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Krieg 11.6.-1.7.26: Vergewaltigungen in Europa/ Stanislav Krapivnik: Iran „am Abzug“ nach Trump-Deal!/ Alex Krainer: Iran schlägt zurück gegen Kuwait, Bahrain und Jordanien!/ Konfliktforum: Waffenstillstand im Libanon ... ohne dass das Feuer aufhört

 

 

 

 

 





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spirituelle quellen


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rationale quellen

 
  1. Alex Krainer's Substack      https://substack.com/@alexkrainer 

  2.    
    russian today gibt jeden abend eine guten überblick, was in der welt gerade los ist. viel mehr substanz und weniger propoganda als in den lügenmedien der weltlichen kriegstreiber-eliten...  Falls Sie keine Bilder sehen oder die Links nicht funktionieren, öffnen Sie die Nachricht in Ihrem Browser.
  3.   ADENAUER  5630 Abonnenten

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analysen


 

 

 

 

 

Irans Hormuz-Aktion trifft Trump hart, Israel in Panik | Larry Johnson Danny Haiphong Deutsch 20.100 Abonnenten  7.457 Aufrufe 26.06.2026 #iran #iranwar #trump

Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson ist in der Sendung zu Gast, um Irans brutale Machtdemonstration gegenüber Trump in der Straße von Hormus zu besprechen, während der Krieg an einem Wendepunkt steht und Israel versucht, das Memorandum of Understanding (MoU) zu sabotieren. https://sonar21.com/    / @transition_protocol   LIKE das Video und abonniere den Kanal für tiefgehende geopolitische Analysen. 💬 Teile deine Gedanken unten in den Kommentaren! Unterstütze den Kanal: 👉 Patreon:   / dannyhaiphong   ABONNIERE AUF RUMBLE: 👉 Rumble: https://rumble.com/c/DannyHaiphong Folge mir in den sozialen Medien: Twitter:   / dannyhaiphong   Telegram: https://t.me/DannyHaiphong Unterstütze den Kanal auf andere Weise: https://www.buymeacoffee.com/dannyhai... Substack: chroniclesofhaiphong.substack.com Cashapp: $Dhaiphong Venmo: @dannyH2020 Paypal: https://paypal.me/spiritho #iran #iranwar #trump Original Video:    • Iran’s Brutal Hormuz Move BLOWS UP on Trum...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Danny Haiphong Originally Published on: 2026-06-25 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

die religiösen fanatiker sind am menschenfeindlichsten 
aber auch die bevölkerung ist nicht viel besser: die mehrheit der israelis unterstützen diesen mordkomplott. es ist gut möglich, dass der iran israel auslöscht, wenn sie so weiter machen...

Max Blumenthal: Das „Iran-Abkommen“ spaltet die USA und löst Panik in Israel aus Glenn Diesen Deutsch 48.400 Abonnenten 12`856 Aufrufe 25.06.2026

Max Blumenthal erörtert, wie das Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Iran die amerikanische Politik beeinflusst und in ganz Israel für Erschütterungen sorgt. Blumenthal ist Chefredakteur von The Grayzone, ein preisgekrönter Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter der Bestseller Republican Gomorrah*, *Goliath*, *The Fifty One Day War und *The Management of Savagery*. Er hat zahlreiche Printartikel für verschiedene Publikationen verfasst, viele Videoberichte produziert und mehrere Dokumentarfilme gedreht, darunter *Killing Gaza*. The Grayzone: https://thegrayzone.com/ Mysteriöse „Pay-for-Play“-Antisemitismus-Angriffe zielen nun auf Kanada ab. Wer profitiert davon? – https://thegrayzone.com/2026/06/22/my... Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:    • Max Blumenthal: Panic in Israel After Iran...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-06-24 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

 

beste geopolitische analyse aus rationaler sicht
Alex Krainer und Alastair Crooke haben die besten analysen. aber die spirituelle dimension fehlt
- kein weltkrieg, sondern machtwechsel in europa 2026/27
- keine revolutionen, sonder bewusstseins-revolution - die mächtigen werden ausgelacht
- immer mehr durchschauen die lügen der satnistischen eliten

° frieden mit russland - kooperation statt krieg
° wieder russisches gas durch die noch intakte pipeline
° wieder export nach russland + den BRICS statt in die USA+EU
° wieder günstige rohstoffe aus russland + den BRICS

Alex Krainer: Die Legitimationskrise des Westens löst den Dritten Weltkrieg aus Glenn Diesen Deutsch 48.200 Abonnenten 20.06.2026

Alex Krainer ist Marktanalyst, Autor und ehemaliger Hedgefonds-Manager. Krainer erörtert, dass die USA weder einen Weg zu einem militärischen Sieg noch zu einer ausgehandelten Einigung haben, die ihre hegemoniale Position in der Region bewahrt. Alex Krainers Substack: https://alexkrainer.substack.com/ Alex Krainer Podcast:    / @kraineralex   Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:    • Alex Krainer: The Decline of the West & Wa...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-06-19 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

ein lichtbick - frieden in sicht?
substantiell hat sich noch nicht viel geändert - aber psychologisch. das paradigma hat sich geändert!!!  trump hat endlich realisiert, dass den USA in vier wochen das öl ausgehen wird. genaueres sagt Stanislav Krapivnik im video unten: 
er rechnet mit dem grossen öl-schock in 4-6 wochen = verdreifachung der öl+gaspreise
auch die USA sind nicht selbstversorger - wie trump behauptet/lügt - sonder auf import angewiesen. auch wenn der irankrieg heute beendet wäre - was die religiösen fanatiker in israel verhindern werden - würde es noch 4-5 jahre brauchen, um all die zerstörte ölinfrastruktur wieder aufzubauen. wir müssen uns also auf eine verdreifachung der öl+gaspreise vorbereiten...

Alastair Crooke: Ein neues Nahost entsteht & die NATO greift Moskau an Glenn Diesen Deutsch 48.200 Abonnenten 20.06.2026
Alastair Crooke spricht über die Niederlage der USA und Israels sowie über den Angriff der NATO auf Moskau. Crooke ist ein ehemaliger britischer Diplomat und Gründer des in Beirut ansässigen Conflicts Forum. Zuvor war er Berater für Nahostfragen von Javier Solana, dem EU-Außenpolitikchef. Folgen Sie dem Substack von Alastair Crooke: https://conflictsforum.substack.com/ Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:    • Alastair Crooke: A New Middle East Is Born...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-06-19 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

Alastair Crooke: Iran droht mit AUSSTIEG aus Pakt, falls Israel Vormarsch im Libanon nicht stoppt Dialogue Works Deutsch 15.000 Abonnenten 20.06.2026 Folge mir: Substack: https://substack.com/@dialogueworks?u... X (Twitter): https://x.com/Dialogue_NRA Patreon: https://patreon.com/Dialogueworks?utm... Unterstütze mich: Buy Me a Coffee: https://buymeacoffee.com/dialogueworks Original Video:    • Alastair Crooke: Iran Threatens to WITHDRA...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Dialouge Works Originally Published on: 2026-06-19 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

er rechnet mit dem grossen öl-schock in 4-6 wochen = verdreifachung der öl+gaspreise
auch die USA sind nicht selbstversorger - wie trump behauptet/lügt - sonder auf import angewiesen. auch wenn der irankrieg heute beendet wäre - was die religiösen fanatiker in israel verhindern werden - würde es noch 4-5 jahre brauchen, um all die zerstörte ölinfrastruktur wieder aufzubauen. wir müssen uns also auf eine verdreifachung der öl+gaspreise vorbereiten...

Stanislav KrapivnikIran „am Abzug“ nach Trump-Deal! Danny Haiphong Deutsch 20.000 Abonnenten 9.676 Aufrufe 17.06.2026 #iran #b52 #iranwar

Stanislav Krapivnik ist in der Sendung zu Gast, um über das US-Iran-MoU-Abkommen, den B-52-Absturz und die verdächtigen Ereignisse zu sprechen, die sich ereignet haben, während Israel versucht, das Waffenstillstandsabkommen zugunsten eines totalen Krieges zu sabotieren. Abonniere Stas: https://www.youtube.com/@MrSlavikman/... 📢 Abonniere für tiefgehende geopolitische Analysen! 💬 Teile deine Gedanken unten in den Kommentaren! Unterstütze den Kanal: 👉 Patreon:   / dannyhaiphong   ABONNIERE AUF RUMBLE: 👉 Rumble: https://rumble.com/c/DannyHaiphong Folge mir in den sozialen Medien: Twitter:   / dannyhaiphong   Telegram: https://t.me/DannyHaiphong Unterstütze den Kanal auf andere Weise: https://www.buymeacoffee.com/dannyhai... Substack: chroniclesofhaiphong.substack.com Cashapp: $Dhaiphong Venmo: @dannyH2020 Paypal: https://paypal.me/spiritofho #iran #b52 #iranwar Original Video:    • Iran's 'Finger on the Trigger' as B-52 GOE...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Danny Haiphong Originally Published on: 2026-06-16 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

Alex Krainer: Abschnitt 224 – Die verborgene Kriegsmaschine Dialogue Works Deutsch 15.200 Abonnenten 15 6.26

er ist der einzige, der das kind beim nahmen nennt - die satanistischen eliten, die die kriege steuern... 

Alex Krainer: Iran schlägt zurück gegen Kuwait, Bahrain und Jordanien! Dialogue Works Deutsch 14.900 Abonnenten 

Iran versenkt Öltanker – Trump knickt bei Kharg-Insel-Invasion ein | Alastair Crooke Danny Haiphong Deutsch 19.900 Abonnenten 8.047 Aufrufe 13.06.2026 #iran #trump #iranwar Der renommierte ehemalige Diplomat und Analyst Alastair Crooke erörtert, warum Trump nach deutlich schwereren Verlusten gegenüber Iran, als CENTCOM zuzugeben bereit war, von der Wiederaufnahme der Angriffe zurückgetreten ist. Diese Sendung wird die Wahrheit aufdecken, die von den Machteliten in Washington, Tel Aviv und Brüssel verborgen wird. Alastair Crookes Conflicts Forum Substack: https://conflictsforum.substack.com/ 📢 Abonniere für tiefgehende geopolitische Analysen! 💬 Teile deine Gedanken unten in den Kommentaren! Unterstütze den Kanal: 👉 Patreon:   / dannyhaiphong   ABONNIERE AUF RUMBLE: 👉 Rumble: https://rumble.com/c/DannyHaiphong Folge mir in den sozialen Medien: Twitter:   / dannyhaiphong   Telegram: https://t.me/DannyHaiphong Unterstütze den Kanal auf andere Weise: https://www.buymeacoffee.com/dannyhai... Substack: chroniclesofhaiphong.substack.com Cashapp: $Dhaiphong Venmo: @dannyH2020 Paypal: https://paypal.me/spiritofho #iran #trump #iranwar Original Video:    • Iran TAKES OUT Oil Tanker — Trump CAVES on...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Danny Haiphong Originally Published on: 2026-06-12 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

der iran sitzt am längeren hebel
wenn die religiösen fanatiker in israel und den USA nicht einlenken, sperrt der iran...

  1. hormus 20% des ölhandels
  2. rotes meer weitere 20% des ölhandels
  3. mittelmeer weitere 20% des ölhandels

wenn 60% des ölhandels gesperrt sind ist es vorbei mit der weltwirtschaft. wir können zusehen, wie die kriegstreiber sich ihr eigenes grab schaufeln...

USA kapituliert bei Kriegszielen gegen Iran | Elijah Magnier Weltgeschehen im Kontext - Deutsch 10.700 Abonnenten 14.06.2026 #geopolitics #internationalrelations #IranWar Beteilige dich an der Diskussion auf unserem Substack unter https://www.worldaffairsincontext.com/, wo wir über Geopolitik, Wirtschaft und das Verhältnis zwischen offiziellen Narrativen und der Realität weltweit sprechen. Elijah Magnier ist ein politischer Analyst und erfahrener Kriegsberichterstatter mit über 35 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über den Nahen Osten und Nordafrika. Elijahs fundiertes Wissen über Iran, Irak, Libanon, Libyen, Sudan und Syrien macht seine Texte zu Pflichtlektüre für alle, die komplexe Themen verstehen möchten, die in westlichen Medien regelmäßig falsch dargestellt werden. Folge Elijah auf X: https://x.com/ejmalrai und lies seinen aktuellen Artikel auf seiner Website: https://ejmagnier.com/. LINKS: ○ Substack: https://www.worldaffairsincontext.com ○ Patreon:   / lenapetrova   ○ X: https://x.com/LenaPetrovaOnX ○ Telegram: https://t.me/LenaPetrovaOnTelegram ○ Facebook:   / lenapetrovacpa   ○ Instagram:   / lenapetrova_world_affairs   UNTERSTÜTZE DEN KANAL: ○ PayPal: https://www.paypal.com/ncp/payment/G2... ○ Buy me a coffee: https://ko-fi.com/lenapetrova ○ YouTube-Mitgliedschaft:    / @lenapetrova   ○ Bitte erwäge, die Produktion dieser Videos zu unterstützen, indem du Patreon wirst:   / lenapetrova   📣 Like, teile und abonniere World Affairs In Context und aktiviere die Benachrichtigungen, um auf dem Laufenden zu bleiben. #geopolitics #internationalrelations #IranWar #IranConflict #IranIsraelWar #MiddleEastWar #Geopolitics #WorldPolitics #GlobalConflict #WarAnalysis #GeopoliticalAnalysis #BreakingNews #USIranTensions #MiddleEastCrisis #GlobalSecurity #OilCrisis #StraitOfHormuz #EnergyCrisis #GlobalEconomy © 2026 World Affairs In Context mit Lena Petrova. Alle Rechte vorbehalten. Alle Inhalte in diesem Video sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung, Verb Original Video:    • U.S. CAPITULATES On Iran War Objectives as...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Lena Petrova Originally Published on: 2026-06-13 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

 

 

 

 

 

Alex Krainer: Trump rügt Netanyahu, während Iran-Sanktionen aufgehoben werden

Dialogue Works Deutsch

15.200 Abonnenten

3.038 Aufrufe 19.06.2026

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verhandlungen gescheitert - strasse von hormus wieder geschlossen
die energiepreise werden in den himmel steigen - ich habe für SFR. 650.- demeterkaffe eingekauft. alles was von übersee kommt, wird teurer oder sogar knapp.

wirtschftskrise/inflation/arbeitslosigkeit kommt
jetzt klug entscheiden und sich vorbereiten! mache mit bei meinen projekten. sende ein mail oder rufe an. meine telefonzeiten: jeden tag von 8.00-20.00h - hier habe ich meine arbeit und meine projekte genauer beschrieben...

lass dich von meinen hohen idealen nicht abschrecken
das sind ideale, die ich auch für mich selber anstrebe - aber keine dogmen. du musst das nicht schon alles können, ich kann auch noch nicht alles was ich anstrebe. niemand ist perfekt - aber wir können alles lernen. es reicht, wenn du offen und lernbereit bist und diese oder ähnliche ideale teilst. zwischenmenschliche beziehungen sind das beste lernfeld das es gibt. ich versuche dieses feld, diese spielwiese möglichst, leicht, locker und freudvoll zu gestalten. wenn alle beteiligten sich auch darum bemühen, sind wir schnell im paradies!!!

jetzt herzens-menschen-community starten

team: bist du dabei?

Projekte 2026 - in die Ekstase kommen

Ein Durchbruch im Nahen Osten?

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 22. Juni 2026

Alex Krainer

22. Juni 2026

∙ Bezahlt

Die Delegationen der USA und des Irans trafen sich gestern im Ferienort Bürgenstock am Vierwaldstättersee in der Schweiz, um Friedensverhandlungen im Rahmen der in der vergangenen Woche vereinbarten Absichtserklärung aufzunehmen. Die Gespräche begannen holprig. Die iranische Delegation erschien demonstrativ verspätet, ließ die US-Delegierten warten und begrüßte dann den pakistanischen Premierminister Shebaz Sharif herzlich, während sie die US-Vertreter – Vizepräsident Vance , Jared Kushner und Steve Wytkoff – völlig ignorierte .

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Ein gut gewählter Moment für verbale Scharmützel

Zurück in Washington DC hielt Präsident Trump es für einen guten Zeitpunkt, sich in vulgären Beschimpfungen zu ergehen und die Iraner zu bedrohen:

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Trump fügte in verschiedenen Stellungnahmen und einem Interview mit FOX News weitere Beleidigungen und Drohungen hinzu. Unter anderem sagte er, dass die Iraner, sollten sie die Straße von Hormus schließen, „kein Land mehr haben werden“, drohte mit weiteren Bombenangriffen und einem US-Militäreinsatz zur „Übernahme“ der Straße, zur Erhebung von US-Zöllen und sagte in einer Botschaft an die iranische Delegation: „Ihr werdet es nicht einmal mehr zurück in euer verdammtes Land schaffen.“

Trumps Drohungen waren nicht nur unnötig vulgär und überflüssig, sondern verstießen auch gegen die erst letzte Woche von beiden Seiten unterzeichnete Absichtserklärung. Diese besagt ausdrücklich, dass sich Iran und die Vereinigten Staaten „von nun an verpflichten, einander nicht mit Gewalt zu drohen oder diese anzuwenden“. Außerdem ist es einfach nicht in Ordnung, seinen Verhandlungspartnern mit dem Tod zu drohen, falls diese das Abkommen nicht annehmen. Verständlicherweise waren die Iraner alles andere als amüsiert: Sie brachen die Gespräche umgehend ab und bestätigten die Schließung der Straße von Hormus (die sie bereits am Samstag, den 20. Juni, aufgrund der anhaltenden israelischen Angriffe auf den Libanon angekündigt hatten).

Alle Seiten (bis auf eine) wollen Frieden

Glücklicherweise verließen die iranischen Delegierten die Schweiz nicht sofort und blieben offen für indirekte Gespräche über pakistanische und katarische Vermittler. Jüngsten Berichten zufolge vereinbarten sie vor ihrer Abreise aus der Schweiz die Einrichtung eines Deeskalationsmechanismus mit den USA, der auch den Libanon einschließen soll, um ein Eskalieren der Feindseligkeiten zu verhindern.

Dies, zusammen mit der Tatsache, dass die Iraner die Tür zu Verhandlungen nicht kategorisch verschlossen haben, könnte ein echter Durchbruch zwischen dem Iran und den USA sein und ist derzeit unser bestes Indiz dafür, dass jenseits der verbalen Attacken und des riskanten Spiels alle Seiten ein Ende der Feindseligkeiten wünschen (alle Seiten einschließlich der Königreiche am Persischen Golf).

Alle Seiten, außer Israel. Die Ereignisse rücken Israel nun eindeutig als einziges Hindernis für den Frieden im Nahen Osten in den Fokus. Auch Benjamin Netanjahu und sein Kabinett erweisen sich als die Haupthindernisse innerhalb Israels. Infolgedessen scheint ein tiefer Riss zwischen der Trump-Administration und der Netanjahu-Regierung entstanden zu sein. Die Iraner sind sich dessen bewusst und werden diesen Riss wahrscheinlich ausnutzen, um Israel weiter zu isolieren und zu schwächen.

Den Reaktionen israelischer Regierungsbeamter und Medien zufolge sind die Empörung über Trumps „Verrat“ und die Sorge um Israels Position durchaus berechtigt. Zumindest gefährden die Entwicklungen nun Benjamin Netanjahus politische Zukunft, auch wenn sein Rücktritt Israel wohl kaum in eine friedliebende Nation verwandeln wird. In seinen 78 Jahren des Bestehens hat Israel keinem seiner Nachbarn einen einzigen Friedensvorschlag unterbreitet. Für sie gilt: Krieg später oder Krieg jetzt.

Die Nation, die den Frieden fürchtet

Im März interviewte Tucker Carlson den ehemaligen Knesset-Sprecher und Interimspräsidenten Israels, Avram Berg, der Israels kriegerische Natur eindringlich schilderte. Berg erklärte, für Israel gebe es keine Win-Win-Situationen; „wir müssen alle Gegner verletzen und demütigen, und jeder ist ein Gegner.“ Israel, so Berg, besitze nicht einmal die Sprache des Friedens, und mit dem wachsenden Einfluss des Landes über Jahrzehnte sei auch seine Sicherheit gesunken und es fühle sich zunehmend bedroht. Kriege seien oft eher eine Frage der Gelegenheit als der Notwendigkeit gewesen.

Berg erklärte jedoch, Israel führe seine Kriege ohne Strategie – dem Land fehle jegliche Strategie. Stattdessen werde das Militär wie ein Hammer eingesetzt und jede vermeintliche Bedrohung der nationalen Sicherheit wie ein Nagel. Im Verlauf des Gesprächs deutete Berg gegenüber Carlson an, Iran müsse Atomwaffen besitzen, um sich vor Israel zu schützen, doch Voraussetzung für Frieden in der Region sei ein atomwaffenfreier Naher Osten, der auch israelische Atomwaffen einschließe.

Zumindest scheinen die Märkte zufrieden zu sein.

Den neuesten Meldungen von heute Morgen zufolge bleibt die Straße von Hormus zumindest teilweise gesperrt: Während am Samstag (21. Juni) rund 35 Schiffe die Straße passierten, waren es gestern nur noch 12. Dies entspricht weniger als einem Zehntel des Vorkriegsniveaus und deutet darauf hin, dass die Krise die Weltwirtschaft weiterhin stark belastet. Trotz der positiven Nachricht, dass alle Seiten auf Frieden hinarbeiten, bleibt die Unsicherheit bestehen.

Einer der rätselhaftesten Aspekte der Hormus-Krise ist wohl die Reaktion der Märkte: Schlechte Nachrichten werden als gute Nachrichten und gute Nachrichten ebenfalls als gute Nachrichten betrachtet. Die Iraner schlossen am Samstag die Straße von Hormus, daher ist der Ölpreis im heutigen Morgenhandel erwartungsgemäß um mehr als 2,5 % gefallen. Die Aktienmärkte erholten sich wieder und notierten weniger als 1 % unter ihren Allzeithochs. Damit komme ich zurück zu meiner Prognose von 2019, die sich als erstaunlich treffend erwiesen hat.

Genauer gesagt, lautete meine konkrete Prognose in meinem Artikel vom November 2019, „ Die eine Kraft, die Aktienkurse bewegt und was sie uns über die Zukunft verrät “, folgende: „Das Endspiel: ein sich beschleunigender Aufwärtstrend, begleitet von Hyperinflation, gefolgt von einem gewaltigen Crash.“ Obwohl wir noch lange nicht in einer Hyperinflation stecken, entspricht der sich beschleunigende Aufwärtstrend im Wesentlichen dem, was wir seit 2019 erlebt haben. Hier ist der Wochenchart des Nasdaq:

https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/0245c73f-e79f-474b-aebf-03ed21e2c855_1843x670.png","srcNoWatermark":null,"fullscreen":null,"imageSize":null,"height":529,"width":1456,"resizeWidth":null,"bytes":93790,"alt":null,"title":null,"type":"image/png","href":null,"belowTheFold":true,"topImage":false,"internalRedirect":"https://trendcompass.substack.com/i/203048130?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0245c73f-e79f-474b-aebf-03ed21e2c855_1843x670.png","isProcessing":false,"align":null,"offset":false}" />

Was die Beschleunigung des Nasdaq betrifft, so scheinen wir uns nun in der Phase des steilen Aufwärtstrends zu befinden, der sich fortsetzen könnte. Es wäre sinnlos, Bewertungskennzahlen heranzuziehen, um die maximale Höhe dieses Anstiegs zu bestimmen. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren verleiteten Bewertungskennzahlen viele Analysten dazu, den Höchststand voreilig zu prognostizieren und einen dramatischen Crash vorherzusagen. Gleichzeitig zeigt die obige Grafik ganz deutlich, dass sich Märkte in Trends bewegen , was unsere zentrale These erneut bestätigt, dass Trends mit Abstand die stärksten Treiber der Anlageperformance sind.


 

 

Waffenstillstand im Libanon ... ohne dass das Feuer aufhört

Eine Zusammenstellung wichtiger und strategischer Beobachtungen – Analysen und Berichte aus der arabischen Presse und von führenden regionalen Kommentatoren (21. Juni 2026)

Konfliktforum

21. Juni 2026

  • Trotz der im Memorandum of Understanding garantierten „Souveränität und Achtung der territorialen Integrität des Libanon“ werden die Scharmützel im Libanon mit Sicherheit anhalten. Dies scheint im weiteren Kontext des US-iranischen Memorandums akzeptabel zu sein.
  • Vertreter der Hisbollah haben einer zweimonatigen Übergangsfrist vor dem vollständigen israelischen Rückzug aus dem Libanon zugestimmt. Parlamentspräsident Nabih Berri bekräftigte die Position des Libanon und das Bekenntnis der Hisbollah zum Waffenstillstand, solange Israel diesen vollständig und umfassend einhält .
  • Israels Offensive im Libanon scheitert, und die innenpolitischen Folgen in Israel sind deutlich sichtbar.
  • Israel versucht weiterhin, seine Präsenz im Südlibanon durch Militäroffensiven und Bombardierungen auszuweiten . Die selbstdeklarierte 10-km-Sicherheitszone wurde inzwischen auf 10–14 km erweitert und umfasst nun auch strategisch wichtige Hügel jenseits des Litani-Gebirges, wo sich Berichten zufolge ein hochentwickelter Raketenkomplex der Hisbollah befindet. Der Ali-Taher-Kamm gehörte ursprünglich nicht zur Sicherheitszone der israelischen Streitkräfte im Südlibanon. Diese Woche veröffentlichte die IDF jedoch eine aktualisierte Karte ihres sogenannten „vorderen Verteidigungsbereichs“, in der der Ali-Taher-Kamm nun ebenfalls enthalten ist.
  • Am 20. Juni verkündete Netanjahu, Israel werde sich an die von den USA koordinierte Waffenruhe halten, außer in der selbstdefinierten, über 10 km breiten israelischen „Sicherheitszone“ – was darauf hindeutet, dass Israel weiterhin versuchen wird, den Ali-Taher-Kamm einzunehmen. Ein Kommentator merkt dazu an : „ Mit anderen Worten: Es gibt überhaupt keine Waffenruhe, die Spannungen um den Libanon werden sich weiter verschärfen.“
  • Al-Akhbar merkt an: „Israel nutzt die Phase der relativen Ruhe als Gelegenheit, die Realität vor Ort neu zu gestalten … einschließlich der Verstärkung seiner Stellungen nördlich des Litani-Flusses und der Einrichtung neuer militärischer Aufstellungslinien, wodurch die territoriale Kontrolle zu einem Verhandlungsinstrument für künftige Verhandlungen wird.“
  • Parallel dazu nutzt Israel weiterhin „Evakuierungsanordnungen“, um den Libanon zu entvölkern, ihn zu besetzen und seine „Handlungsfreiheit“ dort zu gewährleisten. Die aktuellen „Evakuierungsanordnungen“ der israelischen Armee betreffen insgesamt 15 % des libanesischen Staatsgebiets .
  • Parallel zur Unterzeichnung des Memorandums haben die USA den finanziellen und politischen Druck auf die Hisbollah und ihre Verbündeten (einschließlich des christlichen Führers Suleiman Frangieh) erhöht, um die Schlinge um die Partei durch ein neues Paket von US-Sanktionen enger zu ziehen.
  • Der Vorsitzende des Parlamentsblocks „Loyalität gegenüber dem Widerstand“, Mohammed Raad, bekräftigte das Bekenntnis der Hisbollah zu „einer inneren nationalen Übereinkunft, die die Sicherheit, Stabilität und nationale Souveränität des Libanon gewährleistet“.
  • Michael Young erläutert, dass eine von Saudi-Arabien angeführte Regionalkoalition eine Initiative für einen „organisierten schrittweisen Übergang“ verfolgt, anstatt die „erzwungene Entwaffnung“ der Hisbollah anzustreben – im Gegensatz zu dem von den USA gesteuerten Plan, der darauf abzielt, „die libanesischen Streitkräfte in eine verheerende Konfrontation mit der Hisbollah zu treiben“.
  • Ibrahim Al-Amine, Redakteur von Al-Akhbar, schreibt: „Präsident Aoun und Salam drängen zusammen mit anderen libanesischen Kräften auf ein Abkommen, das die umfassende Entwaffnung der Hisbollah vorsieht und Schritte zur Zerschlagung ihrer politischen, organisatorischen und sozialen Struktur ermöglicht. Sie bereiten sich darauf vor, ein schwerwiegendes Verbrechen zu begehen, indem sie ein Sicherheitsabkommen mit Israel abschließen, das innerhalb einer Woche oder bis Ende Juni abgeschlossen sein soll. Im Anschluss daran soll Aoun das Weiße Haus besuchen, wo das Abkommen voraussichtlich unterzeichnet wird. Trump möchte Netanjahu in Tel Aviv ein Druckmittel in die Hand geben, um einen möglichen Rückzug aus dem Libanon zu rechtfertigen. Doch es könnte etwas passieren, das diesen gesamten Plan zunichtemacht.“
  • Das libanesische Gesundheitsministerium hat bestätigt, dass während der Waffenruhe vom 2. März bis zum 19. Juni 2026 mehr als 3.980 Libanesen getötet und 12.001 verletzt wurden. Die große Mehrheit der Getöteten sind Zivilisten. Mehr als 1,2 Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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Karte – Reuters , 28. Mai 2026

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FOLGEBEOBACHTUNGEN —

Parlamentspräsident Nabih Berri: „Der Widerstand wird den Waffenstillstand einhalten, solange sich der Feind umfassend daran hält“ ( Al-Akhbar , 19. Juni 2026):

Die Hisbollah betonte, dass die Frist für den vollständigen Rückzug des Feindes aus libanesischem Gebiet zwei Monate nicht überschreiten dürfe. Innerhalb dieser Frist werde von ihm erwartet, die Kampfhandlungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft strikt einzuhalten und den Rückzug ohne direkte Verhandlungen zu beginnen. Parlamentspräsident Nabih Berri bekräftigte : „Um den Erfolg der iranisch-amerikanischen Verhandlungen zu fördern, bekräftige ich die Position des Libanon und das Bekenntnis der Hisbollah zum Waffenstillstand, sofern Israel diesen vollständig und umfassend einhält.

Der Vorsitzende des Parlamentsblocks „Loyalität zum Widerstand“, Mohammad Raad, rief die Regierung auf, „Irans Fähigkeit, seine Verpflichtung zur Abschreckung des zionistischen Feindes zu erfüllen, nicht zu unterschätzen, sollte dieser weiterhin gegen die Bestimmungen des Memorandum of Understanding, das auch den Libanon umfasst, verstoßen“. Er bekräftigte, dass „der Feind zwei Monate Zeit hat, sich vollständig vom libanesischen Territorium zurückzuziehen, und dass er seinen Rückzug ohne direkte Verhandlungen einleiten muss“. Weiter sagte er: „Nach Erreichen einer nationalen Übereinkunft kann die Regierung eine Formel für indirekte Verhandlungen mit dem Feind annehmen, um das Waffenstillstandsabkommen in einer Weise zu reaktivieren, die der aktuellen Realität angesichts des anhaltenden Feindseligkeitszustands Rechnung trägt, der im Nationalpakt und der Verfassung verankert ist.“ Raad betonte: „Der Krieg des Feindes zur Zerschlagung des Widerstands im Libanon ist gescheitert und wird seine Ziele nicht erreichen … [Der Widerstand] ist bereit für eine interne nationale Übereinkunft, die die Sicherheit, Stabilität und nationale Souveränität des Libanon gewährleistet.“

Die von den USA geführten Verhandlungen zwischen Libanon und Israel dauern an. Laut Quellen aus Baabda wurden bei diesen Treffen wichtige Prinzipien betont, insbesondere ein Waffenstillstand, der Rückzug Israels aus dem Libanon, die Stationierung der libanesischen Armee an der internationalen Grenze, die Rückführung der Gefangenen und der Beginn des Wiederaufbaus. Die libanesische Regierung scheint entschlossen, weiterhin Zugeständnisse zu machen und besteht darauf, die direkten Verhandlungen vom Abkommen zwischen den USA und dem Iran zu trennen – und das zu einem Zeitpunkt, an dem arabische und westliche Länder drängen, das Abkommen zwischen Washington und Teheran als Grundlage für jede regionale Lösung zu nutzen.

Israel nutzt die Phase relativer Ruhe, um die Lage vor Ort zu verändern. Dazu veröffentlichte es eine Karte einer sogenannten „Sicherheitszone“, die sich etwa zehn Kilometer in libanesisches Gebiet erstreckt. Israel verstärkt seine Stellungen nördlich des Litani-Flusses und errichtet neue militärische Aufstellungslinien. So wird die territoriale Kontrolle zum Druckmittel in künftigen Verhandlungen. Die israelische Strategie basiert auf einer Kombination aus taktischer Deeskalation und verschärften politischen Forderungen, insbesondere hinsichtlich der Waffen der Hisbollah. Fortschritte in den Verhandlungen werden an Veränderungen vor Ort geknüpft. … Unterdessen verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen libanesische Funktionäre, die mit der Hisbollah verbündet sind, allen voran gegen Suleiman Frangieh, den Anführer der maronitisch-christlichen Marada -Bewegung. … Frangieh erklärte, die Sanktionen würden „unsere Meinung nicht beeinflussen, sondern unsere Überzeugung darin bestärken“.

Das Waffenstillstandsabkommen: Der Preis für die Verhinderung iranischer Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel war ein vollständiger Stopp der israelischen Angriffe im gesamten Südlibanon (Ibrahim Al-Amine, Al-Akhbar , 15. Juni 2026):

Trump verhandelte mit dem Iran über den Preis für die Verhinderung von Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel. Dabei erreichte ihn die schärfste Forderung – jene, die ihn zum härtesten Schritt zwang: Der Iran forderte ein sofortiges Ende des Beschusses des gesamten Südens, nicht nur der Vororte Beiruts! Trump reagierte umgehend, zunächst prinzipiell. Er twitterte, er habe Netanjahu gebeten, den Beschuss im gesamten Libanon einzustellen. Während er auf die Antwort des Irans wartete, nahm er den Kontakt zu den Vermittlern wieder auf. Der Iran erklärte jedoch, die einzige Chance, die Situation zu retten, bestehe darin, nach Abschluss des Abkommens und Beilegung des Streits um das Unterzeichnungsdatum, nun unverzüglich mit der Umsetzung der Waffenstillstandsresolution zu beginnen – ein Schritt, der ausschließlich den Libanon betraf. Trump musste schnell und intensiv mit Netanjahu kommunizieren… Es scheint nicht, dass Israel lange durchhalten kann, insbesondere da die nationale Sicherheit der USA auf dem Spiel steht… [Netanjahu] sagte Trump, er werde seiner Bitte nachkommen, wolle ihn aber dringend treffen… da die Angelegenheit besprochen werden müsse. Doch Trump war nur am ersten Schritt interessiert: Er solle seiner Armee befehlen, den Krieg im Libanon sofort zu beenden… und dann sei alles gut!

Die derzeitigen Evakuierungsanordnungen der israelischen Streitkräfte betreffen insgesamt 15 % des Libanon ( Amnesty International ):

Innerhalb der ersten 48 Stunden der Eskalation im Jahr 2026 erließ das israelische Militär seinen bis dato größten Massenevakuierungsbefehl, der alle Gebiete südlich des Litani-Flusses umfasste – etwa 8,5 % des Libanon. Wenige Tage später folgte ein noch umfassenderer Befehl, der das Gebiet südlich des Zahrani-Flusses einschloss, rund 10 % des Libanon und Heimat von etwa 800.000 Menschen. Das israelische Militär veröffentlichte diesen Befehl 13 Mal bis zum 17. April 2026, dem Tag der Waffenruhe. Die Kampfhandlungen dauerten zunächst mit geringerer Intensität an, bevor sie erneut eskalierten. Am 27. Mai 2026 erließ das israelische Militär erneut den äußerst weitreichenden Befehl und wies alle Bewohner des Südlibanon an, das Gebiet nördlich des Zahrani-Flusses zu verlassen. Es erklärte, das israelische Militär betrachte „alle Gebiete südlich des Flusses … als Kampfzonen“. Neue Befehle umfassten auch Dörfer nördlich des Zahrani-Flusses, was 15 % des gesamten Landes ausmachte.

Am 20. April 2026, drei Tage nach der Verkündung des Waffenstillstands vom 17. April, veröffentlichte das israelische Militär eine Karte, die eine „Vorwärtsverteidigungszone“ auswies. Diese erstreckte sich 8 bis 12 km in libanesisches Gebiet hinein und umfasste etwa 600 km² Land und Meer. Das israelische Militär listete 74 Dörfer auf, in die die Bewohner von 53 Dörfern nicht zurückkehren und in 21 Dörfern die Grenze nach Süden nicht überschreiten durften. Zudem verbot das israelische Militär den Zugang zum Litani-Fluss sowie zu den Tälern al-Salhani und al-Saluki. Die Karte vom April 2026 erweiterte die Karte der Sperrzone, die das israelische Militär am 28. November 2024, einen Tag nach Inkrafttreten eines vorherigen Waffenstillstands, veröffentlicht hatte . Die Karte von 2024 umfasste etwa 480 km² bzw. 4,6 % des Libanon und verzeichnete 68 Dörfer, darunter 58, in die die Bewohner nicht zurückkehren durften, und 10, in denen die Grenze nach Süden verboten war.

Offensive der israelischen Streitkräfte nördlich des Litani-Flusses – Die strategische Bedeutung der Schlacht um die Ali-al-Taher-Höhen im Südlibanon ( Zeinab Al-Saffar , Substack ):

Die Ali-al-Taher-Höhen stellen die strategisch wichtigste Lage im Südlibanon dar. Israels verzweifeltes Vorgehen dort beschränkt sich nicht auf die bloße Eroberung dieses strategisch wichtigen Punktes mit Blick auf Nabatieh und die Region Iqlim al-Tuffah. Es basiert vielmehr auf Geheimdiensterkenntnissen über eine hochentwickelte Raketeninfrastruktur der Hisbollah unterhalb dieser Höhen, die Israel vor einem möglichen Rückzug zerstören will. Trotz der Schwere der Verstöße, des Beschusses und der intensiven Luftangriffe ist es unwahrscheinlich, dass das Abkommen vollständig scheitert, da es unter der Schirmherrschaft wichtiger internationaler Akteure formuliert wurde, die über die Besonderheiten der Situation im Südlibanon hinausgehen. Dennoch gerät das Abkommen dadurch in eine kritische Lage und befindet sich in einer Phase zunehmender Auflösung der roten Linien vor der endgültigen Festlegung des Waffenstillstands. Dies gilt insbesondere angesichts des bisherigen Scheiterns der israelischen Armee bei der Eroberung der Höhen, trotz bestätigter Verluste in den eigenen Reihen – in den heftigsten Kämpfen seit Kriegsbeginn.

Ein Scheitern der Sicherung der Achse Kfartebnit-Ali al-Taher würde alle israelischen Stellungen nördlich des Flusses militärisch unhaltbar machen. … Sollte der Widerstand die Offensive der israelischen Streitkräfte abwehren können, wird jeder israelische Soldat nördlich des Litani-Flusses zu einem verwundbaren militärischen Ziel. … Dies würde den Weg für einen möglichen israelischen Rückzug südlich des Flusses ebnen. … Die Hisbollah versteht die strategische Zwickmühle des Gegners: Sie glaubt, dass Israel einen Erfolg bei Kfartebnit nun als unerlässlich für die Aufrechterhaltung seiner Gesamtposition ansieht. … Die dort erlittenen erheblichen Verluste der israelischen Streitkräfte werden als Ausdruck strategischer Verzweiflung dargestellt; Offensivoperationen gleichen zunehmend einem blutigen Spiel, nachdem alle anderen militärischen Optionen ausgeschöpft sind.

Saudi-Arabien führt regionale Koalition an, die einen „organisierten schrittweisen Übergang“ anstelle einer erzwungenen Entwaffnung [der Hisbollah] fordert (Michael Young, The National ):

In den letzten Monaten haben die Saudis gemeinsam mit der Türkei, Ägypten, Katar und Pakistan daran gearbeitet, den israelischen Einfluss in der Region einzudämmen und gleichzeitig die Spannungen im Libanon abzubauen und jegliche Art von innerlibanesischem Konflikt zu vermeiden. Bei ihren Bemühungen, Israel einzudämmen, handeln die fünf Länder nicht aus ideologischen Gründen. … Sie sind ebenso daran interessiert, eine iranische wie eine israelische Hegemonie zu verhindern. … Sie teilten einem wichtigen Gesprächspartner der Hisbollah mit, dass sie keine sektiererische Gewalt im Land wünschten. Im Einklang mit diesem Ziel formulierten die Ägypter letztes Jahr einen Plan zur „Eindämmung“ der Waffen der Hisbollah – im Gegensatz zu deren gewaltsamer Entwaffnung. Ein Dokument, das diesen Plan darlegt, kursiert derzeit und wurde laut Insidern auch von Saudi-Arabien mitgestaltet. Die Einbeziehung von Taif in die Bemühungen deutet darauf hin, dass die Saudis die Waffenabgabe der Hisbollah – in einem im Dokument als „organisierter, schrittweiser Übergang“ und nicht als erzwungene Entwaffnung beschriebenen Prozess – als Teil eines umfassenderen Vorhabens betrachten, der schiitischen Gemeinschaft im Gegenzug für die Waffen der Gruppe eine größere Rolle im Staat zu geben. Die Hisbollah äußerte sich zu dem Dokument, doch ihre Stellungnahme deutet darauf hin, dass weitere Verhandlungen notwendig sind. Es ist denkbar, dass die Pakistaner [derzeit] dabei helfen, eine Rolle für die [libanesische] Armee im Süden zu definieren, die einen Zusammenstoß mit der Hisbollah vermeiden würde und die iranische Unterstützung finden könnte…

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Initiative ist, dass der Libanon mit einem regionalen Ansatz im Umgang mit der Hisbollah besser beraten ist als mit einem Plan, der die libanesischen Streitkräfte in eine verheerende Konfrontation mit der Gruppe treiben soll . Die Hisbollah und ihre Waffen stellen für den Libanon weit mehr als nur ein lokales Problem dar. Sie befeuern regionale Rivalitäten, was stark darauf hindeutet, dass nur eine regionale Lösung – unter Einbeziehung der Mitglieder der Fünf-Staaten-Koalition, der USA und vor allem des Irans – ein akzeptables Ergebnis erzielen kann.

Feinde des Widerstands ebnen den Weg für „inneres Chaos“ (Ibrahim Al-Amine, Al-Akhbar , 19. Juni 2026):

So wurde die Szene vor wenigen Tagen eilig inszeniert, nachdem Washington darüber informiert worden war, dass Teheran das Abkommen weder persönlich unterzeichnen noch Händeschütteln oder Umarmungen wünschen würde. In Versailles nahm der US-Präsident an einem ihm zu Ehren veranstalteten Abendessen teil … Plötzlich näherte sich US-Außenminister Rubio Trump mit einigen Papieren … Daraufhin wandte sich Trump an die Anwesenden: „Ich unterzeichne jetzt die Absichtserklärung mit dem Iran, und auf der anderen Seite des Saals sitzt der iranische Präsident Pezshikian, um dasselbe zu tun.“ … Das Abendessen endete … und markierte den Beginn einer neuen Phase schwieriger Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA …

Paris, das nach wie vor glaubt, ein Recht auf eine zentrale Rolle im Libanon und in Syrien zu haben, versucht weiterhin, Tel Aviv zu beschwichtigen. Macron versuchte, den Tod zweier französischer UNIFIL-Soldaten am 18. April auszunutzen, obwohl er wusste, dass die französischen Streitkräfte die Besatzungstruppen durch das Eindringen in Gebiete, die mit den Operationen des Widerstands in Verbindung standen, unterstützten. Die Franzosen begehen weiterhin Grenzüberschreitungen, zuletzt den Einsatz von Aufklärungsdrohnen über libanesischem Gebiet während der Kämpfe. Dadurch lieferten sie dem Feind Informationen, die es ihm ermöglichten, den Widerstand und seine Unterstützerbasis gezielt anzugreifen. Ironischerweise verhält sich Frankreich so, als ob andere nichts von den Geschehnissen wüssten oder keine Informationen über seine Aktionen hätten.

Die französische Haltung ist jedoch nicht das Einzige, was die vermeintliche Ruhe trübt. Man kann mittlerweile von dem tiefen Hass sprechen, der in den Herzen hochrangiger libanesischer Staatsbeamter und Politiker wohnt, die sich nicht gegen die fortgesetzte Präsenz der Besatzungstruppen im Süden aussprechen. Noch gefährlicher ist, dass diejenigen, die davon ausgehen, dass ein Waffenstillstand im Libanon nicht durch den Widerstand und den Iran erreicht werden kann, bereit sind, Zugeständnisse zu machen, die weit über die Überzeugungen des libanesischen Volkes hinausgehen, und bereit sind, Israel bis zum Äußersten zu beschwichtigen, selbst wenn dies das Land dem Risiko eines Bürgerkriegs aussetzt . Präsident Aoun und Premierminister Salam waren sich einig, dass die aktuellen Entwicklungen nicht in ihrem Interesse liegen und dass sie alles Notwendige tun müssen, um diese zu verhindern. Anstatt die eingetretenen Veränderungen zu nutzen und mit den USA einen Mechanismus für einen schrittweisen Abzug der Besatzungstruppen im Austausch für die Stationierung der libanesischen Armee südlich des Litani-Flusses auszuloten, streben sie den Abschluss eines Sicherheitsabkommens mit Israel an, dessen Ziel genau dasselbe ist wie das der USA. Das Ziel Israels: die Entwaffnung des Widerstands im gesamten libanesischen Gebiet.

Dennoch scheint Trump bestrebt, das Abkommen mit dem Iran zu festigen. Erstmals ist es seinem Umfeld gelungen, ihn davon zu überzeugen, dass die Libanonfrage untrennbar mit der Iranfrage verbunden ist. Laut einer US-Quelle hat Trump erstmals die Natur der Beziehung zwischen dem Iran und der Hisbollah erkannt; folglich befürwortet er nun die direkte Kommunikation und hat keine Einwände gegen direkte Treffen seiner Vertreter mit der Partei, sofern diese zustimmt. Für Trump zählt heute die Finalisierung der Vereinbarungen zur Beendigung des Krieges im Libanon, deren Hauptziel ein vollständiger israelischer Rückzug ist. Die Amerikaner erörterten mit Israel die Notwendigkeit, einen Sicherheitsplan für den israelischen Rückzug aus dem Libanon zu vereinbaren. Im Gegenzug sollten Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, die der libanesische Staat unter US-Aufsicht umsetzen soll. Ziel ist es, die Hisbollah von der Grenze fernzuhalten und die Zusage der Partei zu erhalten, keine Militäroperationen gegen den Feind durchzuführen.

Während die Amerikaner gemeinsam mit Israel dieses Ziel verfolgen, wollen Aoun und Salam zusammen mit anderen libanesischen Kräften nicht, dass die Dinge so weitergehen. Vielmehr drängen sie auf ein Abkommen, das die umfassende Entwaffnung der Partei vorsieht und Schritte zur Auflösung ihrer politischen, organisatorischen und sozialen Struktur ermöglicht, während gleichzeitig ihre Institutionen und Instrumente im sozialen und wirtschaftlichen Bereich angegriffen werden . Aoun und Salam, mit klarer saudischer Unterstützung, wollen den Wiederaufbau des Libanon an die Frage der Entwaffnung knüpfen. Aus diesem Grund beeilen sie sich nun, eine Reihe von Maßnahmen zur verstärkten Überwachung von Widerstandsgruppen im Libanon einzuleiten … zusätzlich zu einem wahnwitzigen Plan des Gouverneurs der Banque du Liban … der darauf abzielt, die Institution „ Al-Qard Al-Hasan“ zu zerschlagen und die Finanzbeschränkungen zu verschärfen … Obwohl die Hisbollah offiziell vom Innenminister und dem Finanzminister darüber informiert wurde, dass sie dieses Projekt nicht weiterverfolgen werden, könnte sich die Lage noch anders entwickeln …

Kurz gesagt, bereiten Aoun und Salam gemeinsam mit der Oppositionsfraktion ein schwerwiegendes Verbrechen vor: Sie wollen ein Sicherheitsabkommen mit Israel abschließen, das innerhalb einer Woche oder bis Ende des Monats finalisiert werden soll. Anschließend soll ein Termin für Aouns Besuch im Weißen Haus festgelegt werden, wo das Abkommen voraussichtlich unterzeichnet wird . Trump möchte Netanjahu damit ein Druckmittel in die Hand geben, um einen möglichen Rückzug aus dem Libanon zu rechtfertigen. Doch es könnte jederzeit etwas passieren, das diesen gesamten Plan zunichtemacht. Es geht dabei nicht nur um Selbstabschreckung, sondern auch um die Möglichkeit, dass der Prozess durch andere Faktoren im Zusammenhang mit den USA und Israel sowie den Ländern der Region, die angesichts des Ergebnisses der Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran ihre Strategien umfassend überdenken, gefährdet wird.

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Wandlung zum Bösen...

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 18. Juni 2026

Alex Krainer

18. Juni 2026

∙ Bezahlt

Der Nachrichtenzyklus scheint eine Geschwindigkeit erreicht zu haben, die die meisten Menschen überfordert und ihnen die Möglichkeit nimmt, mit allem Schritt zu halten. Manche Nachrichten, die sonst die Titelseiten füllen würden, gehen im Informationsrauschen fast unter – ganz wie das konfuzianische Sprichwort vom Fallen großer Bäume mit ohrenbetäubendem Lärm und Zerstörung.

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Deeskalation im Nahen Osten

Die wichtigste und positivste Entwicklung des gestrigen Tages (wenn auch nicht für Israel) war zweifellos die Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen den Präsidenten der USA und des Irans. Präsident Trump unterzeichnete die Absichtserklärung in Papierform in Versailles während seines G7-Besuchs bei Präsident Macron. Der iranische Präsident Pezeshkian unterzeichnete sein Exemplar separat im Iran. Das Abkommen verlängert die Waffenruhe um 60 Tage (einschließlich des Libanon) und sieht die Wiedereröffnung der Straße von Hormus ohne Mautgebühren oder sonstige Gebühren vor.

Trotzdem sehen viele die Absichtserklärung als Kapitulation der USA und als Erfolg für den Iran, da sie die Aufhebung der US-Seeblockade, freie Ölexporte für den Iran, Ausnahmeregelungen für bestimmte Sanktionen gegen den Iran, die Freigabe von rund 24 Milliarden US-Dollar iranischer Gelder und einen Rahmen für einen 300 Milliarden US-Dollar schweren Wiederaufbaufonds beinhaltet. Verglichen mit den noch vor drei Monaten vereinbarten Bedingungen zwischen den USA und Israel ist dies in der Tat ein dramatischer Rückzieher. Trump wurde um eine Erklärung für diese radikale Kehrtwende gebeten und begründete sie mit energiepolitischen Problemen im Zusammenhang mit dem Ölsektor: „Unsere Ölreserven wären in etwa vier Wochen erschöpft gewesen.“

Eine weitere Erklärung könnte in der iranischen Militärabwehr liegen, die sich als deutlich wirksamer erwies als erwartet. Der israelische General Eliezer Marom sagte laut Al Mayadeen : „Wir haben gesehen, was selbst begrenzte iranische Raketenangriffe anrichten können. Der Schaden hier in Israel ist enorm; enorm. Ein erheblicher Teil dieses Schadens ist uns aufgrund der Militärzensur nicht sichtbar und wir sind uns dessen nicht bewusst.“

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Trotzdem überraschte Trump viele mit der Aussage, es sei in Ordnung, wenn der Iran ballistische Raketen besitze : „Ich sage nur, wenn andere Länder welche haben, ist es ein bisschen unfair, wenn sie keine haben.“

In Großbritannien wächst die Wut über Vergewaltigungsbanden.

Unterdessen wächst in der britischen Bevölkerung offenbar die Wut und Abscheu über den am Dienstag veröffentlichten Bericht zur Vergewaltigungsbande. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde der Bericht über eine Million Mal angeklickt , und die Kommentare in den sozialen Medien sind äußerst vernichtend. Gleichzeitig scheint das britische Establishment entschlossen, die ganze Angelegenheit zu ignorieren. Weder die etablierten Medien noch das Königshaus haben sich zu dem Bericht geäußert. Angesichts der Tatsache, dass es sich um das größte Verbrechen in der britischen Geschichte handelt, ist ihr Schweigen eine Selbstanklage, die letztendlich einen sozialen Aufstand auslösen könnte.

Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass es sich hierbei nicht nur um ein britisches Problem handelt. Dieselben Verbrechen wurden in vielen europäischen Ländern gemeldet, wie die folgende Grafik veranschaulicht:

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Das Problem scheint sich auf Nordwesteuropa zu konzentrieren, und die Regierungen Schwedens, Norwegens, Frankreichs und Deutschlands scheinen dieselbe allgemeine Reaktion wie die britische Regierung gewählt zu haben. Sollte sich die Wut in Großbritannien entladen, wird dies wahrscheinlich auch Auswirkungen auf europäische Länder haben.

Apokalypse in Moskau

Heute Morgen bot sich Moskau nach dem größten ukrainischen (und britischen) Drohnenangriff ein apokalyptisches Bild:

Moskau heute Morgen

Der ukrainische „Präsident“, dessen Amtszeit im Mai 2024 endete, verkündete die Angriffe heute Morgen stolz auf Twitter:

Volodymyr Zelenskyy / Volodymyr Zelenskyy @ ZelenskyyUa

Letzte Nacht trafen unsere Langstreckensanktionen erneut die Region Moskau – zum zweiten Mal in dieser Woche wurde die Moskauer Ölraffinerie angegriffen. Auch in der Region Rostow und in vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine wurden Ziele attackiert. Dies ist eine vollkommen gerechtfertigte Reaktion auf

9:00 Uhr · 18. Juni 2026 · 823.000 Aufrufe

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Wie bereits Anfang des Monats hier erörtert , werden die immer häufigeren Drohnenangriffe der Ukraine gegen Russland von Großbritannien gemäß dem „Hundertjährigen Partnerschaftsabkommen“ vollumfänglich unterstützt, und die Briten machen daraus mittlerweile kein Geheimnis mehr. Wahrscheinlicher ist, dass sie insgeheim hoffen, Russland werde sie angreifen, um so die Voraussetzungen für eine Kriegsmobilisierung der britischen Bevölkerung zu schaffen. Winston Churchill tat dasselbe, als er wiederholte Bombenangriffe auf Deutschland befahl und zivile Ziele angriff, bis Hitler schließlich mit gleicher Münze heimzahlte. Es ist eine altbekannte Taktik, und Putin wird ihnen dieses Geschenk wohl verweigern, doch die Provokationen werden weitergehen.

Die Märkte sind so hoch wie ein Drachen!

Unterdessen herrscht an den Märkten Hochstimmung, als ob die Welt in bester Ordnung wäre! US-Aktien notieren nur knapp unter ihren Allzeithochs, die Preise für Öl und Edelmetalle fallen rapide, und selbst die Zinsen sind leicht gesunken. Liegt das alles an der von Trump und Pezeshkian unterzeichneten Absichtserklärung? Schwer zu sagen. Die Tatsache, dass die USA (und andere Nationen) die Waffenruhe möglicherweise nutzen müssen, um ihre stark dezimierten Ölreserven wieder aufzufüllen, scheint den Optimismus nicht zu trüben. Es sind wahrlich seltsame und schwer zu deutende Zeiten.


 

Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran: Aller guten Dinge sind 39!

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 15. Juni 2026

Alex Krainer

15. Juni 2026

∙ Bezahlt

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Wir hatten wieder ein ereignisreiches Wochenende, wie es mittlerweile üblich ist. Gestern, am 14. Juni 2026, anlässlich seines 80. Geburtstags, verkündete Präsident Donald Trump den Abschluss des Abkommens zwischen den USA und dem Iran, bestätigte das Ende der Kampfhandlungen und autorisierte die Aufhebung der US-Seeblockade für die vollständige, „gebührenfreie“ Wiedereröffnung der Straße von Hormus für den gesamten Schiffsverkehr. Natürlich wurde Trumps Nachricht über TruthSocial verbreitet.

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Die Märkte reagierten beinahe so, als bedeute Trumps Ankündigung eine endgültige Einstellung aller Kampfhandlungen und der „Deal“ einen umfassenden Friedensvertrag. Es wäre nicht das erste Mal, dass Trump seine Ankündigung übertrieben optimistisch formuliert. Der „Deal“ bezieht sich lediglich auf eine 14-Punkte-Absichtserklärung, die unter pakistanischer Vermittlung ausgehandelt wurde. Diese Absichtserklärung selbst ist lediglich ein Rahmen für die Verhandlungen über die Beendigung des Konflikts und künftige Gespräche über das iranische Atomprogramm und die Aufhebung der Sanktionen.

Die vierzehn Punkte

Darüber hinaus ist die Unterzeichnung des von Trump als „abgeschlossen“ bezeichneten Abkommens erst für Donnerstag, den 19. Juni 2026, angesetzt. Bis dahin vergehen noch vier lange Tage, und in dieser Zeit kann sich viel ändern, insbesondere da weder Präsident Trump noch jemand aus seiner Regierung die 14 Punkte der Absichtserklärung explizit erwähnt hat. Die 14 Punkte, wie sie von den Iranern (und pakistanischen Vermittlern) verstanden werden, lauten wie folgt:

  1. Sofortige und dauerhafte Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten, einschließlich des Libanon.
  2. Die USA verpflichten sich zur Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten Irans und zur Achtung der nationalen Souveränität der Islamischen Republik Iran.
  3. Vollständige Aufhebung der Seeblockade innerhalb von 30 Tagen.
  4. Die USA verpflichten sich, ihre Streitkräfte aus der Umgebung des Irans abzuziehen.
  5. Die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz innerhalb von 30 Tagen erfolgt unter Einhaltung iranischer Sicherheitsvorkehrungen.
  6. Aussetzung der Sanktionen gegen den Verkauf von Öl, petrochemischen Produkten und Derivaten sowie Gewährung des vollen Zugangs Irans zu seinen Finanzmitteln.
  7. Wiederaufbauhilfe: Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten müssen Wiederaufbaupläne für den Iran im Umfang von mindestens 300 Milliarden Dollar vorlegen.
  8. Ein 60-tägiges Verhandlungsfenster, um eine endgültige Einigung über das iranische Atomprogramm und die umfassende Aufhebung der primären und sekundären US-Sanktionen zu erzielen.
  9. Der Iran bekräftigt sein Bekenntnis zum Atomwaffensperrvertrag (NVV).
  10. Die USA verpflichten sich, während des Verhandlungszeitraums auf die Verhängung neuer Sanktionen und die Erhöhung ihrer Truppenstärke in der Region zu verzichten.
  11. Die USA müssen 24 Milliarden Dollar an blockierten iranischen Geldern freigeben. Die Hälfte dieses Betrags muss sofort und die andere Hälfte innerhalb der 60-tägigen Verhandlungsfrist bereitgestellt werden.
  12. Einrichtung eines Überwachungsmechanismus zur Kontrolle der Umsetzung des Abkommens.
  13. Zustimmung des UN-Sicherheitsrates: Das endgültige Abkommen muss durch eine Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen ratifiziert werden.
  14. Voraussetzungen und Umfang: Die finalen Verhandlungen beginnen erst, wenn die Hälfte der eingefrorenen Vermögenswerte freigegeben, die Ölsanktionen ausgesetzt und die Seeblockade aufgehoben ist. Das endgültige Abkommen beschränkt sich strikt auf den Status angereicherter Materialien und Anreicherungsaktivitäten, die Aufhebung der Sanktionen und das Wirtschaftswiederaufbauprogramm. Entscheidend ist, dass die Diskussionen über Irans Raketenprogramm und seine Unterstützung von Widerstandsgruppen endgültig von der Tagesordnung gestrichen wurden.

Erneut ging niemand in der Trump-Administration auf diese konkreten Punkte ein, geschweige denn bestätigte er, dass die USA sie als Teil des gemeinsam vereinbarten Verhandlungsrahmens mit den Iranern akzeptiert hätten. Dies könnte von großer Bedeutung sein, da einige der Bestimmungen, insbesondere jene unter den Punkten 4, 5, 7 und 11, wie ein offenes Eingeständnis der Niederlage seitens der USA und eine Art demütigender Rückzieher Trumps selbst wirken, dessen Bedingungen für die Beendigung seines Krieges gegen den Iran die vollständige und bedingungslose Kapitulation beinhalteten.

Wir werden sie komplett auslöschen – vielleicht.

Als Trump am 28. Februar die Operation Epic Fury ankündigte, legte er seine Bedingungen dar:

„Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichmachen. Sie werden – wieder einmal – vollständig vernichtet werden. Wir werden ihre Marine auslöschen; wir werden dafür sorgen, dass die terroristischen Stellvertreter der Region weder die Region noch die Welt destabilisieren und unsere Streitkräfte angreifen können und dass sie keine Sprengfallen oder Straßenbomben mehr einsetzen, wie sie es manchmal tun, um Tausende und Abertausende von Menschen, darunter viele Amerikaner, schwer zu verletzen und zu töten.“

Und wir werden dafür sorgen, dass der Iran keine Atomwaffe erlangt. … An die Mitglieder der Islamischen Revolutionsgarde, die Streitkräfte und die gesamte Polizei appelliere ich heute Abend: Legen Sie Ihre Waffen nieder und genießen Sie absolute Straffreiheit, oder Sie müssen alternativ mit dem sicheren Tod rechnen.“

Darüber hinaus wird Israel durch die Einbeziehung des Libanon in Punkt 1 Teil der Friedensgleichung: Israel muss nicht nur die Bombardierung des Libanon einstellen, sondern die israelischen Streitkräfte müssen sich auch vollständig aus dem libanesischen Territorium zurückziehen.

Der vorhersehbare Spoiler

Mitglieder des israelischen Kabinetts haben das Abkommen ausdrücklich verurteilt, und die Reaktionen der israelischen Medien waren beinahe hysterisch. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, die israelischen Streitkräfte würden auf unbestimmte Zeit im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen bleiben, die Kontaktdörfer würden ober- und unterirdisch zerstört und die Bewohner vollständig vertrieben. Ministerpräsident Netanjahu bestätigte dies nur wenige Stunden nach Trumps Verkündung des „Deals“ persönlich: Israel werde von keiner einzigen Position abrücken.

Finanzminister Bezalel Smotrich warnte alle 400.000 schiitischen Bewohner der Bekaa-Ebene, dass jeder iranische Beschuss innerhalb einer Stunde einen automatischen Angriff auf ihre Häuser auslösen würde. Die israelischen Reaktionen entsprachen den Erwartungen und deuten darauf hin, dass Israel das Haupthindernis für den Frieden darstellt. Dies impliziert zudem, dass jedes „Abkommen“ zwischen Iran und den USA davon abhängt, ob die USA ihren Verbündeten im Nahen Osten mundtot machen können. Die Frage ist nicht, ob die USA dazu in der Lage sind, sondern ob ein führender Politiker in den USA über genügend Macht verfügt, um Israel zu zügeln.

Damit wird der Frieden im Nahen Osten im Wesentlichen zu einem innenpolitischen Machtkampf der USA, bei dem die tatsächlichen Beziehungen zwischen den USA und dem Iran und deren Fähigkeit zu einer Einigung in den Hintergrund treten. Präsident Trump dürfte sich dessen natürlich sehr wohl bewusst sein, weshalb die „Glückwünsche“ in der gestrigen Ankündigung bestenfalls verfrüht waren. Schlimmstenfalls handelte es sich um einen weiteren geschickten Schachzug, um die Ölpreise und Zinsen zu drücken und den Aktienkursen Auftrieb zu geben. Die Märkte scheinen ihrerseits – wieder einmal – mitzuspielen.

Sie werden niemals aufgeben.

Längerfristig gesehen fällt es mir jedoch schwer, optimistisch hinsichtlich eines möglichen Abkommens zwischen den USA und dem Iran zu sein. Der Konflikt zwischen ihnen dreht sich nicht um die Straße von Hormus, das iranische Atomprogramm, die ballistischen Raketen oder die Rechte von Frauen und Mädchen im Iran. Es geht vielmehr um die politische Kontrolle über den Iran, seine Unabhängigkeit und seinen geschätzten Rohstoffreichtum von 35 Billionen US-Dollar.

Den Iranern wird es niemals erlaubt sein, ihre Wirtschaftsangelegenheiten selbstständig zu regeln, eigene Handelsbedingungen festzulegen oder ein eigenes Währungssystem zu entwickeln. Das westliche Regierungssystem verlangt koloniale Unterwerfung unter westliche Finanzzentren. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn eine unabhängige Nation plötzlich Gold oder Silber als Bezahlung für ihre Exporte fordern würde. Was würden andere Nationen mit großen Papiergeldreserven denken? Dass sie einfach einen anderen Zahlungsmechanismus fordern könnten? Das darf nicht zugelassen werden.

Sie werden unabhängige Nationen niemals in Ruhe lassen und sie ihre Angelegenheiten ungestört regeln lassen. Sie könnten sich zurückziehen, neu formieren und den Boden für einen weiteren Versuch bereiten, den Iran zu destabilisieren und seine Regierung zu stürzen. Dasselbe gilt für Russland, Belarus, Kuba, Bolivien, Burkina Faso, Niger, Mali und jede andere Nation, die dreist genug ist, Souveränität und Unabhängigkeit zu beanspruchen. Präsident Trump möchte vielleicht seine Verluste mit dem Iran begrenzen und seine Aufmerksamkeit auf vielversprechendere Ziele wie Kuba richten.

Dieses Problem geht jedoch weit über die Präsidentschaft Trumps hinaus; es ist systembedingt. Ob mit oder ohne Trump, das System wird nicht nachgeben und sich erst ändern, wenn es vollständig besiegt ist. Und derzeit verfügt in den USA niemand über das nötige politische Kapital, um auch nur ansatzweise gegen dieses System vorzugehen. Selbst mächtige Gegner wie Russland, China und Iran können es lediglich in die Defensive drängen. Doch seine vollständige Überwindung ist noch in weiter Ferne.


  

 
 

Das strategische Denken des Iran

von Thierry Meyssan

Die Islamische Republik Iran hat bereits in ihren Anfangsjahren ihre Sichtweise von der Welt und ein Konzept des strategischen Handelns entwickelt. Der jüngste Krieg, den Israel und die Vereinigten Staaten gegen sie geführt haben, hat sie dazu veranlasst, ihre Streitkräfte und ihre Diplomatie aufeinander abzustimmen. Ihre militärischen Erfolge haben es ihr ermöglicht, darüber nachzudenken, wie sie ihre revolutionären Ziele verfolgen und gleichzeitig ihre Bevölkerung schützen kann.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich) | 16. Juni 2026

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Die Vorstellung von Imam Khomeini

1. Imam Ruhollah Khomeini war kein Experte für internationale Beziehungen. Dennoch war ihm klar, dass Großbritannien und die Vereinigten Staaten die traditionellen Gegner des Iran waren. Darüber hinaus betrachtete er Israel als einen Vorposten der Angelsachsen im Nahen Osten [1].

2- Als er mit dem vom Westen ausgehenden „aufgezwungenen Krieg“ aus dem Irak konfrontiert wurde, war er entsetzt über den Einsatz von Raketen, die auf iranische Städte abgefeuert wurden und dort Kampfgase verbreiteten. Er war der Ansicht, dass sich sein Land niemals dazu herablassen dürfe, Massenvernichtungswaffen wie diese oder wie Atombomben einzusetzen. Im Jahr 1988, als der Krieg bereits ein Jahrzehnt andauerte und ein Sieg nicht in Sicht war, verfasste er eine Fatwa, die die Auflösung des vom Schah und von Frankreich geerbten militärischen Atomprogramms anordnete. Es war eine schwierige Entscheidung, die den Krieg noch länger andauern ließ.

Diese Fatwa wurde von Ayatollah Ali Khamenei übernommen. Es erscheint mir töricht zu glauben, dass die Revolutionsgarden – dieses stark indoktrinierte Korps – bereit wären, gegen sie zu verstoßen oder gar zuzulassen, dass andere Iraner gegen sie verstoßen.

3- Ein dritter Standpunkt von Imam Khomeini bestand darin, dass die Verteidigung der Einheit des Islam (Umma) gegenüber jedem Sieg Priorität habe. Er schloss ein Nichtangriffsabkommen mit Hassan al-Banna, dem Gründer der Muslimbruderschaft. Er traf ihn 1938 und schloss 1947 einen Pakt mit ihm [2]. Allerdings teilten die beiden Männer nie dieselbe Vision vom Islam, und die Bruderschaft wurde ab 1949 zu einer Geheimgesellschaft, die teilweise von den Briten kontrolliert wurde.

Heute unterhält der Iran Beziehungen zur Bruderschaft und lädt sie zu seinen jährlichen panislamischen Kongressen ein, doch gleichzeitig bekämpft Teheran Organisationen wie Al-Qaida und den IS, deren Anführer allesamt Mitglieder der Muslimbruderschaft waren oder sind.

Im Jahr 2005 trieb Präsident Mahmoud Ahmadinejad die Industrialisierung seines Landes voran, das bis dahin ausschließlich von seinen Öleinnahmen gelebt hatte. Anschließend startete er ein umfangreiches wissenschaftliches Programm zur Beherrschung der Kernfusion. Sein Ziel war es, die antiimperialistische Revolution von Imam Khomeini wiederzubeleben, indem er eine Energiequelle erschloss, die der Vorherrschaft der Ölkonzerne ein Ende setzen und die Dritte Welt befreien sollte. Dieses Projekt wurde nie vollständig verwirklicht, da Israel die führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet im Iran ermordete.

Das Recht auf Gegenwehr gegen Angriffe und die Befreiung besetzter Staaten

Der von Israel und den Vereinigten Staaten am 28. Februar 2026 aufgezwungene Krieg löste im Iran strategische Überlegungen aus. Da der Iran nicht in der Lage war, gegen die 10.000 Kilometer entfernten Vereinigten Staaten zurückzuschlagen, griffen die Revolutionsgarden die US-Militärstützpunkte am Golf an. Die USA waren verblüfft über die Tragweite der Folgen ihrer Aktion: Ohne seine regionalen Stützpunkte war der Angreifer hilflos. Um weiter schießen zu können, musste er dies von Diego Garcia (Mauritius) und Deutschland aus tun.

Zu ihrer Unterstützung wiesen ihre Diplomaten darauf hin, dass das Völkerrecht die Rechtmäßigkeit ihres Vorgehens anerkenne. Sie griffen die Resolution 3314 (XXIX) der Generalversammlung der Vereinten Nationen wieder auf und bekräftigten, dass sich das Recht auf Widerstand gegen eine Aggression auch auf Staaten erstrecke, die ausländische Militärstützpunkte beherbergen, die für eine Aggression genutzt werden [3].

Einige dieser Staaten, wie die Vereinigten Arabischen Emirate, organisierten – fast fünfzig Jahre lang – die Umgehung der US-Blockade (die vom Westen fälschlicherweise als „Sanktionen“ bezeichnet wurde) und waren Verbündete des Iran. Alle westlichen Strategen hielten es für undenkbar, dass der Iran seine eigenen Verbündeten angreifen würde. Doch die Revolutionsgarden beschlossen, ihre eigenen Verbündeten anzugreifen, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht von den Vereinigten Staaten geschützt, sondern im Gegenteil durch sie gefährdet waren. Die iranischen Diplomaten erinnerten ihre arabischen Nachbarn daran, dass sie nach internationalem Recht den Einsatz der von ihnen beherbergten Stützpunkte für Aggressionen untersagen müssten; andernfalls machten sie sich mitschuldig an der Aggression.

Die arabischen politischen Eliten, insbesondere jene am Persischen Golf, stehen jedoch nach wie vor unter dem Einfluss der ehemaligen Kolonialmächte. Oftmals bewundern sie diese sogar. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind erst seit 1971 unabhängig. Bis dahin waren sie als Teil des Britischen Empire dem Britischen Indien unterstellt.

Die iranischen Angriffe schlugen daher wie ein Donnerschlag ein:
(1) Die Vereinigten Staaten, die führende Militärmacht des Kalten Krieges, waren nicht in der Lage, sie zu verteidigen;

(2) Auch die Vereinten Nationen waren nicht in der Lage, sie zu verteidigen, da die Resolution 2817 (11. März 2026) gegen das Völkerrecht verstößt;

(3) Die arabischen Golfstaaten waren daher schutzlos, da keiner von ihnen über eine nennenswerte Armee verfügte (die Armeen Saudi-Arabiens und Katars bestehen hauptsächlich aus ausländischen Kämpfern).

Getreu den Lehren von Imam Khomeini richteten die Revolutionsgarden ihre Angriffe darauf aus, sowohl die arabischen Gesellschaften am Golf zu destabilisieren als auch deren Staaten dazu zu bewegen, sich von den Angelsachsen zu lösen.

Die Kontrolle über die Straße von Hormus und die Befreiung der dem Finanzministerium unterstellten ausländischen Banken

Das erste Land, das diesen Schritt wagte, war das Sultanat Oman. Zwar gab es dort keine US-Stützpunkte, doch sperrte es seinen Luftraum für die US-Luftwaffe und seine Hoheitsgewässer für Schiffe der US-Marine.

Als sie die Panik bemerkten, die dies bei den westlichen Reedern auslöste, erkannten die Revolutionsgarden, dass die Kontrolle über die Straße von Hormus es ihnen ermöglichte, die Wirtschaft des Westens zu bekämpfen, der seit einem halben Jahrhundert die angelsächsische Belagerung des Iran unterstützt. Erneut eilten die iranischen Diplomaten zur Hilfe und betonten, dass das Völkerrecht die Sperrung der Meerenge zulasse, allerdings nicht für alle, sondern nur für die Angreifer.

Die Revolutionsgarden beschlossen daher, Schiffen unter angelsächsischer Flagge oder solchen, die von angelsächsischen Unternehmen gechartert waren, die Durchfahrt durch die Meerenge zu untersagen. Die Diplomaten machten daraufhin geltend, dass das Völkerrecht zwar keine Maut für die Durchfahrt einer Meerenge zulasse, den Anrainerstaaten jedoch erlaube, vorsorgliche Umweltschutzmaßnahmen zu ergreifen. So könnten beispielsweise der Iran und Oman gemeinsam von den Öltankern Garantien für den Fall einer Katastrophe wie der der Amoco Cadiz verlangen.

Mit der Gründung der Behörde für die Straße des Persischen Golfs (PGSA) am 1. Mai, ohne auch nur die Zustimmung Omans abzuwarten, haben die Revolutionsgarden den Golfkrieg zum Schauplatz ihrer antiimperialistischen Revolution gemacht. Um die Meerenge zu passieren, müssen die Westmächte Guthaben bei iranischen Banken hinterlegen, die ihnen nach der Durchfahrt zurückerstattet werden. Das Problem: Die angelsächsische Belagerung des Iran läuft auch über das Swift-Bankensystem. Alle westlichen Banken haben sich gegenüber dem US-Finanzministerium verpflichtet, keinen Handel mit dem Iran zu betreiben, andernfalls drohen ihnen astronomische Geldstrafen. So wurde die BNP, die mit dem Iran und Kuba Handel getrieben hat, gerade zur Zahlung einer Geldstrafe von 9 Milliarden Dollar verurteilt. Keine westliche Bank wird also die angelsächsische Belagerung des Iran durchbrechen … es sei denn, die Reeder drängen verständlicherweise die politischen Entscheidungsträger dazu, sich von den Angelsachsen zu lösen.

Bei der Frage der Straße von Hormus geht es also nicht um die Einführung einer Maut – die es nie gegeben hat –, sondern darum, dass sich die Verbündeten der Vereinigten Staaten dem Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA – Gesetz zur Einhaltung der Steuerpflichten bei ausländischen Konten) unterwerfen; eine Unterwerfung, die sie zu Komplizen der Vereinigten Staaten macht.

Es sei daran erinnert, dass sich der Westen als Zivilisation im Mittelalter auf der Grundlage der Verurteilung militärischer Belagerungen durch die katholische Kirche herausgebildet hat und dass diese sich nach wie vor gegen die Belagerung Kubas, des Irans und Nordkoreas ausspricht.

Darüber hinaus hat der Iran Ansar Allah aufgefordert, die Meerenge von Bab el-Mandeb für die Schiffe des Angreifers zu sperren. Nach Angaben der Armee dieser jemenitischen Gruppierung könnten israelische und US-amerikanische Schiffe ins Visier genommen werden. Bislang wurden diese Drohungen jedoch nicht in die Tat umgesetzt.

Der Waffenstillstand im Libanon und die Entkopplung von Washington und Tel Aviv

Während die Frage nach der Komplizenschaft der Westmächte in den angelsächsischen Hauptstädten noch immer nicht geklärt ist, waren die Iraner überrascht, dass die Vereinigten Staaten, die am 11. April in Islamabad dem Grundsatz eines Waffenstillstands an allen Fronten, einschließlich im Libanon, zugestimmt hatten, nicht auf die israelischen Operationen im Libanon reagierten, obwohl Präsident Trump am 16. April einen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon verkündet hatte [4]. Die Iraner begannen, sich Gedanken über die Beziehungen zwischen Washington und Tel Aviv zu machen.

Ein Drittel von ihnen war der Meinung, dass die Vereinigten Staaten und Israel dasselbe Ziel der Vorherrschaft verfolgten, jedoch mit unterschiedlichen Mitteln. Ein weiteres Drittel war der Ansicht, dass sie sich die Rollen teilten – den „guten Polizisten“ und den „bösen Polizisten“ –, während das letzte Drittel der Meinung war, dass Donald Trump und Benjamin Netanjahu nicht mehr auf einer Wellenlänge lägen.

Wie dem auch sei, alle beschlossen gemeinsam, zu versuchen, die beiden Nationen voneinander zu trennen. Sie erklärten, dass die Wiederaufnahme der Kämpfe im Libanon im Widerspruch zu den vorläufigen Vereinbarungen von Islamabad und damit zum Waffenstillstand stehe. Infolgedessen drohten sie mit der Wiederaufnahme der Bombardements auf den jüdischen Staat. Der Präsident der Vereinigten Staaten, für den die Unterstützung Israels eine historische Frage ist, über die nicht diskutiert wird, konnte daher aufgrund der Operationen von Benjamin Netanjahu im Libanon keinen Frieden im Golf erreichen.

Zunächst erzwang er in Washington Friedensverhandlungen zwischen Israel und dem Libanon. Die Gespräche begannen in Anwesenheit von Elbridge Colby, dem stellvertretenden Kriegsminister und Hauptstrategen des US-Angriffs auf den Iran. Die Israelis forderten die vollständige Entmilitarisierung der Hisbollah, während die libanesische Regierung, die dieses Ziel teilte, vor allem die Umsetzung des „Mechanismus“ (d. h. des Waffenstillstands vom 27. November 2024) forderte.

Im Jahr 1948 hatten arabische Staaten jedoch einen Krieg gegen den israelischen Staat begonnen, als David Ben-Gurion unter Missachtung des sogenannten „Palästina-Teilungsplans“ der Vereinten Nationen den Staat Israel ausgerufen hatte.

Die libanesischen Streitkräfte unter dem Kommando von Emir Magid Arslane hatten mehrere Siege errungen, doch das Vereinigte Königreich, das der jüdischen Gemeinschaft in Palästina (dem Yishuv) zu Hilfe eilte, hatte die jordanische Armee unter dem Kommando von General John Bagot Glubb (genannt „Glubb Pascha“) und seine britischen Offizieren entsandt, um die Araber zurückzudrängen. Dieser arabisch-israelische Krieg wird vom Westen fälschlicherweise als israelischer Sieg dargestellt, obwohl es sich um einen britischen Sieg handelte.

Dennoch beschloss die Liga der Arabischen Staaten 1965, jeglichen Kontakt mit dem selbsternannten Staat Israel einzustellen. Der Libanon verabschiedete daraufhin ein Gesetz, das es libanesischen Staatsangehörigen untersagte, Vereinbarungen – seien sie finanzieller, kultureller oder intellektueller Art – oder sonstige Beziehungen jeglicher Art mit israelischen Einrichtungen oder Personen einzugehen. Es sieht Strafen von 3 bis 10 Jahren Zwangsarbeit und eine Geldstrafe von 5.000 bis 40.000 libanesischen Pfund für jeden Zuwiderhandelnden vor.
Zudem stellen die Artikel 273, 275 und 285 des Strafgesetzbuchs jeden „Kontakt mit dem Feind“ unter Strafe und ahnden ihn mit der Todesstrafe.

Dennoch trafen sich die Delegationen beider Länder in Washington, ohne dass das libanesische Parlament dieses Gesetz aufgehoben hätte.

Genau zu dem Zeitpunkt, als am 29. Mai in Washington eine neue Runde illegaler Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel begann, starteten die Israelis neue Angriffe, forderten die Zivilbevölkerung zur Flucht auf und bombardierten ihre Häuser. Diese Offensive führte am 31. Mai zur Besetzung der Kreuzritterburg „Beau Fort“. Die Revolutionsgarden stellten fest, dass Israel nur verhandelte, um Zeit zu gewinnen, und nahmen ihre Bombardements des jüdischen Staates wieder auf.

Wütend drohte Präsident Trump dem Iran zunächst mit den schlimmsten Qualen, gab dann aber nach. Er zwang Israel, die Kämpfe einzustellen, und akzeptierte die wichtigsten Forderungen des Iran. Der Iran hatte gerade Washington und Tel Aviv voneinander abgekoppelt und damit eine hierarchische statt einer koordinierten Beziehung herbeigeführt.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Werner Leuthäusser


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».

Soziokratie

Viele Projekte scheitern am Zwischenmenschlichen bevor sie realisiert werden...

lebens-gemeinschaft

wieshof bei treuchtlingen

Video - das Geheimnis aller Krankheiten

Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe

IQ-Well - die russische Haus-Apotheke

vorbeugen ist besser als heilen...

Kleinwohnformen

Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.

kristallbild meines trinkwassers

gesundes trinkwasser - ich habe mein trinkwasser testen lassen...

rotauf

Gemeinsam mit über 20 Schweizer Handwerksbetrieben produzieren wir die nachhaltigste Bekleidung fürs Draussensein weltweit...

Waldorf-Schule Turmalina

Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…

raus aus dem hamsterrad

es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.

Armin Risi

Gott und die Götter
Die prophezeite Wiederkehr des vedischen Wissens

Traugott Ickerroth

Die neue Weltordnung - Band 2: Ziele, Orden und Rituale der Illuminati 

Reuter Nadine: «Du bist nicht allein!»

Wie dich die geistige Welt im täglichen Leben begleitet

 

Karl Marx der preußische Regierungsagent

"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen"
waldner marx 712076CFAiL. SY522

Thorsten Schulte: Fremdbestimmt

Das beste Buch über den 2. Weltkrieg...

Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF

John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftsattentäter. 

 

senjora: lehrplan 21

Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard

 

ent-decke

 

Ent-Decke ist ein Internetportal in die Welt der besonderen, inhabergeführten, kleinen und mittelständischen Unternehmen. 

 

mitarbeiterInnen

gesucht unterstützung für newsletter, website

in eigener sache: NL von markus rüegg

liebe leserin, lieber leser, schön, dass du meine newsletter liest und herzlichen dank für deine spende. ich versuche vor allem positiv-meldungen zu publizieren - sie machen mut und motivieren.

rüegg markus: für alle die bauen wollen

für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)