimierenden Ergebnisse liefert. Doch Chinas Zentralplaner und ihre 15 Fünfjahrespläne haben dennoch sehr beeindruckende Ergebnisse erzielt, und das nicht nur in Bezug auf die geschaffenen Dinge, sondern auch auf das System, das diese geschaffen hat. Die Liste ließe sich sehr lang fortsetzen, aber hier sind nur einige Beispiele:

  • Dieses beeindruckende Video zeigt die Transformation einer Wüste in eine pulsierende Stadt (Jiayuguan) innerhalb von nur 20 Jahren. Dies ist nur eines von vielen Beispielen: Im selben Zeitraum wandelte sich Shenzhen von einem Fischerdorf zu einem weltweit führenden Technologiezentrum.
  • Dieses Video zeigt moderne Wohnblocks im kommunistischen China (wo 90 % der Bevölkerung ihre Häuser besitzen und keine Grundsteuer zahlen).
  • In Fuzhou, Provinz Fujian, wurde ein kompletter Bahnhof in nur 9 Stunden errichtet .
  • In Chongqing wurde ein gigantischer Hochgeschwindigkeitsbahnhof mit einer Fläche von 1,22 Millionen Quadratmetern errichtet – an einem Ort, der noch vor 38 Monaten ein Berg war. Das gesamte Bauwerk ist ein beeindruckendes architektonisches Meisterwerk, vergleichbar mit den ägyptischen Pyramiden (hier finden Sie eine 5-minütige Dokumentation über den Bau des Bahnhofs und einen 2-minütigen Drohnenflug ). Die Baukosten beliefen sich auf 7,8 Milliarden US-Dollar.

Vergleichen Sie diese beiden letzten Beispiele mit der Francis Scott Key Bridge in Baltimore, die im März 2024 einstürzte und deren Wiederaufbau voraussichtlich bis Ende 2030 erfolgen wird (mehr als sechs Jahre nach ihrem Einsturz). Die Kosten werden derzeit auf 4,3 bis 5,2 Milliarden Dollar geschätzt.

https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/fc7341b7-5c96-44b3-83c0-c63dbeef8202_2639x1122.png","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":619,"width":1456,"resizeWidth":null,"bytes":2810129,"alt":null,"title":null,"type":"image/png","href":null,"belowTheFold":true,"topImage":false,"internalRedirect":"https://trendcompass.substack.com/i/198838280?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ffc7341b7-5c96-44b3-83c0-c63dbeef8202_2639x1122.png","isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

alex krainer nimmts mit humor - aber so ticken die US-eliten...

Eine Brücke in Baltimore: Das werden wir bis Ende 2030 angehen; zuerst müssen wir uns mit den Iranern auseinandersetzen, und wir sind auch in Bolivien, Somalia und Sudan beschäftigt. Danach geht es weiter nach Kuba, Kolumbien, Kanada, Grönland…

Der schreckliche Fall des freien Marktes im Gesundheitswesen

Das Thema Gesundheitswesen verdeutlicht wohl die deutlichsten Unterschiede zwischen den beiden Systemen. Wie wir im gestrigen Bericht gesehen haben, macht das US-amerikanische Gesundheitssystem etwa 18 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Das entspricht 5,3 Billionen US-Dollar (ein Anstieg von 7,2 % gegenüber 2023) oder 15.474 US-Dollar pro Kopf in den Vereinigten Staaten. Weltweit haben bis auf etwa 60 Länder ein BIP pro Kopf von mindestens 15.474 US-Dollar, China gehört nicht dazu. Chinas BIP pro Kopf liegt bei etwa 13.800 US-Dollar, und die Gesundheitsausgaben betragen etwa 6 % bzw. 828 US-Dollar pro Jahr.

Und was bekommen die Amerikaner dafür, dass sie mehr für das Gesundheitswesen ausgeben als jede andere Nation der Welt – fast 20-mal so viel wie die Chinesen? Diese Frage ist Gegenstand hitziger Debatten, doch kaum jemand würde behaupten, dass sie dadurch einen luxuriösen Lebensstandard oder eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung genießen. Tatsächlich ist ihre Lebenserwartung sogar niedriger als die der Chinesen.

https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/58e40e8d-d200-4b88-b4d6-97de33ebfee8_833x517.png","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":517,"width":833,"resizeWidth":null,"bytes":null,"alt":"Picture background","title":null,"type":null,"href":null,"belowTheFold":true,"topImage":false,"internalRedirect":null,"isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

Und ihre deutlich geringer: Lebenserwartung ist im Vergleich zu anderen Industrienationen

https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/36ef673f-3f03-4c6a-bde2-3b64290e601a_981x582.png","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":582,"width":981,"resizeWidth":null,"bytes":373955,"alt":null,"title":null,"type":"image/png","href":null,"belowTheFold":true,"topImage":false,"internalRedirect":"https://trendcompass.substack.com/i/198838280?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F36ef673f-3f03-4c6a-bde2-3b64290e601a_981x582.png","isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

Laut dem Peterson-KFF Health System Tracker ist die Lebenserwartung der Amerikaner bei der Geburt um 4,1 Jahre kürzer als die anderer entwickelter Nationen.

Ideologie vs. Realität – vergleichen und verzweifeln

Unsere Ideologie besagt, dass der freie Marktkapitalismus die besten Ergebnisse liefert – qualitativ hochwertige Waren und Dienstleistungen zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Die USA, die Wiege des freien Marktkapitalismus, haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt, das gleichzeitig einige der schlechtesten Behandlungsergebnisse weltweit aufweist.

Ich wüsste gar nicht, wie ich die amerikanische und die chinesische Infrastruktur vergleichen sollte, da es um Qualität, Instandhaltung, Kosten, Baugeschwindigkeit und Umfang geht. Die Baltimore Bridge ist ein Beispiel dafür. Ein weiteres ist die Tatsache, dass die USA immer noch so gut wie keine Hochgeschwindigkeitszüge haben.

Offensichtlich sind unsere ideologischen Grundsätze nicht nur falsch, sondern könnten sogar völlig unvereinbar sein: Es geht weder um Demokratie versus Autokratie noch um Kapitalismus versus Kommunismus. Der Kern der Sache liegt höchstwahrscheinlich im System der Anreize, die letztlich die Ergebnisse in einer Gesellschaft bestimmen. Wenn diese Anreize die Wirtschaft auslaugen, um ihren Reichtum in Kriegen im Ausland zu verschwenden, dann ist das das Ergebnis. Wenn sie hingegen Investitionen in die Verbesserung der Gesellschaft und in wachsenden Wohlstand fördern, dann ist genau das das Ergebnis.

Ich vermute, die ideologischen Etiketten dienen hauptsächlich dazu, zu täuschen, zu verwirren und jede intelligente Debatte im Keim zu ersticken. Demokratie ist toll! Freier Marktkapitalismus ist das Beste. Impfstoffe sind sicher und wirksam! Krieg ist Frieden. Unwissenheit ist Stärke.


 

was ist der grund der kriege? - die banken brauchen wieder neue sicherheiten für neue kredite
in diesem video erklärt er sehr gut, warum die bankster des westens die grössten kriegstreiber sind. sie starten kriege, nur um ihr kriminelles finanzsystem zu erhalten...

Krainer: Ende der US-Vorherrschaft – Niedergang der westlichen Wirtschaft  9540 Abonnenten 21.05.2026 #geopolitics#globalpolitics#worldnews Alex Krainer ist der Gründer von Krainer Analytics und I-System Trend Following. Alex ist ein Experte für Rohstoffmärkte und hat als Hedgefonds-Manager, Marktanalyst und Forscher gearbeitet. 


 

Aus China, mit nichts?

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 18. Mai 2026

Alex Krainer

18. Mai 2026

∙ Bezahlt

Das wohl wichtigste Ereignis der letzten Woche war der Staatsbesuch von Präsident Trump in China. Allem Anschein nach verlief der Besuch gut, und das persönliche Verhältnis zwischen den beiden Staatschefs schien vielversprechend. Die Rückmeldungen einiger Analysten mit Kontakten in chinesischen Regierungs- und Diplomatenkreisen fielen jedoch etwas weniger positiv aus. Offenbar war die chinesische Seite von der Leistung der Trump-Regierung nicht sonderlich beeindruckt.

https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/36994005-bcb0-44e9-b828-1c20dfefac9b_2161x1220.png","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":822,"width":1456,"resizeWidth":null,"bytes":2444130,"alt":null,"title":null,"type":"image/png","href":null,"belowTheFold":false,"topImage":true,"internalRedirect":"https://trendcompass.substack.com/i/198245790?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F36994005-bcb0-44e9-b828-1c20dfefac9b_2161x1220.png","isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

Die beiden Präsidenten trafen sich im Himmelstempel.

Offenbar entstand der Eindruck, dass Trump und seine Delegation unzureichend vorbereitet waren, um dem Potenzial dieses hochrangigen und prestigeträchtigen Ereignisses gerecht zu werden. Die Chinesen hatten gehofft, gemeinsam mit ihren amerikanischen Partnern mehr zu erreichen, um die komplexen und langjährigen Probleme in den Bereichen Handel, Diplomatie und Sicherheit auf dem eurasischen Kontinent zu lösen. Die Delegation von Präsident Trump schien hingegen eher darauf bedacht zu sein, den Gipfel für den Aufbau persönlicher Beziehungen und den Abschluss einiger großer Handelsabkommen zu nutzen, die sich zu Hause politisch ausschlachten ließen.

Trumps Fischergeschichten

Ersten Berichten zufolge konnten Trump und seine Delegation in China einige Erfolge verbuchen. Angeblich sagte China seine Bereitschaft zu, erhebliche (aber nicht näher bezifferte) Mengen Öl aus den USA zu kaufen und bestellte zudem eine große Anzahl von Passagierflugzeugen. In einem von FOX News Interview mit Sean Hannity nach seiner Rückkehr aus China prahlte Trump ein wenig mit diesen Erfolgen:

„Eines hat er heute zugesagt: Er wird 200 Jets bestellen. Das ist eine große Sache – Boeings. Zweihundert große Maschinen – das bedeutet eine Menge Arbeitsplätze!“

Doch die chinesische Seite präsentierte Trumps Behauptungen anders. Während der Pressekonferenz im chinesischen Außenministerium nach Präsident Trumps Abreise fragte ein Korrespondent der New York Times den Sprecher des Ministeriums, ob Präsident Xi Jinping tatsächlich den Kauf von 200 Boeing-Jets aus den USA zugesagt habe. Seine Antwort war ausgesprochen unverbindlich:

„Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den USA sind für beide Seiten vorteilhaft und von Gewinn für beide Seiten. Beide Seiten müssen die wichtigen gemeinsamen Übereinkünfte, die zwischen den beiden Staatsoberhäuptern erzielt wurden, umsetzen und so die bilaterale Wirtschafts- und Handelskooperation sowie die Weltwirtschaft weiter stabilisieren.“

Ein AFP-Korrespondent fragte: „Hat China während der Gespräche zwischen Donald Trump und Präsident Xi Jinping zugestimmt, amerikanisches Öl zu kaufen?“ Nachdem der Sprecher des Außenministeriums einige Sekunden lang seine Argumente mühsam wiederholt hatte, gab er eine weitere ausweichende Antwort:

„China ist bereit, mit allen Seiten zusammenzuarbeiten, um die globale Energiesicherheit zu gewährleisten und die globalen industriellen Lieferketten stabil zu halten. Die dringlichste Aufgabe ist die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Golfregion und im Nahen Osten.“

Wie China die Vereinigten Staaten wahrnimmt

Doch abgesehen von den rein transaktionalen Angelegenheiten erregte die folgende Aussage von Präsident Xi Jinping in seinen Eröffnungsworten am Donnerstag, dem 14. Mai, die größte Aufmerksamkeit und die meisten Kommentare während des gesamten Gipfels:

„Die Welt steht an einem neuen Scheideweg. Können China und die Vereinigten Staaten die sogenannte ‚Thukydides-Falle‘ überwinden und ein neues Paradigma für die Beziehungen zwischen Großmächten schaffen? Können wir globale Herausforderungen gemeinsam bewältigen und der Welt mehr Stabilität verleihen? Können wir gemeinsam eine vielversprechende Zukunft für unsere bilateralen Beziehungen gestalten – zum Wohle beider Völker und der Menschheit?“

Das Besondere an dieser Passage ist, dass Xi sie in Form von Fragen formulierte, was möglicherweise darauf hindeutet, dass die chinesische Regierung dem amerikanischen Gegenüber nicht vollends vertraute, seinen Kriegseinsatz freiwillig einzuschränken. Darüber hinaus implizierte Xis Erwähnung der „Thukydides-Falle“, dass die Chinesen die USA als ein im Niedergang begriffenes Imperium betrachten.

Es war Bidens Niedergang, ehrlich!

Als Trump während des Rückflugs aus China an Bord der Air Force One von Journalisten dazu befragt wurde, versuchte er, daraus politisches Kapital zu schlagen, indem er den Rückgang als Folge der Joe Biden darstellte: vierjährigen Amtszeit von

„Er [Xi Jinping] sagte heute ganz öffentlich, dass die USA seien in den letzten vier Jahren im Niedergang begriffen , und er sagte: ‚Was Präsident Trump in den letzten 15-16 Monaten geleistet hat, grenzt an ein Wunder.‘ Er sagte , wir hätten das heißeste Land der Welt gehabt. Aber er sagte, unter Joe Biden sei es ein Land im Niedergang.“

Der Korrespondent von Bloomberg bei der Pressekonferenz des chinesischen Außenministeriums überprüfte Trumps Behauptung ebenfalls auf ihren Wahrheitsgehalt, und der Sprecher des Ministeriums sagte dazu Folgendes:

„Präsident Trump hofft, Amerika wieder groß zu machen: Unter seiner Führung hat das amerikanische Volk wichtige Erfolge für den Wohlstand seines Landes erzielt. Präsident Xi Jinping führt das chinesische Volk im Bestreben, die große Wiedergeburt der chinesischen Nation zu verwirklichen. Sowohl China als auch die Vereinigten Staaten können in ihren jeweiligen Entwicklungs- und Wiedergeburtsbestrebungen von einer verstärkten Zusammenarbeit profitieren.“

Insgesamt scheint es, als hofften die Chinesen auf gute Beziehungen zu den USA unter Trump, doch ihr Verhalten lässt auf eine sehr vorsichtige und skeptische Haltung schließen. Trump kehrte mit beachtlichen Erfolgen in die USA zurück und war vielleicht sogar überzeugt, die USA hätten bereits gewonnen. Die chinesische Sichtweise scheint anders zu sein…

Wir können zusammenarbeiten, wenn du nett bist.

Chinas unverbindliche Haltung deutet darauf hin, dass jegliche künftige Zusammenarbeit an Bedingungen geknüpft ist: Sie hängt davon ab, ob die USA als konstruktiver Partner oder als dominante Hegemonialmacht agieren. Sie werden ihre Kriegsvorbereitungen zurückschrauben müssen, nicht nur gegenüber China und Taiwan, sondern auch im Hinblick auf ihre Bereitschaft, „Frieden und Stabilität in der Golfregion und im Nahen Osten wiederherzustellen“.

Für ihr persönliches Treffen führte Xi Jinping Trump zum Himmelstempel, der vermutlich eine symbolische Bedeutung hatte, die in der Inschrift auf dem Foto hinter den beiden Präsidenten poetisch zum Ausdruck kommt: „屏山鏡水 時從芳徑探幽“ bedeutet übersetzt: „Berge wie ein Sieb und spiegelglattes Wasser; folge manchmal dem duftenden Pfad, um das Verborgene zu erkunden.“ Die Bedeutung unterstreicht die Harmonie mit der Natur und die friedliche Erkundung.

Die subtile Botschaft Xis scheint Trump leider entgangen zu sein: Nur drei Tage nach seiner Rückkehr aus China greift er wieder auf Drohungen und Druckmittel gegen den Iran zurück und deutet damit an, dass eine weitere Eskalation des Krieges weiterhin möglich ist. Sollte es dazu kommen, könnte Boeings Kunde von 200 bestellten Jets einfach umkehren und sich anderweitig umsehen. Anders ausgedrückt: Wenn Trump hegemoniale Ziele verfolgt, könnten seine China-Erfolge letztendlich wertlos sein.


 

Die Metamorphose der Vereinigten Staaten (III)

Donald Trump erwägt gegenüber Xi Jinping, einen Rückzieher zu machen

von Thierry Meyssan

Das G2-Treffen zwischen den USA und China brachte weder konkrete Antworten auf die aktuellen Konflikte – von Taiwan bis zum Iran – noch wurden Themen wie Zölle angesprochen. Präsident Trump, der sich plötzlich von seiner besten Seite zeigte, hörte seinem Amtskollegen Xi aufmerksam zu und stellte sich vor, wie die Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern aussehen könnten, wenn sie nicht Krieg mieinader führten.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 19. Mai 2026

عربي ελληνικά English Español français italiano Nederlands русский

Ein entspannter Donald Trump stattete seinem wichtigsten Handelskonkurrenten, Xi Jinping, einen Besuch ab.

Dieser Artikel knüpft an folgende Artikel an:
1- „Das Schisma zwischen dem Pentagon und dem Vatikan“, 21. April 2026.
2- „Donald Trump erkennt die Grenzen des Jacksonismus“, 28. April 2026.

Der Besuch des US-Präsidenten Donald Trump in der Volksrepublik China am 13., 14. und 15. Mai 2026 brachte tiefgreifende Widersprüche zum Vorschein.

Aus chinesischer Sicht ging es darum, sicherzustellen, dass Washington stets anerkennt, dass die Insel Taiwan eine chinesische Provinz und kein unabhängiger Staat ist. Peking wollte zudem sicherstellen, dass sein westlicher Partner ihm nicht den Zugang zu seinen Rohstoffen und seinen Energiequellen versperrt, sondern ihm ermöglicht, seinen Handel über die Seidenstraßen auszubauen.

Aus Sicht der USA ging es bei dem Besuch darum, sicherzustellen, dass Peking ihnen nicht die „westliche Hemisphäre“, also den südamerikanischen Kontinent, wegschnappen würde. Washington wollte zudem den chinesischen Markt für seine Unternehmen öffnen, die in der Delegation stark vertreten waren.

Der Gipfel fand in einem speziellen Kontext statt: der Wandel der globalen Strategie der Vereinigten Staaten. Da das Pentagon feststellte, dass es nicht über die entsprechenden Mittel verfügt und diese Strategie ihm keinen Nutzen bringt, hat es die Rumsfeld-Cebrowsky-Doktrin aufgegeben und die „Verweigerungsstrategie“ von Elbridge Colby übernommen. Es entführte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und übernahm die Kontrolle über die venezolanischen Ölexporte nach China. Anschließend versuchte es, das iranische Regime zu stürzen und die Kontrolle über dessen Ölexporte nach China zu erlangen. Dieser Eroberungstraum zerschellte jedoch am Widerstand des iranischen Volkes.

Die zentrale Frage des Gipfels war daher, welche Gesamtstrategie die Vereinigten Staaten in Zukunft verfolgen könnten und ob diese mit derjenigen Chinas vereinbar wäre. Washington hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs drei Strategien durchlaufen, während Peking nur eine einzige verfolgt hat.

Natürlich ging es diese Woche nicht darum, dass Präsident Donald Trump und seine Regierung diese Frage beantworten, sondern lediglich darum, abzuschätzen, welche Folgen seine Entscheidung haben würde, sobald er sie getroffen hat.

Präsident Trump brach mit seiner Cowboy-Methode, der „Kunst des Deals“, und verzichtete auf jegliche Äußerungen, die in die eine oder andere Richtung ausgelegt werden und einen diplomatischen Zwischenfall auslösen könnten. Er hat aufgehört, auf seinem Netzwerk „Truth Social“ Beiträge zu veröffentlichen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Seine Aktivität ist von etwa fünfzig Beiträgen täglich vor seiner Ankunft auf wenige kurze Äußerungen während der drei Tage seiner Reise zurückgegangen.

Plötzlich sehr höflich, folgte Präsident Trump dem chinesischen Brauch, sich auf die gemeinsame Vergangenheit zu berufen, um die heutige Verbindung zu rechtfertigen. Das ist ein Balanceakt. So war beispielsweise sein Lob für die renommierte Tsinghua-Universität, an der sein Amtskollege Xi Jinping studiert hatte, ein Mittel, daran zu erinnern, dass sie 1909 von Präsident Theodore Roosevelt finanziert wurde. Er musste jedoch vermeiden, daran zu erinnern, dass dies geschah, nachdem die „Acht-Nationen-Allianz“ den „Boxeraufstand“ niedergeschlagen und der Qing-Dynastie exorbitante Reparationszahlungen auferlegt hatte. Wie dem auch sei, er kam ohne Zwischenfälle davon.

Er versäumte es nicht, daran zu erinnern, dass Benjamin Franklin 1737 Auszüge aus „The Morals of Confucius“ in seiner Zeitung „The Pennsylvania Gazette“ veröffentlichte und dabei die Bedeutung der Philosophie des chinesischen Weisen für die persönliche Tugend hervorhob. Oder dass Konfuzius auf dem östlichen Giebel des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten neben Moses und Solon abgebildet ist. Kurz gesagt, Donald Trump präsentierte sich als charmanter und gebildeter Mann, ganz anders als der großspurige Wichtigtuer, der er in den Tagen zuvor gewesen war.

Beim abschließenden Staatsbankett in der großen Halle des Volkspalasts erhob er sein Glas auf seine Gastgeber und erklärte: „Es war ein fantastischer Tag, und ganz besonders möchte ich meinem Freund, Präsident Xi, für diesen großartigen Empfang danken (...) und dafür, dass er uns bei diesem sehr historischen Staatsbesuch so herzlich aufgenommen hat.“

Die Schwierigkeit bestand darin, anzuerkennen, dass beide Seiten gleichwertig sind, ohne dabei eine der beiden zu verärgern. Es ist zwar offensichtlich, dass China produktiver ist als die Vereinigten Staaten, doch ist unklar, welcher der beiden Staaten dem anderen militärisch überlegen ist. Die chinesischen Waffen scheinen besser zu sein, aber nur die US-Armee verfügt über praktische Erfahrung. Wie dem auch sei, die beiden Staatschefs haben es vermieden, sich in Konkurrenz zueinander zu stellen, und haben ausschließlich von Zusammenarbeit gesprochen.

Präsident Xi Jinping antwortete ihm: „Wir sind beide der Meinung, dass die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten die wichtigsten bilateralen Beziehungen der Welt sind. Wir müssen dafür sorgen, dass sie funktionieren, und dürfen sie niemals ruinieren.“ Daraufhin fügte Donald Trump hinzu: „Dieser Moment in der Geschichte bietet unseren beiden Nationen eine unglaubliche Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Nationen auf der ganzen Welt Frieden und Wohlstand voranzubringen.“

Die Erwartungen der US-Unternehmer wurden bei diesem Gipfel nicht erfüllt. Wirtschaftliche Entscheidungen waren rar, abgesehen von chinesischen Großaufträgen für Soja und andere US-Agrarprodukte sowie der Bestätigung Chinas, 200 Flugzeuge von Boeing zu kaufen – was weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Es scheint nicht einmal so, als wäre die Höhe der Zölle zur Sprache gekommen. Derzeit gelten jedoch weiterhin Zölle in Höhe von 10 % auf chinesische Importe in die USA und sogar 50 % auf Stahl und Aluminium.

Die Aktien der chinesischen Hightech-Unternehmen im CSI-300-Index (Börsen von Shanghai und Shenzhen) verzeichneten einen Rückgang von über 1 % – ein Zeichen dafür, dass beim Handel mit Seltenen Erden und Elektronikbauteilen keine Fortschritte erzielt wurden. Im Übrigen investieren US-Unternehmen bereits massiv in künstliche Intelligenz in Taiwan und Südkorea.

Die mittelgroßen Staaten der Region, wie Japan und Südkorea, die wegen dieses Gipfeltreffens sehr besorgt waren, konnten aufatmen. Sie wurden bei der Aufteilung der Welt zwischen den beiden Großmächten nicht geopfert. Aber das Vereinigte Königreich und die Europäische Union werden sich sicherlich Sorgen machen: Sie dachten, Donald Trump würde nun der Linie von Elbridge Colby folgen, doch für drei Tage ist er wieder „jacksonianisch“ geworden.

Kommen wir zum Kern des Problems: dem Status Taiwans. Während der Revolution und der Unabhängigkeit spaltete sich China in zwei Teile: das Festland unter der Führung von Mao Zedong und die Insel Taiwan unter der Führung von Chiang Kai-shek. Im Laufe der Jahre haben sich die beiden Regionen mit unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Systemen entwickelt. Dennoch bleiben sie zwei Teile eines einzigen Staates, nämlich Chinas. Ihre Bevölkerungen streben nach Einheit, wie die Reise der Vorsitzenden der Kuomintang (der Partei von Chiang Kai-shek) nach Peking im vergangenen Monat gezeigt hat. Aber sie wollen ihre Besonderheiten bewahren. Die Neokonservativen, die die Politik von Richard Nixon und Henry Kissinger rückgängig machten, haben in Taipeh eine kleine Unabhängigkeitslobby wiederbelebt, zu der auch der Präsident der Republik gehört. Peking hat immer wieder vor der Unabhängigkeit der Insel gewarnt, die den Bürgerkrieg wiederbeleben würde, während Washington immer mehr widersprüchliche Signale gesendet hat.

„Wenn sie gut gehandhabt werden, können die bilateralen Beziehungen die allgemeine Stabilität aufrechterhalten. Wenn sie schlecht gehandhabt werden, drohen den beiden Länder eine Konfrontation oder sogar ein Konflikt, was die gesamten Beziehungen zwischen China und den USA in eine äußerst gefährliche Lage bringen würde. Die Unabhängigkeit Taiwans ist grundsätzlich unvereinbar mit Frieden und Stabilität in der gesamten Taiwanstraße. Die Wahrung von Frieden und Stabilität in der gesamten Taiwanstraße ist der größte gemeinsame Streitpunkt zwischen China und den USA. Die USA müssen die Taiwan-Frage mit größter Vorsicht behandeln“, warnte Präsident Xi Jinping.

Präsident Donald Trump verzichtete auf eine Antwort. „Es ist möglich, dass sich beide Seiten in dieser Frage nicht vollständig einig sind. Eine andere Möglichkeit ist, dass es zwar ein gewisses taktisches Einvernehmen gibt, dieses aber nicht unbedingt schriftlich festgehalten wird“, kommentierte der chinesische Experte Oberst Zhou Bo.

Nach seiner Reise erklärte Donald Trump, er habe mit Xi Jinping über Waffenverkäufe an Taiwan gesprochen und werde in dieser Frage in Kürze „eine Entscheidung treffen“. Bislang erkennt Washington Taiwan nicht an, verkauft aber Waffen an das Land. Ein Rüstungsgeschäft im Wert von 18 Milliarden Dollar wartet auf die Genehmigung durch das Weiße Haus. Sollte Präsident Trump diesen Transfer genehmigen und dabei den Umfang reduzieren, wäre dies ein Zeichen seines guten Willens. Er kann sich dem jedoch nicht widersetzen, ohne den Zorn des Kongresses auf sich zu ziehen.

Wie dem auch sei, die Entscheidung des Weißen Hauses über Waffenverkäufe an Taiwan wird ein erster Hinweis auf seine strategische Ausrichtung sein. Daraus lassen sich möglicherweise Rückschlüsse auf den weiteren Verlauf des Konflikts am Persischen Golf ziehen.

Erhebliche Meinungsverschiedenheiten – wie beispielsweise der militärische Aufbau der USA im asiatisch-pazifischen Raum – werden weiterhin bestehen bleiben. Dennoch könnten Peking und Washington ihre Zusammenarbeit in den Bereichen nicht sensibler Handel und KI-Sicherheit fortsetzen.

Der russische Präsident Wladimir Putin wird diese Woche nach Peking reisen. Es handelt sich um einen Routinebesuch, der schon lange geplant war und ohne protokollarische Zeremonien ablaufen wird. Er wird sich mit Präsident Xi über ihre gemeinsame Strategie gegenüber den Vereinigten Staaten austauschen. Es scheint, als habe er mit Washington bereits Frieden in Osteuropa und auf dem Balkan geschlossen. Er hat gerade von seinem US-Partner den Rücktritt von Christian Schmidt, dem deutschen Hohen Kommissar der Europäischen Union, erwirkt, der den Krieg in Bosnien-Herzegowina vorbereitete.

Beteiligen Sie sich indem Sie
 eine Spende in Höhe von 25 EUR
 eine Spende in Höhe von 50 EUR
 eine Spende in Höhe von 100 EUR
 eine Spende in Höhe von 500 EUR
 eine Spende in Höhe von 1000 EUR
Dank Ihrer Ermutigung können wir durchhalten.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Werner Leuthäusser


 

 

 

 

Haben Sie diese E-Mail weitergeleitet? Für mehr Content hier abonnieren

Der Tisch ersetzt den Thron

Was Trump aufbaut, während alle nur auf das schauen, was er einreißt

Andreas M. B. Groß

Mai 23

 
 
 
 
IN DER APP LESEN
 
  https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/6f1fcd52-f77c-46c3-871f-9b027ae8f8dc_1168x784.jpeg","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":784,"width":1168,"resizeWidth":null,"bytes":254626,"alt":null,"title":null,"type":"image/jpeg","href":null,"belowTheFold":false,"topImage":true,"internalRedirect":"https://blog.andreasmbgross.ch/i/198894123?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F6f1fcd52-f77c-46c3-871f-9b027ae8f8dc_1168x784.jpeg","isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />  

Was Trump aufbaut, während alle nur auf das schauen, was er einreißt — Teil 1 der Core-Five-Serie

Seit Monaten lesen Sie, was Donald Trump zerstört: Bündnisse, Behörden, Gewissheiten. Das ist die halbe Geschichte, und und hier kommt die spannendere Hälfte. Wer abreißt, schafft Platz — und auf diesem Platz entsteht gerade etwas. Nach diesem Artikel werden Sie zwei Dinge auseinanderhalten können, die fast jeder Kommentator in einen Topf wirft: den Abriss und den Bau. Und Sie werden ein einziges Muster wiedererkennen — dasselbe in Washington, in London und in Berlin.

Es geht nicht um „die Amerikaner”, „die Russen” oder „die Chinesen”. Völker handeln nicht. Es handeln Regierungen, Stäbe, benannte Männer an benannten Tischen. Die sind gemeint.

Das Dokument, das es offiziell gibt

Im November 2025 veröffentlichte das Weiße Haus seine Nationale Sicherheitsstrategie — 33 Seiten, das Pflichtdokument, in dem eine US-Regierung ihren außenpolitischen Kompass offenlegt. Die Leitbegriffe darin heißen „Civilizational Realism” und „Hard Sovereignty”: harte Souveränität statt missionarischer Weltverbesserung. Schon das ist ein Bruch. Jahrzehntelang verstand sich Washington als Ordnungsmacht, die anderen Ländern “unsere Demokratievorstellung”, die Verfassung, die Wahlgesetze und Wahl-Maschinen, ihre Werte gleich mitlieferte. Die neue Strategie verabschiedet sich davon [Quelle: Brookings — Breaking down Trump’s 2025 National Security Strategy].

Das Dokument, das offiziell bestritten wird

Interessanter noch ist eine zweite, längere Fassung derselben Strategie, die vor der amtlichen Veröffentlichung in Washington kursierte. Mehrere Redaktionen — voran das Fachblatt Defense One — berichten, sie hätten dieses Papier eingesehen. Im Wortlaut veröffentlicht wurde es nie; das Weiße Haus bestreitet, dass es existiert. Wir bewegen uns hier also in der Möglichkeitsform — aber der Inhalt ist zu bemerkenswert, um ihn zu übergehen [Quellen: Defense One, bne IntelliNews].

In dieser längeren Fassung steht ein Begriff im Mittelpunkt: C5, die „Core Five”. Gemeint ist eine Zusammenarbeit von fünf Mächten — den Vereinigten Staaten, China, Russland, Indien und Japan. Es soll, ähnlich der bekannten G7, regelmäßig zu Gipfeln zusammenkommen. Mit einem entscheidenden Unterschied.

Vom Thron zum Tisch

Die altbekannten G7 ist ein Klub der Gleichgesinnten. Aufnahmebedingung sind Wohlstand und eine parlamentarische Regierungsform westlichen Zuschnitts. Wer die nicht erfüllt, bleibt draußen — China und Russland dürfen nicht am Tisch sitzen.

Die C5 kennt diese Bedingung nicht. Sie fragt nicht, wie ein Land regiert wird, sondern ob es Gewicht hat. Dadurch werden Russland und China endlich respektiert.

Das klingt formal, ist aber ein radikaler Wechsel in der Weltordnung, früher bei der G7 gab es einen Thron für den Imperator. Auf ihm saß eine einzige Vormacht, gab den Ton vor und sortierte die anderen — Verbündete wie Gegner — danach, wie nah sie ihr standen.

Die C5 stellt an die Stelle des Throns einen runden Tisch. Fünf Mächte, kein Vorsitz von Gottes Gnaden, Verhandlung auf Augenhöhe statt Befehlston.

Dieser alte Thron ist keine bloße Idee. Er hat einen konkreten Apparat — ein Geflecht globalpolitischer Organisationen, das Entscheidungen den Nationalstaaten aufbürdet. Q beschrieb diese Globale Ordnung 2020 quasi in seinem Manifest:

Die Menschheit ist gut, aber wenn wir unsere Wachsamkeit verlieren, lassen wir zu, dass die Dunkelheit eindringt und zerstört.

Wie in vergangenen Schlachten stehen wir nun vor unserer größten Schlacht, einer Schlacht um die Rettung unserer Republik, unserer Lebensweise, und was wir (jeder von uns) jetzt entscheiden, wird unsere Zukunft bestimmen.

Werden wir eine freie Nation unter Gott sein?

Oder werden wir unsere Freiheit und unsere Rechte dem Feind überlassen?

Wir alle müssen eine Entscheidung treffen…

Das Böse [die Dunkelheit] war noch nie so sehr dem Licht ausgesetzt.

Sie können sich nicht länger im Schatten verstecken.

Unser Regierungssystem wurde von korrupten und finsteren Elementen unterwandert.

Die Demokratie wäre beinahe für immer verloren gewesen.

Denken Sie an die Einsetzung durch HRC:[2+] Richter am Obersten Gerichtshof, über 200 Richter, schurkische Elemente, die sich innerhalb des Justizministeriums, des FBI, der CIA, der NSA, des Weißen Hauses, des Außenministeriums usw. ausgebreitet haben … Aufhebung des 2. Verfassungszusatzes, der Grenzen usw. ……… Amerika zu verkaufen: China, Russland, Iran, Syrien…….Ausbreitung von ISIS & AL Q…….Überleben der heimischen Bürger durch Expansion…….Änderung der Wahlvorschriften und -bestimmungen, um Illegalen + Wahlfälschung mit Hilfe der vom Obersten Gerichtshof unterstützten liberal-sozialen Meinung zu ermöglichen………Verkauf des Militärs an den Meistbietenden, um langjährige interne Kriege zu führen……..

Ihr Streben nach einer Ein-Welt-Ordnung [Zerstörung der nationalen Souveränität] dient dazu, die Kontrolle über Amerika [und seine Verbündeten [man denke an die EU]] zu erlangen, indem Ihre Stimme bis zur Bedeutungslosigkeit verwässert und eine neue Ein-Welt-Regierungspartei eingesetzt wird.

Der Beginn dieses Konzepts ging von Organisationen wie folgenden aus: Weltgesundheitsorganisation, Welthandelsorganisation, Vereinte Nationen, IStGH, NATO usw., [alle darauf ausgerichtet, die Vereinigten Staaten zu schwächen] sowie die Gründung der EU durch die Drohung [Betrug] eines Angriffs aus nächster Nähe [ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle – Verkaufsargument für die breite Öffentlichkeit – Angstkontrolle].

Re: EU – hat jedes Mitgliedsland seine Souveränität an Brüssel abgetreten?

Re: EU – jedes Mitglied muss EU-Vorschriften und -Regelungen in allen Bereichen umsetzen [man denke an Einwanderung, Währung, allgemeine Kontrolle].

Ihr Bestreben, Ihnen die Möglichkeit zur Selbstverteidigung zu nehmen, dient dazu, einen Aufstand zu verhindern, der ihre Kontrolle in Frage stellen könnte.

Es gibt einen grundlegenden Grund, warum unsere Feinde es nicht wagen, unsere Grenzen anzugreifen [einzudringen] [bewaffnete Bürger].

Wenn Amerika fällt, fällt auch die Welt.

Wenn Amerika fällt, wird bald Dunkelheit folgen.

Nur wenn wir zusammenstehen, nur wenn wir vereint sind, können wir diesen tief verwurzelten dunklen Feind besiegen.

Ihre Macht und Kontrolle beruhen stark auf einer ungebildeten Bevölkerung.

Eine Bevölkerung, die ohne eigenes Nachdenken vertraut.

Eine Bevölkerung, die ohne Widerrede gehorcht.

Eine Bevölkerung, die sich dem freien Denken verschließt und stattdessen isoliert in Angst lebt, gefangen in der geschlossenen Echokammer der kontrollierten Mainstream-Medien.

Hier geht es nicht um Politik.

Hier geht es darum, unsere Lebensweise zu bewahren und die nachfolgenden Generationen zu schützen.

Wir leben in biblischen Zeiten.

Kinder des Lichts gegen Kinder der Finsternis.

Vereint gegen den unsichtbaren Feind der gesamten Menschheit.

Q

— Q, Drop #4545, 30.06.2020 (aus dem Englischen übersetzt)

In Fett habe ich die globale Regierung hervorgehoben, sie sich sogar über die USA erhob. Der Thron ist überstaatlich. Den Thron zu beseitigen, gibt Entscheidungen an die Nationen zurück — und setzt sie an einen Tisch.

Hier liegt der Punkt, der über Geopolitik hinausgeht. Ein Thron erzeugt Kriege, weil jede aufsteigende Macht ihn bedroht und die sitzende Macht jede aufsteigende niederringen muss.

Ein Tisch ermöglicht Geschäfte, Deals. Warum sollten fünf Schwergewichte sich in Scharmützeln zermürben, aus denen am Ende alle ärmer hervorgehen, wenn sie einander auch respektieren und Abkommen schließen können?

Anders gesagt: Die Vermeidung des großen Krieges hat überhaupt nur eine Voraussetzung — dass die Großen miteinander reden statt gegen einander hetzen.

Trump handelt längst danach

An das geheime Papier muss man gar nicht glauben, um den Umbau zu sehen. Trumps sichtbares Handeln folgt der Tisch-Logik Zug um Zug. Im Mai 2026 reiste er zu einem Staatsbesuch nach China; Staatspräsident Xi Jinping ist für den 24. September zum Gegenbesuch ins Weiße Haus eingeladen [Quelle: Wikipedia — 2026 state visit by Donald Trump to China]. Wenige Tage zuvor hatte Washington eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine vermittelt [Quellen: Al Jazeera, NPR].

Neu ist diese Linie nicht. Schon in Trumps erster Amtszeit, unmittelbar nach seinem China-Besuch im November 2017, streute der anonyme Insider unter dem Kürzel „Q” eine Frage in die Öffentlichkeit, die wie ein Vorgriff auf das C5-Papier von 2025 klingt:

Reichtum (über Generationen hinweg) verschafft Macht.

Macht (über Generationen hinweg) verschafft mehr Reichtum/Kontrolle.

Mehr Reichtum/Kontrolle versklavt ganze Länder und deren Bevölkerung.

Verbundene Familien (TRI) = NWO. Die inneren TRI-Familien werden zusammenbrechen.

Was ist der Grundpfeiler? Welche Nation dominiert alle anderen?

Welche Nation hat Einfluss auf die meisten anderen? Was ist der Grundpfeiler?

Zurück zu SA [Saudiarabien]. Fäden durchtrennt (+++). Marionetten (+++) im Schatten.

Jede Seite des Dreiecks kontrolliert eine bestimmte Untergruppe von Machthabern.

Machthaber werden auch als Marionetten/Diener bezeichnet.

Was ist die Neue Weltordnung?

Warum wurde dem US-Präsidenten bei seinem Besuch in Saudiarabien ein Schwerttanz dargeboten? Was bedeutet dies kulturell? Warum ist dies relevant?

Was geschah in Saudiarabien? Wie hat der POTUS eine Seite der Pyramide entfernt?

Was erhielt der POTUS bei seinem Besuch in China? Wo hat der POTUS zu Abend gegessen?

Was ist die Bedeutung?

Was wäre, wenn China, Russland und andere sich mit dem POTUS abstimmen, um die NWO zu beseitigen?

Wer kontrolliert Nordkorea? Wer kontrolliert Nordkorea wirklich?

Wer kontrolliert mehrere Behörden innerhalb der USA, der EU und im Ausland?

Warum ist „No Such Agency“ so wichtig?

Derzeit finden Ereignisse von enormem Ausmaß statt.

Warum hilft Russland dabei, den IS zu vernichten?

Das ist weder leicht zu akzeptieren noch zu glauben. Viele kleine Teile ergeben ein Ganzes.

Operationen laufen. Gemeinsame Missionen sind im Gange. Die Welt wehrt sich.

Siehe Grafik. Das große Erwachen. Schneewittchen.

Iron Eagle. Jason Bourne (2016) (Traum/CIA).

Q

— Q, Drop #140, 11.11.2017 (aus dem Englischen übersetzt)

Ob hinter dem Kürzel ein Geheimdienstkreis stand oder ein einzelner Schreiber, ist bis heute ungeklärt — und für unseren Punkt zweitrangig. Der Punkt ist: Der Gedanke, dass Trump sich mit den Großmächten abstimmt statt sie weiter zu bekämpfen, lag früh auf dem Tisch.

Das ist die Linie: Nicht der Konkurrent wird isoliert, der Konkurrent wird an den Tisch geholt.

Abriss der alten Ordnung auf der einen Seite,.

Aufbau des Fünfertischs auf der anderen — zwei Hälften einer einzigen Bewegung.

Das Muster: ausschließen statt setzen

Nun das Muster, das ich Ihnen versprochen habe. Es zeigt sich überall dort, wo die alte Ordnung sich gegen das Neue stemmt — und es ist immer dieselbe Geste:

Wer stark geworden ist, wird nicht an den Tisch gesetzt, sondern draußen gehalten.

Beispiel eins, global. Die Staatengruppe BRICS — anfangs Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, inzwischen erweitert — erbringt, an der Kaufkraft gemessen, längst rund 37 Prozent der Weltwirtschaftsleistung. Die G7 ist dagegen auf knapp 30 Prozent gefallen [Quelle: Visual Capitalist — How BRICS Stacks Up Against the G7]. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Welt hat sich verschoben. Die G7 aber tagt weiter, als sei sie das Direktorium des Planeten, und behandelt die BRICS-Gruppe als Schwellenländer-Anhängsel. Sie übersieht, was gewachsen und stark geworden ist.

Beispiel zwei, Deutschland. Die AfD steht in den Umfragen auf Platz eins, ist also die stärkste Partei des Landes. Beantwortet wird das mit einer „Brandmauer” — der ausdrücklichen Übereinkunft der übrigen Parteien, sie von jeder Regierungsbeteiligung fernzuhalten. Eine Demokratie, die ihre größte Wählergruppe dauerhaft von der Macht aussperrt, hat ein Ventil zugeschweißt, durch das Druck entweichen müsste. Das geht nicht gut aus.

Dieser Reflex hat eine Sprache, und sie ist überall dieselbe. Wer ausgrenzen will, ohne das Wort „ausgrenzen” zu benutzen, greift zum Etikett. Schon 2019 beschrieb der Q-Insider die Mechanik so:

[…] Ein Krieg gegen den GLOBALISMUS.

Ein Krieg um den Erhalt der SOUVERÄNITÄT. […]

Der Fake-News Vorwurf von Rassismus, Faschismus, Sexismus und jedem anderen „…-ismus” — gerichtet gegen jene, die den GLOBALISMUS zugunsten des NATIONALISMUS beenden wollen (Stolz auf Herkunft und Kultur — Bewahrung und Sicherheit) — ist darauf angelegt, euch gefügig zu halten. […] — Q,

Drop #2646, 05.01.2019 (aus dem Englischen übersetzt)

Beispiel drei, Großbritannien. Der Protest dort entzündet sich nicht nur an der Masseneinwanderung, sondern an dem organisierten sexuellen Missbrauch von Mädchen durch Banden. Ämter und Polizei mieden die Herkunft der Täter über Jahre aus Angst vor dem Rassismus-Vorwurf — das hielt ein staatlicher Untersuchungsbericht 2025 fest, woraufhin die Regierung eine landesweite Untersuchung einsetzte [Quelle: Al Jazeera — UK announces national inquiry into grooming gangs]. Wer das offen ansprach, geriet selbst unter Verdacht — als Rassist abgestempelt, an den Rand gedrängt, mitunter strafrechtlich verfolgt. Im September 2025 und erneut aktuell im Mai 2026 trugen Demonstrationszüge diesen aufgestauten Unmut durch London; die Veranstalter sprachen von drei Millionen Teilnehmern. Wie viele es genau waren, ist zweitrangig — die Marschierenden sind ohnehin nur ein Bruchteil derer, die zustimmen. Entscheidend ist: Was eine Regierung jahrelang weggedrückt und kriminalisiert hat, bricht sich Bahn und lässt sich nicht mehr wegerklären.

Drei Schauplätze, ein Reflex. Die alte Ordnung — ob im Weltmaßstab, ob im Bundestag, ob in der britischen Öffentlichkeit — antwortet auf das Erstarken von etwas Neuem nicht, indem sie ihm einen Stuhl hinstellt, sondern indem sie die Tür zuhält. Genau diesen Reflex durchbricht die C5-Idee auf der großen Bühne. Sie setzt die gewachsene Macht an den Tisch, statt sie auszusperren. Das ist der eigentliche Bruch — und der Grund, warum dieser Umbau, wer immer ihn betreibt, mehr ist als Trump-Theater.

Der Boden unter dem Tisch

Ein Tisch hält freilich nur, wenn er auf festem Boden steht. Und dieser Boden ist nicht die Höflichkeit der fünf Mächte, sondern etwas Härteres: reale Werte. Die BRICS-Staaten sind nicht länger bereit, ihre Rohstoffe, ihre Industriegüter, ihre harte Arbeit gegen ein Fiatmoney herzugeben, das sich beliebig vermehren lässt. Sie arbeiten an eigenen Verrechnungseinheiten, an Ankern aus Gold und realen Gütern. Und in Washington wird, leiser, dieselbe Frage gewälzt — bis hin zu der Idee, den Dollar wieder an Gold zu binden.

Ob das gelingen kann, hängt an einer Zahl und an einem Tresor. Die Zahl ist die amerikanische Staatsschuld. Der Tresor ist Fort Knox — und ob in ihm noch liegt, was die Bücher behaupten, hat seit 52 Jahren niemand unabhängig geprüft. Was genau hat Trump vor? Davon handelt der zweite Teil.

Und Europa?

Bleibt eine Frage, die für den Leser dieses Textes die unbequemste ist. Am Fünfertisch — USA, China, Russland, Indien, Japan — sitzt Europa nicht. Nicht als Union, nicht die einzelnen Länder. Die längere Strategiefassung sagt es offen aus: Auf der Ebene der Großmächte ist das Europa der EU-Kommissare nicht vorgesehen. Der Thron, auf den der alte Westen so lange gestarrt hat, wird gerade geräumt. Die anderen rücken an den Tisch. Europa steht noch davor — und hat die Wahl, ob es sich einen Stuhl heranzieht oder weiter einen leeren Thron bewacht.

Diese Serie ist frei zugänglich

Dieser Beitrag und der zweite Teil der Core-Five-Serie sind ohne Bezahl-Schranke lesbar — die Argumente sollen so weit wie möglich kursieren, gerade jetzt, wo sich die Weltordnung sichtbar verschiebt. Wer meine Arbeit finanziell unterstützen möchte, hat zwei Wege:

  • Buchkauf: Trump zerlegte die Neue Weltordnung (503 Seiten, eBook ohne Kopierschutz, CHF 19,80) — ingag.de/tzn.
  • Substack-Bezahl-Abo: CHF 50 pro Jahr, mit dem Buch Trump zerlegte … als Willkommens-Geschenk plus monatlich ein weiteres eBook aus meinem Verlagsprogramm. Bei Stripe-Karten-Ablehnung (kommt regelmäßig vor): Banküberweisung oder PayPal an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., eine kurze Antwort an mich genügt zur Freischaltung.

Wer einfach nur teilen möchte, was hier steht — bitte tut das. Die Welt wird friedlicher, sobald genug Menschen den Unterschied zwischen Thron und Tisch erkennen — und sehen, dass nicht Völker gegeneinander stehen, sondern benannte Männer an benannten Tischen entscheiden.

Mit besten Grüßen,

Andreas M. B. Groß

College for Knowledge / Morgarten / Schweiz blog.andreasmbgross.chshop7.ch


 

 
 

teil 1 - wer manipuliert die religionen? wer macht religionen kriegstauglich?

hier eine gute analyse der kräfte, die die religionen dieser welt manipulieren und in ihr gegenteil verkehren - um sie kriegstauglich zu machen. andreas gross nennt die city of london und die wall street, ich nenne sie die satanistischen eliten des westens... siehe: Krieg 3.-12.5.26: Hintergrundmächte: Wer macht Religionen kriegstauglich?
teil 3 - die statthalter-strategie ist die architektur der machtpyramide
im 3. teil beschreibt er, wie die machtpyramide der hintergrundmächte der angelsachsen, der satanistischen eliten, aufgebaut ist. laut palmblattprophezeiung endet das wirken dieser dunklen eliten schon bald. ab 2030/32 realisieren sie, dass sie scheitern und ziehen sich beleidigt zurück...

Warum man heute nicht mehr „die Juden“ sagen darf — und wer von der Schweigespirale profitiert

Statthalter-Strategie. Wie genau Religionen gekapert werden, damit Kriege Geld bringen

Andreas M. B. Groß

Mai 12, 2026

 
Die Religions-Serie hat in ihren ersten zwei Teilen ein Muster nachgezeichnet. Eine Religion wird gekapert. Ihre heiligen Schriften werden umgeschrieben, ergänzt, redigiert — von einer politischen Funktionsträger-Schicht, die sich hinter der Religion verbirgt und Motive der Regierung verfolgt.
  • Teil 1 hat das am Bauplan gezeigt — Scofield-Bibel 1909, Hieronymus’ Vulgata-Revision 383 n. Chr., Muslimbruderschaft 1928.
  • Teil 2 hat es am Modellfall der Scientology-Übernahme zwischen 1972 und 1975 nachgewiesen, in voller Dokumentation.
  • Teil 3 nimmt dasselbe Muster und fragt: wozu. Die Kaperung einer Religion ist kein Selbstzweck. Sie ist die Voraussetzung für ein politisches Verfahren, das ohne die theologische Vorarbeit gar nicht funktionieren würde — die Statthalter-Strategie. Eine Minderheit wird zum Statthalter der Macht aufgebaut. Die Mehrheit wird gegen die Minderheit gerichtet. Streit entsteht. Konflikt schwelt. Krieg bricht aus. Krieg wirft Geld ab — für die Rüstungsindustrie, für die Banken-Schicht, die Krieg finanziert, für die Energie-Monopole, die im Krieg ihre Preise diktieren. Krieg ist ein Geschäftsmodell. Religion ist der Brennstoff. Statthalter erschaffen den Funken, um den Weltbrand zu entfachen.

Richard Poe und Noor Bin Ladin haben 2024 ein Buch vorgelegt, das eine dieser Statthalter-Operationen beim Namen nennt — How the British Invented Communism (And Blamed It on the Jews) (Encounter Books, 2024 — Poe ist US-Investigativ-Journalist, Bin Ladin Nichte von Osama Bin Laden, aufgewachsen in Lausanne, seit 2020 öffentliche Stimme gegen die globalistische Macht-Architektur). Der Titel sagt die halbe These. Die andere Hälfte ist das Verfahren, das dahintersteht. Das Verfahren hat nicht mit den Juden begonnen, es endet auch nicht bei ihnen. Es ist ein über Jahrhunderte erprobtes Werkzeug der angloamerikanischen Macht-Architektur. Wer es einmal gesehen hat, sieht in der jüdisch-zionistischen Konstellation den Sonderfall eines allgemeinen Verfahrens, nicht den Einzelfall einer ethnischen Frage.

Das Verfahren in vier Sätzen

Das Imperium identifiziert in einer Kolonie eine ethnische, religiöse oder kulturelle Minderheit, die in der Mehrheits-Bevölkerung unbeliebt oder verhasst ist. Es baut diese Minderheit als Statthalter auf — verteilt Verwaltungsstellen, Ämter, Privilegien, Bildungszugang, Wirtschaftsmonopole. Der Hass der Mehrheit gegen die privilegierte Minderheit lenkt vom eigentlichen Herrscher in London ab. Die Minderheit bleibt an den Schutz des Imperiums gebunden, weil sie ohne ihn von der Mehrheit zerrieben würde. Klassisch divide et impera (lateinisch: „teile und herrsche”) — in der ethnischen Variante.

Acht historische Beispiele

Das Muster ist kein Einzelfall, sondern Standard-Verfahren der britischen Imperial-Verwaltung — und in einem Fall (Tutsi) der belgischen Spiegelung derselben Methode.

Tamilen in Ceylon (heute Sri Lanka). Die britische Kolonialmacht zog Tamilen aus Südindien zu und setzte sie in Verwaltung, Plantagenwirtschaft und Bildungswesen ein, gegen die singhalesische Mehrheit. Folge nach der Unabhängigkeit 1948: jahrzehntelanger Bürgerkrieg, der erst 2009 endete [Quellen: Wikipedia — Sri Lankan Tamils, Wikipedia — Sri Lankan Civil War].

Die Saud-Familie auf der Arabischen Halbinsel. Britische Strategen wie T. E. Lawrence bauten den Wahhabiten-Clan der Sauds gegen das osmanische Kalifat als Statthalter auf. Ergebnis: die monarchische Dynastie, die heute als Königreich Saudi-Arabien eine puritanisch-aggressive Minderheits-Auslegung des Islam über die mehrheitlich anders denkende arabische Bevölkerung herrscht — bei zugleich enger Bindung an angloamerikanische Interessen (Petrodollar, Aramco) [Quellen: Wikipedia — House of Saud, Wikipedia — T. E. Lawrence].

Die Hashemiten in Jordanien und im Irak. Derselbe Mechanismus: ein arabischer Clan aus der Hedschas-Region wurde als Königshaus auf zwei künstlich geschaffene Mandatsgebiete gesetzt (Mandatsgebiete waren nach dem Ersten Weltkrieg vom Völkerbund vergebene Verwaltungs-Auftragsgebiete — formal nicht Kolonien, faktisch aber unter britischer beziehungsweise französischer Kontrolle) [Quellen: Wikipedia — Hashemites, Wikipedia — Völkerbundsmandat].

Sikhs in der britischen Indien-Armee. Eine religiöse Minderheit aus dem Punjab wurde zur Soldaten-Elite des Empire aufgebaut, eingesetzt zur Niederhaltung der hinduistischen und muslimischen Mehrheit [Quelle: Wikipedia — Sikhs in the British Indian Army].

Tutsi in Ruanda und Burundi. Belgisch verwaltet, aber im selben kolonialen Muster: die ethnische Minderheit wurde von der Kolonialmacht in Verwaltungs- und Lehrer-Ämter befördert, mit Identitätskarten kodifiziert, gegen die Hutu-Mehrheit eingesetzt. Folge 1994: Völkermord mit etwa 800.000 Toten in einhundert Tagen [Quellen: Wikipedia — Völkermord in Ruanda, Wikipedia — History of Rwanda, Belgian colonization].

Die chinesische Minderheit in Britisch-Malaya und Singapur. Eingeführt als Händler- und Mittelschicht gegen die malaiische Mehrheit. Daraus die heutigen ethnischen Spannungen in Malaysia [Quelle: Wikipedia — Malaysian Chinese].

Ulster-Protestanten in Irland. Die britische Krone ließ ab 1609 Protestanten aus Schottland in Nordirland ansiedeln (Plantation of Ulster — staatlich organisierte protestantische Siedler-Verpflanzung) als Statthalter gegen die katholische irische Mehrheit. Folge: vierhundert Jahre Bürgerkrieg in immer neuen Wellen [Quellen: Wikipedia — Plantation of Ulster, Wikipedia — Nordirlandkonflikt].

Inder im südlichen und östlichen Afrika. Als Verwaltungs-Mittelschicht zwischen britische Kolonialherrschaft und schwarzafrikanische Mehrheit gestellt (Uganda, Kenia, Südafrika). Idi Amins Vertreibung der Inder aus Uganda 1972 war eine späte und blutige Folge dieses Konstrukts [Quellen: Wikipedia — Indians in Uganda, Wikipedia — Expulsion of Asians from Uganda].

Acht Beispiele genügen. Sie zeigen das Muster als etabliertes Werkzeug — nicht als Einzelfall, sondern als Standardverfahren. Wer noch ein Dutzend weitere will, findet sie in jeder ehemaligen britischen Kolonie auf dem Globus.

Der Sonderfall, der alle anderen in den Schatten stellt

In dieser Reihe historischer Statthalter-Konstrukte ist der Schritt zu Missbrauch der Juden konsequent und logisch — mit drei Unterschieden, die ihn von den anderen unterscheiden.

Erstens die Reichweite. Während Tamilen, Sauds, Tutsi und alle anderen je auf eine Kolonie oder Region beschränkte Statthalter waren, geht es bei der jüdischen Konstellation um die globale Macht-Architektur der City of London (Synonym in diesem Artikel für die anglo-zentrierte Finanz- und Geheimdienst-Elite) nach Vollendung des Imperiums. Eine Minderheit für die Welt-Statthalterschaft.

Zweitens ein bereits vorhandener Resentiment-Speicher. Anders als die Tamilen, die in Ceylon erst durch britischen Import zur unbeliebten Minderheit wurden, brachte die jüdische Diaspora bereits einen jahrhundertelangen Resentiment-Speicher in der christlichen europäischen Mehrheits-Gesellschaft mit. Das machte die Konstellation für die City besonders operationsbereit — der Hass war schon vorhanden, musste nicht erst erzeugt werden.

Drittens die Schriften-Komponente. Die jüdischen Schriften Tora und Talmud wurden in mehreren Schichten über Jahrhunderte überarbeitet — und nach Gmirkin im Kern überhaupt erst in der ptolemäischen Werkstatt um 273 v. Chr. zusammengestellt. Siehe meinen Artikel Teil 3 dieser kleinen Serie [Link]. Die Autoren und Redaktoren der jüdischen heiligen Schriften haben in den Texten ein Elite-Denken angelegt, das die Adressaten — die jüdischen Leser — gegen Nicht-Juden hervorheben sollte. Konkret: ethische Grundgebote wie das Verbot von Betrug, Wucher und Diebstahl werden in mehreren talmudischen und biblischen Stellen ausdrücklich auf Mit-Juden bezogen; Nicht-Juden („Gojim” — wörtlich „Völker”, in diesem Kontext „Nicht-Juden”) werden davon ausgenommen oder im Wert nachrangig gestellt. Diese textuelle Konstruktion lieferte die psychologische Bruchstelle, die die City of London ausnutzen konnte.

Die Akteurs-Disziplin — die delikate Stelle wasserdicht

Hier steht und fällt der ganze Artikel. Drei Klärungen, die der Leser mitnehmen muss, sonst kippt das Argument sofort in die nächste Pauschalisierung.

Erstens: nicht „die Juden” sind elitär gegen Nicht-Juden. Das wäre genau die Volks-Pauschalisierung, die hier aufgedeckt wird. Die Autoren der gekidnapten Schriften haben in den Texten ein solches Elite-Denken propagiert. Ob und wie weit einzelne Gläubige dem folgen, ist eine individuelle Entscheidung — die übergroße Mehrheit der Juden orientiert ihr Alltagshandeln an universalen ethischen Maximen, nicht an den schroffsten Schrift-Stellen. Genauso wie die wenigsten Christen Schwule totschlagen, nur weil es in der Bibel so gefordert wird:

„Wenn ein Mann bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie beide einen Greuel verübt; sie sollen unbedingt getötet werden; ihr Blut komme über sie.”

— 3. Mose 20,13 (Levitikus, Lutherbibel)

Zweitens: kein jüdisches Spezifikum. Auch christliche Bibelstellen werten Nicht-Christen ab (die paulinische Konstruktion der „Verworfenen”, die patristische Heiden-Theologie). Auch der Koran kategorisiert in bestimmten Suren kāfir (arabisch: „Ungläubige”, „Nicht-Muslime”) als nachrangig oder feindlich. Die religiös-kulturelle In-Group-Konstruktion ist ein systematisches Werkzeug religiöser Macht-Architekturen — kein jüdisches Sondermerkmal, sondern Standard-Bauplan, den die Schrift-Autoren seit der Antike immer wieder benutzt haben.

Drittens: Akteure sind die Schrift-Autoren, die Funktionsträger der Hierarchien, die strategischen Nutzer der City — nicht die Gläubigen. Wer „die Juden”, „die Christen”, „die Muslime” als handelndes Subjekt setzt, ist auf der Volks-Pauschalisierungs-Schiene und fällt auf das Teile-und-Herrsche herein. Die Bösartigkeit liegt nicht beim Volk und auch nicht bei den Gläubigen, sondern bei denen, die sich angemaßt haben, sogenannte heilige Schriften zu redigieren, zu zensieren und zu “ergänzen” und ihre Leser gegen die Out-Group aufzuhetzen — und bei denen, die diese Konstellation Jahrhunderte später politisch verwerten.

Dass diese Differenzierung kein theoretisches Konstrukt ist, sondern in der Wirklichkeit lebt, zeigt der wachsende jüdische Widerstand gegen die zionistische Politik selbst. - Jewish Voice for Peace in den USA hat über 32.000 zahlende Mitglieder und hat sich 2019 ausdrücklich als anti-zionistisch positioniert — der Zionismus, so die Organisation, sei zu einer siedler-kolonialen Bewegung geworden, Israel zu einem Apartheid-Staat [Quellen: Wikipedia — Jewish Voice for Peace, jewishvoiceforpeace.org]. - Neturei Karta (aramäisch: „Wächter der Stadt”), 1938 in Jerusalem gegründet, lehnt einen menschengemachten jüdischen Staat aus religiösen Gründen ab und gehört zu den ältesten anti-zionistischen Strömungen [Quelle: Wikipedia — Neturei Karta]. - IfNotNow, 2014 gegründet, organisiert junge amerikanische Juden gegen die Besatzung [Quelle: Wikipedia — IfNotNow]. - Israelische Stimmen wie Ilan Pappé, Avi Shlaim, Norman Finkelstein und die Menschenrechts-Organisation B’Tselem in Tel Aviv tragen die Kritik in den akademischen und juristischen Mainstream. - Pappé hat als israelischer Historiker die ethnische Säuberung Palästinas 1948 dokumentiert, B’Tselem hat 2021 Israel als Apartheid-Staat eingestuft [Quellen: Wikipedia — Ilan Pappé, Norman Finkelstein, Avi Shlaim, B’Tselem]. - Auch ehemalige Chefs des Inlandsgeheimdiensts Shin Bet haben in den vergangenen Jahren öffentlich gegen die Netanjahu-Linie Stellung bezogen.

Auf der völkerrechtlichen Ebene hat der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag am 21. November 2024 Haftbefehle gegen Premier Benjamin Netanjahu und den damaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant erlassen — wegen Aushungerns der Zivilbevölkerung als Kriegsmethode und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Mord, Verfolgung und andere unmenschliche Handlungen) im Gaza-Krieg zwischen Oktober 2023 und Mai 2024. Es sind die ersten Haftbefehle des ICC gegen einen amtierenden Regierungschef eines vom Westen unterstützten Staates [Quellen: ICC-Pressemitteilung 21.11.2024, UN News, Wikipedia — ICC arrest warrants for Israeli leaders]. Alle 125 Mitgliedsstaaten des ICC — darunter Frankreich, Deutschland und Großbritannien — sind verpflichtet, Netanjahu zu verhaften, sobald er ihren Boden betritt.

Auf der gesellschaftlichen Ebene zeigt die israelische Bevölkerung selbst, was sie von der Eskalations-Linie hält. Schon in den ersten sechs Monaten des Gaza-Kriegs — bis Ostern 2024 — meldete die israelische Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde PIBA, dass rund 550.000 Israelis das Land verlassen und nicht zurückgekehrt waren, vorübergehend oder dauerhaft. Das ist die Brutto-Bewegung; sie schließt sowohl die ein, die vor dem Krieg geflohen sind und später zurückkamen, als auch die, die geblieben sind. Die strengere Statistik des israelischen Statistikamts CBS, das erst nach mindestens 275 Tagen Auslandsaufenthalt als dauerhaften Emigranten zählt, weist über die letzten dreieinhalb Jahre eine historisch beispiellose Welle aus — 82.800 in 2023, 82.700 in 2024, 69.300 in 2025, im laufenden Jahr 2026 zeichnen vorläufige Census-Daten zum Unabhängigkeitstag etwa 45.000 weitere Auswanderer ab. Erstmals in der Staatsgeschichte verlassen mehr Menschen Israel, als zurückkehren — und das jetzt im dritten Jahr in Folge.

Das Taub-Institut prognostiziert für 2026 eine Negativ-Migration von rund 37.000 Personen. Besonders bemerkenswert: der Anteil der in Israel geborenen Auswanderer (der Sabras, also der Identifikations-Schicht des Staates) hat sich von etwa 20.000 in 2022 auf rund 30.000 in 2025 anderthalbfacht. Anträge auf Aufhebung der Wohnsitzrechte — ein klarer Ausstiegswille ohne Rückkehrabsicht — sind von durchschnittlich 2.500 pro Jahr auf 8.400 im Jahr 2024 gestiegen.

Im Oktober 2023 allein verließen 12.300 Israelis das Land, ein Anstieg um 285 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Viele kaufen Ein-Weg-Tickets ohne Rückkehrabsicht [Quellen: Times of Israel — Hidden cost of war, Times of Israel — 69.000 in 2025, TRT World — 550.000 PIBA, Middle East Monitor (Januar 2026), Haaretz (April 2026), +972 Magazine].

All das bedeutet: Wer in der Statthalter-Konstellation den Krieg vorantreibt, tut das gegen den Willen sehr großer Teile der jüdischen Bevölkerung selbst — sowohl in Israel als auch in der weltweiten Diaspora. Netanjahu eskaliert, weil seine politische und juristische Überlebens-Lage es ihm diktiert: Solange der Krieg läuft, lassen sich die Korruptionsverfahren gegen ihn aufschieben und der ICC-Haftbefehl politisch relativieren. Krieg ist auch für ihn persönlich Geschäftsmodell — Selbsterhaltungs-Geschäftsmodell.

Die Pointe — wer baut, wer profitiert, wer verdient

Wer den Antisemitismus auf das jüdische Volk projiziert, fällt auf die Statthalter-Strategie herein. Wer den Antisemitismus als das erkennt, was er ist — eine über Jahrhunderte gepflegte und bei Bedarf abgerufene Massen-Emotion —, sieht den Konstrukteur: nicht den Wutbürger, nicht den konservativen Mittelstands-Christen, sondern den Konstrukteur der Konstellation in der globalen Macht-Elite selbst. Spiegelbildlich für den Islam-Hass und den Christen-Hass: wer das Volk haftbar macht, fällt aufs gleiche Muster herein. Akteure sind die Schrift-Revisoren und -Autoren, die Funktionsträger der politisch-religiösen Hierarchien, die strategischen Nutzer der Globalisten — nicht die Gläubigen.

Aber Strukturanalyse allein reicht nicht. Die Frage muss bis zu Ende durchgezogen werden: Wer verdient daran?

Die Rüstungsindustrie — jeder Krieg ist ein Auftragsbuch. Lockheed Martin, Raytheon, BAE Systems, Rheinmetall, die israelischen Rüstungskonzerne Elbit und Rafael, und deren Wall-Street-Anteilseigner. Die Aktienkurse steigen mit den Schlagzeilen, die Quartalszahlen mit den Lieferungen.

Die Banken-Schicht — Kriege werden auf Pump geführt. Staatsschulden sind Bank-Vermögen. Jede Mobilmachung erzeugt Staatsanleihen, jede Anleihe erzeugt Zinszahlungen — Generationen lang. Die Welt-Verschuldung von derzeit über 300 Billionen US-Dollar ist zu einem nicht kleinen Teil der akkumulierte Rest von zwei Weltkriegen, hundert Stellvertreterkriegen und permanent kreisenden Rüstungs-Investitionen.

Der Energie-Sektor — wer im Nahen Osten Krieg führt, diktiert den Ölpreis. Wer in der Ukraine Krieg führt, diktiert den Gaspreis. Die Energiepreise sind die zweite Steuer, die im Krieg eingetrieben wird — von allen, die heizen, fahren oder Strom verbrauchen müssen.

Die Geheimdienste und ihr Bürokratie-Umfeld — jeder Krieg vergrößert ihr Budget, ihre Vollmachten, ihre Sonderrechte. Notstands-Regelungen werden eingeführt, die danach nie wieder zurückgenommen werden.

Diese Profiteure sitzen an den Schaltstellen der City of London, der Wall Street, der Pennsylvania Avenue, der Pariser Place Vendôme und vieler analoger Macht-Knoten. Die Kaperung der Religionen liefert den Brennstoff. Die Statthalter-Strategie liefert die Konfliktlinie. Die Rüstungs- und Banken-Knoten liefern Maschinen und Kredit. Der Krieg liefert die Rendite. Krieg ist ein Geschäftsmodell — möglich gemacht durch eine Religions-Architektur, die seit Jahrhunderten so gebaut ist, dass sie auf Befehl mobilisiert werden kann.

Wer das einmal gesehen hat, liest jede Krieg-Schlagzeile mit zwei Fragen: Welche gekaperte Religion mobilisiert sie? Und wer verdient an dem Krieg, in den sie führen soll?

Was daraus für die Aktualität folgt

Im Trump-NWO-Buch habe ich die City-of-London-Architektur über Carroll Quigley und die Milner-Gruppe eingeführt. Die Statthalter-Strategie ist die Methoden-Ebene unter dieser Architektur. Wie hält die City ihr Imperium zusammen? Indem sie überall Minderheiten als Statthalter aufbaut, sich hinter Wänden des Hasses gegen diese Statthalter verbirgt und die Mehrheits-Bevölkerungen mit der Statthalter-Frage beschäftigt hält, statt mit der eigentlichen Frage nach der Macht-Architektur.

Das Verfahren ist nicht historisch. Es läuft heute, sichtbar in jeder Nachrichtenstunde. Der Gaza-Krieg, der drohende Iran-Krieg, die Polarisierungen in den westlichen Gesellschaften — sie nutzen alle dasselbe Muster. Wer das einmal verstanden hat, sieht in der Nachrichtenflut nicht mehr Einzelfälle, sondern Operationen einer einzigen Maschine.

Donald Trump, mit allen seinen widersprüchlichen Eigenschaften, hat genau diese Maschine ins Wanken gebracht. Sein Vorgehen gegen die Geld- und Geheimdienst-Maschine der City of London und der Wall Street zerlegt seit Januar 2025 systematisch die strukturellen Voraussetzungen der Statthalter-Strategie. Das Buch Trump zerlegte die Neue Weltordnung (503 Seiten, eBook ohne Kopierschutz, 19,80 CHF auf shop7.ch) bündelt die Quigley-Aufklärung und zeichnet diese vier Umkehrungen im Detail nach. Der nächste Teil der Religions-Serie wird die theologische Bauplan-Frage weiterführen — von Robert Eisenmans Anti-Jakobus-Paulus über Hermann Deterings Übernahme-These des zweiten Jahrhunderts bis zu Gmirkins Datierung der Pentateuch-Redaktion. Drei Linien, ein Bauplan.

Diese Serie ist frei zugänglich

Dieser Beitrag und die folgenden Teile der Religions-Serie sind ohne Bezahl-Schranke lesbar — die Argumente sollen so weit wie möglich kursieren, gerade in einer Zeit, in der der drohende Iran-Krieg die nächste Statthalter-Operation in Stellung bringt. Wer meine Arbeit finanziell unterstützen möchte, hat zwei Wege:

  • Buchkauf: Trump zerlegte die Neue Weltordnung (503 Seiten, eBook ohne Kopierschutz, CHF 19,80) auf shop7.ch.
  • Substack-Bezahl-Abo: CHF 50 pro Jahr, mit dem Buch Trump zerlegte … als Willkommens-Geschenk plus monatlich ein weiteres eBook aus meinem Verlagsprogramm. Bei Stripe-Karten-Ablehnung (kommt regelmäßig vor): Banküberweisung oder PayPal an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., eine kurze Antwort an mich genügt zur Freischaltung.

Wer einfach nur teilen möchte, was hier steht — bitte tut das. Die Welt wird sicherer, sobald die Menschen erkennen, wie ihre heiligen Schriften politisch gekapert und in den Dienst von Kriegen gestellt werden, an denen wenige eine Menge Geld verdienen.

Mit besten Grüßen, Andreas M. B. Groß

College for Knowledge / Morgarten / Schweiz

blog.andreasmbgross.ch

shop7.ch

     
 

Haben Sie diese E-Mail weitergeleitet? Für mehr Content hier abonnieren

Das historische Meisterstück der Täuschung | Andreas und Catherine 20. 5. 26

Die Religionsserie in chronologischer Lesereihenfolge:

Andreas M. B. Groß

Mai 20

 
 
 
 
IN DER APP LESEN
 

Die Religionsserie in chronologischer Lesereihenfolge:

Teil 1 — 9. Mai 2026: Iran, Israel, USA — wer macht aus Religion den Vorwand für den 3. Weltkrieg? — Scofield-Dispensationalismus als City-of-London-Werkstatt-Produkt, Hieronymus’ Vulgata-Eingriffe, Iran-Vorgeschichte

https://blog.andreasmbgross.ch/p/was-die-erleuchteten-lehrten-und?r=q7nqj

Teil 2 — 11. Mai 2026: Wer hat aus Scientology eine Sekte gemacht? — die feindliche Übernahme der Scientology, die ich von 1971/72 an live miterlebt habe

https://blog.andreasmbgross.ch/p/die-feindliche-ubernahme-der-scientology?r=q7nqj

Teil 3 — 12. Mai 2026: Warum man heute nicht mehr „die Juden” sagen darf — und wer von der Schweigespirale profitiert — Statthalter-Strategie mit acht historischen Beispielen, die Akteurs-Disziplin als Schutz gegen die Antisemitismus-Falle

https://blog.andreasmbgross.ch/p/warum-man-heute-nicht-mehr-die-juden?r=q7nqj

Teil 4 — 13. Mai 2026: Was ein Theologe an meinem Artikel beanstandet — und warum die These der staatlichen Übernahme einer Religion dadurch eher schärfer wird — Hieronymus-Korrektur mit Dr. Neuhoff, Anschluss zur akademischen Religionsgeschichte (Gmirkin)
https://blog.andreasmbgross.ch/p/was-ein-theologe-an-meinem-artikel?r=q7nqj

Teil 5 — 13. Mai 2026: Was ich glaube, und warum ich diese Serie trotzdem schreibe — persönliche Standortbestimmung: Schöpfergott, Pantheon und Geistwesen, Faust als Warnung
https://blog.andreasmbgross.ch/p/was-ich-glaube-und-warum-ich-diese?r=q7nqj

Teil 6 — 17. Mai 2026: Warum lieben Multimilliardäre den Kommunismus — und warum die Arbeiter ihn nie wollten? — Soziopathen statt Völker als legitimes Feindbild, die vierfache Empirie-Falsifikation des historischen Materialismus, das Poe-Buch als Erweiterung der Werkstatt-Hypothese auf die Konkurrenz-Religion des 20. Jahrhunderts

https://blog.andreasmbgross.ch/p/warum-lieben-multimilliardare-den?r=q7nqj

Teil 7 — heute, 20. Mai 2026: Nicht die Deutschen, nicht die Juden — die City of London - Der konkrete Gang durch die sieben Teile von Richard Poes Buch How the British Invented Communism (And Blamed It on the Jews) (Encounter Books 2024), plus religions-historischer Anschluss-Anhang: Robert Eisenman, Hermann Detering, Russell Gmirkin — das Werkstatt-Muster reicht bis in die Antike

https://open.substack.com/pub/andreasmbgross/p/nicht-die-deutschen-nicht-die-juden

Link zum Buch https://ingag.de/tzn


 

 

Die Krise – dem Finanzkapitalismus kann man nicht entkommen

Von Michael, Montag, 18. Mai 2026, Artikel zum Thema Schulden, Permalink

Die Weltfinanzkrise von 2026

Trump droht mit einer Eskalation des Krieges gegen den Iran, und der Iran ist bereit, die Ölproduktion und Transportkapazitäten der arabischen OPEC-Staaten zu zerstören, die nicht gegen den US-Angriff vorgehen. Dies wird die bereits bestehende Weltwirtschaftskrise weiter verschärfen.

Doch der Aktienmarkt ist weiter gestiegen, ebenso wie die Zinsen. Letztere können nicht dauerhaft so hoch bleiben, ohne einen Zusammenbruch der Immobilien- und Aktienmärkte zu riskieren. Medien und viele Anleger sehen die steigenden Zinsen jedoch als Ausgleich für das Inflationsrisiko. Tatsächlich werden höhere Zinsen die Wirtschaft jedoch noch weiter schwächen und ihre Fähigkeit, den bereits im Gange befindlichen Zusammenbruch zu bewältigen, weiter beeinträchtigen.

Wie entstand der Mythos, dass die Zinssätze als Reaktion auf die Preisinflation steigen?

Die moralische Rechtfertigung besteht darin, die Kaufkraft der Gläubigerforderungen gegenüber den Schuldnern zu schützen, gemessen an der Kaufkraft der Schuldenforderungen im Verhältnis zu den Verbraucherpreisen.

Die vorgebliche Erklärung ist, dass Gläubiger ihre Zinseinnahmen zum Kauf von Waren und Dienstleistungen verwenden. Doch bereits im 18. Jahrhundert… th Im 20. Jahrhundert erkannten Kritiker der Fremdfinanzierung, dass Anleihegläubiger den Großteil ihres Geldes in neue Kredite reinvestieren. Wenn sie einen Teil ihrer Zinseinnahmen in die Realwirtschaft investieren, geschieht dies hauptsächlich für den Kauf von repräsentativen Immobilien, vorwiegend in großen Finanzzentren, und in zweiter Linie für Luxusgüter – die Mitte des 18. Jahrhunderts hauptsächlich aus Italien importiert wurden. th Jahrhundert, genau wie heute.

Bis zum 19. th Im 20. Jahrhundert suchten die Gläubiger nach einer Ausrede, um ihre Zinszahlungen zu rechtfertigen, indem sie diese als Entschädigung für das Risiko darstellten, dass sie einen Verlust durch Kreditausfälle oder durch einen Verlust ihrer Kaufkraft für Waren und Dienstleistungen bei steigenden Preisen – und vor allem für die Arbeit, die diese Produkte hervorgebracht hat – erleiden könnten.

Österreichische Ökonomen wie Böhm-Bawerk gingen sogar so weit zu behaupten, Zinsen seien eine Bezahlung für den „Dienst“, auf den Konsum des eigenen Einkommens zu verzichten und stattdessen durch „Zeitpräferenz“ später mehr zu konsumieren. Die Zinszahlung wurde somit als Preis der „Ungeduld“ dargestellt. Es schien, als hätten Lohnempfänger („Konsumenten“) die Wahl, sich nicht zu verschulden, und handelten dabei unvorsichtig. Dies veranlasste Marx zu dem spöttischen Kommentar, die Rothschild-Bankiersfamilie müsse die enthaltsamste Familie Europas sein. Es schien, als gäbe es keinen Finanzsektor von Bankern und Anleihegläubigern, der unabhängig von der Produktions- und Konsumwirtschaft agierte.

Die Zinssätze werden erhöht, um die Beschäftigung zu dämpfen und die Löhne niedrig zu halten.

Die jüngeren 20 th Die Logik des 21. Jahrhunderts ist die von Paul Volcker, der die Zinsen Ende der Carter-Ära 1980 auf über 20 % anhob. Er ging davon aus, dass die Löhne aufgrund der „Kanonen und Butter“-Finanzpolitik des Vietnamkriegs steigen würden – ein Vorgehen, das damals als Militärkeynesianismus bezeichnet wurde, obwohl das Ziel darin bestand, Gewinne, Investitionen und Beschäftigung zu steigern. Volcker, ein ehemaliger Banker bei Chase Manhattan, wollte die Arbeitslosigkeit erhöhen, um einen weiteren Anstieg der Löhne zu verhindern. Er löste damit einen Crash aus, als die Bankzinsen auf 20 % stiegen.

Das ist offensichtlich nicht das Ziel der heutigen Zinserhöhungen. Aber es ist die Folge. Und das ist genau das Gegenteil von Risikokompensation. Es erhöht das wirtschaftliche Risiko in der gesamten Wirtschaft drastisch, nicht nur für Industrie und Beschäftigung, sondern auch für den Finanzsektor. Deshalb sind die heutigen hohen Aktienkurse so rätselhaft, da sie scheinbar lediglich auf kurzfristigem Denken und der von der Trump-Regierung gestreuten Gerüchtewelle über die Wahrscheinlichkeit eines Friedens im Persischen Golf und die Wiederherstellung des glücklichen Status quo ante beruhen .

Regierungen senken die Zinssätze hauptsächlich, um die Preise für fremdfinanzierte Vermögenswerte zu erhöhen.

Die zugrundeliegende Illusion besteht in der Annahme, dass steigende Zinsen die Preisinflation durch eine Reduzierung der Bankkredite und damit von Investitionen und Beschäftigung bremsen. Diese Illusion basiert auf dem Mythos, Banken würden die Industriewirtschaft fördern, indem sie Kredite an Unternehmen vergeben, um deren Wachstum zu ermöglichen. Doch genau das tun Banken im Finanzkapitalismus nicht. Sie vergeben Kredite gegen bereits vorhandene und als Sicherheiten verpfändete Vermögenswerte, um weitere Immobilien, Anleihen und Aktien zu erwerben. Die Folge dieser Kredite ist eine Inflation der Vermögenspreise, nicht der Verbraucherpreise.

Regierungen und Zentralbanken mögen zwar vorgeben, die Zinsen zu senken, um die Wirtschaft anzukurbeln, doch der eigentliche Grund ist die Wiederinflation der Preise für Wertpapiere und Immobilien. Das ist schließlich das Hauptziel des heutigen Finanzkapitalismus. Dessen Bestreben, durch fremdfinanzierte Kursgewinne Vermögen zu mehren, hat die Volkswirtschaften in ein gigantisches Schneeballsystem verwandelt.

Diese Politik muss scheitern, denn um zu verhindern, dass die Preise für Sicherheiten, die von Banken und anderen Gläubigern gehalten werden, fallen und dadurch Gewinne aus finanzialisierten Vermögenspreisen verloren gehen, muss die Wirtschaft immer mehr Schulden aufnehmen.

Obamas Bankenrettungspaket und die Nullzinspolitik haben die US-Wirtschaft hoch verschuldet zurückgelassen.

Die Reaktion der US-Notenbank Federal Reserve auf den Zusammenbruch der Junk-Hypothekenbanken im Jahr 2008 liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie die Regierung mit der kommenden Finanzkrise umgehen könnte. Immobilien- und Unternehmensanleihenpreise brachen aufgrund von Zahlungsausfällen bei Junk-Hypotheken und riskanten Spekulationen mit Finanzderivaten ein. Die Reaktion der Obama-Regierung war die Einführung der Nullzinspolitik (ZIRP). Die Federal Reserve rettete die Banken vor der Überschuldung, indem sie das Bankensystem – und damit die Finanzmärkte – mit niedrig verzinsten Krediten belastete.

Das Ergebnis war der größte Anleihenmarktboom der Geschichte – doch kein Boom für Industrie und Arbeitnehmer. Die US-Wirtschaft entwickelte sich in einer K-Form: Der Reichtum des obersten Prozents (und in geringerem Maße auch der übrigen zehn Prozent) wuchs rasant, während die Industriewirtschaft ihren langjährigen Niedergang fortsetzte, da Löhne und Industriegewinne in den FIRE-Sektor – Finanzen, Versicherungen (einschließlich der Krankenversicherung im Rahmen des privatisierten Obamacare) und Immobilien – flossen.

Die nach 2008 durch Finanzmanipulation herbeigeführte „Erholung“ der Vermögenspreise für Immobilien, Aktien und Anleihen hat die Wirtschaft so hoch verschuldet, dass kaum Spielraum für einen durch die Unterbrechungen des Öl- und Gashandels der OPEC verursachten Konjunkturabschwung besteht. Die Ölknappheit treibt zwar die Rohstoffpreise in die Höhe, doch dies ist nicht auf höhere Beschäftigung oder steigende Löhne und damit verbundene Nachfragesteigerungen zurückzuführen. Es ist vielmehr eine Folge von Trumps Strategie, die Kontrolle über den weltweiten Ölhandel in US-amerikanischer Hand zu behalten. Der Iran hat darauf reagiert, indem er drohte, die arabische Ölproduktion zu zerstören, falls andere Nationen nicht gegen Trumps Angriff vorgehen würden. Die Weltgemeinschaft werde dann in eine lang anhaltende Wirtschaftskrise gestürzt. Und ein Großteil der Welt hat tatenlos zugesehen, als glaube er, die USA könnten den Iran wie einst Venezuela erobern, die Beziehungen unter US-amerikanischer Kontrolle normalisieren und eine weltweite Depression abwenden.

Trump soll angeblich einen letzten großen Luftangriff planen. Unabhängig davon, ob es dazu kommt oder nicht, ist es offensichtlich, dass die weltweiten Ölknappheit und der daraus resultierende Ölpreisanstieg große Industriezweige weltweit zur Stilllegung zwingen werden: Chemieproduzenten, Düngemittel- und Bergbauunternehmen, die auf Schwefelsäure angewiesen sind, Energieverbraucher wie Aluminium- und Glashersteller, Kunststoffhersteller, die Naphtha benötigen (und natürlich benötigen auch Haushalte Energie zum Heizen, Beleuchten und für den Transport). Die Produktionsketten dieser Unternehmen werden an kritischen Punkten unterbrochen, was sie zwingt, Mitarbeiter zu entlassen und ihre Produktion einzustellen, da sie nicht mehr produzieren und Gewinne erzielen können.

Das bedeutet auch, dass diese Unternehmen ihren planmäßigen Schuldendienstverpflichtungen gegenüber ihren Anleihegläubigern und Banken nicht mehr nachkommen können, ganz zu schweigen von der Notwendigkeit, ihre Aktienrückkaufprogramme einzustellen. So etwas passiert in einer Depression.

Die Folge wird nicht nur eine Preisdeflation sein, sondern auch eine Deflation der Märkte und der Verbrauchernachfrage sowie eine Welle von Zahlungsausfällen. Dies birgt die Gefahr, dass Sicherheiten und anderes Vermögen von Schuldnern an Gläubiger übertragen werden, deren Eintreibungsprobleme sie dennoch in die Schuldenfalle treiben könnten. Wir werden also wieder im Jahr 2009 sein, jedoch ohne die Möglichkeit, noch mehr Schulden anzuhäufen, um Volkswirtschaften zu ermöglichen, sich aus den Schulden der letzten 17 Jahre herauszukreditieren.

Steigende Zinsen sind eine untragbare Lösung für die drohende Depression von heute.

Die entscheidende Frage ist, wie lange die US-Wirtschaft langfristige Zinssätze von über 5 % für 30-jährige Staatsanleihen, über 4,6 % für 10-jährige Anleihen und rund 7 % für Hypothekendarlehen verkraften kann. Viele Kredite für Gewerbeimmobilien und Private Equity werden demnächst fällig. Wie können diese Schulden zu den bevorstehenden Zinssätzen refinanziert werden? Neubauprojekte und Immobilienverkäufe werden durch die Zahlungsunfähigkeit neuer Kreditnehmer für die höheren Finanzierungskosten von Häusern und anderen Immobilien beeinträchtigt.

Die Regierung wird wie üblich vorgehen: den Finanzsektor retten, nicht die Realwirtschaft, die bereits unter einer Schuldenlast leidet. Doch die Regierungen unternehmen nichts, um die Löhne und den Lebensstandard der Arbeitnehmer oder gar die Zahlungsfähigkeit ihrer Branchen zu schützen. Zentralbanken wollen den Finanzsektor retten – also das durch Kredite aufgeblähte Vermögen, da die Preise für Immobilien, Aktien und Anleihen in die Höhe getrieben wurden. Die US-Notenbank hat jedoch bereits massiv mehr Staatsanleihen gekauft, um Trumps explodierendes Haushaltsdefizit zu finanzieren. Wie werden die Wähler darauf reagieren, dass die Regierung das reichste Prozent der Bevölkerung bevorzugt und den Rest der Wirtschaft leiden lässt?

Wie sollte der Westen auf ein solches Problem reagieren, wenn wir in einer idealen Welt lebten?

Es gibt eine uralte Lösung, um Wirtschaftskrisen infolge von Ernteausfällen abzumildern, und sie ist auch auf die heutigen Störungen im Weltenergiehandel anwendbar. Doch diese Lösung gehört nicht zu den Strategien der westlichen Zivilisation im Umgang mit steigenden Schulden.

Die Gesetze Hammurabis um 1750 v. Chr. waren beispielhaft dafür, wie Mesopotamien und andere westasiatische Zivilisationen mit solchen Produktionsunterbrechungen durch die 3. Jahrhunderte umgingen. rd durch die 1 st Jahrtausende v. Chr. stellte Hammurabi die wirtschaftliche Ordnung für Jahrtausende wieder her. Er verfügte, dass im Falle einer durch den Sturmgott Adad verursachten Ernteausfälle infolge einer Überschwemmung oder Dürre die Schulden der Bauern, die sie während des Anbaujahres angehäuft und zur Erntezeit auf der öffentlichen Tenne begleichen sollten, erlassen würden. (Viele dieser Schulden bestanden gegenüber dem Palast und seiner Bürokratie, weshalb dies keine Revolution verärgerter Gläubiger auslöste. Geschäftsschulden von Kaufleuten blieben unberührt – lediglich die Getreideschulden der betroffenen Landbevölkerung wurden erlassen.)

Wären diese persönlichen Schulden nicht erlassen worden, wäre die bäuerliche Bevölkerung Babyloniens in Schuldknechtschaft geraten und hätte ihre Landbesitzrechte an eine entstehende Gläubigerolacherie verloren. Ich habe all dies in „… und erlasse ihnen ihre Schulden“ und in „Tempel des Unternehmertums“ beschrieben .

Solche Schuldenerlasse durch Herrscher angesichts von Naturkatastrophen ermöglichten es den westasiatischen Volkswirtschaften, die Entstehung von Gläubigeroligarien zu verhindern. Westliche Gesellschaften hingegen kannten nie solche zentralen Herrscher – weder „göttliche Könige“ noch konfuzianische Kaiser –, die verhindern konnten, dass Oligarchien die Regierungen einnahmen und weitverbreitete Unzufriedenheit in der Bevölkerung auslösten. Wie ich dieses Versagen der westlichen Zivilisation in meinem Werk „Der Zusammenbruch der Antike“ beschrieben habe , wurde die westliche Welt stets von Oligarchien regiert (wie Aristoteles bereits feststellte), und diese verfallen unweigerlich der Geldgier und der Sucht nach Reichtum, die die Wirtschaft in Gläubiger und Schuldner, Grundbesitzer und Mieter polarisiert und zu wirtschaftlichen Zusammenbrüchen wie dem Roms führt.

Aussichten für die heutige US-amerikanische und ausländische Wirtschaft angesichts der Ölkrise

Die heutigen Finanzmärkte scheinen zu erwarten, dass die US-Notenbank (Fed) wie üblich reflexartig auf steigende Verbraucherpreise mit Zinserhöhungen reagiert. Wie bereits erwähnt, soll dies die Wirtschaft dämpfen und eine Art „Reservearmee der Arbeitslosen“ schaffen, um durch wirtschaftliche Not die Löhne niedrig zu halten. Doch die US-Wirtschaft boomt nicht und floriert auch nicht. Sie und andere Volkswirtschaften befinden sich aufgrund der drohenden Öl- und Energiekrise bereits in einer schwierigen Lage. Neben Produktionskürzungen von Unternehmen sehen sich Gewerbeimmobilienbesitzer und Hausbesitzer mit fällig werdenden Hypotheken konfrontiert. Steigende Zinsen werden die Kosten für die Refinanzierung dieser Hypotheken und anderer Schulden so weit treiben, dass die Schuldner sie mit ihrem sinkenden Einkommen nicht mehr stemmen können.

Die Folge könnte ein massiver Vermögenstransfer von Schuldnern zu Gläubigern sein. Die USA und Westeuropa könnten daher eine ähnliche Situation erleben wie die asiatischen Länder in ihrer Währungskrise von 1997/98. Dies wäre ein gefundenes Fressen für Heuschreckenfonds, die Immobilien und Unternehmen zu Schleuderpreisen aufkaufen könnten.

Niemand schlägt eine „babylonische“ Lösung vor, bei der die Schuldentilgung für Volkswirtschaften ausgesetzt wird, die nicht in der Lage sind, ihre Schulden flächendeckend zu bedienen. Die gläubigerorientierten Rechtssysteme des Westens sehen eine Übertragung des Eigentums vor, indem Banken und Anleihegläubiger Sicherheiten übernehmen, die als Schulden verpfändet wurden, oder Vermögenswerte, die Schuldner zum Verkauf gezwungen sind.

Ein Großteil dieser Sicherheiten besteht aus Forderungen anderer Unternehmen aus der gesamten Wirtschaft, sodass die Krise das gesamte soziale und politische System erfassen wird. Genau diese Gefahr bestand bereits 2008/2009, als die Krise um hochverzinsliche Hypotheken und Bankbetrug zu einem Einbruch der Immobilienpreise führte. Doch das Schneeballsystem der Wirtschaft, das auf der Verschuldung durch die Vergabe neuer Kredite und der damit einhergehenden Vermögensmehrung beruht, hat seine Grenzen erreicht.

Wir sehen nun, dass der lange Aufschwung seit 1945, der wie eine Reihe sich selbst korrigierender Konjunkturzyklen aussah, ein gescheiterter Umweg des Finanzkapitalismus vom Industriekapitalismus war, der keine automatischen, sich selbst korrigierenden Marktkräfte besitzt. Die Lösung muss von außerhalb des Marktsystems kommen. Und genau das haben weder die akademische Wirtschaftswissenschaft noch die PR-Ideologie der freien Märkte (also unregulierte und privatisierte Wirtschaften nach Thatcher-Reagan-Art) erkannt. Die Zukunft erfordert, über das Undenkbare nachzudenken. Sie erfordert die Erkenntnis, dass Schulden, die nicht beglichen werden können, auch nicht beglichen werden.

Foto von Lukáš Konvica auf Unsplash


 

 



Der Iran wehrt sich nicht und verhandelt auch nicht, sondern treibt seine weltweite Revolution voran

von Thierry Meyssan

Wir verstehen die Haltung des Iran gegenüber den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten überhaupt nicht: Das iranische Volk ist von dem Krieg nicht überrascht. Angesichts seiner antiimperialistischen Haltung hat es damit gerechnet. Es ist weniger daran interessiert, über die Beendigung der Feindseligkeiten zu verhandeln, als vielmehr an einer neuen internationalen Ordnung. Es nimmt Leiden in Kauf, um seine eigene Agenda voranzutreiben. Washington mag militärisch gewinnen, doch politisch ist es Teheran, das vorankommt.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 12. Mai 2026

عربي ελληνικά English Español français italiano Nederlands Português

Präsident Donald Trump – und mit ihm die Gesamtheit der verantwortlichen westlichen Politiker und Kommentatoren – ist der Ansicht, dass die Iraner sich ausschließlich darauf konzentrieren sollten, den Bomben des Pentagons zu entkommen und wieder einen akzeptablen Lebensstandard zu erreichen. Sie sollten daher ihr Atomprogramm einstellen und die Straße von Hormus freigeben.

Offensichtlich ist das jedoch nicht ihr Anliegen. Die Westler verstehen überhaupt nicht, was die Iraner, die sie überhaupt nicht kennen, wollen. Sie haben die Botschaften von Mohammad Mossadegh und Ruhollah Khomeini immer noch nicht begriffen: Die Iraner können ihr Land von der angelsächsischen Kolonialausbeutung und die Welt von der westlichen Kolonialherrschaft befreien, indem sie aus ihrer Religion die nötige Kraft schöpfen, um diese Revolution zu vollziehen.

Mohammad Mossadegh hat gezeigt, dass es möglich ist, das Eigentum der Nation zurückzugewinnen. Er verstaatlichte das Öl und handelte den Anteil aus, den sein Land den ausländischen Unternehmen zugestand. Zwar wurde er von der CIA und dem MI6 mit Hilfe des Schahs gestürzt, doch was er erreicht hatte, konnte nie rückgängig gemacht werden. Mossadegh hat eine ausgebeutete Nation wieder zum Leben erweckt.

Viele Jahre lang träumte Ruhollah Khomeini unablässig davon, dass jeder Muslim dem Beispiel der Propheten Ali und Hussein folgen und sein Leben der Gerechtigkeit widmen könnte. Er stellte sich vor, dass sich der Iran von seiner doloristischen Auslegung der goldenen Legende des Islam befreien würde; dass er sich selbst befreien und den Rest der Welt befreien könnte, was ihm die Exkommunikation durch alle anderen Ayatollahs einbrachte … und die Wahl durch Zbigniew Brzeziński als Nachfolger des Schahs.

Zwar bekämpfte der sehr hochmütige Khomeini Mossadegh, doch waren sie sich in ihrer Auffassung von der Souveränität des Iran stets einig.

Von der Islamischen Revolution sind uns nur ihre Exzesse und ihre Verrücktheiten in Erinnerung geblieben. Jede Revolution ist blutig, doch verurteilen wir nicht alle gleichermaßen. Wir erinnern uns an die Todesurteile gegen Iraner, denen – zu Recht oder zu Unrecht – vorgeworfen wurde, Agenten der Kolonialmächte oder von Saddam Husseins Irak zu sein, aber nicht an den Krieg, den diese Staaten dem Land aufgezwungen haben. Wir haben die Brutalität der Sittenpolizei gegenüber Frauen gesehen, die sich weigerten, die traditionelle Tracht zu tragen, aber nicht gegenüber Männern, die sich weigerten, einen Bart zu tragen.

In Frankreich haben wir doch dasselbe erlebt: Unsere Vorfahren verurteilten diejenigen zum Tode, die die Armeen der verbündeten Monarchien unterstützten und die gottgegebene Ordnung wiederherstellen wollten, und gingen dabei so weit, die Bewohner der Vendée zu massakrieren. Die „Sansculottes“ setzten ihre Uniform durch und quälten diejenigen, die weiterhin wie unter dem Ancien Régime gekleidet waren. Dennoch wissen wir sehr wohl, dass diese Schrecken nicht die Revolution waren: Es war die Schaffung einer neuen Ordnung, gegründet auf Freiheit und Gleichheit.

Der heutige Iran ist sich bewusst, dass der zehnjährige, schreckliche Krieg (1980–1988), den der Irak und der Westen gegen ihn geführt haben, nur der Auftakt zur eigentlichen Auseinandersetzung war. Es ging darum, die Entstehung der Islamischen Republik zu verhindern. Nun gilt es, Khomeinis Traum zu verwirklichen.

Vor unseren Augen hat der alte Ayatollah Ruhollah Khomeini nicht versucht, seinen vom Schah enteigneten Besitz zurückzugewinnen, sondern hat gleich nach seiner Ankunft in Teheran die Armee dazu aufgerufen, sich auf die Seite des Volkes zu stellen, und das gesamte iranische Volk dazu, sich auf die Seite der Unterdrückten zu stellen.

Genau das tut der Iran heute.

Von Anfang an war sich der Iran bewusst, dass er die israelisch-amerikanische Luftwaffe nicht besiegen konnte. Seine Streitkräfte haben zwar einige Bomber im Flug abgeschossen, doch der Iran entschied sich dafür, seinen arabischen Freunden am Golf zu zeigen, dass die Kolonialmächte sie ausbeuten. Er griff US-Militärstützpunkte in Saudi-Arabien, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Kuwait und Katar an. Er erklärte jedem dieser Staaten, dass sie sich der US-Aggression mitschuldig machten, da sie Teile ihres Territoriums an das Pentagon abgetreten hatten, das dieses für seine Aggression nutzte.

Der Fall des Sultanats Oman ist etwas anders gelagert. Es handelt sich um einen neutralen Staat, auf dessen Territorium sich keine ausländischen Militärstützpunkte befinden. Am 12. und 13. März ließ er jedoch US-Bomber und Drohnen über sein Hoheitsgebiet fliegen, um den Iran anzugreifen. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Teheran beendete Maskat diese Überflüge. Im Gegensatz dazu konnten die anderen Golfstaaten ihre Haltung nicht ändern. Sie hielten stur an der Resolution 2817 des Sicherheitsrats fest, die gegen das Völkerrecht verstößt und die Überlegenheit der westlichen Sichtweise festschreibt.

In diesem Moment verstand niemand, was vor sich ging. Internationale Kommentatoren machten sich über die Dummheit der Iraner lustig, die ihre eigenen Verbündeten angriffen. Doch mit der Zeit begann jeder dieser sechs Staaten sich zu fragen, ob er nicht selbst sein Unglück herbeigeführt hatte; ob das Problem nicht darin lag, dass sie US-Militärstützpunkte zu ihrer Verteidigung akzeptiert hatten und diese sie in Wirklichkeit zu Söldnern des Westens und zu Zielen der Iraner gemacht hatten.

Um seinen Standpunkt noch zu unterstreichen, hat Teheran an die Regierungen Deutschlands, Großbritanniens, Zyperns, Rumäniens und Bulgariens geschrieben, um ihnen ebenfalls klarzumachen, dass sie sich durch die Erlaubnis, die das Pentagon erhalten habe, ihre Militärstützpunkte für die Durchführung seiner Aggression zu nutzen, mitschuldig machten und sich einer Vergeltungsmaßnahme aussetzten.

Dann sprachen die Iraner von der Komplizenschaft der meisten Staaten der Welt – mit Ausnahme von Russland, Weißrussland und China – beim Raub iranischer Vermögenswerte im Ausland und bei der Blockade iranischer Banken, zu denen niemand mehr Beziehungen aufzubauen wagt. Zu diesem Zeitpunkt schenkte niemand diesen Vorwürfen Beachtung. Niemand verstand daher, als die Iraner von einem Verwaltungsverfahren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sprachen. Internationale Kommentatoren machten sich sogar über die vermeintliche Dummheit der Iraner lustig, die in einem natürlichen Kanal eine Maut erheben wollten.

Die Iraner erklärten, dass sie nur Schiffen, die nicht an der Aggression beteiligt seien, die Durchfahrt durch die Meerenge gestatten würden, und dass sie von den anderen lediglich Bankgarantien für den Fall eines Unfalls verlangten. Daraufhin brach bei den Reedereien Panik aus: Wie sollte man dem iranischen Bankensystem Bankgarantien geben, das seit dreißig Jahren vom US-Finanzministerium vom weltweiten Bankensystem ausgeschlossen ist?

Diesmal wendet sich der Iran an uns: Wir sind Komplizen einer Politik, die darauf abzielt, ihn auszuhungern, und wir waren uns dessen nicht bewusst. Genau wie Deutschland, Saudi-Arabien, Bahrain, Bulgarien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Kuwait, Katar, Rumänien und das Vereinigte Königreich Komplizen der militärischen Aggression sind, ohne sich jemals dafür entschieden zu haben, sich daran zu beteiligen.

Wir werden uns entscheiden müssen: Entweder wir hungern die Iraner weiter aus und tun so, als wären wir uns dessen nicht bewusst, oder wir lösen uns von den Vereinigten Staaten.

Beteiligen Sie sich indem Sie
 eine Spende in Höhe von 25 EUR
 eine Spende in Höhe von 50 EUR
 eine Spende in Höhe von 100 EUR
 eine Spende in Höhe von 500 EUR
 eine Spende in Höhe von 1000 EUR
Dank Ihrer Ermutigung können wir durchhalten.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Werner Leuthäusser


 

Brennpunkt

Akten
Islamische Republik Iran

Was der Iran zum Völkerrecht beiträgt

von Thierry Meyssan

Paris (Frankreich)

Der aktuelle Krieg bot allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Gelegenheit festzustellen, dass die UNO seit ihrer Gründung in zahlreichen Fällen gegen das Völkerrecht verstößt. Und sich daran zu erinnern, dass die UNO einen Angriff wie den Israels und der Vereinigten Staaten gegen Iran als „Aggression“ einstuft. Mehr noch: 193 Staaten (darunter Israel und die Vereinigten Staaten) haben das Recht des angegriffenen Staates anerkannt, diejenigen Staaten als Mitangreifer zu betrachten, die Militärstützpunkte der Angreifer beherbergen.

Die Metamorphose der Vereinigten Staaten (II)

Donald Trump erkennt die Grenzen des Jacksonismus an

von Thierry Meyssan

Paris (Frankreich)

Die Ereignisse entwickeln sich ungünstig. Gerade als Präsident Trump seinen Kulturkampf gegen die katholische Kirche startet, um den angelsächsischen und nicht den aztekischen Charakter seines Landes zu bekräftigen, erleidet er eine schwere Niederlage gegenüber dem Iran. Er muss feststellen, dass seine Art, Handelsangelegenheiten zu führen, die Diplomatie nicht ersetzen kann, zumindest nicht bei diesem Gesprächspartner. Und dass seine Jackson’sche Ideologie, die in innenpolitischen Fragen Wunder wirkt, keine Antwort auf strategische Probleme bietet. Donald Trump ist sich der Sackgasse bewusst, in der er sich befindet, und passt sich an. Er ändert seine Haltung von Grund auf.

Meinungs-verschiedenheiten

JD Vance setzt seine Präsidentschaftszukunft in Pakistan und Ungarn aufs Spiel

von Alfredo Jalife-Rahme

Mexiko-Stadt (Mexiko)

Der Krieg gegen die Perser hat zu einem Zusammenbruch des Regierungsteams von Präsident Donald Trump geführt. Vizepräsident JD Vance sticht aus der Masse hervor, um die Nachfolge des Präsidenten zu sichern, falls dieser zurücktreten sollte oder dazu gezwungen wird. Vance hat alle seine Karten gespielt, indem er Viktor Orbán in Ungarn unterstützt und die Verantwortung für die Verhandlungen in Islamabad übernommen hat.

Der "Zylinder" des Cyrus und die fünf Ölpreise in der Straße von Hormus: Petroyuan gegen Petrodollar

von Alfredo Jalife-Rahme

Mexiko-Stadt (Mexiko)

Präsident Trump hat weder Xenophons Cyropaedia gelesen, noch den großen Zylinder von Kyros, noch wahrscheinlich auch nicht die Bibel. Er ignoriert die Größe des Persischen Reiches, des ersten Reiches der Antike. Auch kennt er nicht die moderne Geschichte des Öls von Carlos, dem Leiter der Operationen der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), von damals bis heute. Doch es ist dieselbe Geschichte, die sich fortsetzt und bis zum Fall des Dollars weitergehen wird.

Diplomatischer Faden

Beschwerde des Iran nach der Bombardierung des Pasteur-Instituts

Beschwerde des Iran über die Bombardierung von UNESCO- und WHO-Büros

Rechtfertigung des US-Krieges gegen den Iran

Irans Beschwerde über den durch die israelisch-amerikanische Aggression verursachten sauren Regen


Internationale Ausgabe


 

USA Jacques Baud Iran-Krieg Russland Deutschland China Schweiz BRICS Ukraine Naher Osten Freie Meinungsäußerung Werte/Dekadenz Edelmetalle Schulden/Währungen Interne Angelegenheiten Europa Wirtschaft EU Eurasische Sicherheit Klimawandel

Patrik Baab befragt Peter Hänseler

Im Gespräch mit Patrik Baab analysiert Peter Hänseler, warum der Irankrieg keine regionale Krise ist, sondern ein Teil des grossen Konflikts, der sich zusammenbraut.

Patrik Baab / Peter Hänseler

Mo. 11 Mai 2026

Suche

Volltextsuche

Anzeigen nach Autoren

Person

Organisation

Artikeltyp

Land

Forum Geopolitica
unterstützen

Einmal sehen ist besser als hundertmal hören

Genau das hatte sich die 77-jährige Miralda vorgenommen, als sie für zwei Monate nach Russland reiste. Was sie mitbrachte, hat wenig mit den im Westen verbreiteten Klischees zu tun.

Valery Chastnykh

Sa. 09 Mai 2026

Peter Hänseler im Interview mit Mia Olb

Mia Olb befragte Peter Hänseler über die Lage auf der Welt.

Peter Hänseler

Sa. 09 Mai 2026

Unfähig zu einer Einigung

Amerika ist nicht erst unter Trump zu einer Nation von Gangstern geworden. Das war es schon immer – und Smedley Butler hat das gesagt, lange bevor irgendjemand in Washington von ihm gehört hatte.

Scott Ritter

Fr. 08 Mai 2026


 

 

 

 

 

 

 

Aufrufe seit 06/2006

  • Beitragsaufrufe 12212676

Einfache Suchfunktion

für mac + windows hier clicken

Über diese Website

gemeinschaften.ch - kreative beziehungen - krise als chance
markus rüegg,  feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
handy: 0041 79 693 55 66
mail: mr (ät) kmuplus.ch
Markus in Space 001 90kb 23.6.12

persönlichkeitsentwicklung

tages-workshop: heisse phase 2025-27 so 12.00-18.00h m. mittagessen -  themen: werte + ideale; wir kreieren uns unsere realität; trauma + seine wirkung auf unser Leben; visualisieren/imaginieren/materialisieren als abschluss - alles auf spenden-basis. 2026: 21.6. 19.7. 16.8. 20.9. 18.10. 15.11. 20.12.  

gesundheit ist kostbar

meine video-sammlung...

Donald Trump zerlegte die Neue Weltordnung

Trump zerlegte 3D Mockup2

Carroll Quigley deutsch und die Bilanz von Trumps Demontage 
Die deutschsprachige Einführung in den Insider-Historiker Carroll Quigley — verbunden mit der Bilanz der ersten 15 Monate Trump-zweite-Amtszeit. 

2 zimmer zu vermieten


ab juli vermiete ich 2 sonnige zimmer meiner 4zi-wohnung 
ideal für: coaching, therapie, beratung, massagen, kl. praxis
gute aussichten: 2027-29 
aufschwung in der schweiz
-> wirtschaftlich + spirituell
-> 
auswandern in die CH?
mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
oder +41 79 693 55 66

jetzt herzens-menschen-community starten


interessierst du dich für gemeinschaft, spirituelle entwicklung + die vorbereitung auf das neue zeitalter? dann könnte eine kooperation von herzensmenschen, eine neue perspektive für dich sein, um...

team: bist du dabei?

für grosse projekte braucht es ein starkes team - ich suche...

Projekte 2026 - in die Ekstase kommen


Guarda + Ardez: zwei Engadinerdörfer
meine neuen projekte: ein team von 3-5 herzensmenschen aufbauen - eine spirituelle dating- + crowdfunding-plattform - viedos/shorts zur persönlichkeitsentwicklung - spirituelle tantra-WS m. theorie+praxis - ein spirituelles polyamory-netzwerk - mittel / langfristig: ausbau meiner WS + netzwerke zu einer grossen, undogmatischen, spirituellen community, im neuen zeitalter vielleicht 2-5000 mit vielen untergruppen - wenn dich das interessiert, schreibe ein mail...

spirituelle tantragruppe


spirituelle tantragruppe -  ich möchte eine spirituelle tantragruppe mit herzensmenschen kreieren. mein credo: selber besser machen, statt immer nur analysieren und kritisieren. wir kreieren uns unsere realität.
nur wir selber können uns glücklich machen.
wie können wir z.b. eifersucht auflösen + immer glücklicher werden. aber auch sehr tiefgründige, zärtliche und liebevolle momente sind ganz wichtig - allein, zu zweit und in der gruppe. meine oberste priorität ist immer spirituelle entwicklung und nicht immer extremere sexpraktiken.

Dental-assistentinnnen gesucht


suchst du einen sicheren job?

Gabor Autography Logoneu

Suchen Sie einen attraktiven Wohnsitz in der sicheren Schweiz?

rüti bauernhaus von vorne

Bauernhaus, Einliegerwohnung, Geschaeftslokal, Stall + grosse Parkflaechen im Kanton St. Gallen zu verkaufen: SFr. 1.3 Mio; ganzer Immobilienkomplex m. 10 Einheiten: SFr. 4 Mio. warum es in deutschland schon bald ungemütlich werden könnte... Patrik Baab: Parteienkartell plant Demokratie-Ende
mehr
im inserat, auf titel clicken

china


propoganda + realität - inhalt:
21.8.25 Felix Abt: Kollaps des China-Narrativs 10.7.25 Robert Fitzthum: Kommunale Basis-Demokratie in der Praxis
12.7.25 Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Wirtschaft für die Menschen

Putins Erfolgsbilanz ist phänomenal

an den taten werdet ihr sie erkennen - deshalb ist der westen so sauer. er hat die amis um den finger gewickelt. wie es dazu kam, wie raffiniert putin das alles organisierte, siehst du in diesem video...
29.6.25: 20 Jahre Putin - Russland ein Erfolgsmodell 18.11.24 der hegemon beginnt zu fallen - 6.11.24: Der Untergang der USA ist die grosse Chance für Europa - 02.11.24 HJ Müller interviewt Alexander Dugin - 14.8.24: Idealismus + das Goldene Zeitalter Deutschlands

Swissbus Eurasia 2026

ÜBERLAND-REISE nach IRAN + ZENTRALASIEN + INDISCHER SUBKONTINENT + HIMALAYA-BERGFAHRTEN. 

Postauto1 Kopie

Initiative lokal + fair

Was ist ein fairer Preis? Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, das von Partnern aus der Wirtschaft und der Verwaltung finanziell unterstützt wird. ... Bitte beteiligt euch am Schluss an einer wissenschaftlichen Umfrage zu den Einkaufsgewohnheiten zum Thema Fairness. --- update 28.5.25 --- update 1.7.25 --- update 28.8.25

Michael Hudson Ökonom

mein favorit  - er ist undogmatisch und kann über den tellerrand hinaus schauen. äusserst selten bei ökonimie-professoren

Michael Hudson 680x496 c
Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft die beste wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25

Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25
Video: wie der kapitalismus sich selber zerstört 29.5.25
Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025
Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt 
Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen?
Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik  

Neutralitäts-Initiative

cropped Logo BENE

volksabstimmung vorauss. 8.3.26: verhindern wir, dass die schweiz in NATO+EU getrieben wird
Warum Hitler die Schweiz nie besetzte: Die Macht der bewaffneten Neutralität

Die besten Quellen im Informations-Krieg

wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht, bin ich sehr interessiert.
jura aussicht 2
Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich

Kompass-Initiative

hilf mit, dass wir nicht in die EU-diktatur hinein zu schliddern...

Kompass Weltkugel 300mm transparent

für eine direkt-demokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft

Waldschutz-Initiative

der klima-wahn zerstört die natur
Waldschutz Initiative
Das Abholzen von Bäumen zum Schutz des Klimas ist Unsinn!

Gemeindeschutz-Initiative

co2-fanatiker sind undemokratisch
Gemeindeschutz Initiative
Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.

"Gemeinnützige Dorfgemeinschaften"

Bitte helft alle mit, die Vorzüge einer Vernetzung über DORF-STUNDEN  allgemein bekannt zu machen + die Bildung von Gemein-nützigen Dorfgemeinschaften als Zukunftsmodell erstrebenswert zu machen. Bitte leitet diese Einladung weiter, an viele Leute, die ähnliche Visionen haben.
26.2.26: Download - das BUCH "Autonomie Strategie" (162 Seiten)
20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK
14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit
20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ

Lais + Schetinin Schule

die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt.  - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.

zukunft in europa

spiritualität in die menschheit bringen: wahrheit-freiheit-liebe. kapitalismus abschaffen: drei-gliederung einführen vom diabolischen zu einem spirituellen geldsystem

Netzwerk „NEUES DORF“

 Bern Zürich Nordwestschweiz
otterpohl ralf das neue dorf

HJK: WEG.global

Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».

Soziokratie

Viele Projekte scheitern am Zwischenmenschlichen bevor sie realisiert werden...

lebens-gemeinschaft

wieshof bei treuchtlingen

Video - das Geheimnis aller Krankheiten

Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe

IQ-Well - die russische Haus-Apotheke

vorbeugen ist besser als heilen...

Kleinwohnformen

Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.

kristallbild meines trinkwassers

gesundes trinkwasser - ich habe mein trinkwasser testen lassen...

Schule für Permakultur

auf dem Bio Hirschenhof, Walchwilerberg, LU, CH

rotauf

Gemeinsam mit über 20 Schweizer Handwerksbetrieben produzieren wir die nachhaltigste Bekleidung fürs Draussensein weltweit...

Waldorf-Schule Turmalina

Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…

raus aus dem hamsterrad

es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.

Armin Risi

Gott und die Götter
Die prophezeite Wiederkehr des vedischen Wissens

Traugott Ickerroth

Die neue Weltordnung - Band 2: Ziele, Orden und Rituale der Illuminati 

Reuter Nadine: «Du bist nicht allein!»

Wie dich die geistige Welt im täglichen Leben begleitet

 

Karl Marx der preußische Regierungsagent

"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen"
waldner marx 712076CFAiL. SY522

Thorsten Schulte: Fremdbestimmt

Das beste Buch über den 2. Weltkrieg...

Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF

John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftsattentäter. 

 

senjora: lehrplan 21

Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard

 

ent-decke

 

Ent-Decke ist ein Internetportal in die Welt der besonderen, inhabergeführten, kleinen und mittelständischen Unternehmen. 

 

mitarbeiterInnen

gesucht unterstützung für newsletter, website

in eigener sache: NL von markus rüegg

liebe leserin, lieber leser, schön, dass du meine newsletter liest und herzlichen dank für deine spende. ich versuche vor allem positiv-meldungen zu publizieren - sie machen mut und motivieren.

rüegg markus: für alle die bauen wollen

für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)