Genossenschaft Les Jardins de Cocagne
food cooperation
lebensmittel direkt vom bauernhof
regionale selbstversorgung durch produzenten/konsumenten-gemeinschaften

ernährungs-suveränität wird in der krise existentiell. wie kommen wir zu unseren lebensmitteln, wenn die produkte der grossverteiler ungeniessbar (siehe codex alimentarius) werden oder die versorgung zusammen bricht? hier zwei texte die zeigen was hinter den kulissen geplant wird. das ganze ist auch ein paradebeispiel für desinformation:

Der »Codex Alimentarius«, dessen erste Bestimmungen zu Nahrungsergänzungsmitteln schon zum 31.12.2009 eingeführt werden, stellt eine außerordentlich tiefgreifende Beeinträchtigung der Selbstbestimmung und persönlichen Unversehrtheit des Menschen dar. Gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen und eine gesunde Lebensführung zu realisieren, werden ihm künftig fast unmöglich gemacht. Damit werden ein allgemeiner schlechter Gesundheitszustand und ernährungsbedingte Krankheiten noch weiter voranschreiten. Gleichzeitig werden sanfte Naturheilmethoden durch die Hintertüre abgewürgt. Zusätzlich werden die niedergelassenen Hausärzte mit persönlichen Beziehungen zu den Patienten ganz gezielt abgeschafft. Das hat Methode. (aus Kopp-Verlag)
Artgerechte Haltung des Menschen (Teil 1)
Die artgerechte Haltung des Menschen (Teil 2)
(Die Codex-Alimentarius-Kommission, ein gemeinsamen Gremium der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Natione)


frische lebensmittel direkt vom bauernhof
eine konkrete möglichkeit für alle, sich besser zu vernetzen, sind
produzenten/konsumenten-gemeinschaften
(knospe / demeter / ip in umstellung).

was wir noch benötigen:
  • wir suchen produzenten, mit knospe oder demeter-lable und freien kapazitäten oder ip-bauern, die auf bio umstellen möchten. dafür gibt es umstellungsbeiträge.
  • depot: du stellst einen raum als depot / lager zur verfügung
  • geld/darlehen/investitionen: lebensmittel-versorgung ist die beste art, dein geld in etwas sinnvolles zu investieren, bevor es sich in luft auflöst. dazu ein guter grundlagen-text von veronika bennholdt-thomsen, subsistenz-intitut bielefeld:geld kann man nicht essen!
    zur verfügung gestellt von: www.bioforumschweiz.ch
  • handwerker: die treibhäuser müssen noch ausgebaut werden
  • pc-supporterIn: website einrichten, es gibt immer wieder probleme rund um den pc
  • freiwilligen-arbeit: es wird viel auf gegenseitiger hilfe beruhen.
  • journalisten/werber/grafikerInnen: es braucht öffentlichkeit
  • autofahrer: du übernimmst eine tour für den paket-versand
  • zeit-tausch-system: geben und nehmen soll im gleichgewicht sein.
    eine zeit-börse eignet sich hierzu besonders gut.
  • netzwerk-arbeit: es geht auch um sozialen / politischen zusammenhalt. du organisierst treffen, tausch-börsen, aktionen
  • gibt es eine produzenten-konsumenten-vereinigung bei dir?
  • alles zu weit weg? warum nicht ein projekt in deiner region? ich helfe dir dabei.
was wir bieten:
  • StadtLandNetz: lebensmittel direkt vom bauernhof
  • konsum: du holst deine lebensmittel im depot in deiner nähe
  • versand: du abonnierst ein lebensmittel-paket
  • aktive interessentInnen haben vorteile:
    mitreden, mitgestalten, mitentscheiden, mittragen
  • angebots-jahresplan von daniel köppel
  • ein muster-budget
  • flyer StadtLandNetz a4 farbig
  • flyer gemüse-abo a5 s/w
  • flyer gemeinschafts-unterstützte landwirtschaft (csa) a5 s/w
    dieser flyer richtet sich an bauern, die sich unabhängig machen wollen

starte mit einem depot in deinem umfeld – rufe an oder schreibe ein mail.

suche in deiner region ein paar interessierte die mitmachen. dann brauchst du noch ein depot und schon kann es los gehen. ein depot kann etwas einfaches sein:

  • es braucht einmal pro woche für ca. 24H eine freie ecke von 1 – 2 m2
  • eine garage, ein schopf, ein fahrradraum, ein hauseingang, eine freie ecke im treppenhaus, ein gartenhaus, ein büro..
  • ideal ist natürlich ein befreundetes geschäft/ladenlokal im zentrum.
  • an einem bestimmten tag, z.b. freitag ab 12.00h sind die gemüse-taschen im depot und bis am samstag um 12.00H muss alles abgeholt sein..
  • wenn sich mehr als zehn beteiligen, kann man auch etwas kleines mieten
  • in einer garage lassen sich auf einfachen gestellen über 100 taschen deponieren
  • um den start zu erleichten könnten wir euch am anfang beliefern
  • dann helfen wir euch produzenten vor ort zu finden und ein tragfähiges netzwerk aufzubauen

hier kannst du mitmachen:

 deuschland

Essen & Trinken
Deutschlandweite Biokisten

Biokisten-Anbieter liefern in Bioqualität direkt an die Haustür, vor allem Obst und Gemüse, aber auch viele andere Lebensmittel. Sie können einzeln mit individueller Zusammenstellung oder im Abonnement bestellen. Die Abo-Kisten werden meist in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Inhalten angeboten: zum Beispiel reine Obst- oder Gemüsekisten, Mutter-Kind- oder Schonkostkisten. Den Inhalt der Biokiste können Sie üblicherweise bei jeder Bestellung selbst ändern, beispielsweise Gemüsesorten austauschen oder Käse zur Gemüsekiste dazu bestellen. Die ökologischste Variante ist die Regionalkiste des Verbands Ökokiste. Sie enthält ausschließlich Obst und Gemüse aus Ihrer Region.


  1. Bringmirbio.de
    • Obst-, Gemüse- und gemischte Kisten
    • Schwerpunkt wird auf Familienbetriebe und auf den fairen Handel gelegt
    • Bestellung einmalig und im Abo

    bringmirbio.de

  2. Ökokiste.de
    • Obst-, Gemüse- und gemischte Biokisten
    • Produkte aus der Region
    • Über ganz Deutschland verteilte Anbauverband-Mitglieder
    • Bestellung einmalig und im Abo

    www.oekokiste.de

  3. Gegessen wird immer
    • Obst-, Gemüse- und gemischte Kisten in verschiedenen Größen
    • Bestellung einmalig und im Abo

    gegessenwirdimmer.de

  4. Biodirekt.de
    • Obst- und gemischte Kisten in verschiedenen Größen
    • regionales & saisonales Gemüse
    • Bestellung einmalig und im Abo

    www.biodirekt.de


Warum deutschlandweite Biokisten?

Mittlerweile gibt es in Deutschland hunderte verschiedene Anbieter von Biokisten. Fast alle liefern Obst und Gemüse in einem regional begrenzten Umkreis – das spart Transportkosten und ist ökologisch äußerst sinnvoll. Aufgrund der Vielzahl der Anbieter ist es aber praktisch unmöglich, alle deutschen Biokisten aufzulisten. Wir beschränken uns in dieser Bestenliste daher auf Verbände von Biobauern, die deutschlandweit tätig sind. Selbstverständlich kommt das jeweilige Gemüse trotzdem von Höfen aus Ihrer Region.



für bauern, die sich unabhängig machen wollen

gemeinschafts-unterstützte landwirtschaft (CSA)
regionale vertragslandwirtschaft
food cooperation permakultur

lebensmittel direkt vom bauernhof

regionale selbstversorgung durch
produzenten/konsumenten-gemeinschaften

das bauernsterben geht weiter: 2010 haben wieder 123 bio-bauern ihren betrieb aufgeben müssen. ernährungs-souveränität wird in der krise existentiell. wie kommen wir zu unseren lebensmitteln, wenn die produkte der grossverteiler ungeniessbar werden (siehe codex alimentarius) oder die versorgung zusammen bricht?
eine konkrete möglichkeit für alle, sich unabhängig zu machen, sind produzenten/konsumenten-gemeinschaften (demeter, knospe, ip in umst.).
mehr unabhängigkeit für die kleinbäuerliche landwirtschaft:

  • staat: unabhängigkeit von staatlichen subventionen

  • markt: unabhängigkeit vom markt (grossverteiler, grossisten..)

  • CSA: der konsument bezahlt nicht mehr für das produkt, sondern leistet jährlich einen beitrag zum betrieb (100 x fr. -2000 = 200'000.-)

  • mitarbeiter: je mehr mitglieder die csa-genossenschaft zählt, je mehr mitarbeiter können eingestellt werden


mehr unabhängigkeit für die konsumenten:

  • ernährungs-souveränität: es gib auch noch was zu essen wenn der supermarkt leer, die lebensmittel ungenissbar oder verseucht sind.

  • geld, darlehen, investitionen: lebensmittel-versorgung ist die beste art, dein geld in etwas sinnvolles zu investieren, bevor es sich in luft auflöst. dazu ein guter grundlagen-text von veronika bennholdt-thomsen, subsistenz-intitut bielefeld:geld kann man nicht essen! zur verfügung gestellt von: www.bioforumschweiz.ch

  • arbeit: es braucht wieder viel mehr leute in der landwirtschaft. viele wollen etwas sinnvolles lernen. es wird viel auf gegenseitiger hilfe beruhen.


ich mache csa-projekte - ich helfe dir, dich unabhängig zu machen
interessiert? sende ein mail oder rufe an.

markus rüegg, feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz. tel: 0041 52 222 4004 bin meistens erreichbar – der anruf wird aufs handy umgeleitet
handy: 0041 79 693 55 66 www.gemeinschaften.ch mail:
mr at kmuplus.ch


winterthur: wir gründen einen food coop

Es gibt viele Wege wie eine Foodcoop organisiert werden kann.
Mehr dazu bei Wikipedia oder Foodcoopedia.

die nächste stufe nach einem gemüse-abo, einem vertrags-landwirtschafts-projekt, ist ein food cooop, eine einkaufsgenossenschaft. mitglieder zahlen nur noch 10-15% marge auf die grosshandelspreise, statt 30-50% im bioladen.

noch in diesem jahr 2011 wird in winti ein neuer food coop entstehen. das ist eine einkaufs-genossenschaft für bio-lebensmittel, so wie tor 14 in zürich. tor 14 war bereits nach kurzer zeit so populär, dass keine neuen mitglieder mehr aufgenommen werden konnten, da sie an ihre kapatitätsgrenzen gestossen sind. bitte sende dieses mail an alle die du kennst, die in winterthur wohnen oder arbeiten und das mail an mich unter cc.
ein food coop ist ein grosser schritt richtung selbstbestimmung und unabhängigkeit vom supermarkt, ein grosser schritt richtung ernährungs-souverenität. weitere informationen zum thema findest du im internet und auf meiner website unter food coop.. das erste treffen für alle interessierte ist bereits am nächsten dienstag, am 5. juli (s. veranstaltungen). du kannst auch von auswärts kommen, wenn du in deinem dorf/stadt auch einen food coop initieren willst. wir helfen dir dabei.


hier ein auszug aus dem wikipedia..

Foodcoop

Unter einer Foodcoop (Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft, Lebensmittelkooperative, auch Food-Coop oder Food-Co-Op, von englischfood cooperative, also etwa Lebensmittelgenossenschaft), versteht man den Zusammenschluss von Personen und Haushalten zum gemeinsamen Einkaufen. Historischer Vorläufer sind die Konsumgenossenschaften des neunzehnten Jahrhunderts. Die Idee dahinter ist, dass man gemeinsam große Mengen Lebensmittel direkt von den Erzeugern bezieht und dadurch Mindestbestellmengen der Großhändler erreicht bzw. es sich für Bauern lohnt mitten in die Stadt zu fahren. Dadurch kann man als Mitglied einer Foodcoop meist preiswerter – weil ohne Gewinnmarge des Einzelhandels – einkaufen, als wenn man im Einzelhandel kauft. Die Foodcoops funktionieren in der Regel mittels verteilter Arbeit und kollektiver Verwaltung. Die Vereinzelung des Verbrauchers wird aufgehoben und Konsumenten mit ähnlichem Lebensstil kommen zusammen.

Wie das im Einzelnen funktioniert, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Oft unterscheidet man zwischen Bestellfoodcoops, bei denen nur gemeinsam bestellt wird, Lagerfoodcoops, die ein gemeinsames Warenlager unterhalten, und Mitgliederläden, bei denen eingestelltes Personal für den Unterhalt eines gemeinsamen Ladens sorgt.

Oft haben Foodcoops neben der Möglichkeit, Lebensmittel aus Öko-Anbau zu günstigeren Preisen beziehen zu können, auch noch weitergehendere Ziele, zum Beispiel:


Der Food-Coop-Gründungsleitfaden

Bislang stand an Food-Coops Interessierten nur wenig unterstützende Literatur zu Verfügung. Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Buch geschlossen. Es bietet eine detaillierte Anleitung für Gründung und erfolgreichen Betrieb einer Food-Coop.

Ab sofort verfügbar!

Das Buch ist ab sofort für EUR 8,90 überall im Buchhandel verfügbar.
Jetzt bestellen!

food-coop handbuch cover



Wie ist es heute noch möglich angesichts des globalen Super-Marktes gesunde, frische Nahrungsmittel zu bekommen ohne sie selbst anbauen zu müssen?

Das „Netzwerk Solidarische Landwirtschaft“ geht zurück auf die Tagung „Freiheit durch Freihöfe“ im Oktober 2010 in Kassel. Dort kamen neben den Neu-InteressentInnen auch erstmals Vertreter der ältesten deutschen Gemeinschaftshöfe zusammen und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Die Ziele des Netzwerks:

1. die Solidarische Landwirtschaft und einen entsprechenden Paradigmenwechsels voranbringen;

2. die Gründung neuer Hofgruppen anregen und fördern;

3. Dienstleistungen/Beratung für die existierenden Höfe bereitstellen und neue Gemeinschaftshöfe begleiten.

Inzwischen gibt es 21 solcher Höfe in Deutschland – Tendenz steigend.


(ein neuer Film vom Marie-Monique Robin)

wer bei den grossverteilern einkauft muss sich bewusst sein,
dass global 50% aller lebensmittel vernichtet werden.


Good Food, Bad Food - ab januar im kino.
"Good Food, Bad Food" knüpft dort an,
wo Erwin Wagenhofers "We Fee The World" aufgehört hat ..
"Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden, die als warnende Appelle verstanden werden wollten. Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt. Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen."
Coline Serreau

Sepp Holzer, Permakulturpionier  und Agrarrevolutionär beschreibt die Entwicklung unserer Gesellschaft und die Prägung bereits im Kindesalter zu Lemmingen. Wir lassen uns verwenden und leben nicht für uns selbst. Der Mensch muss selbstständig sein, nicht abhängig gemacht werden.


Community Supported Agriculture

Hinter dem doch recht sperrigen Begriff Community Supported Agriculture – kurz CSA – steht wortwörtlich übersetzt eine "gemeinschaftsunterstützte Landwirtschaft". Bei dieser Form der Landwirtschaft gehen Nutzer und Erzeuger eine langfristige Partnerschaft ein. Über einen festen Monatsbeitrag tragen die Verbraucher die laufenden Kosten des Hofes für ein Wirtschaftsjahr – einschließlich der Löhne. Im Gegenzug erhalten sie die dort erzeugten, zumeist biodynamischen Lebensmittel. Idealerweise ermöglicht das CSA-Konzept den Landwirten – von ökonomischen Zwängen befreit – nachhaltig zu wirtschaften. Die Menschen können wiederum aktiv Einfluss auf die Produktion ihrer Lebensmittel nehmen. Das ÖKO-TEST-Special wirft einen Blick hinter die Kulissen dieser bäuerlichen Direktvermarktung.


Linie
Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Farmer John - Das filmische Vorbild
» Das CSA-Konzept - Was steckt dahinter?
» Der Ursprung - Zurück in den 1960-er Jahren
» Der Buschberghof - Vorreiter in Deutschland
» Die Idee - Es wird nur produziert, was gebraucht wird
» Auf Verbraucherseite - Gemeinsam stark
ch: die agrarpolitik des bundesrates zerstört die bäuerliche landwirtschaft
(eu: die situation in der eu ist noch schlimmer)
  • jedes jahr werden 5000 betriebe elinimiert
  • der selbstversorgungsgrad der schweiz ist bei 25%
  • rechnet man das erdöl mit, ist er bereits unter null
  • wenn wir nichts machen, wird uns von den agro-multis der boden unter den füssen weggezogen
  • die beste lösung finde ich auch im deutschen sprachraum möglichst viele vertrags-landwirtschafts-projekte zu starten

uniterre - neu auch in zürich und basel

Vertragslandwirtschaft

Ernährungssouveränität sichern dank regionaler Produktion! Wir setzen uns ein für Qualität, faire Preise und direkten Kontakt zwischen Konsumenten und Produzenten. Uniterre unterstützt eine regionale Landwirtschaft, die den ProduzentInnen ein faires Einkommen sichert. Wir fordern eine Mengensteuerung im Milchmarkt statt die Produktion von Überschüssen.Uniterre glaubt, dass wir mehr Bäuerinnen und Bauern brauchen, nicht weniger.

Möschberg Erklärung
Zur Landwirtschaft von morgen...

siehe auch die kritik an dieser erklärung von ruedi berli, uniterre in der neuen ausgabe von kultur&politik 2/10, der zeitschrift des bioforums.

Mit der vorliegenden Erklärung wollen wir eine landwirtschaftliche Basisbewegung in Gang bringen, welche ausserhalb der neoliberalen Logik der heutigen Nahrungsproduktion nach Lösungen sucht.

Das grosse politische Stichwort heisst heute Ernährungssouveränität: Selbstbestimmung über die Versorgung mit Lebensmitteln. Doch der Landwirt in den Industrieländern kauft seine Kartoffeln, seinen Weizen, seine Rüben dem Acker mit Erdöl ab. Danach gehen 4 von 5 Ernährungskalorien vom Feld auf den Teller verloren. Trotzdem geschieht auf diesem Verarbeitungsweg eine finanzielle Wertschöpfung, kostet doch der Kartoffelchip weit über das 100-fache des Ausgangsprodukts Kartoffel. Ernährungsmässig findet aber ein krasser Wertverminderungsprozess statt. Genau betrachtet ist der schweizerische Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln tiefer als Null.


hier noch weitere informationen zu diesem thema.
  • einen sehr guten text, wie ein food coop funktioniert (genf, therwil, BL) und weitere links findest du in der woz: artikel in der WOZ
  • neustart schweiz: zum thema food coop / CSA / regionale vertragslandwirtschaft als PDF
  • in der westschweiz gibt es schon einige. einer in genf, von der bauerngewerkschaft uniterre: fünf produzenten versorgen 400 konsumenten! "dank vertraglichem wirtschaften (keine handelsspanne muss an händler abgetreten werden) ist dieses sozial faire und nachhaltige system auch wirtschaftlich sehr effizient und kostet die konsumenten weniger als die produktion aus den regalen der grossverteiler. ..." (aus "partnerschaft zwischen bauern und konsumenten" von ruedi berli, sekretär der bauerngewerkschaft uniterre, in kultur und politik 3/09)
  • was ist community supported agriculture CSA?
  • weitere informationen zu CSA findest du hier:
    erzeuger-verbraucher-gemeinschaft in deuschland
    (aus kurskontakte 140)
  • bilanztrick bei der selbstversorgung – noch 25 prozent der lebensmittel entstehen im eigenen land andreas bosshard

  • Agrarmisere und Schuldenfalle: Auswege, Alternativen und neue Marktstrategien. Von Walter Kothe und Michael Born (2009)
    Immer mehr Landwirte kommen dieser Tage in ernste Schwierigkeiten. Die Erträge, die der Hof abwirft, decken oft nur noch die Betriebskosten. Manchen droht inzwischen sogar der
    Verlust des gesamten Hofes durch Überschuldung.
  • homahof: sie praktizieren agnihorta, ein indisches feuerritual und erziehlen damit sogar bessere ergebnisse im gemüseanbau als demeter-bauern.

food coop
eine konkrete möglichkeit für alle, sich besser zu vernetzen.
hier ein paar argumente, die für dieses projekt sprechen:

  1. ernärungs-souveränität: es ist ein schritt in richtung unabhängigkeit.
  2. erhaltung der kleinbäuerlichen landwirtschaft - statt agro-multis
  3. sicherheit für produzenten durch jahresverträge - risiko teilen
  4. gemeinschaft: kleine überschbare netzwerke wo jedeR jeden kennt werden in zukunft sozial und politisch immer wichtiger werden.
  5. preispolitik - eine sehr erfreuliche botschaft:
    • in genf bezahlt eine familie sfr. 1000.--/jahr
    • sie bekommt jede woche ca. 4-5 kg salat/gemüse/früchte
    • bei 4kg/woche und 48 lieferungen sind das sfr. 5.20 pro kg
    • d.h.tiefere preise als konventionelle produkte der grossverteiler
    • trotzdem gute preise für die produzenten
    • einheitslohn von sfr. 4000.-- netto für alle angestellten
    das wird möglich durch:
    • ausschalten aller handes-margen
    • die kosumenten arbeiten 3-4 nachmittage/jahr mit (ernte)
    • die konsumenten übernehmen den vertrieb zu den depos
  6. qualität der lebensmittel die wir selber produzieren nimmt zu:
    • weniger hybrid-sorten
    • alte sorten werden wieder angebaut
    • mehr vitalstoffe/aroma/spurenelemente usw.
    • frischer, durch kürzere transportwege
  7. selbstversorgung alleine ist schwierig
    mit anderen zusammen ist viel mehr möglich
  8. gegenseitige hilfe: in diesem allgemeinen chaos, das in den nächsten jahren auf uns zu kommt, ist ein soziales netzwerk in nächster nähe gold wert.
  9. gold kann man/frau nicht essen, unsere lebensmittel aber schon
  10. sicherheit: je chaotischer die zustände, je existentieller ist ein freundeskreis um sich zu schützen
  11. die qualität der lebensmittel des normalen marktes nimmt ab:
    • eu-bio: aufweichung der bio-qualität
    • welthandel: zerstört die kleinräumigen strukturen, liefert immer schlechtere qualität, es geht immer mehr richtung industrie-produktion
    • konzerne: versuchen den markt zu monopolisieren
      bei samen haben sie ein fast-monopol
    • pharma/chemi-lobby: versuchen mit allen mitteln den gen-food durchzudrücken
    • codex alimentarius: über internationale organisationen sollen katastophale standarts weltweit eingeführt werden

lebensmittel-netzwerk: food cooperation
meine neue dienstleistung: ich helfe dir deine individuellen vorräte zusammenzustellen. ein food coop ist so etwas wie eine einkaufsgemeinschaft. alle mitglieder profitieren von den günstigen einkaufspreisen. rufe an oder sende ein mail.

vorrat anlegen: guter rat - notvorrat
die einfachste und schnellste möglichkeit, sich auf eine krise grösseren ausmasses vorzubereiten ist einen grösseren vorrat an gut lagerfähigen trockenprodukten zuzulegen. niemand weiss, was bei einem zusammenbruch unseres finanzsystems passiert: gibt es vorsorgungsengpässe, keinen oder weniger import, steigen die peise in den himmel (hyperinflation), werden die lebensmittel rationiert?

auf jeden fall ist es besser jetzt vorzusorgen als später bei der suppenküche anzustehen. wir helfen dir/euch dabei, ein vorrat an lange haltbaren lebensmitteln anzulegen. wir beziehen die lebensmittel direkt vom bauern (getreide) oder vom grossisten (trockenprodukte). wir beraten dich/euch und stellen ein individuelles sortiment zusammen - je nach dem, wie lange dein vorrat reichen soll. hier eine ungefähre schätzung:

vorrat trockenprodukte für ca. 1 jahr
für eine person sfr. 1000.--
für zwei personen sfr. 2000.--
für familie 2 erw. 2 kinder sfr. 3000.--

lagerung
kunststofffässer: wasser- und mottendicht (keller, schopf, garage) 30 liter
kartonfässer: nur für absolut trokenen lagerraum (estrich) versch. grössen

preise
werde mittglied unserer food cooperation: mitgliederbeitrag sfr. 50/100.- je nach einkommen. wir geben alle lebensmittel zu sehr günstigen konditionen an alle mitglieder weiter. wir verrechnen lediglich die zeit die deine bestellung braucht, nach möglichkeit zu dem stundenansatz, der deinem einkommen entspricht.

von der website der attac-bern 15.09.2009:
Projekt Regionale Vertragslandwirtschaft Bern

Primär geht es bei der regionalen Vertragslandwirtschaft darum, die grundlegende Funktion der Landwirtschaft - die Bevölkerung zu ernähren - sowohl an den Bedürfnissen der Gesellschaft auszurichten als auch den BäuerInnen faire Einkommen zu garantieren.

Hauptziele umfassen Folgendes:

  • saisonale, regionale und gentechfreie Produkte
  • faire Preise für ProduzentInnen
  • Produktequalität vor Produktemenge
  • Vernetzung zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen
  • Soziale und ökologische Nachhaltigkeit
  • Verwertung der gesamten Produktion (keine Überschüsse)
  • Konkrete ökonomische Alternative zur Agrarpolitik 2011
  • Weiterentwicklung der kleinbäuerlichen Betriebe

Zur Umsetzung dieser Ziele schliessen ProduzentInnen und KundInnen untereinander einen Vertrag ab der festlegt, zu welchem Preis und in welcher Regelmässigkeit Lebensmittel geliefert werden sollen.
Menge, Qualität (Produktionsart), Lieferungsrhythmus und gemeinsam getragenes Produktionsrisiken sind dabei so geregelt, dass sowohl den BäuerInnen als auch den KundInnen ein fairer, im Voraus fixierten Preis für saisonale, regionale und gentechfreie Produkte gewährleistet wird.



Hinweis für Newsletter: Bio-Gemüse Abonnement in Graubünden
Hallo Markus
Hier ein Hinweis für deinen Newsletter:
Im Kanton Graubünden gibt es ein Hof bei dem man Abonemente für 
Wochenpackete mit Bio-Gemüse bestellen kann zwischen April und Dezember.
 Ich selber habe seit diesem Jahr ein Abo und die Ware ist sehr gut und die
Lieferung an einen Stützpunkt in jeder Gemeinde zuverlässig. Details findet man direkt beim Anbieter auf http://www.biotisch.ch/ Mit freundlichen Grüssen Stephan

Wohnen im Auenland

Nur mit Hammer, Kettensäge und Meissel baute Simon Dale zusammen mit seinem Schwiegervater ein Haus. Für knapp 4000 Euro entstand in der englischen Grafschaft Wales ein Gebäude, das alle Ansprüche erfüllt: ökologisch, emotional... [mehr]