Flitterwochen jeden Tag

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Foto: Claudia Shkatov

„Wenn Du glücklich bist, gibt Dir Dein Partner alles, was Du willst. Nur glücklich sein musst Du selbst“ – Elina Grützmacher
Von Claudia Shkatov. Meine Freundin Elina ist 15 Jahre jünger als ich und so weise als wäre sie bereits 200. Sie ist Russin und wurde in Lettland geboren. Und sie hatte eine kurze Kindheit. Mit 6 Jahren wurde Elina Halbweise, ihr Vater begann zu trinken und verschwand spurlos für mehrere Jahre. Die gesamte lettische Großfamilie löste sich nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter in Streit und Erstarrung auf. Elina schlug sich in dieser Zeit zusammen mit ihrem damals 13-jährigen Bruder und mit Unterstützung hilfsbereiter Nachbarn ohne Eltern durch.

Mit 7 Jahren wurde sie von ihrem geliebten Bruder getrennt und zog zu ihrer Großmutter. Als sie 10 Jahre alt war, kehrte ihr Vater mit seiner zweiten Ehefrau zurück und nahm Elina zu sich. Bei ihm und ihrer Stiefmutter lebte sie bis zu ihrem 21. Geburtstag. Elina arbeitete als Köchin und als Bodyguard, bevor sie in 1997 auf einer Reise nach Deutschland ihren Mann kennenlernte. Heute lebt sie glücklich und in großer Fülle mit ihm und ihren drei Kindern in Brandenburg. Gemeinsam leiten sie erfolgreich ein mittelständisches Unternehmen. Und sie backt unglaublich gute Torten.
Elina beschreibt ihre Ehe als „Flitterwochen jeden Tag“. Ihr Mann meint dazu: „Es ist ein Traum, wie wir leben.“

Ich habe Elina gebeten, ihre wichtigsten Einsichten zum Thema Mann, Frau, Liebe und Partnerschaft mit mir zu teilen. Hier sind sie:

Was ist ein Mann? Und was ist eine Frau?
Ein Mann, männliche Energie, ist Feuerenergie, die geht und macht, aufbaut oder zerstört. Eine Frau, weibliche Energie, ist wie Wasser. Und sie muss diese Energie dem Mann geben. Wasser verändert seine Struktur, doch es ist immer da, fließend, beruhigend, verdampft oder gefroren. Feuer ist nur entweder jetzt da oder wieder weg. Daher sind Frauen meist flexibler als Männer. Männer hingegen sind oft zielgerichtet und im Moment.
Bekommt eine Frau zu viel Feuer, verliert sie die Verbindung zu ihrer Machtquelle. Bekommt ein Mann zu viel Wasser, dann erlischt er.
Wenn Mann und Frau gemeinsam agieren, kommen sie schneller zu einer Lösung als jeder für sich allein.
Der Mann ist Stärke, die Frau ist Macht. Beide sehnen sich nach bedingungsloser Liebe. Eine Frau kann bedingungslose Liebe lernen, wenn sie sich bewusst auf ein Kind einlässt. Viele Frauen erfahren das mit ihren Kindern. Allerdings gelingt es den meisten Frauen nicht mit ihren Männern. Da ist oft Angst und wenig Vertrauen.

Was ist Liebe? Wie fühlt sie sich an? Und was müssen wir tun oder geben als Frau oder als Mann?
Wenn einer will, dann will er. Wenn nicht, dann nicht. Müssen kreiert immer Zwang. Und dann geht es beiden Seiten nicht gut. Weder dem Gebenden, noch dem Empfangenden.
Und da muss eine Lösung her:
Du fängst an, erst einmal an dich zu denken. Nimmst Deine Bedürfnisse als Frau/Mann wahr. Muss ich jetzt mit meinem Partner reden, frühstücken, schlafen, spazieren gehen,……? Das kann ich machen, wie ich will. Ohne zu hinterfragen. Es geht darum darauf zu vertrauen, dass der Partner das was er tut oder lässt, nicht tut oder unterlässt, um dich zu ärgern, sondern weil es sich für ihn zu diesem Zeitpunkt richtig anfühlt.

Dieses Prinzip entwickelt sich dann in allen Bereichen. Du lernst, Deinen Partner anders zu sehen. Du erkennst, wo er sich Zwang antut, um Dir etwas Gutes zu tun. Entweder hat er es gar nicht gelernt. Oder er will es nicht.
Du lernst, indem er dir nichts gibt, tut er etwas. Er gibt dir Gelegenheit, selbst etwas zu lernen.
Wir zwingen uns in sehr vielen Bereichen zu Dingen, die nicht mehr notwendig sind und nicht zu uns passen. Das schafft Ängste, Blockaden, Gezwungenheit und ein erdrückendes Gefühl. Zum Beispiel gibt es die traditionelle Haltung „Wenn der Mann nach Hause kommt muss das Essen auf dem Tisch stehen.“ Passt das für beide, so ist das in Ordnung. Doch er kommt vielleicht immer zu spät. Oder er hat immer wieder keinen Hunger. Er muss dann lernen, seine Bedürfnisse ehrlich zu formulieren. Sie muss lernen, ohne Vorbereitung spontan einzukaufen oder ihn erst mal anzurufen. Dadurch lernen wir auch auf unseren Körper und auf unser inneres Ich zu hören. Was brauche ich?
So lernst du zu nehmen, was dein Partner dir gibt.

Kannst du nehmen, was dein Partner dir gibt?
Dein Partner gibt dir ständig etwas. Auch wenn er einfach auf dem Sofa liegt, und du willst, dass er dir hilft. Er scheint nichts zu geben. Und er gibt dir doch die Gelegenheit: Er holt durch deine Gefühle des Ärgers und des Widerstands deinen „inneren Wurm“ ans Licht. Und du kannst lernen, dafür dankbar zu sein. Wenn du dich ärgerst, ist das dein Problem. Es stellt sich für dich die Frage: Will ich es lassen, oder will ich es ändern? Und dann: Will ich es ändern aus Trotz, oder weil es mich erfüllt, oder um zu zeigen, wie gut ich bin? Im dritten Fall erhebe ich mich über den Partner.

In der Regel gibt dir jeder Mensch ständig etwas. Dein Partner, deine Eltern, deine Kinder, Nachbarn, Kollegen und Freunde. Sie geben Dir die Möglichkeit, deinen „inneren Wurm“, also deine Gefühle zu klären. Sie geben Dir Gelegenheit und Hilfe.

Wir alle haben gelernt, dass jemand dafür sorgen muss, dass ich glücklich bin. Und wir haben gelernt, dass wir die Anderen glücklich machen sollen. Das erzeugt Zwang und Druck.
Die Wahrheit ist jedoch viel einfacher: Wenn du glücklich bist, dann gibt dir dein Partner alles, was du willst. Aber glücklich sein musst du selbst.

Was ist ein Machtkampf? Und wie beende ich ihn?
Machtkämpfe entstehen, wenn die Haltung „Kann oder will ich nicht“ gegen die Haltung „Ohne das kann ich nicht leben“ steht. Dieses Grundprinzip lässt sich auf alle Bereich von Beziehungen übertragen. Es entwickelt sich die Angst nicht wahrgenommen, nicht gehört und nicht verstanden zu werden. Denn Männer und Frauen wissen oft nicht um die Natur des Anderen. Der Mann ‚brennt’. Die Frau steuert, indem sie mehr oder weniger ‚Wasser’ dazu gibt. Zuviel Feuer von beiden führt zum Tod der Beziehung. Zuviel Wasser lässt das Feuer in der Beziehung erlöschen.


Foto: Claudia Shkatov

Der Schlüssel zur Lösung ist wieder Vertrauen. Vertrauen zu sich selbst. Vertrauen zum Partner. Vertrauen in die eigene Umgebung.

Vertrauen bewusst eingesetzt, kann jede schwierige Situation zum Besten für alle Beteiligten verwandeln. Vertrauen hat nichts mit Naivität zu tun, die ein Problem leugnet oder beschönigt. Vertrauen sieht das Problem, setzt jedoch die Kraft des eigenen Geistes auf ein positives Ergebnis.

Die Haltung „Ich bin mir sicher, dass mein Partner mich nie bewusst verletzen will“ ist die Haltung eines Menschen, der es gelernt hat, sich selbst zu lieben und sich selbst zu vertrauen. Aus dieser inneren Kraft heraus ist er ein guter Partner und in der Lage auch anderen Menschen Liebe und Vertrauen zu schenken.

Elina gehört zu den Menschen, die wissen, dass wir alle Macht über unser Leben in den eigenen Händen halten. Sie hat schon früh begriffen, dass Veränderung nur geschieht, indem wir uns unserer eigenen inneren Welt stellen und bewusst werden, unsere Gefühle und Gedanken und die Hintergründe dafür klären.
Von diesem Ort der inneren Klarheit aus können wir mit neuen Entscheidungen und in Verbindung mit anderen Menschen unser Leben so gestalten, wie es uns gefällt.
Elina ist einer der mutigsten, ehrlichsten und unerschrockensten Menschen, die ich kenne. Gleichzeitig ist sie mit Leib und Seele Frau und hat ein riesengroßes Herz für alle und alles, was sie umgibt. Für mich ist sie Freundin und Vorbild.
Ich wünsche jedem von Euch eine Elina


Claudia Shkatov

Zur Person: Claudia Shkatov lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Birkenwerder bei Berlin. Nach einem ersten Einstieg ins Berufsleben als Europasekretärin und einem anschließenden Studium der Betriebswirtschaft sammelte sie im Laufe von 23 Jahren im In- und Ausland Erfahrung als Personalberaterin, Unternehmerin, Personalmanagerin und Business Coach und widmete sich außerdem in dieser Zeit intensiven psychologischen und spirituellen Studien. Sie ist heute NLP Master und ausgebildete Theta Healerin. Seit 2012 unterstützt Claudia als Theta Healerin Erwachsene und Kinder bei der Heilung physischer und psychischer Themen im privaten und im beruflichen Kontext. Sie arbeitet auf Deutsch, Englisch und Russisch. Mehr auf ihrer Website

 

 

 
 

ThetaHealing® , entwickelt in den 90-er Jahren von Vianna Stibal, einer US-amerikanischen Heilerin indianischer Abstammung, ist eine sehr kraftvolle Form der Energieheilung, mit der es möglich ist auf alle Ebenen des Seins (körperlich, emotional, mental und spirituell) heilend einzuwirken. Dies geschieht in einem Meditationsprozess im sogenannten Theta-Zustand, wobei Theta die Frequenz bezeichnet, auf der unsere Gehirnwellen während einer tiefen Meditation schwingen. Auf dieser Frequenz ist unser Unterbewusstsein weit geöffnet und empfänglich für Veränderungen.Theta Healing wird heute auf der ganzen Welt gelehrt und praktiziert, und das Wissen um diese enorm wirkungsvolle Mentaltechnik wird auch in Deutschland immer präsenter.

Meine Arbeit folgt dem Wissen, dass jeder Mensch und jedes Lebewesen Teil eines allumfassenden Energiefeldes ist, welches Theta Healer Schöpferenergie nennen, und dass jeder von uns 24 Stunden am Tag durch die eigenen Gedanken und Emotionen seine Realität erschafft. Wenn hierbei unbewusste innere Programme unseren bewussten Wünschen entgegenstehen, weil wir uns beispielsweise nicht wert genug fühlen, oder dann, wenn wir etwas schon sehr lange wollen (Seelenpartner, Wohlstand,....) und uns daher gefühlsmäßig eher im "Nichthaben" befinden, ist es hilfreich, Schlüssel wie ThetaHealing® zu nutzen. Im Rahmen eines Theta-Prozesses, dem Reading, zeigen sich Blockaden, Glaubenssätze und traumatische Erfahrungen, die unsere negativen Programme ausmachen. Sie können dann unmittelbar aufgelöst und verändert werden, und wir gelangen zu immer mehr innerer Freiheit.

Und all das kann man fühlen und sogar sehen!