Krieg 1.-14.9.26: Alex Krainer/ Danny Haiphong/ Pepe Escobar/ Prof. Jeffrey Sachs+Stas Krapivnik: NATOs verrückte Langzeitplanung/ Scott Ritter/ Lawrence Wilkerson: Der Niedergang des räuberischen Imperiums/ Niklaus Ramseyer: CH-Neutralität
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in diesem video beschreibt er - am beispiel jugoslawiens, das er mit 20 selber erlebt hat - wie die amis/globalisten/satanisten/epstein-fraktion kriege inszenieren um profit zu machen und ihr imperium zu erweitern. es kommt jetzt alles ans licht, um den menschen die augen zu öffnen.
kein krieg in europa - 2028-32 ende der kriegstreiber in diesem text - rubrik analysen - beschreibt er das vorgehen der amis in jugoslawien. genau nach diesem schema versuchen sie über ihre kriegstreiber-marionetten europa kriegsbereit zu machen. diesmal wird es ihnen aber nicht mehr gelingen. die immer stärker werdende bewusstseins-revolution wird sie scheitern lassen. 2028-32 werden sie sich beleidigt zurückziehen, weil niemand mehr auf ihre propoganda rein fällt - s. thomas ritter: palmblattbibliothek. deutschand bzw. DACH hat in der zukunft eine andere aufgabe. silvie meierova sagt in ihren videos dasselbe wie rudolf steiner - s. prognosen... Alex Krainer: Die gezielte Demontage der europäischen Wirtschaft Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die europäischen Volkswirtschaften gezielt und vorsätzlich zerstört werden. Darauf komme ich noch zurück, aber zunächst möchte ich den unmittelbaren Grund dafür erörtern (der eigentliche Grund ist ein anderes Thema). Wie ich bereits im TrendCompass vom 26. März 2024 darlegte, legt die Zerstörung der Wirtschaft eines Landes den Grundstein für die Kriegsmobilisierung. Angesichts der drohenden Niederlage in der Ukraine „… die Machthaber müssen ihren Pool an Kanonenfutter auffüllen, und das ist in stabilen, prosperierenden Gesellschaften schwierig. Erst wenn die Jugendarbeitslosigkeit 50 % erreicht und jungen Menschen die Möglichkeiten genommen werden, ihre Träume zu verwirklichen und Familien zu gründen, kann man beginnen, sie für radikalere politische Positionen zu manipulieren. Genau dieser Prozess hat sich in Deutschland in den 1930er Jahren und in der Ukraine nach 2014 abgespielt.“ Genau dieser Prozess vollzog sich auch im ehemaligen Jugoslawien, um den Boden für die Nachfolgekriege von 1991 vorzubereiten...
über 2 mio. aufrufe in nur einem tag - zeigt doch eindeutig, dass sehr viele menschen interesse an echten informationen haben und die verlogene lügen-propoganda der MSM einfach satt haben... Gast: Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.” Wir schreiben das Jahr 2026 und - man kann es nicht anders sagen - es sind verrückte Zeiten. Eine Drohne am Leipziger Flughafen eskaliert eine ohnehin angespannte Situation auf ein Ausmaß, das es „nach dem Weltkrieg noch nie gegeben” hat. Deutschland und Russland, zwei Länder, die - historisch betrachtet - mehr verbindet als trennt, stehen einander erneut feindselig gegenüber. Sergej Netschajew ist Germanist und verehrt die deutsche Literatur. Er kennt die deutsch-russischen Beziehungen seit 50 Jahren wie nur wenige andere. Seit über zwei Jahrzehnten in diplomatischen Schlüsselpositionen in Deutschland und Österreich ist er der ranghöchste Vertreter der weltgrößten Atommacht in der Bundesrepublik. „Freundschaft mit Russland brachte dem deutschen Volke immer positive Ergebnisse. Schlechte Beziehungen brachten uns beiden Völkern Katastrophen und Tragödien. Schluss damit.” Mit diesen eindringlichen Worten beendet der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, das vielleicht wichtigste Gespräch des Jahres, nur zwei Tage, nachdem die Bundesregierung das letzte Konsulat Russlands in Deutschland schließt und damit die diplomatischen Beziehungen der einstigen Wirtschaftsverbündeten auf ein historisches Tief eindampft. Stehen wir kurz vor dem Dritten Weltkrieg? Müssen wir Angriffe Russlands auf Ziele in Deutschland befürchten? Sollen etwa wieder Familien beider Nationen auf Kriegsfriedhöfen ihre Söhne, Ehemänner und Brüder betrauern müssen? Ich habe versucht, dem Botschafter der größten Atommacht der Welt, Antworten auf die wohl drängendsten Fragen ganz vieler Menschen beidseits unserer Grenzen abzuringen. In knapp 60 Minuten - zwischen Kranzniederlegungen und Einbestellung - habe ich versucht eine Perspektive zu verstehen, der in den vergangenen Jahren kaum Raum gegeben wurde. Hoffen wir auf ein besonnenes Verhalten aller Beteiligten. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbep...
Frum Report DE268.930 Israelis haben das Land in nur drei Jahren verlassen. Und das Parlament stimmte 110 zu 0 gegen seinen eigenen Regierungschef. Während die Welt auf Gaza blickt, bricht Israel im Inneren auseinander. Die Zahlen stammen vom israelischen Zentralbüro für Statistik und von der Universität Tel Aviv: Die überwältigende Mehrheit der Ausreisenden ist unter vierzig — Ärzte, Ingenieure, Fachkräfte aus der Hochtechnologie. Gleichzeitig zerlegt der Streit um die Wehrdienstbefreiung der Haredim die Regierungskoalition, und über der Führung hängen die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs. WAS IST LOS IN ISRAEL? Die Koalition ist an der Wehrdienstfrage zerbrochen. Am 20. Mai 2026 passierte der Antrag zur Selbstauflösung des Parlaments mit einhundertzehn Stimmen dafür und null dagegen — keine einzige Gegenstimme, nicht einmal eine Enthaltung. WAS PASSIERT GERADE IN ISRAEL? In drei Jahren verließen 268.930 Staatsbürger das Land für mindestens drei Monate: 86.509 im ersten Jahr, 91.499 im zweiten, 90.922 im dritten. Unter dem Strich rund 140.000 Menschen weniger. WARUM VERLASSEN GERADE DIE ELITEN ISRAEL? Über achttausendvierhundert Familien beantragten in einem einzigen Jahr, ihre Staatsbürgerschaft aufzugeben — zuvor waren es etwa zweitausendfünfhundert pro Jahr. WER IST BENJAMIN NETANJAHU IN DIESER KRISE? Sein eigenes Manöver ging nach hinten los: Anfang Juni stimmten 106 zu 0 gegen ihn. Zur Abstimmung selbst erschien er nicht. Glauben Sie, dass ein Staat diese Abwanderung lange aushält? Schreiben Sie es in die Kommentare.
21.226 Aufrufe 3.9.26 Danny Haiphong diskutiert die aktuellen Berichte über einen Massenexodus in den hohen Rängen des Pentagons, während Trump Angriffe auf den Iran hinauszögert, nachdem die Wahrheit über die Schäden an US-Stützpunkten durch einen einzigen Tag iranischer Angriffe ans Licht gekommen ist. Seid heute um 18 Uhr Eastern Time mit Abby Martin, Lowkey und mir dabei: • Abby Martin BROKE INTO the US Military — I...
51:43
der aufstieg eurasiens pepe escobar gibt einen guten überblick, über die geo-politischen machtverschiebungen auf dieser welt. eurasien organisiert sich - BRICS, SOZ - und die macht der USA schwindet...
20.596 Aufrufe 31.8.26 Der Westen verliert den Krieg in der Ukraine auf ganzer Linie. Doch das bedeutet nicht, dass die NATO-Irren bereit sind, ihre Pläne für die vollständige globale Vorherrschaft aufzugeben. Im Gegenteil, einige von ihnen fangen gerade erst an. Professor Jeffrey Sachs spricht mit Pascal Lottaz und argumentiert, dass der Krieg in der Ukraine ein langjähriger US-Stellvertreterkonflikt mit Russland ist. Er erörtert die NATO-Erweiterung, die Politik nach dem Kalten Krieg, die Macht der USA und die Interessen der Eliten, Europas wirtschaftliche Kosten sowie die Risiken einer Eskalation. Sachs skizziert außerdem, was er als Weg zum Frieden sieht: ukrainische Neutralität, keine weitere NATO-Erweiterung und ein Ende der US-Kriege. Links: Jeffrey D. Sachs: https://www.jeffsachs.org Common Dreams: https://www.commondreams.org/author/j... Neutrality Studies substack: https://pascallottaz.substack.com Merch: https://neutralitystudies.com/shop Spende: https://neutralitystudies.com/donate Zeitstempel: 00:00:00 Jeffrey Sachs über den Stellvertreterkrieg in der Ukraine 00:01:02 NATO-Erweiterung und Vorrangstellung der USA 00:12:56 Vom Frieden des Kalten Krieges zur Konfrontation 00:21:02 Die US-Strategie der globalen Vorherrschaft 00:23:28 Können die USA Koexistenz wählen? 00:30:05 Können die Kriege gestoppt werden? 00:35:28 Wo Jeffrey Sachs zu finden ist Original Video: • NATO's New Plans To Destroy Russia | Prof....
38.548 AufrufeWas wäre, wenn der Wahnsinn in den Stellvertreterkriegen der NATO eine verborgene Strategie hat? Was wäre, wenn sie uns nur glauben machen, dass sie wie kopflose Hühner agieren, während die Dinge in Wirklichkeit auf hart kalkulierten Realitäten beruhen? Stas Krapivnik, ein ehemaliger Offizier der US Army, spricht mit mir über den neuen Druck der USA auf den Iran, warum Sanktionen scheitern und Chinas wirtschaftlichen Einfluss. Wir untersuchen außerdem die politische Kommunikation der USA, Führung und langfristige Planung, den Ukrainekrieg und Befürchtungen eines größeren Konflikts mit Beteiligung des Iran. Links: Stanislav Krapivnik auf YouTube: / @mrslavikman Stanislav Krapivnik auf X: https://x.com/STANISKRAPIVNIK Stas Was There...In English auf Telegram: https://t.me/staswasthereenglish2 Стас Туда и Обратно auf Telegram: https://t.me/stastydaiobratno Rise of the Imperial Eagle auf Substack: https://zmeigarinich.substack.com Neutrality Studies Substack: https://pascallottaz.substack.com Merch: https://neutralitystudies.com/shop Spende: https://neutralitystudies.com/donate Zeitstempel: 00:00:00 Einführung und US-Sanktionen gegen den Iran 00:03:22 Können Sanktionen gegen den Iran noch wirken? 00:10:19 Russland, China und Unterstützung für den Iran 00:22:15 US-Rhetorik und politische Kommunikation 00:31:26 Masterplan oder institutionelles Versagen? 00:38:45 Führung, Unsicherheit und Macht 00:48:29 Ukraine, Iran und nukleare Risiken 00:56:44 Schlussbemerkungen Original Video: • NATO's Crazy Long Term Planning for Proxy ...
45.702 Aufrufe28.08.2026 Der ehemalige Nachrichtendienstoffizier des US Marine Corps Scott Ritter erörtert die mysteriösen Folgen des überstürzten Besuchs der CIA in Moskau, während Iran der US Navy einen schweren Schlag versetzt, über den niemand spricht. Unterstützen Sie Scotts Arbeit: https://scottritter.substack.com/
Danny Haiphong Deutsch 6122 Aufrufe • 26.08.2026 Col. Lawrence Wilkerson erörtert Irans verblüffende Reaktion auf Trumps „D-Day“-Angriff, während der Weg zum Dritten Weltkrieg sich beschleunigt. Trumps wirtschaftliche und militärische Operation schlägt bereits heftig fehl, und China und Russland verschaffen Iran Auftrieb für dessen laufende verheerende Vergeltung. Begleiten Sie uns, wenn wir all dies und mehr im Bereich Geopolitik analysieren!
Niklaus Ramseyer:Bewaffnete Neutralität ist konsequenter Verzicht auf Krieg als primitives, rückständiges «Mittel» der Aussenpolitik – sie ist somit ein Fortschritt weg vom Krieg hin zum Frieden.Die Schweiz hat seit 170 Jahren keine Feinde mehr, regional und weltweit nicht – militärische schon gar nicht. Sie hat in dieser Zeit auch nie mehr einen Krieg geführt – oder erdulden müssen. Ganz im Unterschied zu allen anderen europäischen Staaten. Diese Friedfertigkeit unseres neutralen Landes müssen wir Linken in der Schweiz verteidigen.
Milizarmee strikt nur zur Verteidigung im Notfall mitsamt «Volksbewaffnung» und Gewehr im Schrank: Genau das hat in einer fundierten Analyse zur «Neuen Armee» die legendäre Sozialistin Rosa Luxemburg schon am 9. Juni 1911 in der «Leipziger Volkszeitung» gefordert, deren Chefredakteurin sie war. Die Militär- und Verteidigungs-Politik der Schweiz entspricht R. Luxemburgs defensiv-fortschrittlichen und friedfertigen Vorstellungen von damals noch heute recht genau. Milizarmee und Neutralität und Verzicht auf Interventions-Krieg sind somit dezidiert linke Konzeptionen.
Schweiz ohne Krieg! Wieso? Nicht etwa, weil das Land mit Militär nichts zu tun haben will, oder nichts davon verstehen täte. Die Schweiz stand ja lange im Ruf, nicht eine Armee zu «haben», sondern eine Armee zu «sein». Dies, wegen ihres Milizsystems, das auf professionelle Truppen verzichtet. Bei dem jedoch jeder «wehrfähige» Staatsbürger (und Bürgerinnen auf freiwilliger Basis) spätestens im Alter von 20 Jahren eine militärische Ausbildung erhalten. Und auch, weil die so Ausgebildeten von da an ihre persönliche Infanteriewaffe, ein Sturmgewehr, mit nach Hause nehmen – als viel diskutiertes, aber einzigartiges «Gewehr im Schrank».
25.877 Aufrufe 2.9.26 Der geopolitische Analyst Pepe Escobar spricht über die Wiederaufnahme des US-israelischen Krieges gegen Iran nach Berichten über ein Kopfgeld auf Netanyahu und verzweifelten US-Angriffen auf die Insel Larak, auf die Iran massiv reagierte.
1935 Aufrufe 30.8.26 Im September stehen zwei Gipfeltreffen im Kalender — und zusammen erzählen sie mehr über den Zustand der Welt als sechs Monate Krieg. Das erste beginnt am Montag in Bischkek: Dort setzt sich der iranische Präsident Masoud Pezeshkian an einen Tisch mit Wladimir Putin und Xi Jinping. Das zweite ist für den 24. September in Washington geplant, wenn Donald Trump denselben Xi Jinping im Weißen Haus empfängt. Dazwischen liegt die eigentliche Frage dieses Herbstes: Wer sitzt am Ende an welchem Tisch? Was macht Putin in Bischkek? Der Kreml bestätigte über die Agentur TASS ein volles Programm mit bilateralen Gesprächen am Rande des Gipfels. Die Sitzordnung stellt Russland, China und Iran erstmals in dieser Form nebeneinander. Warum droht China Washington? Peking drohte in dieser Woche erstmals offen mit Gegenmaßnahmen, nachdem Sanktionen gegen chinesische Banken im Raum standen. Analysten, die Al Jazeera am 24. August befragte, halten eine Eskalation dennoch für unwahrscheinlich, solange keine großen chinesischen Interessen direkt getroffen werden. Was hat ein brennender Tanker damit zu tun? Am 24. August meldeten die Huthis einen Angriff auf einen saudischen Öltanker; die britische Marinebehörde UKMTO registrierte den Treffer. Nach Daten des Analysehauses Kpler verschieben sich die saudischen Ölrouten seither spürbar. Angaben aus offen zugänglichen Quellen; Zahlen mit Herkunft genannt. Wo etwas nicht unabhängig überprüfbar ist, wird das gesagt.
Alex Krainer: Beziehungen zwischen den USA und Russland: Der Moment der Wahrheit naht Gestern landete eine C-17 Globemaster III der US-Luftwaffe auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo. Anschließend fuhr ein großer amerikanischer Autokonvoi mit Diplomatenkennzeichen in Richtung Kreml. Später wurde bekannt, dass CIA-Direktor John Ratcliffe Moskau besucht hatte. Weder der Besuch noch sein tatsächlicher Zweck wurden öffentlich gemacht, was zu zahlreichen Spekulationen führte.
Niklaus Ramseyer:Bewaffnete Neutralität ist konsequenter Verzicht auf Krieg als primitives, rückständiges «Mittel» der Aussenpolitik – sie ist somit ein Fortschritt weg vom Krieg hin zum Frieden.Die Schweiz hat seit 170 Jahren keine Feinde mehr, regional und weltweit nicht – militärische schon gar nicht. Sie hat in dieser Zeit auch nie mehr einen Krieg geführt – oder erdulden müssen. Ganz im Unterschied zu allen anderen europäischen Staaten. Diese Friedfertigkeit unseres neutralen Landes müssen wir Linken in der Schweiz verteidigen.
Milizarmee strikt nur zur Verteidigung im Notfall mitsamt «Volksbewaffnung» und Gewehr im Schrank: Genau das hat in einer fundierten Analyse zur «Neuen Armee» die legendäre Sozialistin Rosa Luxemburg schon am 9. Juni 1911 in der «Leipziger Volkszeitung» gefordert, deren Chefredakteurin sie war. Die Militär- und Verteidigungs-Politik der Schweiz entspricht R. Luxemburgs defensiv-fortschrittlichen und friedfertigen Vorstellungen von damals noch heute recht genau. Milizarmee und Neutralität und Verzicht auf Interventions-Krieg sind somit dezidiert linke Konzeptionen.
Schweiz ohne Krieg! Wieso? Nicht etwa, weil das Land mit Militär nichts zu tun haben will, oder nichts davon verstehen täte. Die Schweiz stand ja lange im Ruf, nicht eine Armee zu «haben», sondern eine Armee zu «sein». Dies, wegen ihres Milizsystems, das auf professionelle Truppen verzichtet. Bei dem jedoch jeder «wehrfähige» Staatsbürger (und Bürgerinnen auf freiwilliger Basis) spätestens im Alter von 20 Jahren eine militärische Ausbildung erhalten. Und auch, weil die so Ausgebildeten von da an ihre persönliche Infanteriewaffe, ein Sturmgewehr, mit nach Hause nehmen – als viel diskutiertes, aber einzigartiges «Gewehr im Schrank».
von Niklaus Ramseyer, übernommen von schweizer-standpunkt.ch 28. August 2026
Bewaffnete Neutralität und konsequenter Verzicht auf Krieg
* Niklaus Ramseyer ist ein Schweizer Journalist. Er war Korrespondent im Bundeshaus für die «Basler Zeitung». Bild: infosperber.ch
Bewaffnete Neutralität ist konsequenter Verzicht auf Krieg als primitives, rückständiges «Mittel» der Aussenpolitik – sie ist somit ein Fortschritt weg vom Krieg hin zum Frieden.
Die Schweiz hat seit 170 Jahren keine Feinde mehr, regional und weltweit nicht – militärische schon gar nicht. Sie hat in dieser Zeit auch nie mehr einen Krieg geführt – oder erdulden müssen. Ganz im Unterschied zu allen anderen europäischen Staaten. Diese Friedfertigkeit unseres neutralen Landes müssen wir Linken in der Schweiz verteidigen.
Milizarmee strikt nur zur Verteidigung im Notfall mitsamt «Volksbewaffnung» und Gewehr im Schrank: Genau das hat in einer fundierten Analyse zur «Neuen Armee» die legendäre Sozialistin Rosa Luxemburg schon am 9. Juni 1911 in der «Leipziger Volkszeitung» gefordert, deren Chefredakteurin sie war. Die Militär- und Verteidigungs-Politik der Schweiz entspricht R. Luxemburgs defensiv-fortschrittlichen und friedfertigen Vorstellungen von damals noch heute recht genau. Milizarmee und Neutralität und Verzicht auf Interventions-Krieg sind somit dezidiert linke Konzeptionen.
Schweiz ohne Krieg! Wieso? Nicht etwa, weil das Land mit Militär nichts zu tun haben will, oder nichts davon verstehen täte. Die Schweiz stand ja lange im Ruf, nicht eine Armee zu «haben», sondern eine Armee zu «sein». Dies, wegen ihres Milizsystems, das auf professionelle Truppen verzichtet. Bei dem jedoch jeder «wehrfähige» Staatsbürger (und Bürgerinnen auf freiwilliger Basis) spätestens im Alter von 20 Jahren eine militärische Ausbildung erhalten. Und auch, weil die so Ausgebildeten von da an ihre persönliche Infanteriewaffe, ein Sturmgewehr, mit nach Hause nehmen – als viel diskutiertes, aber einzigartiges «Gewehr im Schrank».
Teil der Milizarmee: Bat Inf Geb 85 WK 2024 (Bild Screenshot facebook/Bat Inf Geb 85)
Milizarmee strikt nur zur Verteidigung im Notfall mitsamt «Volksbewaffnung» und Gewehr im Schrank: Genau das hat in einer fundierten Analyse zur «Neuen Armee» die legendäre Sozialistin Rosa Luxemburg schon am 9. Juni 1911 in der «Leipziger Volkszeitung» gefordert, deren Chefredakteurin sie war. Die Militär- und Verteidigungs-Politik der Schweiz entspricht R. Luxemburgs defensiv-fortschrittlichen und friedfertigen Vorstellungen von damals noch heute recht genau. Milizarmee und Neutralität und Verzicht auf Interventions-Krieg sind somit dezidiert linke Konzeptionen. (Hervorhebung seniora.org)
Stets ein Land der Armee – niemals ein Land des Krieges
Die Schweiz ist durchaus ein Land der Armee und des Militärs. Niemals jedoch ein Land des Krieges. Des Interventions- Angriffs- und Besatzungs-Krieges über die Landesgrenzen hinaus schon gar nicht. Der Grund dafür ist die Schweizer Neutralität.
Als fast einziger Staat weltweit verzichtet dieses Land nämlich bewusst und konsequent auf Krieg als primitives und rückständiges «Mittel» der Aussenpolitik. Im Unterschied zu fast allen anderen Staaten ist in der Eidgenossenschaft Krieg kein «Instrument» in der Hand der Regierung, mit dem sie ihre aussenpolitischen oder gar weltweiten «Interessen» gewalttätig und destruktiv durchsetzen könnte (vergl. von Clausewitz «Vom Kriege» 1832). Krieg täte unser Land ausschliesslich nur noch dann führen, wenn es militärisch angegriffen würde. Dann aber wäre jeder wehrfähige Schweizer dazu aufgerufen im Rahmen des Milizsystems zur Verteidigung des Landes seinen «Dienst» beizutragen.
Dieses rein defensive (statt offensive und invasive) Sicherheits- und Verteidigungskonzept zeigt sich auch in der Art der Schweizer Streitkräfte: Diese sind «strukturell nichtangriffsfähig» organisiert. Was sich vor allem in der Logistik zeigt (Holsystem ohne weitreichende Transportflugzeuge – im Unterschied zum Bringsystem bei den weltweit Kriege führenden Nato- oder US-Armeen). Aber auch in eher defensiven Waffensystemen. Weltweit invasiv einsetzbare Bomber, wie den F-35 braucht das Land nicht.
Hauptaufgabe der Schweizer Armee ist ja nicht, irgendwo gegen irgendwen Kriege führen zu können. Sondern: Jegliche Kriege vom eigenen Land fern zu halten. Die Schweizer Milizarmee ist nicht eine «Kriegsführungs-Armee», sondern eine «Kriegsverhinderungs-Armee». Und diesen ihren Haupt-Auftrag hat diese Armee nun über 170 Jahre lang (seit dem genialen Guillaume Henri Dufour!) weit erfolgreicher erfüllt, als alle anderen Armeen in Europa.
Die politische Grundlage dieses gleichzeitig friedfertigen und höchst erfolgreichen Sicherheitskonzepts heisst: Neutralität. Sie ist rein militärisch und sicherheitspolitisch zu verstehen. Das kleine Land Schweiz mitten in Europa bedroht nichts und niemanden – militärisch schon gar nicht. Es geniesst darum umgekehrt hohes Ansehen, Respekt und Vertrauen weltweit. Gegner hat die Schweiz kaum – Feinde keine, militärische schon gar nicht.
SP-Linke und Freisinn fordern Nato statt Neutralität
Diese einzigartig erfolgreiche, fortschrittlich Sicherheitspolitik der Schweiz wird nun aber in Frage gestellt und angegriffen – und dies von rechts wie auch von links: Forderungen nach «mehr Kooperation» mit der weltweit Kriege führenden, immer noch durch die USA dominierte und von ihnen abhängigen Nato und nach «Sicherheits-Zusammenarbeit» mit der EU kommen politisch vom Freisinn und der Mitte. Aber leider auch von SP-Linken und Grünen.
Die Rechten fordern, unser Land müsse als Teil eines informellen «Westens» auch mithelfen, «geeint» (unter Führung der USA) den Kampf gegen Russland, Islamismus und China zu führen. Die (gouvernamentalen) Linken sehen ihrerseits in der eigenständig souveränen Schweizer Sicherheitspolitik und der Neutralität ein Hindernis für ihre seit Langem schon angestrebte «Integration» des Landes in die Brüsseler EU.
Angeblich «Linke» fordern gar Anschluss unserer Armee an die Nato – oder doch «Annäherung». Beide politische Lager vertreten die Ideologie, dass sich die Schweiz allein nicht militärisch verteidigen könnte. Dabei zeigen historische, wie aktuelle Beispiele von Vietnam über Afghanistan bis zur Ukraine und dem Iran, wie erfolgreich entschlossene Verteidiger im eigenen, starken Gelände auch gegen primavista hoch überlegene Angreifer kämpfen können.
Schützenhilfe erhalten die PolitikerInnen dennoch teils durch Funktionäre und Berufsmilitärs im politisch seit Jahrzehnten schwach geführten VBS (Eidgenössisches Departement für Verteidigung) und an der Armee-Spitze. Auch sie reden die Schweizer Verteidigungs-Armee schlecht – weshalb Anlehnung an die Nato unausweichlich sei. Und Aufrüstung nach Trumps Vorgaben auch hierzulande dringlich.
Da kämpfen also in einem bunt zusammengewürfelter Haufen von «Nato-AnpasserInnen», politisch lasch geführten Berufsmilitärs und VBS-Funktionäre Seite an Seite mit Links-Mitte-PolitikerInnen gegen die militärische Souveränität und die Neutralität unseres friedfertigen Landes – gegen Schweizer Grundprinzipien, welche sie ganz im Gegenteil eigentlich verteidigen sollten.
Das ist vorab im Fall der SPS-Leute in diesem Verband eher peinlich: Sie hatten ja vor wenigen Jahren noch Selbstverwaltung, Souveränität und Friedenspolitik in ihrem Partei-Programm. Faktisch ist es so, dass in Europa heute bloss zwei Länder militärpolitisch souverän sind: Frankreich und die Schweiz (noch). Beide dulden keine fremden Stützpunkte und haben volle demokratische Kontrolle über alle (eigenen) Truppen im Land.
Alle anderen (Nato)-Länder «beherbergen» US-Besatzungstruppen auf abgeschotteten Basen auf ihrem Staatsgebiet, über die sie keine Kontrolle haben – oft nicht mal Zutritt. Mehrere Nato-Regierungen in der EU akzeptieren sogar US-Atomraketen-Basen. Solche um Tausende Kilometer nach Osten vorgeschobene Militärstellungen der USA sind nicht etwa «Schutzschirme», wie die Nato-Ideologen keck behaupten. Sondern ganz im Gegenteil üble Gefahrenherde. Denn im Notfall wären sie die ersten präventiven Ziele – mit Hunderttausenden «kollateraler», unbeteiligter Opfer in ihrem Umkreis.
Angriffskrieg im Nato-Schlepptau, statt Verteidigung nur im Notfall
Mit ihrer Polemik gegen die militärische Souveränität und Neutralität der Schweiz wollen SP, Freisinn und Mitte nun allerdings nicht etwa dem Bundesrat jene Kompetenz zur Kriegsführung so zurückgeben, wie vorab rückständige Regierungen militarisierter Grossmächte diese für sich beanspruchen und ausnützen. (Das wäre für ein kleines Land wie die Schweiz auch eher illusorisch bis lächerlich.) Nein, sie wollen unter dem Titel «Kooperation» die bisher rein defensive Schweizer Milizarmee schleichend professionalisieren (Durchdiener) und sie in Übungen, bei Planungen, Aufklärung und Munitionsbeschaffung der Nato über die Landesgrenze hinaus kalt «annähern».
Schweizer Soldaten sollen konkret in Auslandmanövern wieder Angriffs-, Invasions- und Besatzungskriege üben lernen. Statt Landesverteidigung im eigenen, starken Gelände. Alles unter Nato-Oberkommando – also letztlich als Hilfstruppen der weltweit Kriege führenden US-Army. Gegen wen aufmarschiert und auf wen notfalls geschossen wird, bestimmt da jedenfalls nicht mehr «der Primat der Politik» in Bern. Sondern irgendwelche Kriegs-Planungsstäbe in Mons (Belgien) oder TampaBay (Florida). Aber diese Stäbe wollen dann natürlich auch Gegenrecht mit Nato-Manövern hier in unserem Land. Ein absolutes «No Go» für unseren souveränen, neutralen Staat.
Denn zwischen militärischer Souveränität mit Neutralität einerseits und Nato-Unterstellung (Kooperation) andererseits gibt es keine Zwischen-Position. Die Ausland-Basis der Schweizer Swisscoy-Durchdiener (aka Söldner) im Kosovo ist faktisch der Sandkasten und Übungs-Playground für die Nato-Integration unserer Streitkräfte. Es ist dies ein typischer Mitlauf- und Hilfs-Einsatz unter Nato-Oberkommando der KFOR. (Diese bewacht und sichert in Ferizaj im Kosovo mit «Bondsteel» insbesondere die grösste US-Militärbasis in ganz Europa).
Dass die angeblich Linken von der SPS derlei Militär-Abenteuer immer noch unterstützen, ist erstaunlich bis erschreckend: Demokratische Kontrolle über defensive Streitkräfte in unserem Land geben sie fahrlässig auf. Akzeptieren aber Nato-Fremdkontrolle über unser Truppen invasiv irgendwo. Dies erst noch unter dem mehr als zynischen Titel «Solidarität» mit «Friedenstruppen». Aber Solidarität kommt für die moderne «Integrations-SP» (und sogar auch für Grüne) inzwischen wohl halt auch «aus den Gewehrläufen».
Kurz und ungut: Von der souveränen, demokratisch kontrollierten Verteidigungs-Armee der Schweiz immer mehr hin zu semi-professionellen Mitlauf- und Mitmach-Truppen unter fremdem Kommando in irgendwelchen Nato-Übungsgeländen oder gar Nato- «Wartheatres» – die unsere nicht sind und nicht sein können. Und wir sollen den gefährlichen Unfug auch noch bezahlen.
Sanktionen der USA und der EU haben mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun
Doch ähnliche Anpasserei und Mitmacherei zeigt sich leider erst recht auch bei den US- und EU-Sanktionen. Wären diese auch nur im Entferntesten rechtsstaatlich, müssten auf folgenden Rechtsnormen basieren: «Regime und Regierungen, die Menschenrechte und das Völkerrecht systematisch missachten und verletzen, werden angemessen sanktioniert und boykottiert.»
Rechtsstaatlich korrekt würden diese Regeln dann natürlich für alle Usurpatoren, Völkermörder und Kriegsverbrecher gleichermassen gelten müssen. Und natürlich würde so sicher Russland sanktioniert – aber ganz gewiss eben auch Israel, die USA, die Türkei oder Saudi-Arabien. Doch nichts von alle dem: Sanktioniert werden willkürlich nur jene Länder (und Personen!), die nicht nach der US-Pfeife tanzen wollen – von Kuba über den Iran bis Nordkorea und Russland.
Und dies nicht nur durch die USA selbst: Washington erpresst mit Sanktionsdrohungen auch viele kleinere Staaten in «seinem Werte-Westen», die eigentlich mit den US-Sanktionierten weder Probleme noch Spannungen oder gar Konflikte haben.
Die Schweiz etwa wird weder durch Kuba noch vom Iran oder von Nordkorea bedroht. Doch auf Druck der USA und der EU sanktioniert der Bundesrat diese Länder derart, dass nach Kuba nun kaum mehr Hilfsgelder überwiesen werden können. (Nach Taiwan hingegen jederzeit problemlos.)
Unhaltbar unterwürfiges Schweizer «Embargo Gesetz (EmbG)»
Der Grund für dieses duckmäuserische und peinliche Verhalten unserer Landesregierung liegt im Schweizer «Embargogesetz» vom März 2002.
Es besagt in Artikel 1:
«Der Bund kann Zwangsmassnahmen erlassen, um Sanktionen durchzusetzen, die von der Organisation der Vereinten Nationen, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa oder von den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz beschlossen worden sind und die der Einhaltung des Völkerrechts, namentlich der Respektierung der Menschenrechte, dienen.»
Gegen diese Formulierung wäre wohl wenig einzuwenden. Nur ist dieses EmbG kein rechtsstaatlich klar für alle gleich geltendes Schweizer Gesetz. Es ist eine schwammige Mitmach- und Durchsetz-Regelung von Fall zu Fall. Eine zudem, welche der Gewaltenteilung schroff widerspricht: Nicht Gerichte, sondern die Regierung (Bundesrat) kann sanktionieren (helfen). Schlimmer noch: Rechtsstaatlich selbstverständliche Rekursrechte gegen ihre Entscheide vor höherer Instanz, gibt es schlicht nicht.
Unhaltbar und gar gefährlich ist zudem die Formulierung «oder von den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz». Statt dass klare Regeln für alle gelten, wird so der Willkür und dem Machtstreben dieser «Handelspartner» Tür und Tor geöffnet – zur erzwungenen Unterstützung ihrer Handels-Kriege – auch durch die neutrale Schweiz.
Gestützt auf diese unsinnige Regelung kann vor allem Washington den Bundesrat total unter Druck setzen. Und von ihm verlangen, unser Land müsse auch Staaten sanktionieren, mit denen wir weder Probleme noch irgendwelche Konflikte haben. Dass Linke und Grüne in den Räten derlei gefährlichen Unfug unterstützt haben und verteidigen, das ist erschreckend.
Die «Neutralitäts-Initiative», möchte diese groben Fehler im Schweizer «Embargogesetz» mit der Streichung der «wichtigen Handelspartner» nun beheben – nicht mehr und nicht weniger.
Aber die SP-Linken (und auch Grüne) stehen im Abstimmungskampf gleich wieder auf der falschen Seite: Auf der Seite des Krieges im Nato-Verbund, statt des Friedens und der Neutralität der Schweiz – und auf der Seite willkürlicher US-Sanktionen in deren Handels-Kriegen, statt klarer, rechtsstaatlicher Regelungen für alle. Linke Politik ist das ganz gewiss nicht.
* Niklaus Ramseyer ist ein Schweizer Journalist. Er war Korrespondent im Bundeshaus für die «Basler Zeitung».
[KORREKTUR] Steht ein Durchbruch in der Ukraine bevor?
KORREKTUR DES HEUTIGEN MORGENBERICHTS: Bitte ignorieren Sie den heute Morgen veröffentlichten Bericht. Ich hatte nicht berücksichtigt, dass gestern in den USA und Kanada der Labor Day (Tag der Arbeit) war und die Märkte daher geschlossen waren. Die im Bericht enthaltenen Signale basierten auf den Schlusskursen vom Freitag. Es handelt sich also um eine Wiederholung des gestrigen Berichts, und wir haben heute keine neuen Handelssignale zu berichten.
Der Krieg in der Ukraine scheint sich nun rasch dem Ende zuzuneigen und eine Niederlage der Ukraine unmittelbar bevorzustehen. Selbst die westliche Presse, für die die Ukraine in den letzten vier Jahren stets die Oberhand behalten hat, muss die offensichtlichen Zeichen der Zeit nun anerkennen.
Am Samstag, dem 5. September, besuchten die Sondergesandten von Präsident Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, Moskau und trafen sich mit Präsident Wladimir Putin . Das Treffen dauerte über drei Stunden und wurde von einem gemeinsamen Abendessen abgerundet. Allein die Tatsache, dass Präsident Putin fast die Hälfte seines Samstags für das Treffen mit Witkoff und Kushner aufwendete, könnte von großer Bedeutung sein. Es ist unwahrscheinlich, dass Putin ihnen mehr als eine höfliche Begrüßung zuteilwerden ließe, wenn nicht bereits – zumindest im Prinzip – in bestimmten wichtigen Fragen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland Einigkeit erzielt worden wäre.
Wladimir Putins Sondergesandter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, der stets optimistische Kirill Dmitrijew, begrüßte Kushner und Witkoff als Friedensstifter in Moskau . Laut Dr. Wladimir Browkin einer Analyse von ( YouTube, 17 Min. ) könnte das Treffen am Samstag historisch sein und zum Ende des Ukraine-Krieges führen. Diese Einschätzung wurde von westlichen Medienkonzernen bestätigt, die das Moskauer Treffen weitgehend ignorierten und sich stattdessen auf den Besuch von Witkoff und Kushner in Kiew am darauffolgenden Sonntag, dem 6. September, konzentrierten. Präsident Putin gewährte ihnen eine 48-stündige Waffenruhe, damit sie Kiew sicher besuchen und nach Abschluss ihrer Mission wieder abreisen konnten.
Obwohl noch nicht alle Details der Gespräche und Vereinbarungen in Moskau bekannt sind, weist Dr. Brovkin darauf hin, dass nun einige neue Punkte zur Sprache kommen, die seit dem Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin im vergangenen Sommer in Anchorage, Alaska, nicht mehr besprochen wurden. Russland fordert zwar weiterhin den vollständigen Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass, ist aber nun offen für den Einsatz von UN-Friedenstruppen als Ersatz für die ukrainischen Truppen – allerdings nur unter der Bedingung einer formellen Anerkennung dieser Gebiete als Teil der Russischen Föderation.
Russland fordert nun auch den Rückzug der Ukraine aus der Region Saporischschja (die ukrainische Schreibweise ist anders und etwas komplizierter), was auf eine gewisse Verhärtung der Kreml-Positionen hindeutet. Darüber hinaus verlangt Russland, dass die Ukraine zu ihrem in der Verfassung von 1991 verankerten Neutralitätsstatus zurückkehrt, der bei der Unabhängigkeit von der UdSSR festgelegt wurde. Das wichtigste neue Element im russischen Vorschlag ist jedoch die detaillierte Ausarbeitung des Plans für die politische Zukunft der Ukraine.
Offenbar hat Herr Putin einen sehr konkreten Plan für eine demokratische Reform in der Ukraine vorgelegt, der laut der Analyse von Dr. Brovkin in sechs Schritten umgesetzt werden soll:
Neuwahlen zum Parlament
Ernennung eines Interimspräsidenten als Nachfolger von Wolodymyr Selenskyj
Referenden (es ist unklar, welche Art von Referenden geplant ist)
Die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) bildet eine neue Regierung
Verfassungsänderungen sind erforderlich, um Frieden zu schließen (die derzeitige Verfassung verbietet Verhandlungen mit Russland und verankert das Bestreben der Ukraine, NATO-Mitglied zu werden) und die Neutralität der Ukraine gemäß ihrer Verfassung von 1991 zu bekräftigen.
Neuwahlen des Präsidenten, die von den Vereinten Nationen anerkannt und zertifiziert werden müssen.
Es bleibt abzuwarten, ob und welche Vorschläge Putins angenommen und umgesetzt werden, doch der Vorschlag selbst spricht schon Bände: Der Kreml strebt nicht eine maximale territoriale Expansion an, sondern die Legitimation und Akzeptanz der neuen Gegebenheiten vor Ort, verbunden mit politischen Reformen in der Ukraine, die das Land in einen guten, neutralen und friedlichen Nachbarn verwandeln könnten, anstatt in einen bewaffneten Außenposten, der zur Zerstörung durch Russland dient.
Bislang scheint es, als habe Herr Selenskyj in Kiew alle von Steve Witkoff und Jared Kushner übermittelten Vorschläge Putins abgelehnt, und seine Entschlossenheit, den Krieg gegen Russland bis zum letzten Ukrainer zu führen, bleibt bestehen. Gleichzeitig verliert die Ukraine den Krieg vor Ort, weshalb unklar ist, warum oder in wessen Auftrag Selenskyj an dieser Position festhält. Die Lage ist mittlerweile katastrophal für die Ukraine, und ohne ein Wunder wird die Lösung des Krieges von Russland diktiert werden; mit jedem weiteren Rückschlag werden die Bedingungen für die Ukraine immer ungünstiger.
Die Trump-Regierung könnte bereit sein, ihre Verluste in der Ukraine zu begrenzen und sich ihren europäischen Verbündeten zuzuwenden, um einen Teil der Verluste aus dem Ukraine-Projekt wieder wettzumachen. Dies dürfte die transatlantischen Beziehungen in der verbleibenden Amtszeit von Präsident Trump deutlich interessanter gestalten. Es ist wahrscheinlich, dass sich diese neuen Entwicklungen unter anderem auf die europäischen Zinssätze auswirken werden (der Einbruch der deutschen Bundesanleihe auf ein neues Tief seit 2011 in der vergangenen Woche könnte ein Vorbote dafür gewesen sein). Ebenso könnte der Euro in eine Abwärtsspirale geraten.
Die Geschichte fälschen, um den Dritten Weltkrieg auszulösen
Die historischen Faschisten bereiten sich darauf vor, ihre Rache zu nehmen
von Thierry Meyssan
Vor unseren Augen formieren sich die historischen Kräfte des Faschismus neu. Die Verlierer des Zweiten Weltkriegs, jene, die Millionen von Sowjets, Chinesen und Juden massakriert haben, sind in Japan, Israel und der Ukraine wieder an der Macht. Sie hoffen, Rache nehmen zu können. Es liegt an uns, ihre Vorbereitungen anzuprangern und sie daran zu hindern, die Apokalypse auszulösen.
Benyamin Netanjahu sorgt dafür, dass die „Altalena“-Affäre neu geschrieben wird.
Die Verlierer des Zweiten Weltkriegs fordern ihre Revanche. Sie haben kein anderes Interesse. Sie wollen einfach nur gewinnen und die Welt hierarchisch neu ordnen – mit sich selbst an der Spitze. Hier sind Neuigkeiten von ihnen.
Für die „Militaristen“ hat Japan den Krieg nie verloren
Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi ist eine treue Anhängerin des Kaisers. Jeden 15. August, dem Jahrestag der Kapitulation, besucht sie den Yasukuni-Schrein. Dort werden all jene geehrt, die während des „Fünfzehnjährigen Krieges“, also der Invasion des Fernen Ostens und des Zweiten Weltkriegs, ihr Leben für den Kaiser gegeben haben. Sie pflegt, an den Gräbern von Verbrechern gegen die Menschlichkeit in Andacht zu verharren, was ihr seit ihrem Amtsantritt als Ministerpräsidentin gesetzlich untersagt ist.
Am 15. August 2026 besuchen amtierende Abgeordnete und Minister den Yasukuni-Schrein, um Verbrecher gegen die Menschlichkeit zu ehren.
Da sie dieses Jahr nicht kommen konnte, hat sie daher Gaben geschickt. Vier ihrer Minister und etwa 150 Abgeordnete, die die Möglichkeit hatten, dorthin zu reisen, haben sich dorthin begeben.
Für sie haben die Verbrechen der kaiserlichen Armee nie stattgefunden. Es handelt sich lediglich um Desinformationskampagnen der Feinde Japans. Doch die Koreaner und Chinesen haben andere Erinnerungen: Die kaiserliche Armee behandelte alle, die die Göttlichkeit des Kaisers nicht anerkannten, wie Untermenschen. Die japanischen Wehrpflichtigen lernten, diese Menschen zu massakrieren und zu foltern, und wer die Teilnahme an den Massakern verweigerte, wurde schwer geschlagen. In Nanking wurden 100.000 Frauen und Kinder vergewaltigt und zur Befriedigung der Soldaten des Kaisers versklavt; anschließend wurden 300.000 Menschen massakriert. In Korea führte die Einheit 731 Vivisektionen an Gefangenen ohne Betäubung durch – Verbrechen, die Dr. Mengele in Auschwitz inspirierten.
Die gleichen Verbrechen wiederholten sich in Singapur, Malaysia, Indochina und Thailand, auch wenn die Bevölkerung daran keine so prägenden Erinnerungen hat wie in Korea und China.
Die japanischen Militaristen versuchen nicht, ihre Verbrechen zu wiederholen. Sie wissen sehr wohl, dass sie in der heutigen Zeit keine Verehrung für einen Kaiser einfordern können, der anerkannt hat, kein Gott mehr zu sein. Aber sie rüsten ihr Land wieder auf.
Anlässlich des Gedenkens an die Massaker von Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August hütete sich Sanae Takaichi sorgfältig davor, daran zu erinnern, dass diese von den Vereinigten Staaten unter Präsident Harry Truman verübt worden waren. Ebenso zeigte sie – im Gegensatz zu ihren Vorgängern – weder Reue noch entschuldigte sie sich in irgendeiner Weise für die Verantwortung Japans im Zweiten Weltkrieg.
Japan hat seine Niederlage von 1945 erst mit der Erklärung des sozialistischen Premierministers Tomiichi Murayama anlässlich des 50. Jahrestags des Ereignisses am 15. August 1995 anerkannt. Diese Erklärung wurde vom liberal-demokratischen Premierminister Shinzō Abe anlässlich der Ernennung der Ministerin für die Selbstverteidigungskräfte am 3. August 2016 in Frage gestellt. Dies ist nun die offizielle Position Japans, die von Shinzō Abes Protegé Sanae Takaichi vertreten wird [1].
Frau Takaichi hat ganz bewusst gegen den Pazifismus der japanischen Verfassung verstoßen und am 29. Mai dieses Jahres Militärlastwagen an die ukrainischen „radikalen Nationalisten“ sowie Soldaten an das NATO-Hauptquartier in Wiesbaden entsandt [2].
Für die „revisionistischen Zionisten“ ist es an der Zeit, den Krieg gegen die „Zionisten“ wieder aufzunehmen
Der Kahanist (d. h. Anhänger des Terroristen-Rabbiners Meir Kahane) Itamar Ben-Gvir, Minister für nationale Sicherheit, gab am 28. August bekannt, dass seine Männer das Wrack der „Altalena“ gefunden hätten. Es handelt sich um ein Schiff, das von den „revisionistischen Zionisten“ gechartert worden war und fast 900 Milizionäre an Bord hatte, das der „zionistische“ Ministerpräsident David Ben-Gurion am 22. Juni 1948 versenken ließ, bevor es in Israel anlegen konnte.
Die „revisionistischen Zionisten“, also die Anhänger des Ukrainers Wladimir Zeev Jabotinsky, und die „Zionisten“ im engeren Sinne, also die Anhänger des Ungarn Theodor Herzl, hegten einen erbitterten Hass gegeneinander. Herzl strebte eine Heimat an, in der die Juden den Pogromen entkommen könnten, während Jabotinsky ein jüdisches Reich anstrebte, ähnlich wie es ein italienisches und ein deutsches Reich gab.
Der Name „Altalena“ bezog sich auf das Pseudonym des Faschisten Jabotinsky. Dieses Schiff war voll beladen mit Waffen aus Marseille ausgelaufen. Die Milizionäre hatten vor, die „Zionisten“ bei ihrer Ankunft in Israel zu ermorden und die Macht zu übernehmen. Die französischen Hafenarbeiter hatten auf Aufruf der CGT einen Hafenstreik ausgerufen, um sicherzustellen, dass das Schiff nicht auslaufen würde, und so die Juden in Palästina zu schützen.
Die „revisionistischen Zionisten“ wurden ihrerseits jedoch vom Regierungschef Robert Schuman und seinem Außenminister Georges Bidault geschützt. Beide Männer wussten ganz genau, dass die „revisionistischen Zionisten“ Verbündete der Achsenmächte waren und dass Jabotinsky die Betar-Organisation in Rom unter dem Schutz des Duce Benito Mussolini gegründet hatte. Dagegen wussten sie wahrscheinlich nichts von den Verhandlungen, die diese während des gesamten Krieges mit den Nazis führten.
Robert Schuman, den uns die Propaganda als den „Vater Europas“ präsentiert, stammte aus Lothringen. Aus diesem Grund setzte er sich dafür ein, einen Krieg zwischen Deutschland (wo er geboren wurde) und Frankreich (dessen Staatsbürger er geworden war, seit Lothringen wieder zu Frankreich gehörte) zu verhindern. Er war Minister unter Philippe Pétain, und sein Name steht unter den Unterzeichnern des Dekrets zur Genehmigung des Waffenstillstandsabkommens. Von den Nazis unter Hausarrest gestellt, floh er 1942 – also nach dem sowjetischen Sieg in Stalingrad und damit zu einem Zeitpunkt, als die deutsche Niederlage absehbar wurde – und schloss sich der Résistance an.
Nach der Befreiung erklärte er vor einem Gericht, Marschall Pétain habe seinen Namen auf das Waffenstillstandsdekret gesetzt, ohne ihn zu konsultieren. Er wurde daher nicht strafrechtlich verfolgt, doch General Charles de Gaulle weigerte sich stets, ihm die Hand zu geben, und nahm 1960 nicht an seiner Beerdigung teil.
Nach der Befreiung erklärte er vor einem Gericht, Marschall Pétain habe seinen Namen auf das Waffenstillstandsdekret gesetzt, ohne ihn zu konsultieren. Er wurde daher nicht strafrechtlich verfolgt, doch General Charles de Gaulle weigerte sich stets, ihm die Hand zu geben, und nahm 1960 nicht an seiner Beerdigung teil.
Es ist daher nicht besonders überraschend, dass dieser französische Ministerpräsident und sein Außenminister einen Putschversuch in Tel Aviv unterstützt haben.
Der arabisch-israelische Krieg hatte gerade begonnen. Weder die Israelis noch die Araber verfügten über genügend Waffen, um zu kämpfen. Daher konnten nur die Briten den Sieg davontragen. Sie gingen so geschickt vor, dass sie nicht ihre eigentlichen Streitkräfte, sondern ihre Kolonialarmee einsetzten. So waren es transjordanische Soldaten unter der Führung britischer Offiziere, die diesen Krieg unter dem Kommando von „Glubb Pascha“ (mit bürgerlichem Namen General John Bagot Glubb) gewannen.
David Grün-Ben Gurion, der das Kräfteverhältnis analysiert hatte, konnte sich nur auf die Engländer stützen, um die Wut der Araber abzulenken. Er musste daher die „revisionistischen Zionisten“ aus dem Weg räumen, die gerade den Zweiten Weltkrieg gegen das britische Empire geführt hatten, anschließend in Kairo den Kolonialminister Walter Guinness, Lord Moyne, ermordet hatten und schließlich den Sitz der Mandatsregierung Palästinas im Hotel King David in die Luft gesprengt hatten.
Als die „Altalena“ versenkt wurde, konnte Menahem Beguin, der den verstorbenen Jabotinsky an der Spitze der revisionistischen zionistischen Partei abgelöst hatte, seine Milizionäre nicht rächen, ohne zu riskieren, dass Israel von den Arabern besiegt würde. Er ergriff daher die Initiative, ein Abkommen mit Grün-Ben-Gurion zu schließen. Die beiden Männer verhinderten einen Bürgerkrieg und teilten die Ämter unter sich auf. Die „Zionisten“ blieben an der Macht, und die „revisionistischen Zionisten“ verschwanden im Mossad. Dort konnten sie ihre terroristischen Aktionen fortsetzen. Drei Monate später ermordeten sie den Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen, Folke Bernadotte, der gekommen war, um die Grenzen der jüdischen und arabischen Gebiete im neuen binationalen Staat festzulegen. Bernadottes Mörder, Yehoshua Cohen, wurde Ben-Gurions Leibwächter.
Als Itamar Ben-Gvir den Fund des Wracks bekanntgab, befürchtete Premierminister Benjamin Netanjahu, dass dieser die Erinnerung an diese unruhige Zeit wieder aufleben lassen könnte. Deshalb eilte er zum Etzel-Museum, um auf seine Weise Stellung zu beziehen. Er kündigte an, dass er das Wrack, ein Symbol der israelischen Einheit, bergen lassen werde. Damit lenkte er die Aufmerksamkeit vom Putschversuch auf das Abkommen für den inneren Frieden von David Grün-Ben-Gurion und Menachem Begin.
Netanjahu ist der Sohn des Faschisten Benzion Netanjahu, der als Privatsekretär von Wladimir Jabotinsky tätig war. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er seinen Streitkräften befohlen hat, ein Massaker an Zivilisten in Gaza zu verüben.
Für die „radikalen Nationalisten“ ist nun der Zeitpunkt gekommen, die slawische Zivilisation zu vernichten
Der nicht gewählte ukrainische Präsident, der Usurpator Wolodymyr Selenskyj (dessen Amtszeit endete vor zwei Jahren und drei Monaten), hat sein Regime schrittweise von einer nationalen Koalition, der auch die „integralen Nationalisten“ angehörten, zu einer von ihnen dominierten Diktatur umgestaltet.
Die „integralen Nationalisten“ sind eine Denkrichtung, die entschieden antisowjetisch und antichasarisch ist (das heißt antisemitisch in Bezug auf das jüdisch-chasarische Reich, das sich im Mittelalter zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer entwickelte). Der Begriff „integraler Nationalist“ stammt vom französischen Faschisten Charles Maurras.
Der ukrainische „integrale Nationalismus“ wurde während des Ersten Weltkriegs von Dmytro Dontsov, einem Agenten des Zweiten Deutschen Reiches, ins Leben gerufen. Er entwickelte sich im Gefolge des italienischen Faschismus und der rumänischen Eisernen Garde und später, während der Kollaboration mit den Nazis, um Dontsovs Handlanger Stepan Bandera herum.
In der zweiten Hälfte des Zweiten Weltkriegs war Dontsov selbst Verwaltungsleiter des Reinhard-Heydrich-Instituts. In dieser Funktion war er einer der Mitgestalter der „Endlösung der slawischen, jüdischen und Roma-Frage“.
Vor weniger als einem Monat, am 11. August 2026, wurden die sterblichen Überreste von Oberst Jewhen Konowalets auf dem Friedhof Crooswijk in Rotterdam von der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche in Anwesenheit der ukrainischen Botschafterin exhumiert. Sie wurden an die Ukraine zurückgegeben und am 18. August auf dem Nationalen Militärfriedhof in Anwesenheit zahlreicher Regierungsmitglieder und des nicht gewählten Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorübergehend wieder beigesetzt. Eine Abschiedsfeier fand in der Patriarchalkathedrale der Auferstehung Christi der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche in Kiew statt. Die endgültige Beisetzung wird im Nationalen Pantheon stattfinden.
Oberst Jewhen Konowaletz (1891–1938) war einer der Gründer und ersten Führer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN). Er war verantwortlich für das Massaker an den Bolschewiken in Kiew. Als persönlicher Freund Adolf Hitlers seit 1922 floh er 1936 nach Rom unter den Schutz des Duce Benito Mussolini. Während einer Reise wurde er im Mai 1938 in Rotterdam vom sowjetischen NKWD ermordet.
Die Ehrenwache wurde von der Präsidentengarde geleistet – derselben, die der französische Präsident Emmanuel Macron am 14. Juli eingeladen hatte, auf den Champs-Élysées zu marschieren. Konowalets ist für zahlreiche Massaker verantwortlich. Er ist ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit. Die Botschaft des Usurpators Selenskyj ist klar: Die Ukraine wird nicht nur keine Entnazifizierung vornehmen, wie es die Russen fordern, sondern sie ist erneut „radikal nationalistisch“.
Am 24. August feierte die Ukraine den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von der Sowjetunion in Anwesenheit der Staats- und Regierungschefs der nordisch-baltischen Staaten (NB8) und des Vereinigten Königreichs. Alle bekräftigten, dass Russland die Ukraine überfallen und annektieren wolle. Sie betonten erneut, dass die Krim, der Donbass und Novorossija zur Ukraine gehörten. Keiner erwähnte, dass die Krim am 15. Februar 1991, also mehr als sechs Monate vor der Ukraine, ihre Autonomie von der Ukrainischen Sowjetrepublik ausgerufen hatte. Diese Republik wurde von der Ukraine am 19. Juni 1991 anerkannt, also zwei Monate bevor sie ihre Unabhängigkeit ausrief. Am 5. Mai 1992 erklärte die Krim ihre Unabhängigkeit. Kiew stellte die Zahlungen der Renten und der Gehälter der Krim-Beamten ein. Diese Kosten wurden in der zweiten Jahreshälfte 1992 und während des gesamten Jahres 1993 von Moskau übernommen, bis der russische Präsident Boris Jelzin diese Zahlungen einstellte.
Zwei Tage später, am 26. August, nachdem die offiziellen Gäste abgereist waren, zeichnete der Usurpator Selenskyj Kämpfer an der Front von Oleksandrivska (Donbass) aus, darunter insbesondere Brigadegeneral Andriy Biletskyi, Kommandeur des 3. Armeekorps.
Er überreichte ihm den Goldenen Stern, die höchste ukrainische Auszeichnung, die an die „Helden der Ukraine“ verliehen wird.
Der Historiker Andriy Biletskyi ist Autor einer Dissertation über die Ukrainische Nationalarmee (UPA), in der er den Völkermord an rund 100.000 Polen in Wolhynien und das Massaker an mehreren Zehntausend Juden in Babi Jar verherrlicht. Er gründete den „Rechten Sektor“ und war einer der Hauptakteure des Staatsstreichs (der von der atlantistischen Propaganda als „Euromaidan“ oder „Revolution der Würde“ bezeichnet wurde), der im Februar 2014 den demokratisch gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch stürzte. Anschließend gründete er das Asow-Bataillon und führte das Massaker an den russischsprachigen Bewohnern im Donbass sowie die Kämpfe in Mariupol und Bachmut an.
Wie alle „integralen Nationalisten“ behauptet Biletsky, dass die wahren Ukrainer keine Slawen, sondern Waräger (d. h. finnische Wikinger) seien. Ihrer Ansicht nach müssen die Waräger den „endgültigen Kampf“ gegen die Slawen führen. Im Jahr 2010 erklärte er: „Die historische Mission unserer Nation in dieser kritischen Zeit besteht darin, die weißen Rassen der Welt in einen letzten Kreuzzug um ihr Überleben zu führen. Einen Kreuzzug gegen die von den Semiten angeführten Untermenschen.“ [3].
Und nun
Wir können nicht länger ignorieren, was geschieht. Die Kräfte des historischen Faschismus – nicht irgendwelche Spinner, die sich nach Paraden in Uniformen sehnen, sondern Menschen, die den Zweiten Weltkrieg fortsetzen wollen – sind wieder erwacht. Sie haben begonnen, die Geschichte neu zu schreiben. Sie haben unsere Gleichgültigkeit ausgenutzt, um die Erinnerung an ihre Verbrechen auszulöschen.
Unsere unmittelbare Aufgabe besteht darin, ihnen jegliche politische Verantwortung abzusprechen, bevor sie versuchen, Rache zu nehmen und die Apokalypse auszulösen.
Wir müssen sofortige Wahlen in der Ukraine und in Japan fordern. In Israel wurden bereits Wahlen angesetzt, aber wir müssen dafür sorgen, dass der Wahlkampf fair verläuft.
Beziehungen zwischen den USA und Russland: Der Moment der Wahrheit naht
Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 26. August 2026
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Gestern landete eine C-17 Globemaster III der US-Luftwaffe auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo. Anschließend fuhr ein großer amerikanischer Autokonvoi mit Diplomatenkennzeichen in Richtung Kreml. Später wurde bekannt, dass CIA-Direktor John Ratcliffe Moskau besucht hatte. Weder der Besuch noch sein tatsächlicher Zweck wurden öffentlich gemacht, was zu zahlreichen Spekulationen führte.
Laut dem Wall Street Journal (WSJ) traf Ratcliffe in Moskau ein, nachdem die USA Geheimdienstinformationen gesammelt hatten, die auf Mobilisierungsvorbereitungen und Pläne zur Prüfung der Entschlossenheit der NATO hindeuteten. Die USA haben offenbar Informationen gesammelt, die Russlands frühe Vorbereitungen für eine mögliche Militärmobilisierung in der Ukraine und Pläne zur Prüfung der Stärke und Entschlossenheit der NATO belegen.
Die ehemalige stellvertretende Direktorin des US-Geheimdienstes, Beth Sanner, sagte gegenüber dem WSJ, Ratcliffe habe sich möglicherweise mit Putin getroffen, um ihm eine Warnung in der Art von „Wir wissen, was Sie vorhaben, und Sie sollten es besser nicht tun“ zu überbringen. Russische Quellen hatten eine etwas andere Sichtweise.
Der Politikwissenschaftler Henry Sardaryan , Dekan der Fakultät für Regierungsführung und Politik am Moskauer MGIMO, vermutete, dass Ratcliffes Besuch vermutlich ein Versuch war, die Möglichkeit eines umfassenderen Abkommens zwischen den USA und Russland auszuloten. Sardaryan, der dem russischen außenpolitischen Establishment angehört, schrieb, Ratcliffes Rolle unterscheide sich von der Steve Witkoffs , und der Zweck seines Besuchs sei es gewesen, herauszufinden, ob der Kreml zu einem weitreichenden Abkommen mit Washington bereit sei und welche Forderungen er stellen würde.
Ukraine für Iran?
Ich halte Sardaryans Darstellung für glaubwürdiger; Putin mitzuteilen, dass man wisse, was er tue, usw., hätte man genauso gut telefonisch oder durch die Entsendung von General Keith Kellogg erreichen können. Ein so aufsehenerregender Auftritt mit Militärflugzeugen und einem großen Autokorso wäre nicht nötig gewesen. Da Ratcliffes Besuch nur einen Tag nach der Ankündigung der „Operation Economic Outcast“ gegen den Iran durch US-Finanzminister Scott Bessent stattfand , ist es mehr als plausibel, dass der vorgeschlagene Deal damit zusammenhing: Möglicherweise bat Ratcliffe Moskau, die Unterstützung für den Iran einzustellen, im Gegenzug für die Beendigung der US-Unterstützung für die Ukraine. Laut iranischen Beamten , die über das Treffen informiert wurden, bat Ratcliffe außerdem um Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormus.
Dies wäre nicht das erste Mal, dass Russlands westliche Partner ein verlockendes Angebot unterbreiten und verlockende Versprechungen machen. Vor nicht allzu langer Zeit forderten sie Russland auf, nicht in der Ukraine zu intervenieren, im Gegenzug für die Garantie der westlichen Partner für die Umsetzung der Minsker Abkommen I und II. Die Abkommen wurden zwar unterzeichnet, doch die westlichen Mächte hatten nie die Absicht, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Russland wurde 1989 außerdem aufgefordert, seine Truppen aus Osteuropa abzuziehen, unter der Bedingung, dass die NATO keinen Zentimeter nach Osten vorrücken würde. Die Russen zogen ihre Truppen ab, und die NATO rückte daraufhin bis an Russlands Grenzen vor, wo immer es ihr möglich war.
Das Bündnis Russland-China-Iran ist existentiell
Solche Erfahrungen machen es äußerst unwahrscheinlich, dass Russland sich von Ratcliffes Angeboten verlocken lässt und seine Unterstützung für Iran beendet. Russland betrachtet seine strategische Partnerschaft mit Iran und China mittlerweile als existentiell, ebenso wie Iran und China selbst. Ihre außenpolitischen Kreise wissen, dass es dem Westen leichter fallen würde, einen der beiden Staaten auszuschalten, was ihm später die Möglichkeit böte, sich gegen die anderen zu wenden.
Der Iran ist ein entscheidender Knotenpunkt der chinesischen Seidenstraßeninitiative und des russischen Nord-Süd-Transportkorridors. Sollten diese Handelsrouten unterbrochen werden oder unter feindliche Kontrolle geraten, wären sowohl Russland als auch China anfällig für von den USA kontrollierte Engpässe. Eine Hinwendung des Irans nach Westen würde die Straße von Hormus und die Meerenge von Bab al-Mandab miteinbeziehen.
Darüber hinaus haben sich die westlichen Mächte als äußerst gerissen und effektiv bei der Inszenierung von Stellvertreterkriegen gegen ihre Gegner erwiesen: So wie die Ukraine erfolgreich gegen Russland instrumentalisiert wurde, könnte Russland eines Tages gegen China eingesetzt werden, sollte jemals ein russischer Wolodymyr Selenskyj im Kreml an die Macht kommen. Aus all diesen und weiteren Gründen wäre es töricht, wenn eine dieser drei Mächte ein verräterisches Abkommen mit den USA auf Kosten ihrer strategischen Partner einginge.
Ging es immer nur ums Teilen und Herrschen?
Ratcliffes Besuch in Moskau nährt zudem den Verdacht, dass Präsident Trumps Annäherung an Wladimir Putin weniger der Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland aus triftigen Gründen diente, sondern vielmehr ein kalkuliertes Manöver war, um einen Keil zwischen Moskau und Peking sowie zwischen Moskau und Teheran zu treiben. Die Ukraine könnte in diesem Fall als Verhandlungsmasse geopfert werden, um Russlands Wohlwollen und Kooperation zu erkaufen.
Zum Leidwesen der Trump-Regierung ist es unwahrscheinlich, dass Wladimir Putin, obwohl er stets um bessere Beziehungen zu den USA bemüht war, Russlands langfristige Sicherheit durch Verrat und Entfremdung von Partnern und Verbündeten gefährden wird. Zudem ist die Ukraine als Druckmittel mittlerweile so stark geschwächt, dass sie kaum noch einen von Ratcliffe vorgeschlagenen Deal attraktiver machen könnte. Tatsächlich steht die Ukraine möglicherweise kurz vor dem Zusammenbruch, und Wladimir Putin scheint bereit, ihr den Todesstoß zu versetzen.
Erst vor wenigen Tagen warnte er, Russland habe mit den Angriffen der Ukraine tief im russischen Hinterland seine Grenzen erreicht:
„Kiew öffnete die Büchse der Pandora, als es Angriffe auf zivile Ziele startete. … Sie ließen den Geist selbst aus der Flasche – sie begannen, unsere zivilen Betriebe anzugreifen. Die Gegner träumen schon lange davon und sprechen immer wieder davon, Russland zum Zusammenbruch zu bringen. Daher war der Versuch, Russland ‚in 40 Tagen zu besiegen‘, ein weiteres Abenteuer Kiews und der westlichen Drahtzieher.“
Mit „westlichen Vermittlern“ meinte Putin die USA, Großbritannien und die NATO. All das deutet darauf hin, dass die von Präsident Trump und John Ratcliffe erhofften Zugeständnisse oder Hilfen Moskaus ihre Erwartungen nicht erfüllen werden. Dies wiederum könnte dazu führen, dass die USA und Russland wieder offen zu Feinden werden, was das Risiko einer sehr ernsten militärischen Eskalation in naher Zukunft erheblich erhöht – eine äußerst düstere Aussicht.
Als ob das alles nicht schon beunruhigend genug wäre, gab es gestern weitere schlechte Nachrichten. Während John Ratcliffe den Kreml besuchte, brannte der Amur-Gaskomplex, ein 10 Milliarden Dollar teures Joint Venture des russischen Unternehmens SIBUR (60 %) und des chinesischen Konzerns Sinopec (40 %), nieder. Mindestens drei Arbeiter kamen ums Leben, etwa 150 wurden verletzt. Die Anlage liegt rund 6.000 Kilometer von der Ukraine entfernt und sollte in wenigen Wochen die Produktion aufnehmen. Ob es sich bei diesem Vorfall um einen weiteren Anschlag der Ukraine oder lediglich um einen Unfall handelte, die Russen haben allen Grund, Ersteres zu vermuten, was ihre Geduld weiter strapaziert.
Auch im Nahen Osten spitzt sich die Lage bedrohlich zu. Berichten von heute Morgen zufolge haben kurdische Streitkräfte eine Bodenoffensive im Iran gestartet – eine folgenreiche Entwicklung. Die Spannungen zwischen Ankara und Tel Aviv nehmen ebenfalls zu: Die Türkei entsandte ein Kontingent von 450.000 Soldaten nach Syrien – eine Entwicklung, die wir im Auge behalten sollten, da sie Israel in einen weiteren militärischen Konflikt hineinziehen könnte, diesmal gegen einen NATO-Verbündeten. Die USA befinden sich dadurch in einer äußerst schwierigen Lage. Ein offener Konflikt könnte zudem Griechenland auf die Seite Israels ziehen und den endgültigen Zusammenbruch des NATO-Bündnisses herbeiführen. Das kommende Jahr verspricht äußerst ereignisreich und unberechenbar zu werden.
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Wie Medien & Lohnschreiber uns in Kriege treiben - Welche Informationen fehlen, wenn über Krieg berichtet wird – und wer bestimmt, welche Sichtweise wir zu sehen bekommen?
endlich geht es los - mit den wahlen in sachsen-anhalt am 6.9.26 startet laut egon fischer der grosse machtwechsel: "..nach den Informationen der geistigen Welt, wird mit diesen Wahlen eine politische und gesellschaftliche Revolution in Europa beginnen."
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Das Dollar-Imperium bricht zusammen, neue Weltwirtschafts-ordnung entsteht 15.8.26 Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft sehr gute wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25 Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25 Video: wie der kapitalismus sich selber zerstört 29.5.25 Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025 Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen? Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik ----------------------------------------------------
wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht - sende ein mail... Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich --------------------------------------------------------
Bitte helft alle mit, die Vorzüge einer Vernetzung über DORF-STUNDEN allgemein bekannt zu machen + die Bildung von Gemein-nützigen Dorfgemeinschaften als Zukunftsmodell erstrebenswert zu machen. Bitte leitet diese Einladung weiter, an viele Leute, die ähnliche Visionen haben. 26.2.26: Download - das BUCH "Autonomie Strategie" (162 Seiten) 20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK 14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit 20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ
die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt. - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.
Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus 28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».
Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…
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