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Analysen 12.-29.4.26: TRUMPS KREIS VERDIENT MILLIARDEN AM KRIEG/ 7 Länder stehen gerade vor dem Kollaps/ 150$ Öl: Asien reagiert, Europa schläft noch/ Brasilien: Vorbild für die Welt/ KANADA: Washington in der Falle/ Alex Kreiner: Die besten Analysen

 

 

 

 

 

 

   




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hungersnot droht in den armen ländern
die satanisten im westen inszenieren kriege, um geld+macht zu bekommen, siehe video unten: Netanyahu Befiehlt Krieg, Glenfarne Lacht in Alaska - die armen verhungern an den folgen. das sind herzzerreissende verbrechen, aber es dauert nicht mehr lange. spätestes 2037 sind alle herzensmenschen im neuen zeitalter. wenn du dich darauf vorbereiten willst, komme an meine monatlichen treffen - am 10.5.26 ist das nächste herzens-menschen-treffen/WS kindererziehung auf augenhöhe - mehr infos siehe unten und hier: persönlichkeitsentwicklung - du bist herzlich eingeladen. wenn du interesse hast, sende ein mail...

Finanzcrash-Experte: Eine einmalige Krise kommt auf uns zu BankenHistorike 13.800 Abonnenten 562 Aufrufe 27.04.2026 #Finanzkrise #Iran #Lebensmittelkrise Die aktuelle Situation rund um den Iran ist nicht nur eine Energiefrage – sie hat direkte Auswirkungen auf die globale Lebensmittelversorgung. Ein erheblicher Teil der weltweiten Düngemitteltransporte läuft durch die Straße von Hormus. Sobald dieser Fluss gestört wird, entsteht ein sofortiger Engpass, besonders in entscheidenden Phasen der landwirtschaftlichen Produktion. Moderne Landwirtschaft ist stark zeitabhängig. Düngemittel müssen zu ganz bestimmten Zeitpunkten eingesetzt werden, und wenn diese Zeitfenster verpasst werden, lässt sich der Verlust später nicht mehr ausgleichen. Eine kurzfristige Unterbrechung kann dadurch zu dauerhaft geringeren Erträgen führen und die globale Nahrungsmittelproduktion erheblich beeinträchtigen. Die Risiken sind jedoch ungleich verteilt. Länder, die stark von Importen abhängig sind und keine eigene Düngemittelproduktion oder strategische Reserven besitzen, sind besonders anfällig. Staaten mit eigener Produktion oder Vorräten können solche Schocks deutlich besser abfedern. Die größte Gefahr entsteht jedoch durch die Reaktionen innerhalb des Systems. Wenn Engpässe zunehmen, neigen Länder dazu, Exporte zu begrenzen und ihre eigene Versorgung zu priorisieren. Dadurch verstärken sich die Probleme gegenseitig und können sich von einer reinen Angebotskrise zu einer breiteren Bedrohung entwickeln – mit möglichen Folgen wie Hungersnöten und sozialer Instabilität. Energie, Düngemittel und Lebensmittel sind eng miteinander verbunden. Wenn ein Teil dieses Systems unter Druck gerät, breiten sich die Auswirkungen schnell auf alle anderen Bereiche aus.

der schmutzigeste krieg der letzten 20 jahre
es ist ein energiekrieg gegen china. sehr gute hintergrund-informationen... 

Netanyahu Befiehlt Krieg, Glenfarne Lacht in Alaska — Trumps Wahrer Gegner Ist China

 Frum Report DE 26.900 Abonnenten 26.04.2026 Donald Trump führt einen Krieg gegen den Iran — aber der eigentliche Gegner ist China. In Tel Aviv ordnet Benjamin Netanjahu neue Schläge gegen die Hisbollah im Libanon an. In Islamabad bricht Trump die Verhandlungen mit Witkoff und Kushner ab, während Außenminister Abbas Araghchi mit Pakistan, der Türkei, Saudi-Arabien und Frankreich eine neue Sicherheitsachse ohne Washington formiert. Hakan Fidan ist im Spiel. In Anchorage wartet der Energiekonzern Glenfarne auf 2031, wenn Alaska LNG zwanzig Millionen Tonnen Flüssiggas nach Asien exportiert. Die Straße von Hormus, Kharg-Insel, BASF, Lufthansa, der DAX — Deutschland zahlt die Rechnung für Trumps Energiekrieg gegen Peking.

die finanz-mafia beherrscht den westen + profitiert vom krieg
ohne eliminierung dieser kriminellen, ist frieden nicht möglich...

Michael Hudson: Irankrieg entfacht globales Finanzchaos

 Glenn Diesen Deutsch 44.600 Abonnenten 9.777 Aufrufe 26.04.2026 Prof. Michael Hudson, ein weltweit renommierter klassischer Ökonom, erläutert, warum der Krieg gegen den Iran die globale Wirtschaft dauerhaft verändert hat. Bitte unterstützen Sie Michael Hudsons wichtige Arbeit auf: patreon.com/michaelhudson Den finanziellen Winter der Welt hinauszögern – aber wie lange noch?: https://www.counterpunch.org/2026/04/... Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:    • Michael Hudson: Iran War Ignites Global Fi...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-04-25 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.

 

die kriegsgewinnler
warum kriege geführt werden - sehr wichtige analyse...
SCHOCK! US-MARINE UNTER BESCHUSS — TRUMPS KREIS VERDIENT MILLIARDEN AM KRIEG

   Frum Report DE   26.800 Abonnenten   23.04.2026 #iran #iranwar #israel  950 Millionen Dollar flossen am 7. April 2026 in Leerverkäufen an den Ölmärkten – Stunden bevor Donald Trump den Waffenstillstand mit Iran verkündete. Reuters dokumentierte die Transaktion. Die London Stock Exchange Group bestätigte die Daten. Derjenige, der die Wette platzierte, wusste drei Stunden vorher, was der Präsident der Vereinigten Staaten verkünden würde. Während die US-Marine in der Straße von Hormuz unter Beschuss steht, drei Handelsschiffe angegriffen und zwei beschlagnahmt wurden, verdient Trumps engster Kreis Milliarden an jeder Truth-Social-Nachricht. Paul Krugman nennt es Verrat. Der Kongressabgeordnete Ritchie Torres fordert eine SEC-Untersuchung. Und die Generäle des Pentagons warnen, dass ein Angriff auf Kharg Island in direkten Krieg mit China führt. Fakten zuerst. Analyse danach. Was das für Sie bedeutet – immer. Das ist Frum Report DE. #iran #iranwar #israel #usa

 7 Länder stehen gerade vor dem Kollaps — welches fällt zuerst?

   Langweilige Währung   27.800 Abonnenten   7.507 Aufrufe 23.04.2026 #Staatsbankrott #Schuldenkrise #Gold 🥇 AURUM PRO — Die einzige unabhängige Analyseplattform für Edelmetalle in Deutschland. Echtzeit Preisalarme, Markt Thermometer, KI Assistent: 👉 https://aurum-pro.de/

----------------------------------------━━━━SIEBEN LÄNDER STEHEN GERADE VOR DEM KOLLAPS — WELCHES FÄLLT ZUERST? Sieben Nationen zeigen aktuell exakt dasselbe finanzielle Muster, das jedem großen Staatsbankrott der letzten zweihundert Jahre vorausgegangen ist. In diesem Video führen wir die vollständige Rangliste durch — von Bangladesch bis zu dem Land, das professionelle Ökonomen öffentlich am wenigsten benennen wollen. Basierend auf dem Rahmenwerk des langfristigen Schuldenzyklus von Ray Dalio und der bahnbrechenden Forschung von Kenneth Rogoff und Carmen Reinhart über sechsundsechzig Länder und acht Jahrhunderte. ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ WAS SIE ERFAHREN WERDEN: ▸ Die drei Warnsignale, die jedem Staatsbankrott der modernen Ära vorausgehen ▸ Warum die Schuldenquote von neunzig Prozent der mathematische Wendepunkt ist ▸ Die dreifache Koinzidenz von Rogoff und warum sie niemals versagt ▸ Die vollständige Rangliste: Bangladesch, Ägypten, Pakistan, Türkei, Argentinien, Japan, Vereinigte Staaten ▸ Warum zweihundertfünfunddreißig Prozent Schuldenquote in Japan nicht bereits zu einem Kollaps geführt haben ▸ Die neununddreißig Billionen Dollar Schuldenlast Amerikas und was das für den Dollar bedeutet ▸ Was Dalio für Anleger in einer Umgebung der Stufe fünf empfiehlt ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ ZEITMARKEN: 00:00 Einleitung: Sieben Länder, dasselbe Muster 02:30 Warum dieses Video Sie direkt betrifft 04:15 Das Rahmenwerk von Dalio und Rogoff 06:45 Die drei Warnsignale 10:20 Land sieben: Bangladesch 12:45 Land sechs: Ägypten 15:30 Land fünf: Pakistan 18:15 Land vier: die Türkei 21:30 Land drei: Argentinien 24:45 Land zwei: Japan 28:30 Land eins: das unnennbare Land USA 33:00 Was das für Ihre Ersparnisse bedeutet ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ DATENQUELLEN UND REFERENZEN: ▸ Ray Dalio — Principles for Dealing with the Changing World Order ▸ Kenneth Rogoff und Carmen Reinhart — This Time Is Different: Eight Centuries of Financial Folly ▸ Internationaler Währungsfonds — World Economic Outlook ▸ Congressional Budget Office — Long Term Budget Outlook ▸ Bank für Internationalen Zahlungsausgleich — Quarterly Review ▸ World Gold Council — Central Bank Gold Survey zweitausendsechsundzwanzig ▸ Bank of Japan — Monetary Policy Reports ▸ US Department of the Treasury — Fiscal Data ▸ State Bank of Pakistan — Foreign Exchange Reserves Reports ▸ Central Bank of Egypt — Monthly Statistical Bulletin

PASSIERT JETZT: Ein Schiff in Hormus warnt vor 150 $ Öl — und Asien reagiert bereits

 Langweilige Währung 27.700 Abonnenten

973 Aufrufe 20.04.2026 #Silber #Hormus #Iran 📄 https://go.hotmart.com/R104979048K — Die Finanz-Recherche: Hormus & Ölkrise 📱 https://aurum-pro.de/ — Aurum Pro: Gold und Silber in Echtzeit Heute, am neunzehnten April zweitausendsechsundzwanzig, ordnete Präsident Trump eine vollständige Marineblockade der Straße von Hormus an. Die US Navy feuerte auf ein iranisches Frachtschiff, die Marines beschlagnahmten es. West Texas Intermediate sprang sieben Komma eins Prozent. Aber die wichtige Zahl ist hundertfünfzig. Hundertfünfzig Dollar pro Barrel. Der physische Preis, den asiatische Raffinerien bereits bezahlen. In diesem Video zeige ich Ihnen die historische Divergenz zwischen physischen und Futurepreisen, wie China sich über Jahre mit einer strategischen Reserve von eins Komma zwei Milliarden Barrel vorbereitet hat, und was das für den deutschen Sparer bedeutet. ━ 📊 QUELLEN: • International Energy Agency — Oil Market Report April 2026 — https://www.iea.org/reports/oil-marke... • U.S. Energy Information Administration — Short Term Energy Outlook — https://www.eia.gov/outlooks/steo/ • Reuters / Fortune — Strait of Hormuz coverage April 2026 — https://fortune.com/ • CNBC — Trump Hormus Blockade Coverage — https://www.cnbc.com/ • Wikipedia — 2026 Strait of Hormuz crisis — https://en.wikipedia.org/wiki/2026_St... • World Gold Council — Central Bank Gold Reserves Survey 2026 — https://www.gold.org/ • Al Jazeera — China Teapot Refineries Analysis — https://www.aljazeera.com/ • Trading Economics — Gold & Silver Price Data — https://tradingeconomics.com/

brillante geo-politische analyse - brasilien macht es vor, so sollten alle länder handeln...

Trump verliert erneut die Fassung, während Brasilien die Welt SCHOCKIERT… Washington in der Falle 18.290 Aufrufe 21.04.2026 #lula #trump #brics Ein beispielloses diplomatisches Erdbeben erschüttert das Weiße Haus. Während Präsident Trump die Fassung verliert, bringt Brasiliens Präsident Lula da Silva eine Wahrheit ans Licht, die Washington seit 16 Jahren zu verbergen versucht. Der geheime Deal von 2010 hätte den heutigen Krieg verhindern können, doch die USA entschieden sich für das Veto. Diese Analyse von Frum Report DE dekonstruiert die Teheraner Erklärung und zeigt, wie Brasilien durch die BRICS-Allianz Washington nun in eine strategische Falle manövriert. Während die Abkoppelung vom Dollar-System unaufhaltsam voranschreitet, zahlt Deutschland den Preis durch explodierende Energiekosten und bedrohte Lieferketten. Warum wurde der Frieden blockiert? Wer kontrolliert das System, das Europa die Zeche zahlen lässt? Erfahren Sie die Hintergründe, die in den Mainstream-Medien fehlen. Abonnieren Sie Frum Report DE für die Analyse, die jeden Faden dieses Konflikts verbindet. #lula #trump #brics #geopolitik #usa #news

das was kanada macht werden immer mehr länder machen bis die USA sich föllig isoliert haben...

SCHEIDUNG AUS KANADA: Boykott trifft Trump härter als erwartet + Washington hat keinen Plan! 20.04.2026 Kanada boykottiert die USA nicht mehr — es vollzieht eine wirtschaftliche Scheidung. 4,5 Milliarden Dollar Verlust. 21 Prozent weniger kanadische Reisende. 450.000 gestrichene Flugverbindungen. Was als Protest begann, ist heute ein struktureller Wandel — und er kehrt nicht um. Premierminister Mark Carney unterzeichnet Handelsabkommen auf vier Kontinenten, während Washington schweigt. Las Vegas, Florida, Myrtle Beach — ganze Regionen spüren die Konsequenzen. Und die Zahlen für 2026 zeigen keine Erholung. Sie zeigen eine Beschleunigung. Was das für Deutschland, Europa und die westliche Wirtschaftsordnung bedeutet — in dieser Analyse. Quellen / Sources: — Forbes: Canadian Tourism Boycott Economic Impact 2025 — US Travel Association: International Visitor Spending Report 2025 — Statistics Canada: Cross-Border Travel Data, März 2026 — RBC Economics: Canadian Domestic Tourism Growth Q4 2025 — Longwoods International: US Travel Sentiment Study, März 2026 — Inntopia Business Intelligence: Mountain Destination Bookings Januar 2026 — OAG Aviation: Canada-USA Seat Capacity Report Q1 2026 — National Association of Realtors: International Buyers Report 2024

 Deutschlands kontrollierter Abriss: Das Ende der Industrienation?

   Money & People   3630 Abonnenten   5.835 Aufrufe 16.04.2026 #Deutschland2026 #Realpolitik #Geopolitik Stille im Ruhrgebiet, Abwanderung in Ludwigshafen, Werkschließungen bei VW – was wie eine Dystopie klingt, ist im Jahr 2026 zur nüchternen Realität geworden. Deutschland, die einstige Wirtschaftslokomotive Europas, befindet sich im „kontrollierten Abriss“. In diesem Video blicken wir hinter die Kulissen einer gescheiterten Industriepolitik. Wir analysieren, wie die Sprengung von Nord Stream und das Ende billiger Energie die „wirtschaftliche Kastration“ eines ganzen Landes einleiteten. Warum bringt auch die Kanzlerschaft von Friedrich Merz nicht die erhoffte Wende? Wir sprechen über die Lücke zwischen grüner Ideologie und industrieller Notwendigkeit, über den Verfall der Infrastruktur und die schmerzhafte Frage: Hat Deutschland seine eigenen Interessen auf dem Altar der Geopolitik geopfert? Eine ehrliche Bestandsaufnahme über ein Land am Scheideweg – zwischen Museum der Industriegeschichte und einer mutigen Rückkehr zur Realpolitik. #Wirtschaft #Deutschland2026 #Deindustrialisierung #Energiewende #FriedrichMerz #Industrie #Wohlstand #Rezession #Geopolitik #VW #BASF #Realpolitik #Wirtschaftswunder

 


ende inhaltsverzeichnis... 



 
 

Eigentumsrechte im Reich der Lügen

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 23. April 2026

Alex Krainer

23. April 2026

∙ Bezahlt

Der grundlegende Aspekt des Investmentmanagements ist das Risikomanagement. Tatsächlich ist Investmentmanagement Risikomanagement: Um Renditen zu erzielen, müssen wir Risiken eingehen und managen. Heutzutage ist unser Risikohorizont enorm. Die unmittelbarsten Risiken beziehen sich auf den Wert unserer Anlagen, beispielsweise wenn Sie Bitcoin kaufen, dessen Kurs fällt und Sie einen realisierten oder unrealisierten Verlust erleiden. Solche Risiken lassen sich vergleichsweise leichter managen, da wir die Wahrscheinlichkeit wahrscheinlicher Verluste, zumindest kurzfristig, genau einschätzen können.

Doch es gibt auch weiter entfernte Risiken, die sich nur schwer oder gar nicht quantifizieren lassen. Eines davon ist, wie gestern bereits besprochen, die Beschlagnahmung Ihres Vermögens durch den Staat. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist zwar gering, aber nicht gleich null, und sollte dieses Risiko eintreten, könnte es, wie Nick Fuentes und Tausende andere kürzlich erfahren mussten, zu einem Totalverlust führen . David Webb argumentiert in seinem Buch „The Great Taking“, dass es überzeugende Beweise dafür gibt, dass westliche Rechtssysteme es den Behörden ermöglichen, nach eigenem Ermessen jeden und alles zu enteignen.

Die Ideologie versus die Realität der Eigentumsrechte

Um dieses Risiko zu mindern, sollten wir zunächst davon ausgehen, dass wir es anerkennen und seine Wahrheit verstehen. Diese unterscheidet sich von dem, was man uns glauben gemacht hat: dass unsere Eigentumsrechte unantastbar seien, dass unsere Regierungen sie nicht verletzen würden und dass wir, falls sie sie durch einen unbeabsichtigten Fehler doch verletzen sollten, über effiziente und wirksame Mittel zur Wiedergutmachung verfügen.

Das ist der Unterschied zwischen der freien Welt und all diesen schrecklichen Regimen wie dem kommunistischen China, Russland, Nordkorea oder Kuba, wo die Menschen keine Eigentumsrechte haben. Wir – das ist die Ideologie der freien Welt, aber leider entspricht vieles davon nicht der Wahrheit. Vor einiger Zeit schickte mir ein Freund einen Artikel zu genau diesem Thema von Martin Hutchinson , dem Herausgeber des Newsletters „ True Blue Never Stains “. Herr Hutchinson genießt offenbar hohes Ansehen bei seinen Lesern, doch je tiefer ich in den Text eintauchte, desto mehr war ich überzeugt, dass ich Satire las. Hutchinson schrieb, dass …

„Als das Dritte Reich im März 1939 den letzten Teil der Tschechoslowakei besetzte, gab die Bank von England die Gold- und Sterling-Reserven der Tschechoslowakei an die deutsche Regierung zurück… Das war nur recht und billig; die Bank respektierte die Eigentumsrechte der Tschechoslowaken und die Tatsache, dass diese Rechte nach internationalem Recht durch das Eroberungsrecht auf die neue Regierung der Tschechoslowakei übergegangen waren.“

In Hutchinsons Vorstellung hat die Bank von England das Gold der Tschechoslowakei irgendwie an Nazi-Deutschland „zurückgegeben“. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass die Wegnahme von Eigentum und dessen Übergabe an jemand anderen nicht dasselbe ist wie dessen Rückgabe, doch der gesunde Menschenverstand kann leicht von ideologischen Scheuklappen außer Kraft gesetzt werden. Hutchinson stellt dann die bewundernswerte Korrektheit der Bank von England der verachtenswerten Missachtung von Eigentumsrechten im kommunistischen China gegenüber: „Politisch gesehen ist China offiziell ein kommunistisches Land, daher werden die politischen Wünsche seiner Führung stets alle theoretischen Bedenken hinsichtlich Eigentumsrechten übertrumpfen, die im chinesischen System ohnehin kaum Bedeutung haben.“

Der selbsternannte Hüter der Prinzipien liefert zwar keine konkreten Beweise für Chinas Missachtung von Eigentumsrechten, aber da China „offiziell ein kommunistisches Land“ ist, reicht das im Grunde schon aus. Der Grund für diesen blanken Unsinn liegt darin, dass die Frage des Privateigentums im Westen so stark ideologisch geprägt ist, dass selbst hochgebildete Autoren (ich nehme an, Herr Hutchinson gehört dazu) sich in den Begriffen, Etiketten und ideologischen Lehrsätzen verlieren. Für Hutchinson genügt die Tatsache, dass China kommunistisch und Großbritannien nicht kommunistisch ist: Alles, was als „kommunistisch“ bezeichnet wird, ist eine Abscheulichkeit, und alles, was wir als „kapitalistisch“ bezeichnen können, ist automatisch richtig und angemessen.

Fernrisiken sind reale Risiken

Doch solche ideologischen Etiketten verblenden uns für sehr reale Risiken, selbst wenn diese entfernt erscheinen mögen. Gerade im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien könnte das Bewusstsein für solche Risiken Verhaltensänderungen auslösen. Beispielsweise könnten viele Menschen erwägen, ihr Geld von den Banken abzuziehen. Würde eine kritische Masse von ihnen zu ähnlichen Schlüssen gelangen, entstünde ein anhaltender Bankansturm, der das Bankensystem zum Zusammenbruch bringen könnte. Die Währungsbehörden müssten Geld drucken, um die Banken zu stützen, was jedoch zu hoher Inflation und einem Vertrauensverlust in die Währung führen würde.

Um dieses Risiko zu vermeiden, würden Privatpersonen ihr Bargeld so schnell wie möglich in Sachwerte umwandeln, und man kann mit Sicherheit vorhersagen, dass viele, vielleicht sogar die meisten, Gold und Silber als Alternativen bevorzugen würden. Einige würden Kryptowährungen wie Bitcoin kaufen. Es wäre unmöglich, die Auswirkungen solcher tektonischen Verschiebungen auf den Preis von Bitcoin oder physischem Gold und Silber vorherzusagen; sie könnten sogar unsere derzeitigen Vorstellungen übertreffen.

Die ideologischen Scheuklappen ablegen

Um die Risiken solcher Szenarien zu minimieren, müssen wir unsere ideologischen Scheuklappen ablegen und die Realität unvoreingenommen betrachten. Wie Stepford Brooke es ausdrückte: „Selbst wenn tausend alte Überzeugungen auf unserem Weg zur Wahrheit zerstört würden, müssen wir weitergehen.“ Wir müssen möglicherweise ganz von vorn anfangen und die Bedeutung einfacher Konzepte wie Wert, Besitz, Vermögen und Eigentumsrechte überdenken. Das ist nicht kompliziert, erfordert aber nüchternes und klares Denken. Andernfalls riskieren wir, die Fehler und Missstände des Systems zu verewigen und zu verschärfen, bis wir am Ende tatsächlich nichts mehr besitzen – so wie es das angeblich kapitalistische Weltwirtschaftsforum für uns geplant hat.

Um es klarzustellen: Anders als Herr Hutchinson, der sich selbst als „True Blue“ bezeichnet, habe ich in der kommunistischen Welt (im ehemaligen Jugoslawien) gelebt. Das System war höchst fehlerhaft und definitiv nicht tragfähig; sein Zusammenbruch war unvermeidlich, aber das ist ein ganz anderes Thema. Entgegen der weit verbreiteten Annahme im Westen gab es bei uns jedoch Privateigentum, und dieses war absolut unantastbar. Die Menschen fühlten sich durch ihren Besitz sicher und fürchteten nicht, dass er ihnen weggenommen werden könnte – diese Angst existierte schlichtweg nicht.


 

 

Kiews Anti-Terror-Operation von 2014 war ein Krieg der Bankiers

Der Krieg, der 14.000 Opfer forderte, wurde von den „Hauptaktionären“ des IWF angezettelt und von Arianne de Rothschild und Jeffrey Epstein diskutiert.

Alex Krainer

22. April 2026

[ Ursprünglich veröffentlicht auf I-System TrendCompass am 15. April 2026]

Am 15. April 2026 jährte sich der Beginn der Anti-Terror-Operation (ATO) in der Ukraine zum zwölften Mal. Diese löste eine Kette von Ereignissen aus, die zum Bürgerkrieg in der Ukraine führten und den letztendlichen Konflikt zwischen Russland und den USA/NATO nahezu unausweichlich machten. Die ATO war ein entscheidender Bestandteil des Versuchs westlicher Mächte, die vollständige Kontrolle über die Ukraine zu erlangen. Gleichzeitig wurden ihr Wesen und ihre Intensität in den westlichen Medien jedoch bewusst verschleiert.

Der Maidan-Putsch und der Zerfall der Ukraine

Im Februar 2014 fand der gewaltsame Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Alexander Janukowitsch statt, der in den südlichen und östlichen Regionen der Ukraine, wo die Mehrheit der Bevölkerung verstand, was in Kiew geschehen war, starken Widerstand hervorrief.

Dies waren die bevölkerungsreichsten Regionen der Ukraine, die Präsident Janukowitsch mit überwältigender Mehrheit unterstützten. Bei den Wahlen 2010 im Donbass erhielt er über 90 % der Stimmen, und die Bevölkerung dort akzeptierte seinen gewaltsamen Sturz nicht.

Russland annektiert die Krim

Unmittelbar nach dem Putsch sicherte Moskau die Krim-Halbinsel. Am 27. Februar 2014 sicherten russische Truppen, die auf der Krim stationiert waren, alle strategischen Punkte der Halbinsel, um eine gewaltsame Übernahme durch die Streitkräfte der Kiewer Junta zu verhindern. Am 16. März fand auf der Krim ein Referendum mit sehr hoher Wahlbeteiligung (83,1 %) statt, bei dem 96,77 % der Stimmen (1,23 Millionen) für den Wiedereintritt der Halbinsel in Russland sprachen. Zwei Tage später, am 18. März, erkannte der Kreml die Krim offiziell als Teil der Russischen Föderation an.

Unterdessen nahmen in anderen Teilen der Ost- und Südukraine die Demonstrationen gegen das neue Regime zu und vereitelten Kiews Bestrebungen, die vollständige Kontrolle über das Land zu erlangen. Kiews westliche Unterstützer übten Druck auf die neue Regierung aus, diese Proteste niederzuschlagen und die Kontrolle über das ganze Land zu festigen. Infolgedessen begann Kiew Anfang März 2014, Truppenkonvois mit Hubschraubern, Artillerie und Panzern in die aufständischen Regionen zu entsenden.

Die Bevölkerung der östlichen Regionen Donezk und Luhansk organisierte sich jedoch, um ihren Vormarsch zu stoppen. Da die einfachen ukrainischen Soldaten zögerten, Gewalt gegen ihre Mitbürger anzuwenden, erwiesen sich diese Akte des zivilen Widerstands als wirksam, und das Regime drohte, die Kontrolle über die südlichen und östlichen Regionen des Landes zu verlieren.

Die Nazifizierung

Am 13. März handelte die Junta rasch und stellte eine 60.000 Mann starke Nationalgarde auf, die eine aggressivere Streitmacht bilden sollte. Unter der Führung des neuen Sicherheitschefs Andrij Paruby sollte die Nationalgarde in der Ukraine eine ähnliche Rolle spielen wie Ernst Röhms SA in Deutschland in den 1930er Jahren: Sie sollte einen Angriff gegen alle dem Regime illoyalen Elemente durchführen.

Gleichzeitig machte sich Innenminister Arsen Awakow daran, die restlichen ukrainischen Streitkräfte aufzurüsten, indem er fast alle regulären Einheiten mit mindestens zwei oder drei Rechtsextremisten besetzte, um die Skrupel der Truppen gegenüber Gewalt zu überwinden. Diese Männer wurden abgestellt, um die regulären Armeeeinheiten zu begleiten, gegen die Demonstranten vorzugehen und die Befehle der Junta durchzusetzen.

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im Guardian berichtete Wie John Pilger damals , wurde die Ukraine in einen CIA-Themenpark verwandelt, der persönlich vom CIA-Direktor John Brennan in Kiew geleitet wurde, wobei Dutzende von „Spezialeinheiten“ der CIA und des FBI eine „Sicherheitsstruktur“ errichteten, die brutale Angriffe auf diejenigen überwachte, die sich dem Februar-Putsch widersetzten.

Kiews Anti-Terror-Operation löst einen Bürgerkrieg in der Ukraine aus

Damit war der Weg für einen Bürgerkrieg in der Ukraine geebnet. Wichtig ist jedoch zu erkennen, dass der Druck zur Festigung der Junta-Kontrolle über den Donbass vom internationalen Bankenkartell ausging, wobei der IWF als dessen Sprachrohr fungierte.

Unmittelbar nach dem Putsch US-Finanzminister Jacob Lew erklärte , die Gespräche der Ukraine mit dem IWF seien von entscheidender Bedeutung. Lew führte Gespräche mit dem Junta-Chef Arsenij Jazenjuk und versicherte ihm, seine Regierung könne mit umfassender internationaler Hilfe unter Koordination des IWF rechnen.

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Ihr müsst die Russen für uns vernichten: Jacob Lew vom US-Finanzministerium und Arsenij Jazenjuk, der Anführer der Kiewer Junta (Victoria Nulands „Yats“)

Lew wies daraufhin die IWF-Chefin Christine Lagarde an , dass die Ukraine unverzüglich mit der Umsetzung der erforderlichen „Strukturreformen“ beginnen müsse. Zwei Wochen nach Beginn der Anti-Terror-Operation gegen Kiew, am Mittwoch, dem 30. April 2014, genehmigte der IWF ein Hilfspaket in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar für die Ukraine.

IWF-Gelder, aber mit Auflagen

Derselbe IWF, der nur sechs Monate zuvor lediglich 4 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern unter extrem harten Auflagen bereitstellen konnte, schaffte es nun unter der neuen Führung, 17 Milliarden Dollar zu bewilligen – diesmal allerdings mit anderen Bedingungen. Einen Tag nach der Genehmigung des neuen Hilfspakets wies der Bericht der IWF-Mitarbeiter auf das offensichtliche Problem hin:

„… die Entwicklungen im Osten und die angespannten Beziehungen zu Russland könnten den bilateralen Handel erheblich beeinträchtigen und das Investitionsvertrauen für einen beträchtlichen Zeitraum dämpfen, wodurch sich die wirtschaftlichen Aussichten verschlechtern würden. … Sollte die Zentralregierung die effektive Kontrolle über den Osten verlieren, muss das Programm neu konzipiert werden.“

Ein CNBC-Artikel mit dem Titel „ IWF warnt Ukraine vor Rettungspaket bei Verlust des Ostens “ stellte fest, dass Kiews Vorgehen „politisch von wichtigen IWF-Aktionären motiviert war, um die ‚Kamikaze‘-Regierung Jazenjuk bei ihren Reformbemühungen zu unterstützen“. Wie wichtig war die Rolle des IWF? Am 26. November 2014 erklärte Ministerpräsident Jazenjuk Folgendes :

„Unser Kabinett hat das Aktivitätsprogramm und die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und anderen Banken wieder aufgenommen. Internationale Investoren sind derzeit nicht bereit, ins Land zu gehen, aber internationale Banken sind bereit, uns zu helfen. … Ohne die internationale Unterstützung hätten wir nicht überlebt.“

Um jedoch diese lebenswichtige Unterstützung vom westlichen Bankenkartell zu erhalten, müsste Kiew die widerspenstige Ostregion, die fast 80 % des BIP des Landes ausmacht, vollständig unter seine Kontrolle bringen.

Es ist (wie immer) die Sicherheit, Dummkopf!

Warum, so könnte man fragen, waren die Bankeninteressen so sehr daran interessiert, dass ihre Kiewer Junta die Kontrolle über den Donbas behielt? Es hatte viel weniger mit Freiheit und Demokratie zu tun, sondern vielmehr mit der großen Kohleindustrie, der Eisenmetallurgie, dem Maschinenbau, der chemischen Industrie, dem Bausektor, den enormen Energieressourcen, der diversifizierten Landwirtschaft und einem dichten Verkehrsnetz – allesamt begehrte Güter für die westlichen Finanzinteressen.

Darüber hinaus stammten fast 95 % der ukrainischen Energieressourcen und etwa 30 % des ukrainischen Energieverbrauchs aus dem Donbass. Rund 90 % der ukrainischen Kohlevorräte, die sich auf die sechs größten Kohleflöze der Ukraine beziehen, stammten aus dem Donbass. th Die größten der Welt befinden sich im Donezkbecken. Dies war entscheidend für die Energiediversifizierungspläne der Ukraine, die 2011 von der OECD formuliert wurden. Der Plan sah vor, die Stromerzeugung der Ukraine bis 2030 zu verdoppeln und die Wärmekraftwerke von Gas, das aus Russland geliefert wurde, auf heimische Kohle umzustellen.

Die Kontrolle über den Donbas und die Krim war für die Umsetzung dieses Plans unerlässlich. Die Ukraine verfügte zudem über die drittgrößten Schiefergasreserven der Welt mit geschätzten 1,2 Billionen Kubikmetern. Eines der beiden größten Felder, das Jusivska-Feld, liegt fast vollständig in den Gebieten Donezk und Charkiw. Westliche Energiekonzerne wie Chevron, Exxon, Halliburton und Shell hatten bereits Projekte in den ostukrainischen Gebieten im Visier.

Die Rebellionen in Donezk und Luhansk beraubten sie der Möglichkeit, diese Vorkommen zu erschließen, und ihre Banken der Möglichkeit, diese Bodenschätze als Sicherheiten zu nutzen. Bereits im Juni 2014 musste Royal Dutch Shell die Arbeiten an den Schiefergas-Explorationsprojekten in Jusizka einstellen, da die Kiewer Regierung nicht in der Lage war, die Kontrolle über das Feld zu erlangen. Sechs Monate später musste das Unternehmen das Projekt vollständig aufgeben .

Auch Chevron musste seine Pläne zur Erschließung der ukrainischen Energieressourcen im Wert von schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar aufgeben. Nach der Annexion der Krim durch Russland musste Exxon Mobil seine ambitionierten Pläne zur Erschließung der Offshore-Gasfelder im Schwarzen Meer auf Eis legen. Das 12 Milliarden US-Dollar teure Skifska-Projekt mit geschätzten Gasreserven von 3 Billionen Kubikfuß sollte ursprünglich 2017 die Produktion aufnehmen – nun befand es sich jedoch auf russischem Hoheitsgebiet.

Der Preis der Demokratie und der Freiheit

All diese Ressourcen konnten nicht einfach den aufmüpfigen Ostukrainern überlassen werden. Es gab viel zu tun, und westliche Diplomaten und „Berater“ sorgten dafür, dass ihre Agenten in Kiew entsprechend Druck ausübten. Sobald die Junta an der Macht war, reisten zahlreiche hochrangige westliche Beamte in die ukrainische Hauptstadt, darunter John Kerry , Vizepräsident Joe Biden (zwei Besuche ), mehrere „hochrangige US-Verteidigungsbeamte“ und nicht weniger als sieben Besuche des schwedischen Außenministers Carl Bildt , der die neue Regierung in Sicherheitsfragen beriet.

Am 12. April 2014 reiste CIA-Direktor John Brennan heimlich nach Kiew, um sich mit hochrangigen Vertretern der Junta zu treffen. Der ukrainische Geheimdienstchef Andrij Telizhenko sagte aus, er habe zu diesem Zeitpunkt einen Anruf von der US-Botschaft erhalten, in dem er um Unterstützung bei der Organisation des Treffens gebeten wurde. An diesem Treffen sollten sein Vorgesetzter, der Erste Stellvertretende Ministerpräsident Witali Jarma , US-Botschafter Jeffrey Pyatt , der amtierende ukrainische Präsident Oleksandr Turtschynow , der Chef des Auslandsgeheimdienstes Wiktor Gvosd und einige weitere hochrangige ukrainische Sicherheitsbeamte teilnehmen.

Telizhenko sagte , Brennan habe grünes Licht für den Einsatz von Gewalt gegen den Donbass gegeben und erörtert, wie die USA dies unterstützen könnten. Brennan habe darüber gesprochen, wie die Ukraine vorgehen solle – ein Plan, um den Donbass unter ukrainischer Kontrolle zu halten. Die Ukraine müsse entschlossen und aggressiv handeln, um eine Ausbreitung des Konflikts zu verhindern. Bereits am nächsten Tag kündigte die Junta ihre brutale „Antiterroroperation“ (ATO) gegen die Rebellengebiete an, die am 15. April, also vor zwölf Jahren, begann.

Wer waren also die „Hauptaktionäre“ des IWF?

Wie CNBC berichtete, wissen wir heute, dass Kiews Vorgehen „politisch von wichtigen IWF-Aktionären motiviert war, um die ‚Kamikaze‘-Regierung Jazenjuk bei ihren Reformbemühungen zu unterstützen“. Angesichts der Tatsache, dass Kiews Anti-Terror-Operation einen Bürgerkrieg in der Ukraine auslöste und über 14.000 Opfer forderte, wäre es interessant zu wissen, wer diese „wichtigen IWF-Aktionäre“ waren.

Man darf nicht vergessen, dass der Putsch von 2014 und die Anti-Terror-Operation Kiews den Konflikt auslösten, der schließlich in einen umfassenden Krieg zwischen der Ukraine und Russland mündete und weit über eine Million Opfer sowie eine nahezu vollständige Zerstörung der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft zur Folge hatte. Zweifellos wird sich dieser Konflikt weiter ausbreiten und könnte letztendlich zu einem weiteren verheerenden Weltkrieg auf dem europäischen Kontinent führen.

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Arianne de Rothschild und ihr Haustierangestellter

Die „Hauptaktionäre“ ausfindig zu machen, dürfte nicht allzu schwierig sein, wenn wir eine weitere Eskalation des Konflikts verhindern wollen. Heute kennen wir sogar eine Verdächtige namentlich, dank ihrer Korrespondenz mit ihrem engsten Mitarbeiter Jeffrey Epstein: Arianne de Rothschild , CEO der Edmond de Rothschild Group. Hier ist eine E-Mail, die die beiden nur drei Tage nach dem Beginn der Anti-Terror-Operation Kiew austauschten:

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Angesichts der geschätzten 10-12 Billionen Dollar an Sicherheiten in Form von Geldprodukten der Ukraine gäbe es in der Tat „viele Möglichkeiten, viele“.


 

 

Wir sind in der Höhle des Zyklopen gefangen, aber die Flucht könnte einfach sein.

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 22. April 2026

Alex Krainer

22. April 2026

∙ Bezahlt

Der amerikanische politische Kommentator und Aktivist Nick Fuentes veröffentlichte kürzlich eine Videobotschaft, in der er die Beschlagnahmung seiner Gelder durch die US-Regierung thematisierte. Folgendes war geschehen: Eines Tages stellte er fest, dass sein Girokonto leer war. Er rief seine Bank an und erfuhr: „Ihr Konto wird überprüft, weitere Informationen können wir Ihnen nicht geben.“ Etwa zwei Wochen später erhielt er von der Bank drei Telefonnummern, die alle US-Staatsanwälten des US-Justizministeriums gehörten.

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Sie können dein Geld nehmen, sie brauchen keinen Grund.

Fuentes erfuhr, dass gegen ihn ermittelt wurde, und die Regierung beschlagnahmte kurzerhand 483.592,78 Dollar von seinem Bankkonto. Seine Aussage gibt Anlass zum Nachdenken:

Ich rief meinen Anwalt an und fragte ihn, ob ich mein Geld zurückbekommen könne, ob ich irgendetwas tun könne, ob sie es freigeben müssten. … Die Antwort war im Grunde: Sie können Ihr Geld nehmen, sie brauchen keinen Grund, und sie können es so lange behalten, wie sie wollen, und sie müssen es nicht zurückgeben. … Wenn Sie ins Visier der FBI-Ermittlungen geraten, wenn Sie von der Bundesregierung ins Visier genommen werden, können Sie im Grunde nichts mehr tun.

Die gesamte konzentrierte Macht, die sich in Washington DC aufgebaut hat, wird nach innen gerichtet, und die Art von Schock und Ehrfurcht, die wir 2003 oder 2001 erlebt haben, Patriot Act, Panoptikum-Überwachungsstaat, wird jetzt von Politikern, Bürokraten und gut vernetzten wohlhabenden Eliten eingesetzt, und sie können diese Macht nun gegen Menschen mit amerikanischer Staatsbürgerschaft einsetzen.

Menschen, die nichts falsch gemacht haben, keine Kriminellen sind und keine Gefahr für die Gesellschaft darstellen, sondern lediglich den Mächtigen lästig sind oder Probleme bereiten. Und genau dann ist es vorbei mit der Freiheit. Dann sind Ihre Rechte, Ihr Eigentum und möglicherweise auch Ihr Leben vorbei.

Fuentes wurde keines Verbrechens beschuldigt, geschweige denn verurteilt. Dennoch wurden ihm fast eine halbe Million Dollar seines Vermögens von der Bundesregierung faktisch beschlagnahmt.

Haben wir das Recht, uns zu irren?

Manche mögen den Fall abtun, weil Nick Fuentes ein schrecklicher Mensch ist. Er bezeichnet sich selbst als traditionellen Katholiken und Patrioten der „America First“-Bewegung, obwohl ihn Kritiker von Organisationen wie dem SPLC und der ADL als weißen Rassisten und Extremisten bezeichnen. Aus diesem Grund mögen manche denken, Fuentes habe die Schwierigkeiten, in denen er steckt, verdient. Doch diese Ansicht impliziert, dass er sie verdient hat, weil er gegen „unsere Werte“ und Normen verstoßen hat: Er hat sich nicht angepasst.

Diese Position ist jedoch in sich widersprüchlich: Zu unseren Werten und Normen gehört, dass unsere Eigentumsrechte unantastbar sein sollten . Zumindest verstehen die meisten Menschen im Westen den Gesellschaftsvertrag zwischen sich und ihren Regierungen so. Der Staat kann einem nicht einfach das Eigentum wegnehmen, nur weil er einen für einen schlechten Menschen hält, dessen politische Ansichten falsch sind, der rassistisch, antisemitisch, homophob, transphob, impfgegnerisch oder klimaleugnerisch ist. Wir sollten das Recht haben, uns zu irren, oder nicht?

Ihre Eigentumsrechte sind nichtig.

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Als sie Nick Fuentes abholten, habe ich nichts gesagt, weil ich nicht Nick Fuentes bin…

Fuentes ist natürlich nicht das einzige Opfer solcher staatlichen Übergriffe. Die Zahl der Fälle dürfte in westlichen Ländern in die Tausende gehen. Donald Trump , einem Freund von dem US-amerikanischen politischen Aktivisten Roger Stone Auch , wurden die Konten eingefroren und die Guthaben beschlagnahmt. Dasselbe gilt für seinen Anwalt Rudy Giuliani . In Großbritannien wurde dem Journalisten Graham Phillips ebenfalls sein Eigentum entzogen, weil die Regierung mit seiner Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine unzufrieden war.

Aus ähnlich willkürlichen Gründen verhängte der Rat der Europäischen Union (EEU) im vergangenen Dezember Sanktionen gegen eine Gruppe von Personen, darunter den ehemaligen Schweizer Geheimdienstoffizier Oberst Jacques Baud , den französischen Journalisten Xavier Moreau und die politische Aktivistin Nathalie Yamb . Sie waren nur die bekanntesten unter den über 2.000 Personen, die seit 2022 vom EEU sanktioniert wurden. Die unmittelbare Folge einer Sanktion ist die Sperrung der Bankkonten der Betroffenen. Von einem Tag auf den anderen können sie kein Geld mehr empfangen, Einkäufe tätigen oder ihre Rechnungen bezahlen.

Es scheint, als seien unsere gesellschaftlichen Verträge in gewisser Weise verändert und die Rechtsstaatlichkeit durch willkürliche Herrschaft eines bürokratischen Apparats ersetzt worden. Wenn dieser Apparat Menschen wie Nick Fuentes, Oberst Jacques Baud oder Xavier Moreau bestrafen kann, denen kein Gesetzesverstoß vorgeworfen wird, kann er dasselbe mit jedem anderen tun, und dessen Eigentumsrechte werden dadurch zunichtegemacht.

Die beunruhigende Konsequenz daraus ist, dass all unsere Eigentumsrechte nichtig sind: Wir genießen sie nur bedingt, mit der wohlwollenden Duldung des Blobs, der sie jederzeit widerrufen kann. Dafür braucht es keinen Grund.

Die Ursache des Risikos und die Abhilfe

Es ist wichtig, einen offensichtlichen Aspekt in all diesen Fällen zu erkennen: Die Bankkonten der sanktionierten Personen wurden eingefroren. Unsere Bankguthaben sind die Quelle unserer Verwundbarkeit und unseres Risikos. Bargeld oder andere liquide Mittel außerhalb der Banken lassen sich nicht so einfach beschlagnahmen. Um unsere Rechte zu verteidigen, scheinen wir zwei Möglichkeiten zu haben: (1) uns anzupassen und zu gehorchen oder (2) so viel Geld wie möglich von den Banken abzuheben.

Gehorsam und Anpassung mögen kurzfristig Sicherheit bieten. Doch genau diese Art von Gehorsam verlangt das Ungeheuer von uns, um die Ungehorsamen und Widerspenstigen einen nach dem anderen zu verschlingen. Gehorsam verschafft uns lediglich das Privileg, später selbst verschlungen zu werden. Dies erinnert an Homers Odyssee, in der Odysseus und seine Männer in der Höhle des Zyklopen gefangen sind. Der Zyklop wird als Wilder dargestellt, der die Götter und die Normen der Zivilisation missachtet.

Als der Zyklop beginnt, seine Männer zu verschlingen, bietet Odysseus dem einäugigen Ungeheuer Wein an. Im Gegenzug verspricht der berauschte Zyklop Odysseus, ihn zuletzt zu verschlingen.

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Einäugige Monster: damals und heute

Wie Odysseus und seine Männer sitzen auch wir in der Höhle des einäugigen Monsters fest. Doch wir sind selbst gefangen, und die Flucht könnte so einfach sein wie der Widerruf unserer Zustimmung. Für Einzelpersonen und Haushalte sollte der erste Schritt darin bestehen, so viel Geld wie möglich vom Bankensystem abzuheben und es in Vermögenswerte umzuwandeln, über die wir selbst verfügen können.

Natürlich besteht immer das Risiko, dass man sein Geld verliert oder dass Kriminelle es einem wegnehmen. Aber es geht hier nicht um die Wahl zwischen Kriminellen und unseren „unantastbaren“ Eigentumsrechten, die uns von der Finanzwelt – die dem modernen, einäugigen Monster dient – ​​garantiert werden. Es ist die Wahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Kriminellen.

Macht die Schwarzmärkte wieder großartig!

Der nächste Schritt sollte darin bestehen, so viele Geschäfte wie möglich mit kleinen und mittleren Familienunternehmen abzuwickeln, vorzugsweise auf den Graumärkten und Schwarzmärkten, die als Reaktion auf den Missbrauch unseres Gesellschaftsvertrags durch die herrschenden Eliten entstehen oder entstehen werden. Dies wird zwar seine Grenzen haben, sollte aber auch in anderer Hinsicht befreiend wirken. Wo immer das herrschende Establishment Menschen und Unternehmen belastende Beschränkungen auferlegt und zu Missbrauch und illegalen Mitteln greift, um diese Beschränkungen durchzusetzen, entwickeln die Menschen Alternativen.

Solche Alternativen bergen eigene Risiken, das ist unvermeidlich. Die Behörden werden versuchen, den Schwarzmarkt zu zerschlagen. Sie werden einige seiner Teilnehmer zur Rechenschaft ziehen und an ihnen ein Exempel statuieren, um andere abzuschrecken und einzuschüchtern. Doch letztendlich verliert die Repression an Wirkung angesichts der breiten Masse der Bevölkerung, die sich durch andere Wege und Kaufentscheidungen wehrt. In Ländern wie Argentinien und Venezuela wird fast die Hälfte des BIP auf dem Schwarzmarkt umgesetzt. Das liegt nicht daran, dass die Regierungen dies zulassen, sondern daran, dass sie den Schwarzmarkt nicht kontrollieren können.

Alternative Systeme werden sich als weitaus weniger kompliziert erweisen als die Kontrollmatrix, die das einäugige Monster um uns herum eiligst zu errichten versucht. Jedenfalls scheint uns keine Wahl mehr zu bleiben, es sei denn, wir geben uns mit dem zweifelhaften Gewinn zufrieden, zu den Letzten zu gehören, die verschlungen werden.


 

Von Kriegen, Umbrüchen und Märkten

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Dienstag, den 21. April 2026

Alex Krainer

21. April 2026

∙ Bezahlt

Im gestrigen Bericht erörterten wir die möglichen Auswirkungen einer erneuten Eskalation des Krieges im Nahen Osten auf die globalen Ölmärkte. Im schlimmsten Fall könnte die gesamte Energieinfrastruktur der Region beeinträchtigt werden, was zu einem Rückgang des weltweiten Ölangebots um bis zu 32 % führen würde. Leider ist die Konfrontation zwischen den USA und dem Iran nicht der einzige Faktor, der derzeit massive Störungen in der weltweiten Energieproduktion verursacht.

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In den letzten Monaten haben wir eine Reihe gezielter Angriffe auf die Energieinfrastruktur in anderen Teilen der Welt erlebt, begleitet von zahlreichen Industrieunfällen, die so häufig geworden sind, dass es schwierig geworden ist, den Überblick zu behalten. Allein in den letzten fünf Tagen gab es sechs voneinander unabhängige Vorfälle:

  • 15. April: Brand in der Viva Energy Geelong Raffinerie (Australien)
  • 16. April: Tödliche Gaspipeline-Explosion in Haripur, Pakistan (8 Tote)
  • 18. April: Ukrainischer Drohnenangriff auf eine Rosneft-Ölraffinerie und ein Tuapse-Öllager mit Exportanlage in Krasnodar, Russland – vermutlich der bisher größte Angriff dieser Art.
  • 20. April: Großbrand in einer der größten petrochemischen Raffinerien Indiens (HPCL Rajasthan) – einen Tag vor der geplanten Einweihung durch Premierminister Modi.
  • 20. April: Explosion und Brand im Kraftwerk CET Vest, Bukarest (Rumänien)

Heute Morgen erfuhren wir außerdem von einer gewaltigen Explosion einer Ölplattform nahe Etoile, Texas (das US-Heimatschutzministerium führte den Angriff bereits auf iranische Schläferzellen zurück ). Natürlich könnten die meisten dieser Vorfälle Zufälle sein, doch sie stellen nur einen kleinen Teil dessen dar, was sich seit Monaten ereignet. Die folgende Liste dürfte für Anhänger der Zufallstheorie eine größere Herausforderung darstellen:

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Darüber hinaus haben wir mehrere Angriffe auf die russische Tanker-„Schattenflotte“ und Pipelines erlebt, darunter die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022.

Ölpreis und die Trägheit der Märkte

Angesichts all dessen könnte der Rohölpreis – zumindest was die Referenzsorten Brent und WTI betrifft – diese Realitäten noch immer nicht ausreichend widerspiegeln. Brent-Rohöl erreichte im März einen Höchststand von 120 US-Dollar pro Barrel, fiel aber in den darauffolgenden Wochen wieder unter 100 US-Dollar pro Barrel (derzeit notiert es bei etwa 96 US-Dollar pro Barrel). Gleichzeitig fiel der WTI-Preis, der ebenfalls auf 120 US-Dollar gestiegen war, unter 90 US-Dollar pro Barrel. Es gab viele Spekulationen darüber, dass dies hauptsächlich auf Marktmanipulation zurückzuführen ist, was durchaus plausibel erscheint. Ein Teil der Erklärung liegt jedoch auch in der Natur der Märkte selbst und dem Prozess der Preisfindung.

Wie ich bereits erwähnt habe, verlaufen großflächige Preisereignisse (LSPEs) fast immer als Trends, die sich über Monate oder Jahre erstrecken. Vor Kurzem sahen wir, wie der Goldpreis fast drei Jahre lang in einer Seitwärtsbewegung zwischen 1.800 und 2.000 US-Dollar pro Feinunze dümpelte. Anfang 2024 brach der Preis dann aus und stieg in den folgenden zwei Jahren weiter auf ein neues Allzeithoch von über 5.500 US-Dollar pro Feinunze.

Dieser LSPE-Prozess umfasste eine Preisfindung, die sich über fast zwei Jahre erstreckte, und ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Monaten einen ähnlichen Prozess auf den Energiemärkten beobachten werden. Marktanalyst Lukas Ekwueme ( @ekwufinance ) fasste die Marktreaktion auf das OPEC-Embargo von 1973 zusammen , die ebenfalls eine gewisse Trägheit und einen sechs Jahre andauernden LSPE-Prozess aufwies:

„… zuerst bewegte sich der Ölpreis: von etwa 4 auf etwa 10 US-Dollar während des fünfmonatigen Embargos. Die eigentliche Bewegung kam aber erst danach. In den folgenden sechs Jahren stieg der Ölpreis weiter und erreichte schließlich einen Höchststand von etwa 40 US-Dollar – noch einmal etwa das Vierfache, selbst nach dem Ende des Embargos. Das Embargo verursachte nicht nur einen vorübergehenden Preisanstieg … es veränderte das gesamte Preissystem. Der Preis vor dem Embargo kehrte nie wieder zurück … der Ölpreis betrat eine neue Realität.“

Die Aktienkurse passten sich auch über einen längeren Zeitraum an: Zwei Wochen nach Verkündung des Embargos im Oktober 1973 fiel der S&P um etwa 24 %. Darauf folgte eine Konsolidierungsphase von rund fünf Monaten, bevor es zu einem weiteren Kursrückgang von etwa 33 % kam.

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Diese Episode untermauert einmal mehr unsere Kernthese, dass sich Märkte in Trends bewegen. Wir können ihre Entwicklung zwar nicht präzise vorhersagen, aber durch die konsequente Anwendung systematischer Trendfolgestrategien mit Disziplin und Geduld sollten wir in nahezu jedem Markt – unabhängig von steigenden oder fallenden Kursen – beträchtliche Gewinne aus solchen LSPEs erzielen können. Die Gewinne kommen nicht über Nacht, sondern wachsen über lange Zeiträume. Deshalb sind Disziplin und Geduld genauso wichtig wie eine effektive Strategie.


 

 
 
 

Steht die Erschütterung des Ölmarktes kurz vor einer Supernova?

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 20. April 2026

Alex Krainer

20. April 2026

∙ Bezahlt

Die „Friedensverhandlungen“ zwischen Iran und den USA scheinen gescheitert zu sein. Die angespannte Waffenruhe trat am 8. April in Kraft. Präsident Trump bezeichnete sie als Chance, ein umfassenderes Abkommen abzuschließen, vorausgesetzt, Iran öffnet die Straße von Hormus vollständig wieder. Offenbar akzeptierte Trump Irans Zehn-Punkte-Plan als „tragfähige Grundlage“ für das Abkommen. Doch trotz dieser positiven Entwicklung dauern Streitigkeiten, gegenseitige Anschuldigungen und Sabotageakte unvermindert an.

Am 12. April fanden in Islamabad, Pakistan, direkte Gespräche zwischen amerikanischen und iranischen Delegationen statt. Nach 21 Stunden intensiver Verhandlungen konnte kein Durchbruch erzielt werden. Zu den Hauptstreitpunkten zählten das iranische Atomprogramm, die Lockerung der Sanktionen, die Deeskalation in der Region und die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Die iranische Seite machte den „Maximalismus“ der US-Positionen für das Scheitern der Gespräche verantwortlich.

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Der schwindende Waffenstillstand

In den darauffolgenden Tagen einigten sich beide Seiten auf die Einhaltung des Waffenstillstands, um die Möglichkeit diplomatischer Verhandlungen offenzuhalten. Präsident Trump bekräftigte weiterhin, die Gespräche verliefen gut und eine Einigung sei „sehr nah“. Die nächste Gesprächsrunde sollte am Wochenende vom 18. bis 20. April erneut in Islamabad stattfinden, doch offenbar hat sich das Zeitfenster für diplomatische Bemühungen geschlossen.

Heute Morgen gab die iranische Regierung offiziell bekannt, dass derzeit keine Pläne zur Wiederaufnahme der Verhandlungen bestehen. Sie begründete dies erneut mit den maximalistischen Forderungen der USA sowie deren Verstößen gegen den Geist des Waffenstillstands. Da das ursprüngliche Waffenstillstandsabkommen in zwei Tagen (am 22. April) ausläuft, droht eine erneute Eskalation des Konflikts. Trump versucht dies offensichtlich zu verhindern, indem er eine Verlängerung des Waffenstillstands um eine weitere Woche vorschlägt.

Die diplomatischen Manöver der vergangenen Woche haben insgesamt nur das tiefe Misstrauen zwischen den USA und dem Iran verdeutlicht. Die Waffenruhe scheint zwar noch zu halten, doch ohne eine Verlängerung oder ein tragfähiges Rahmenabkommen könnte der Konflikt erneut aufflammen und eskalieren.

Bedrohungen und Gegenbedrohungen

Anfang dieses Monats drohte Präsident Trump bekanntlich damit, den Iran in die Steinzeit zurückzubomben, wo er ihn hingehört , und erklärte wenige Tage später: „ Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und nie wieder zurückkehren .“

Ben @BenSwann_ Swann

Präsident Trump: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen und nie wieder zurückkehren.“

14:47 Uhr · 7. April 2026 · 3620 Aufrufe

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Zum Glück wurde ein Waffenstillstand vereinbart, doch die Drohungen und Gegendrohungen dauern an. Am Wochenende sagte Trump: „ Wenn wir keine Einigung mit dem Iran erzielen können, müssen wir möglicherweise wieder bombardieren .“ Wie noch nie zuvor und getreu früheren Drohungen werden die erneuten US-Bombenangriffe höchstwahrscheinlich die iranische Energieinfrastruktur ins Visier nehmen.

Der Iran hat mit einer eigenen Drohung reagiert: Sollten die USA die iranische Energieinfrastruktur bombardieren, werden sie die Energieinfrastruktur aller mit den USA verbündeten Nationen in der Region zerstören, darunter die Yanbu-Pipeline in Saudi-Arabien, die Anlage in Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die zur Umgehung der Straße von Hormus genutzt wird, und die Meerenge Bab al-Mandab vollständig schließen.

Die Mutter aller Ölmarktstörungen

JPMorgan Commodities Research stellte diese Karte zur Verfügung, die genau veranschaulicht, was dies bedeuten würde:

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Sollte dies vollständig umgesetzt werden, würde es zu massiven Störungen führen und insgesamt etwa 32 % der weltweiten Ölversorgung lahmlegen. Rund 20 % des globalen Rohöltransports passieren die Straße von Hormus, doch die tatsächlichen Auswirkungen ihrer Schließung auf die globale Ölversorgung lagen „nur“ zwischen 8 und 12 %, da ein Teil des Rohöls über alternative Pipelines oder andere Wege umgeleitet werden konnte. Dennoch handelte es sich um die größte Unterbrechung der Ölversorgung in der Geschichte der Ölmärkte.

Zurück vom Rande des Abgrunds?

Erneute Feindseligkeiten könnten die Lage dramatisch verschärfen und die Weltwirtschaft in eine beispiellose Krise stürzen, deren Ausmaß unvorhersehbar und deren langfristige Folgen schwer abzumildern wären. Hoffentlich hält die Gefahr solcher Ereignisse Iran und die USA vom Rande des Abgrunds fern und setzt sie unter Druck, echte Kompromisse einzugehen und nachhaltige Lösungen für diesen Konflikt zu finden.

Momentan gibt es wenig Grund zum Optimismus. Das Worst-Case-Szenario im Nahen Osten könnte jedoch so verheerend sein, dass selbst einige der mächtigsten Akteure der Weltpolitik darunter leiden könnten, dass ein Risiko schlichtweg nicht tragbar ist. Die Folgen würden sich nicht nur auf den Energiemärkten, sondern auch auf den Finanzmärkten zeigen. Viele der größten Banken der Welt sind massiv in den Volkswirtschaften des Nahen Ostens investiert, und deren Zusammenbruch könnte eine schwere Finanzkrise im Westen auslösen.

Wie viele Rettungspakete?

So erfuhren wir beispielsweise gestern, dass die Vereinigten Arabischen Emirate, einer der wichtigsten Verbündeten der USA und Israels in der Region, Gespräche mit den USA über ein Rettungspaket aufgenommen haben, falls der Krieg andauert und die Haushaltslage der Emirate sich weiter verschlechtert. Der Gouverneur der Zentralbank der VAE, Khaled Mohamed Balama, bat US-Finanzminister Scott Bessent um Unterstützung bei der Einrichtung einer US-Dollar-Swap-Linie der Federal Reserve.

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Die Swap-Linie dürfte die Bindung des VAE-Dollars an den US-Dollar bei etwa 3,6725 AED pro US-Dollar stützen. Sollte die Wirtschaft der VAE jedoch anhaltende Schwierigkeiten haben, wäre diese Bindung nicht tragfähig, und die USA würden ihren Verbündeten faktisch retten. Sollten die Feindseligkeiten zwischen Iran und den USA weiter schwelen, könnten ähnliche Hilfsgesuche von anderen Verbündeten, aber auch von Banken und Unternehmen mit bedeutenden Vermögenswerten in der Region zunehmen.

Dies wird Präsident Trump vor große Herausforderungen stellen, die Situation schnell zu lösen. Iran hingegen steht nicht unter vergleichbarem finanziellen und zeitlichen Druck. Im Gegenteil, ihre Lage hat sich in den letzten 50 Tagen deutlich verbessert. Diese Woche könnte entscheidend dafür sein, wie der Konflikt letztendlich gelöst werden kann. Derzeit scheint jede Alternative denkbar.


 

Der Zusammenbruch des „globalen Großbritanniens“ beschleunigt sich

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 16. April 2026

Alex Krainer

17. April 2026

∙ Bezahlt

Ein wiederkehrendes Thema dieses Newsletters ist der drohende Untergang Großbritanniens, seiner Wirtschaft und seines einstigen Imperiums, das sich jüngst in „Global Britain“ umbenannt hat. Meine Neugierde wurde durch die hysterischen Reaktionen Großbritanniens auf den US-Abzug aus Afghanistan im August 2021 geweckt. Zahlreiche hochrangige britische Beamte zeigten sich empört, als fühlten sie sich von den Amerikanern verraten. Wer hätte gedacht, dass Afghanistan eine so große Bedeutung hat? für das britische Establishment

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Weitere Recherchen ergaben, dass die britische Außenpolitik die Fortsetzung einer imperialistischen, neokolonialistischen Agenda beinhaltete und dass Großbritannien für die Erreichung seiner geopolitischen Ziele stark von den Vereinigten Staaten abhängig war. Der US-Abzug aus Afghanistan hatte nahezu unmittelbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte, die durch den Ausbruch des Krieges in der Ukraine (Russlands unprovozierter und völkerrechtswidriger Einmarsch in die unabhängige, demokratische Ukraine) noch verschärft wurden.

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Sehr bald wurde deutlich, dass die Märkte Großbritannien als schwächstes Glied unter den westlichen Volkswirtschaften ausmachten, was darauf hindeutet, dass ihre Wirtschaft stärker dem allmählichen Verlust der globalen Hegemonie des Westens ausgesetzt sei und dass Großbritannien wahrscheinlich eines der ersten – wenn nicht sogar das erste – westliche Domino sein werde, das umfällt.

In meinem Artikel vom Oktober 2021 mit dem Titel „ Der Niedergang des globalen Großbritanniens: Eine Investitionshypothese “ habe ich die These aufgestellt, dass Großbritannien „ nicht dazu zurückkehren wird, sich als neutrale Inselnation einfach nur um seine eigenen inneren Angelegenheiten zu kümmern, sondern bis zum bitteren Ende danach streben wird, seine verlorene Hegemonie wiederzuerlangen .“ Insofern dies durch das oligarchische, imperialistische Regierungssystem Großbritanniens bedingt war, war es vorhersehbar, dass …

„Das Vereinigte Königreich wird sein Wirtschaftswachstum im Inland durch harte Sparmaßnahmen ersticken und gleichzeitig die Militärausgaben und die Auslandsabenteuer erhöhen. Die britische Staatsverschuldung wird weiterhin schneller wachsen als das BIP, und die Haushaltsdefizite der Regierung werden durch die Geldpolitik der Bank von England gedeckt. Dieses Rezept führt unweigerlich zu Stagflation und möglicherweise sogar zu Hyperinflation.“

All dies mag überraschend erscheinen, da Großbritannien es mit großem Geschick verstanden hat, die Aufmerksamkeit von sich und seinen wirtschaftlichen Problemen abzulenken und den Schein einer vorbildlichen liberalen Demokratie, einer der reichsten Nationen der Welt, einer Führungsmacht der freien Welt und einer Hochburg der Menschenrechte aufrechtzuerhalten. Doch wie so oft entspricht das, was an der Fassade eines Landes sichtbar ist, nicht seinen weitaus düstereren Realitäten.

sich entlang einer vorhersehbaren Bahn entwickeln

Wenn Regierungssysteme versagen, weisen sie häufig ein bestimmtes Syndrom auf , das mir die folgende Vorhersage über den Zerfall des britischen Systems erlaubt:

„… auf Makroebene können wir in den kommenden Monaten und Jahren folgende Entwicklungen erwarten: Die Vermögenspreise werden voraussichtlich weiter steigen (d. h. ein Aufwärtszyklus für den FTSE 100), aber die Staatsanleihen werden zusammen mit dem britischen Pfund weiter fallen.“

Ich habe diese Prognose am 11. Oktober 2021 veröffentlicht. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung britischer Staatsanleihen (Gilts), des britischen Pfunds und des FTSE 100 Aktienindex:

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Was britische Staatsanleihen und den FTSE 100 betrifft, hat sich meine Prognose als richtig erwiesen. Das britische Pfund, das gegenüber dem US-Dollar bis 2024 an Wert verloren hatte, hat sich erholt und notiert nun fast genau wieder auf dem damaligen Niveau (1,3594 am 11. Oktober 2021 gegenüber 1,3527 zum gestrigen Handelsschluss).

Ein Krieg im Nahen Osten könnte Großbritanniens Todesstoß sein.

Wir haben gesehen, dass geopolitische Ereignisse bedeutenden Marktentwicklungen in westlichen Volkswirtschaften vorausgingen, und dasselbe könnte sich auch im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten bewahrheiten. Dies wird sich mit der Zeit deutlicher zeigen, doch deuten einige Meldungen darauf hin, dass sich die Verschlechterung der britischen Haushaltslage und der wirtschaftlichen Lage in letzter Zeit beschleunigt hat.

Beispielsweise wurden die Wirtschaftsaussichten Großbritanniens im jüngsten Weltwirtschaftsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) stärker herabgestuft als die jeder anderen großen Volkswirtschaft Sie . Einen kurzen Kommentar von Sky News dazu finden hier .

Sky @SkyNews News

EILMELDUNG: Die Wirtschaftsaussichten Großbritanniens wurden im jüngsten Update des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum Zustand der Weltwirtschaft stärker herabgestuft als die jeder anderen großen Volkswirtschaft. trib.al/LhyFrlA 📺 Sky 501 und YouTube

15:16 Uhr · 14. April 2026 · 3,08 Millionen Aufrufe

915 Antworten · 1140 Reposts · 3130 Likes

Diese Woche erfuhren wir außerdem, dass Großbritannien die größte Einzelemission von Staatsanleihen seiner Geschichte getätigt hat: 15 Milliarden Pfund an einem einzigen Tag. Schlimmer noch: Die Rendite war die höchste seit fast zwanzig Jahren.

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Großbritanniens katastrophale Finanzlage zeigt sich auch darin, dass die Sozialausgaben erstmals in der Geschichte die Einkommensteuereinnahmen übersteigen: 333 Milliarden Pfund gegenüber 331 Milliarden Pfund. Trotzdem scheint die Regierung unbeirrt und verstärkt ihre außenpolitischen Ambitionen, während das Land in eine Krise gerät und das Leben für Millionen von Briten unerschwinglich wird. Offensichtlich wird Großbritannien „ nicht einfach zu einer neutralen Inselnation zurückkehren und sich nur um seine inneren Angelegenheiten kümmern, sondern bis zum bitteren Ende um die Wiedererlangung seiner verlorenen Hegemonie kämpfen .“

Die ursprüngliche Prognose für 2021 bleibt gültig.

Ich kann nicht erklären, warum sich das britische Pfund in den letzten fünf Jahren so gut gehalten hat, aber ich glaube weiterhin an meine Prognose für 2021: Das Pfund wird letztendlich zusammen mit den britischen Staatsanleihen einbrechen. Die Aktienkurse werden aus einem einfachen Grund schließlich rasant steigen.

Den britischen Währungsbehörden bleibt nur noch ein Instrument zur Bewältigung dieser Krise: die Geldpresse. Da die Bank of England das System mit Liquidität flutet, werden die Menschen das Vertrauen in ihre Währung verlieren und versuchen, diese so schnell wie möglich gegen Sachwerte (d. h. Aktien) einzutauschen. Aus diesem Grund wird der Großteil der von der Bank of England beschleunigten quantitativen Lockerung in die Aktienmärkte fließen.

Leider wird der Kursverfall des Pfunds die nominalen Gewinne an den Aktienmärkten bei Weitem übertreffen, sodass die Anleger real dennoch verheerende Verluste erleiden werden.


 

 
 

Wie Großbritannien Geschichte in Echtzeit verfälscht

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Donnerstag, den 16. April 2026

Alex Krainer

16. April 2026

∙ Bezahlt

Es gab eine kuriose, aber sehr aufschlussreiche Nebengeschichte zum Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Der Waffenstillstand wurde von Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und Generalstabschef Feldmarschall Asim Munir vermittelt , die sich mit großem Einsatz für die Kommunikation zwischen den beiden Seiten einsetzten, Vorschläge und Gegenvorschläge übermittelten und sie am vergangenen Wochenende zu direkten Verhandlungen zusammenbrachten.

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Ihre Bemühungen wurden von China (das Irans Weigerung, sich mit den USA zu treffen, offenbar abmilderte), Ägypten, der Türkei, Katar und Saudi-Arabien unterstützt. Es mag überflüssig erscheinen, zu erwähnen, wer an diesem Prozess nicht beteiligt war, doch in diesem Fall muss es gesagt werden: Großbritannien war nicht beteiligt.

Keir Starmer: „Wir haben gerade eine Waffenruhe erreicht.“

der britische Premierminister Sir Keir Starmer Der Waffenstillstand trat am 8. April 2026 in Kraft, und noch am selben Tag beeilte sich , sich in einer Erklärung gegenüber britischen Medien den Erfolg zuzuschreiben: „Wir haben gerade einen Waffenstillstand erreicht.“ Diese Erklärung schien so wichtig gewesen zu sein, dass die britische Polizei sofort eingriff und das Haus durchsuchte , dessen Bewohner auf der Webseite X erklärt hatte: „Keir Starmer hatte nichts mit dem Waffenstillstand im Iran zu tun.“

🇬🇧Britisch und @unionjackspirit stolz🇬🇧

Britische Polizei durchsucht Haus, nachdem Bewohner getwittert hatte: „Keir Starmer hatte nichts mit dem Waffenstillstand im Iran zu tun.“

10:45 Uhr · 11. April 2026 · 3700 Aufrufe

32 Antworten · 44 Weiterverbreitungen · 77 Likes

Starmers Falschbehauptung löste in den sozialen Medien heftige Kritik aus, insbesondere weil sie im Widerspruch zu seiner früheren Haltung gegen die britische Militärbeteiligung an Trumps Krieg stand. Es mag bizarr erscheinen, dass der Premierminister einer Großmacht eine solch offensichtliche Lüge öffentlich ausspricht, doch scheinen britische Beamte eine ausgeprägte Neigung dazu zu haben, sich positive Entwicklungen anzurechnen, während sie eine Beteiligung an negativen Maßnahmen leugnen.

Es ist nun aktenkundig…

Dies ist nicht bloß politischer Opportunismus: Das eigentliche Ziel, offenkundige Lügen in der Öffentlichkeit zu streuen, besteht darin, den sprichwörtlichen Gelehrten von Oxford narrative Elemente für ihre Geschichtsschreibung zu liefern. In ihren Erzählungen erscheint Großbritannien stets auf der richtigen Seite der Geschichte, als Verteidiger von Demokratie und Freiheit, als Garant von Stabilität und Frieden und als Förderer von Gerechtigkeit und fairem Umgang zwischen den Nationen.

Genau so wurden falsche Darstellungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs konstruiert, und höchstwahrscheinlich ist dies der Grund, warum wichtige „Fakten“ der aktuellen Ereignisse heute auf eine bestimmte Weise dargestellt werden. Sir Keir hat eine kleine Lüge erzählt, die harmlos erscheinen mag, und ohne die sozialen Medien wäre sie vielleicht unbemerkt geblieben. Entscheidend ist jedoch, dass seine Aussage nun dokumentiert ist und somit direkt in die Geschichtsbücher eingehen kann.

Die Briten vermittelten auch den Frieden in Gaza.

Wie ich bereits im Oktober letzten Jahres berichtete , beanspruchte auch eine britische Regierungsbeamtin die Urheberschaft für Trumps Nahost-Friedensabkommen. Am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, erklärte die britische Bildungsministerin Bridget Phillipson (die sich zuvor vehement gegen einen Waffenstillstand im Gazastreifen ausgesprochen hatte) gegenüber Sky News, Großbritannien habe die Schlüsselrolle bei der Zustandekommen des Friedensabkommens gespielt.

„Wir haben im Hintergrund eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung dieser Entwicklung gespielt. Es ist richtig, dass wir dies tun, denn es liegt in unser aller Interesse, einschließlich unseres eigenen nationalen Interesses, dass wir auf einen dauerhaften Frieden in der Region hinarbeiten.“

Als ihr Interviewer nachhakte: „Wenn Sie sagen ‚hinter den Kulissen‘ – was meinen Sie damit?“, verfiel Phillipson in einen eloquent klingenden, aber inhaltsleeren Wortsalat: „Es handelt sich um komplexe diplomatische Angelegenheiten, in die wir involviert sind, aber wir begrüßen und anerkennen die entscheidende Rolle, die die amerikanische Regierung dabei gespielt hat, uns an diesen Punkt zu bringen…“

Der US-Botschafter in Jerusalem, Mike Huckabee, veröffentlichte den Ausschnitt aus Phillipsons Aussage auf X und kommentierte : „Ich kann Ihnen versichern, dass sie realitätsfremd ist. Sie kann @realDonaldTrump dafür danken, dass er die Sache richtiggestellt hat.“ Die italienische Außenministerin Giorgia Meloni äußerte sich deutlich direkter und kritisierte Phillipsons Vorgesetzten Sir Keir öffentlich für dessen diplomatisches Kunststück.

„Wenn überhaupt, dann hat Keir Starmer den Friedensverhandlungen geschadet, indem er versucht hat, den Palästinensern seinen Herrn Tony Blair aufzuzwingen . Jetzt will er sich in Szene setzen und behaupten, er habe geholfen. … Er sollte aufhören, seine Zeit mit der Einmischung in internationale Angelegenheiten zu verschwenden und sich um sein eigenes Land kümmern, die Bevölkerung hat es satt.“

Ungeachtet dessen ist auch Frau Phillipsons Aussage, ähnlich wie die von Sir Keir, „wir haben gerade einen Waffenstillstand erreicht“, nun aktenkundig.

Wie Jonathan Powell an den US-Iran-Gesprächen „teilnahm“

Ein weiteres Beispiel für Großbritanniens vermeintliche Rolle als Friedensstifter wurde letzten Monat bekannt. Der Guardian veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel: „ Britischer Sicherheitsberater ‚nahm‘ an Gesprächen zwischen den USA und dem Iran teil und hielt eine Einigung für greifbar .“ Wir berichteten bereits im Februar im TrendCompass über diesen Vorfall („ Genfer Gespräche im Schatten des Krieges “). Damals führte eine US-Delegation hochrangige Gespräche in Genf, an denen auch die Ukraine und der Nahe Osten beteiligt waren.

Die von den USA vermittelten Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie zwischen den Vertretern Russlands und der Ukraine fanden am Dienstag, dem 17. Februar, im Intercontinental Hotel in Genf statt. Großbritannien war erneut weder beteiligt noch eingeladen. Dennoch reiste Sir Keirs nationaler Sicherheitsberater Jonathan Powell mit einer eigenen Delegation nach Genf, wo sich die Mitglieder während der Gespräche zwischen dem Iran und der Ukraine in der Lobby des Hotels aufhielten .

Der Guardian-Artikel zu diesem Ereignis erschien am 17. März, mehr als zwei Wochen nach Beginn des Krieges zwischen den USA und dem Iran. Obwohl die Autoren darauf achteten, das Wort „teilgenommen“ im Titel in Anführungszeichen zu setzen und nicht explizit zu erwähnen, dass Powells Delegation tatsächlich an den Gesprächen beteiligt war, lässt ihr Text doch vermuten, dass die britische Delegation eine Rolle spielte.

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Nun ist es offiziell… Der Mann, der Jeffrey Epstein seinem damaligen Chef Tony Blair vorstellte

Der Artikel beginnt mit folgendem Absatz:

Wie der Guardian enthüllen kann, nahm der britische nationale Sicherheitsberater Jonathan Powell an den abschließenden Gesprächen zwischen den USA und dem Iran teil und kam zu dem Schluss, dass das von Teheran unterbreitete Angebot bezüglich seines Atomprogramms bedeutend genug sei, um einen überstürzten Krieg zu verhindern.

Hier verschwanden die Anführungszeichen um das Wort „ teilgenommen “, und wir erhielten eine brandneue (falsche) Tatsache, gut genug für die Geschichtsbücher. Wie „der Guardian enthüllen kann“, beurteilte Jonathan Powell das Angebot Teherans als bedeutend genug, um einen Kriegsausbruch zu verhindern.

Wir haben versucht, eine Einigung zu erzielen, aber die brutalen Amerikaner haben uns überrumpelt!

Powells Einschätzung mag auf dem beruht haben, was er in der Lobby des Intercontinental erfahren hatte, aber wie die Journalisten des Guardian betonten: „Powells Anwesenheit bei den Gesprächen und seine genaue Kenntnis ihres Verlaufs wurden durch drei Quellen bestätigt.“ Drei Quellen!!! Was will ein Historiker mehr?!

Alles in allem scheint der ganze Zweck des zutiefst unehrlichen Artikels im Guardian darin bestanden zu haben, die britische Regierung als die sehr engagierte, relevante und konstruktive Seite darzustellen, die ein Abkommen mit den Iranern anstrebte, das in greifbarer Nähe war:

Powell verfügt über langjährige Erfahrung als Vermittler, und eine Quelle gab an, dass Powell einen Experten des britischen Kabinettsbüros mitgebracht habe. Ein westlicher Diplomat sagte: „Jonathan glaubte, dass eine Einigung möglich sei, aber der Iran war noch nicht ganz so weit, insbesondere in der Frage der UN-Inspektionen seiner Nuklearanlagen.“

„Das britische Team war überrascht von dem, was die Iraner vorlegten“, fügte der ehemalige Beamte hinzu. „Es war kein vollständiges Abkommen, aber ein Fortschritt und dürfte nicht das endgültige Angebot der Iraner gewesen sein. Das britische Team ging davon aus, dass die nächste Verhandlungsrunde auf der Grundlage der Fortschritte in Genf stattfinden würde.“

Powells Teilnahme an den Genfer Gesprächen sowie an einer Reihe vorangegangener Treffen Anfang des Monats in der Schweizer Stadt trägt zum Teil dazu bei, die Zurückhaltung der britischen Regierung gegenüber dem US-Angriff auf den Iran zu erklären – eine Zurückhaltung, die die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA unter eine beispiellose Belastung gestellt hat.“

Und da haben wir es. Die Briten, die an den Gesprächen teilnahmen, glaubten an eine Einigung, doch die unkultivierten und ungebildeten Amerikaner blockierten sie. Der Guardian führt dies unter anderem auf die „weit verbreitete Besorgnis über die US-Expertise bei den Gesprächen zurück, die von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Steve Witkoff , Trumps Sondergesandten für diverse Angelegenheiten, vertreten wurde.“

Kushner und Witkoff fehlte schlichtweg die Expertise, sie wussten nicht, was sie taten, und so konnte die konstruktive, gut gemeinte britische Beteiligung an diesen Gesprächen zu keinem konstruktiven Ergebnis führen.

Großbritannien gut, USA schlecht!

Die amerikanische Verantwortung für den Krieg, der am 28. Februar ausbrach, ist unbestritten. Welchen Sinn hatte es also überhaupt, dass der Guardian diese irreführende Prosa verfasste? Vermutlich ging es darum, Großbritannien als wichtigen Akteur in der Weltgeopolitik zu positionieren, Großbritannien von Trumps katastrophalem Fehler im Iran-Konflikt zu distanzieren, vorzugeben, Großbritannien habe bis zum Schluss nach Frieden gestrebt, und sich selbst als wohlmeinenden Partner bei künftigen Nahost-Abkommen zu inszenieren.

Abgesehen davon mag der Artikel lediglich einige positive Aspekte der sehr wichtigen Rolle Großbritanniens in den aktuellen Angelegenheiten des Nahen Ostens für den zukünftigen Geschichtslehrplan aufgezeigt haben.


 

Alle Kriege sind Kriege der Banker. So auch Kiews Anti-Terror-Operation von 2014.

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Mittwoch, den 15. April 2026

Alex Krainer

15. April 2026

∙ Bezahlt

Heute, am 15. April 2026, jährt sich zum zwölften Mal der Beginn der Anti-Terror-Operation (ATO) in der Ukraine. Diese löste eine Kette von Ereignissen aus, die zum Bürgerkrieg in der Ukraine führten und den letztendlichen Konflikt zwischen Russland und den USA/NATO nahezu unausweichlich machten. Die ATO war ein entscheidender Bestandteil der Bemühungen westlicher Mächte, die vollständige Kontrolle über die Ukraine zu erlangen. Gleichzeitig wurden ihr Wesen und ihre Intensität in den westlichen Medien jedoch bewusst verschleiert.

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Der Maidan-Putsch und der Zerfall der Ukraine

Im Februar 2014 wurde die demokratisch gewählte Regierung von Alexander Janukowitsch gewaltsam gestürzt . Dies rief in den südlichen und östlichen Regionen der Ukraine, wo die Mehrheit der Bevölkerung die Vorgänge in Kiew verstand, heftigen Widerstand hervor. Es handelte sich um die bevölkerungsreichsten Regionen des Landes, die Präsident Janukowitsch überwiegend unterstützt hatten. Im Donbass hatte Janukowitsch bei den Wahlen 2010 über 90 % der Stimmen erhalten, und die Bevölkerung dort akzeptierte seinen gewaltsamen Sturz nicht.

Unmittelbar nach dem Putsch sicherte Russland die Krim-Halbinsel. Am 27. Februar 2014 sicherten russische Truppen, die auf der Krim stationiert waren, alle strategischen Punkte der Halbinsel, um eine gewaltsame Übernahme durch die Streitkräfte der Kiewer Junta zu verhindern. Am 16. März fand auf der Krim ein Referendum mit sehr hoher Wahlbeteiligung (83,1 %) statt, bei dem 96,77 % der Stimmen (1,23 Millionen) für den Wiedereintritt der Halbinsel in Russland sprachen. Zwei Tage später, am 18. März, annektierte der Kreml die Krim offiziell als Teil der Russischen Föderation.

Unterdessen nahmen in anderen Teilen der Ost- und Südukraine die Demonstrationen gegen das neue Regime zu und vereitelten Kiews Bestrebungen, die vollständige Kontrolle über das Land zu erlangen. Kiews westliche Unterstützer übten Druck auf die neue Regierung aus, diese Proteste niederzuschlagen und die Kontrolle über das ganze Land zu festigen. Infolgedessen begann Kiew Anfang März 2014, Truppenkonvois mit Hubschraubern, Artillerie und Panzern in die aufständischen Regionen zu entsenden.

Die Bevölkerung der östlichen Regionen Donezk und Luhansk organisierte sich jedoch, um ihren Vormarsch zu stoppen. Da die einfachen ukrainischen Soldaten zögerten, Gewalt gegen ihre Mitbürger anzuwenden, erwiesen sich diese Akte des zivilen Widerstands als wirksam, und das Regime drohte, die Kontrolle über die südlichen und östlichen Regionen des Landes zu verlieren. Am 13. März stellte die Junta rasch eine schlagkräftigere Truppe auf, die 60.000 Mann starke Nationalgarde. Unter der Führung des neuen Sicherheitschefs Andrij Paruby sollte die Nationalgarde in der Ukraine eine ähnliche Rolle spielen wie Ernst Röhms SA in Deutschland in den 1930er Jahren: Sie sollte einen Angriff gegen alle dem Regime illoyalen Elemente durchführen.

Gleichzeitig machte sich Innenminister Arsen Awakow daran, die restlichen ukrainischen Streitkräfte aufzurüsten, indem er fast alle regulären Einheiten mit mindestens zwei oder drei Rechtsextremisten besetzte, um die Skrupel der Truppen gegenüber Gewalt zu überwinden. Diese Männer wurden abgestellt, um die regulären Armeeeinheiten zu begleiten, gegen die Demonstranten vorzugehen und die Befehle der Junta durchzusetzen.

im Guardian berichtete Wie John Pilger damals , wurde die Ukraine in einen CIA-Themenpark verwandelt, der persönlich vom CIA-Direktor John Brennan in Kiew geleitet wurde, wobei Dutzende von „Spezialeinheiten“ der CIA und des FBI eine „Sicherheitsstruktur“ errichteten, die brutale Angriffe auf diejenigen überwachte, die sich dem Februar-Putsch widersetzten.

Kiews Anti-Terror-Operation löst einen Bürgerkrieg in der Ukraine aus

Damit war der Weg für einen Bürgerkrieg in der Ukraine geebnet. Wichtig ist jedoch zu erkennen, dass der Druck zur Festigung der Junta-Kontrolle über den Donbass vom internationalen Bankenkartell ausging, wobei der IWF als dessen Sprachrohr fungierte.

Unmittelbar nach dem Putsch US-Finanzminister Jacob Lew betonte die entscheidende Bedeutung der Gespräche der Ukraine mit dem IWF. Lew führte Gespräche mit dem Junta-Chef Arsenij Jazenjuk und versicherte ihm, dass seine Regierung auf umfassende internationale Hilfe unter der Koordination des IWF zählen könne. Anschließend wies Lew die IWF-Chefin Christine Lagarde an , die Ukraine müsse unverzüglich mit der Umsetzung der erforderlichen Strukturreformen beginnen. Zwei Wochen nach Beginn der Anti-Terror-Operation Kiews, am Mittwoch, dem 30. April 2014, bewilligte der IWF ein Hilfspaket in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar für die Ukraine.

IWF-Gelder, aber mit Auflagen

Derselbe IWF, der nur sechs Monate zuvor lediglich 4 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern unter extrem harten Auflagen bereitstellen konnte, schaffte es nun unter der neuen Führung, 17 Milliarden Dollar zu bewilligen – diesmal allerdings mit anderen Bedingungen. Einen Tag nach der Genehmigung des neuen Hilfspakets wies der Bericht der IWF-Mitarbeiter auf das offensichtliche Problem hin:

„… die Entwicklungen im Osten und die angespannten Beziehungen zu Russland könnten den bilateralen Handel erheblich beeinträchtigen und das Investitionsvertrauen für einen beträchtlichen Zeitraum dämpfen, wodurch sich die wirtschaftlichen Aussichten verschlechtern würden. … Sollte die Zentralregierung die effektive Kontrolle über den Osten verlieren, muss das Programm neu konzipiert werden.“

In einem CNBC-Artikel mit dem Titel „ IWF warnt Ukraine vor Rettungspaketen, falls sie den Osten verliert “ wurde festgestellt, dass Kiews Vorgehen „politisch von wichtigen IWF-Aktionären motiviert war, um die ‚Kamikaze‘-Regierung Jazenjuk bei ihren Reformbemühungen zu unterstützen“.

Welche Rolle spielte der IWF? Am 26. November 2014 sagte Premierminister Jazenjuk Folgendes :

„Unser Kabinett hat das Aktivitätsprogramm und die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und anderen Banken wieder aufgenommen. Internationale Investoren sind derzeit nicht bereit, ins Land zu gehen, aber internationale Banken sind bereit, uns zu helfen. … Ohne die internationale Unterstützung hätten wir nicht überlebt.“

Um jedoch diese lebenswichtige Unterstützung vom westlichen Bankenkartell zu erhalten, müsste Kiew die widerspenstige Ostregion, die fast 80 % des BIP des Landes ausmacht, vollständig unter seine Kontrolle bringen.

Es ist (wie immer) die Sicherheit, Dummkopf!

Warum, so könnte man fragen, waren die Bankeninteressen so sehr daran interessiert, dass ihre Kiewer Junta die Kontrolle über den Donbas behielt? Es hatte viel weniger mit Freiheit und Demokratie zu tun, sondern vielmehr mit der großen Kohleindustrie, der Eisenmetallurgie, dem Maschinenbau, der chemischen Industrie, dem Bausektor, den enormen Energieressourcen, der diversifizierten Landwirtschaft und einem dichten Verkehrsnetz – allesamt begehrte Güter für die westlichen Finanzinteressen.

Darüber hinaus stammten fast 95 % der ukrainischen Energieressourcen und etwa 30 % des ukrainischen Energieverbrauchs aus dem Donbass. Rund 90 % der ukrainischen Kohlevorräte, die sich auf die sechs größten Kohleflöze der Ukraine beziehen, stammten aus dem Donbass. th Die größten der Welt befinden sich im Donezkbecken. Dies war entscheidend für die Energiediversifizierungspläne der Ukraine, die 2011 von der OECD formuliert wurden. Der Plan sah vor, die Stromerzeugung der Ukraine bis 2030 zu verdoppeln und die Wärmekraftwerke von Gas, das aus Russland geliefert wurde, auf heimische Kohle umzustellen.

Die Kontrolle über den Donbas und die Krim war für die Umsetzung dieses Plans unerlässlich. Die Ukraine verfügte zudem über die drittgrößten Schiefergasreserven der Welt mit geschätzten 1,2 Billionen Kubikmetern. Eines der beiden größten Felder, das Jusivska-Feld, liegt fast vollständig in den Gebieten Donezk und Charkiw. Westliche Energiekonzerne wie Chevron, Exxon, Halliburton und Shell hatten bereits Projekte in den ostukrainischen Gebieten im Visier.

Die Rebellionen in Donezk und Luhansk beraubten sie der Möglichkeit, diese Vorkommen zu erschließen, und ihre Banken der Möglichkeit, diese Bodenschätze als Sicherheiten zu nutzen. Bereits im Juni 2014 musste Royal Dutch Shell die Arbeiten an den Schiefergas-Explorationsprojekten in Jusizka einstellen, da die Kiewer Regierung nicht in der Lage war, die Kontrolle über das Feld zu erlangen. Sechs Monate später musste das Unternehmen das Projekt vollständig aufgeben .

Auch Chevron musste seine Pläne zur Erschließung der ukrainischen Energieressourcen im Wert von schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar aufgeben. Nach der Annexion der Krim durch Russland musste Exxon Mobil seine ambitionierten Pläne zur Erschließung der Offshore-Gasfelder im Schwarzen Meer auf Eis legen. Das 12 Milliarden US-Dollar teure Skifska-Projekt mit geschätzten Gasreserven von 3 Billionen Kubikfuß sollte ursprünglich 2017 die Produktion aufnehmen – nun befand es sich jedoch auf russischem Hoheitsgebiet.

Der Preis der Demokratie und der Freiheit

All diese Ressourcen konnten nicht einfach den aufmüpfigen Ostukrainern überlassen werden. Es gab viel zu tun, und westliche Diplomaten und „Berater“ sorgten dafür, dass ihre Agenten in Kiew entsprechend Druck ausübten. Sobald die Junta an der Macht war, reisten zahlreiche hochrangige westliche Beamte in die ukrainische Hauptstadt, darunter John Kerry , Vizepräsident Joe Biden (zwei Besuche ), mehrere „hochrangige US-Verteidigungsbeamte“ und nicht weniger als sieben Besuche des schwedischen Außenministers Carl Bildt , der die neue Regierung in Sicherheitsfragen beriet.

Am 12. April 2014 reiste CIA-Direktor John Brennan heimlich nach Kiew, um sich mit hochrangigen Vertretern der Junta zu treffen. Der ukrainische Geheimdienstchef Andrij Telizhenko sagte aus, er habe zu diesem Zeitpunkt einen Anruf von der US-Botschaft erhalten, in dem er um Unterstützung bei der Organisation des Treffens gebeten wurde. An diesem Treffen sollten sein Vorgesetzter, der Erste Stellvertretende Ministerpräsident Witali Jarma , US-Botschafter Jeffrey Pyatt , der amtierende ukrainische Präsident Oleksandr Turtschynow , der Chef des Auslandsgeheimdienstes Wiktor Gvosd und einige weitere hochrangige ukrainische Sicherheitsbeamte teilnehmen.

Telizhenko sagte , Brennan habe „grünes Licht für den Einsatz von Gewalt gegen den Donbas gegeben“ und erörtert, „wie die USA dies unterstützen könnten… Brennan sprach darüber, wie die Ukraine vorgehen sollte… Ein Plan, um den Donbas in ukrainischer Hand zu halten… Die Ukraine muss entschlossen und aggressiv handeln, um eine Ausbreitung des Konflikts zu verhindern.“ Bereits am nächsten Tag kündigte die Junta ihre brutale „Antiterroroperation“ (ATO) gegen die Rebellengebiete an, die vor zwölf Jahren an diesem Tag begann.

Wer waren also die „Hauptaktionäre“ des IWF?

Wie CNBC berichtete, wissen wir heute, dass Kiews Vorgehen „politisch von wichtigen IWF-Aktionären motiviert war, um die ‚Kamikaze‘-Regierung Jazenjuk bei ihren Reformbemühungen zu unterstützen“. Angesichts der Tatsache, dass Kiews Anti-Terror-Operation einen Bürgerkrieg in der Ukraine auslöste und über 14.000 Opfer forderte, wäre es interessant zu wissen, wer diese „wichtigen IWF-Aktionäre“ waren.

Man darf nicht vergessen, dass der Putsch von 2014 und die Anti-Terror-Operation Kiews den Konflikt auslösten, der schließlich in einen umfassenden Krieg zwischen der Ukraine und Russland mündete und weit über eine Million Opfer sowie eine nahezu vollständige Zerstörung der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft zur Folge hatte. Zweifellos wird sich dieser Konflikt weiter ausbreiten und könnte letztendlich zu einem weiteren verheerenden Weltkrieg auf dem europäischen Kontinent führen.

Die „Hauptaktionäre“ ausfindig zu machen, dürfte nicht allzu schwierig sein, wenn wir eine weitere Eskalation des Konflikts verhindern wollen. Heute kennen wir sogar eine Verdächtige namentlich, dank ihrer Korrespondenz mit ihrem engsten Mitarbeiter Jeffrey Epstein: Arianne de Rothschild , CEO der Edmond de Rothschild Group. Hier ist eine E-Mail, die die beiden nur drei Tage nach dem Beginn der Anti-Terror-Operation Kiew austauschten:

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Angesichts der geschätzten 10-12 Billionen Dollar an Sicherheiten in Form von Geldprodukten der Ukraine gäbe es in der Tat „viele Möglichkeiten, viele“.


 

 

Psychologie der Spekulation: linke vs. rechte Gehirnhälfte

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Dienstag, den 14. April 2026

Alex Krainer

14. April 2026

∙ Bezahlt

Einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten und am wenigsten verstandenen Aspekte des Investierens ist unsere eigene Psychologie. Letztendlich ist jede Entscheidung, die wir treffen und umsetzen, das Ergebnis eines inneren, intellektuellen Prozesses. Selbst die Entscheidung für eine bestimmte Strategie ist das Ergebnis eines solchen Prozesses.

Da die meisten Spekulanten – und dazu gehören auch professionelle Anleger – tendenziell hinter den Marktindizes zurückbleiben oder sogar Geld verlieren, dürfen wir die psychologischen Aspekte der Entscheidungsfindung nicht außer Acht lassen. Wie Benjamin Graham in „Der intelligente Investor“ schrieb:

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Alle Fortschritte bergen Risiken

Wie beim Investieren hängt auch beim allgemeinen Fortschritt im Leben – also bei jeder positiven Veränderung des Status quo – die Qualität unserer Entscheidungen und unser Engagement für diese Entscheidungen von deren Umsetzung ab. Was wir denken, fühlen, besprechen oder uns vorstellen, spielt kaum eine Rolle; entscheidend sind die Entscheidungen, die wir tatsächlich treffen und umsetzen. Entscheidungen verändern unser Leben auf unvorhersehbare Weise.

Sie führen oft zu unvorhergesehenen Folgen und mitunter zu Ergebnissen, die unseren Absichten oder Wünschen diametral entgegenstehen. Ungeachtet dessen ist das Eingehen von Risiken unerlässlich für jede Abkehr vom Status quo, der selbst kein statischer Zustand, sondern ein Zustand des allmählichen, aber stetigen Verfalls ist.

Wie beim Folgen von Trends werden Fortschritte im Leben meist nicht geradlinig erzielt, sondern in Form von plötzlichen, unerwarteten Sprüngen nach langen Phasen scheinbarer Stagnation. Oftmals sind diese entmutigenden Phasen der Stagnation eine Prüfung von Entschlossenheit und Ausdauer. Sie scheiden in der Regel diejenigen aus, die nicht engagiert, diszipliniert und geduldig genug sind, um ihre Ziele zu erreichen.

In gewisser Weise sind die plötzlichen Fortschritte die Belohnung für die eingegangenen Risiken und die geleisteten Anstrengungen angesichts der Unsicherheit. Ich glaube, das ist alles recht einleuchtend, und die meisten von uns können sich mit dieser Lebensbeschreibung identifizieren. Weitaus weniger einleuchtend sind die psychologischen Aspekte dieses Prozesses: wie wir zu den Entscheidungen gelangen, etwas zu wagen und Risiken einzugehen.

Das bewusste Theoretisieren der linken Gehirnhälfte

Insbesondere bei spekulativen Unternehmungen basieren unsere Entscheidungen auf bewussten Überlegungen zu unserer Situation, dem Abwägen von Risiken, Vor- und Nachteilen sowie den zu erwartenden Folgen unseres Handelns. Diese bewusste Überlegung findet stets Ausdruck in Sprache, die vorwiegend von der linken Gehirnhälfte gesteuert wird. Dies sollte uns auf bestimmte wichtige Einschränkungen aufmerksam machen, insbesondere bei spekulativen Entscheidungen.

Die Entdeckung der Unterschiede zwischen der linken (LH) und der rechten (RH) Gehirnhälfte stellt den bedeutendsten Fortschritt in der Neuropsychologie seit über 50 Jahren dar. Diese Unterschiede sind für jeden Aspekt menschlicher Erfahrung relevant, und ihr Verständnis ist sogar Teil unserer Populärkultur geworden: Es ist der Kontrast zwischen der rigiden, regelkonformen LH und der künstlerisch-freigeistigen RH.

Die sprachlich stark ausgeprägte linke Hemisphäre dominiert tendenziell unser bewusstes Theoretisieren über die Welt und hat einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf spekulative Entscheidungen. Dies könnte der Grund dafür sein, warum der Investor sich selbst im Weg stehen könnte.

  • LH stützt sich tendenziell stark auf Logik, selbst wenn diese Logik höchst fehlerhaft sein kann.
  • LH behandelt einzelne Informationen isoliert und ignoriert den größeren Zusammenhang. Dadurch entsteht eine selbstreflexive virtuelle Welt, die dekontextualisiert und mechanistisch ist.
  • LH konzentriert sich tendenziell auf einzelne Lösungen, die am besten zu seinem bestehenden Wissen passen, und hält daran fest. Abweichungen, die außerhalb seiner vorgefassten Meinungen liegen, werden in der Regel ignoriert oder abgelehnt.
  • LH fällt es schwer, sich von alten Denkmustern zu lösen: Sobald es ein bestimmtes Muster entwickelt hat, hält es daran fest und widersetzt sich jeglichen Veränderungen, die seiner inneren Logik widersprechen. Anomalien werden ignoriert, nicht hervorgehoben.
  • LH ist besessen davon, Recht zu haben und die Kontrolle zu behalten. Es verabscheut Unsicherheit.
  • LH neigt dazu, aus begrenzten Informationen schnell Schlüsse zu ziehen und dann hartnäckig auf deren Richtigkeit zu beharren.

Dies ist eindeutig nicht der optimale Mechanismus, um mit Unsicherheit und Risiko umzugehen. Ich weiß, jemand wird einwenden: Wie konnten wir dann in den letzten 300.000 Jahren überleben und uns so gut entwickeln? Die Jagd auf Raubtiere und die Flucht vor ihnen unterscheiden sich grundlegend von der Aktienauswahl oder dem richtigen Zeitpunkt für Investitionen. Das Verhalten von Beutetieren oder Raubtieren ist in der Regel viel besser vorhersehbar als die Entwicklung von Wertpapierkursen.

Sich in der abstrakten Welt der Sicherheitsmärkte zurechtzufinden, zwingt uns, auf theoretische Modelle zurückzugreifen und bewusst darüber zu theoretisieren, wie die Dinge funktionieren oder funktionieren sollten . Doch unsere bewusste Theoretisierung ist fast vollständig von unserem intuitiven Denkvermögen abhängig, das sehr fehleranfällig ist und Fehler nur ungern eingesteht.

Oft falsch und gravierend falsch

In seinem Bestseller „Wie das Gehirn funktioniert“ zitiert Steven Pinker empirische Studien, die zeigen, wie leicht wir bei der Konzeptualisierung bestimmter Problemstellungen vom rechten Weg abkommen. Als beispielsweise Studierende gebeten wurden, die Flugbahn eines aus einem gekrümmten Rohr geschossenen Balls zu beschreiben, vermutete eine erschreckend große Minderheit, darunter viele Physikstudenten, dass der Ball eine Kurve weiterfliegen würde, und war sogar bereit, dies wissenschaftlich zu begründen.

Andere Forscher stellten ähnliche Fragen zur Bewegung von Kreiseln, Rädern auf Rampen, kollidierenden Kugeln oder von Festkörpern, die Wasser verdrängen. Sie fanden heraus, dass selbst Physikprofessoren oft falsche Antworten gaben, wenn sie nicht auf Papier mit den Gleichungen experimentieren durften. Pinker merkte an, dass kognitive Fehlvorstellungen tief verwurzelt sind und Fehler häufig durch „bewusstes Theoretisieren“ entstehen. Doch wenn es um die Bewegung physikalischer Objekte im Raum geht, können wir uns auf die objektive Realität und mathematische Formeln stützen, um unsere Theorien zu überprüfen.

Das einzige Gegenmittel ist eine Strategie.

In der Finanzwelt und der Wirtschaftswissenschaft basieren unsere Anlagen im Wesentlichen auf Theorien. Daher überrascht es nicht, dass wir häufig hinter den Erwartungen zurückbleiben oder sogar dauerhaft Verluste erleiden. Dies ist eines der stärksten Argumente für das Festhalten an einer Strategie, vorzugsweise einer algorithmischen Strategie wie dem systematischen Trendfolgen, die nicht subjektiven Interpretationen unterliegt.

Systematisches Trendfolgen entlastet den Anleger vollständig von der Notwendigkeit, wirtschaftliche Bedingungen zu interpretieren, sich mit nutzlosen Vermögensbewertungen zu befassen oder Prognosen zu erstellen. Es geht ausschließlich darum, auf Marktpreisschwankungen zu reagieren , unabhängig davon, ob dies durch Wirtschaftstheorie oder Fundamentaldaten gestützt wird oder nicht.

Weiterführende Studien

Wenn Sie die Psychologie menschlicher Entscheidungsfindung, insbesondere im Hinblick auf die Links-/Rechtshirn-Asymmetrie, studieren möchten, kann ich Ihnen das Buch „Master and his Emissary“ von Iain McGilchrist wärmstens empfehlen . Er gilt als einer der weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet. Ich habe kürzlich mit der Lektüre seines Hauptwerks „Matter with things“ begonnen und freue mich darauf, nach Abschluss darüber zu berichten (es ist ein umfangreiches, zweibändiges Werk, daher rechne ich mit einigen Monaten Lesezeit).


 

Die siegreiche Geschichte und die zivilisatorische Mission des Westens

Bericht zu den wichtigsten Märkten für Montag, den 13. April 2026

Alex Krainer

13. April 2026

∙ Bezahlt

Unsere Lehrpläne vermittelten uns allen eine Grundbildung und ein gemeinsames Geschichtsverständnis. Sie stellen unsere Geschichte als stetigen, schrittweisen Fortschritt der Menschheit dar, von ihren primitiven Anfängen – als das Leben hart, brutal und kurz war – bis hin zur Moderne, die den Höhepunkt der Zivilisation darstellt. Es war ein kontinuierlicher Aufwärtstrend.

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Frankreich brachte seinen glücklichen Kolonien Fortschritt, Zivilisation und Handel.

Wir sind die glücklichen Erben der hart erkämpften Errungenschaften vergangener Generationen und genießen das Leben im fortschrittlichsten Staat der westlichen Zivilisation. Die unausgesprochene Schlussfolgerung daraus: Wir sollten dankbarer sein und das System, das uns all diese Segnungen beschert hat, nicht infrage stellen.

Das Elend des natürlichen Zustands der Menschheit

Unser gemeinsames Verständnis davon, dass das Leben außerhalb der westlichen Zivilisation gewalttätig und beängstigend ist, wurde bereits von Thomas Hobbes in seinem 1651 erschienenen Buch Leviathan (Kapitel XIII, „Über den natürlichen Zustand des Menschen hinsichtlich seines Glücks und Elends“) eingeführt, wo er das Leben im „Naturzustand“ beschrieb:

„Unter solchen Bedingungen gibt es keinen Platz für Fleiß, da dessen Ertrag ungewiss ist; und folglich keine Bodenbearbeitung; keine Schifffahrt, keine Nutzung der auf dem Seeweg eingeführten Güter; keine komfortablen Gebäude; keine Werkzeuge zum Bewegen und Transportieren von Dingen, die viel Kraft erfordern; keine Kenntnis der Erdoberfläche; keine Zeitrechnung; keine Künste; keine Schrift; keine Gesellschaft; und was am schlimmsten ist, ständige Furcht und Gefahr eines gewaltsamen Todes; und das Leben des Menschen, einsam, arm, ekelhaft, tierisch und kurz.“

Hobbes argumentierte, dass ohne eine starke zentrale Autorität (den „Leviathan“ oder Souverän) das menschliche Leben in einen ständigen „Krieg aller gegen alle“ abgleiten würde. Die Menschen würden in ständiger Unsicherheit leben, ohne Vertrauen, Zusammenarbeit oder Fortschritt. Er stützte dieses Argument nicht auf seine (oder die Erfahrung irgendjemandes) umfangreicher Erfahrungen im Naturzustand.

Stattdessen entwarf er es, wie man heute sagen würde, aus dem Nichts. Seine Interpretation wurde möglicherweise durch Berichte westlicher Entdecker und Abenteurer untermauert, die aus der „Neuen Welt“ zurückkehrten, wo sie auf der Suche nach Wissen , Gold und Silber unterwegs waren, die dortigen Wilden aber als unvernünftig und egoistisch erlebten, da diese ihren Reichtum nicht mit den zivilisierten Europäern teilen wollten.

die Bürde des weißen Mannes

Schweren Herzens und widerwillig musste der zivilisierte Christ den Großteil dieser Ureinwohner ausrotten und ihre Zivilisationen zerstören. Berichte über diese Ereignisse begleiteten die Seefahrer auf ihrer Rückkehr nach Europa mit der Beute, und es waren keine schönen Geschichten. Die Gräueltaten südlich des Äquators mussten gerechtfertigt werden, wozu auch die Darstellung der Opfer als heidnische Wilde gehörte. Die westlichen Eroberer brachten ihnen das Licht des christlichen Glaubens und die vielen Annehmlichkeiten der Zivilisation.

Im Laufe der Zeit wurden solche Rechtfertigungen für den gesamten Prozess der Kolonisierung der Welt als eine zivilisatorische Mission („Mission Civilisatrice“) dargestellt: eine edle Pflicht, den unzivilisierten Primitiven Glauben, Sprache, Bildung, Technologie, Eigentumsrechte und Verwaltung zu bringen, die zudem als faul und undankbar galten, da sie sich weigerten, die von den Europäern großzügig für sie geschaffenen Minen- und Plantagenarbeitsplätze zu verrichten.

Infolgedessen wurde der gesamte Prozess der Befreiung der Ressourcen und Arbeitskräfte der Welt zur Last des weißen Mannes: ein humanitäres und moralisches Unternehmen – ja, eine heilige Pflicht , wie der Marquis de Condorcet es ausdrückte –, die indigene Bevölkerung durch die „Teilung“ der Vorteile des westlichen Fortschritts zu erheben.

Die Keime taten, was der zivilisierte Mensch des Westens niemals tun würde.

Angesichts unseres fortschreitenden zivilisatorischen Aufstiegs gehen die meisten Menschen im Westen heute davon aus, dass wir diese gewalttätigen Zeiten hinter uns gelassen haben. Wir räumen vielleicht sogar ein, dass wir womöglich sechs bedeutende indigene Zivilisationen weltweit ausgelöscht und viele indigene Bevölkerungen vollständig vernichtet haben. Dennoch weigern wir uns, die genauen Umstände zu untersuchen : Wir sollen das System, das uns all diese Segnungen beschert hat, weiterhin nicht hinterfragen. Stattdessen entwickelten westliche Gelehrte die Keimtheorie , die das vollständige Verschwinden indigener Bevölkerungen in nahezu allen von westlichen Kolonialmächten besetzten Teilen der Welt erklärt.

Die Ureinwohner verschwanden nicht, weil ihre Kolonisatoren sie töten oder versklaven wollten, sondern weil sie unbeabsichtigt Krankheitserreger einschleppten, gegen die die einheimische Bevölkerung keine Immunität besaß. Die Theorie geht davon aus, dass die Ureinwohner keine Immunität gegen „fremde“ Krankheitserreger hatten, doch dies ist lediglich eine konstruierte Erklärung ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage .

Erstaunlicherweise trugen die einheimischen Bevölkerungen keine Krankheitserreger in sich, die ihre Kolonisatoren oder deren eigene Bevölkerung in der Heimat hätten auslöschen können. Der Völkermord wirkte sich ausschließlich gegen die Einheimischen aus, was für die Europäer ein ungeheurer Glücksfall war! Dass die Einheimischen mit solch schwacher Immunität Zehntausende von Jahren vor der Ankunft des westlichen Menschen überlebt hatten, war wohl reinem Zufall zu verdanken!

Wir machen es immer noch.

Nun, all diese bedauerlichen Dinge geschahen in der Vergangenheit, als wir uns noch in einer niedrigeren Phase unserer stetigen zivilisatorischen Entwicklung befanden. Heute sind wir weder so skrupellos noch so gewalttätig wie damals. Unsere heilige Pflicht besteht heute lediglich darin, die rückständigen Völker anderer ressourcenreicher Nationen mit viel Feingefühl und Vernunft zu ermutigen, ihre Demokratien zu stärken, die Menschenrechte zu verbessern, Frauen und Mädchen (und natürlich auch andere Geschlechter) zu fördern, LGBTQ++-Paraden zu veranstalten und auf Massenvernichtungswaffen zu verzichten.

Dies ist von unserer Seite vollkommen selbstlos; ja, wir sind sogar so selbstlos, dass wir bereit sind, sie zu töten, sollten sie sich unserem vernünftigen Diktat widersetzen. Und sollten sie in ihrer Sturheit beharren, dann müssen wir, sehr widerwillig und schweren Herzens, wohl ihre Zivilisationen auslöschen. In diesem Fall erwarte ich, dass die Geschichtsschreibung erneut versuchen wird, die Ereignisse zu rechtfertigen oder zu verharmlosen, anderen die Schuld zuzuschieben oder so zu tun, als sei nichts geschehen.

So glaubt beispielsweise ein großer Prozentsatz japanischer Studenten heute, dass die UdSSR Hiroshima und Nagasaki mit Atombomben zerstört hat, während die meisten Europäer der Ansicht sind, dass sie ihren Sieg über Nazideutschland vorwiegend den USA verdanken:

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Die französische IFOP-Umfrage stellte dieselbe Frage 1945, 1994 und 2004: „Welche Nation hat 1945 am meisten zum Sieg über Deutschland beigetragen?“ In den vergangenen 60 Jahren hat sich die Rollenverteilung zwischen den USA und der UdSSR grundlegend umgekehrt. 1945 glaubten 57 % der Befragten, die UdSSR habe am meisten zum Sieg über Nazideutschland beigetragen, nur 20 % hielten die USA für die Hauptverantwortlichen. Heute sind 58 % der Ansicht, die USA seien verantwortlich, während nur noch 20 % die UdSSR dafür verantwortlich sehen.

Wie konnte so etwas überhaupt passieren? Ganz einfach: Indem die Wahrheit schleichend und stetig verfälscht und durch Lügen ersetzt wird. Genau das geschieht, damit wir das System oder den dahinterstehenden „Leviathan“ nicht hinterfragen. Denn wenn wir es tun, könnten auch wir in einen „Krieg aller gegen alle“ abgleiten, in eine „ständige Unsicherheit ohne Vertrauen, Zusammenarbeit oder Fortschritt“.

Wenn es heute notwendig ist, die bösen iranischen Mullahs zur Zivilisation zurückzuführen, dass die freie Welt die iranische Zivilisation zerstört, können wir uns beruhigt zurücklehnen, denn wir sind die Guten, das Licht, das den Mächten der Finsternis entgegentritt… Wie dem auch sei, in 60 Jahren wird jeder wissen, dass die iranischen Mullahs sich selbst mit Atomwaffen vernichtet haben, oder vielleicht die ebenso bösen Russen.

Im sicheren Glauben, die Geschichte letztendlich auf unsere Seite ziehen zu können , können wir es uns leisten, hier ein Gräuel und dort einen kleinen Völkermord zu begehen. Und wir müssen nie innehalten und hinterfragen, was die objektiven Wahrheiten über die Welt und ihre Geschichte sind, oder was wäre, wenn alles umgestaltet und beschönigt wurde, um unsere Zustimmung und unseren Gehorsam zu gewährleisten?


 

Strait Power

Von Michael , Dienstag, 21. April 2026 (Artikel) Keine Tags Permalink

Ursprünglich veröffentlicht auf der Webseite von Democracy Collaborative.

Den globalen Finanzwinter hinauszögern – wie lange noch?

Irans verrückter Konflikt mit dem Rest der Welt

17. April 2026

Mit der Ankündigung, dass „heute Nacht eine ganze Zivilisation untergehen wird“, drohte Donald Trump am 7. April 2026, „jede Brücke im Iran“ und „jedes Kraftwerk … in Brand zu setzen, zu explodieren und nie wieder in Betrieb zu nehmen“. Seine Absicht, weiterhin Kriegsverbrechen zu begehen, treibt die Welt in einen Finanzwinter, der so verheerend sein wird wie die Große Depression. Irans Antwort vom 8. April entlarvte seinen Bluff und legte die Bedingungen für die Beendigung des Konflikts und die Öffnung der Straße von Hormus fest. Ölimportierende Länder werden die USA und Israel zur Einhaltung dieser Bedingungen zwingen müssen, um eine Wirtschaftskrise abzuwenden.

Wir erleben die wirtschaftliche Entsprechung dessen, was in den 1960er Jahren als „gegenseitig zugesicherte Zerstörung“ (MAD) bezeichnet wurde. Dieser Begriff bezog sich auf die militärische Pattsituation, die einen globalen nuklearen Winter verhinderte, der eingetreten wäre, hätten die führenden Weltmächte Atomwaffen gegeneinander eingesetzt. Der Besitz von Atombomben durch die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion stellte sicher, dass sie einander nicht angreifen würden, solange das Wettrüsten die nukleare Parität aufrechterhielt. Das daraus resultierende Gleichgewicht des Schreckens gestaltete den Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion vergleichsweise friedlich, was die Kämpfe zwischen den beiden am stärksten bewaffneten Gegnern der Welt betraf. Ihre gegenseitige Zurückhaltung ermöglichte es den USA, ihre Kriege in Südostasien und Lateinamerika zu führen, ohne einen weltweiten Flächenbrand zu riskieren.

Die Welt ist heute von einem globalen Zusammenbruch bedroht, der eher wirtschaftlicher Natur ist. Der Iran verteidigt sich gegen einen möglichen Militärschlag der USA und Israels, indem er droht, den Öl- und Gashandel der OPEC zu zerstören, sollte sein Überleben als souveräner Staat gefährdet sein. Diese Bedrohung stellt die Welt vor eine folgenschwere Entscheidung: Entweder die Länder erleiden eine tiefe Depression, sollte Trump seine Drohung, den Iran zu zerstören und sein Öl zu beschlagnahmen, wahr machen – in diesem Fall würde Irans Vergeltung den Energiehandel der OPEC, von dem viele Länder abhängig geworden sind, zerstören – oder sie müssen aktiv werden, um den US-Angriff zu verhindern.

In den 1960er Jahren war man sich einig, dass ein Atomangriff einer der beiden Großmächte für diese praktisch nicht zu überstehen wäre. Doch die heutige wirtschaftliche Variante der gegenseitigen Abschreckung kennt keine solche Beschränkung für die erfolglosen Versuche der USA, den Verlust ihrer Wirtschaftsmacht rückgängig zu machen. Dieser Verlust hat den USA nur wenige wirksame Hebel zur Kontrolle anderer Länder gelassen. Ihr wichtigstes Druckmittel ist die Möglichkeit, Länder mit wirtschaftlichem und finanziellem Chaos zu bedrohen, indem sie den US-Markt für deren Exporte abriegelt und ihnen den Zugang zu Öl und Gas aus Russland, dem Iran und (bis vor Kurzem) Venezuela verwehrt. Ziel ist es, die USA von ihren eigenen Energiequellen und dem von ihnen kontrollierten Öl der arabischen OPEC abhängig zu machen.

Diese Drohung mit Handelsstörungen hat sich vor allem gegen Amerikas engste Verbündete gerichtet. Präsident Trumps Zölle, die er am 2. April 2025 als „Befreiungstag“ einführen wollte, sahen exorbitante Abgaben vor, die er unter der Bedingung lockern wollte, dass andere Länder Gegenleistungen erbringen. Diese Gegenleistungen sollten darin bestehen, Handels- und Finanzsanktionen gegen Amerikas designierte Feinde, allen voran Russland und Iran, zu verhängen und ihre Ölkäufe in die Vereinigten Staaten zu verlagern.

Dies ist nicht das erste Mal, dass US-Strategen die Regeln der internationalen Beziehungen gebrochen haben, die Amerika selbst 1945 zur Gestaltung der Nachkriegsordnung aufgestellt hatte. Mit der Kontrolle über 75 % des weltweiten Goldbestands diktierte es gläubigerorientierte Regeln des internationalen Finanzwesens sowie Freihandelsregeln, um die britischen Handelsbeschränkungen aufgrund imperialer Präferenzen aufzubrechen. Diese Regeln hinderten andere Länder daran, protektionistische Maßnahmen zum Schutz ihrer Landwirtschaft und Industrie zu ergreifen, wie es die USA selbst taten. Die Vereinigten Staaten schufen zudem eine globale Militärpräsenz und versprachen, die Welt vor einem drohenden sowjetischen Angriff zu schützen und Länder daran zu hindern, starke staatliche Kontrollen oder sozialistische Politiken einzuführen, die eine Alternative zum von den USA gestützten System des internationalen Finanzwesens, des Handels und der privaten Investitionen darstellen würden.

Doch nachdem die Vereinigten Staaten deindustrialisiert und hoch verschuldet sind, haben sie jene Regeln, die ihnen vor achtzig Jahren noch gedient hatten, aufgegeben und sogar umgekehrt. Was US-Beamte als nationale Sicherheitsstrategie bezeichnen, ist die Frage, wie Amerika seine Kontrolle über andere Länder wiedererlangen und aufrechterhalten kann, indem es das dollarbasierte Finanzsystem und seinen Außenhandel als Waffe einsetzt. Anstatt andere Länder und deren wirtschaftliche Souveränität zu schützen, ist der Versuch, seine Dominanz auf destruktive und militärische Weise durchzusetzen, zu einer Bedrohung für die Sicherheit der gesamten Welt geworden. Und im Gegensatz zum durch die Strategie der gegenseitigen Abschreckung etablierten Machtgleichgewicht haben die meisten anderen Länder keine symmetrische Gegenwehr gegen die US-amerikanische Machtdemonstration geleistet, indem sie sich von der Instrumentalisierung der Handels- und Finanzbeziehungen durch die USA isoliert hätten.

In der aktuellen Krise besteht Irans wichtigste Verteidigung gegen den US-Angriff darin, die Öl- und Gaslieferungen der OPEC durch die Straße von Hormus zu blockieren und sogar mit der direkten Zerstörung der OPEC-Produktion zu drohen. Diese Maßnahmen haben die ölimportierenden Länder der Welt vor eine Wirtschaftskrise gestellt, sollten sie nicht gegen die US-Bedrohung der iranischen Souveränität vorgehen, die wiederum ihre eigene wirtschaftliche und finanzielle Souveränität gefährdet.

Amerikas Versuche, seine Fähigkeit zur Instrumentalisierung des weltweiten Ölhandels zu erhalten

Vor Trumps Zöllen hatten US-Strategen bereits mit der Drohung wirtschaftlichen Chaos durch die Instrumentalisierung ihrer Kontrolle über den internationalen Ölhandel gedroht. Die Verhängung von Handelssanktionen gegen iranische, russische und venezolanische Ölproduzenten ermöglichte es den Vereinigten Staaten, Ländern, die ihre Diplomatie akzeptierten, den Zugang zu Öl und Gas zu verweigern. Diese Öl- und Gaslieferungen waren notwendig, um ihre Fabriken zu betreiben, ihre Häuser und Büros zu heizen und zu beleuchten, ihren Transport anzutreiben und Düngemittel zur Steigerung ihrer landwirtschaftlichen Produktivität herzustellen. Öl wurde zum wichtigsten Engpass im Welthandel.

Ein erster Schritt zur Etablierung dieser Kontrolle war der Sturz des iranischen Premierministers Mohammed Mossadegh durch die US-amerikanische CIA und den britischen Geheimdienst MI6 im Jahr 1953, um zu verhindern, dass das Land die Kontrolle über seine Ölreserven zurückerlangte. Er wurde durch eine brutale Militärdiktatur unter dem Schah ersetzt, der die US-Kontrolle über den Iran und seine Ölressourcen sicherte. Nachdem die schiitische Religionsführung den erfolgreichen Kampf zum Sturz des Schahs angeführt hatte (Moscheen gehörten zu den wenigen Orten, an denen öffentliche Versammlungen nicht verhindert werden konnten), verhängten die Vereinigten Staaten 1979 lähmende Handels- und Finanzsanktionen gegen den Iran.

Ähnliche Sanktionen wurden verhängt, um Venezuela zu isolieren und zu schädigen, nachdem dessen gewählte Führung versucht hatte, die Kontrolle über die Ölreserven des Landes zu erlangen. Im Februar 2022 verhängten die Vereinigten Staaten Handelssanktionen gegen Russlands Öl- und Gasexporte nach Westeuropa und zerstörten im September 2022 den Großteil der Nord-Stream-Pipeline. Diese Angriffe zwangen die USA, die ehemaligen Abnehmer Russlands und Venezuelas in die Abhängigkeit von US-amerikanischen Öl- und Erdgasexporten zu deutlich höheren Preisen zu zwingen, was deutsche und andere europäische Industrie- und Chemieunternehmen schwer traf.

Da russisches Öl durch Sanktionen isoliert war und die USA am 3. Januar 2026 mit der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau einen schnellen militärischen Sieg über Venezuela errangen, war der Nahe Osten (im Folgenden besser als Westasien bezeichnet) die einzige bedeutende Ölquelle, die direkter unter US-Kontrolle geriet. Die arabischen OPEC-Staaten decken rund 20 % der weltweiten Ölproduktion, 30 % des weltweiten Ölhandels und 40 % des weltweiten Erdgashandels ab. Zudem produzieren sie ein Drittel der weltweiten Düngemittel und transportieren die Hälfte des Schwefels auf dem Seeweg (notwendig zur Herstellung von Schwefelsäure für die Erzgewinnung).

Im Jahr 2003 legte General Wesley Clark die US-Pläne dar, in Westasien durch die Eroberung von sieben Ländern innerhalb von fünf Jahren Klienteloligarchien zu installieren. Zunächst sollten die ölproduzierenden Länder Irak, Syrien und Libyen erobert werden, bevor schließlich der Iran zum Ziel kam. Die Absicht war, die Kontrolle über deren Öl zu erlangen und sie US-Unternehmen zu übergeben. Die Wirtschaft und Gesellschaft des Irak und Libyens wurden durch die US-Militärintervention und die von ihr unterstützten sunnitisch-wahabitischen Terroristen der Al-Qaida zerstört. Diese Terroristen konnten ihren Religionskrieg gegen die nicht-sunnitische Bevölkerung ungehindert führen, solange sie sich der US-Kontrolle über den Ölhandel unterwarfen. Auch Syrien wurde von einer solchen US-Stammarmee zerstört und eingenommen.

Dieser neokonservative Plan zur Kontrolle Westasiens und seiner Ölressourcen bildet die Grundlage für Donald Trumps Angriffe auf den Iran. Seine Versuche eines Regimewechsels durch die Bombardierung ziviler Ziele im Juni 2025 und die Organisation von Gewalt durch von den USA organisierte Demonstranten im Januar 2026 wurden von seinen barbarischen Verstößen gegen das Völkerrecht und die Werte der Zivilisation zwischen Februar und April 2026 gefolgt. Offenbar wurde ihm gesagt, dass seine Welle von Attentaten auf iranische Führungskräfte und die Bombardierung von Schulen und anderen zivilen Einrichtungen die Bevölkerung terrorisieren und sie anfällig für US-Maßnahmen machen würde, die darauf abzielten, die schiitische Führung durch ein von den USA kontrolliertes Vasallenregime zu ersetzen. Doch der Effekt war genau das Gegenteil (wie immer in Ländern, deren Souveränität angegriffen wird): Die Abneigung der Bevölkerung gegen Amerika wurde verstärkt – ein Gefühl, das die meisten Menschen weltweit teilen.

Trump hoffte, die neuen iranischen Führer persönlich ernennen zu können, die das Land bei der Übergabe seiner Ölproduktion an US-Unternehmen und der Umwandlung in einen US-Satellitenstaat nach dem Vorbild Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate leiten sollten. Die iranische Wirtschaft sollte eng mit der der Vereinigten Staaten verflochten werden, insbesondere mit den Exporterlösen und den Währungsreserven in Form von US-Staatsanleihen und US-Unternehmenswertpapieren.

Irans Verteidigung gegen die US-Pläne zur Beschlagnahmung seiner Ölquellen und zur Einsetzung einer Marionettenregierung

Der Iran hat zwei Jahrzehnte lang eine militärische Verteidigung gegen dieses amerikanische Szenario vorbereitet. Indem er seine Strategie offen verkündete, demonstrierte der Iran seine Fähigkeit, Raketenangriffe auf US-Militärbasen in ganz Westasien durchzuführen, die die US-Luftabwehr trotz vorheriger, höflicher Warnungen des Irans über die geplanten Ziele nicht abwehren konnte, wodurch den US-Streitkräften Zeit zur Evakuierung der anvisierten Ziele gegeben wurde. Der Iran hat zudem seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, israelische Ziele nach Belieben anzugreifen und den vermeintlichen Raketenschutz „Iron Dome“ mit einer Raketentechnologie zu durchdringen, die derjenigen der Vereinigten Staaten und Israels deutlich überlegen ist.

Irans eigene Luftverteidigung ist begrenzt, und das Land hat stets die Fähigkeit des enormen amerikanischen Raketen-, Artillerie- und Flugzeugarsenals erkannt, verheerenden Schaden anzurichten. Seine Verteidigungsstrategie ist asymmetrisch und überträgt die Logik der atomaren Konfrontation auf den Handelsbereich. Iran hat der Welt signalisiert, dass es, sollte ein tödlicher Angriff die Existenz seiner Regierung, seiner Energieversorgung und anderer Infrastruktur bedrohen, in der Lage ist, wirtschaftliches Chaos in anderen Ländern zu verursachen, indem es die Öl- und Gasförderung sowie die Schifffahrtswege seiner arabischen Nachbarländer zerstört.

Sowohl die Vereinigten Staaten als auch der Iran haben den Weltölhandel als Waffe eingesetzt. Während die US-Diplomatie Ländern, die sich ihren Handelssanktionen und anderen außenpolitischen Vorgaben nicht beugen, mit wirtschaftlichem Chaos droht, strebt der Iran eine ähnliche Machtposition durch die Kontrolle des Ölhandels durch die Straße von Hormus an. Diese Strategie stellt die Welt vor eine neue Wahl. Die meisten Länder werden eine lang anhaltende Wirtschaftskrise erleiden, wenn sie die Vereinigten Staaten nicht daran hindern können, den Iran anzugreifen und ihn zur gegenseitigen Vernichtung der Öl-, Gas-, Helium- und anderer Exportgüter der Region zu zwingen. Oder die Länder können prosperieren und Handelsunterbrechungen vermeiden, indem sie gemeinsam gegen die US-Angriffe vorgehen und die von den USA verhängten Wirtschaftssanktionen ablehnen.

Anders als bei der gegenseitigen Abschreckung durch Atomwaffen richtet sich Irans strategische Drohung, eine weltweite Depression auszulösen, nicht gegen die USA und Israel als seine Angreifer. Denn, wie Trump prahlerisch verkündet hat, sind die Vereinigten Staaten weitgehend autark in der Öl- und Gasversorgung und werden ein bedeutender Exporteur sein. Steigende Weltölpreise schaffen bereits einen Preisschirm für US-amerikanische Öl- und Gasunternehmen. Ihr Reichtum stärkt die US-Handelsbilanz und ihre Macht gegenüber ihren europäischen LNG-Abnehmern, insbesondere seit der neu erlangten Kontrolle über das venezolanische Öl.

Diese zunehmende Abhängigkeit Europas und anderer Länder von US-amerikanischem Öl und Gas aufgrund der Unterbrechung der OPEC-Öllieferungen sollte ausländischen Regierungen einen noch größeren Anreiz bieten, den Iran vor einem US-Angriff zu schützen, der darauf abzielt, die Kontrolle der USA über das westasiatische OPEC-Öl zu festigen, um die Fähigkeit Amerikas zu stärken, die weltweite Ölversorgung als Waffe einzusetzen.

Ölimportierende Länder können nicht passiv zusehen, ohne einen Finanzwinter zu erleiden.

Trump hat erklärt, die Öffnung der Straße von Hormus zur Wiederaufnahme der OPEC-Exporte sei weder Aufgabe noch im Interesse der USA, da die USA kein bedeutender Abnehmer von Öl und Gas seien. Er kritisierte die Europäer, die am dringendsten auf Öl angewiesen sind, dafür, dass sie keinen eigenen, selbstmörderischen Angriff zur Sicherung der Inseln in der Straße unternommen haben, obwohl er von seinen Militärberatern genau wusste, dass solche Soldaten den iranischen Verteidigungsanlagen schutzlos ausgeliefert wären. Offenbar besteht sein Plan B darin, die Straße von Hormus geschlossen zu halten, in der Annahme, dass die US-Wirtschaft dadurch weniger stark betroffen sein wird als die anderer Länder.

Arabische Ölexportländer sowie westliche Regierungen haben sich bei Iran darüber beschwert, dass es unfair sei, sie leiden zu lassen, da die Angriffe der USA und Israels nicht ihr Krieg seien. Westeuropa wurde nicht konsultiert, und Spanien und Italien haben den USA die Nutzung ihrer Luftwaffenstützpunkte für Angriffe auf Iran verweigert. Japan hat kürzlich denselben Anspruch erhoben und bezeichnet sich selbst als unbeteiligten Beobachter.

Doch all diese Länder sind Teil des US-amerikanischen Bestrebens, die gesamte Weltdiplomatie zu kontrollieren, indem sie (mit militärischer Unterstützung) das dollarbasierte Finanzsystem, den Ölhandel und den Zugang ausländischer Staaten zu den US-Märkten sowie die Kontrolle der Vereinten Nationen, des IWF, der Weltbank und anderer internationaler Institutionen instrumentalisieren, um Widerstand gegen das US-zentrierte, auf Rohstoffgewinnung basierende Wirtschaftssystem zu unterdrücken. Und diese wirtschaftliche und politische Diplomatie treibt die Welt in Richtung eines Dritten Weltkriegs.

Japan hat den USA zinslose Kredite in Höhe von 650 Milliarden US-Dollar als Gegenleistung für den Erhalt seines Zugangs zum US-Markt zugesagt – was US-Handelsminister Howard Lutnick als „Zölle senken“ bezeichnete. Auch das koreanische Parlament genehmigte letzte Woche die von Trump geforderten 350 Milliarden US-Dollar für den eigenen Marktzugang. Es erscheint unwahrscheinlich, dass diese Summen aufgebracht werden können, sollte die japanische und koreanische Produktion von Elektronik und Autos durch den Stopp der OPEC-Energieimporte beeinträchtigt werden. Dennoch hat keines der beiden Länder Einwände gegen den Verbleib als militärischer und wirtschaftlicher Satellit der USA erhoben. Japan strebt nach Atomwaffen, und Premierministerin Sanae Takaishi erklärte im Oktober 2025, Japan werde sich im Falle eines Krieges zwischen China und Taiwan einmischen.

Am 7. April erklärte der Iran, dass seine arabischen Nachbarn und andere Verbündete der USA in der Region, da sie Teil des US-Kontrollsystems seien, das – wie bereits 1953 bei der Errichtung der Militärdiktatur des Schahs – iranisches Öl an sich reißen wolle, legitime Ziele iranischer Selbstverteidigung darstellten. Der Iran warnte die übrige Welt, dass er, sollten seine Ölproduktion, Raffinerien und Stromnetze – wie von Präsident Trump angedroht – zerstört werden, mit gleichen Mitteln gegen die arabischen OPEC-Staaten und andere Länder der Region vorgehen werde, die US-Basen beherbergen und sich auf die Seite der USA gestellt haben.

WARNUNG: Von nun an … werden wir mit der Infrastruktur der Vereinigten Staaten und ihrer Partner im Persischen Golf so umgehen, dass sie jahrelang von den Öl- und Gasvorkommen der Region abgeschnitten sein werden.

Dr. Mahdi Khanalizadeh, ehemaliger Direktor von Press TV und enger Vertrauter des iranischen Außenministeriums, erklärte, dies bedeute „Null Toleranz“. Jegliche Schädigung der iranischen Energieinfrastruktur werde die Einstellung der Öl- und Gasexporte der südlichen Staaten des Persischen Golfs in die Welt zur Folge haben.

Aus iranischer Sicht hat der gesamte Westen versagt, die Angriffe der USA und Israels auf den Iran zu verhindern. Die Vergeltungsmaßnahme der Zerstörung der Ölproduktion am Golf wird die Weltwirtschaft in eine ebenso schwere Depression stürzen wie die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre. Es gibt keine Alternativen zu Öl, Gas, Helium, Schwefel und Düngemitteln. Ganze Produktionsketten müssen stillgelegt werden, was zu Arbeitslosigkeit und Zahlungsausfällen führen wird.

Die zwei Gründe, warum der Iran die Straße von Hormuz kontrollieren muss

Der gewaltloseste Weg für den Iran, den Öl- und Gashandel seiner benachbarten Scheichtümer und Monarchien zu kontrollieren, besteht darin, die Straße von Hormuz zu kontrollieren und sich von der jahrhundertelangen Fremdherrschaft zu befreien.

Die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus und damit über den regionalen Ölhandel ist der direkteste Weg, einen Großteil der weltweiten Energieversorgung zu unterbrechen. Iran hofft, dass diese Drohung andere Länder dazu bewegen wird, die US-Streitkräfte von einem erneuten Versuch abzuhalten, iranisches Öl mit Gewalt zu beschlagnahmen und die iranische Wirtschaft zu zerstören. Dies ist Irans oben beschriebene Strategie der gegenseitigen Abschreckung.

Der Iran nutzt seine Kontrolle über die Straße von Hormus, um von Schiffen, die die Wasserstraße befahren, Mautgebühren zu erheben. Er hat ein Bündnis mit Oman auf der anderen Seite der Straße geschlossen, um diese Gebühren zu teilen. Diese Gebühren sollen als unmittelbare Finanzierungsquelle für den Wiederaufbau des Irans dienen, da die Eintreibung der vom Iran von den USA und Israel geforderten Reparationen ein langwieriger Prozess sein wird, der ein internationales Gericht und möglicherweise einen Nürnberger Prozess nach Vorbild der Vereinigten Staaten erfordert. Der Iran wählt den Weg des geringsten Widerstands, um vom Westen gemeinsam Reparationen für die Schäden zu erhalten, die nicht nur durch die Angriffe der USA und Israels, sondern darüber hinaus auch durch die Untätigkeit des Westens bei der Verhinderung dieser Aggression entstanden sind. Die Mautgebühren stellen eine weitere Belastung für die Ölimporteure dar, die Angriffe nicht gestoppt haben, und erhöhen die Kosten der wirtschaftlichen Störungen, die durch den Stopp der Energie- und anderer Exporte aus dem Persischen Golf verursacht wurden.

Trump sieht einen Silberstreif am Horizont für die Vereinigten Staaten in der Auslösung einer weltweiten Energiekrise

In seiner Fernsehansprache zur besten Sendezeit am 1. April versuchte Trump, ein Scheitern der Friedensbemühungen abzufedern, indem er darauf hinwies, dass eine iranische Vergeltungsaktion auf einen neuen US-Angriff die verlorene unipolare Weltherrschaft Amerikas sogar wiederherstellen könnte. Er prahlte damit, dass sein Krieg mit dem Iran, der zu einer weltweiten Energie- und Chemiekrise geführt habe, die US-Wirtschaft in eine weniger verzweifelte Lage bringen würde, und erklärte: „Die Vereinigten Staaten importieren fast kein Öl durch die Straße von Hormus und werden auch in Zukunft keines importieren. Wir brauchen es nicht. Wir haben es nicht gebraucht und wir brauchen es auch jetzt nicht.“ Daraufhin unterbreitete er anderen Ländern zwei Vorschläge:

„Erstens: Kaufen Sie Öl aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Wir haben genug. Wir haben so viel.“ Doch bei einem Mittagessen im Weißen Haus am selben Tag verkündete Trump, dass sein neuer Staatshaushalt, der die Militärausgaben auf 1,5 Billionen Dollar erhöht (ohne die zusätzlichen 200 Milliarden Dollar für die Wiederbeschaffung der Waffen, die bei seinen jüngsten Angriffen auf den Iran eingesetzt wurden), bedeute, dass „es uns nicht möglich ist, uns um Kinderbetreuung, Medicaid, Medicare und all diese individuellen Dinge zu kümmern. Das können die Bundesstaaten tun. Auf Bundesebene geht das nicht. Wir müssen uns um eines kümmern: Militärschutz.“ Indem er die langjährige Verantwortung des Bundes für soziale Stabilität und Ausgewogenheit aufgibt, überlässt Trump die Kosten den Bundesstaaten, damit der Bundeshaushalt für Militärausgaben und steigende Zinszahlungen an den Finanzsektor sowie für seine Steuersenkungen für die reichsten Amerikaner verwendet werden kann.

Trumps zweiter Vorschlag lautete, europäische und asiatische Länder, die auf Öllieferungen durch die Straße von Hormus angewiesen sind, aufzufordern, sich das Öl zu sichern und es zu schützen. „Sie könnten das problemlos tun. Wir werden helfen, aber sie sollten die Führung beim Schutz des Öls übernehmen, von dem sie so dringend abhängig sind. … Geht in die Straße von Hormus, nehmt es euch, schützt es und nutzt es für euch selbst. Der Iran ist im Wesentlichen dezimiert. Das Schwierigste ist geschafft, also sollte es ein Leichtes sein.“ Mit anderen Worten: Die europäischen Armeen sollten bis zum letzten Mann kämpfen, wovor das US-Militär bisher zurückgeschreckt ist. Wenig überraschend nahm kein europäisches oder asiatisches Land diese Aufforderung an, seine Armeen in einem vergeblichen Versuch, angesichts der ausgeklügelten Verteidigungsanlagen des Irans die militärische Kontrolle über die Straße von Hormus zu erlangen, als leichte Beute zu opfern.

Nachdem der Iran Trumps Drohung mit einem Angriff auf seine Wirtschaft durchschaut hatte, versuchte Trump, sich abzusichern, indem er einen neuen Verhandlungsversuch versprach, um eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen zu vermeiden. Vizepräsident Vance forderte jedoch schlicht die Kapitulation des Irans unter dem Vorwand, über die US-Forderungen zu verhandeln, dass der Iran weder eine Atombombe entwickeln noch sein Uran anreichern dürfe. Als die Farce am 12. April scheiterte, fasste die iranische Regierung die daraus resultierende Pattsituation wie folgt zusammen:

Der amerikanische Feind, der niederträchtig, verwerflich und unehrlich ist, versuchte am Verhandlungstisch das zu erreichen, was er durch Krieg nicht erreichen konnte.

Zu diesen Forderungen gehören die Übergabe von angereichertem Uran und die Öffnung der Straße von Hormuz ohne bestätigte iranische Souveränität darüber.

Der Iran hat beschlossen, diese Bedingungen abzulehnen und die heilige Verteidigung seines Vaterlandes mit allen notwendigen Mitteln, seien sie militärischer oder diplomatischer Natur, fortzusetzen.

Das zentrale Ziel des iranischen Zehn-Punkte-Plans zur Beendigung des Krieges ist die Gewährleistung, dass Iran nicht erneut angegriffen wird. Dies lässt sich nur durch den Abzug aller US-Militärbasen aus der Region erreichen. Sollte es nicht zu einem freiwilligen Abzug der USA kommen, ist ein gewaltsamer Rückzug notwendig. Die größten US-Militärbasen befinden sich in Israel und bei der ebenfalls terroristischen sunnitisch-wahhabitischen Dschihadistenarmee der USA in Syrien.

Abgesehen von dem Problem der amerikanischen Militärbasen besteht die Tatsache, dass die gesamte Region wirtschaftlich und politisch mit der US-Wirtschaft verflochten ist. Sie dient Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen arabischen Staaten (und ihren wohlhabenden Eliten) als Investitionsmöglichkeit für dollarisierte Ersparnisse. Diese Staaten beherbergen zudem US-amerikanische IT-Unternehmen, die mit ihrer günstigen lokalen Energie die KI-Systeme von Amazon, Microsoft, Meta, Google und anderen Großkonzernen betreiben, an denen OPEC-Investoren selbst erhebliche finanzielle Anteile halten.

Diese Verflechtungen haben das Schicksal der sunnitischen Monarchien an US-amerikanische Investitionen und Finanzmärkte gebunden und sie dazu veranlasst, sich im Krieg gegen den Iran auf die Seite der USA zu stellen. Der Iran hat darauf bestanden, dass der politische, finanzielle und militärische Einfluss der USA auf die OPEC-Staaten und andere Ölexporteure nur dann beendet werden kann, wenn die wirtschaftlichen Verflechtungen – wie die Investition von OPEC-Währungsreserven und nationalen Staatsfonds in US-amerikanische Anleihen und andere Wertpapiere – sowie die Ansiedlung US-amerikanischer IT-Unternehmen und anderer Investitionen durch die OPEC und die Beherbergung US-amerikanischer Militärbasen in ihren Ländern eingestellt werden.

Der Gegensatz zwischen der US-amerikanischen Kontrolle und der Freiheit des Restes der Welt

Die Vereinigten Staaten verfolgen ausschließlich ihre eigenen Interessen und betrachten den wirtschaftlichen Erfolg der am schnellsten wachsenden und erfolgreichsten Volkswirtschaften, allen voran Chinas und seiner asiatischen Nachbarländer, als Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit. Die US-Politik verhängt daher Sanktionen und unternimmt andere Versuche, diese Volkswirtschaften zu schädigen, in der Hoffnung, sie und ihre führenden Industrien unter ihre Kontrolle zu bringen. Generell zielt die US-Politik darauf ab, die Weltherrschaft zu sichern, indem sie alle Vermögenswerte zerstört, die sie nicht kontrollieren und monopolisieren kann – von Öl und Nahrungsmitteln bis hin zu Informationstechnologie und Alternativen zum dollarisierten internationalen Währungssystem.

Die unverhohlene Offenheit der amerikanischen Bemühungen, ihre frühere Vormachtstellung zurückzuerlangen, wird in der nationalen Sicherheitsstrategie vom Dezember 2025 deutlich. Jeglicher Vorwand, die USA würden die Freiheit des Welthandels und des Kapitalverkehrs in einem Umfeld gleichberechtigter Beziehungen schützen, wurde durch den US-Krieg gegen den Iran widerlegt. Da die Kontrolle über den Ölzugang anderer Länder seit Langem ein strategisches Instrument der US-Außenpolitik darstellt, zielen die Vereinigten Staaten darauf ab, das iranische Öl zu beschlagnahmen, weil dieses Öl und sein Exporthandel nicht unter US-Kontrolle stehen.

Der Krieg gegen den Iran hat den arabischen OPEC-Staaten gezeigt, dass die USA, anstatt sie vor Angriffen zu schützen, ihre Kontrolle über deren Ölreserven festigen wollen – ähnlich wie im Fall Venezuelas. Der US-Plan sieht vor, den Iran zu besiegen und die Kontrolle über den Ölhandel Westasiens zu festigen, nachdem die USA bereits das Öl des Irak, Syriens und Libyens unter ihre Kontrolle gebracht haben. Sie hoffen, dass ein Angriff, der die iranische Kontrolle über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus beendet, den Iran daran hindern wird, den Ölhandel am Golf und die damit verbundene wirtschaftliche und finanzielle Verflechtung der USA mit den arabischen OPEC-Monarchien der Region zu blockieren.

Der US-Streit um iranisches und benachbartes Öl stürzt Länder, die von diesem Öl abhängig sind, ins Chaos und droht, wie bereits beschrieben, einen globalen Wirtschafts- und Finanzwinter auszulösen. Donald Trump räumte in den letzten Tagen ein, dass die USA von dieser Krise weniger stark betroffen sein werden als die meisten anderen Länder. Eine unmittelbare Folge wird die Stärkung der dominanten Rolle Amerikas als Exporteur von LNG und Öl sein.

Die iranische Regierung erkennt an, dass ihr Kampf um Unabhängigkeit die Befreiung ihrer Region vom US-amerikanischen Kontrollstreben bedeutet. Dies wird ein langfristiges Projekt sein, das Iran allein nicht bewältigen kann. Eine dauerhafte Lösung erfordert eine Neustrukturierung der globalen geopolitischen Beziehungen. Dazu bedarf es zunächst einer Entscheidung der globalen Mehrheit in Asien und dem Globalen Süden, und möglicherweise auch Westeuropas, den eskalierenden US-Krieg um die Kontrolle über das Öl zu beenden.

Irans Strategie, der von Trump als zivilisatorische Bedrohung für die iranische Existenz bezeichneten Situation zu widerstehen, besteht darin, der Welt zu zeigen, dass das Land sich nicht isolieren und besiegen lassen wird, während andere Länder tatenlos zusehen und seine Zerstörung hinnehmen. Wie bereits erwähnt, hat Iran angekündigt, als Vergeltungsmaßnahme die gesamte Öl- und Gasproduktion und den Handel mit seinen benachbarten OPEC-Mitgliedern einzustellen. Dies wird den oben beschriebenen globalen Finanzwinter auslösen. Wie Alastair Crooke die iranische Position formuliert hat, zwingt sie die ölverbrauchenden Nationen der Welt zur Entscheidung zwischen „Wohlstand für alle oder Wohlstand für niemanden“. Die Wahl lautet: „Sicherheit für alle oder Sicherheit für niemanden“, falls die Ölexportkapazitäten des Irans und der übrigen OPEC-Mitglieder blockiert oder zerstört werden.

Die Welt hat einen Wendepunkt erreicht, der die 1945 geschaffene, auf die USA zentrierte Weltordnung beendet. Die Abscheu vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran (und auf Gaza, das Westjordanland, Syrien und den Libanon) hat dazu geführt, dass das globale Bewusstsein für die Notwendigkeit, diesem buchstäblichen Angriff auf die Zivilisation Widerstand zu leisten, geschärft wurde.

Diese aggressive US-Handels-, Finanz- und Militärpolitik zwingt die Welt, ein neues System internationaler Beziehungen von ähnlich großem und weitreichendem Ausmaß zu erfinden wie jenes, das unter amerikanischer Führung 1944/45 geschaffen wurde. Die Charta der Vereinten Nationen sollte den langjährigen zivilisatorischen Bemühungen um die Etablierung eines auf nationaler Souveränität basierenden und von ausländischer Einmischung freien Völkerrechts Ausdruck verleihen. Doch die Vereinten Nationen besaßen keine Durchsetzungsmacht, und die westlichen Länder ließen zu, dass die Vereinigten Staaten die heutige Weltkrise herbeiführten.

Der heldenhafte Widerstand des Irans hat eine dringende Diskussion darüber notwendig gemacht, wie die Weltordnung frei von US-Einmischung gestaltet werden kann. Eine solche Neugestaltung kann nur gelingen, wenn nicht-westliche Staaten, die unabhängig von den USA agieren, gemeinsam handeln. Ein Bündnis von Ländern mit einer kritischen Wirtschaftskraft ist erforderlich, um die Fähigkeit seiner Mitglieder zu schaffen, politisch und finanziell unabhängig von der US-Wirtschaft zu sein. Nur eine solche kritische Masse kann Frieden sichern.

Der Kampf muss vor allem in der Schaffung neuer internationaler Institutionen bestehen. Die Welt muss die zunehmend konfrontative wirtschaftliche und geopolitische Kontrolle der USA durch ein multipolares System von Institutionen ersetzen, das von einer reformierten (oder alternativen) UNO bis hin zu Alternativen zum dollarisierten internationalen Finanzsystem des IWF und der Weltbank mit ihrer neoliberalen Privatisierungsphilosophie reicht. Zu den politischen Zielen gehört auch die Rückabwicklung des postkolonialen Erbes westlicher Investitionen in die nationalen Rohstoffreserven der Welt (mit ihren steuerlichen Manipulationen) und der Schuldenlast in Dollar, die sich infolge der neoliberalen Politik des Westens, unterstützt durch IWF und Weltbank, mit Hilfe von US-Militärgewalt und verdeckter innenpolitischer Einmischung, angehäuft hat.

Die Schaffung einer neuen internationalen Ordnung erfordert nicht nur neue Alternativen zu den Vereinten Nationen, dem IWF und der Weltbank, sondern auch einen neuen Internationalen Gerichtshof, der einen Prozess nach Nürnberger Vorbild einberuft, um die US-amerikanischen und israelischen Gesetzesbrecher anzuklagen, die für die Entstehung der gegenwärtigen Krise verantwortlich sind.

Indem der Iran als wichtiger Katalysator für die Neugestaltung der internationalen Ordnung agiert, hat er sich zu einer Weltmacht entwickelt – nicht zu einer militärischen Großmacht oder gar zu einer Wirtschaftsmacht als Investorennation oder Markt, sondern zu einer moralischen und politischen Kraft, die die Welt zur Schaffung einer alternativen internationalen Ordnung drängt. Die entstehende globale Mehrheit wird von China, Russland und dem Iran angeführt werden und das Fundament für eine regionsweite Selbstversorgung in Asien und dem globalen Süden bilden, sodass die Länder dieser Regionen nicht länger vom US-zentrierten Westen für Energie, Düngemittel, Chemikalien, Kredite und andere lebensnotwendige Güter abhängig sind.

Für die Vereinigten Staaten besteht die Bedrohung darin, dass ausländische Souveränität und wirtschaftliche Unabhängigkeit ihre Fähigkeit beeinträchtigen könnten, andere Länder zu finanziellen Tributzahlungen und politischer Unterwerfung zu zwingen. Anstatt, wie 1945 versprochen, Sicherheit und Regeln zu gewährleisten, die weltweiten Wohlstand fördern, sind die Vereinigten Staaten selbst zum Hauptziel des Chaos geworden. Und genau wie ihr Sicherheitskonzept von 1945 auf die weltwirtschaftliche Kontrolle der USA abzielte, so zielt auch ihre Herrschaft des Chaos darauf ab. Die Folge ist eine Krise der Fähigkeit der Zivilisation, sich gegen das amerikanische Herrschaftsstreben und die damit verbundenen ausländischen Tributzahlungen zu verteidigen.

Präsident Trump prahlt geradezu mit seiner Fähigkeit, schwerste Kriegsverbrechen zu begehen, indem er droht, die iranische Zivilisation zu zerstören, während er die US-Militärangriffe verstärkt gegen zivile Gebiete statt gegen militärische Ziele richtet. Es scheint, als wolle er demonstrieren, wie immun die Vereinigten Staaten gegen das Völkerrecht seien, während sie ihre Strategie der wirtschaftlichen Dominanz auf Kosten anderer Länder verfolgen. Dieser Kampf ist kein Zusammenprall der Zivilisationen, geschweige denn ein Kampf der amerikanischen oder gar westlichen Zivilisation gegen die asiatische. Es ist ein Kampf der Barbarei gegen die Grundprinzipien der Zivilisation selbst.

Foto von Weliton Soranzo auf Unsplash


 

 

 
 
 
 

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18.6.25  Wie die Finanz-Mafia 1645 an die Macht kam
21.5.25  Wie der Kapitalismus entstand von Michael Hudson

Leserbriefe, Feedbacks

wie gefällt dir mein NL, meine website?  was liest du, was gefällt dir besonders - welche rubrik, welche texte, welche videos? schreibe mir ein paar zeilen...

24.5.25  russland - schweiz
Lieber Markus! ... Letzte Woche bin auf die Einladung gestoßen, die wir zusammen erstellt haben! Nach der Schweiz vermisse ich in Russland solche Treffen, Bekanntschaften und gemeinsame Aktivitäten sehr. Hier gibt es große Dimensionen, und für Reisen benötigt man viel Zeit. Im ersten Jahr bin ich viel gereist.. Herzliche Grüsse aus Russland Elena ganzer brief im inserat, oben auf titel clicken...
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Initiative lokal + fair

Was ist ein fairer Preis? Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, das von Partnern aus der Wirtschaft und der Verwaltung finanziell unterstützt wird. ... Bitte beteiligt euch am Schluss an einer wissenschaftlichen Umfrage zu den Einkaufsgewohnheiten zum Thema Fairness. --- update 28.5.25 --- update 1.7.25 --- update 28.8.25

Geschichtsfälschung

pyramiden Geschichte Wissenschaft oder Fiktion 04 Alchemie der Pyramiden Chnopfloch YouTube
unsere geschichte ist ein riesen betrug. die russen decken auf. geniesse 5 std. doku - chnopfloch

Michael Hudson Ökonom

mein favorit  - er ist undogmatisch und kann über den tellerrand hinaus schauen. äusserst selten bei ökonimie-professoren

Michael Hudson 680x496 c
Andreas Mylaeus: Finanz-Imperialismus vs. Realwirtschaft die beste wirtschaftliche zukunftsprognose 12.7.25

Warum Amerika gegen den Iran Krieg führt 23.6.25
Video: wie der kapitalismus sich selber zerstört 29.5.25
Video: Trump will das Imperium profitabler machen 21.05.2025
Wenn Zölle die Strategie ersetzen wie trumps politik den aufstieg der BRICS beschleunigt 
Michael Hudson/Yanis Varoufakis Digitale Imperien - wie könnte das wirtschafts + finanz-system der welt der zukunft aussehen?
Die Rückkehr der Raubritter - die beste analyse zu trumps wirtschafts-politik  

Neutralitäts-Initiative

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volksabstimmung vorauss. 8.3.26: verhindern wir, dass die schweiz in NATO+EU getrieben wird
Warum Hitler die Schweiz nie besetzte: Die Macht der bewaffneten Neutralität

Die besten Quellen im Informations-Krieg

wie ich versuche spiritualität und politk unter einen hut zu bringen. wenn du noch jemand kennst, der das macht, bin ich sehr interessiert.
jura aussicht 2
Mont Tendre 1’679 m.ü.M im schw. Jura mit Weitblick nach Frankreich

Das Ende der Kriegstreiber

USA, Israel, GB, F, EU, NATO, IWF 2.4.25 Die besten Analysen zu Trump's Wirtschaftspolitik von: Rüdiger Rauls, Michael Hudson, Elon Musk, Werner Rügemer - 29.1.25 Ohne Dollar als Weltreserve-Währung, verschwinden die USA in der Bedeutungslosigkeit
Dritter Weltkrieg Was Washington von Russland wirklich will
Thomas J. Penn: Dritter Weltkrieg? Was Washington von Russland wirklich will

Kompass-Initiative

hilf mit, dass wir nicht in die EU-diktatur hinein zu schliddern...

Kompass Weltkugel 300mm transparent

für eine direkt-demokratische und wettbewerbsfähige Schweiz – keine EU-Passivmitgliedschaft

Waldschutz-Initiative

der klima-wahn zerstört die natur
Waldschutz Initiative
Das Abholzen von Bäumen zum Schutz des Klimas ist Unsinn!

Gemeindeschutz-Initiative

co2-fanatiker sind undemokratisch
Gemeindeschutz Initiative
Wir sind dringend auf Ihre Beteiligung angewiesen.

Kooperation statt Krieg

Kooperation DACH-Russland Meine Lösungsvorschläge für eine bessere Welt
phasen egon
12. teil: 26.3.25: Unsere Zukunft ist die spirituelle Entwicklung
11. teil: 12.3.25: Neue Prognosen  Dr. Dietrich Klinghardt: Spike-Protein-Behandlung
10. teil: 24.11.24: 2024/26: birgit fischer, thomas ritter, egon fischer 
9. teil: 24.11.24 nur herzens-menschen werden es ins neue zeitalter schaffen
8. teil: 20.11.24 Die schweiz ist zum 14. Mal das innovativste Land der Welt - Sri Aurobindo über Integrale Spiritualität
7. teil: 24.10.24 die religiösen hintergründe des krieges in israel

6. teil: 02.10.24 demokratie ist nur die tarnung der diktatur
5. teil: 02.10.24 Das anglo-amerikanisch-zionistische Imperium entstand 1509 in Venedig!!!
4. teil: 17.09.24 der krieg gegen das christiche europa - fischer, rassadin, lohrey 
3. teil: 09.08.24 ist russland das preussen des 21. jahrunderts?
2. teil: 08.08.24 Armin Risi: 1986 bis 2033: Nostradamus, Niklaus von Flüe, „der Goldene Avatar“

1. teil 04.09.24 Das vergessene Goldene Zeitalter im Deutschen Kaiserreich - Russlandreise

"Gemeinnützige Dorfgemeinschaften"

Bitte helft alle mit, die Vorzüge einer Vernetzung über DORF-STUNDEN  allgemein bekannt zu machen + die Bildung von Gemein-nützigen Dorfgemeinschaften als Zukunftsmodell erstrebenswert zu machen. Bitte leitet diese Einladung weiter, an viele Leute, die ähnliche Visionen haben.
26.2.26: Download - das BUCH "Autonomie Strategie" (162 Seiten)
20.3.25: GESAMT ÜBERBLICK
14.8.24: AUTONOMIE-STRATEGIE gegen die Armut + die Einsamkeit
20.6: goldgedecktes Gemeingut der beste VERMÖGENSSCHUTZ

Auroville - Spendenaufruf

Regenwaldarbeiter in Not
leider habe ich seit dem start dieses inserates am 19.1.24 erst ein spende von einer lieben leserin weiterleiten können. rolf - der 20 jahre dort gelebt hat - sagte mir, dass der waldarbeiter, der das urwald-aufforstungs-projekt seit 40 jahren macht, mit dieser spende von € 100.- in auroville ca. zwei monate leben und arbeiten könne. deshalb mein aufruf - schau dir das video an und spende etwas für die waldarbeiter.

Lais + Schetinin Schule

die beste schule die ich kenne. sie wurde geschlossen - weiss jemand mehr? 29.3.25: von hellmut Eine Internetrecherche über die Tekosschule in Russland 20.05.2015: 11 Jahre Schule in einem Jahr! Ich war persönlich dort und habe mit Michael Petrowitsch Schetinin ein Interview geführt.  - mein ältestes inserat hat bereits 48'664 clicks.

Arsen im Trinkwasser

Nepalprojekt Barbara Müller
Spendenaufruf -
Wir sind daran, aus lokalen Materialien, die die betroffenen Bevölkerung vor Ort erstehen kann, Einzelhaushalts-filter zu bauen, die das im Grundwasser enthaltene hochgiftige Arsen entfernen.

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ANIMAP Branchenportal für das neue Zeitalter

Anbieter DACH: Schweiz 5739 Deutschland 8127 Österreich 1545

zukunft in europa

spiritualität in die menschheit bringen: wahrheit-freiheit-liebe. kapitalismus abschaffen: drei-gliederung einführen vom diabolischen zu einem spirituellen geldsystem

Netzwerk „NEUES DORF“

 Bern Zürich Nordwestschweiz
otterpohl ralf das neue dorf

Beschäftigt Euch mit Friedrich Schiller!

26.10.22: Beschäftigt Euch mit Friedrich Schiller! die auseinandersetzung zwischen den satanistischen machthabern der alten welt (USA/GB/NATO/EU ca. 12% der welt-bevölkerung) und den befürwortern einer neuen multipolaren welt von souveränen völkern (russland/china/BRICS+/SCO ca. 88% der weltbevölkerung) spitzt sich immer mehr zu. vergrössern: mit rechter maustaste bild anclicken, dann "grafik in neuem tab öffnen" anclicken...

franz hörmann 35 videos

liebe als kompass - eine sehr gute zukunfts-perspektive: geld- und rechtsystem einfach erklärt

Russland danach - Mein Leben als Manifestor

Käse, Kühe, Hanf und die böse Ziege Merkel - mit schweizer know how und crowdfunding hat er eine käsefabrik aufgebaut...

HJK: WEG.global

Gelt der Zukunft: Alternativen zu Kapitalismus + Sozialismus
28.3.25: Fälligkeits-Termine sind der Untergang des Kapitalismus und deren Banken-System. Der anstehende «Systemwechsel» ist hiermit einfach erklärt. Die Lebensleistungs-Bilanzen ohne Geld, jedoch mit der definitiven «Geltungs-Buchhaltung».

Soziokratie

Viele Projekte scheitern am Zwischenmenschlichen bevor sie realisiert werden...

lebens-gemeinschaft

wieshof bei treuchtlingen

Video - das Geheimnis aller Krankheiten

Der Lebensraum, das Milieu ist Alles - gesundheit im neuen zeitalter - das beste, das ich zu diesem thema bisher gesehen/gehört habe

IQ-Well - die russische Haus-Apotheke

vorbeugen ist besser als heilen...

Terrazze Sante - Dein Garten- und Ernteerfolg!

mit Bio-Pionier Bernhard Scholl

SoLaWi Liebensberg

In Liebensberg ist Vielfalt: 100 Obstbäume, verschiedene Beerensträucher, Gemüse, Kräuter, Blumen. Gesucht Darlehen für Wohnungskauf.

Filasez

Die Filasez - rätoromanisch für „Selbst-Läufer“ - ist eine zukunftsgerichtete, unabhängige Bildungsinitiative mit privater Trägerschaft in Winterthur.

Neue Schule Wädenswil

Homeschooling Schule für ganzheitliches Lernen Spielgruppe

Kleinwohnformen

Auf unserer eigenen Übersichtskarte machen wir die Kleinwohnform-Bewegung in der Schweiz sichtbar.

Deine Nachbarschaft kocht füreinander!

Die issmit.app führt zukünftig Nachbarschaften zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen.

kristallbild meines trinkwassers

gesundes trinkwasser - ich habe mein trinkwasser testen lassen...

Schule für Permakultur

auf dem Bio Hirschenhof, Walchwilerberg, LU, CH

rotauf

Gemeinsam mit über 20 Schweizer Handwerksbetrieben produzieren wir die nachhaltigste Bekleidung fürs Draussensein weltweit...

Waldorf-Schule Turmalina

Im Nordosten Brasiliens wird von einer Schule aus ein utopisches Projekt realisiert: Auf einem 93 ha-Gelände entstehen Schulgebäude, Werkstätten, Wohnsiedlung, eigene bio-Landwirtschaft, Aufforstung…

raus aus dem hamsterrad

es ist ein gutes video um mein politisch-spirituelles weltbild kennen zu lernen.

Kalender - unsere Wurzeln

Zurück zu unseren Wurzeln – Im Herzen Europas. Kaum einer weiß, wer unsere Vorfahren waren...

Dr. Stefan Hügel

"Die Mineralienwende - Wie Mineralien uns und die Welt retten" 

Armin Risi

Gott und die Götter
Die prophezeite Wiederkehr des vedischen Wissens

Traugott Ickerroth

Die neue Weltordnung - Band 2: Ziele, Orden und Rituale der Illuminati 

Reuter Nadine: «Du bist nicht allein!»

Wie dich die geistige Welt im täglichen Leben begleitet

 

Karl Marx der preußische Regierungsagent

"an ihren früchten/taten werdet ihr sie erkennen"
waldner marx 712076CFAiL. SY522

Thorsten Schulte: Fremdbestimmt

Das beste Buch über den 2. Weltkrieg...

Economic Hitman - Wahre Ziele von Weltbank + IWF

John Perkins war ein Economic Hit Man, ein Wirtschaftsattentäter. 

 

Einkaufen ohne Impfung

Regionale Vernetzung mit Erzeugern und Dienstleistern ohne Zwichenhändler. Neue Bekanntschaften, Freundschaften und Gemeinschaften bilden sich...

senjora: lehrplan 21

Was Schüler über selbstorganisiertes Lernen denken
«Dieses selbstorganisierte Lernen besteht aus einem endlosen Ausprobieren» von Susanne Lienhard

 

ent-decke

 

Ent-Decke ist ein Internetportal in die Welt der besonderen, inhabergeführten, kleinen und mittelständischen Unternehmen. 

 

mitarbeiterInnen

gesucht unterstützung für newsletter, website

mein newsletter 1x pro W

geht an 12'000 abos.  ich sammle die perlen aus der riesigen informationsflut und erleichtere dir den zugang zum wesentlichen - mit dem focus auf geopolitik und prognosen aus spiritueller sicht, lichtblicke die motivieren und hintergrund-informationen. anstatt das system zu bekämpfen, ist es viel effektiver, sich selbständiger und unabhängiger zu machen – innerlich und äusserlich...

 

in eigener sache: NL von markus rüegg

liebe leserin, lieber leser, schön, dass du meine newsletter liest und herzlichen dank für deine spende. ich versuche vor allem positiv-meldungen zu publizieren - sie machen mut und motivieren.

rüegg markus: für alle die bauen wollen

für alle die bauen wollen (nur deutsche schweiz)