Prognosen: 1.7.-15.7.26: Silvie Meierova/ Kerry K/ Egon Fischer: Metamorphose von Erde + Menschheit/ Michael Hudson: Irankrieg - was kommt in der nächsten Zeit auf uns zu?/ Amerikas geheimer Plan/ Alastair Crooke
inhaltsverzeichnis - neu: videos nur noch im inhaltsverzeichnis
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prognosen
Silvie Meierova: Seelen wollen unbedingt menschlich sein. Warum? 10.800 Abonnenten 2.388 Aufrufe Premiere vor 13 Stunden. #GeistigeWelt #Erwachen #Bewusstsein #GeistigeWelt #Matrix #Bewusstsein ➡️NEU! LIVE-EVENT auf ZOOM: Wir beginnen dein Geld-Feld neu auszurichten. Klicke hier: https://www.im-sein.de/live-event ➡️ "Wer bin ich wirklich? Am Freitag in unserem Raum "Unter den Wellen" https://www.im-sein.de/gruppenraum ➡️ Einen Wochenausblick und regelmäßige Energie-Updates findest du in meinem Newsletter: https://www.im-sein.de Was wäre, wenn wir Menschen außergewöhnlicher sind, als wir jemals geglaubt haben? In dieser Energieübertragung tauchen wir gemeinsam in eine Erinnerung ein, die unser Bild von der Menschheit verändern kann – und vielleicht auch den Blick auf unser eigenes Leben. #NeuesBewusstsein #Erwachen #SpirituellesErwachen #ZeitDerWende #Seelenweg #Menschheit #Mitgefühl #Erinnerung #Energieübertragung #SilvieMeierova
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Das Geldfeld der neuen Zeit – Was verändert sich gerade? Silvie Meierova 10.700 Abonnenten 526 Aufrufe Premiere vor 2 Stunden. #Energiearbeit #Bewusstsein #SpirituellesErwachen #Geldbewusstsein #Geldfluss #NeueZeit ➡️NEU! LIVE-EVENT auf ZOOM: Wir beginnen dein Geld-Feld neu auszurichten. Klicke hier: https://www.im-sein.de/live-event ➡️ Einen Wochenausblick und regelmäßige Energie-Updates findest du in meinem Newsletter: https://www.im-sein.de Geld ist mehr als Zahlen auf einem Konto. Jeder Mensch trägt ein Geldfeld in sich – geprägt von Erfahrungen, Geschichten und Möglichkeiten. Gerade jetzt verändert sich etwas. Nicht nur in unserem Finanzsystem, sondern auch auf einer tieferen Ebene. Was öffnet sich? Und was könnte das für dein Leben bedeuten? #Fülle #Geldfeld #NeuesGeld #Versorgung #Energiearbeit #Transformation #Bewusstsein #Spiritualität #SpirituellesErwachen #SilvieMeierova
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Wenn die Erde bebt, zerbrechen die Blutlinien Kerry K Deutsche Übersetzungen 62.200 Abonnenten 21'499 Aufrufe 12.07.2026 Die Erde bebt, und die Menschheit erwacht. Mit der Zunahme von Erdbeben und seismischer Aktivität spüren viele Menschen eine tiefgreifende Veränderung in ihrem Innersten. Es geht nicht nur um den Boden unter unseren Füßen. Es geht auch um ererbte Ängste, Ahnenlasten, Seelenverträge, Überlebensmuster und Persönlichkeitsmuster, die über Generationen weitergegeben wurden. In diesem Video erkläre ich, warum das Beben der Erde das Zerfallen alter Ahnenflüche widerspiegelt, warum sich das Vertraute gerade jetzt instabil anfühlt und warum dies kein Verlust des Selbst ist, sondern die Befreiung von dem, was nie wirklich zu dir gehörte. Wenn die Erde bebt, zerbrechen die Blutlinien. Dies ist das Erwachen des wahren Selbst unter den Trümmern der falschen Matrix. Hier beginnt sich die ererbte Last aufzulösen, und deine wahre Abstammung als unendliches Seelenwesen erhebt sich. Innerhalb der PLT tauchen wir viel tiefer in diese energetische Arbeit ein, einschließlich Ahnenheilung, Verkörperung und der Wiederentdeckung des wahren Selbst jenseits der Illusion. Von Herzen, Kerry K

die infos von seinen kollegen in der geistigen welt von 2023 sind immer noch gültig...
Eindrücke aus der geistigen und spirituellen Welt
Die Metamorphose der Erde und der Menschheit läuft
In den nächsten Monaten verändern sich die Grundfrequenzen von Erde und Menschheit. Bevor es besser wird, wird es jedoch noch schlimmer. Das Chaos bricht aus, doch im Auge des Zyklons bleibt es still.
Juli 02, 2026
∙ Bezahlt

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Guten Tag,
es ist schon länger her, dass ich etwas geschrieben habe. Trotz der Warnungen meiner geistigen Kollegen, dass die Monate Juni, Juli und August für mich sehr anstrengend werden, habe ich die energetischen Änderungen völlig unterschätzt. Ich wäre fast wieder in einem Burnout gelandet. Ich habe versucht, mich zurückzuziehen und zu erholen. Aber genau in dieser Zeit gab es bei uns eine Hitzewelle mit 35 bis 38 Grad im Schatten, weshalb sich meine Erholung stark verzögert hat.
In den letzten Wochen habe ich jedoch sehr viele Informationen und Erklärungen aus der geistigen Welt erhalten. Aber immer nur häppchenweise. So habe ich vor ein paar Wochen die Information erhalten, dass sich die Schwingungsfrequenz in den Monaten Juni, Juli und August dramatisch erhöhen wird. Ich habe daraufhin im Internet recherchiert, mir einige Videos mit astrologischen Analysen und Channeling-Botschaften angesehen und wurde dadurch ziemlich verunsichert. In einigen Videos wurde für den 26.06.2026 ein gewaltiger Solarflair angekündigt. Für den besagten Tag konnte ich jedoch keine besonderen energetischen oder materiellen Ereignisse wahrnehmen. In einigen astrologischen Analysen wird für den Juli eine gewaltige energetische Veränderung vorhergesagt, durch die sich die Menschheit grundlegend ändern soll. Das stimmte mit den Informationen aus der geistigen Welt überein, die ich erhalten hatte. Einige Wochen später erklärten mir meine geistigen Kollegen jedoch, dass die Frequenzänderung auf einer sehr hohen energetischen Ebene geschehen werde und es teilweise sehr lange dauern werde, bis sie sich auf der materiellen Ebene und auf die Individuen auswirke. In den nächsten Monaten wird es zwar zahlreiche Enthüllungen geben und es wird heftige politische Ereignisse sowie geologische und meteorologische Phänomene (z. B. Erdbeben, Hitzewellen, Dürreperioden, Überflutungen etc.) geben. Diese sind jedoch eher nur Vorzeichen und Symptome für die in den nächsten Monaten und Jahren kommenden Änderungen. In einigen Videos, die ich mir ansah, wird darauf hingewiesen, dass der gesamte Änderungsprozess viele Jahre dauern wird. Zwischendurch hatte ich einige sehr beeindruckende Visionen. Eine davon, die ich „Das Tal der Baumstämme“ nenne, werde ich am Ende dieses Beitrags schildern.
Inhalt dieses Beitrags
Dieser Beitrag gliedert sich erneut in zwei Teile. Der erste Teil ist öffentlich und kann von jedem gelesen werden. Ich werde einen Überblick darüber geben, was zurzeit energetisch passiert, was das bedeutet und wie es sich grob auf die Menschen und die Menschheit auswirken wird. Im zweiten, kostenpflichtigen Teil dieses Beitrags veröffentliche ich den zweiten Teil meines Vortrags.
Der Inhalt des Videos (ca. 20 Minuten)
- Geopolitischer Phasenablauf
- Phasenablauf bei Staaten und typische Aktionen eines Staates
- Phasenablauf bei der Vorhut
- Phasenablauf der Schwebenden und halb offenen Menschen des Kollektivs
- Phasenablauf der verschlossenen Menschen des Kollektivs
- Der Preis der neuen Welt
Weiters werde ich die Folien des gesamten Vortrags als PDF zum Herunterladen bereitstellen.
Ich wollte wieder ein Transkript erstellen, bin aber an den zahlreichen Störungen gescheitert, die ich in den letzten Wochen erlebt habe. Es gab Probleme mit dem Laptop, dem Drucker, dem Handy, der verwendeten Software sowie mit dem Auto und mehreren Haushalts- und Gartengeräten. Oft war ich am Rande der Verzweiflung. Aber ich weiß auch, dass es nicht nur mir so geht, sondern dass viele Bekannte sich ebenfalls darüber beschweren, dass immer wieder plötzlich irgendwelche Dinge nicht mehr funktionieren.
In dem Video „Mars trifft Uranus am 4. Juli – worauf du dich jetzt einstellen kannst“
in dem der Astrologe André Wagner und der Human-Design-Coach Daniel Bayer verschiedene astrologische Ereignisse und deren Auswirkungen erörtern, fragt Daniel Bayer seinen Gesprächspartner André Wagner (ab ca. 3:36): „Wie nimmst du die aktuelle Zeitqualität wahr? Wo stehen wir gerade?”
Die Antwort von Andre Wagner:
„Also, wenn ich ehrlich sein darf, bei mir ist Chaos. … Ich spüre witzigerweise gerade diese Uranuskraft extrem, Stromausfälle. Mein Auto, das ich jetzt hier gerade eingeblendet hatte, das Wohnmobil, natürlich ist es alt und so weiter, ja, aber es hat jetzt technische Probleme und zwar in der Elektronik wie der Uranus. Ja, es blinkt hin und her, wenn ich den Zündschlüssel anmache. Manchmal funktioniert gar nichts, manchmal blinken alle Lichter und manchmal geht er so. Das ist eine sehr unberechenbare Zeit.
Genau das, was für mich auch Uranus zum Ausdruck bringt. Und da ich ja mit dir schon einmal verabredet war vor vier Tagen und hier es einen riesigen Stromausfall gab, auch Uranus, ja, der Strom, der plötzliche Ausfall. 100.000 Leute waren hier oben in Britannien ohne Strom plötzlich. ... Ich nehme die Zeit wahr als unberechenbar, als stark aufgeladen, als immer kurz vor der Klippe, ja, was passiert als nächstes? Man kann es nicht wirklich sagen. Es ist sozusagen aber grundsätzlich eine Zeit, wo Wechsel ansteht. Das ist deutlich.“In der Video-Beschreibung auf Youtube steht weiters:
Am 4. Juli trifft Mars auf Uranus, und das gilt als eine der explosivsten Konstellationen des ganzen Jahres. Uranus steht für das Plötzliche, das Unberechenbare, den Stromausfall ohne Vorwarnung. Mars gibt den Zünder dazu. Gemeinsam aktivieren sie die große Triade aus Pluto, Neptun und Uranus, die gerade den kollektiven Zeitgeist verschiebt. Was diese Energie für dich und deinen Alltag bedeutet und wie du dich darauf einstellst, darum geht es in dieser Folge. … Es geht um Pluto im Wassermann und darum, warum die alte, unipolare Weltordnung ins Wanken gerät. Um Macht und Ohnmacht, um die multipolare Welt und um die Frage, wer in Zukunft die Kontrolle über die mächtigste KI hat.Die Video-Kapitel:
00:00 ▸ Uranus, Chaos und die aktuelle Zeitqualität
07:57 ▸ Die große Triade auf 5 Grad
09:40 ▸ Der 4. Juli: Mars trifft Uranus in den Zwillingen
12:39 ▸ Pluto im Wassermann: Macht, Ohnmacht und die KI
15:53 ▸ Selbstermächtigung: wie das Individuum Macht bekommt
26:15 ▸ Die Zukunft, Tor 55 und der Weg zu dir selbst
37:05 ▸ Jupiter ab dem 20.: Ego, Führung, Trump und Merz
46:39 ▸ Informationskriege und warum Erdung jetzt zählt
50:14 ▸ Arbeitswelt im Umbruch und der Weg zum Schöpfer
Hier geht es zum Video:
Der Link zur Website von Andre Wagner: https://www.astroschule.com
Der Link zur Website von Daniel Bayer: https://daniel-bayer.net
Mars trifft Uranus am 4. Juli | Worauf du dich jetzt einstellen kannst
Human Design Coach - Daniel Bayer und Astroschule André Wagner
14.269 Aufrufe 30.06.2026 #HumanDesign #Astrologie #PlutoImWassermann
Am 4. Juli trifft Mars auf Uranus, und das gilt als eine der explosivsten Konstellationen des ganzen Jahres. Uranus steht für das Plötzliche, das Unberechenbare, den Stromausfall ohne Vorwarnung. Mars gibt den Zünder dazu. Gemeinsam aktivieren sie die große Triade aus Pluto, Neptun und Uranus, die gerade den kollektiven Zeitgeist verschiebt. Was diese Energie für dich und deinen Alltag bedeutet und wie du dich darauf einstellst, darum geht es in dieser Folge. Ich spreche darüber mit André Wagner, psychologischer Astrologe und Gründer der Astrologieschule astroschule.com. Er bringt die astrologische Sicht, ich die Human-Design-Brille, und wir schauen mit zwei Werkzeugen auf dieselbe Zeit. Es geht um Pluto im Wassermann und darum, warum die alte, unipolare Weltordnung ins Wanken gerät. Um Macht und Ohnmacht, um die multipolare Welt und um die Frage, wer in Zukunft die Kontrolle über die mächtigste KI hat. Außerdem sprechen wir über die Selbstermächtigung des Einzelnen, also wie du heute mit neuen Technologien erschaffen kannst, wofür früher ein ganzes Team nötig war. Über das Tor 55, das Tor der Fülle, und die Frage, ob dein Glas halb voll oder halb leer ist. Über Jupiter, der ab dem 20. Juli alles noch einmal vergrößert. Und über eine einfache Erkenntnis für eine elektrische Zeit: Je mehr Strom oben ist, desto wichtiger werden die Füße auf dem Boden.
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Im September 2026 wirst du ein komplett anderer Mensch sein
Im Oktober letzten Jahres haben mir meine geistigen Kollegen mitgeteilt, dass ich im September 2026 ein völlig anderer Mensch sein werde. Da mir meine geistigen Kollegen in der Vergangenheit schon öfter mitgeteilt haben, dass ich mich in nächster Zeit stark verändern werde, war diese Ankündigung nichts Neues. Ich habe zwar nachgefragt, was sich ändern wird und wie ich dann sein werde, aber die Kollegen meinten damals erneut: „Das kannst du noch nicht verstehen. Es ist besser für dich, wenn du dir keine Vorstellungen machst und keine Erwartungshaltung aufbaust. Das würde dich einschränken, möglicherweise sogar fixieren. Es könnte zu einer Art selektiven Wahrnehmung führen und dann bist du nicht mehr so offen.“
Warum ich im September 2026 ein anderer Mensch sein werde
In den letzten Wochen haben mir meine geistigen Kollegen erklärt, warum ich ab September ein völlig anderer Mensch sein werde. Der Grund ist, dass die gesamte Menschheit (und auch die gesamte Erde) auf einer hohen energetischen Ebene in ein höheres Frequenzband wechselt. Man könnte auch sagen, dass die gesamte Menschheit und die Erde energetisch in die nächst höhere Oktave wechseln.
Ein Ereignis, das in vielen alternativen Medien als „Aufstieg“ oder „Dimensionswechsel“ bezeichnet wird.
Es handelt sich dabei jedoch nicht um ein punktuelles Ereignis, sondern um einen energetischen Prozess, der schon vor vielen Monaten begonnen hat, sich langsam und sanft intensivierte und in den Monaten Juni, Juli und August seinen Höhepunkt erreicht. Der Höhepunkt besteht darin, dass sich die Erde und die Menschheit endgültig auf einer hohen energetischen Ebene von einer Oktave in die nächste bewegen.
Ab September 2026 gibt es auf einer hohen energetischen Ebene also bereits die neue Erde und die neue Menschheit. Bis sich diese Änderung der energetischen Grundschwingung jedoch in der materiellen Welt manifestiert, wird es dauern.
Es wird einen sanften Übergang geben
Vor Jahren haben mir die geistigen Kollegen erklärt, dass es einen „sanften Übergang“ geben wird. Früher habe es typischerweise ein energetisches Großereignis gegeben, das sehr große Auswirkungen hatte. Das habe sich aber geändert. Nun gibt es einen starken energetischen Impuls, dem viele kleinere Energiewellen folgen.
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Es gibt Bücher und Videos, in denen ein Kataklysmus vorhergesagt wird. Damit ist eine gewaltige, verheerende Katastrophe gemeint, die oft mit weitreichenden Zerstörungen, Überschwemmungen oder der kompletten Umwälzung der bisherigen Verhältnisse einhergeht.
Die Kollegen erklärten mir, dass es im Jahr 2010 in der damaligen Zeitlinie eine gewisse Wahrscheinlichkeit gab, dass sich ein Kataklysmus oder ein verheerender Sonnensturm, der uns ins Mittelalter zurückversetzt, ereignet. In den Folgejahren nahm die Wahrscheinlichkeit jedoch ab und ab dem Jahr 2014 enthält die Zeitlinie weder einen Kataklysmus noch einen verheerenden Sonnensturm.
Wirkung von energetischen Änderungen
Die geistigen Kollegen erklärten mir auch, dass es lange dauern wird, bis sich alles an die neue Energiefrequenz angepasst hat. Die Dauer dieses Anpassungsprozesses variiert extrem. Bei manchen Menschen kann es mehrere Monate dauern, bei anderen mehrere Jahre. Auf gesellschaftlicher Ebene dauert es mehrere Jahre, auf staatlicher Ebene länger und auf globaler bzw. geopolitischer Ebene sogar ein oder mehrere Jahrzehnte.
Ausgangspunkt für die Änderungen ist jedoch der Mensch. Erst wenn sich ausreichend viele Menschen neu ausgerichtet haben, werden sich auch Gesellschaft, Staat bzw. Politik und Regierung ändern. Und erst wenn sich genügend Staaten geändert haben, werden sich auch Geopolitik und globale Wirtschaft neu ausrichten.
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Aufstiegs- und Anpassungssymptome
Was die Menschen betrifft, wird es sehr komplex. Denn jeder Mensch hat einen freien Willen und entscheidet selbst, ob und wie er die neue Energiequalität manifestieren möchte. Die geistigen Kollegen sagen dazu: „Jeder entscheidet selbst, ob er seinen Geist verkörpern will.” Dieser Verkörperungsprozess ist extrem individuell und umfasst den Verstand, die Gefühle sowie die physischen und energetischen Körper. Da der Körper die dichteste Energie hat, dauert seine Anpassung länger als die mentale und emotionale.
Nun lösen sich jedoch noch immer alte Energiefelder auf, die beispielsweise durch Unfälle oder Traumata entstanden sind. Gleichzeitig muss sich der Körper aber auch an das neue energetische Umfeld anpassen. Einige Menschen werden eine gewisse Zeit lang parallell „Aufstiegs-“ und „Anpassungssymptome“ haben.
Die Menschen ändern sich nicht – dieses Mal schon
Die Kollegen wiesen auch darauf hin, dass die Polarisierung weiter zunehmen werde. Sie meinten: „Alles muss sichtbar werden, denn die Menschen müssen sich jetzt bewusst für einen Weg entscheiden.“ Die Menschen müssen die Auswirkungen erleben, die es hat, wenn man die aktuelle Einstellung, das aktuelle Leben und das aktuelle System wie bisher weiterführt. Sie müssen sich „freiwillig“ für ein anderes Leben entscheiden. Wenn nicht, werden sie die Auswirkungen des alten Systems erleben.
Vor vielen Jahren belauschte ich ein Gespräch zwischen zwei nicht inkarnierten Menschen. Der eine sagte: „Die Menschen ändern sich einfach nicht. Egal, ob es Krieg, Hungersnot oder Fülle gibt. Auch dieses Mal werden sie sich nicht ändern.“ Darauf entgegnete der andere: „Nein, dieses Mal werden sich die Menschen ändern. Weil sich das Umfeld und die Verhältnisse verändern werden.“
Von der Raupe zum Schmetterling – Metamorphose
In einem Video – ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern, welches es war – sagte der Sprecher: „Was jetzt passiert, ist keine Transformation, sondern eine Metamorphose.“ Er brachte ein Anschauungsbeispiel: Wenn aus einer Raupe ein Schmetterling wird, dann ist das keine Transformation. Die Raupe löst sich komplett auf und der Schmetterling entwickelt sich.
Ein anderes Anschauungsbeispiel wäre der Unterschied zwischen einer Haussanierung bzw. -reparatur und einem völligen Neubau. Beim Neubau bleibt nichts vom alten Haus übrig. Es steht zwar auf dem alten Platz, aber sonst ist alles neu und anders.
Bei einer Transformation bzw. einer Sanierung oder Reparatur bleibt das Alte im Wesentlichen erhalten und die „Identität“ ändert sich nicht. Bei einer Metamorphose hingegen ändert sich die „Identität“. Das alte Haus gibt es nicht mehr, die alte „Identität” ist weg. Es hat sich etwas Neues mit einer neuen „Identität“ gebildet.
Eine Raupe ist kein beschädigter Schmetterling. Und ein Schmetterling ist keine „sanierte“ oder „reparierte“ Raupe.
Ein wichtiger Aspekt der Metamorphose ist, dass sich das Alte vollständig auflöst und etwas völlig Neues entsteht.
Das kommende Chaos
Die geistigen Kollegen wiesen darauf hin, dass die nächsten Jahre sehr chaotisch werden, da die Änderungs- und Anpassungsimpulse sowie die Manifestationszeit und -dauer sehr unterschiedlich ausfallen werden. So meinten sie beispielsweise, dass die ersten Änderungs- und Anpassungsimpulse im Bereich der Finanzwirtschaft bereits im Herbst bzw. bis zum Jahresende zu wirken beginnen werden. Dies bedeutet konkret, dass es vermutlich zu Währungs- und Börsenturbulenzen kommen wird. Wann und wie sich der erste Änderungsimpuls in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Bildungssystem etc. manifestiert, ist unklar. Aus heutiger Sicht kann man nur sagen, dass in den nächsten Jahren immer mehr Lebensbereiche von großen Änderungen betroffen sein werden. Die Metamorphose wird jedoch sanft verlaufen.
Vor Beginn der Metamorphose müssen die Menschen jedoch erkennen, dass die alten Systeme dysfunktional sind und nicht mit dem neuen Zeitgeist kompatibel sind. Sie sind daher langfristig nicht überlebensfähig.
Vision „Das Tal der Baustämme“
Eines Abends lag ich völlig erschöpft und kaputt im Bett und konnte nicht einschlafen. Plötzlich hatte ich eine Vision.
Ich sah einen Mann in einem Tal, das vollständig mit Baumstämmen gefüllt war. Unter den Baumstämmen befand sich anscheinend ein Fluss oder sogar ein See. Ich konnte nicht erkennen, was sich darunter befand. Teilweise bildeten die Baumstämme riesige Türme.
Ich nahm die gesamte Situation aus der Adlerperspektive wahr. Zugleich war ich aber in sehr starker Resonanz mit dem Mann. Ich spürte, was er spürte, und nahm seine Gedanken wahr.
Der Mann kämpfte sich über die nassen Baumstämme ins Talinnere. Er strauchelte oft, rappelte sich aber jedes Mal wieder auf. Ab und an blieb er stehen und blickte zu den beiden Ufern. Er vermutete, dass es dort irgendwo Häuser oder Dörfer geben musste. Aber er hatte ein Ziel: Er wollte und musste unbedingt weiter in das Tal wandern.
Plötzlich bemerkte er, dass eine große Anzahl von Stämmen in eine bestimmte Richtung zeigte. Es sah aus, als würden die Stämme einen Weg zeigen. Er beschloss, dieser Spur zu folgen. Plötzlich sah er in der Ferne, zwischen den Baumstämmen, eine Insel mit einer Burg. Freudig kämpfte er sich zur Burg vor. Sie war von einer dicken Burgmauer umgeben. Das Burgtor war offen, und er betrat den Burghof. Er sah einige Menschen, die ihn jedoch ignorierten.
Er sah sich um und entdeckte in der Burgmauer ein Fenster. Als er durch das Fenster blickte, sah er einen riesigen Garten mit Bäumen, Sträuchern und Gemüsebeeten. Die Insel musste größer sein, als er vermutet hatte. Da bemerkte er plötzlich, dass einige andere Menschen neben ihm standen. Er fragte: „Wo bin ich hier?” Einer von ihnen antwortete erstaunt: „Das ist die Burg XXX.” Er hatte den Namen dieser Burg noch nie gehört. Aber sie musste sehr bekannt sein, denn die Anwesenden waren sehr erstaunt, dass er sie nicht kannte.
Er ging zurück in den Burghof und sah eine Frau. Sie war wie die anderen Menschen, die er gesehen hatte, sehr schlicht und einfach gekleidet. Aber sie strahlte etwas Erhabenes und viel Stille aus. Er dachte: Das muss die Burgfrau sein. Die Burgfrau lächelte ihn an und sagte: „In dieser Jahreszeit ist es draußen sehr gefährlich. Es ist besser, wenn man hier abwartet.“
Szenenwechsel:
Der Mann verbrachte einige Zeit in der Burg. In der Vision konnte ich nicht erkennen, wie lange er dort verweilte. Eines Morgens stand der Mann wieder im Burghof und blickte ins Talinnere. Da sah er, wie die Sonne aufging. Er überlegte, ob man vielleicht schon weiterziehen könnte. Da bemerkte er, dass die Burgfrau neben ihm stand. Sie lächelte ihn an und sagte: „Es ist noch zu früh. Es dauert nicht mehr lange, dann ist draußen alles getrocknet. Dann kann man gefahrlos weiterziehen.“ Es vergingen einige Tage. Die Sonne war inzwischen voll aufgegangen und draußen war es tatsächlich trocken geworden. Da versammelten sich die in der Burg anwesenden Menschen im Burghof. Sie diskutierten und beschlossen, weiterzuziehen. Zuvor wollten sie jedoch ein großes Burgfest zum Abschied veranstalten.
Am Tag nach dem Burgfest zogen die Menschen, die vorübergehend in der Burg Zuflucht gesucht hatten, weiter ins Talinnere. Nur die Burgfrau blieb zurück.
Der Mann fragte sie: „Du bleibst da?“ Sie lächelte ihn an und antwortete: „Ja.“ Der Mann fragte weiter: „Wartest du bis zum nächsten Mal?“ Die Burgfrau antwortete lächelnd: „Vielleicht.“ Dann verließ der Mann mit den anderen die Burg.
Nach einiger Zeit erblickten sie in der Ferne eine wunderschöne Hochebene mit Bäumen, Wäldern, Wiesen und Bächen. Von dort aus konnte man auch auf das Tal mit den nunmehr trockenen Baumstämmen zurückblicken. Die Wanderer berieten sich und beschlossen, ein Lager aufzubauen und die Hochebene zu erforschen.
Eines Morgens wachte der Mann auf. Die Energie war anders als sonst. Eine merkwürdige Stille lag in der Luft. In der Nacht hatte er jedoch nichts Besonderes bemerkt.
Als er talauswärts blickte, stockte ihm der Atem. Das gesamte Tal war meterhoch mit Wasser gefüllt. Es war nur noch ein riesiger See.
Er dachte an die Burgfrau und fragte sich: Was ist mit ihr? Hat sie überlebt? Wie geht es ihr jetzt?
In diesem Moment erschien ihm die Burgfrau innerlich. Sie lächelte ihn an und sagte: „Es sollte so sein.“
Dann endete die Vision.
Ich wünschen allen bis zum nächsten Beitrag alles Gute.
Egon Fischer
Veranstaltungshinweis:
Ich nehme am Kongress “Wege aus der Matrix”, der am 26./27. September 2026 in Kirchheim stattfindet, teil. Ich werde einen Vortrag zum Thema “Weltenwende - Transformationszeit: Wo stehen wir und wie geht es weiter” halten und auch am medialen Gipfeltreffen teilnehmen.
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Weitere Details dazu findet man hier.
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irankrieg - was kommt in der nächsten zeit auf uns zu?
die beste prognose, die ich bisher gelesen habe. die kommende krise wird viel umfassender als die meisten erwarten. es soll schon diesen sommer anfangen - im august. spirituell sieht es ganz danach aus, dass diese krise, dieser zusammenbruch, dieser stillstand, dieser absturz der pushfaktor für die bewusstseinsentwicklung werden wird. laut den infos von silvie meierova dauert es jetzt noch bis 2033 bis zum neuen zeitalter. wir haben jetzt also noch 7.5 jahre zeit, um uns darauf vorzubereiten. wenn dich die innere und äussere vorbereitung interessieren, sende ein mail oder rufe an...
hier die kurzfassung mit dem wichtigsten - aus meiner sicht...
2. Die Straße von Hormuz und der globale Wirtschaftsschock
Michael Hudson: Wie ich bereits in Interviews für Nimas Sendung „Dialogue Works“ und auf anderen Seiten, die auf meiner Website michael-hudson.com abgedruckt sind, erwähnt habe, hat der Krieg in diesem Jahr bereits zu einer Depression geführt. Diese Depression wird jedoch die schwerste Weltwirtschaftskrise seit den 1930er Jahren sein. Im Gegensatz zu den 1930er Jahren, die durch finanzielle Faktoren – die internationalen Schulden Deutschlands an die Alliierten zur Begleichung der alliierten Schulden gegenüber den USA für zuvor verkaufte Waffen – verursacht wurden, ist diese Depression nicht nur eine Finanzkrise, sondern wird durch technische, reale Produktionsfaktoren ausgelöst. Die Ölförderung wird zumindest für den Rest des Jahres nicht in nennenswerten Mengen wieder aufgenommen werden können. Das bedeutet, dass die weltweiten Ölpreise so stark steigen werden, dass Industrien weltweit nicht mehr rentabel wirtschaften können. Kunststoff- und Chemieunternehmen können kein Naphtha, ein Erdölderivat zur Kunststoffherstellung, mehr beschaffen. Der Landwirtschaft fehlt der Dünger aus Flüssigerdgas und anderen Gasexporten sowie Harnstoff. In den USA ist die Pflanzsaison bereits beendet, doch es gibt keinen Dünger. Besonders eklatant ist der Mangel an Diesel- und Flugzeugtreibstoff. Es gibt nicht genügend Kerosin, um Fluggesellschaften den Betrieb auf weniger rentablen Strecken, beispielsweise zu kleineren Städten, zu ermöglichen. Es gab also massive Einbußen im Flugverkehr und bei der Anzahl der Fluggesellschaften und Flugzeuge, und die Preise steigen rasant. Besonders problematisch ist jedoch die Dieselknappheit. Diesel wird hauptsächlich für Lkw und Schiffe benötigt. Dasselbe gilt für Öl, das ebenfalls für Schiffe verwendet wird. Der Transportsektor benötigt Diesel, und dieser Kraftstoff ist besonders knapp. Erschwerend kommt hinzu, dass Diesel auch für die Generatoren benötigt wird, die IT-Unternehmen als Notstromaggregate für ihre Computerchipsysteme einsetzen, die sie für ihre KI-Systeme entwickeln. Die Verträge mit den Lieferanten räumen ihnen Vorrang vor Lkw und anderen Kraftstoffverbrauchern ein. Es kommt also nicht nur zu Preiserhöhungen bei Diesel, Flugzeugtreibstoff, Öl und Schwefel (einem im Bergbau verwendeten Rohstoff, der aus Öl gewonnen wird), sondern auch zu einem kompletten Lieferengpass dieser Produkte. Das bedeutet einen Bruch in der Produktionskette. Wenn für die Produktion viele verschiedene Produktionsfaktoren benötigt werden und nur einer fehlt, muss die gesamte Produktionslinie stillgelegt werden. In dieser Situation befindet sich nicht nur die US-amerikanische Wirtschaft, sondern insbesondere auch die europäische und viele asiatische Volkswirtschaften. Am härtesten trifft es natürlich die Länder des globalen Südens, in Afrika und Südamerika. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn sie keinen Diesel mehr bekommen, weil die reichen Industrienationen bevorzugt werden und Diesel, Flugzeugtreibstoff, Chemikalien und Düngemittel horten und monopolisieren – und das alles für sich allein. Das wird zu massiven Engpässen für die Länder des globalen Südens führen.
3. Ölpreise, Währungsabwertung und die Illusion der Normalisierung
Michael Hudson: Alle Ökonomen, mit denen ich spreche, sind erstaunt darüber, wie blind die Märkte sind. Man hat den Eindruck, dass die Märkte vorausschauend handeln, und jeder, der vorausschauend denkt, kann das in drei Wochen bis zu einem Monat vorhersagen. In einem Monat werden die Ölpreise für alle von mir erwähnten Ölsorten – von Öl über Diesel bis hin zu Harnstoff, also alles, was aus Öl hergestellt wird – stark steigen, sich wahrscheinlich mindestens verdoppeln. Das weiß doch jeder. Die Frage ist: Warum steigen die Ölpreise nicht schon längst? Das liegt daran, dass Rohstoffmärkte sehr kurzfristig orientiert sind. Sie schauen, was morgen und was übermorgen passiert. Deshalb konnten Trump und seine Vertrauten, seine Insider, so ein Vermögen am Markt verdienen, weil sie genau wissen, was sie tun werden. Was wird Trump sagen? Wird er etwa sagen, wir bombardieren den Iran? Die Märkte brechen ein, die Ölpreise steigen, oder es kehrt Frieden ein, alles normalisiert sich wieder. Die Märkte steigen wieder, die Preise fallen. Und der gesamte Zeithorizont von Finanzinvestoren beträgt einen Tag, zwei Tage, vielleicht eine Woche. Sie blicken nicht vier Wochen voraus. Wenn man also vier Wochen vorausschaut, wird es nicht nur einen enormen Preisanstieg geben, sondern auch einen massiven Börseneinbruch und zahlreiche Zahlungsausfälle und Insolvenzen großer Unternehmen. Denn wenn diese nicht genügend Öl zu einem Preis bekommen, der ihnen Gewinn ermöglicht, werden sie die Produktion einstellen. Es wird zu Arbeitslosigkeit kommen, von den Vereinigten Staaten über Westeuropa bis hin zu weiten Teilen Asiens. China ist immun, weil es langfristig denkt und sagt: „Wir haben hier keinen spekulativen Markt. Unsere Wirtschaft basiert nicht darauf, schnell Geld zu verdienen, indem man darauf wettet, wie sich die Preise in den nächsten 24 Stunden oder der nächsten Woche entwickeln. Wir schauen, wohin die Preise in einem Jahr oder in zehn Jahren gehen werden. Und es ist offensichtlich, dass die Entwicklung in einem Jahr auf eine Katastrophe zusteuert.“ China hat sich also bereits abgesichert, indem es große Ölreserven angehäuft und den Export von Öl, Harnstoff und allen anderen Rohstoffen gestoppt hat, deren Preise steigen und die weltweit knapp werden werden. China hat also vorausschauend gehandelt, aber die westlichen Länder haben diese Denkweise nicht. Die westlichen Länder leben kurzfristig, und das macht sie letztendlich zu den Verlierern. Es gibt also wirtschaftliche Verlierer, und dieser Krieg, über den wir vorhin in der Sendung gesprochen haben, ist mehr als nur ein militärischer Krieg. Er wird derzeit im Wirtschafts- und Finanzbereich geführt, und genau dort wird entschieden, wer, welche Teile der Welt, welche Länder, welche Volkswirtschaften und welches Wirtschaftssystem am Ende gewinnen werden. Für mich ist klar, welches Wirtschaftssystem sich durchsetzen wird, und das ist nicht das Finanzsystem der Vereinigten Staaten, Europas und des neoliberalen Westens, sondern das des Industriesozialismus. Es geht um die Idee, dass Regierungen selbst Geld verdienen und öffentliche Versorgungsbetriebe finanzieren sollten, und dass man Kredite und Geld schaffen sollte, um konkrete Investitionen zu finanzieren, die Produktivität und Lebensstandard steigern. Das unterscheidet China so sehr vom Westen, und deshalb betrachten die Vereinigten Staaten China als ihren Hauptfeind. Die Abneigung der Amerikaner gegen Chinesen ist nicht einfach nur rassistisch. Natürlich spielt Rassismus hier eine große Rolle, aber der eigentliche Grund für das rassistische antichinesische Verhalten der Amerikaner ist, dass Chinas Wirtschaftssystem so viel erfolgreicher ist als das neoliberale System der USA, das in den 1980er Jahren von Margaret Thatcher, Ronald Reagan und all den anderen Neoliberalen eingeführt wurde, dass es sich durchsetzen wird.
4. Steht ein Börsencrash bevor?
Lau Kin Chi: Also, Michael, erwarten Sie einen Börsencrash?
Michael Hudson: Im Moment sieht es eher nach einem schleichenden Crash aus. Aktienmarktinvestoren zögern, zu akzeptieren, dass der gesamte Aufschwung der westlichen Wirtschaften über 80 Jahre, von 1945 bis 2025, nun vorbei ist. Sie glauben, diesen Trend irgendwie in die Zukunft projizieren zu können. Aber er ist endgültig vorbei. Es herrscht eine gewisse Scheu, zu erkennen, dass das Problem struktureller Natur ist. Viele Aktien werden von Pensionsfonds gehalten, denn in den Vereinigten Staaten wurden die Renten nicht mehr wie bisher aus dem öffentlichen Haushalt finanziert, sondern in vorfinanzierte Systeme umgewandelt. Die amerikanische Erwerbsbevölkerung hat durch Investitionen am Aktienmarkt für ihre Sozialversicherung vorgesorgt. Und so entstand das System, das man Pensionsfonds-Sozialismus oder Pensionsfonds-Kapitalismus nannte. Dabei werden Arbeitnehmer mit sehr hohen Steuern belegt, 15 % des Lohns. Dieses Geld wird dann in den Aktienmarkt investiert, was einen Börsenboom für die Aktionäre auslöst. Die reichsten 10 % der amerikanischen Bevölkerung besitzen fast 90 % aller Aktien. Im Wesentlichen werden also Pensionsfonds genutzt, um Aktienkurse, Kapitalgewinne und das Vermögen der reichsten 10 % und insbesondere des reichsten 1 % zu steigern, auf dem der Großteil des Vermögens konzentriert ist. Die ganze Idee der Renten, die Verknüpfung zwischen Aktienmarkt, Pensionsfonds und Investmentfonds, beruht also darauf, dass Familien gesagt wurde: „Sie sollten besser für Ihren Ruhestand sparen und Aktien kaufen.“ Nun, diese Familien werden sich fragen: Was sollen wir tun? Sollen wir Aktien und Anleihen kaufen? Sie werden einfach weiter daran festhalten. Diejenigen Insider, die genau wissen, dass sie den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmarkt aufgebaut haben, um Kapitalgewinne und Kursgewinne zu erzielen – steigende Immobilien-, Anleihen- und Aktienkurse –, werden erkennen, dass das Spiel vorbei ist. Sie werden verkaufen. Und die großen Investoren, die ich kenne, haben sich bereits vom Aktienmarkt getrennt. Sie investieren ihr Geld in Staatsanleihen, weil sie zumindest ihr Kapital sichern wollen. Sie versuchen nicht mehr, Gewinn zu erzielen. Sie versuchen nicht, Kapitalgewinne am Aktien- und Anleihenmarkt zu erzielen. Sie wollen sich lediglich vor den Verlusten schützen, die mit dem immer weiter fallenden Aktienmarkt einhergehen werden. Irgendwann werden Unternehmen bankrottgehen und zahlungsunfähig werden. Das wird zu einem Bruch in der Zahlungskette führen und einen plötzlichen Crash auslösen. So funktionieren Crashs nun mal. Man weiß nie, wann der Bruch in der Zahlungskette eintritt. Es könnte ein Transportunternehmen treffen, das nicht mehr zahlen kann. Es könnte eine Fluggesellschaft treffen, wie wir es ja in den letzten Monaten erlebt haben. Städte könnten erneut bankrottgehen, ebenso Immobilienunternehmen und insbesondere private Kapitalgesellschaften, die sich bis zu 90 % ihres Kapitals von anderen Unternehmen geliehen haben. Private-Equity-Gesellschaften kaufen etablierte Unternehmen auf und fragen sich dann: Wie können wir damit Geld verdienen? Nun, sie entlassen Mitarbeiter, verkaufen Immobilien und bereichern sich selbst. Sie ruinieren die Wirtschaft. Das sind neue Begriffe, die der amerikanische Wortschatz entwickelt hat, um die Vorgänge in der amerikanischen Wirtschaft zu beschreiben. „Verrohung“ und „Verhunzung“ sind neue Wörter, ebenso wie „Waffenisierung“. Man instrumentalisiert den Außenhandel. Das war letztes Jahr so etwas wie das Wort des Jahres in der amerikanischen Außenpolitik und hat neue Wörter in die englische Sprache eingeführt. Es herrscht also ein totaler, wirklich totaler Druck. Und natürlich werden die Zusammenbrüche, die Unterbrechungen der Zahlungskette und die Konkurse in Ländern, die nicht einfach ihr eigenes Geld drucken können, um ihre Auslandsschulden zu begleichen, wie die Vereinigten Staaten, am schwerwiegendsten sein. Am gravierendsten wird es im globalen Süden, in Europa und in den asiatischen Ländern sein.
Michael Hudson: Der Krieg, dessen Niederlage Amerika nicht eingestehen kann Freitag, 26. Juni 2026, Interviews Naher Osten, Permalink Iran, die Straße von Hormus, die Entdollarisierung und die globale Wirtschaftskrise Datum: 24. Juni 2026 (Mittwoch) Süd-Süd-Dialog über Nachhaltigkeit Gastgeber: Professor Lau Kin Chi (Lingnan-Universität und Globale Universität für Nachhaltigkeit, Hongkong, China) Gastredner: Michael Hudson Transkript
ganzer text in der rubrik prognosen + analysen...
analysen
aktuell
er rechnet damit, dass die erdölreserven der USA in 8-9 tagen zu ende sind. das heisst...
- kein krieg ohne disel und kerosen
- das könnte aber auch einen zusammenbruch von wirtschaft + finanzsystem bedeuten
- lese die analyse von michael hudson, der beschreibt es im detail
Alastair Crooke: USA und Iran tauschen massive Angriffe aus Dialogue Works Deutsch 15.300 Abonnenten 1.149 Aufrufe 11.07.2026
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------die beste prognose, die ich bisher gelesen habe. die kommende krise wird viel umfassender als die meisten erwarten. es soll schon diesen sommer anfangen - im august. spirituell sieht es ganz danach aus, dass diese krise, dieser zusammenbruch, dieser stillstand, dieser absturz der pushfaktor für die bewusstseinsentwicklung werden wird. laut den infos von silvie meierova dauert es jetzt noch bis 2033 bis zum neuen zeitalter. wir haben jetzt also noch 7.5 jahre zeit, um uns darauf vorzubereiten. wenn dich die innere und äussere vorbereitung interessieren, sende ein mail oder rufe an...
Der Krieg, dessen Niederlage Amerika nicht eingestehen kann
Von Michael , Freitag, 26. Juni 2026, Interviews Naher Osten, Permalink
Iran, die Straße von Hormus, die Entdollarisierung und die globale Wirtschaftskrise
Datum: 24. Juni 2026 (Mittwoch)
Süd-Süd-Dialog über Nachhaltigkeit
Gastgeber: Professor Lau Kin Chi (Lingnan-Universität und Globale Universität für Nachhaltigkeit, Hongkong, China)
Gastredner: Michael Hudson
Transkript
Eröffnung und Rahmung
Lau Kin Chi: Sowohl die USA als auch der Iran haben erklärt, den Krieg gewonnen zu haben. Was halten Sie von diesen beiden Erklärungen? Wer hat Ihrer Meinung nach den Krieg gewonnen?
1. Wer hat den Krieg gewonnen?
Michael Hudson: Offensichtlich führen wir zwei verschiedene Kriege. Wogegen kämpft Donald Trump? Donald Trumps Krieg ist es, sich selbst zu bereichern, und das tut er im Wesentlichen durch die Manipulation der Aktienkurse. Morgens verkündet er Frieden, eine Einigung sei erzielt worden. Sobald er das verkündet hat, kaufen seine Leute Aktien auf Termin und Optionen. Der Aktienmarkt schießt in die Höhe. Er macht ein Vermögen, verkauft die Aktien dann wieder. Am nächsten Tag verkündet er: „Tut mir leid, die Verhandlungen sind gescheitert. Wir werden den Iran bombardieren.“ Doch bevor er das sagt, hat er bereits auf fallende Kurse gesetzt. Und damit verdient er ein Vermögen.
Und die Börsenbeobachter haben festgestellt, dass etwa 15 Minuten bis eine halbe Stunde, bevor Trump eine Erklärung zu Frieden oder Krieg abgibt, plötzlich eine riesige Welle von Wetten auf steigende oder fallende Aktienkurse einsetzt. Trump, seine Familie und sein engster Kreis verdienen alle an der Börse Geld. Sie wissen, dass der Krieg, von dem Sie wahrscheinlich sprechen – der Krieg um die Frage, ob Amerika den Iran erobern wird oder nicht, oder ob der Iran seine Souveränität wiedererlangen wird –, offensichtlich alles erreicht hat, was er wollte. Die Vereinigten Staaten hingegen haben militärisch gesehen nichts erreicht. Tatsächlich sieht die ganze Welt inzwischen, dass das amerikanische Militär, um es mit Maos Worten zu sagen, ein Papiertiger ist, dass die Raketenabwehr nicht funktioniert. Die Bomben durchdringen die iranische Verteidigung.
Die Flugzeuge können nicht über iranisches Gebiet fliegen, ohne abgeschossen zu werden. Erst gestern Abend, vor wenigen Stunden, flog ein amerikanisches Flugzeug über den Iran, um zu sehen, was los ist. Der Pilot musste mit dem Fallschirm abspringen, als er rief: „Oh mein Gott, was ist passiert? Da fliegen unzählige Drohnen in einer Formation, die wie Quallen aussieht, und sie kommen alle auf mich zu. Ich muss abspringen. Sie schießen mich ab!“ Und er sprang aus dem Flugzeug. Die amerikanische Munition ist also wirkungslos. Zweitens: Die gesamte Prämisse des amerikanischen Krieges in Westasien, im Persischen Golf und weltweit ist, dass wir unsere Militärbasen überall auf der Welt errichten, um euch vor dem Kommunismus zu schützen.
Oder anders ausgedrückt: Wir schützen Sie vor der Bedrohung, die von Ihrem Land ausgeht, wenn es nach Souveränität strebt, um im eigenen Interesse zu handeln. Dies stellt eine Bedrohung für unsere nationale Sicherheit dar, die wir nur erreichen können, indem wir bei Ihnen Unsicherheit schüren. Wir sind jedenfalls hier, um Ihre Regierung vor iranischem, russischem und chinesischem Terrorismus zu schützen. Alles, was nicht der amerikanischen Außenpolitik entspricht, ist Terrorismus. In Israel können wir Sie also bombardieren und Völkermord begehen. Doch wenn die Palästinenser sich wehren, sind sie Terroristen. Und wenn die Hisbollah oder eine andere palästinensische, arabische oder islamische Gruppe, die vom Iran unterstützt wird, sich wehrt, ist der Iran eine Terrororganisation, nicht wir. Wir befinden uns stets in der Defensive.
Und wogegen wir uns in Israel und Europa verteidigen, ist Folgendes: Wenn Europa Russland und die Ukraine angreift, indem es Raketen auf St. Petersburg und Moskau abfeuert und Zivilisten in Donezk und Luhansk attackiert, und Russland im Februar 2022 eine Militäroperation zum Schutz der Bevölkerung startet, dann wird das als Angriff auf Europa bezeichnet. Es ist ein Angriff auf Europas Versuch, Russland anzugreifen und zu besiegen und den Zweiten Weltkrieg neu zu führen. Wenn sich die palästinensische Bevölkerung wehrt und auf die israelischen Truppen schießt, die sie bombardieren und beschießen, wird diese Gegenwehr als Terrorismus bezeichnet. Und all das geschieht, während die Vereinigten Staaten erkennen, dass sie nicht nur den Krieg militärisch verloren haben, sondern auch mit den Folgen einer verlorenen Schlacht konfrontiert sind. Normalerweise muss der Verlierer Reparationen zahlen.
Die Vereinigten Staaten und Israel – und nun auch die Vereinigten Arabischen Emirate – unternehmen präventive Schritte, um jegliche Entschädigungszahlungen der Vereinten Nationen oder eines Gerichts an den Iran und die Palästinenser für den Angriff auf sie zu verhindern. Gestern erklärten die Emirate: „Wir werden auf Entschädigungen bestehen, da der Iran Flugplätze bombardierte, als amerikanische Flugzeuge von unserem Territorium starteten. Wir brauchen dafür Entschädigung.“ Donald Trump sagte vor zwei Tagen und erneut gestern: „Wir müssen die Kontrolle über alle iranischen Einnahmen übernehmen, und die Hälfte der Ölexporte soll nach der Eroberung des Irans an die Vereinigten Staaten gehen, um uns die Kosten des Angriffs zu erstatten.“
Die andere Hälfte geht an unsere Verbündeten, die der Iran im Zuge seiner Verteidigung ebenfalls angegriffen hat. Unser wichtigster Verbündeter ist natürlich Israel. Der Iran wird also praktisch nichts von den Ölexporterlösen erhalten. Mit anderen Worten: Trumps Plan für den Sieg – und ich glaube, er hat den Krieg verloren, und ich halte eine Niederlage für ausgeschlossen – lautet wie folgt: Wir werden den Iran erobern und die Kontrolle über all seine Öleinnahmen übernehmen. Denn all diese Einnahmen werden, genau wie im Fall des Irak und Venezuelas, auf ein US-Dollar-Konto eingezahlt. Und dieses Dollar-Konto wird im Namen des Irans verwendet, um die Reparationen an die Vereinigten Staaten für die Kosten zu zahlen, die uns durch seinen Sieg entstehen.
Der Iran hat uns diese Kosten durch seine Verteidigung aufgezwungen. Das macht den Iran zu einem Terroristen. Sich selbst zu verteidigen bedeutet im amerikanischen Sprachgebrauch, terroristisch zu sein. Und die andere Hälfte der Öleinnahmen geht an unseren treuen Verbündeten Israel, den ihr angreift, um euch gegen die israelischen Flugzeuge und Bomben zu verteidigen, die euch bombardieren wollten. Wenn man also betrachtet, wer nach Donald Trumps Definition des Krieges gewonnen hat, haben die USA total verloren, und zwar nicht nur im Iran, sondern weltweit. Diese Militärbasen – schätzungsweise 750 bis 800 – sollten andere Länder schützen, und die USA haben andere Länder dazu gebracht, für die Unterbringung dieser Basen zu zahlen. Offiziell hieß es, diese Basen würden ihre Regierungen vor allem schützen, was den USA missfiel, insbesondere vor ihren eigenen Führern.
Angenommen, einige Länder würden jemanden wie Mohamed Mossadeh im Jahr 1953 wählen, dann würden die USA sie davor schützen. Offensichtlich hat dies andere Länder zu der Annahme geführt, dass wir von diesen Militärbasen nicht nur eine Bedrohung erhalten, sondern dass nun, da amerikanische Flugzeuge und Streitkräfte von diesen Basen aus andere Länder angreifen, diese Basen und uns selbst angreifen. Plötzlich ist das, was die Amerikaner vorgeblich für die nationale militärische Sicherheit anderer Länder gesorgt haben, selbst unsicher geworden. Deshalb bombardierten sie die Vereinigten Arabischen Emirate, denn auch dort und in Saudi-Arabien befanden sich Militärbasen. Russland steht in Lettland und Estland vor demselben Problem.
Raketen werden über lettischem Luftraum abgefeuert oder sind auf dem Weg dorthin, und Russland überlegt nun, wie wir reagieren sollen. Nun, ab einem gewissen Punkt ist ein anderes Land, das nach internationalem Recht den Luftraum eines anderen Landes durchdringt, um das eigene Land anzugreifen, des Angriffs schuldig, und das angegriffene Land hat nach internationalem Recht das Recht auf einen Gegenangriff. Die Vereinigten Staaten versuchen nun erneut, Verwirrung zu stiften, indem sie einen Gegenangriff so darstellen, als ob dieser plötzlich den gesamten Angriff auslöste. Das ist die ganze Farce, die Amerika vor Gericht aufführt. Es ist offensichtlich, dass die Amerikaner und ihre europäischen Verbündeten, Japan usw. die Angelegenheit Jahr für Jahr weiter verzögern werden, wenn es darum geht, zu klären, wer wen angegriffen hat und wer für wen Reparationen leisten muss.
Das ist die Taktik, die in den USA als „Lawfare“ bekannt ist. Verzögerung, Verzögerung, Verzögerung. Charles Dickens schrieb ein großartiges Buch über einen Gerichtsprozess, der sich über Jahre hinzog, bis alle Beteiligten durch die Anwaltskosten fast bankrott waren. Nun, der Iran hat das erkannt und sagt: „Okay, wir verstehen, wir kennen die amerikanische Rechtsstrategie. Anstatt also vor Gericht auf Entschädigung zu klagen, erheben wir Transitgebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren. Und so werden wir die Entschädigungen erhalten.“ Im Grunde sagt der Iran also: „Wir werden keine Entschädigung von den USA bekommen, weil sie nach den Bombenangriffen auf Vietnam keine gezahlt haben.“
Amerika zahlte weder Afghanistan noch Libyen Reparationen, nachdem es diese Länder zerstört hatte. Auch dem Irak, dessen Öl die USA weiterhin stehlen und gegen Dollar verkaufen, zahlt Amerika keine Reparationen – und das unter US-Kontrolle. Amerika zahlt überhaupt keine. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Amerika keinen einzigen Krieg gewonnen. Weder in Vietnam, im Irak, in Afghanistan, in Libyen noch in Syrien – kein einziger Krieg konnte gewonnen werden. Amerika hat sich einfach zurückgezogen. Es hat nicht einmal seine Niederlage eingestanden, sondern einfach Anarchie und eine zerstörte Regierung hinterlassen, die sich zum Schlachtfeld im Krieg der USA gegen den Rest der Welt gemacht hat. Amerika versucht, die Weltherrschaft zu sichern, die es heute nur noch militärisch ausüben kann, da die wirtschaftliche und finanzielle Dominanz, die es nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 innehatte, nicht mehr möglich ist.
Das Ergebnis ist, dass die Vereinigten Staaten in keiner Hinsicht gewonnen haben. Amerika weigert sich, seine Niederlage einzugestehen, daher herrscht eine Pattsituation. Iran argumentiert nun, dass wir weder von den Vereinigten Staaten noch von Israel oder den Emiraten, die uns angegriffen haben, Entschädigung fordern können. Selbst wenn die Vereinten Nationen uns als angegriffene Macht anerkennen und die Vereinigten Staaten besiegen, ist der Krieg zwar beendet, aber die Reparationszahlungen sind zwecklos. Wir wissen, dass wir von den Vereinigten Staaten keine erhalten werden. Deshalb werden die übrigen Ölimportländer der Welt zahlen. Warum ist das gerecht? Weil ihr unschuldige Unbeteiligte seid. Nun, so unschuldig sind wir nicht. Wir zahlen nicht und fordern von euch Geld, weil ihr die Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf uns nicht verhindert habt.
Wir werden weiterhin die Einnahmen aus den Ölexporten durch die Straße von Hormus und den Persischen Golf im Allgemeinen einziehen. Das gesamte Öl wird dazu beitragen, unsere Wirtschaft nach den Angriffen Amerikas, Israels und der Emirate wiederaufzubauen, die der Rest der Welt nicht verhindern konnte. Sie haben keine Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten, Israel und die Emirate verhängt, weil diese uns angegriffen haben. Sie haben die Öllieferungen an Israel nicht eingestellt, so wie die Türkei aserbaidschanisches Öl an Israel verkauft hat. Sie haben Ihre Wirtschaftskäufe und Investitionen in Israel nicht gestoppt.
Solange Sie also Teil dieser Handels- und Wirtschaftskoalition und der Gruppe sind, die uns angegriffen hat, werden Sie höhere Ölpreise zahlen müssen. Denn Sie haben diese Situation selbst herbeigeführt, indem Sie keine Weltordnung geschaffen und den Vereinten Nationen keine militärischen Durchsetzungs- und Friedensmechanismen an die Hand gegeben haben, wenn ein Land angegriffen wird. Wenn es weltweit keinen Mechanismus gibt, der uns vor weiteren Angriffen schützt, nachdem wir den Angriff abgewehrt haben, nachdem die Angreifer gesagt haben: „Wir werden im Iran genauso vorgehen wie in Afghanistan und im Irak, und einfach abziehen und die Verwundeten dort zurücklassen – ohne etwas zu unternehmen“, dann werden Sie nicht weiterkommen.
Nun, das verstößt gegen die Regeln der Weltordnung. Es liegt an Ihnen, dem Rest der Welt, einen Mechanismus zur Durchsetzung des Völkerrechts zu schaffen und nicht einfach nur zu sagen: „Wir missbilligen das Vorgehen der USA in Israel, Völkermord ist falsch, die Tötung von Zivilisten ist falsch, die Bombardierung von Schulen und insbesondere die Erschießung von Kindern ist falsch, aber was werden wir dagegen tun?“ Es ist Aufgabe der anderen Länder der Welt, sich zu überlegen, was sie tun können. Dies könnte die Schaffung einer UNO erfordern, die frei von Vetorechten der USA, der NATO und ihrer Satellitenstaaten ist. Diese neue UNO, die auf denselben Prinzipien wie die UN-Charta von 1945 basiert, wird über die Befugnis verfügen, militärische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Staaten zu verhängen, die gegen das Völkerrecht verstoßen.
In diesem Fall braucht die Welt die Fähigkeit der globalen Mehrheit, Handels- und Finanzsanktionen gegen die Vereinigten Staaten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Westeuropa wegen ihrer Angriffe auf Russland und andere Länder, die den Weltfrieden stören, zu verhängen. Beantwortet das Ihre Frage?
Ashley Dayman: Ja.
Michael Hudson: Ich versuche, die Frage zu erweitern: Von welchem Krieg sprechen wir? Es handelt sich um einen Weltkrieg. Die Vereinigten Staaten stehen dem Rest der Welt gegenüber und sagen: „Wir werden euch beherrschen.“ Werden die Vereinigten Staaten die Welt beherrschen? Der Krieg ist noch im Gange. Er wird weitergehen. Man kann also nicht sagen, wer den Krieg gewonnen hat. Die Schlacht wurde von Iran gewonnen. Aber der Krieg dauert an.
2. Die Straße von Hormuz und der globale Wirtschaftsschock
Ashley Dayman: Nun, ein Teil des Krieges bestand in der langjährigen Schließung der Straße von Hormus. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen sehen Sie für den Krieg weltweit, sowohl für Amerika und die westlichen Nationen als auch für den globalen Süden bzw. die Länder der globalen Mehrheit?
Michael Hudson: Wie ich bereits in Interviews für Nimas Sendung „Dialogue Works“ und auf anderen Seiten, die auf meiner Website michael-hudson.com abgedruckt sind, erwähnt habe, hat der Krieg in diesem Jahr bereits zu einer Depression geführt. Diese Depression wird jedoch die schwerste Weltwirtschaftskrise seit den 1930er Jahren sein. Im Gegensatz zu den 1930er Jahren, die durch finanzielle Faktoren – die internationalen Schulden Deutschlands an die Alliierten zur Begleichung der alliierten Schulden gegenüber den USA für zuvor verkaufte Waffen – verursacht wurden, ist diese Depression nicht nur eine Finanzkrise, sondern wird durch technische, reale Produktionsfaktoren ausgelöst. Die Ölförderung wird zumindest für den Rest des Jahres nicht in nennenswerten Mengen wieder aufgenommen werden können.
Das bedeutet, dass die weltweiten Ölpreise so stark steigen werden, dass Industrien weltweit nicht mehr rentabel wirtschaften können. Kunststoff- und Chemieunternehmen können kein Naphtha, ein Erdölderivat zur Kunststoffherstellung, mehr beschaffen. Der Landwirtschaft fehlt der Dünger aus Flüssigerdgas und anderen Gasexporten sowie Harnstoff. In den USA ist die Pflanzsaison bereits beendet, doch es gibt keinen Dünger. Besonders eklatant ist der Mangel an Diesel- und Flugzeugtreibstoff. Es gibt nicht genügend Kerosin, um Fluggesellschaften den Betrieb auf weniger rentablen Strecken, beispielsweise zu kleineren Städten, zu ermöglichen.
Es gab also massive Einbußen im Flugverkehr und bei der Anzahl der Fluggesellschaften und Flugzeuge, und die Preise steigen rasant. Besonders problematisch ist jedoch die Dieselknappheit. Diesel wird hauptsächlich für Lkw und Schiffe benötigt. Dasselbe gilt für Öl, das ebenfalls für Schiffe verwendet wird. Der Transportsektor benötigt Diesel, und dieser Kraftstoff ist besonders knapp. Erschwerend kommt hinzu, dass Diesel auch für die Generatoren benötigt wird, die IT-Unternehmen als Notstromaggregate für ihre Computerchipsysteme einsetzen, die sie für ihre KI-Systeme entwickeln. Die Verträge mit den Lieferanten räumen ihnen Vorrang vor Lkw und anderen Kraftstoffverbrauchern ein.
Es kommt also nicht nur zu Preiserhöhungen bei Diesel, Flugzeugtreibstoff, Öl und Schwefel (einem im Bergbau verwendeten Rohstoff, der aus Öl gewonnen wird), sondern auch zu einem kompletten Lieferengpass dieser Produkte. Das bedeutet einen Bruch in der Produktionskette. Wenn für die Produktion viele verschiedene Produktionsfaktoren benötigt werden und nur einer fehlt, muss die gesamte Produktionslinie stillgelegt werden. In dieser Situation befindet sich nicht nur die US-amerikanische Wirtschaft, sondern insbesondere auch die europäische und viele asiatische Volkswirtschaften. Am härtesten trifft es natürlich die Länder des globalen Südens, in Afrika und Südamerika. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn sie keinen Diesel mehr bekommen, weil die reichen Industrienationen bevorzugt werden und Diesel, Flugzeugtreibstoff, Chemikalien und Düngemittel horten und monopolisieren – und das alles für sich allein. Das wird zu massiven Engpässen für die Länder des globalen Südens führen.
Und dieser Druck wird massive Produktionsstopps erfordern. Die Lebensmittelproduktion wird zurückgehen. Was werden die Länder tun? Die Lebensmittelpreise werden weltweit steigen, denn die Menschen müssen essen. Und das ist einer der wichtigsten Punkte. Was werden sie also tun? Und natürlich müssen die Länder entscheiden, wofür sie ihre Devisenreserven verwenden. Wir haben nicht viele Devisenreserven, weil wir von den Vereinigten Staaten gezwungen wurden, der Planung des Internationalen Währungsfonds zu folgen, die uns ständig in der Armut gefangen hält und uns ständig von den Vereinigten Staaten und Westeuropa abhängig macht. Wir müssen also entscheiden, ob wir die Reserven für Öl verwenden.
Kaufen wir Strom, um unsere Häuser zu beleuchten, und Gas, um unsere Häuser zu heizen und unsere Fabriken mit Benzin zu betreiben, damit wir produzieren und unsere Lkw und Pkw fahren können? Dafür benötigen wir Devisen. Doch nun müssen wir auch Lebensmittel und Medikamente importieren, um die Krankheit einzudämmen. Gut, das ist ebenfalls dringend. Was für uns aber eigentlich nicht so dringend sein sollte, ist die Begleichung all unserer Auslandsschulden, die dieses Jahr fällig werden. All diese Schulden sind in US-Dollar. Wir können nicht einfach das tun, was Amerika tut. Wir können diese Schulden nicht einfach in unserer eigenen Währung begleichen und nicht einfach Pesos, Escudos oder irgendeine andere Lira drucken und auf den Weltmarkt werfen.
Wir müssen unsere Währung irgendwie gegen Dollar tauschen. Es wird zu einer drastischen Abwertung des Wechselkurses kommen. Das hat Ostasien bereits schwer getroffen. Japan, Korea und andere asiatische Länder erleben einen Wertverfall ihrer Währungen gegenüber dem Dollar. Das bedeutet, dass mit steigenden Ölpreisen und Preisen für alle in Dollar notierten Güter auch die Preise in ihren eigenen Währungen, die dadurch an Wert verlieren, noch stärker steigen. Genau in dieser Situation befand sich Deutschland in den 1920er Jahren. Damals konnte es die Reparationen nur bezahlen, indem es immer mehr Deutsche Mark druckte und auf den Devisenmarkt warf, bis es aufgrund des Zusammenbruchs der Wechselkurse zu einer Hyperinflation kam. In Asien wird sich die Asienkrise von 1998 wiederholen, als es bereits eine ähnliche Krise gab – nur in einem Bruchteil des Ausmaßes, das wir heute erleben.
Was wird Asien tun, um sich vor dem Währungsverfall zu retten, der es Heuschreckeninvestoren aus den USA und Europa ermöglicht, einzusteigen und zu sagen: „Wir machen jetzt das, was wir vor fast 30 Jahren getan haben. Wir kaufen eure Industrie, euer Land, eure Immobilien, eure Infrastruktur, eure Hotels und alle anderen Standorte auf, die wir haben wollen – und zwar zu deutlich niedrigeren Dollarpreisen.“ Es wird zu einem Eigentumstransfer von euch Schuldnerländern an uns kommen, von euch Ländern mit sinkenden Wechselkursen, weil ihr euer Öl und eure Lebensmittel importieren müsst und es nicht mehr bekommt. Ihr werdet dafür bezahlen müssen, indem ihr eure eigenen Ressourcen verkauft und im Gegenzug eure nationale Souveränität an uns verliert.
Nun, was werden die asiatischen Länder tun, um sich davor zu schützen? Diese Dynamik herrscht vor, und wenn man sich die 1920er Jahre und die damaligen Debatten darüber ansieht, wie viel Geld ein Land anderen Ländern zahlen kann, ohne einen Währungsverfall zu riskieren, der Wirtschaftskrise, politischer Krise und Anarchie auslösen würde, wird deutlich, dass diese Frage untersucht werden muss. Leider wird diese Geschichte der 1920er Jahre, die Finanzgeschichte, nicht an Universitäten gelehrt, und insbesondere asiatische Länder haben ihre Studenten zum Wirtschaftsstudium in die USA geschickt, wo diese Geschichte nicht behandelt wurde. Ich habe sie sowohl in meinem Buch „ Superimperialismus“ als auch in meinem Buch über Handel, Entwicklung und Auslandsschulden beschrieben , das die Diskussionen über internationale Finanztheorie darstellt. Beide Bücher wurden ins Chinesische übersetzt und werden in China als Lehrbücher verwendet.
Zumindest können die Chinesen sie lesen. „Superimperialismus“ wurde schon vor langer Zeit ins Japanische übersetzt, und meine anderen Bücher sind auf Englisch erhältlich. Es ist also nicht schwer, die von mir beschriebene Perspektive zu verstehen, aber sie wird in den Mainstream-Medien nicht wiedergegeben. Viele davon werden von Amerikanern oder ausländischen Investoren kontrolliert und versuchen, das internationale Problem so darzustellen, als würde alles wieder normal werden. Es kann nicht wieder normal werden. Was ist schon normal in einer Krise? Wir befinden uns in einer Krise, die nicht normal ist. Es gibt ganz klare Dinge, die in einer Krise passieren, und es kommt zu einem Zusammenbruch. Und es gab schon viele Beispiele für diesen Zusammenbruch.
Die 1920er Jahre sind ein gutes Beispiel dafür, wie die gesamte Diskussion und die Debatten zwischen John Maynard Keynes und Harold Moulton in den USA, die behaupteten, Deutschland könne sich die Reparationen nicht leisten, und den Monetaristen, den Hardlinern und Theoretikern der Chicagoer Schule, geführt wurden. Diese argumentierten, jedes Land könne alles bezahlen. Es müsse nur die Löhne ausreichend senken, die Geldmenge ausreichend reduzieren und eine ausreichend tiefe Depression auslösen. Und eine Depression würde die Rückzahlung erleichtern. Das ist natürlich Unsinn, aber genau diese Ansicht wird in der Wirtschaftswissenschaft verbreitet. Genau für solche Ansichten wurde sogar der Nobelpreis verliehen. Laut dieser Ansicht wird man reich, indem man die Arbeitskräfte verarmt, den Staat abschafft und die staatliche Infrastruktur an Ausländer verkauft.
Das ist das Wesen der Mainstream-Ökonomie, und genau das hat die akademische Ökonomie zu einer Pseudowissenschaft gemacht.
3. Ölpreise, Währungsabwertung und die Illusion der Normalisierung
Lau Kin Chi: Ja, Michael, ich denke, das ist sehr wichtig. Oberflächlich betrachtet sind die Brent-Ölpreise nach ihrem Anstieg auf rund 138 US-Dollar im März wieder auf das Vorkriegsniveau von etwa 75 US-Dollar zurückgekehrt. Das erweckt den Eindruck, als ob sich die Lage normalisiert. Wie Sie jedoch erklärt haben, haben sich die Transport- und Versorgungsbedingungen noch nicht wieder auf das Vorkriegsniveau eingependelt. Hinzu kommt die Abwertung asiatischer Währungen: Der koreanische Won ist um mehr als 2 Prozent und der japanische Yen um fast 2 Prozent gefallen, während der chinesische Wechselkurs weitgehend stabil geblieben ist. Selbst wenn der internationale Ölpreis in US-Dollar zu sinken scheint, müssen Länder mit abwertenden Währungen weiterhin mehr für Öl bezahlen. Gibt es neben diesem Wechselkurseffekt auch Manipulationen oder Manöver auf den Ölmärkten, die darauf abzielen, ein Gefühl der Normalisierung zu erzeugen?
Michael Hudson: Alle Ökonomen, mit denen ich spreche, sind erstaunt darüber, wie blind die Märkte sind. Man hat den Eindruck, dass die Märkte vorausschauend handeln, und jeder, der vorausschauend denkt, kann das in drei Wochen bis zu einem Monat vorhersagen. In einem Monat werden die Ölpreise für alle von mir erwähnten Ölsorten – von Öl über Diesel bis hin zu Harnstoff, also alles, was aus Öl hergestellt wird – stark steigen, sich wahrscheinlich mindestens verdoppeln. Das weiß doch jeder. Die Frage ist: Warum steigen die Ölpreise nicht schon längst? Das liegt daran, dass Rohstoffmärkte sehr kurzfristig orientiert sind. Sie schauen, was morgen und was übermorgen passiert. Deshalb konnten Trump und seine Vertrauten, seine Insider, so ein Vermögen am Markt verdienen, weil sie genau wissen, was sie tun werden. Was wird Trump sagen?
Wird er etwa sagen, wir bombardieren den Iran? Die Märkte brechen ein, die Ölpreise steigen, oder es kehrt Frieden ein, alles normalisiert sich wieder. Die Märkte steigen wieder, die Preise fallen. Und der gesamte Zeithorizont von Finanzinvestoren beträgt einen Tag, zwei Tage, vielleicht eine Woche. Sie blicken nicht vier Wochen voraus. Wenn man also vier Wochen vorausschaut, wird es nicht nur einen enormen Preisanstieg geben, sondern auch einen massiven Börseneinbruch und zahlreiche Zahlungsausfälle und Insolvenzen großer Unternehmen. Denn wenn diese nicht genügend Öl zu einem Preis bekommen, der ihnen Gewinn ermöglicht, werden sie die Produktion einstellen. Es wird zu Arbeitslosigkeit kommen, von den Vereinigten Staaten über Westeuropa bis hin zu weiten Teilen Asiens.
China ist immun, weil es langfristig denkt und sagt: „Wir haben hier keinen spekulativen Markt. Unsere Wirtschaft basiert nicht darauf, schnell Geld zu verdienen, indem man darauf wettet, wie sich die Preise in den nächsten 24 Stunden oder der nächsten Woche entwickeln. Wir schauen, wohin die Preise in einem Jahr oder in zehn Jahren gehen werden. Und es ist offensichtlich, dass die Entwicklung in einem Jahr auf eine Katastrophe zusteuert.“ China hat sich also bereits abgesichert, indem es große Ölreserven angehäuft und den Export von Öl, Harnstoff und allen anderen Rohstoffen gestoppt hat, deren Preise steigen und die weltweit knapp werden werden. China hat also vorausschauend gehandelt, aber die westlichen Länder haben diese Denkweise nicht.
Die westlichen Länder leben kurzfristig, und das macht sie letztendlich zu den Verlierern. Es gibt also wirtschaftliche Verlierer, und dieser Krieg, über den wir vorhin in der Sendung gesprochen haben, ist mehr als nur ein militärischer Krieg. Er wird derzeit im Wirtschafts- und Finanzbereich geführt, und genau dort wird entschieden, wer, welche Teile der Welt, welche Länder, welche Volkswirtschaften und welches Wirtschaftssystem am Ende gewinnen werden. Für mich ist klar, welches Wirtschaftssystem sich durchsetzen wird, und das ist nicht das Finanzsystem der Vereinigten Staaten, Europas und des neoliberalen Westens, sondern das des Industriesozialismus.
Es geht um die Idee, dass Regierungen selbst Geld verdienen und öffentliche Versorgungsbetriebe finanzieren sollten, und dass man Kredite und Geld schaffen sollte, um konkrete Investitionen zu finanzieren, die Produktivität und Lebensstandard steigern. Das unterscheidet China so sehr vom Westen, und deshalb betrachten die Vereinigten Staaten China als ihren Hauptfeind. Die Abneigung der Amerikaner gegen Chinesen ist nicht einfach nur rassistisch. Natürlich spielt Rassismus hier eine große Rolle, aber der eigentliche Grund für das rassistische antichinesische Verhalten der Amerikaner ist, dass Chinas Wirtschaftssystem so viel erfolgreicher ist als das neoliberale System der USA, das in den 1980er Jahren von Margaret Thatcher, Ronald Reagan und all den anderen Neoliberalen eingeführt wurde, dass es sich durchsetzen wird.
Und wenn andere Länder sagen: „Wir wollen unsere Wirtschaft nach chinesischem Vorbild strukturieren, unsere Industrie und Landwirtschaft schützen und unsere industrielle Selbstversorgung subventionieren, damit wir nicht in eine Importkrise geraten, weil wir es versäumt haben, unsere eigenen Lebensmittel anzubauen, unsere Schlüsselindustrien unabhängig zu machen und natürliche Monopole als öffentliche Versorgungsbetriebe zu erhalten“, dann war das die Strategie, die die Vereinigten Staaten und Deutschland im 19. Jahrhundert reich machte und Großbritannien im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wohlhabend werden ließ. Alle europäischen Länder verfolgten protektionistische Strategien und hatten gemischte Wirtschaftssysteme mit einem aktiven Staatssektor neben dem privaten Sektor.
Im Westen wurde der Staat seit den 1980er Jahren abgebaut, während China das Rad neu erfunden hat. Es verfolgt heute genau dieselbe Politik wie die USA im 19. Jahrhundert und die europäischen Industrieländer. Andere Länder halten weiterhin an der neoliberalen Strategie von Thatcher und Reagan fest, die in den 1980er Jahren begann und dazu geführt hat, dass die gesamte Wirtschaft heute der deutschen ähnelt. Man muss sich nur die deutsche Wirtschaft ansehen. Sie ist ein Ergebnis des Kalten Krieges, des Neoliberalismus. Und die britische Wirtschaft? Ständig wechseln die Premierminister. Es scheint, als könne man den Premierminister austauschen, anstatt die Wirtschaft zu verändern. Die gesamte Wirtschaft ist immer noch stark neoliberal geprägt, und Großbritannien hat im Wesentlichen das öffentliche Gesundheitswesen, den sozialen Wohnungsbau und die gesamte Idee der Steuerung des Banken- und Kreditwesens zur Förderung der Industrie und zur Senkung der Immobilienpreise abgeschafft.
All das wurde also von Margaret Thatcher und Tony Blair demontiert. Die Labour-Partei war bei der Durchsetzung des Neoliberalismus sogar noch weiter rechts als die Konservative Partei. Sie privatisierten den öffentlichen Nahverkehr, sowohl das Bus- als auch das Bahnnetz. Busse fuhren nicht mehr auf unrentablen Strecken. Im Gesundheitswesen wurden zahlreiche medizinische Behandlungen eingestellt, die ihrer Ansicht nach zu teuer waren, um die Patienten am Leben zu erhalten. All das war eine Katastrophe für ihre Länder.
Und doch gab es keine Alternative, denn die Neoliberalen, im Wesentlichen unterstützt vom Finanzsektor, kontrollierten den Reichtum des Landes, und es sind in jedem Land die reichsten Klassen, die tendenziell die Regierung kontrollieren, es sei denn, man hat eine sozialistische Regierung, die die Entstehung einer Finanzoligarchie verhindert und die Regierung unter sich aufteilt, alles privatisiert und Eisenbahnen, Buslinien, Wohnungsbau, Transportsysteme und Kommunikationssysteme so umgestaltet, dass sie der gesamten Wirtschaft dienen und nicht nur zu Monopolen werden.
4. Steht ein Börsencrash bevor?
Lau Kin Chi: Also, Michael, erwarten Sie einen Börsencrash?
Michael Hudson: Im Moment sieht es eher nach einem schleichenden Crash aus. Aktienmarktinvestoren zögern, zu akzeptieren, dass der gesamte Aufschwung der westlichen Wirtschaften über 80 Jahre, von 1945 bis 2025, nun vorbei ist. Sie glauben, diesen Trend irgendwie in die Zukunft projizieren zu können. Aber er ist endgültig vorbei. Es herrscht eine gewisse Scheu, zu erkennen, dass das Problem struktureller Natur ist. Viele Aktien werden von Pensionsfonds gehalten, denn in den Vereinigten Staaten wurden die Renten nicht mehr wie bisher aus dem öffentlichen Haushalt finanziert, sondern in vorfinanzierte Systeme umgewandelt. Die amerikanische Erwerbsbevölkerung hat durch Investitionen am Aktienmarkt für ihre Sozialversicherung vorgesorgt.
Und so entstand das System, das man Pensionsfonds-Sozialismus oder Pensionsfonds-Kapitalismus nannte. Dabei werden Arbeitnehmer mit sehr hohen Steuern belegt, 15 % des Lohns. Dieses Geld wird dann in den Aktienmarkt investiert, was einen Börsenboom für die Aktionäre auslöst. Die reichsten 10 % der amerikanischen Bevölkerung besitzen fast 90 % aller Aktien. Im Wesentlichen werden also Pensionsfonds genutzt, um Aktienkurse, Kapitalgewinne und das Vermögen der reichsten 10 % und insbesondere des reichsten 1 % zu steigern, auf dem der Großteil des Vermögens konzentriert ist. Die ganze Idee der Renten, die Verknüpfung zwischen Aktienmarkt, Pensionsfonds und Investmentfonds, beruht also darauf, dass Familien gesagt wurde: „Sie sollten besser für Ihren Ruhestand sparen und Aktien kaufen.“
Nun, diese Familien werden sich fragen: Was sollen wir tun? Sollen wir Aktien und Anleihen kaufen? Sie werden einfach weiter daran festhalten. Diejenigen Insider, die genau wissen, dass sie den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmarkt aufgebaut haben, um Kapitalgewinne und Kursgewinne zu erzielen – steigende Immobilien-, Anleihen- und Aktienkurse –, werden erkennen, dass das Spiel vorbei ist. Sie werden verkaufen. Und die großen Investoren, die ich kenne, haben sich bereits vom Aktienmarkt getrennt. Sie investieren ihr Geld in Staatsanleihen, weil sie zumindest ihr Kapital sichern wollen. Sie versuchen nicht mehr, Gewinn zu erzielen.
Sie versuchen nicht, Kapitalgewinne am Aktien- und Anleihenmarkt zu erzielen. Sie wollen sich lediglich vor den Verlusten schützen, die mit dem immer weiter fallenden Aktienmarkt einhergehen werden. Irgendwann werden Unternehmen bankrottgehen und zahlungsunfähig werden. Das wird zu einem Bruch in der Zahlungskette führen und einen plötzlichen Crash auslösen. So funktionieren Crashs nun mal. Man weiß nie, wann der Bruch in der Zahlungskette eintritt. Es könnte ein Transportunternehmen treffen, das nicht mehr zahlen kann. Es könnte eine Fluggesellschaft treffen, wie wir es ja in den letzten Monaten erlebt haben. Städte könnten erneut bankrottgehen, ebenso Immobilienunternehmen und insbesondere private Kapitalgesellschaften, die sich bis zu 90 % ihres Kapitals von anderen Unternehmen geliehen haben.
Private-Equity-Gesellschaften kaufen etablierte Unternehmen auf und fragen sich dann: Wie können wir damit Geld verdienen? Nun, sie entlassen Mitarbeiter, verkaufen Immobilien und bereichern sich selbst. Sie ruinieren die Wirtschaft. Das sind neue Begriffe, die der amerikanische Wortschatz entwickelt hat, um die Vorgänge in der amerikanischen Wirtschaft zu beschreiben. „Verrohung“ und „Verhunzung“ sind neue Wörter, ebenso wie „Waffenisierung“. Man instrumentalisiert den Außenhandel. Das war letztes Jahr so etwas wie das Wort des Jahres in der amerikanischen Außenpolitik und hat neue Wörter in die englische Sprache eingeführt. Es herrscht also ein totaler, wirklich totaler Druck. Und natürlich werden die Zusammenbrüche, die Unterbrechungen der Zahlungskette und die Konkurse in Ländern, die nicht einfach ihr eigenes Geld drucken können, um ihre Auslandsschulden zu begleichen, wie die Vereinigten Staaten, am schwerwiegendsten sein.
Am gravierendsten wird es im globalen Süden, in Europa und in den asiatischen Ländern sein.
5. Dollarhegemonie und Entdollarisierung
Ashley Dayman: Welche Auswirkungen haben die Ereignisse am Persischen Golf auf den Dollarstandard, die Dollarhegemonie und die Entdollarisierung?
Michael Hudson: Nun, andere Länder, seit die Vereinigten Staaten die Währungen anderer Länder beschlagnahmen – darunter auch die iranischen Ersparnisse und die US-Verbündeten in Europa, wie die Euroclear Bank –, haben 300 Milliarden US-Dollar an russischen Ersparnissen eingezogen. Trump selbst sagte vor einer Woche: „Das Geld, das der Iran zurückfordert, ist kein amerikanisches Geld. Es ist sein eigenes Geld, das auf seinen Bankkonten beschlagnahmt wurde. Wenn wir es nicht zurückgeben, werden sich Länder davor scheuen, ihr Geld in US-Dollar anzulegen.“ Er versteht also die Auswirkungen der Entdollarisierung, und genau das wird die Folge sein. Andere Länder erkennen, dass die Vereinigten Staaten, wenn sie sagen: „Wir rüsten uns für einen Krieg mit China“, …
Wenn Sie die Beziehungen zu China nicht abbrechen und die Importe von dort nicht einstellen und stattdessen bei uns importieren, werden wir Ihre gesamten Gold- und Devisenreserven beschlagnahmen, genau wie wir es mit der Bank von England und Venezuela getan haben, ebenso wie mit den Devisenreserven des Irak und Libyens. Was ist mit dem libyschen Gold geschehen? Niemand weiß es. Was ist mit dem irakischen Gold geschehen? Niemand weiß es. Deshalb fordern nun alle Länder ihr Gold zurück. Viele Länder haben ihr Gold in London oder im Keller der Federal Reserve in New York gelagert, um es als Sicherheit für Kredite zu nutzen oder um es möglicherweise auf dem Londoner Goldmarkt, dem wichtigsten Goldmarkt der Welt, zu kaufen oder zu verkaufen.
Plötzlich wird ihnen klar, dass wir dieses Gold besser in unseren eigenen Ländern behalten sollten. Vor allem europäische Länder fordern ihr gesamtes Gold zurück. Und während Länder ihr eigenes Gold zurückfordern, wenden sie sich vom US-Dollar ab und sagen: „Wenn wir in unserem eigenen Interesse handeln und entscheiden, mit wem wir Handel treiben, entscheiden wir selbst, ob wir von China oder von den Vereinigten Staaten kaufen. Wir entscheiden selbst, mit welchen Ländern wir gute Handelsbeziehungen pflegen.“ Die Vereinigten Staaten sagen: „Nein, ihr könnt nicht selbst entscheiden. Ihr müsst euch an unsere Vorgaben halten, sonst verhängen wir Sanktionen, um euch beispielsweise daran zu hindern, Öl oder Gas aus Russland zu kaufen, Öl oder Gas aus dem Iran oder Produkte aus dem Iran, Russland oder anderen Ländern, Kuba oder – in der Vergangenheit – Venezuela zu kaufen. Ihr müsst Sanktionen gegen jedes Land akzeptieren, das uns nicht passt, damit wir es kontrollieren können.“
Um Russland, China und Iran zu kontrollieren, müssen wir auch Sie kontrollieren. Deshalb müssen Sie uns die Kontrolle über sich selbst überlassen: über Ihre Handelspartner, die Währungen, in denen Sie handeln, und wo Sie Ihre internationalen Reserven anlegen. Legen Sie sie an, indem Sie US-Staatsanleihen oder US-Aktien kaufen, oder investieren Sie in Gold, die Währungen anderer Länder oder den chinesischen Yuan? Entdollarisierung bedeutet, dass andere Länder ihre Souveränität geltend machen und selbst entscheiden, mit wem sie Handel treiben, in welchen Währungen und wo sie ihr Geld aufbewahren. Eine der Bedingungen Irans ist, dass die Gebühren und Zölle für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus in anderen Währungen als US-Dollar erhoben werden.
Die Details werden täglich neu entschieden. Trump spricht immer wieder von Freihandel, und dem Iran ist klar, was kommen wird. Wie ich bereits sagte, lautet die Erklärung des Irans: Von nun an und für immer wird die Situation so bleiben wie zuvor. Damals, im 16. Jahrhundert, eroberten uns die Briten und hinderten uns daran, überhöhte Gebühren und Zölle für die Straße von Hormus zu erheben. Wir werden Hormus nun gemeinsam mit Oman, das direkt gegenüber liegt, kontrollieren und Zölle auf das gesamte durchfließende Öl erheben, um uns für den Schaden zu entschädigen, den die Vereinigten Staaten, Israel und die Emirate unserer Wirtschaft zugefügt haben. Trump übt erheblichen Druck auf den Iran aus, und zwar für eine 60-tägige Frist, bevor der Iran die Zölle offiziell erhebt.
Der Iran sagt also: „Okay, wir erheben keine Maut, aber eine Servicegebühr. Sie brauchen unsere Garantie, dass wir Ihnen genau sagen, wo Sie Ihre Tanker und Schiffe steuern können, um die Minen zu umfahren, die wir möglicherweise dort platziert haben. Und wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Schiffe explodieren, sollten Sie uns gegen Gebühr beauftragen, Sie sicher durch die Minen zu lotsen.“ Sie verwenden also eine andere Terminologie, um die Art der Gebühren zu beschreiben, die sie in diesem Zusammenhang erheben. Das Ganze entwickelt sich noch. Die Vereinigten Staaten haben gesagt: „Okay, wir erlauben dem Iran 60 Tage lang, Dollar anzunehmen, und wir werden 60 Tage lang kein Geld einziehen.“
Nun, ich bin sicher, der Iran sagt: „Haha, sie haben immer wieder versprochen, Dinge nicht zu tun, und brechen dann ihr Wort.“ Deshalb werden sie sehr vorsichtig mit Dollar umgehen, denn Trump kann jederzeit seine Meinung ändern. Und sein Vermögen, wissen Sie, hat er ja durch Vertragsbruch gemacht. So hat er sein Vermögen auf dem US-Immobilienmarkt gemacht: durch Betrug. Deshalb ist der Iran sehr vorsichtig. Der Großteil seiner Exporte, sein Öl, geht nach China, weil er weiß, dass die Vereinigten Staaten erstens versprochen haben, iranische Tanker nicht zu bombardieren oder zu kapern und das Öl zu beschlagnahmen. Und Trump selbst sagte: „Nun, wir sind jetzt Piraten. Wir können iranisches Öl beschlagnahmen.“
Nun, der Iran versteht politisch, dass der Verkauf dieses Öls an China ein Interesse daran weckt, den iranischen Tanker zu schützen. Sollten die USA versuchen, den Tanker zu entern und das vom Iran gelieferte Öl zu stehlen, werden sie Vergeltung üben – wobei sie noch nicht konkretisiert haben, welche Maßnahmen sie ergreifen werden. Ich glaube jedoch nicht, dass die USA bereit sind, eine militärische Konfrontation mit China zu riskieren, um das von China bestellte und bezahlte Öl zu beschlagnahmen. Daher erhält der Iran seine Zahlungen, wie viele andere Länder auch, in Form chinesischer Währung. Die Entdollarisierung zielt darauf ab, zu verhindern, dass die USA einfach das Geld des Irans beschlagnahmen, wie sie es bereits mehrfach gegenüber Ländern wie dem Iran, Venezuela, Russland, Libyen, dem Irak und allen anderen, denen sie das Geld abnehmen können, getan haben. Amerika ist zu einem Piratenstaat geworden.
6. Schuldenmoratorium und Schuldenerlass im globalen Süden
Sit Tsui Jade Margaret: Ich erinnere mich, dass Sie neben der Entdollarisierung auch den Schuldenerlass befürworten. Auf welche Weise kann der Globale Süden jetzt, zum jetzigen Zeitpunkt, den Schuldenerlass umsetzen?
Michael Hudson: Nun, sie sind gemeinsam in der besten Position, dies zu tun. Sie können argumentieren, dass die Vereinigten Staaten eine Krise bei den weltweiten Öl- und Lebensmittelpreisen verursacht haben und dass diese Krise uns daran gehindert hat, unsere in US-Dollar denominierten Auslandsschulden mit Dollar zu begleichen. Daher verhängen wir ein Moratorium für die Schuldenzahlungen für die Dauer dieser Krise oder solange unsere Zahlungsunfähigkeit in Dollar andauert. Wir müssen unsere nationalen Interessen in den Vordergrund stellen und unsere knappen Devisenreserven nutzen, um unsere Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu bewahren, damit wir die Häuser heizen, die Menschen Autos und Lkw fahren lassen und unsere Unternehmen ihre Maschinen und Fabriken betreiben können, damit diese nicht schließen und massive Arbeitslosigkeit verursachen müssen.
Sie müssen also gemeinsam handeln und behaupten, es gäbe eine von den USA verursachte Finanzkrise. Das ist vergleichbar mit der lateinamerikanischen Schuldenkrise von 1982, die sich durch die restlichen 1980er-Jahre zog und schließlich zum Schuldenerlass durch die Brady Bonds führte. Während die Länder des Globalen Südens das Moratorium verkünden, bereiten sie in Wirklichkeit eine Argumentation vor, um diese Schulden als notleidende Kredite zu bezeichnen. Eric Toussaint und ich haben vor einigen Jahren auf dieser Website das Konzept der notleidenden Kredite erläutert. Eric bearbeitet gerade das Interview, das wir dazu geführt haben, und ich werde es in Kürze an Lau Kin Chi zur Veröffentlichung weiterleiten, damit wir die gesamte Argumentation darlegen können, warum diese Schulden als faule Kredite einzustufen sind.
Alle nennen es faule Kredite, als ob es das Problem des Schuldners wäre, nicht zahlen zu können. Aber in diesem Fall handelt es sich um faule Kredite. Die Kredite wurden vom Internationalen Währungsfonds vergeben, ohne auch nur im Geringsten zu berechnen, wie andere Länder die Schulden zurückzahlen sollen. Und jetzt heißt es: „Tja, dann könnt ihr wohl nicht zahlen. Ihr müsst eure Infrastruktur, eure Eisenbahnen, eure Wasserversorgung, euer Land an amerikanische Investoren verkaufen.“ Ich glaube, andere Länder werden sagen: „Die Welt ist am Ende. Wir erleben eine neue internationale Wirtschaftsordnung, und die gesamten Prinzipien des Neoliberalismus, die den IWF, die Weltbank und die amerikanische Außenpolitik geleitet haben, sind Geschichte. Diese Welt ist untergegangen, und wir streben nun zum ersten Mal danach, unsere eigenen Volkswirtschaften zu entwickeln.“
7. BRICS und die Suche nach einer alternativen Finanzordnung
Sit Tsui Jade Margaret: Viele linke Intellektuelle kritisieren die BRICS-Staaten dafür, dass sie noch keinen neuen globalen Finanzrahmen geschaffen haben. Was ist Ihre Meinung dazu?
Michael Hudson: Nun, die BRICS-Staaten haben keine wirkliche Identität. Ihre Entwicklung verläuft wie eine Glockenkurve, von Militärdiktaturen bis hin zu progressiven sozialdemokratischen Ländern. Die BRICS haben keine eigene Währung, denn dafür bräuchte man eine BRICS-Regierung, und eine solche Regierung, in der alle Länder gemeinsam entscheiden, gibt es nicht. So entsteht ein spontanes Bündnis. Die Entdollarisierung und eine Alternative zum Neoliberalismus wurden erst dadurch möglich, dass andere Länder erstmals eine kritische Masse erreicht haben, sodass sie nicht mehr auf die US-Wirtschaft angewiesen sind. Das wichtigste und mächtigste Land ist natürlich China, gefolgt von Russland als Öl-, Rohstoff- und Getreideexporteur und nun auch dem Iran. Es handelt sich also um drei Länder.
China, Russland und Iran beschreiben Regeln, an die sie sich halten werden. Andere Länder können diesen Regeln beitreten. Ein offizieller Beitritt im Sinne der BRICS-Politik ist jedoch unwahrscheinlich, da viele BRICS-Staaten nicht beitreten werden. Indien beispielsweise erklärt: „Unsere Loyalität gilt Amerika und Israel, wir werden nicht beitreten.“ Sollten andere lateinamerikanische Länder unter US-Kontrolle erklären, dem Beispiel Chinas, Russlands und Irans zu folgen, würden ihre Regierungen angegriffen und ihre Anführer ermordet. Das ist die amerikanische Politik: Regimewechsel. Man tötet die Machthaber in der Annahme, die Wirtschaft sei dann führungslos. Daher werden sich vor allem die Länder mit den besten Voraussetzungen für einen Beitritt zu dieser Gruppe autarker Volkswirtschaften um China, Russland und Iran gruppieren, hauptsächlich um deren asiatische Nachbarländer.
Und möglicherweise schließen sich ihnen afrikanische Länder an. Deshalb unterstützen die USA, Israel und Frankreich Al-Qaida-Terroristen, um die Macht im Sudan zu übernehmen und dort zu kämpfen. Die Emirate finanzieren insbesondere Terroristen im Sudan. Die Emirate gehören nun, wie Israel und die USA, zu einem sogenannten Terrorstaat, und ehrlich gesagt erwarte ich nicht, dass die Emirate in wenigen Jahren noch existieren werden. Ich denke, sie spielen eine so abscheuliche Rolle in der Außenpolitik, dass der Iran und andere Länder ihr Überleben nicht zulassen werden, insbesondere aufgrund der hohen amerikanischen Investitionen in ihre Informationstechnologie, die sie in eine Abhängigkeit von den USA zwingen. Es wird also Kämpfe in Afrika geben, und wahrscheinlich werden einige südamerikanische Länder, allen voran Brasilien, versuchen, sich zu wehren und diesem Bündnis beizutreten. Wir sprechen also von einem informellen Bündnis. Vergessen Sie die BRICS-Staaten.
Die Regierungen und ihre Wirtschaftsphilosophien unterscheiden sich zu stark, um eine gemeinsame Politik zu verfolgen. Die gemeinsame Politik wird darin bestehen, dass die Institutionen, die von der asiatischen Allianz – von der ich spreche – als Alternative zum IWF, zur Weltbank und zu den Vereinten Nationen selbst entwickelt werden, anderen Ländern die Wahl lassen, welcher Gruppe sie folgen wollen. Wollen sie den Niedergang des Westens – Amerikas, Westeuropas, Japans und Amerikas Satellitenstaaten Philippinen und Australien – miterleben oder Teil des wachsenden Teils der Weltwirtschaft sein? Sie haben die Wahl. Was wollen Sie? Genau das wird im Grunde geschehen, und es wird informell beginnen und sich nach und nach formalisieren.
8. Die US-Notenbank, Zinssätze und die Finanzkrise
Ashley Dayman: Michael, was halten Sie vom neuen Fed-Vorsitzenden und was erwarten Sie von der Federal Reserve, um die aktuelle Wirtschaftskrise zu bewältigen? Und was halten Sie vom neuen Vorsitzenden?
Michael Hudson: Das ist sehr interessant. Der neue Chef, Warsh, hat auf etwas hingewiesen, das sehr technisch ist und auf das ich jetzt vielleicht nicht näher eingehen möchte. In den letzten Jahren hat die Federal Reserve quasi elektronisches Geld gedruckt, um die Haushaltsdefizite zu finanzieren, die durch den Militärhaushalt von mittlerweile anderthalb Billionen Dollar und die Steuersenkungen der Trump-Regierung entstanden sind. Die Federal Reserve nutzt dieses elektronische Geld, um Staatsanleihen vom Bankensystem zu kaufen und pumpt so Geld in das Bankensystem, genau wie während der Nullzinspolitik (ZIRP) nach 2009. Warsh hat dasselbe gesagt wie Finanzminister Scott Bessent, und ich glaube, ich habe in unserem letzten Interview darüber gesprochen.
Wir müssen die Investitionen der Federal Reserve in Staatsanleihen zurückfahren und sie dem Privatsektor überlassen. Das wird die Zinsen so weit in die Höhe treiben, dass sich die meisten Familien kein neues Zuhause mehr leisten können. Die Hypothekenzinsen werden so hoch sein, dass Mieten günstiger ist, oder sie bleiben einfach bei ihren Eltern. Genau das passiert schon heute. Es wird also zu einer Kreditverknappung kommen, und diese wird privates Kapital daran hindern, andere Unternehmen aufzukaufen. Private-Equity-Gesellschaften werden die gekauften Unternehmen ein letztes Mal plündern und sie als bankrotte Hüllen zurücklassen. Das wäre die letzte Phase der Finanzialisierung: Masseninsolvenz, Insolvenz und Arbeitslosigkeit.
Und so wird die US-Wirtschaft im Wesentlichen stillgelegt werden. Dazu haben sich Warsh und Bessent verpflichtet. Ich glaube nicht, dass Trump das versteht, weil er von Geldpolitik keine Ahnung hat.
9. US-Innenpolitik und mögliche Zugeständnisse an den Iran
Lau Kin Chi: Angesichts der Tatsache, dass die USA ihre Versprechen immer wieder brechen, selbst jetzt mit dem Memorandum, wo Trump bereits seine Worte bricht und sagt, dass wir keinen Cent für Reparationen zahlen werden usw., glauben Sie, dass diesmal aufgrund des innenpolitischen Drucks, nun ja, im Vorfeld der Zwischenwahlen, der Druck der Bevölkerung dazu führen wird, dass Iran tatsächlich Zugeständnisse gemacht werden?
Michael Hudson: Nein, es spielt keine Rolle, was die Wähler wollen, denn sie haben die Wahl zwischen zwei Parteien mit exakt derselben Position. Die Demokraten sind sogar noch kriegsbefürwortender als Trump. Sie kritisieren Trump dafür, dass er – aus ihrer Sicht – dem Iran Zugeständnisse macht. Sie sagen, Trump solle nichts unternehmen, denn ihre Loyalität gelte Israel. Ihre Wahlkämpfe würden von AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) und den Zionisten finanziert, ihre Gehälter und – nein, nicht ihre Gehälter, sondern ihre Wahlkampffinanzierung, die es ihnen ermöglicht, Fernsehzeit zu kaufen – allesamt von den Zionisten bezahlt, die von ihnen einen Krieg gegen den Iran und die Unterstützung Israels fordern. Es bestehe also eine doppelte Loyalität. Und gerade in den letzten zwei Tagen hat Donald Trump in Amerika neue Wahlregistrierungsgesetze für die Wahlen im November vorgeschlagen, die den Kreis der Wahlberechtigten weiter einschränken.
Er will verhindern, dass Einwanderer wählen gehen, oder überhaupt irgendjemanden in demokratisch geprägten Wahlkreisen. Er hat gesagt, er könne jederzeit, einen Tag vor der Wahl, den Kriegsnotstand ausrufen. Er könne beschließen, den Iran zu bombardieren und dann sagen: „Es herrscht Kriegsnotstand, wir müssen die Wahlen aussetzen.“ Und selbst wenn er die Wahlen abhält, ändert sich inhaltlich nichts, außer dass die Demokraten jetzt noch kriegsbefürwortender sind als die Republikaner. Es besteht also keine Hoffnung, dass die amerikanische Öffentlichkeit und der politische Prozess irgendeinen Einfluss auf den Senat, das Repräsentantenhaus oder den Präsidenten und seine Minister haben werden. Ich frage mich, ob Anita oder Alice dazu Fragen haben.
10. Das US-Iran-Memorandum und Israels Rolle
Alice Chan: Dieses Memorandum ist eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran. Israel ist nicht daran beteiligt. Warum also sollte man erwarten, dass es funktioniert, und warum nimmt man es ernst?
Michael Hudson: Sie nehmen es ernst, denn die im Memorandum festgelegten Prinzipien sichern – zumindest auf dem Papier – alles, was Iran erreichen wollte. Damit wird im Wesentlichen offiziell von den Vereinigten Staaten anerkannt, dass Iran seine Souveränität erlangt hat und die Vereinigten Staaten es nicht erobern konnten. Iran hat somit das Recht, nach 60 Tagen die Zölle wieder einzuführen, die es in der Vergangenheit erhoben hat. Das Memorandum etablierte also diese 60-tägige Wartezeit, die der ganzen Welt demonstriert, dass wir unsere Versprechen gehalten haben, nicht aber die Vereinigten Staaten und Israel. Israel erklärt zwar, keine Abkommen zu unterzeichnen, ist aber ein Satellitenstaat der Vereinigten Staaten. Alle Bomben, die Israel auf Iran abgeworfen hat, waren amerikanische Bomben.
Israel wird von den Vereinigten Staaten unterstützt, daher könnten die USA Israel jederzeit stoppen. Ein Anruf Trumps bei Netanjahu mit der Aufforderung, die Kämpfe im Libanon einzustellen, genügte. Doch Netanjahu tat es nicht. Es spielt also keine Rolle, dass Israel, Afghanistan und Singapur das Abkommen nicht unterzeichnet haben. Sie sind in diesem Konflikt nicht involviert. Die Vereinigten Staaten entscheiden letztendlich. Europa und die Satellitenstaaten der USA haben das Abkommen nicht unterzeichnet. Der eigentliche Konflikt findet jedoch zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran statt. Die USA wollen – insbesondere im Bündnis mit China und Russland – demonstrieren, dass sie nicht der Aggressor sind. Der Grund für das Scheitern des Abkommens, das zum Einbruch des Ölhandels und damit zur Verschärfung der weltweiten Wirtschaftskrise geführt hat, unter der der Rest der Welt leiden wird, liegt in der Verletzung des Abkommens durch die Vereinigten Staaten und der israelischen Verletzung mit voller Duldung der USA.
Wenn Trump Netanjahu kritisiert, ist das reine Show. Er schaut sich die Meinungsumfragen in den USA an. Die amerikanische Öffentlichkeit hat sich gegen den Krieg im Iran und gegen Israel gewandt. Trump will also sagen: „Ich habe Netanjahu gesagt, er solle nicht angreifen“, aber natürlich ist sein gesamtes Kabinett zionistisch. Er selbst ist Zionist. Es ist, als würde er in einem separaten Gespräch sagen: „Bibi, ignorier einfach, was ich sage.“ Das ist nur Show. Ich bin sicher, die Israelis sehen das so: „Okay, er sagt das nur, weil er sich bei der amerikanischen Öffentlichkeit nicht unbeliebt machen will, aber wir wissen, dass er in Wirklichkeit alles gutheißt, was Israel im Libanon tut.“ Das ist alles nur Theater, alles nur Fassade. Und was den Iran angeht – das Memorandum macht seiner Ansicht nach ganz klar, wer sich an das Gesetz hält und wer es bricht.
Und es gibt dem Iran 60 Tage Zeit, Öl zu liefern, um seine Devisenreserven wieder aufzubauen, mit dem Wiederaufbau seiner Wirtschaft zu beginnen und mehr Raketen zu entwickeln, damit es beim finalen Kampf zwischen dem Iran und Israel „Kaboom!“ heißt.
11. Kuba: Marktöffnung und das Risiko eines US-Angriffs
Ashley Dayman: Besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Vereinigten Staaten Kuba militärisch angreifen oder versuchen, die Regierung zu stürzen? Was halten Sie von Kubas jüngsten Politikwechseln und den Bemühungen, sich dem Markt weiter zu öffnen, um einen US-Angriff zu vermeiden?
Michael Hudson: Nun, Kuba versucht, das zu tun, was seine Führung für notwendig hält, um zu überleben. Es weiß, dass Amerika militärisch in der Lage ist, ihm zu schaden und seine Wirtschaft mit Sanktionen zu zerstören. Amerika könnte Kuba mit Freundlichkeit erdrücken. Es könnte Kuba so viel Unterstützung, Handel und Investitionen zukommen lassen, dass Kuba gerne ein Bündnis mit den Vereinigten Staaten eingehen würde. Aber so denken die Vereinigten Staaten nicht, denn es gibt so viele alte Batista-Faschisten, die nach Amerika gekommen sind, wie Rubio und seine Familie, die das aktuelle Regime hassen, dass Amerika keinen Versuch unternehmen wird, ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen mit Kuba zu schließen. Es kann nur so laufen: Wir gewinnen, ihr verliert, und Kuba versucht einfach nur, alles zu tun, um zu überleben.
Ich nehme also an, dass sie, egal was sie tun, keine bessere Alternative zu ihrer jetzigen Vorgehensweise sehen. Ich war in den letzten Jahren nicht dort und habe daher auch nicht mit ihnen gesprochen.
Lau Kin Chi: Aber halten Sie die Drohung der USA, Kuba anzugreifen, für durchaus real?
Michael Hudson: Ja, ganz sicher. Das würde von den Ereignissen im Iran ablenken. Es wird dann eine Art False-Flag-Angriff geben, bei dem Kuba vorgetäuscht wird, die USA würden dies als Vergeltungsmaßnahme darstellen. Amerika, als Aggressor, gibt sich stets als Opfer aus, das sich nur gegen einen Angriff auf sich selbst verteidigt. Ja, natürlich besteht eine reale Bedrohung. Deshalb ist Kuba derzeit so besorgt und sieht sich gezwungen, Zugeständnisse zu machen, um diesen Angriff hinauszuzögern.
12. Gaza, das Westjordanland und die Logik der Kollektivbestrafung
Lau Kin Chi: Gleichzeitig geht der Völkermord in Gaza weiter.
Michael Hudson: Ja. Es wird so lange weitergehen, bis es, wie führende israelische Politiker gesagt haben, keine Palästinenser mehr gibt. Sie berufen sich auf die biblische Figur der Amalek und behaupten, der Herr habe ihnen befohlen, alle Amalek zu töten. Trump und Kushner wollen Gaza weiterhin zu einer Touristenattraktion machen. Israel verschärft zudem seine Offensive im Westjordanland und im Südlibanon. Dies ist ein Klassenkampf, ein rassistischer Krieg und ein Religionskrieg, der mit einer millenaristischen, evangelikalen Weltanschauung verknüpft ist.
Ashley Dayman: Ich habe gehört, dass Israel absichtlich Kinder tötet, um das Entstehen einer nächsten Generation zu verhindern.
Michael Hudson: Sie haben das von den Anführern selbst gehört. Sie haben im Grunde gesagt: Wir töten die Kinder, weil sie, wenn sie erwachsen sind, so wütend über unsere Taten sein werden, dass sie uns töten wollen. Das macht sie zu Terroristen. Wir haben ihre Eltern und ihre Angehörigen getötet und ihre Häuser zerstört, deshalb werden sie wütend auf uns sein. Wenn sie versuchen, sich zu verteidigen, wird ihre Selbstverteidigung als Angriff auf uns ausgelegt; deshalb wird ihre Tötung als unsere eigene Selbstverteidigung dargestellt. Es soll auch die Bevölkerung demoralisieren. Die Vereinigten Staaten haben diesen Ansatz als Erste angewendet. Die Vereinigten Staaten haben sich, wie die Ukraine, darauf konzentriert, Schulen und Krankenhäuser zu bombardieren und Ärzte, Journalisten und insbesondere Kinder zu töten, in der Annahme, dass dies die Bevölkerung so unzufrieden machen wird, dass sie kapituliert und einen Regimewechsel fordert.
Man erwartet, dass die Bevölkerung ihre derzeitigen Anführer abwählt und US-freundliche Führer einsetzt, in der Hoffnung, dass die Morde aufhören. Doch das Töten von Kindern führt nicht dazu, dass die Menschen einen US-freundlichen Führer fordern. Es lässt sie den Konflikt als existenzielle Bedrohung begreifen, sich hinter ihre Regierung stellen und sich gegen den Versuch wehren, ihre Wirtschaft und den internationalen Ölhandel durch die Kontrolle der Exporte aus dem Persischen Golf zu beherrschen.
Schließen
Kin Chi: Vielen Dank, Michael. Das war sehr hilfreich. Wir werden das Transkript und die Videos vorbereiten und uns in zwei bis drei Wochen wieder melden, um zu erfahren, wie sich die Dinge entwickelt haben. Passen Sie gut auf sich auf.
Michael Hudson: Ich bin mir sicher, dass etwas passieren wird. Danke.
Teilnehmer: Vielen Dank. Auf Wiedersehen, alle zusammen.
Foto von Wolfgang Hasselmann auf Unsplash
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interessierst du dich für gemeinschaft, spirituelle entwicklung + die vorbereitung auf das neue zeitalter? dann könnte eine kooperation von herzensmenschen, eine neue perspektive für dich sein, um...
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Guarda + Ardez: zwei Engadinerdörfer
meine neuen projekte: ein team von 3-5 herzensmenschen aufbauen - eine spirituelle dating- + crowdfunding-plattform - viedos/shorts zur persönlichkeitsentwicklung - spirituelle tantra-WS m. theorie+praxis - ein spirituelles polyamory-netzwerk - mittel / langfristig: ausbau meiner WS + netzwerke zu einer grossen, undogmatischen, spirituellen community, im neuen zeitalter vielleicht 2-5000 mit vielen untergruppen - wenn dich das interessiert, schreibe ein mail...
spirituelle tantragruppe

spirituelle tantragruppe - ich möchte eine spirituelle tantragruppe mit herzensmenschen kreieren. mein credo: selber besser machen, statt immer nur analysieren und kritisieren. wir kreieren uns unsere realität.
nur wir selber können uns glücklich machen. wie können wir z.b. eifersucht auflösen + immer glücklicher werden. aber auch sehr tiefgründige, zärtliche und liebevolle momente sind ganz wichtig - allein, zu zweit und in der gruppe. meine oberste priorität ist immer spirituelle entwicklung und nicht immer extremere sexpraktiken.
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china

propoganda + realität - inhalt: 21.8.25 Felix Abt: Kollaps des China-Narrativs 10.7.25 Robert Fitzthum: Kommunale Basis-Demokratie in der Praxis
12.7.25 Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Wirtschaft für die Menschen
Putins Erfolgsbilanz ist phänomenal
an den taten werdet ihr sie erkennen - deshalb ist der westen so sauer. er hat die amis um den finger gewickelt. wie es dazu kam, wie raffiniert putin das alles organisierte, siehst du in diesem video...
29.6.25: 20 Jahre Putin - Russland ein Erfolgsmodell 18.11.24 der hegemon beginnt zu fallen - 6.11.24: Der Untergang der USA ist die grosse Chance für Europa - 02.11.24 HJ Müller interviewt Alexander Dugin - 14.8.24: Idealismus + das Goldene Zeitalter Deutschlands
Swissbus Eurasia 2026
ÜBERLAND-REISE nach IRAN + ZENTRALASIEN + INDISCHER SUBKONTINENT + HIMALAYA-BERGFAHRTEN.

Initiative lokal + fair
Was ist ein fairer Preis? Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, das von Partnern aus der Wirtschaft und der Verwaltung finanziell unterstützt wird. ... Bitte beteiligt euch am Schluss an einer wissenschaftlichen Umfrage zu den Einkaufsgewohnheiten zum Thema Fairness. --- update 28.5.25 --- update 1.7.25 --- update 28.8.25
Michael Hudson Ökonom
mein favorit - er ist undogmatisch und kann über den tellerrand hinaus schauen. äusserst selten bei ökonimie-professoren
Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft die beste wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25
Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25
Video: wie der kapitalismus sich selber zerstört 29.5.25
Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025
Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt
Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen?
Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik
Neutralitäts-Initiative

volksabstimmung vorauss. 8.3.26: verhindern wir, dass die schweiz in NATO+EU getrieben wird
Warum Hitler die Schweiz nie besetzte: Die Macht der bewaffneten Neutralität
Die besten Quellen im Informations-Krieg
wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht, bin ich sehr interessiert.
Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich
Kompass-Initiative
hilf mit, dass wir nicht in die EU-diktatur hinein zu schliddern...

für eine direkt-demokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft
Waldschutz-Initiative
der klima-wahn zerstört die natur
Das Abholzen von Bäumen zum Schutz des Klimas ist Unsinn!
Gemeindeschutz-Initiative
co2-fanatiker sind undemokratisch
Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.
"Gemeinnützige Dorfgemeinschaften"
Bitte helft alle mit, die Vorzüge einer Vernetzung über DORF-STUNDEN allgemein bekannt zu machen + die Bildung von Gemein-nützigen Dorfgemeinschaften als Zukunftsmodell erstrebenswert zu machen. Bitte leitet diese Einladung weiter, an viele Leute, die ähnliche Visionen haben.
26.2.26: Download - das BUCH "Autonomie Strategie" (162 Seiten)
20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK
14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit
20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ
Lais + Schetinin Schule
die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt. - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.
zukunft in europa
spiritualität in die menschheit bringen: wahrheit-freiheit-liebe. kapitalismus abschaffen: drei-gliederung einführen vom diabolischen zu einem spirituellen geldsystem
Netzwerk „NEUES DORF“

HJK: WEG.global
Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».
Video - das Geheimnis aller Krankheiten
Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe
Kleinwohnformen
Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.
rotauf
Waldorf-Schule Turmalina
Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…
raus aus dem hamsterrad
es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.
Karl Marx der preußische Regierungsagent
"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen" 
Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF
John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftsattentäter.
senjora: lehrplan 21
Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard
ent-decke
Ent-Decke ist ein Internetportal in die Welt der besonderen, inhabergeführten, kleinen und mittelständischen Unternehmen.
mitarbeiterInnen
gesucht unterstützung für newsletter, website
in eigener sache: NL von markus rüegg
rüegg markus: für alle die bauen wollen
für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)

